Top “Die Paten des Internets”:
Neues Buch beleuchtet Erfolgsrezepte, Persönlichkeiten und Eskapaden der Samwer-Brüder

Gründerszene-Herausgeber Joel Kaczmarek hat ein Buch über die Samwer-Brüder geschrieben. Es bietet einen gelungen Mix aus harten Fakten und Nähkästchen-Geplauder über ein kompromissloses, eigenwilliges Unternehmer-Gespann, das die deutsche Internetwirtschaft geformt hat wie kein anderer Entrepreneur.

Paten des InternetsEs gibt vergleichsweise wenige Bücher, die sich mit der deutschen Internetwirtschaft befassen. Ein Wunder ist das nicht, schließlich gehört die hiesige Webbranche nicht unbedingt zu den Leuchttürmen vorbildlichen Unternehmertums, weder im Vergleich zu anderen einheimischen Sektoren noch mit Blick auf das, was andere Länder im Netz zustande bringen. Es mag also einfach nicht viele Geschichten geben, die Stoff und Informationswert für eine umfangreiche Abhandlung auf mehreren hundert Seiten bieten und mehr als eine Handvoll Personen interessieren. Eine Geschichte aber, die unbedingt einmal in ausführlicher, tiefgründiger Form erzählt werden muss, ist die der Samwer-Brüder – den mit Abstand erfolgreichsten Internet-Entrepreneuren dieses Landes (und wohl auch Europas). Joel Kaczmarek, Mitgründer und ehemaliger Chefredakteur des Branchen-Fachblogs Gründerszene, hat sich die Mühe gemacht, diese Geschichte auf 350 Seiten unter die Lupe zu nehmen. “Die Paten des Internets” heißt sein Buch, das seit dieser Woche im Handel erhältlich ist. » weiterlesen

 

Gründer und andere ehrgeizige Menschen:
Spät ins Bett, ganz früh aus den Federn, und trotzdem 7 Stunden Schlaf, oder wie?

Ambitionierte, ehrgeizige Menschen bleiben oft bis spät in die Nacht wach, wollen aber gleichzeitig als »früher Vogel« den »Wurm fangen«. Das offensichtliche Opfer dieser Praxis: der Schlaf.

SchlafIch habe täglich Mailkontakt mit Startup-Gründern. Nicht selten erreichen mich dabei Antworten mitten in der Nacht. Vor einigen Tagen hatte ich gegen 3:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit einen längeren Austausch mit einem Jungunternehmer. Kurz darauf akzeptierte ein anderer Startup-Macher meine LinkedIn-Anfrage zu einer ähnlichen Zeit.

Bei beiden Personen weiß ich mit Sicherheit, dass sie sich tatsächlich in Europa befanden. Anders als ich, denn ich verweile momentan in den USA und bemerke sofort, wenn ich zu »Unzeiten« per Mail Informationen zu einem neuen Internetdienst einholen kann (worüber ich mich freilich nicht beklage).

Diese Erlebnisse passen in das altbekannte Bild dieser Branche: Wer ein eigenes Unternehmen in einem Wachstumssektor wie Technologie und Internet gründet, der muss sich auf ausgedehnte Arbeitszeiten und reduzierten Schlaf einstellen. Damit aber verstoßen die Entrepreneure im Prinzip gegen alle Faustregeln des produktiven Arbeitens. Wer sich überarbeitet und noch dazu unter chronischem Schlafmangel leidet, der kann kaum Bestleistung liefern – glaubt Forbes-Autor Michael Thomsen. Er sieht einen klaren Zusammenhang zwischen den schlechten Schlafgewohnheiten von Startup-Machern und der hohen Zahl an gescheiterten Projekten.

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Foto: Flickr/timothykrauseCC BY 2.0

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Index, Zeitungen, Ethnographie, Copyright

Suche
Endlich gibt es wieder einmal eine Initiative, die einen umfassenden Webindex für alle offerieren will.

Ein staatlich finanzierter freier Webindex soll Basis für Google-Konkurrenten werden.

