Top Die zweite digitale Revolution:
Das Smartphone ist endgültig der neue PC

Eine Studie belegt: Für die Mehrzahl der Deutschen ist das Smartphone das wichtigste aller digitalen Kommunikationsgeräte. Ein Meilenstein im Computerzeitalter.

Mit der Feststellung, dass Smartphones heute für viele Menschen eine wichtige Rolle einnehmen, kann man im Jahr 2014 niemanden mehr hintee dem Ofen vorlocken. Wirft man jedoch einen Blick auf die Rangliste der beliebtesten Primärgadgets, dann wohnt dem doch noch ein Erkenntnisgewinn inne: Es wird deutlich, wie weit diese Entwicklung schon vorangeschritten ist und dass alle Loblieder auf das mobile Web vollkommen berechtigt sind.

Gemäß einer repräsentativen Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes Aris im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom würden 61 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland auf keinen Fall auf ihr Smartphone verzichten. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind gar 74 Prozent der Befragten nicht bereit, ohne ihr Smartphone auszukommen . Kein anderes Internetzugangs- und Kommunikationsgerät kann da mithalten. Immerhin noch 58 Prozent der Tablet-Besitzer können sich kein Leben ohne Tablet vorstellen (was belegt, dass Tablets trotz eines abbremsenden Marktes keineswegs als Kurzzeit-Phänomen betrachtet werden sollten). 48 Prozent wollen nicht auf ihren Laptop verzichten, 46 Prozent nicht auf ihr Handy ohne Internetzugang. Der Desktop-PC ist nur noch für ein Drittel essentiell.

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E-Book-Flatrates:
Skoobe nimmt Amazons Herausforderung an

Nahezu drei Jahre vor Amazon lancierte das Münchner Startup Skoobe eine E-Book-Flatrate. Den jüngsten Vorstoß des US-Giganten nutzen die Bayern, um ihre eigenen Meilensteine zu verkünden.

SkoobeSeitdem Amazon vor zwei Wochen in den USA seine E-Book-Flatrate Amazon Unlimited gestartet hat, rückt das im Musik- und Film/Serien-Segment erfolgreiche All-you-can-Eat-Prinzip auch im Kontext von Literatur stärker in den medialen Mittelpunkt. Selbst wenn noch nicht klar ist, inwieweit dies aufgrund abweichender Konsummuster bei Büchern wirklich ein sinnvoller Ansatz ist. Schon vor Amazon, dessen Abo-Service vorläufig nur in den USA bereitsteht, herrschte in dieser noch jungen Nische des E-Book-Marktes reges Treiben. Zahlreiche Dienste bieten vergleichbare Modelle an, zusammengefasst bei uns im April dieses Jahres. » weiterlesen

Linkwertig:
Privacy, Google, Baseline, Zeitungen

Post-Post-Privacy
Facebook und Mark Zuckerberg entdecken laut Slate den Wert der Privatsphäre wieder.

» Facebook’s Privacy Pivot

 

Öffentlichkeit
Apropos Privatsphäre: Anil Dash sinniert über das, was ‘öffentlich’ heutzutage eigentlich bedeutet.

» What Is Public?

 

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Anwendergenerierte WLAN-Datenbank:
Hotel WiFi Test unterstreicht die wichtige Rolle eines klaren Nutzerversprechens

Bei Hotel WiFi Test können sich Reisende vor einer Hotelbuchung darüber informieren, welche Internetverbindung sie erwartet. Mit mehr Fokus und geringeren Einstiegshürden als Konkurrent Rotten Wifi machte der Dienst innerhalb weniger Tage Medienkarriere.

Hotel WiFi Test

Öffentliche WLAN-Verbindungen, bei denen Daten nur im Schneckentempo versendet und empfangen werden, sind ein bekanntes Ärgernis. Vor einigen Monaten berichteten wir über den Dienst Rotten Wifi, ein crowdgesourctes Onlineverzeichnis von freien WLANs. Per mobiler App können Nutzer an öffentlichen Plätzen, in Restaurants oder Hotels eine Geschwindigkeitsmessung durchführen und ihre Erfahrungen für die Allgemeinheit festhalten.

