Top Tablets only:
Das Smartphone stirbt aus

Hersteller wollen Smartphones, Tablets und Phablets langfristig unter einer einzigen Kategorie zusammenfassen. Nur um das zu erreichen, müssten sie das Einhand-Smartphone eigentlich nicht aussterben lassen. Doch dahin geht unzweifelhaft der Trend.

Google Nexus 9 und Nexus 6. Das "Kleine" im Vordergrund hat schon einen 6-Zoll-Screen.

Google Nexus 9 und Nexus 6. Das “Kleine” im Vordergrund hat schon einen 6-Zoll-Screen.

HTC hat jüngst den Vogel abgeschossen. Das Desire 820 Mini des taiwanischen IT-Herstellers hat ein 5,0-Zoll-Display, ist kaum mit einer Hand zu bedienen, soll aber trotzdem als Mini-Smartphone herhalten – weil es ein wenig kleiner ist als das 5,5 Zoll große Desire 820. “Normale” Smartphones, so der Gedanke der Hersteller, haben heute also 5-Zoll-Displays und mehr.

Smartphones sind sie damit eigentlich nicht mehr. Es liegt in der Definition des Anbieters, doch alles, was sich nicht mehr mit einer Hand bedienen lässt, müsste aus Gründen der Abgrenzung eigentlich in die Kategorie Tablet fallen. Lediglich die Bauweise variiert und gaukelt dem Nutzer zwischen 5,0 und 7,0 Zoll ein Smartphone vor, zwei Hände oder zumindest einen Stylus braucht man für die Bedienung aber eigentlich immer. Wenn nun aber bald alles mindestens 5,0 Zoll groß ist, wozu braucht es dann eigentlich noch unterschiedliche Kategorien? » weiterlesen

 

Samstag App Fieber:
What’s Up Team, Hostwriter, Frida und Finn

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: What’s up Team – parallaktisches Projektmanagement; Hostwriter – ein Netzwerk für Journalisten; und Frida und Finn – DIY-Kits.

 

What’s up Team ist ein kleines Tool, das die Zusammenarbeit von Teams verbessern will, indem alle Teammitglieder möglichst einfach über die Aktivitäten der anderen Teammitglieder auf dem Laufenden gehalten werden. Die Idee dabei ist, dass What’s up Team einmal in der Woche eine E-Mail verschickt, in der drei Fragen zum Stand der eigenen Dinge gestellt werden. Wenn man diese möglichst präzise und knapp beantwortet hat, strukturiert What’s up Team die Ergebnisse und alle bleiben idealerweise lose gekoppelt aber auf dem aktuellen Stand.

 

 

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Linkwertig:
iPad, Leben, Autos, Denkmal

iPad Air 2
iFixit hat endlich auch das iPad Air 2 in die eigenen Bestandteile zerlegt:

» iPad Air 2 Teardown

 

Startups
Laut t3n kann man ein Startup auch gründen, ohne sich dabei sein Leben zu ruinieren.

Die Online-Branche ist die einzige, in der du kein Business-Modell brauchst.

» Wie man ein Startup gründet, ohne sein Leben zu ruinieren

 

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Wunderlist Discover:
Buzzfeed für alle

Mit Discover stellt Wunderlist eine zentrale Sammelstelle für öffentliche Listen seiner Nutzer vor. Die Webseite entpuppt sich als offene Variante zu Buzzfeed und hinterfragt das sonderbare Interesse an populären Listicle-Portalen.

Wunderlist Discover: Listen selber erstellen, teilen und abonnieren

Wunderlist Discover: Listen selber erstellen, teilen und abonnieren

Die Berliner App-Schmiede 6Wunderkinder stellt Wunderlist Discover vor – nur eine Woche nach dem Start von Buzzfeed Deutschland. Der Zeitpunkt mag zufällig gewählt sein, denn erwartet wurde eine solche Seite nach der Einführung von öffentlichen Listen vor einigen Wochen in Wunderlist 3 ohnehin.

Zum Start tummeln sich auf Wunderlist Discover zum Beispiel Listen über Jazz-Alben, die man “dringend einmal hören sollte”, beliebte Orte in Berlin, Apps für iOS oder Mac OS X, die “jeder haben sollte”, oder eine universelle Packliste für Rucksacktouristen. Daneben gibt es redaktionelle Listen von Partnern wie dem US-Techblog Business Insider: “22 Listen, die jeder anlegen sollte“. » weiterlesen

Google Inbox:
Wenn dein E-Mail-Programm zum hilfreichen Assistenten wird

„Google Inbox“ will das vielgenutzte aber oftmals ungeliebte Kommunikationstool E-Mail in ein neues Zeitalter führen. Dazu nehmen die Macher Informationen aus mehreren Quellen, extrahieren das Wichtigste und führen es auf schlaue Weise zusammen. Am Ende kommt ein virtueller Assistent heraus. Erste Nutzer zeigen sich begeistert.

google-inboxAls die Grundlagen für unser heutiges E-Mail-System gelegt wurden, hatten die Köpfe hinter Protokollen wie SMTP, POP oder IMAP wohl kaum auf dem Schirm, wie intensiv wir dieses Mittel heute nutzen würden. Kein Wunder also, dass immer wieder Dienste versuchen, die E-Mail neu zu erfinden oder zumindest entscheidend zu verbessern. Neuester Zugang: Google. Teile des Gmail-Teams haben gut zwei Jahre lang an dem gearbeitet, was nun unter dem schlichten Namen „Google Inbox“ vorgestellt wurde. Das folgende Werbevideo soll uns das neue Werkzeug mit flotter Musik und schönen Menschen schmackhaft machen: » weiterlesen

Linkwertig:
LSR, Ungarn, Inbox, Tablets

LSR
Zähneknischernd hat die VG Media jetzt doch die Einwilligung unterzeichnet, die es Google vorerst erlaubt ihre Snippets anzuzeigen, um ihnen möglichst viele Suchende zu schicken, ohne die sie unter enormen wirtschaftlichen Druck gekommen wären.

