Thema: Video

 

Alle 18 Artikel zum Thema Video auf netzwertig.com:

Kino1.to:
Cleverer Name für eine
zeitgemäße TV-Videosuche

Zwei Studenten aus Potsdam haben mit Kino1.to eine moderne Suchmaschine für legale, deutschsprachige TV-Inhalte entwickelt. Die Wahl des Namens ist schlau.

Deutschland fehlt bekanntlich ein zentrales, senderübergreifendes TV-Portal mit kostenlosen On-Demand-Inhalten im Stile von Hulu. Entsprechend groß ist die Intransparenz. Die Fernsehsender kochen jeweils ihr eigenes Online-Süppchen, weshalb es für Zuschauer mitunter einiges an manueller Suche erfordert, um den Stream des gewünschten Programms im Netz zu finden.

Stefan George und David Eickhoff aus Potsdam bei Berlin möchten dies mit einer Suchmaschine für legale Serien- und Filmstreams ändern. Kino1.to haben die zwei Informatikstudenten ihre Videosuchmaschine getauft – die Namensverwandtschaft zur berühmt-berüchtigten und 2011 von den Ermittlern geschlossenen Streamingseite ist offensichtlich. Manch einer mag dies als “unglückliche Namenswahl” bezeichnen, doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Geniestreich:

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Musik- und Videokonsum der Zukunft:
Wer “on Demand” streamt, braucht keinen Mediencloudspeicher

Mit der Möglichkeit, lokale Mediendateien in der Cloud ablegen zu können, machen zahlreiche Internetfirmen Schlagzeilen. Doch auf dem Weg zum Medienkonsum der Zukunft sind derartige Dienste nur eine Übergangslösung.

Gestern hatte ich die Einladung für einen neuen Dienst namens QVIVO in meinem Posteingang. Bei dem von den ehemaligen Electronic-Arts-Managern Jon Niermann and Liam McCallum gegründeten Service, in dessen Beta-Warteliste ich mich vor einiger Zeit eingetragen haben muss, handelt es sich um einen weiteren Cloudanbieter für die persönliche Mediensammlung.

“Enjoy your movies, TV shows and music through the desktop app then upload your media to the QVIVO Cloud to enjoy through a browser or any device with a QVIVO app”, so bewirbt QVIVO sein Angebot. Und einmal mehr frage ich mich, wozu ich eigentlich noch meine gesamte Mediensammlung in die Cloud laden muss – wenn sie dort doch ohnehin schon irgendwo liegt?

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Bitbop startet in Deutschland:
Der nächste Versuch
einer zentralen TV-Plattform

Mit Bitbop startet ein neuer Versuch, im deutschen Internet eine zentrale Plattform für TV-Inhalte aufzubauen. Das Äußere macht einen guten Eindruck, was jetzt noch fehlt, ist der sehenswerte Content.

Für Hulu, den sagenumwobenen On-Demand-Dienst für TV-Inhalte, scheint der Schritt aus dem US-Markt in den deutschsprachigen Raum bisher eine unüberwindbare Hürde (oder eine strategisch unattraktive Option) zu sein. Und den heimischen TV-Sendern ist es bekanntlich bisher nicht gelungen, eine zentrale Plattform für visuelle Inhalte auf die Beine zu stellen (auch wenn ARD und ZDF gerade einen neuen Anlauf wagt).

Könnte dies die Chance für einen “Underdog” sein, der sich langsam heranpirscht und in Deutschland leise einen Dienst aufbaut, der eines Tages die wichtigsten Inhalte aus den hiesigen TV-Kanälen auf Abruf, browserbasiert sowie über Smartphones verfügbar macht?

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Boxee:
Eine Medienanwendung, die
man im Auge behalten sollte

Die kostenlose Media-Center-Lösung Boxee litt bisher unter zu wenig Premium-Inhalten und Schwächen in der Benutzerführung. Dennoch lohnt es sich, die Software im Auge zu behalten.

In den letzten Tagen habe ich mich nach längerer Zeit einmal wieder intensiver mit Boxee auseinandergesetzt, eine kostenlose Media-Center-Software für PC, Mac und Linux vom gleichnamigen New Yorker Startup, über die wir in der Vergangenheit schon gelegentlich berichtet haben.