Das litauische Startup hat sich der Lösung eines relevanten Problems verschrieben. Allerdings fehlt bislang eine einfache, webbasierte Möglichkeit, vor dem Besuch eines speziellen Ortes eine Recherche zur Stabilität und Leistung des WLANs durchzuführen. Auch leidet der Service etwas unter seinem fehlenden Fokus.

Eine anderes Projekt, das in den letzten Tagen nach einer Erwähnung beim Produktverzeichnis Product Hunt viel Medienaufmerksamkeit erhielt, räumt beide Schwachpunkte aus dem Weg: » weiterlesen

Selbstfahrende Autos:
Baidu legt Finger in die Wunde von Google

Um autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, benötigt es nicht nur erhebliche technologische Innovation. Auch in den Köpfen von Autofahrern muss einiges bewegt werden. Der chinesische Google-Konkurrent Baidu deutet an, dies besser zu verstehen als sein US-Rivale.

Foto: YouTube-Clip, Google

Google ist dafür bekannt, ungaubliche technologische Herausforderungen zu meistern. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen insbesondere mit seinen wiederholten Misserfolgen im Bereich des Social Networkings den Ruf erarbeitet, Menschen und ihre Stimmungs- und Gefühlslagen nicht richtig zu verstehen. Könnte sich dieser Schwachpunkt im sonst so starken Leistungsspektrum des Konzerns auch als Hürde bei der Etablierung selbstfahrender Autos erweisen? Der chinesische Internetriese Baidu scheint dieser Überzeugung zu sein. Dies lässt sich der Ankündigung entnehmen, dass der Gigant aus Fernost ebenfalls an einem autonomen Fahrzeug arbeitet.

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Werbung Tripsta goes mobil – Flugsuche per App für iOS 7

Tripsta gibt es bereits seit 2005 und hat sich mit Flugbuchungen auf den Kern einer jeden Reise spezialisiert. Dank einer ausgefeilten Suchmaschine, der einzigartigen Technologie für Flugpreisvergleiche sowie einem puristischen Design finden Reisewillige schnell und auf einen Blick günstige Flüge.

Jetzt auch bequem per App günstige Flüge suchen und buchen

Seit kurzem steht auch einer Buchung über unsere Reise-App nichts mehr im Wege. Die App zeichnet sich durch einfache sowie intuitive Bedienbarkeit und innovatives Design aus und steht ab sofort im App Store in den neun Sprachen Englisch, Russisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Polnisch und Rumänisch zum kostenlosen Download bereit. Zum Start der App gibt es auf alle getätigten mobilen Flugbuchungen 10 Euro Rabatt.

«Bereits 2013 machten die mobilen Buchungen mehr als 10% der Gesamtbuchungen über tripsta aus und steigen stetig weiter. Auf diesen Zuwachs haben wir nun umgehend reagiert und bieten jetzt auch über unsere App flexiblen Zugang zu unserer Flugsuche und –buchung.»
Pantos Papazoglou, Produktmanager Mobile bei tripsta

Mobile Flugsuche und -buchung

Die neue Tripsta App ermöglicht es dem Nutzer mit nur wenigen Klicks die gewünschten Reisedaten einzutragen und innerhalb von Sekunden eine übersichtliche Trefferliste zu erhalten. Egal ob Direktflug, Linienflug oder Low-Cost-Angebote – die ausgefeilte Flugsuchmaschine vergleicht Millionen von Flügen und Hunderte von Fluglinien miteinander, um den gewünschten Flug zum besten Preis anbieten zu können. Die Buchung kann dann ganz bequem innerhalb der App abgeschlossen werden.

Funktionen der tripsta App im Überblick:

  • Flugsuche aus über 800 Airlines
  • Praktischer Preisüberblick zeigt auf einen Blick den billigsten Flugpreis
  • Ergebnisliste mit Sortierfunktion nach Preisspanne, Flughafen, Airline, Direktflüge, Buchungsklassen, Abflug- und Ankunftszeit sowie möglichen Zahlungsmethoden
  • Sichere Buchungsfunktion

Die tripsta-App unterstützt iOS7 und darüber und ist daher z.B. mit iPhone 4/4S sowie iPhone 5/5S kompatibel und passt sich je nach Bildschirm an das mobile Gerät an.