» Initiative will Google mit freiem Webindex angreifen

 

Journalismus
Clay Shirky gibt seinen Eindruck zum Stand von Zeitungen und Journalismus:

» Last Call

 

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Uber:
Ein weltweiter Transport- und Logistik-Gigant entsteht

Uber mag als Limousinen-Service bekannt geworden sein. Doch das von einigen geliebte und von anderen gehasste Unternehmen begnügt sich nicht mit diesem Nischen-Markt. Es lockt der riesige Transport- und Logistiksektor.

UberDer immer weiter eskalierende, Medien und Politik beschäftigende Streit zwischen Uber und der Individualbeförderungslobby hat zur Folge, dass das kontroverse kalifornische Unternehmen ausschließlich als Chauffeur-Dienst oder Limousinen-Startup wahrgenommen wird. Das ist zwar weitgehend berechtigt, denn der Transport von Fahrgästen ist das derzeitige Kernprodukt der Firma. Dennoch wird bei genauerem Hinsehen immer deutlicher, dass Uber sich auf mittlere Sicht in ein weitaus umfangreicheres Unterfangen entwickeln möchte: In einen weltumspannenden Logistik- und Transport-Konzern, der an so gut wie jedem bevölkerungsreichen Ort dieser Erde tausende Fahrzeuge auf der Straße hat, die auf Abruf Personen, Waren, Medikamente, Speisen, Tiere oder was auch immer von A nach B befördern. » weiterlesen

Belohnungskarusell:
Wie Facebook Millionen zur Prokrastination verleitet

Prokrastination steht für viele gleichbedeutend mit “Facebook”. Wir werfen einen Blick auf den Zusammenhang zwischen typischem Aufschiebeverhalten und der Kommunikation in sozialen Netzwerken - im zweiten Teil unserer Serie zum Thema Prokrastination. Wer den ersten Teil verpasst hat, findet diesen hier.

FacebookEs gibt im Programm „Liebe“ des Kabarettisten Hagen Rether eine Stelle, an der er über Langeweile spricht und das Unbehagen, das für die Meisten davon ausgeht. Unter dem Stichwort „Horror Vacui“ beschreibt Rether eine Angst vor Leere, vor dem Zurückfallen auf sich selbst; eine gesamtgesellschaftliche Unfähigkeit mit Langeweile umzugehen und sie zu ertragen, infolge derer die Langeweile das letzte Tabu bleibt. Langeweile in der Gestalt von leerer, mit nichts zu füllender Zeit tritt kaum jemals auf, denn alles, was langweilt, wird gemieden. Dabei scheint Langeweile aufgrund von Abwesenheit jeder Ersatzbefriedigung in einem Arbeitsprozess ein nicht unwichtiger Baustein zu sein, um festgesetzte Ziele letztendlich zu erreichen. » weiterlesen

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Agenda, Twitter, Ballmer, Uber

Digitale Agenda
Wer will, kann sich die digitale Agenda jetzt auch in ihrer offiziellen Pracht zu Gemüte führen.

Der digitale Wandel bietet große Chancen, unseren Wohlstand und die Lebensqualität zu steigern und Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu sichern.

» Digitale Agenda (pdf)

 

Twitter
Twitter bereitet sich darauf vor, unsere Timelines mit von ihnen für gut befundenen Tweets zu befüllen, auch wenn sie nicht von den von uns Verfolgten stammen.

» Twitter now officially says your timeline is more than just tweets from people you follow

 

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Reisen ohne Zettel und gedrucktem Reiseführer:
10 Travel-Apps, die man kennen sollte

Wer sich auf eine Reise begibt, kann heute per Smartphone auf unzählige Informationsquellen und Hilfsmittel zurückgreifen. Hier sind zehn Empfehlungen.

Reise-AppsIch stehe gerade vor einer längeren Reiseperiode. Zur Vorbereitung derartiger Trips gehört es für mich, wichtige Reisedaten, nützliche Informationen und hilfreiche Tools für das Verringern von Stressfaktoren auf meinem Smartphone parat zu haben. In der Regel reise ich papierlos, also ganz ohne Ausdrucke, Print-Stadtführer und Notiz-Zettel.

