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Das Team von netzwertig.com verabschiedet sich

Das Team von netzwertig.com verabschiedet sichAls die WEKA-Gruppe Ende November die Einstellung des Geschäftsbetriebs von Blogwerk bekannt gab, erhielten wir unzählige teils besorgte Nachfragen dazu, was dies für netzwertig.com bedeuten würde. Es gab viele motivierende Worte, diverse Unterstützunsgangebote und eine Menge Bitten und Aufforderungen, eine Lösung zur Weiterführung von netzwertig.com zu finden. Diese Resonanz freute uns natürlich sehr, existiert doch kaum eine bessere Form der Wertschätzung.

Trotzdem haben wir uns nach langem Überlegen und schweren Herzens dazu entschlossen, das Kapitel netzwertig.com in der bisherigen Form zu beenden. Obwohl es einige konkrete Interessenten an einer Weiterführung als Fachblog rund um Digitalthemen gab, erschien uns im Team die Gelegenheit geeignet, einen sauberen Schnitt zu machen. Verlockende neue Herausforderungen; die Schwierigkeiten, ein Angebot wie netzwertig.com nachhaltig zu monetarisieren sowie die auf Dauer begrenzte Reichweite der Fachberichterstattung über Technologie-Themen in deutscher Sprache erleichterten uns den Entschluss etwas.

Wir sind uns bewusst, dass wir damit einige treue Leserinnen und Leser enttäuschen. Die gute Nachricht ist, dass keiner der Team-Mitglieder mit dem Publizieren aufhört:

Martin Weigert wird weiterhin über die Entwicklung der digitalen Gesellschaft und Webökonomie bloggen – künftig auf seinem neuen englischsprachigen Tech-Blog meshedsociety.com. Außerdem steigt er beim Schweizer Aggregatoren-Startup Newscron ein. Dort widmet er sich ab Januar, parallel zum Debüt einer neuen App, an der Seite von Peter Hogenkamp als Head of Curation dem, wofür er seit jeher eine große Leidenschaft besitzt: die Kuration von Online-Inhalten.

Markus Spath wird wahrscheinlich irgendwas mit größeren und/oder kleineren Daten machen, hat aber noch keine Ahnung was. Seine privaten Blogs hackr.de und Museum of Modern Betas zu unseren Themen wird er jedenfalls auch weiterhin betreiben.

Jan Tißler wird als freier Journalist für verschiedene Auftraggeber aktiv sein und weiterhin über Webtrends und interessante Gadgets schreiben. Links zu seinen Profilseiten im Social Web findet ihr auf jati.de. Daneben wird er sich noch mehr als bisher um sein zusammen mit Falk Hedemann und Sebastian Schürmanns betriebenes eigenes Projekt kümmern: das UPLOAD Magazin. Jeden letzten Mittwoch im Monat erscheint eine neue Ausgabe zum „Internet im professionellen Einsatz“.

Jürgen Vielmeier bleibt weiterhin freier Technikjournalist, Innovationsberater und Texter. Er will sich neben der Leitung für das Corporate Blog Euronics Trendblog neuen journalistischen Projekten widmen. Neues über Jürgen erfährt man auf seiner Website.

Wir bedanken uns bei allen Lesern, Kommentatoren, Link-Verbreitern, Unterstützern, Startup-Machern, Fans und Kritikern für die langjährige Treue, das Engagement und die rege und fast immer hochqualitative Beteiligung an Diskussionen.

netzwertig.com fällt ab 1. Januar in den Verantwortungsbereich der WEKA MEDIA GmbH, welche plant, sämtliche bisher bei netzwertig.com veröffentlichten Inhalte in das Gründerportal förderland zu integrieren.

Nochmals ein großes Dankeschön für all die tollen Jahre mit euch. Wir sehen uns im Netz!

Martin (@martinweigert), Markus (@hackr), Jan (@jati) und Jürgen (@leidartikel).

