Top Wettbewerb:
Die drei besten
Erfahrungsberichte gewinnen!

netzwertig.com-Team, 10. September 2010 um 9.20 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Aufgepasst, heute startet ein Wettbewerb auf netzwertig.com: Gemeinsam mit unserem neuen Sponsor Memonic verlosen wir Memonic-Premiumaccounts, bares Geld und Süßigkeiten von Sprüngli. Voraussetzung für die Teilnahme: Beschreibt uns Eure Erfahrungen mit dem Notizenmanager Memonic.

Memonic ist ein Clipping-Tool, mit dem man schnell und einfach Material aus dem Web sichern und verwalten kann – egal ob Screenshot, Zitat, einzelnes Bild oder Link. Im Unterschied etwa zu Bookmarking-Diensten wie Delicious oder Mister Wong wird der ganze gewünschte Ausschnitt oder auch die ganze Seite gesichert. Eine übersichtliche Verwaltung mit Ordnern und Tags erleichtert die spätere Nutzung.

In den nächsten Wochen werden wir Euch Memonic in mehreren Artikeln unseres Sponsors vorstellen, am Ende dieser kleinen Serie wollen wir aber wissen, wie Ihr Memonic einsetzt. Wie nutzt Ihr das Tool konkret? Welche Vorteile seht Ihr gegenüber anderen Diensten? Was könnten die Macher noch verbessern? Habt Ihr Ideen für neue Features?

Ehrliches Feedback und echte Erfahrungen sind gefragt. Die besten drei aller eingesendeten Erfahrungsberichte werden wir veröffentlichen – je eines auf neuerdings.com, netzwertig.com und imgriff.com – und belohnen. Die Autoren der drei besten Beiträge gewinnen je: » weiterlesen

Diskussion um Werbeblocker:
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß

Martin Weigert, 10. September 2010 um 12.00 Uhr , 13 Kommentare Kommentare

Wieder einmal ist eine Diskussion über den Einsatz von Werbeblockern und die Auswirkungen für Website-Betreiber ausgebrochen – mit der üblichen “schwarz oder weiß”-Perspektive.

Es gibt eine Reihe von Themen, die, einmal in der Blogosphäre aufgegriffen, unter Garantie zu heftigen Diskussionen führen. Werbeblocker, also Software zum Blockieren von Anzeigen auf Websites, gehören definitiv dazu.

t3n berichtete gestern über eine Untersuchung, die belegt, dass 12,65 Prozent aller Werbeeinblendungen in Deutschland mit Hilfe entsprechender Tools auf Nutzerseite blockiert werden, und zieht daraus diverse Schlussfolgerung, wie viel Geld Webmastern durch Adblocker durch die Lappen gehen. Die Reaktionen auf den Beitrag, der beim Social-Web-Aggregator Rivva viele Stunde die Liste der meistgelesenen Postings anführte, ließen nicht lange auf sich warten:

Befreundete Blogkollegen von uns wie Leander Wattig, Marcel Weiss oder Felix Schwenzel äußerten sich zu dem Bericht. Tenor: Nach der t3n-Logik könne man auch fragen, wie viel Geld Unternehmen durch Werbeverbots-Briefkastenaufkleber oder durch unaufmerksame, Werbeplakete ignorierende Spaziergänger auf der Straße verlieren, ein Naturrecht auf Werbefinanzierung gäbe es nicht und Verleger, die sich lediglich auf ein einziges Geschäftsmodell beschränken, machen ohnehin etwas falsch.

Ich persönlich finde, der Debatte fehlt es an Gefühl und Differenzierung. Wie so oft gibt es nicht nur schwarz (Werbeblocker zerstören das Geschäftsmodell) oder weiß (Pech gehabt, wenn ihr es nicht schafft, euch zu refinanzieren. Dann macht ihr halt dicht!).

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Linkwertig:
iPhone, Sevenload, Trends, Generation Geborgenheit

Markus Spath, 10. September 2010 um 8.00 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

iPhone
Apple lockert die Regeln für Entwickler von Apps für die iOS-Plattform, über die Wahl der Entwicklungsumgebung können Entwickler nun selbst bestimmen.

Damit wären auch auf dem iPhone installierte Java- und Flash-Anwendungen zulässig. Bislang hatte die Lizenz interpretierten Code lediglich gestattet, wenn ihn von Apple gelieferte Interpreter ausführen konnten.

