Linkwertig:
Facebook, HTML 5, FriendFeed, Free
Facebook
Facebook ist sehr bemüht, einen Privacy-GAU wegen der neuen Ausrichtung am öffentlichen Publizieren zu verhindern. Ein ‘Übergangs-Tool’ soll sicherstellen, dass alle wissen was sie tun.
» Improving Sharing Through Control, Simplicity and Connection
» Live Blog: The Facebook Privacy Conference Call
HTML 5
HTML 5 wird keine vereinheitlichte Wiedergabe von Audio- und Videofiles haben. Die diesbezüglichen Anforderungen wurden aus dem Draft der Spezifikation entfernt, weil keine Einigung über das Format erzielt werden konnte.
» W3C Drops Audio and Video Codec Requirements From HTML 5
FriendFeed
FriendFeed lanciert Suche in Echtzeit. Nach Eingabe eines Suchbegriffs kann man sich zurücklehnen und zusehen, wie neue Ergebnisse eintreffen.
“Leistungsschutz”:
Linkverbot!
In Deutschland verlangt Burda einen “Leistungsschutz” für Medien. In den USA wird das Kind bereits beim Namen genannt: Ein Linkverbot für News für 24 Stunden. Dort eine Idee aus der Mottenkiste, die hierzulande verfangen könnte.
Wenn die Geschäftsmodelle von gigantischen Industrien durch neue Technologien in Stücke gerissen werden, kommen die Betroffenen auf irrwitzige Ideen.
Als nichts anderes muss es bezeichnet werden, wenn “die vierte Gewalt”, die diesen “Titel” aufgrund ihrer angeblichen Unabhängigkeit von Staat und Wirtschaft lange wie eine Monstranz vor sich her getragen hat, sich urplötzlich genau denen an die Brust wirft und Schutz vor dem bösen Volk und angeblichen Trittbrettfahrern verlangt.
Konkreteste Idee bisher: Nachrichten- oder News-Texte von Zeitungen sollen mindestens vierundzwanzig Stunden lang nicht verlinkt werden dürfen. Das sind die jüngsten und bisher konkretesten Vorschläge aus Lobbyisten- und Anwaltskreisen in den USA.
Internet-Vorurteile:
Fünf Aussagen über das Web,
die niemand mehr hören will
Es gibt Vorurteile rund um das Web, die immer wieder auftauchen. Ein Versuch, mit fünf gängigen Aussagen ein für alle Mal aufzuräumen.
Obwohl ich jederzeit für eine lebhafte Diskussion zu haben bin, gibt es Augenblicke, in denen mir die Lust fehlt, mich über ein schon hundertmal besprochenes Thema erneut auszulassen. Gerade was das Web betrifft, existieren leider einige weit verbreitete Vorurteile und Annahmen, auf die ich immer wieder stoße und die schnell zu einem Streitgespräch führen. In solchen Situationen wünsche ich mir meist einen Link, auf den ich anstelle einer ohnehin vorhersehbaren Diskussion verweisen kann.
Diesen Wunsch werde ich mir erfüllen und meine persönlichen Antworten auf fünf regelmäßig wiederkehrende Pauschalaussagen rund um das Leben und Arbeiten im digitalen Zeitalter geben (und damit ein letztes Mal zur Diskussion stellen).
Linkwertig:
Flickr, Shopify, Yello, Joost, Yahoo 360
Flickr und Twitter
Flickr unterstützt jetzt Twitter offiziell, Fotos können also auch getwittert werden.
» Twitter your Flickr
» Twitter in the API
Shopify
Shopify baut aus und transformiert sich in eine E-Commerce-Plattform.
Shopify … ist eines der ersten kommerziellen Shoppingsysteme, das sich als Plattform begreift – und neben einer API (Programmierschnittstelle) nun auch einen App Store für ergänzende Module und Applikationen herausgebracht hat.
» Shopify wird zur Shopify-Plattform mit App Store und API
Yello
Der Stromanbieter Yello kooperiert mit Google, der Stromverbrauch kann als Widget auf der persönlichen Startseite iGoogle angezeigt werden.
Das Beste:
Juni 2009 auf netzwertig.com
Heute stellen wir Euch die besten, populärsten und lesenswertesten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Juni 2009:
Analysen
- Bezahlplattform und mobile Micropayments: Jetzt wird es richtig spannend
Facebooks Bezahlplattform kommt ins Rollen, und das neue iPhone macht mobile Micropayments leichter denn je – zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen, die beide E-Commerce neuen Schwung geben und Geschäftsmodelle umkrempeln könnten. - Nachrichten auf Papier: In 10 Jahren gibt es keine Tageszeitungen mehr
Werbebudgets verlagern sich Richtung Internet. Damit bricht die Haupt-Einnahmequelle für den Print-Sektor weg. Print wird dadurch mittel- bis langfristig defizitär und ökonomisch nicht mehr tragfähig. - Nachrichtengeschäft im Internet: Warum Bezahlinhalte nicht funktionieren
Für Nachrichten online direkt zu kassieren, ergibt keinen Sinn. Die Forderung danach ignoriert sämtliche Dynamiken des Internets. Die Debatten über Bezahlinhalte als Rettung für den Journalismus sind Zeitverschwendung. - Medienrevolution: Was werden die Newsmedien der Zukunft kosten?