Foto: Studio shot of child holding a Goodbye sign made of white paper with handwriting, Shutterstock

 

Linkwertig:
Zenmate, Sony, Wikipedia, Airbnb

Zenmate
Die hochkarätige Jury von deutsche-startups hat Zenmate – das Berliner Startup im Rausch – zum Startup des Jahres gekürt.

Die Wahl zum Startup des Jahres ehrt uns sehr! Das ist für das ganze ZenMate-Team der krönende Abschluss eines ereignisreichen Jahres.

» Zenmate ist das Start-up des Jahres

 

Sony Glass
Trotz Hacker-Angriffen will Sony Google Glass Konkurrenz machen.

Sonys neue Mini-Display-Einheit wird an herkömmliche Brillengestelle angebracht und soll diese in eine intelligente AR-Brille verwandeln.

» Sony-Datenbrille will Google Glass Konkurrenz machen

 

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Linkwertig:
Startups, Freebase, Uber, Dr Dobbs

Startups
Seth Godin hat den ultimativen Tipp für Startups:

» Where to start

 

Freebase
Google bleibt ein Elefant im Porzellanladen und zertrampelt Freebase:

Die Daten sollen nun in das Wikipedia-Schwesterprojekt Wikidata übertragen werden.

» Google gibt Freebase an Wikidata

 

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Leseliste:
7 empfehlenswerte Bücher des Jahres

Es gibt viel mehr guten Lesestoff als Zeit für die Lektüre. Deshalb muss man priorisieren. Hier sind einige empfehlenswerte Bücher, die man 2014 gelesen haben sollte.

Jeden Tag verbringe ich mindestens zwei Stunden mit der Lektüre von im Netz publizierten Nachrichten, Analysen und Berichten zur Lage der digitalen Gesellschaft. Manchmal sind es auch drei oder vier Stunden. Leider bleibt da wenig Zeit für Bücher. Dennoch habe ich es 2014 geschafft, mir wenigstens einige mir am Herzen liegende Sach- und Fachtitel zu Gemüte zu führen. Es folgt meine Empfehlungsliste. Womöglich findet der eine oder die andere durch diese Zusammenstellung ja Inspiration für eine gepflegte Feiertagslektüre. » weiterlesen

Werbung Sicherheit bieten nur professionelle Datacenter

Datenklau und verlorene Datensätze haben für Unternehmen oft dramatische Folgen. Silvan Wyser, Marketingchef der GIA Informatik AG in Oftringen, kennt die möglichen Lösungen.

Die GIA Informatik AG, im Bild Marketingchef Silvan Wyser, beschäftigt in Oftringen 145 Mitarbeitende.

Die GIA Informatik AG, im Bild Marketingchef Silvan Wyser, beschäftigt in Oftringen 145 Mitarbeitende.

Silvan Wyser, warum ist die Datenhaltung für Unternehmen heutzutage so wichtig?

Wenn wir nicht jederzeit und von überall uneingeschränkten Zugriff auf die Daten haben, können wir im globalen Wettbewerb nicht mithalten. Umso zentraler ist auch der Schutz dieser Daten.

Welches ist das Qualitätsmerkmal der Schweiz?

IT-Experten raten klar ab, Daten in der Cloud mit Standort Amerika zu unterhalten, da die US-Behörden diese lesen und sammeln können. Die Schweiz hat bezüglich Sicherheit den Vorteil, dass sie kein Abkommen über den automatischen Datenaustausch mit den USA hat und auch nicht Mitglied der EU ist.

Das sichere Speichern von wichtigen Daten wird zum neuen Schweizer Standortvorteil.

Das sichere Speichern von wichtigen Daten wird zum neuen Schweizer Standortvorteil.

Wie können Firmen heute einem grossen Datenverlust vorbeugen?

Vorkehrungen sind wichtig, da Systemunterbrüche viel Geld kosten können und die überwiegende Mehrheit der Unternehmen davon betroffen sind. Hier hilft «Disaster Recovery»; so nennt man die Massnahmen zur Wiederherstellung der Datensätze und zur Vermeidung von Ausfallzeiten. Wir bieten unseren Kunden zudem einen speziellen Notbetrieb der wichtigsten Systeme an und ermöglichen so ein normales Weiterarbeiten.

