Thema: Sprachen

 

Alle 5 Artikel zum Thema Sprachen auf netzwertig.com:

Dwolla und Babelverse:
Zwei mögliche Weltveränderer

Die zwei Startups Dwolla und Babelverse verfolgen vollkommen unterschiedliche Ziele. Gemein haben sie, dass sie die Welt verändern können.

Während wir bestrebt sind, bei netzwertig.com möglichst nur solche Konzepte und Startups vorzustellen, die in irgendeiner Form neue Wege gehen und echte Innovationen entwickeln, hat nicht jeder dieser Dienste das Zeug, die Welt zu verändern. Bei zwei Anbietern, auf die ich in den letzten Tagen aufmerksam geworden bin, halte ich dies für nicht unmöglich: Dwolla und Babelverse, zwei grundverschiedene Ideen, die erheblich disruptives Potenzial gemein haben.

Dwolla ist ein junges Startup aus dem US-Bundesstaat Iowa, welches nichts Geringes plant, als die Kreditkartenunternehmen überflüssig zu machen. » weiterlesen

Synchronisierung von E-Books:
Doppeltext vereint Originalliteratur
mit ihrer Übersetzung

Das Münchner Startup Doppeltext synchronisiert E-Books in der Originalsprache mit übersetzten Fassungen und will so die Zugänglichkeit von fremdsprachlicher Literatur verbessern.

Genau wie bei synchronisierten Filmen ein Teil der Original-Atmosphäre verloren geht, verändert sich auch bei übersetzter Literatur die Stimmungslage und Tonalität. So überspringen Übersetzer mitunter einzelne Sätze oder Wortgruppen, passen Inhalt an kulturelle Gegebenheiten an oder wählen Wörter, deren Bedeutung nicht exakt mit denen der ursprünglichen Begriffe übereinstimmt.

Es gibt also gute Gründe, bei Büchern das Original der übersetzten Version vorzuziehen. Dies allerdings erfordert ein gutes Verständnis der jeweiligen Sprache und eine akzeptable Lesegeschwindigkeit. Wer zu oft ins Stocken gerät und Wörter nachschlagen muss, läuft Gefahr, sich am Ende doch eher der ins Deutschen übersetzten Variante zuzuwenden.

Das Münchner Startup Doppeltext will allen an Originalliteratur Interessierten einen Weg bieten, ihr Bedürfnis zu stillen, ohne mit aus mangelnden Sprachkenntnissen resultierenden frustrierenden Erlebnissen umgehen zu müssen.

» weiterlesen

Speech-to-Speech-Übersetzung mit Vocre:
Wider aller Sprachbarrieren

Die am Dienstag vorgestellte iPhone-App Vocre verspricht, Konversationen in unterschiedlichen Sprachen zu ermöglichen. Noch funktioniert das eher schlecht als recht, doch in Zukunft verschwinden auf diese Weise Sprachbarrieren.

Der Gedanke, dass zwei Menschen mittels moderner Technologie in unterschiedlichen Sprachen eine Konversation führen können, ist faszinierend. Damit dies tatsächlich funktioniert, sind überaus intelligente Speech-to-Speech-Übersetzungswerkzeuge erforderlich, die auch bei der Echtzeit-Übersetzung komplexer, von reichhaltiger Grammatik geprägter Sprachen (wie z.b. Deutsch) nicht versagen.

Das US-amerikanische Entwicklerstudio myLanguage hat am Dienstag auf der TechCrunch Disrupt-Konferenz seine iPhone-App Vocre vorgestellt, die einen Vorgeschmack darauf gibt, wie wir uns zukünftig mit Menschen rund um den Globus verständigen werden.

» weiterlesen

Google+:
Wie Circles hilft,
Sprachchaos zu vermeiden

Google+ erlaubt mit seiner Kontaktverwaltung “Circles” etwas, das Twitter seit jeher gut zu Gesicht gestanden hätte: In unterschiedlichen Sprachen publizierte Inhalte nur denjenigen vorsetzen zu können, die sie auch verstehen.

Anfang Februar des vergangenen Jahres berichtete ich über ein persönliches Dilemma von: Nämlich, dass ich bei Twitter für jeden Tweet aufs Neue vor der Frage stehe, auf welcher Sprache ich diesen abschicken soll. Denn ein Großteil der Nutzer, die mir bei dem Microbloggingdienst folgen, spricht Deutsch, einige hingegen verstehen nur Englisch, und eine dritte Gruppe stammt aus Schweden (wo ich wohne) und beherrscht demnach auch Schwedisch.

Mein Problem ist daher seit jeher, dass jeder Tweet auf Deutsch von meinen nicht-deutschsprachigen Followern als störend empfunden werden kann. Und mit Kurznachrichten auf Schwedisch halte ich mich lieber ganz zurück, immerhin möchte ich die Signal-Noise-Ratio meiner Follower nicht unnötig verschlechtern.

» weiterlesen

Technischer Fortschritt:
Ist die Welt reif
für eine Einheitssprache?

Sprachpuristen kämpfen gerne gegen Einflüsse aus anderen Sprachen. Gleichzeitig reißt der technische Fortschritt immer mehr Barrieren der Verständigung zwischen Völkern nieder. Wäre die Welt mit einer oder wenigen Einheitssprachen ein besserer Ort?

Vor einigen tausend Jahren errichtete ein Volk in einem Land mit dem Namen Schinar einen Turm, dessen Spitze bis zum Himmel reichen sollte. Doch weil Gott befürchtete, dass nach der Fertigstellung für die Menschen nichts mehr unerreichbar erscheinen würde und ihnen der Übermut zu Kopf steigen könnte, entschloss er sich, ihre bisher einheitliche Sprache zu “verwirren” und die Menschen über die ganze Erde zu verteilen. So konnten sie nicht mehr miteinander kommunizieren und ihren überdimensionalen Turm nicht weiterbauen. Damit waren die unterschiedlichen Sprachen dieser Welt geboren.

Die Erzählung stammt bekanntlich aus dem Alten Testament der Bibel und beschreibt den Turmbau zu Babel. Während es naturgemäß unterschiedliche Ansichten über die Glaubwürdigkeit dieser Sage gibt, stellt sie ein schönes Bildnis für die Frage dar, die ich in diesem Beitrag in den Raum werfen möchte:

» weiterlesen