Angeboten wird Boxee seit über zwei Jahren (zu Beginn im Alpha-Stadium). Die erste Beta-Version erschien im Januar 2010. Boxee kombiniert verschiedene Funktionen zum Konsumieren und Verwalten von Medieninhalten aus dem Netz mit einer optisch ansprechenden Oberfläche, die auch den Zugriff auf lokal gespeicherte Film-, Audio- und Bilddateien erlaubt.

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Google TV:
Der Elefant im Raum heißt Facebook

Google integriert nicht nur diverse Mediendienste in seine neue Fernsehplattform Google TV, sondern auch Twitter mit einer angepassten App. Ein Name fehlt in der Auflistung der Partner: Facebook.

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Wie heute früh berichtet, hat Google gestern Details zu seiner kommenden Fernsehplattform Google TV bekannt gegeben, die es gemeinsam mit Intel, Sony und Logitech entwickelt und die demnächst in den USA auf ausgewählten Set-Top-Boxen sowie Fernsehgeräten starten soll. Verbraucher im deutschsprachigen Raum müssen sich noch etwas gedulden – der weltweite Launch ist für 2011 geplant.

Neben der Produktseite für Google TV präsentierte der Internetkonzern auch erste Partner für den US-Markt, die ab Werk in die auf Android basierende TV-Software integriert sein werden. Dazu gehören neben einigen US-Fernsehstationen (und dem hauseigenen YouTube) unter anderem Amazon Video On Demand, Netflix, VEVO, Pandora, Napster sowie Twitter. Während ab Anfang 2011 auch das Installieren von Applikationen aus dem Android-App-Market möglich sein soll, arbeitet Google mit den genannten Diensten bereits jetzt zusammen, um Nutzern an Google TV angepasste und in das System integrierte Versionen anbieten zu können.

Speziell “Twitter für Google TV” ist eine Erwähnung wert, trägt die Anwendung doch der Tatsache Rechnung, dass viele Twitter-Nutzer sich ohnehin gerne in 140 Zeichen über Fernsehereignisse und Live-Events äußern. Der initiale Ansatz scheint zwar abgesehen von der visuellen und funktionellen Anpassung an den Fernsehbildschirm noch keine nennenswerte Verknüpfung mit anderen Apps oder Features von Google TV mitzubringen, ist aber dennoch ein wichtiger erster Schritt – in einem eigenen Blogbeitrag unterstreicht Twitter daher auch, dass es sich bei der Kooperation lediglich um den Beginn einer Verschmelzung von Twitter und Fernsehen handelt.

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Linkwertig:
Facebook, Video, Bloglines, StepMap

Facebook
Wachablösung: Laut Comscore hat Facebook Google und Yahoo bezüglich der Surfzeit überholt und ist nun die Website, auf der die meisten Minuten verbracht werden.

Demnach wurde Facebook im August 41,1 Millionen Minuten lang genutzt (9,9 Prozent der gesamten Surfzeit), die Google-Angebote dagegen 39,8 Millionen Minuten lang (9,6 Prozent). Die Yahoo-Dienste kamen ComScore zufolge auf 37,7 Millionen Minuten (9,1 Prozent).

» Studie: Facebook wird länger genutzt als alle Google-Produkte

 

Video
Digitaler Film gibt einen schönen Überblick über die infrastrukturellen und wirtschaftlichen Trends im Bereich Video.

Die Konzentrationsbemühungen auf verschiedenen Ebenen haben Auswirkungen auf alle anderen Bereiche des Ökosystems. Insgesamt werden es wohl weniger Anbieter, die jedoch einen breiteren Umfang an Dienstleistungen anbieten.

» Vertikale Integration im Videobereich

 

Bloglines
Schlechte Nachricht für RSS-Junkies: Ask stellt Bloglines – und damit den einzigen echten Konkurrenten vom Google Reader – am 1. Oktober ein.

» IAC Finally Kills Off Bloglines

 

StepMap
Der berliner Kartendienst StepMap integriert als Option Karten von OpenStreetMap.

Abhängig vom Thema oder Ereignis, welches Ihr per Karte dokumentieren wollt, bieten sich nun drei verschiedene Kartenarten an. Probiert es einfach mal aus. Wer beispielsweise einen Wanderweg von Dorf A nach Dorf B beschreiben möchte, der findet sicherlich großen Nutzen in den neuen OpenStreetMap Karten.