Worauf müssen Unternehmen in Zukunft besonders achten?

Sicherheit können nur IT-Provider liefern, die professionelle Datacenter in eigenen Gebäuden mit viel Platz für grosse Datenvolumen bieten. Solche Einrichtungen eignen sich wesentlich besser als ein Serverraum im Keller eines Unternehmens oder fremde Rechenzentren mit unklaren Besitzverhältnissen.

www.gia.ch

Linkwertig:
Google, Hypemachine, Skype, Sony

Google
Google hat endlich die Suchen und Trends des Jahres veröffentlicht.

2014 wurde millionenfach auf Google gesucht.

» Jahresrückblick

 

Hypemachine
Und Hypemachine stellt die beste Musik des Jahres vor:

» Zeitgeist 2014

 

» weiterlesen

Linkwertig:
Godin, Mobile, 2014, Rust

Checkliste
Seth Godin hat eine kleine Checkliste mit einigen nicht unwichtigen Fragen gepostet:

» The annual plan construction set

 

Mobile
Samsung hatte im Q3 nicht einmal mehr 25% Marktanteil.

Die Zahlen geben lediglich die Menge verkaufter Geräte wieder. Sie sagen wenig über die Gewinne der jeweiligen Unternehmen aus.

» Samsung verliert drastisch Marktanteile bei Mobiltelefonen

 

» weiterlesen

disk42:
Cloudspeicher so wie es Edward Snowden mag

Edward Snowden hält nichts von Cloudspeicher-Diensten, bei denen Betreiber der Server oder Dritte die Daten einsehen können. Das deutsche Startup disk42 lanciert einen Service, der Nutzern dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mehr Sicherheit geben soll.

disk42Seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein Thema, das nicht mehr nur “Aluhüte” hellhörig werden lässt. Gerade im Messaging-Bereich entwickelt sich das Prinzip langsam zu einem Standard. Telegram, das eine entsprechende Funktion namens “Secret Chats” bietet, hat nach eigenen Angaben mittlerweile über 50 Millionen aktive Nutzer. Der Schweizer Service Threema war im deutschsprachigen Raum 2014 die meistverkaufte iPhone-App. Und selbst der Branchen-Krösus WhatsApp bietet für seine Android-App nun optional eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. » weiterlesen

Linkwertig:
Jamba, LeWeb, Facebook, Selfies

Bloggen
Johnny Haeusler blickt auf seinen Eintrag zu Jamba zurück, der vor 10 Jahren die deutsche Blogosphäre aufgeweckt hat.

Jamba nervte zu diesem Zeitpunkt die halbe Republik durch penetrante Werbung, die in erster Linie Kinder und Jugendliche dazu animierte, für einen Betrag zwischen drei und fünf Euro wenige Sekunden lange Klingeltöne auf ihr Mobiltelefon zu laden.

» Jamba Laya

 

LeWeb
Und t3n blickt auf die LeWeb zurück und vermisst einen Richtungsgeber.

Die Tech-Branche ist im Rausch. Healthcare, Drohnen, Wearables, Sensoren

» Warum die Tech-Branche dringend einen Richtungsgeber braucht

 

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Samstag App Fieber:
Nordpol Post, MyPostcard, Speedsanta

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Geschenke-Special mit: Nordpol Post – Briefe vom Weihnachtsmann bestellen; MyPostcard – eigene Postkarten erstellen; und Speedsanta – schnell Geschenke finden.

 

Auf Nordpol Post können Privatpersonen oder Unternehmen Briefe vom Weihnachtsmann beauftragen, um Kunden, Bekannte und Verwandte mit papierbasierten Weihnachtswünschen zu beglücken. Wirklich Faule können Textvorlagen verwenden, alternativ kann man auch einen eigenen Text frei verfassen. Nachdem man ein weihnachtliches Briefpapier ausgewählt hat, wird der Brief handgeschrieben und mit passender Briefmarke und Stempel aus Himmelpfort verschickt.

 

 

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