Alle 17 Artikel zum Thema Videos auf netzwertig.com:
Das iPad ist ideal für das Abspielen von Videos. Die Applikation Air Video macht aus einem Rechner einen Videoserver, streamt die dort gespeicherten Clips auf’s iPad (und iPhone) und konvertiert Dateien in Echtzeit.
Mein Hauptgrund für den Kauf eines iPads waren visuelle Inhalte. Zwar schaue ich mir aufwendig produzierte Blockbuster lieber im Kino oder auf einem Großbildfernseher an, aber bei Nachrichten, Dokumentationen oder Serien lege ich hingegen primär Wert auf ortliche Flexibilität und möchte nicht an mein Sofa gebunden sein.
Das iPhone oder andere Smartphones besitzen leider zu kleine Bildschirme, um damit über längere Zeit Videos anzuschauen und Spaß dabei zu haben. Das iPad füllt hier zumindest für meinen persönlichen Bedarf eine große Lücke, und macht dies im Praxiseinsatz auch genau so, wie ich es mir in der Theorie vorgestellt habe.
Nun wäre Apple nicht Apple, wenn das iPad ähnlich wie das iPhone nicht sehr wählerisch wäre, was die akzeptierten Dateiformate betrifft. Kurz gesagt: iPad-Videos müssen im MP4-Format vorliegen, sonst lassen sie sich nicht abspielen.
Dank der absolut beeindruckenden iPad-Applikation Air Video muss ich mir über manuelles Konvertieren von Videodateien in das MP4-Format aber ab sofort keine Sorgen mehr machen – ebenso wenig wie über die Frage, wie ich die auf meinem an den Fernseher angeschlossenen Media-PC abgelegten Serien und Dokumentationen bequem auf mein iPad “streame”. Air Video ist die Lösung für beides.
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Während Flash durch Apples Ablehnung immer mehr unter Druck gerät, macht sich das Web bereit für HTML5. Offene Frage gibt es dabei aber einige, nicht zuletzt die nach dem besten Format für Videos im Netz.
Der Aufstieg von
HTML5 ist ungebremst und wird durch den vor allem von Apple ausgelösten Abstieg von Adobes Flash-Format begleitet. Ein Nebenschauplatz dieses Kampfes zweier Technologien ist der Zwist um die Zukunft von Webvideo.
Denn wenn sich die Verbreitung von Flash und entsprechender Browser-Plugins verringert, muss eine Alternative her, um Videos auf YouTube, Vimeo, Hulu und all den anderen Websites, die stark auf Bewegtbilder setzen, im Browser abspielen zu können. Unklar ist noch, welches Videoformat am Ende fest in HTML5 integriert und damit zum Standard im Netz werden soll.
Wer kein Webdesigner oder Entwickler ist, wird bei einem tieferen Einstieg in die Thematik mitunter auf einige Verständnisprobleme stoßen, da es sich um einen stark technisch geprägten Komplex handelt. Dennoch wird hier gerade über die Zukunft von (multimedialen) Webanwendungen entschieden, weshalb es sinnvoll und vor allem interessant sein kann, sich etwas näher mit der Entwicklung rund um HTML5 vs Flash vs Webvideo zu beschäftigen.
Es folgt eine Auswahl an lesenswerten Artikeln, welche den Stand der Dinge und die Herausforderungen für die Zukunft gut beschreiben.
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Für Schnelldenker mit wenig Zeit: Montag bis Freitag fassen die Video-Nachrichten “The Day in 100 Seconds” des US-Blogs Talking Points Memo amerikanische Politik zusammen.