» Apple lockert Auflagen für iOS-Entwickler

 

Sevenload
Die Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan und Thomas Bachem haben ihre Anteile verkauft und widmen sich nun ganz ihrem Social-Gaming-Startup United Prototype.

Bei sevenload stehen die Zeichen unterdessen auf Expansion: Wie das Handelsblatt weiter berichtet, arbeitet der frühere Facebook- und Walt Disney-Manager Richard Cooperstein ab Oktober als Director International Content Akquisition für die Videoplattform.

» Ibrahim Evsan und Thomas Bachem verkaufen ihre sevenload-Anteile

 

Twitter
137b zeitweise hat auf einer netten Grafik die Themen visualisiert, die uns auf Twitter im Frühjahr und Sommer beschäftigt haben.

Manche Begriffe sind in die Twittersprache eingegangen wie Kristina Schröders berüchtigter Satz „Ist das gerecht gegenüber denen, die arbeiten?“ oder der berühmte Blumenkübel.

» Der Twittersommer: Die kleinen und die großen Aufreger

 

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Seesmic Desktop 2:
“Die erste Plattform für Plattformen”

Martin Weigert, 10. September 2010 um 6.05 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Der beliebte Twitter-Client Seesmic veröffentlicht mit Seesmic Desktop 2 eine Art Schweizer Messer für Social Networks. Über 40 Plugins verschiedenster Services stehen zum Start zur Verfügung. Entwickler können weitere Addons programmieren.

Als Blog mit einem Schwerpunkt auf dem Social Web gehen wir davon aus, dass 99,9 Prozent unserer Leser mindestens einen gängigen Social-Networking-, Microblogging-, News-Reader- oder Bloggingservice einsetzen. Alles andere würde uns sehr verwundern. Entsprechend relevant dürfte für die meisten von euch die Frage sein, wie sich die verwendeten Dienste am besten unter einen Hut bringen lassen.

In der Nacht wurde Seesmic Desktop 2 gelauncht, die zweite Variante des bekannten Twitter-Clients vom aus Frankreich stammenden Wahl-Amerikaner Loic LeMeur, der sich in der US-Internetbranche mittlerweile einen derartigen Bekanntheitsstatus erworben hat, dass sich ReadWriteWeb neulich zu folgendem amüsanten Zitat hinreißen ließ: “France, a country probably best-known as the one-time home of Seesmic founder Loic LeMeur.”

Mit der zweiten Version seines Desktop-Clients liefert Seesmic eine Art “Schweizer Messer für Social Networks“. Denn statt sich wie bisher auf Twitter und einige wenige weitere Social-Web-Dienste zu konzentrieren, können in der überarbeiteten Software zum Start über 40 bekannte Services hinzugefügt und verwaltet werden.

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Google:
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Martin Weigert, 9. September 2010 um 12.00 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Mit seinen neuen, dynamischen Echtzeit-Ergebnisseiten setzt Google seine wichtigste Umsatzquelle schwer kalkulierbaren Risiken aus. Ein kluger Schritt!

Wie viele Unternehmen gibt es wohl, die bereit sind, bei der Weiterentwicklung ihres wichtigsten Produktes und Umsatzträgers einen derartig großen Sprung zu machen, dass die Auswirkungen auf und Risiken für das Geschäft kaum vorhersehbar sind? Vermutlich nicht viele. Genau das hat Google mit seiner demnächst für alle Nutzer mit einer hinreichend schnellen Internetverbindung zur Verfügung stehenden Echtzeit-Ergebnisliste getan.

97 Prozent des Google-Umsatzes kommen aus dem Werbegeschäft, 66 Prozent von Sites im Google-Besitz wie die Google-Suche, Gmail, YouTube, Blogger etc. (Zahlen von 2009). Insofern kann man davon ausgehen, dass mindestens die Hälfte von Googles Erträgen aus der Suchwortvermarktung stammen. Und diese ist als Kernelement der Suchergebnisseiten (SERPs) in nicht unerheblichem Maße von den Veränderungen betroffen.

