Top Hongkong:
Von Phablets, Smartcards und der praktischen Nähe zur “Werkbank der Welt”

In Hongkong treffen westliche und fernöstliche Kultur aufeinander. Die Stadt präsentiert sich technologiefreundlich – und lockt internationale Startups mit der Nähe zu den chinesischen Hardware-Produktionsstätten wenige Kilometer entfernt.

HongkongIn den vergangenen anderthalb Wochen hielt ich mich in Hongkong auf. Asiatische Megametropolen sind für technologie-interessierte Personen immer besonders attraktive Reiseziele und hochspannende Beobachtungsobjekte. Denn eine ausgeprägte Affinität für neue Verfahren in Kombination mit anderen kulturellen und historischen Einflüssen garantieren informative und inspirierende Eindrücke. Im Folgenden möchte ich einige Erkenntnisse, Beobachtungen und Erfahrungen festhalten, die ich von meinem Besuch am Geburtsort von Jackie Chan mitnehme, und die im Kontext der Digitalisierung und mitunter auch für Startups und Webakteure hierzulande von Bedeutung sein können. » weiterlesen

 

Crowdbasierter Kundenservice:
Mila bietet technischen Support nun auch für Mobilfunkanbieter in Deutschland an

Mila leistet bereits technischen Support mit Privaten für die Swisscom. Diese Woche soll nun ein weiterer international agierender Mobilfunkanbieter aus Deutschland dazu kommen. Das neuartige Modell von Mila scheint auf Erfolg zu stossen und könnte weitere Dienstleister in diesem Bereich nach sich ziehen

MilaBeim Serviceportal Mila erbringen Private Dienstleistungen an Private. Ein Prinzip ist dabei die Nachbarschaftshilfe. Vor  rund einem halben Jahr hat das erfolgreiche Startup aus der Schweiz eine Kooperationmit der Swisscom bekannt gegeben. Unter “Swisscom Friends” leisten Privatkunden an anderen Swisscom-Kunden technischen Support und können sich dabei etwas dazuverdienen. Swisscom hat damit seine – intern teuren Servicetechniker – ausgelagert.

Mila spricht dabei von einer erfolgreichen Zusammenarbeit und exportiert das Modell nun auch nach Deutschland. Schliesslich beschäftigt Mila in Berlin mehr Mitarbeiter als in der Schweiz. Diese Woche möchte Mila die Partnerschaft mit einem internationalen Mobilfunkanbieter ankündigen. Auch dort werden Mila-Mitglieder im Bereich des Kundensupports tätig sein. Dabei bietet der Mobilfunkbetreiber künftig einen weiteren Kanal für lokale technische Unterstützung von der „Crowd“ – in dem Fall allesamt technikversierte Kunden des Unternehmens.

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Mobiles Bezahlen:
Apple, bitte erlöse uns

Apple wird in der nächsten Woche neben einem neuen iPhone auch einen Bezahldienst vorstellen. Nach Jahren der ständigen Enttäuschungen wäre es zu wünschen, wenn ein Mobile-Payment-Vorstoß endlich Erfolg mit sich bringt.

PaymentsIn einer Woche wird Apple auf einem Event im kalifornischen Cupertino “endlich” ein neues iPhone sowie vielleicht (vielleicht aber auch nicht) weitere Gadgets vorstellen.

Doch viel mehr als auf die Hardware bin ich auf den laut einhelligen Medienberichten geplanten mobilen Bezahldienst gespannt, der ebenfalls am 9. September der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Laut jüngsten Meldungen sind mittlerweile alle wichtigen Kreditkarten-Institute, also Visa, MasterCard und American Express, als Partner mit an Bord.  » weiterlesen

Linkwertig:
Epic, Europa, Blinklist, Uber

Pro7
Epic Companies, der Inkubator von ProSiebenSat1, wirft endgültig das Handtuch.

Der Brutkasten ging erst im Februar 2013 an den Start. Die Start-ups des Inkubators werden nun intern verteilt bzw. verkauft.

» Epic Companies hat – wie erwartet – keine Zukunft mehr

 

Europa
Thomas Baekdal sinniert über die Frage, warum Europa den US im Bereich Technologie hinterherhinkt.

» Why US-based Tech Companies Are Winning over Europe

 

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Was fehlt:
Ein mitdenkender Reise-Assistent für das Smartphone

Es gibt unzählige Apps, die Reisenden gute Dienste erweisen. Doch DER universelle, smarte Reise-Assistent für Smartphones fehlt. Ein Multimillionen-Markt wartet darauf, erschlossen zuwerfen.

