Auf den Hype folgte die Ernüchterung – da war auch die Frage-Antwort- und Wissensplattform Quora keine Ausnahme. Doch die Besucherzahlen steigen wieder. Und frisches Kapital soll die langfristige Orientierung der Kalifornier manifestieren.
Manche Startups sind gut damit beraten, bei ausbleibendem exponentiellen Wachstum grundsätzliche Schwächen an ihrer Produktidee zu identifizieren und mit einem abgewandelten Konzept frühzeitig einen Neustart zu wagen (der berühmte “Pivot”). Andere wiederum tun gut darin, den bestehenden Ansatz kontinuierlich zu verfeinern und geduldig auf das Eintreten des Tipping Points zu warten. Pinterest benötigte beispielsweise mehr als ein Jahr, bevor die Nutzerzahlen plötzlich explosionsartig anstiegen. Die Schwierigkeit für Gründer liegt darin, zu erkennen, in welche der zwei Kategorien ihr Angebot fällt. Ich persönliche glaube, dass Quora, die Frage-Antwort-Plattform aus Palo Alto, die richtige Entscheidung getroffen hat, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und sich nicht von einer nachlassenden Aufmerksamkeit in Branchenkreisen beirren zu lassen. » weiterlesen
Das Kölner Startup Eardex hat sich zum Ziel gesetzt, eine Datenbank über die Lebenshaltungskosten an jedem Ort dieser Welt aufzubauen. Dazu benötigt es die Hilfe der Nutzer.
Jedes Mal, wenn ich Gesprächspartnern aus dem deutschsprachigen Raum erzähle, dass ich in Stockholm wohne, ist es bis zum Kommentar “Dort ist das Leben teuer, oder?” nur eine Zeitfrage. Meist antworte ich dann etwas in der Art “Das kommt darauf an. Im Vergleich zu Berlin ja, aber zu München und Zürich eher nicht”. Doch natürlich basiert meine Aussage lediglich auf subjektiven Beobachtungen.
Mit Eardex gibt es seit drei Monaten einen Onlineservice, der mir und anderen Menschen bei der objektiven Bewertung des tatsächlichen Preisniveaus in bestimmten Regionen hilft. Auf der Website des Startups aus Köln können Nutzer die durchschnittlichen Preise von 45 Produkten in Städten und Ländern rund den Globus abrufen und mit eigenen Angaben dazu beitragen, den Preis-Produkt-Index zu erweitern.
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ACTA
Der Rat der Europäische Union hat das Anti-Counterfeiting Trade Agreement abgesegnet.
Damit liegt die Entscheidung über die Annahme des Vertrags durch die Europäische Union nun beim Europäischen Parlament. Der Prozess bis zur dortigen Abstimmung wird noch einige Monate dauern
Sharing
Clearspring hat umfangreiche Daten zu unserem Geshare veröffentlicht. Mit 52% des gesamten Kuchens liegt Facebook doch deutlich vor Twitter (13%).
Schultrojaner
heise fasst den aktuellen Wissensstand zum geplanten Schultrojaner zusammen.
“Die Verlage stellen den Schulaufwandsträgern sowie den kommunalen und privaten Schulträgern auf eigene Kosten eine Plagiatssoftware zur Verfügung, mit welcher digitale Kopien von für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmten Werken auf Speichersystemen identifiziert werden können.”
Kulturwertmark
Der Chaos Computer Club hat mit der Kulturwertmark ein neues und durchaus ambitioniertes Vergütungsmodell für Kreative vorgeschlagen.
In aller Kürze sollen Inhaber eines Internetanschlusses […] zum Erwerb eines Mindestbetrags an monatlichen Kulturwertmark verpflichtet werden, die als kryptographisch gesicherte Micropayment-Währung verteilt wird an Produzenten, die ihr Werk zur Verfügung stellen und dafür um Entlohnung bitten oder auch eine feste Summe fordern.
Amazon
Amazon Checkout ist nun auch in Deutschland verfügbar. Die Gebühren für Händler entsprechen dabei denen von Paypal.