Linkwertig:
Twitch, Demenz, Code, Piraten

Twitch
Google hat endlich Twitch übernommen (siehe Eine Milliarde Dollar für Twitch).

» Twitch: what is it, and why has Google bought it for $1bn?

 

Digitale Demenz
VG Media und Co dürften sich auf die Stirn klatschen, weil ihnen das nicht selbst eingefallen ist: Spanien führt anscheinend eine Art Abgabe auf Links ein.

Darin werden auch beliebig geringfügige Textzitate bis hinab zu bloßen Hyperlinks unter Urheberrechtsschutz gestellt. Zuwiderhandelnden drohen Strafen bis zu 300 000 Euro oder sechs Jahren Haft.

» Urheberrecht: Spanien besteuert Web-Links

 

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Samstag App Fieber:
Pageflow, SKDIE, Packlink

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Pageflow – multimediales Storytelling; SKDIE – eine Infografik; und Packlink – Preisvergleiche für Pakete.

 

Pageflow ist ein im Auftrag vom WDR entwickeltes Tool für multimediales Storytelling, das den journalistischen Reportagen den angemessenen Pfiff geben soll. Videos, Bilder, Audio und Text können von den Redakteuren integriert und zu einem hoffentlich wunderbaren Erzählfluss verschmolzen werden, der in der Folge auf den verschiedensten Endgeräten optimal dargestellt wird. Der Optik der Geschichten kann eine gewisse Attraktivität nicht abgesprochen werden. Der Quelltext der Rails-Anwendung wurde auf Github veröffentlicht und kann also bei entsprechender Expertise selbst verwendet werden – alternativ dazu ist eine gehostete Version geplant.

 

 

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Linkwertig:
Demenz, Versagen, Ungleichheit, Unboxing

Digitale Demenz
Viel Glück dabei: Die europäischen Datenschützer wollen, dass weltweit zwangsvergessen wird.

Zudem soll verlangt werden, dass Verlage von den Firmen nicht mehr auf die Filterung von Links hingewiesen werden.

» EU-Datenschützer verlangen weltweite Löschung

 

Überwachung
Günter Hack bringt das Versagen der Politik ob der Totalüberwachung auf den Tweet:

Ich wusste es: Die einzige Reaktion des Staatsapparats auf Snowden besteht in noch mehr Überwachung. Demokratie war mal.

» 492267195947548673

 

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Forderung nach weltweiter Linklöschung:
EU-Datenschützer wollen die Büchse der Pandora öffnen

Die aktuelle Löschpraxis im Umgang mit dem Recht auf Vergessen ist ineffektiv. Doch anstatt die Sinnlosigkeit der Regelung zu erkennen, wollen Datenschützer alles noch schlimmer machen.

Wäre dies hier der Postillon, dann würde dieser Artikel vielleicht mit einer Geschichte über ein umstrittenes autoritäres Oberhaupt eines kleinen Inselstaats beginnen, das Google aus irgendeinem absurden Grund zur Entfernung aller Wikipedia-Einträge aus den Suchergebnissen der lokalen Suche zwingt. Weil die Inselbewohner über ausländische Google-Versionen und die Nutzung von VPNs noch immer Wikipedia-Links in den SERPs vorfinden, fordert der Herrscher über 27.000 Bürger das US-Internetunternehmen nun auf, die Verweise zu der Enzyklopädie weltweit aus den Ergebnisseiten zu löschen. Also auch für google.com und google.

Doch wir sind hier nicht beim Postillon. Daher folgen Tatsachen: Wie Golem unter Berufung auf die britische Financial Times (Registrierung erforderlich) berichtet, kommt der Wunsch nach einer weltweiten Löschung von Suchresultaten nicht von einer Südseeinsel. Stattdessen stammt er von europäischen Datenschützern. Auch geht es ihnen nicht um die Entfernung der Wikipedia (noch nicht) sondern um Einträge, die im Rahmen des “Rechts auf Vergessen” seit kurzem bei den europäischen Google-Versionen entfernt werden. » weiterlesen

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