TPM TV: Es muss schnell gehen (Screenshot)
Wer sich ab und zu auf YouTube Videos ansieht, die mutmasslich von Kindern und Teenagern hochgeladen wurden, dem ist bestimmt auch schon aufgefallen, dass einige Videos doppelt, gar drei mal so schnell laufen, als man es vom herkömmlichen Fernsehen gewöhnt ist. Sped Up heisst das dann, Normalsterbliche verstehen dann – zum Beispiel bei Charlie the Unicorn Sped Up – in der Regel nichts mehr.
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Die Telekom will an digitalen Inhalten verdienen, nicht nur die Leitungen bereitstellen: Auf Videoload gibt’s jetzt auch kostenlose, werbefinanzierte Videos – aber nur für Windows-Nutzer.
Filme kommen künftig
nicht mehr auf silbrigen Scheiben – sondern über das Internet:
“Multimedia flutet Telekomnetze”, schreibt die
Financial Times Deutschland dazu und ein anonymer Insider warnt, das Festnetz laufe schon an seiner Lastgrenze. Mehrere Milliarden müsste die Telekom langfristig in die Infrastruktur investieren, um Haushalte mit hochauflösendem Digital-TV zu versorgen. Längst will die Telekom nicht nur Leitungen bereitstellen, sondern auch an den digitalen Inhalten mitverdienen, schnürt Pakete aus Telefon-, Internet- und digitalem Fernsehprogramm. Neueste Idee: Eine Gratisecke beim Video-on-demand-Dienst Videoload.
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Web-TV, wohin man klickt: Wir haben uns auf den großen deutschen Nachrichtenseiten umgesehen. Unser Überblick zeigt: Wo ist die Qualität, wo wird noch geübt?
Stern.de: Hier hat sich im Laufe des Jahres Einiges getan. Ergebnis: Auf der einen Seite technisch einwandfrei produzierte Kolumnen vor der Bluewall, auf der anderen Seite verwaschene Nachrichtenclips. Auch hier setzt sich der Trend durch, vermehrt eigene Redakteure vor die Kamera zu stellen. Sophie Albers aus der Kulturredaktion moderiert das Kinomagazin “Sneak” und Sportressortleiter Klaus Bellstedt “Bellstedts Ballshow”. Prominentester Vertreter aus der stern-Riege ist allerdings Kulturredakteur Alexander Kühn mit seiner Fernsehkolumne “Was kuckt Kühn”. Die Videos lassen sich entweder über die Hauptseite abspielen oder über das “stern Digital TV”-Portal ansteuern. An ältere Ausgaben ranzukommen bedarf allerdings oft fortgeschrittene Recherchekenntnisse. Dafür können die Videos auf der eigenen Seite eingebaut werden:
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Das Online-Videoportal Watch Berlin feiert den ersten Geburtstag. Auch wenn es nahe an der Unbedienbarkeit vorbeischrammt – die Inhalte sind oft sehenswert.

Bild: Screenshot watchberlin.de. Eine Fliege will nicht von der Linse weg (aus dem Geburtstagsvideo).
Auf medienlese.com wird ja oft kritisiert, dabei gibt es auch vieles, das man mag. Ich zum Beispiel freue mich immer wieder über einzelne Beiträge des Videoportals Watch Berlin, heute über diesen Besuch bei mehreren Chinesen in Berlin. Denn wenn man es mal geschafft hat, den Beitrag in der Flash-Hölle der sich andauernd hin- und herbewegenden Fenster aufzufinden und anzuklicken, stösst man auf guten Journalismus. Oder besser, Journalismus, wie ich ihn mag:
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Der deutschschweizer Staatssender SF hat seine Online-Videos auf sf.tv von Real Player auf Flash umgestellt. Mit der Umstellung sind aber die Links verschwunden – es ist nun unmöglich, von einer anderen Website auf ein bestimmtes SF-Video zu weisen.

Eingesperrt in der Anstalt: Links
(Bild: Screenshot
sf.tv)
Einer der Gründe für den Durchbruch von YouTube ist die Möglichkeit, ein einmal eingestelltes Video auch noch Jahre später in der gleichen Form und am selben Platz zu finden. Ein anderer ist die Möglichkeit, dieses Video gleich auf der eigenen Website einzubinden.
Auf der Website des Schweizer Fernsehen geht beides nicht. Die gebührenfinanzierten Inhalte sind auf der Website eingesperrt. Machen wir doch, um zu verstehen, warum das so schlecht ist, eine Metapher.
Die Geschichte handelt im Lande Internet, in einer Zeit mit modrigen Burgen:
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