Top Entbündelungs-Strategie:
Netzriesen verschärfen die Depression der App-Ökonomie

Der Goldrausch in der App-Ökonomie ist vorbei. Mit der von einigen führenden Webfirmen praktizierten Multi-App-Strategie verschlechtern sich die Chancen für Entwickler abermals, dass ihre Apps von Nutzern wahrgenommen und aktiv genutzt werden.

MessengerWie schon vor einiger Zeit von dem Unternehmen angekündigt, wird Facebook jetzt ernst machen und im Rahmen seiner Entbündelungsstrategie die Chat-Funktion komplett aus seiner primären mobilen App entfernen. Wer vom Smartphone oder Tablet Nachrichten mit Kontakten austauschen möchte, muss dafür auf die separate Messenger-Anwendung ausweichen. Facebooks seit einiger Zeit zum Tragen kommende Strategie, spezifische Einsatzszenarien über eigenständige Apps abzudecken, veranlasste Gizmodo gestern zu einem längeren kritischen Kommentar. Eine gesteigerte Beanspruchung des Gerätespeichers sowie eine verringerte Übersicht auf den Home Screens unserer mobilen Geräte gehören zu den Punkten, die am sich nicht nur auf Facebook beschränkenden Entbündelungs-Trend moniert werden.

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Linkwertig:
Twitter, Amazon, Snapchat, Meta

Twitter
Laut der Faz ging die Twitter-Aktie nach Veröffentlichung der Unternehmenszahlen durch die sogenannte Decke.

nachbörslich steigt die Aktie um 35 Prozent auf mehr als 52 Dollar.

» Twitter-Aktie geht durch die Decke

 

Amazon
Amazon versucht die eigene Position im Streit mit den Verlagen um den Preis von E-Books mit einer Einführung in Preiselastizität zu stärken.

Verkaufe ein Verlag 100 000 Bücher für 14,99 Dollar, nehme er knapp 1,5 Millionen Dollar ein. Beim Preis von 9,99 Dollar hätten es aber durch den höheren Absatz rund 1,74 Millionen Dollar sein können, rechnete Amazon vor.

» eBooks müssen weniger kosten als Bücher

 

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Linkwertig:
Cynk, Facebook, Apps, Radio

Überwachung
Wired fasst eine Studie zusammen, die versucht, die wirtschaftlichen Kosten der Totalüberwachung zu quantifizieren:

» Personal Privacy Is Only One of the Costs of NSA Surveillance

 

Cynk
Update zum kurz mit 6 Milliarden Dollar gehandelten Cynk: 5,85 Milliarden davon sind leider wieder verpufft. Ein Chefstratege analysiert:

„Bei dieser Sache ließ sich wahrscheinlich eine Menge Geld machen und verlieren“

» Der pure Wahnsinn

 

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Instagram veröffentlicht Bolt:
Facebook schießt aus allen Rohren, um Snapchat zu stoppen

Wenige Wochen nach Slingshot veröffentlicht Facebook abermals eine App zur Kommunikation mittels Fotos und Videos: Bolt ist direkt unter der Instagram-Marke angesiedelt – und funktioniert genau wie der Berliner Dienst Taptalk.

boltAls Facebook Mitte Juni seinen nächsten Versuch präsentierte, Snapchat etwas in den Weg zu stellenz, bot das Resultat namens Slingshot eine kleine Überraschung: Es war entgegen eines Wochen zuvor publizierten Berichts der Financial Times doch kein waschechter Klon der Berliner Foto-Sharing-App Taptalk. Falsch lag die Zeitung mit ihrer Ankündigung trotzdem nicht. Tatsächlich werkelte man bei dem sozialen Netzwerk an einer Nachahmung von Taptalk – nur sollte deren Veröffentlichung etwas später erfolgen. Am gestrigen Dienstagabend war es soweit: Die neueste Foto-App des Internetkonzerns wurde offiziell vom Instagram-Team entwickelt, heißt Bolt und steht zum Debüt lediglich für iOS- und Android-User in Singapur, Südafrika und Neuseeland bereit. Und ja, Bolt ist im Prinzip identisch mit Taptalk. » weiterlesen

Die zweite digitale Revolution:
Das Smartphone ist endgültig der neue PC

Eine Studie belegt: Für die Mehrzahl der Deutschen ist das Smartphone das wichtigste aller digitalen Kommunikationsgeräte. Ein Meilenstein im Computerzeitalter.