Der große Vorteil des Bezahlsystems für Händler und Kunden: Letztere müssen sich in der Regel nicht mehr eigens registrieren, weil sie mit ihrem Amazon-Account bezahlen können.
Qwiki erstellt zu Millionen Themen und Suchbegriffen multimediale Kurzpräsentationen. Seit gestern gibt es den US-Dienst für das iPad. Da gehört er auch hin.
Über 60.000 Applikationen existieren mittlerweile für das iPad. Nur eine kleine Zahl davon dürfte jedoch in den Augen der meisten Tablet-Besitzer als essentiell bezeichnet werden.
Das kalifornische Startup Qwiki hat gestern eine kostenlose iPad-Version seines multimedialen Nachschlagewerkes veröffentlicht. Nach einigen Tests am Mittwochabend würde ich allen, die ein iPad ihr Eigen nennen, zumindest einen Testlauf nahe legen. » weiterlesen
Wikipedia
Die Wikipedia wird am Samstag zehn Jahre alt. In mehr als 300 Städten – u.a. in Basel, Berlin, Frankfurt, Graz, Hamburg, Köln, Wien oder Zürich – werden Stammtische und Parties organisiert.
Paper.li
SmallRivers – das Schweizer Unternehmen hinter Paper.li, der personalisierten Zeitung auf Basis des eigenen Twitter-Streams – hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 2,1 Millionen Dollar abgeschlossen.
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Webinos
Die EU hat mit Webinos unter der Ägide des Fraunhofer-Instituts ein Projekt gestartet, das der zunehmenden Fragmentierung eine offene Anwendungsplattform entgegensetzen will.
Die als Open-Source-Software entwickelte Anwendungsplattform soll die Programmierung von Webanwendungen ermöglichen, die auf unterschiedlichen Plattformen wie Mobiltelefonen, PCs, Unterhaltungselektroniksystemen und in Automobilen lauffähig sind.
Tauschbörsen
Gleichzeitig rüstet sich die EU auch für den Kampf gegen Tauschbörsenbenutzer und segnet den Bericht über die Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte im Binnenmarkt ab.
Wie alle derartigen Initiativen der französischen Regierungspartei läuft alles letztlich auf ein “Three Strikes Out”-Regime hinaus, also Netzsperren bei mutmaßlichen Urheberrechtsverletzungen auf Zuruf der Medienindustrie.
Open Library ist eine gemeinnützige Bücherdatenbank, an der jeder mitarbeiten kann. Ziel ist, jedes jemals erschienene Buch zu indizieren.
Das unter der Domain www.archive.org erreichbare “Internet Archive” dürfte den meisten Nutzern bekannt sein, die schon einmal ein Abbild einer früheren Website benötigten. Mit der “WayBackMachine” des gemeinnützigen Internetarchiv-Projekts ist genau dies möglich.
Vielleicht nicht jedem bewusst ist jedoch die Tatsache, dass im Jahr 2007 als Teilprojekt des Internet Archives Open Library ins Leben gerufen wurde. Open Library, zu deutsch offene Bibliothek, hat sich zum Ziel gesetzt, für jedes jemals erschienene Buch eine eigene Infoseite mit den wichtigsten Meta-Angaben rund um den Titel vorzuhalten. Am Mittwoch ging eine neue Version der Plattform online.
Jeder kann bei dem nicht gewinnorientierten Projekt Bücher hinzufügen oder bestehende Informationen bearbeiten, ganz wie man es von Wikipedia kennt. Laut eigenen Angaben befinden sich derzeit ungefähr 30 Millionen Datensätze in der Datenbank, die nach unterschiedlichen Kritierien durchsucht werden können. Rund eine Million eingescannte Bücher sind im Volltext verfügbar.
Diverse Webdienste preisen Videochats mit mehreren Teilnehmern an. Glaubt man den Machern des US-Angebots OoVoo, entwickeln speziell junge Menschen völlig neue Nutzungsmuster rund um Gruppenvideogespräche. » weiterlesen