Alle 44 Artikel zum Thema Übernahmen auf netzwertig.com:
Die Münchner Opendi AG übernimmt für eine nicht genannte Summe den insolventen Frankfurter Location-Dienst Dailyplaces und will ihn zu neuem Leben erwecken.
Ende August
wurde die Insolvenz des Frankfurter Location-Dienstes Dailyplaces bekannt. Rund 45.000 registrierte Mitglieder und ein neues Geschäftsmodell, das im dritten Quartal 2011 umgesetzt werden sollte, reichten nicht mehr dafür aus, um eine dringend benötigte Finanzierungsrunde abzuschließen.
Bis zum 19. September hatten potenzielle Käufer die Gelegenheit, ihr Übernahmegebot für die Dailyplaces-Website inklusive der mobilen Apps beim Insolvenzverwalter abzugeben.
Die 2005 als Stadtbranchenbuch GmbH gegründete Opendi AG aus München hat heute die Übernahme von Dailyplaces bekannt gegeben (zuerst berichtet von deutsche-startups.de). Das Unternehmen betreibt Branchenbuchdienste in über einem Dutzend Ländern und ist in Deutschland mit Stadtbranchenbuch vertreten (Offenlegung: Stadtbranchenbuch ist ein Sponsor von netzwertig.com). Über acht Millionen Nutzer steuern laut Aussage des Opendi-Vorstandsvorsitzenden und -Gründers Andreas Stahl pro Monat weltweit die Websites des Unternehmens aus Bayern an.
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Google übernimmt den in Berlin ansässigen Groupon-Nachahmer DailyDeal.
DailyDeal, hinter Groupon der Zweitplatzierte im deutschen Markt orts- und zeitlich begrenzter lokaler Deals, ist (endlich) unter der Haube: Wie FAZ Netzökonom Holger Schmidt berichtet, übernimmt Google den 2009 gegründeten, aus Berlin stammenden Schnäppchendienst inklusive der Landesgesellschaften in Österreich und der Schweiz. (Update: Hier ist die offizielle Mitteilung von DailyDeal, Update 2: Die Übernahmesumme soll sich nach Angaben von Schmidt im Bereich von 150 bis 200 Millionen Dollar bewegen).
Seit einigen Monaten betreibt Google in ausgewählten US-Städten einen eigenen Deals-Service namens Google Offers. Das rund 200 Mitarbeiter zählende DailyDeal soll dem Internetgiganten bei der internationalen Expansion von Google Offers auch über den deutschsprachigen Markt hinaus behilflich sein. » weiterlesen
Für etwa 85 Millionen Dollar kauft Skype den Smartphone-Chatdienst GroupMe. Mittelfristig will der VoIP-Riese eine Milliarde Nutzer erreichen.
Mobile Chatdienste für Smartphones bleiben en vogue: Einige Tage, nachdem Facebook seine eigenständige Messenger-App
für US-Nutzer veröffentlicht hat, überrascht Facebook-Kooperationspartner
Skype mit einer Akquisition in diesem Sektor:
Für etwa 85 Millionen Dollar übernimmt der VoIP-Dienst die Group-Messaging- und Chat-Anwendung
GroupMe.
GroupMe wurde vor etwa einem Jahr in New York gegründet, beschäftigt etwa 20 Mitarbeiter und bietet mobile Apps für iOS, Android, Windows Phone 7 und BlackBerry. Ähnlich wie WhatsApp oder Kik erlaubt GroupMe Smartphone-Chats mit einzelnen Personen oder Gruppen. Anders als dort stehen bei GroupMe aber – der Name verrät es – Konversationen mit mehreren Personen im Vordergrund.
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Google hat verkündet, Motorolas Mobilfunksparte für 12,5 Milliarden Dollar in bar übernehmen zu wollen. Der Internetgigant zahlt 40 Dollar pro Aktie, 63 Prozent mehr als der Aktienkurs vom Freitag. Der in Nordamerika stärker als in Europa präsente US-Smartphone- und Tablet-Hersteller setzt seit längerem auf Googles Android-Betriebssystem und wird zukünftig waschechte Google-Hardware auf den Markt bringen können. Google erwirbt mit dem Handygeschäft von Motorola wichtige Patente.
Die Wettbewerbsbehörden in den USA und der EU müssen der Akquisition noch zustimmen.
Einen Überblick über die munter sprudelnde Medienberichterstattung zu dieser richtungsweisenden Übernahme findet ihr bei Techmeme (auf Englisch) oder Google News.
Update: Eine schön kompakte Analyse gibt es bei Mobile Zeitgeist.
Update 2: Kollege Don Dahlmann fasst bei neuerdings.com die Fragen zusammen, die sich aus der Akquisition ergeben.
In der Schweiz führt nicht Groupon den Daily-Deal-Markt an, sondern das 15 Monate alte Startup DeinDeal. Ringier, das grösste Medienhaus des Landes, hat nun 60 Prozent an DeinDeal übernommen.
Der Onlinearm des Medienkonzerns Ringier
hat eingekauft: Wie heute bekannt wurde, hat sich das grösste Schweizer Medienunternehmen für eine nicht genannte Summe 60 Prozent der Rabattplattform
DeinDeal gesichert.
Der Groupon-Klon war zuletzt rasant gewachsen und hat nach eigenen Angaben inzwischen 125 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 50 Millionen Franken (42 Millionen Euro) für das laufende Jahr im Visier. Amir Suissa (Mitglied bei Pollenizer und Mitgründer von First Tuesday Zürich und Swissinvest.com) und Adrian Locher (Sandboxer und unter anderem Mitgründer von Zimtkorn) haben DeinDeal im März 2010, auf dem Höhepunkt des Hypes um das neue Geschäftsmodell gestartet. Innerhalb der letzten 15 Monate wurde massiv skaliert.