Kleine Randbemerkung: Alle deutschen Startups bleiben weiterhin im rechtlich ungeklärten Schnipsel-Raum. Die ganze Aktion hatte nur einen Gewinner: Google. Alle anderen stehen schlechter da.

» Presseverlage beugen sich Druck Googles und lassen VG Media Gratiseinwilligung für Rechtenutzung erteilen (pdf)

 

Ungarn
Aber es geht immer noch blöder: Ungarn will anscheinend eine Datensteuer einführen.

Die Unternehmen sollen 150 Forint (49 Cent) pro GByte zahlen.

» Ungarn will Steuer von 49 Cent pro GByte erheben

 

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Gelangweilt trotz Smartphones:
Keine Panik, die Wiederentdeckung der Ruhe kommt ganz von alleine

Während Aussteiger die rar gewordene Langeweile als seltenes Gut preisen und Medienjunkies die Dauerbeschallung durch Smartphones beklagen, ließe sich beiden Lagern auch schlicht zu mehr Geduld raten: Einfach abwarten, die Ruhe kommt ganz von selbst.

Alleinsein muss nicht schrecklich sein.

Alleinsein muss nicht schrecklich sein.

In meinem letzten Urlaub verbrachte ich zwei Nächte in einem Kloster. Ich würde nun gerne erzählen, dass ich dort zu Gott oder innerer Ruhe gefunden hätte. Dem war aber leider nicht so.

Vielleicht lag es schlicht daran, dass das Kloster sich mehr als Touristenherberge verstand. Es hing kein Kreuz über meiner Zimmertür, keine Bibel befand sich in der Nachttischschublade. An der Rezeption bot man mir eine WLAN-Flatrate für 4 Euro am Tag an. Im Erdgeschoss lockte ein fantastisches Restaurant Menschen von nah und fern mit regionalen Spezialitäten zu erschwinglichen Preisen und ließ auch abends keine echte Einsamkeit aufkommen. Der einzige Mönch, den ich dort tatsächlich antraf, war im Café der Klosteranlage gerade an der dreigruppigen Espressomaschine damit beschäftigt, dem Mann vor mir in der Schlange seinen Vanilla Latte mit aufgeschäumter Sojamilch zu kredenzen. » weiterlesen

Linkwertig:
Gipfeli, Medien, Spiegel, RtM

IT-Gipfeli
Endlich gibt es wieder einen IT-Gipfel, auf dem sich die Regierung und Vertreter der Wirtschaft mit Binsenweisheiten und -forderungen selbst loben können.

Die Industrie 4.0 lebe davon, dass in Deutschland alles zusammenkommen kann.

» Deutschland ist Industrie 4.0

 

Medien
Meedia gibt einen kleinen Überblick über die Auflagen der deutschsprachigen Zeitschriften.

Die Verkaufszahlen der Jugend- und Computermagazine brechen zusammen.

» IVW-Blitz-Analyse

 

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Musikstreaming:
Der Preiskampf von Spotify und Apple ist eine gute Nachricht für Musik

Mit dem nun angekündigten „Familientarif“ senkt Spotify de facto seine Preise. Von Apple ist derweil zu hören, dass sie den Monatstarif für ihren angekauften Dienst „Beats Music“ halbieren wollen – dem müssen allerdings die Musiklabels zustimmen. Was wie ein harter Preiskampf aussieht, ist in Wirklichkeit eine notwendige Korrektur.

spotify-family

Seit vielen Jahrzehnten ist die Musikindustrie bestens im Geschäft als Mittler zwischen Musikern und Publikum. Technischer Wandel hat diese Position bislang nie entscheidend gefährdet. Im Gegenteil: Die CD hatte ihr im Jahr 1999 gar das bisherige Allzeithoch bei den Einnahmen beschert. Damals konnte sie eine saftige Preiserhöhung pro Album im Vergleich zu Musikkassette und Schallplatte bei den Kunden durchsetzen.

Mit dem Aufkommen von Onlinetauschbörsen à la Napster schien es dann zunächst so, als würde Musik entwertet und der Song an sich keinen Wert mehr haben – war doch der Vertrieb digitaler Dateien zu einem Preis nahe Null zu haben. Musik ließ sich mit einem Mal verlustfrei vervielfältigen sowie nahezu unbegrenzt vertreiben und wurde damit allgegenwärtig.

Und tatsächlich: Die Einnahmen sinken seitdem kontinuierlich. Trotzdem hat es die Musikindustrie einfacher mit dem Medienwandel als andere, denn immerhin hat sie bereits neue Vertriebsmodelle parat: zunächst den Download, inzwischen das Streaming. Während sich journalistische Inhalte online heutzutage fast nur über Werbung refinanzieren lassen, gibt es also erfolgreiche Bezahlmodelle für Musik im Netz. » weiterlesen

Linkwertig:
Wearables, Windows, Wired, Sklaverei

Wearables
Unsere Handgelenke werden immer beliebter: Auch Microsoft und Fitbit planen neue Gerätschaften:

» This is the Fitbit Surge
» Microsoft to launch its wearable fitness band

 

Windows 10
Apropos Microsoft: Mit dem Sprung auf Windows 10 wollen sich die Redmonder anscheinend auch symbolisch von Windows 8 distanzieren.

So wolle Microsoft, dass die Nutzer bei der kommenden Windows-Version nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnert würden.

» Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

 

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