J.P. Morgan rechnet damit, dass Google Instant geringe bis keinerlei Auswirkungen auf die Suchwortvermarktung haben wird. Google Evangelist Frederick Vallaeys hingegen erwartet eine verbesserte Leistungsfähigkeit von Anzeigen auf den SERPs, da das neue Feature Nutzern dabei hilft, ihre Suche zu verfeinern und zu konkretisieren, und Textanzeigen somit noch besser an den Bedarf der User angepasst werden können. Andere wiederum vermuten, dass Google Instant die Empfänglichkeit der Benutzer für Werbung auf den SERPS reduziert.

Wirklich in die Zukunft schauen kann aber niemand, auch nicht Google. Zwar wurde die Instant-Suche in einem kleinen Kreis getestet, aber eine begrenzte Zahl an Betatestern verhält sich nicht unbedingt wie eine Milliarde Internetanwender, die pro Woche mit Google suchen. Unklar ist auch, wie sich Google Instant auf das Treiben der Suchmaschinenoptimierer (SEO) und -marketer auswirken wird. Einige Stimmen sehen in der Funktion gar das mögliche Ende von SEO.

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Linkwertig:
Mozilla Games, Gbanga, iPad, Paywalls

Markus Spath, 9. September 2010 um 8.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Mozilla Games
Da schau her: Mozilla hat eine Initiative gestartet, bei der die Zukunft von Browser-basierten Spielen auf Basis offener Webtechnologien ausgelotet werden soll.

» Welcome to Mozilla Labs Gaming

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Gbanga
Das ortsbezogene Spiel Gbanga (unsere Review) offeriert in Kooperation mit der Couponing-Plattform Coupies nun auch die Möglichkeit, um Rabatt-Coupons für den lokalen Einzelhandel zu spielen.

Sobald sich ein Spieler in der Nähe eines Rabattanbieters befindet, wird ihm auf dem Handy ein Coupon angezeigt. Dabei erhält der Spieler auch alle notwendigen Informationen zu der Rabattaktion.

» Rabatt-Coupons für den lokalen Einzelhandel

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iPad
Das Upload-Magazin hat eine nützliche Sammlung von iPad-Apps erstellt, die das oft als reines Gerät zum Konsumieren verschmähte iPad in ein Kraftpaket zum digitalen Publizieren verwandelt.

» Unverzichtbare iPad-Apps fürs digitale Publizieren

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Google Instant:
Die Zwei-Klassen-Suche

Martin Weigert, 9. September 2010 um 6.00 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Google Instant soll Nutzern dabei helfen, bei der Suche im Web Zeit zu sparen. Gleichzeitig erfordert die neue Funktion deutlich mehr Ressourcen. Besitzer langsamer Internetverbindungen müssen sich weiterhin mit der herkömmlichen Suchefunktion begnügen.

Am Mittwochabend hat Google also seine Suchinnovation Google Instant vorgestellt und auch gleich für Nutzer von google.com, google.de sowie von ausgewählten weiteren Länderversionen scharf geschaltet. Statt extra auf den Such-Button klicken zu müssen, zeigt Google die Resultate zum jeweiligen Begriff in Echtzeit an. Mit jedem zum Suchterm hinzugefügten Buchstaben verändert sich die Ergebnisliste. Mein Kollege Peter Sennhauser hat hier die Hintergründe und Konsequenzen der Entscheidung von Google beleuchtet, auf dynamische Echtzeit-Suchresultate zu setzen.

Voller Vorfreude auf das neue Feature steuerte ich heute früh Google an, um Instant selbst auszuprobieren. Doch daraus wurde (anfänglich) nichts. Denn statt einer Echtzeit-Liste der Resultate informierte mich ein Warnhinweis darüber, dass meine Internetverbindung nicht schnell genug sei. Ich wurde gebeten, über die Betätigung der Enter-Taste mit der herkömmlichen Suchmethode fortzufahren.

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Google Instant:
Wenn der Berg zu blöd ist…

Peter Sennhauser, 8. September 2010 um 23.39 Uhr , 18 Kommentare Kommentare

“Google instant” ist eine heimliche Revolution: Die Macher der Suchmaschine haben erkannt, dass sie die grösste Verbesserung der Suchergebnisse durch Eingriffe auf Anwenderseite erreichen.

Dass Google seine Medienkonferenz für einmal in San Francisco und nicht in Mountain View abgehalten hat, kann als Fanal gewertet werden: Der Prophet kommt zum Berg.