Kein Zweifel, die Medienbranche steckt in einem fundamentalen Wandel, und niemand weiss, wie die erfolgreichen Geschäftsmodelle der Zukunft aussehen werden. Manchmal hilft es da, sich die Sache aus der Perspektive guter alter ökonomischer Gesetze anzuschauen. Die gelten nämlich auch im Zeitalter der Digitalisierung. - Kommunikations- und Publikationsnetzwerke: Die 2 Klassen von Social Networks
Es kristallisieren sich zwei Klassen von sozialen Netzwerken heraus: Auf private Interaktion zwischen Bekannte spezialisierte Netzwerke und solche, welche hauptsächlich für die Distribution von Inhalten verwendet werden. - Die stille Revolution: Die Öffnung von Geschäftsmodellen
Apple erlaubt mit dem Appstore für das iPhone Externen, das eigene Produkt zu erweitern. Damit eröffnet Apple sich einen weit größeren Raum für die Befriedigung von Nutzerbedürfnissen. - Hier und Jetzt: Das flüssige Echtzeitweb
Das aktuell vor unseren Augen entstehende Echtzeitweb ist der Endpunkt einer Reise, die mit der Erfindung der Druckpresse ihren Anfang nahm. - Kulturflatrate: Pro und Contra
Die Kulturflatrate, eine zentral eingesammelte und an Rechteinhaber ausgeschüttete Pauschalabgabe auf online verteilte Kulturgüter, wird zunehmend auch von Parteien und Vertretern der Contentindustrie diskutiert und immer öfter befürwortet. Wir führen Argumente für und gegen das Flatrate-Prinzip an.
Linkwertig:
bit.ly, Social Media Newsrooms, venteria
bit.ly
Der URL-Verkleinerer bit.ly hat ambitionierte Pläne. Der Dienst verzeichnet jede Woche 150 Millionen Klicks und kann dadurch Stimmungen und Trends mehr oder weniger in Echtzeit registrieren. Auf Bit.ly Now werden die populärsten Links bald aggregiert und semantisch annotiert.
» Bit.ly’s Grand Plans, And Their Inevitable Clash With Digg: Bitly Now
Social Media Newsrooms
Schnöde Company-Blogs waren gestern, wer heutzutage etwas auf sich hält, der offeriert einen Social Media Newsroom. Klaus Eck listet 21 Beispiele des netten Formats.
Für Kunden, Blogger und Journalisten bietet ein solcher PR 2.0-Raum vielfältige Informationen. Neben Medien wie (möglichst lizenzfreie) Fotos, Podcasts, Slideshares und Videos zeigen immer mehr Unternehmen auch ihre Engagements auf den verschiedensten Portalen.
» 21 Beispiele für den Social Media Newsroom
Überraschung:
Werbedienstleister Global Gaming Factory kauft The Pirate Bay
Global Gaming Factory X (GGF), schwedischer Software- und Werbedienstleister für Internetcafés- und Gaming-Events, übernimmt den berühmt-berüchtigten Torrenttracker The Pirate Bay. GGF will damit eine führende Rolle in der digitalen Distribution von Inhalten einnehmen und Pirate Bay offenbar auf legale Beine stellen.
aktualisiert
The Pirate Bay, der umstrittene Torrentsuchdienst und -tracker, wird an den schwedischen Werbe- und Softwaredienstleister Global Gaming Factory X (GGF) verkauft. Dies gab das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Stockholm soeben in einer aktuellen Mitteilung bekannt. Laut schwedischen Medienberichten beträgt die Kaufsumme rund 60 Millionen schwedische Kronen, zirka 5,6 Millionen Euro. Ungefähr die Hälfte soll bar, der Rest in Form von Aktien gezahlt werden.
GGF ist der nach eigenen Angaben weltweit führende Anbieter von Werbe- und Softwaredienstleistungen für Internetcafés und Gaming-Events. » weiterlesen
Linkwertig:
YouTube, Musikindustrie, Firefox, Google
YouTube
YouTube hat ein neues Reporters’ Center, auf dem inspirierte Bürgerjournalisten Tipps von Profis und andere Materialien finden können.
» YouTube Reporters’ Center
» Helping You Report the News
Musikindustrie
Umair Haque rechnet am Beispiel Michael Jackson vor, in welche strategische, inhaltliche und moralische Sackgasse sich die Musikindustrie manövriert hat.
» Michael Jackson and the Zombieconomy
Firefox
Firefox 3.5 steht schon in den Startlöchern, Webware hat deshalb eine nette Entwicklungsgeschichte des Browsers zusammengestellt.
Kulturflatrate:
Pro und Contra
Die Kulturflatrate, eine zentral eingesammelte und an Rechteinhaber ausgeschüttete Pauschalabgabe auf online verteilte Kulturgüter, wird zunehmend auch von Parteien und Vertretern der Contentindustrie diskutiert und immer öfter befürwortet. Wir führen Argumente für und gegen das Flatrate-Prinzip an.
Vor einigen Tagen war ich auf ego.fm zu einer Sendung zum Thema Kulturflatrate zu hören. Die gesamte Sendung kann man hier anhören. Das Interview mit mir kann man auch hier bei uns herunterladen. Ich hatte vor der Podiumsdiskussion auf der re:publica 09 zum Thema einige Argumente vorbereitet, die leider durch das Abbügeln jeder Diskussion vom Moderator nie angesprochen werden konnten. Im Folgenden werde ich die Argumente für und gegen die Kulturflatrate ausführen.
Ein Hinweis: Der folgende Text ist recht lang. Wer keine Zeit oder Lust hat, ihn komplett zu lesen, kann auch für die wesentlichen Punkte lediglich das Fazit am Ende lesen.
Auffällig ist in letzter Zeit, dass die Debatte rund um die Kulturflatrate an Fahrt aufgenommen hat. So steht neben den Grünen auch die SPD einer Kulturflatrate zumindest nicht ablehnend gegenüber:

Innovationspsychologie:











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