» OpenStreetMap Karten bei StepMap

 

Evernote
Der Clipping-Dienst Evernote bekommt ein Clip-Widget, mit dem Besucher den Artikel schnell speichern können. Dabei nett: Der Seitenbetreiber kann den Bereich des Clips beliebig definieren.

» The Evernote Site Memory Button

 

Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an tipps.netzwertig at blogwerk.com

Apple-Neuheiten:
Fest in der Hand

Apple hat in der vergangenen Woche mit dem üblichen Aufwand seine Halbjahres-Neuheitenshow abgefeiert. Nachdem sich der Nebel gelichtet hat, ist es Zeit, ein wenig genauer hinzusehen.

Fangen wir hinten an der Neuheiten-Show von Apple an: Apple TV kippt das Kaufkonzept und lässt den Anwender Videos nur noch per Streaming ansehen.

Mal abgesehen davon, dass schon der Besitz und die Benutzung von DRM-kodierten Mediendateien das ist, was die Amerikaner PITA (pain in the ass) nennen, gibt man mit Streaming die Kontrolle noch mehr zurück an die Rechteinhaber.

Die können nämlich an langer Hand kontrollieren, wer was und wann guckt.

Weiterlesen bei neuerdings.com

Live-Video im Web:
Gefühlt wie 1999

Das Netz hat viele Stärken. Die Übertragung von Live-Video gehört nicht dazu.

Live-Video im Web
Live-Video im Web
Vorhin wollte ich es mir auf dem Sofa bequem machen und gemütlich dem Livestream der heute gestarteten TechCrunch50-Konferenz folgen. Über zwei Tage verteilt präsentieren im kalifornischen San Francisco Dutzende von Startups aus dem Web- und Technologiebereich ihre Neuentwicklungen.

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Voddler:
Erhält Europa sein eigenes Hulu?

Mit Voddler will ein schwedisches Unternehmen den Markt für werbefinanziertes Video-on-Demand aufmischen und international expandieren: Europäische Konkurrenz für den US-exklusiven Video-Webdienst und Marktführer Hulu.

Seit langem ist Hulu Marktführer im Bereich des kostenlosen Video-on-Demand. Das Joint Venture mehrerer US-amerikanischer Medienunternehmen hat sich nicht nur durch das umfangreiche Angebot aktueller Serien und Filme viele Fans geschaffen, sondern auch durch die ansprechende und benutzerfreundliche Oberfläche. Der Haken: Bisher ist Hulu lediglich für Benutzer mit einer US-IP-Adresse zugänglich. Expansionspläne liegen nach Medienberichten zwar vor, ein konkreter Zeitpunkt für den eventuellen Start von Hulu in Europa ist jedoch nicht bekannt.

Für deutsche Benutzer bedeutet dies, dass sie auf hiesige Gratis-Alternativen wie MSN Movies oder Videoload free ausweichen müssen. Diese sind zwar ganz nett, können dem US-Vorbild aber weder in Angebotsumfang noch Usability das Wasser reichen.

Aus Schweden kommt nun mit Voddler ein neuer Dienst, bei dem schon eher vorstellbar ist, dass er eines Tages zu einem europäischem Hulu aufsteigen könnte. Voddler lässt sich am einfachsten als eine Art Spotify für Filme bezeichnen:

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YouTube-Remix:
Work it, make it, do it

Der Gesang aus diesem Clip, die Drums von dort, hier spielt der Bass – der Musiker Kutiman hat aus Schnipseln vieler YouTube-Clips sieben vollkommen neue Stücke komponiert.

Ob Kunst auf Magazinen, Kunst mit Magazinen oder Kunst ohne Magazine (und Kleidung): Wir mögen kreative Arbeit mit Medien. Passend zum Wochenausklang ein Tipp: Der Musiker Kutiman hat aus YouTube-Clips neue Stücke gebastelt. Das ist überaus hörbar – was Wunder, heißt es doch über das Debutalbum des Künstlers aus Tel Aviv, es “grooved mit einem angenehm staubigen Sound dahin wie Sly Stone im schönsten Drogenwahn” (HamburgFunk). Zu hören gibt es die Remixe auf einer eigenen Website:

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