Weiterlesen bei startwerk.ch
Microsoft will den VoIP-Anbieter Skype kaufen. Die Übernahme soll am heutigen Dienstag offiziell verkündet werden.
Update: Microsoft hat die Übernahme für 8,5 Milliarden Dollar offiziell bestätigt.
Es ist schon einige Monate her, dass wir bei netzwertig.com über eine XXL-Übernahme in der digitalen Welt berichten konnten. Nun scheint dieser Tag offenbar gekommen zu sein: Nach Informationen des Wall Street Journal (WSJ) soll Microsoft einen Kauf von Skype anstreben und zwischen sieben und acht Milliarden Dollar für den VoIP-Anbieter hinblättern wollen.
Die meist sehr gut informierte Kara Swisher vom zum WSJ gehörenden Tech-Blog AllThingsDigital will mittlerweile erfahren haben, dass der Deal bereits in trockenen Tüchern ist und heute im Laufe des Tages (5 Uhr früh Pazifik-Zeit, also 14 Uhr MEZ) offiziell bekannt gegeben wird. Sie bezeichnet ihn als “confirmed”, also bestätigt.
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In einem Münchner Brauhaus wurde die Übernahme von facebookmarketing.de durch das US-Unternehmen WebMediaBrands besiegelt. Im Interview plaudert Mitgründer Jens Wiese über den Deal.
Vor gut einer Woche gab das deutsche Blog facebookmarketing.de
die Übernahme durch den US-Mediendienstleister WebMediaBrands bekannt – eine Akquisition, die logisch erscheint, immerhin betreibt WebMediaBrands mit
AllFacebook ein international beachtetes Onlinemagazin, das sich in seiner Berichterstattung ausschließlich auf das populäre Social Network fokussiert.
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Das börsennotierte US-Medienunternehmen WebMediaBrands hat das deutsche Blog facebookmarketing.de übernommen. Dieses wird ab sofort zur deutschsprachigen Version von AllFacebook.
Dass ein deutschsprachiges Blog rund um Tech-Themen (Gründung, neue Startups, Webtechnologie, Internetwirtschaft) übernommen wird, ist eine echte Seltenheit. Ich erinnere mich wage an die Eingliederung des Hobbyprojekts zweinull.cc in die Blogwerk-Familie (
siehe) sowie an die
Übernahme von Basic Thinking durch Serverloft. Zumindest spontan war es das jedoch (im Bereich der Gadget- und Mac-Blogs ließe sich wahrscheinlich der ein oder andere Deal finden) .
Heute nun können können wir eine weitere Akquisition zu dieser beschaulichen “Liste” hinzufügen: facebookmarketing.de, ein Blog, welches sich intensiv mit den Möglichkeiten von Facebook als Kommunikationswerkzeug für Firmen und Organisationen beschäftigt, hat gerade die Übernahme durch den börsennotierten New Yorker New-Media-Dienstleister WebMediaBrands bekannt gegeben.
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Die Axel Springer AG sichert sich 74,9 Prozent der Anteile am Online-Prospektdienst kaufDa und zahlt dafür zwischen 25 und 30 Millionen Euro. Der Deal unterstreicht, dass nicht nur Imitationen von im Ausland erfolgreichen Konzepten zu ansehnlichen Exits führen.
Die Axel Springer AG
übernimmt knapp drei Viertel der Anteile (74,9 Prozent) am Berliner Online-Prospektdienst
kaufDa und zahlt dafür
laut TechCrunch Europe 40 Millionen Dollar, also rund 30 Millionen Euro (
deutsche-startups.de nennt 25 Millionen Euro als mögliche Kaufsumme) – eine erfreuliche Meldung für die deutsche Internet- und Startuplandschaft! Warum dies so ist, dazu gleich mehr.
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Qype hat die Übernahme des Münchner Groupon-Klons cooledeals bekannt gegeben.
Aktualisiert
Qype, das Empfehlungs- und Städteportal aus Hamburg mit Aktivitäten in diversen europäischen Ländern, hat soeben
per Twitter die Übernahme des drittgrößten deutschen Groupon-Klons (nach CityDeal alias
Groupon Deutschland und
DailyDeal)
cooledeals bekannt gegeben.
Eine offizielle Pressemeldung zu der Akquisition scheint es noch nicht zu geben. Das Münchner Startup cooledeals erblickte im Januar 2010 das Licht der Internetwelt und setzt auf das häufig kopierte Prinzip regional und zeitlicher begrenzter Gruppenrabatte. Diese werden von cooledeals zur Zeit in 24 deutschen Städten angeboten.
In Zukunft wird das Angebot unter dem Namen QypeDeals weitergeführt. Details zum Kaufpreis wurden nicht genannt.
Qype, das kürzlich die Marke von einer Million registrierten Nutzern überschritten hatte und laut eigenen Angaben 17 Millionen User pro Monat erreicht, signalisiert mit der Akquisition einen potenziell umfassenden Vorstoß in den Coupon- und Rabattmarkt. Angesichts der intensiven Kontakte zu Gastronomen und Händlern, die von Usern bei Qype bewertet werden, sowie der mobilen Präsenz inklusive Check-In-Funktionalität eröffnen sich die Hamburger mit der Übernahme von cooledeals eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten an der Schnittstelle von mobilen Services, Nutzerempfehlungen und lokalen Rabatten.
Einige weitere Hintergründe zu cooldeals gibt es auch bei deutsche-startups.de.