Mit der Feststellung, dass Smartphones heute für viele Menschen eine wichtige Rolle einnehmen, kann man im Jahr 2014 niemanden mehr hintee dem Ofen vorlocken. Wirft man jedoch einen Blick auf die Rangliste der beliebtesten Primärgadgets, dann wohnt dem doch noch ein Erkenntnisgewinn inne: Es wird deutlich, wie weit diese Entwicklung schon vorangeschritten ist und dass alle Loblieder auf das mobile Web vollkommen berechtigt sind.

Gemäß einer repräsentativen Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes Aris im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom würden 61 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland auf keinen Fall auf ihr Smartphone verzichten. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind gar 74 Prozent der Befragten nicht bereit, ohne ihr Smartphone auszukommen . Kein anderes Internetzugangs- und Kommunikationsgerät kann da mithalten. Immerhin noch 58 Prozent der Tablet-Besitzer können sich kein Leben ohne Tablet vorstellen (was belegt, dass Tablets trotz eines abbremsenden Marktes keineswegs als Kurzzeit-Phänomen betrachtet werden sollten). 48 Prozent wollen nicht auf ihren Laptop verzichten, 46 Prozent nicht auf ihr Handy ohne Internetzugang. Der Desktop-PC ist nur noch für ein Drittel essentiell.

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E-Book-Flatrates:
Skoobe nimmt Amazons Herausforderung an

Nahezu drei Jahre vor Amazon lancierte das Münchner Startup Skoobe eine E-Book-Flatrate. Den jüngsten Vorstoß des US-Giganten nutzen die Bayern, um ihre eigenen Meilensteine zu verkünden.

SkoobeSeitdem Amazon vor zwei Wochen in den USA seine E-Book-Flatrate Amazon Unlimited gestartet hat, rückt das im Musik- und Film/Serien-Segment erfolgreiche All-you-can-Eat-Prinzip auch im Kontext von Literatur stärker in den medialen Mittelpunkt. Selbst wenn noch nicht klar ist, inwieweit dies aufgrund abweichender Konsummuster bei Büchern wirklich ein sinnvoller Ansatz ist. Schon vor Amazon, dessen Abo-Service vorläufig nur in den USA bereitsteht, herrschte in dieser noch jungen Nische des E-Book-Marktes reges Treiben. Zahlreiche Dienste bieten vergleichbare Modelle an, zusammengefasst bei uns im April dieses Jahres. » weiterlesen

Linkwertig:
Privacy, Google, Baseline, Zeitungen

Post-Post-Privacy
Facebook und Mark Zuckerberg entdecken laut Slate den Wert der Privatsphäre wieder.

» Facebook’s Privacy Pivot

 

Öffentlichkeit
Apropos Privatsphäre: Anil Dash sinniert über das, was ‘öffentlich’ heutzutage eigentlich bedeutet.

» What Is Public?

 

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Anwendergenerierte WLAN-Datenbank:
Hotel WiFi Test unterstreicht die wichtige Rolle eines klaren Nutzerversprechens

Bei Hotel WiFi Test können sich Reisende vor einer Hotelbuchung darüber informieren, welche Internetverbindung sie erwartet. Mit mehr Fokus und geringeren Einstiegshürden als Konkurrent Rotten Wifi machte der Dienst innerhalb weniger Tage Medienkarriere.

Hotel WiFi Test

Öffentliche WLAN-Verbindungen, bei denen Daten nur im Schneckentempo versendet und empfangen werden, sind ein bekanntes Ärgernis. Vor einigen Monaten berichteten wir über den Dienst Rotten Wifi, ein crowdgesourctes Onlineverzeichnis von freien WLANs. Per mobiler App können Nutzer an öffentlichen Plätzen, in Restaurants oder Hotels eine Geschwindigkeitsmessung durchführen und ihre Erfahrungen für die Allgemeinheit festhalten.