Abgesehen von einer ganzen Reihen von Apps zum Buchen von und Recherchieren nach Unterkunfts- und Transportleistungen (die an dieser Stelle nicht behandelt werden sollen) nehme ich dieses Mal wieder diverse Reise-Apps und -Dienste auf meinem iPhone mit. Die folgenden Zehn kommen entweder regelmäßig zum Einsatz oder aber befinden sich für Szenarien auf meinem Smartphone, die idealerweise nicht eintreffen, aber auch nicht ganz ausgeschlossen werden können. » weiterlesen

Reiseblogger geht unter die App-Macher:
Swapp kombiniert Gesten und E-Mail für minimalistische Notiz-Anwendung

Der Reiseblogger Sebastian Canaves war auf der Suche nach einer minimalistischen, schnellen Notiz-App für das iPhone, die direkte E-Mail-Integration bietet. Weil er nicht fündig wurde, ließ er sie einfach selbst entwickeln. Das Resultat heißt Swapp.

swapp_logoUm die Welt zu reisen und über die eigenen Erlebnisse zu bloggen – diesen Traum haben sich einige wenige Personen in den vergangenen Jahren verwirklichen können. Mutmaßlich Hunderttausende aber sehnen sich nach einem solchen Lebensstil. Was sie daran hindert? Oft ist es die Finanzierung. Viele Reiseblogger versuchen, sich über Werbung, Affiliate-Einnahmen, E-Books sowie Beratungs- und Sprecheraufträge ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der publizierende Weltenbummler Sebastian Canaves könnte gerade dabei sein, eine neue Erlösquelle zu erschließen. Mit seiner jüngst veröffentlichten Notiz-App für das iPhone namens Swapp löst zeitgleich ein Problem, das sowohl reiseverrückte Digitalnomaden als auch fest an einem Ort verwurzelte Kreativgeister kennen. » weiterlesen

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Agenda, Zitate, Roboter, Tumblr

Digitale Agenda
Netzpolitik stellt die endgültige Version der Digitalen Agenda vor.

Absolut enttäuschend ist, dass über ein Jahr nach Snowden die Vollüberwachung der digitalen Welt überhaupt nicht angesprochen wird. Die Worte “Überwachung” oder auch “NSA” und “BND” tauchen auf den rund 40 Seiten kein einziges Mal auf.

» Gier nach Informationen

 

Abgeordnete über Computer
Der Spiegel hat dieses Dokument zum Anlass genommen, eine Timeline von Abgeordneten-Zitaten zu Computern und Internet zu kompilieren.

Die Politik fremdelte schon immer mit Computern und weltweiter Vernetzung – das zeigen Zitate aus Protokollen des Bundestags von den Sechzigerjahren bis heute.

» Diese moderne Technik ist etwas ganz Schlimmes

 

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90er Webdesign áde:
Lodgify bringt Websites im Airbnb-Stil zu jeder Ferienwohnung

Im Zeitalter von Airbnb erwarten immer mehr Reisende, dass Ferienwohnungen eigene, ähnlich funktionelle und zeitgemäße Websites anbieten. Oft ist das aber nicht der Fall. Das paneuropäische Startup Lodgify möchte dies ändern.

Etwa sechs Millionen kommerzielle Ferienwohnungen gibt es in den USA und Europa. Viele besitzen keine eigene Website und werden stattdessen über einschlägige Unterkunftsportale wie AirbnB, 9flats, Homeaway beziehungsweise dessen deutschen Ableger FeWo Direkt angepriesen. Andere Urlaubsdomizile sind zwar unter eigener Domain zu erreichen. Ihre Onlinepräsenzen erinnern aber optisch und in Sachen Bedienbarkeit nicht selten an die späten 90er. Das europäische Startup Lodgify ist der Ansicht, dass sich Millionen Betreiber von Ferienquartieren Gäste und Umsätze entgehen lassen, indem sie ihre Buchungen primär über externe Vermittlungsplattformen durchführen lassen. » weiterlesen

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