Das gleiche gilt für die Neuerung, die Vorgestellt wurde – Google Instant. Denn Google tut damit nichts weniger, als die Abfragen der Benutzer behutsam zu dem umzufunktionieren, was sie schon immer sein sollten: Sehr exakt das gewünschte Resultat einkreisende, komplexe Kombinationen.

Anders gesagt: Google Instant ist das Resultat der Erkenntnis, dass die grösste Verbesserung der Internet-Suche durch eine genauere Eingabe der Anwender und nicht eine bessere Auswertung im Google-Algorithmus erreicht werden kann.

So hat das niemand gesagt an dem Anlass heute in San Francisco, denn es klingt ein bisschen nach Bevormundung. Aber die Folgerung kann schon aus der Zeitstatistik abgeleitet werden, die Marissa Mayer als erstes zeigte:

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Deutsches Social Network für Wissenschaftler:
ResearchGATE erhält Millionen
aus dem Silicon Valley

Martin Weigert, 8. September 2010 um 15.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

ResearchGATE aus Berlin ist das weltweit größte Social Network für Forscher und Wissenschaftler. Jetzt erhält das zwei Jahre alte Unternehmen eine umfangreiche Kapitalspritze von namhaften Investoren aus dem Silicon Valley.

Wusstet ihr, dass das weltweit größte soziale Netzwerk aus Deutschland kommt? Ok, betrachtet man den durchschnittlichen Internetnutzer, stimmt dies nicht. Schaut man jedoch ausschließlich auf die Zielgruppe ínternationaler Wissenschaftler, dann ist die Aussage korrekt: ResearchGATE heißt der 2008 von drei deutschen Forschern entwickelte Dienst, der mittlerweile das virtuelle Zuhause für über 500.000 Forscher und Wissenschaftler darstellt.

Das mit Büros in Berlin und Boston vertretene und als GmbH in Hannover registrierte Startup lässt sich am besten mit LinkedIn oder Facebook vergleichen, leiht sich auch die ein oder andere Funktionalität von den populären Social Networks, kombiniert diese jedoch mit allerlei Features rund um Networking und Kollaboration, um den spezifischen Ansprüchen seiner rund um den Globus vertretenen forschenden Nutzerschaft gerecht zu werden.

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Facebook Places:
Warum Facebook zu einer Kontaktbörse werden könnte

Martin Weigert, 8. September 2010 um 9.00 Uhr , 14 Kommentare Kommentare

Spätestens seit Facebook im Jahr 2006 seinen studentischen Fokus abgelegt hat, dreht sich bei dem Dienst alles um die Vernetzung mit Freunden, Bekannten und Familie. Mit dem neuen Location-Feature Places könnte Facebook aber ungewollt zu einer Kontakt- und Flirtbörse werden.

Facebook war niemals als Dienst ausgelegt, um neue Menschen kennenzulernen – zumindest nicht, seit es im Jahr 2006 seinen Fokus auf US-Studenten hinter sich gelassen hat. Ab diesem Zeitpunkt ging es Gründer und CEO Mark Zuckerberg darum, bestehende Kontakte aus dem realen Leben online zusammenzubringen. Wenn User Facebook als Kontaktbörse verwenden wollten, z.B. in Form des “Pokens” anderer Mitglieder, dann war das ihre Sache. Spezielle Tools, um das Kennenlernen von Fremden zu erleichtern, stellte der Service dafür jedoch nicht bereit.

An diesem Ansatz hat sich bis heute nicht viel geändert. Durch Facebooks Transformation von einer privaten zu einer offenen Plattform sowie in Folge zahlreicher funktioneller Neuerungen stößt man heute als Mitglied zwar häufiger auf andere, einem nicht bekannte Personen (z.B. in Kommentaren oder Likes auf den Pinnwänden von Freunden oder auf Facebook Pages), aber das ist lediglich das “Nebenprodukt” der Facebook-Strategie, den Social Graph online abzubilden und in zunehmend öffentlichem Rahmen miteinander kommunizieren zu lassen.

Doch mit Facebooks neuem Location-Feature Places könnte das US-Netzwerk ungeachtet der eigentlichen Intentionen nun doch eine größere Rolle als Kontakt- oder gar als Flirtbörse erhalten. Seit drei Wochen ist Places mittlerweile für US-Mitglieder des Social Networks verfügbar und erlaubt das “Einchecken” an aktuellen Aufenthaltsorten.

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