Das litauische Startup hat sich der Lösung eines relevanten Problems verschrieben. Allerdings fehlt bislang eine einfache, webbasierte Möglichkeit, vor dem Besuch eines speziellen Ortes eine Recherche zur Stabilität und Leistung des WLANs durchzuführen. Auch leidet der Service etwas unter seinem fehlenden Fokus.

Eine anderes Projekt, das in den letzten Tagen nach einer Erwähnung beim Produktverzeichnis Product Hunt viel Medienaufmerksamkeit erhielt, räumt beide Schwachpunkte aus dem Weg: » weiterlesen

Selbstfahrende Autos:
Baidu legt Finger in die Wunde von Google

Um autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, benötigt es nicht nur erhebliche technologische Innovation. Auch in den Köpfen von Autofahrern muss einiges bewegt werden. Der chinesische Google-Konkurrent Baidu deutet an, dies besser zu verstehen als sein US-Rivale.

Foto: YouTube-Clip, Google

Google ist dafür bekannt, ungaubliche technologische Herausforderungen zu meistern. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen insbesondere mit seinen wiederholten Misserfolgen im Bereich des Social Networkings den Ruf erarbeitet, Menschen und ihre Stimmungs- und Gefühlslagen nicht richtig zu verstehen. Könnte sich dieser Schwachpunkt im sonst so starken Leistungsspektrum des Konzerns auch als Hürde bei der Etablierung selbstfahrender Autos erweisen? Der chinesische Internetriese Baidu scheint dieser Überzeugung zu sein. Dies lässt sich der Ankündigung entnehmen, dass der Gigant aus Fernost ebenfalls an einem autonomen Fahrzeug arbeitet.

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Werbung Tripsta goes mobil – Flugsuche per App für iOS 7

Tripsta gibt es bereits seit 2005 und hat sich mit Flugbuchungen auf den Kern einer jeden Reise spezialisiert. Dank einer ausgefeilten Suchmaschine, der einzigartigen Technologie für Flugpreisvergleiche sowie einem puristischen Design finden Reisewillige schnell und auf einen Blick günstige Flüge.

Jetzt auch bequem per App günstige Flüge suchen und buchen

Seit kurzem steht auch einer Buchung über unsere Reise-App nichts mehr im Wege. Die App zeichnet sich durch einfache sowie intuitive Bedienbarkeit und innovatives Design aus und steht ab sofort im App Store in den neun Sprachen Englisch, Russisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Polnisch und Rumänisch zum kostenlosen Download bereit. Zum Start der App gibt es auf alle getätigten mobilen Flugbuchungen 10 Euro Rabatt.

«Bereits 2013 machten die mobilen Buchungen mehr als 10% der Gesamtbuchungen über tripsta aus und steigen stetig weiter. Auf diesen Zuwachs haben wir nun umgehend reagiert und bieten jetzt auch über unsere App flexiblen Zugang zu unserer Flugsuche und –buchung.»
Pantos Papazoglou, Produktmanager Mobile bei tripsta

Mobile Flugsuche und -buchung

Die neue Tripsta App ermöglicht es dem Nutzer mit nur wenigen Klicks die gewünschten Reisedaten einzutragen und innerhalb von Sekunden eine übersichtliche Trefferliste zu erhalten. Egal ob Direktflug, Linienflug oder Low-Cost-Angebote – die ausgefeilte Flugsuchmaschine vergleicht Millionen von Flügen und Hunderte von Fluglinien miteinander, um den gewünschten Flug zum besten Preis anbieten zu können. Die Buchung kann dann ganz bequem innerhalb der App abgeschlossen werden.

Funktionen der tripsta App im Überblick:

  • Flugsuche aus über 800 Airlines
  • Praktischer Preisüberblick zeigt auf einen Blick den billigsten Flugpreis
  • Ergebnisliste mit Sortierfunktion nach Preisspanne, Flughafen, Airline, Direktflüge, Buchungsklassen, Abflug- und Ankunftszeit sowie möglichen Zahlungsmethoden
  • Sichere Buchungsfunktion

Die tripsta-App unterstützt iOS7 und darüber und ist daher z.B. mit iPhone 4/4S sowie iPhone 5/5S kompatibel und passt sich je nach Bildschirm an das mobile Gerät an.

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