Screenshot: Travel Butler

Wie ich jüngst mit dieser Liste zu illustrieren versuchte, kommen moderne Reisende heute kaum noch um den Einsatz mobiler Apps zur Reiseplanung und -durchführung herum. Auf diese Möglichkeiten zu verzichten, wäre auch nicht klug, denn viele Apps sorgen für entspanntere, besser informierte und erlebnisreichere Reisen. Doch während eine Vielzahl von Aspekten des Reisens jeweils von einzelnen Anbietern ins Visier genommen wird, fehlt DIE eine übergeordnete Reise-App. Eine Art Reise-Butler sozusagen. Eine smarte App, die verschiedene Teilbereiche des Reisens in einer komfortablen, intuitiven Oberfläche vereint und auf durchdachte, nützliche Weise zugänglich macht. Eine App also, die man regelmäßig sowohl im Vorfeld eines Trips als auch während der Durchführung konsultiert, und die sich nicht nur auf einzelne Felder beschränkt, wie etwa Tripit auf die Verwaltung von Buchungen.
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Tweek-Gründer Marcel Düe:
“In den nächsten zehn Jahren wird es kein ‘Spotify für Fernsehen’ geben”

Das Video-Discovery-Startup Tweek hat seinen Fokus von Endanwendern zu Medien-, Hardware- und Kabelanbietern verlagert. Diese versorgt es mit der Technologie, um Zuschauer mit für sie relevanten Inhalten zu beliefern. Die Fragmentierung des Marktes kommt den Berlinern entgegen.

TweekDer Social-TV- und Second-Screen-Trend, der 2011/2012 im Zuge des weitflächigen Durchbruchs von Smartphones und Tablets um sich griff und schnell eine Reihe von Startups entstehen ließ, hat sich zwei Jahre später abseits des allgemeinen TV-Geplauders bei Twitter als kurzlebiger Hype erwiesen. Für die Akteure, die ihre Geschäftsmodelle an das Thema angelehnt hatten, hieß dies, entweder aufzugeben, oder über einen “Pivot” das eigene Konzept zu verändern. Der Berliner Anbieter Tweek gehört zu denjenigen, die es geschafft haben, das eigene Produkt so zu verändern, dass sich darauf eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft aufbauen lässt. Und wie so oft bedeutet dies auch den zumindest temporären Wechsel des Schwerpunkts von B2C zu B2B. » weiterlesen

Linkwertig:
Flickr, Suchmaschinen, Dronen, Apple

Flickr
Das Internet Archive hat auf Flickr mehrere Millionen Fotos aus urheberrechtlich nicht mehr geschützten Büchern zugänglich gemacht:

» Welcome the Internet Archive to The Commons

 

Suchmaschinen
t3n hat die 15 absolut besten Suchmaschinen entdeckt:

Fazit: Google-Alternativen erfüllen ihren Zweck

» Die 15 besten Suchmaschinen im Kurztest

 

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Samstag App Fieber:
DeinMeeting, Motory, Paatle

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: DeinMeeting – Meetings protokollieren; Motory – soziales Netzwerk für Autos; und Paatle – Pads für Plätze.

 

DeinMeeting ist eine kleine Webanwendung, die uns das Leben beim Durchführen und Dokumentieren von Meetings etwas erleichtern will. Nachdem man ein Meeting mit den Kerndaten wie Ort, Zeit und Dauer angelegt hat, kann man Teilnehmer hinzufügen, die Punkte der Tagesordnung definieren und Einladungen an die Teilnehmer verschicken. Während oder nach dem Meeting kann man die jeweiligen Punkte der Tagesordnung protokollieren, ggf. abgeleitete Aufgaben konkretisieren und das Protokoll natürlich an alle Beteiligten senden. Tut was es verspricht und ist durchaus hübsch gemacht.

 

 

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Das Beste:
netzwertig.com im August 2014

Heute stellen wir einige der besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem August 2014.

Analysen

Reviews & neue Startups

Samstag App Fieber

Außerdem

Spielmechanik:
Mit Gamification der Prokrastination ein Schnippchen schlagen

Prokrastination zu widerstehen, ist mitunter sehr schwierig. Unter Einsatz von Spielmechanik allerdings kann es funktionieren. Gamification stellt zumindest teilweise eine Lösung für ausuferndes Aufschiebeverhalten dar. Teil vier unserer Serie.

Gamification

“By not doing what you should be doing, you could be having this much fun” scheinen Seiten wie Youtube, Facebook oder Twitter mit all ihren Verlockungen dem zur Prokrastination geneigten Nutzer unaufhörlich wie ein hypnotisierendes Mantra zuzuflüstern (tatsächlich ist der Spruch einem die Prokrastination bewerbenden Poster entnommen).

Die Art, wie die neuen Medien den Nutzer adressieren und wie sie in der Folge verwendet werden, macht sie zu perfekten Instrumenten der Selbstverhinderung:  Sofortige Erleichterung versprechend, täuschen sie den Prokrastinierenden darüber hinweg, dass das, was sich im Moment so erlösend anfühlt, tatsächlich das zukünftige Ich untergräbt. Die permanente Verfügbarkeit von Online-Belohnungen veranlasst zudem dazu, auch offline in kürzesten Abständen nach Belohnungen zu suchen und an Aufgaben, die weniger Genugtuung versprechen, zu scheitern. Insbesondere jüngere, mit dem Internet aufgewachsene Menschen scheinen eine Intoleranz gegenüber jenen Aufgaben zu zeigen, die erhöhte oder länger andauernde Konzentration fordern und erst am Ende Belohnung versprechen. » weiterlesen

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