Thema: Social Networks

 

Alle 164 Artikel zum Thema Social Networks auf netzwertig.com:

Social Web:
Über Konkurrenz und den Nutzen
für die User

Martin Weigert, 25. Januar 2010 um 10.53 Uhr , 16 Kommentare Kommentare

Wettbewerb belebt das Geschäft und ist im Interesse der Verbraucher, so heißt es meist. Doch trifft das, was in der traditionellen Wirtschaft seine Gültigkeit hat, auch im Social Web zu?

Konkurrenz
Konkurrenz
In meinem Artikel zu Gowalla und Foursquare kam es in den Kommentaren zu einer kleinen Diskussion rund um mögliche positive Auswirkungen von Wettbewerb im Bereich (mobiler) sozialer Netzwerke auf Innovation und die Nutzer. Ich möchte das Thema gerne noch einmal aufgreifen und in diesem Beitrag näher beleuchten. Denn anders als in der klassischen Wirtschaft, wo Konkurrenz grundsätzlich als positiv für den Markt und die Konsumenten angesehen wird, ist die Situation im Social Web etwas komplizierter.

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Soziale Netzwerke als Distributoren von Medieninhalten

Marcel Weiss, 12. August 2009 um 20.34 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Social Networks und ihre zunehmende Bedeutung für Online-Medienangebote.

Ein Phänomen, das man bereits seit einer Weile beobachten kann: Mit dem Aufstieg von Social Networks wie Facebook und Mikrobloggingdiensten wie Twitter entsteht eine neue Variante, wie Konsumenten online zu Medieninhalten finden. Statt auf Google und co. zu suchen oder die Startseite des Medienangebots anzusurfen, bekommt man die Inhalte von Freunden empfohlen. Im Grunde ist das die Perfektionierung des Linkversandes via Email. Auf Welt Online gibt es dazu einen guten Artikel:

Um die enorme Wirkung der Netzwerke zu verstehen, hilft eine einfache Frage: Wann fühlen sich Menschen eigentlich gut informiert? Für die meisten trifft in etwa diese Antwort zu: Wenn sie das Gefühl haben, mindestens den gleichen Informationsstand zu haben wie jene Menschen, die ihnen wichtig sind. Früher lasen Kollegen und Freunde in der Regel die gleiche Zeitung oder sahen die gleichen Sendungen. Also war es nötig, diese Medien zu kennen, um mitreden, also im sozialen Netzwerk bestehen zu können.

In den USA gibt es bereits erste Sites, wie etwa die von ‘Perez Hilton’, die mehr Traffic über Facebook als über Google erhalten. Angesichts des nach wie vor immensen Wachstums von Facebook dürfte hier noch viel passieren. Über diese ersten Anzeichen und die massiven Auswirkungen dieses Trends auf das Web hatte ich im März geschrieben.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die Verleger rund um Hubert Burda gegen Google, das ihnen eigentlich hilft, vorgehen wollen und die Social Networks, die ihnen ebenfalls zumindest indirekt helfen, noch gar nicht auf dem Schirm haben. In absehbarer Zeit werden aber Twitter, Facebook und Co. die stärkeren Trafficlieferanten sein als Google News und die Google-Suche. Nach Burda-Logik müssten also auch die Social Networks abkassiert werden.

Sollte sie alle die wirre Idee des Leistungsschutzrechts für Medien treffen, könnte es dann für Deutschland vielleicht überall im Social Web so aussehen wie bei der Holtzbrincktochter studiVZ:

Die VZ-Familie macht die geposteten Links im Buschfunk, dem internen Statusfeed, und an anderen Stellen nämlich nach wie vor nicht anklickbar.

(Den Welt-Artikel habe ich natürlich über Twitter gefunden.)

Mobile Social Networks:
foursquare begeistert die
US-Webgemeinde

Martin Weigert, 26. Juli 2009 um 13.56 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Meinungsführer und Kenner der US-Tech-Szene äußern sich gehäuft begeistert vom jungen mobilen Social Network foursquare. Mit seiner spielerischen Komponente animiert der Dienst zum Wettkampf mit den eigenen Kontakten um die “Herrschaft” an seinen Lieblingsorten. Schon ist vom “nächsten Twitter” die Rede.

foursquare
foursquare
Mobile, GPS-basierte Dienste sind die nächste Evolutionsstufe sozialer Netzwerke. Je intensiver wir Smartphones nutzen und je häufiger wir mit ihnen online sind, desto mehr Nutzen haben wir davon, zu wissen, welche unserer Freunde gerade in der Nähe sind, schon einmal beim Asiaten um die Ecke essen waren oder einen heißen Tipp haben, welcher naheliegende Club am Samstagabend die beste Musik bietet.
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Während das Thema “Location Based Services” (LBS) von den traditionellen Netzwerken wie Facebook, MySpace oder studiVZ bisher vollkommen vernachlässigt wird, buhlen eine ganze Reihe junger Startups um die wachsende Zahl interessierter Anwender. Zu den international bekanntesten gehören Loopt, Brightkite und Googles Latitude. Aus Deutschland kommen unter anderem aka-aki und Qiro. Eine echter Durchbruch ist bisher jedoch niemandem gelungen.

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Attention Economy:
Überzeugung zählt,
nicht blosse Aufmerksamkeit

Andreas Göldi, 10. Juli 2009 um 10.42 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Das Konzept der “attention economy” ist inzwischen einige Dekaden alt. In der Internet-Ökonomie geht es aber mehr um Überzeugungsarbeit als um reine Aufmerksamkeit.

Das Konzept der “attention economy” geht, einfach zusammengefasst, davon aus, dass in unserer modernen Welt mit ihrem konstanten Informationsüberfluss die Aufmerksamkeit der Menschen selber rar geworden ist.

Den wirtschaftlichen Gesetzen der Verknappung folgend wird sie damit zu einem wertvollen Gut. Das führt zum gängigen Denken, dass Aufmerksamkeit sogar verkauft werden kann.

Die übliche Art Aufmerksamkeit zu monetarisieren besteht im Verkauf von Werbefläche. Verlage publizieren Inhalte, welche die Aufmerksamkeit der Menschen wecken, und verkaufen einen Teil dieser Aufmerksamkeit an Werbekunden (Hierzu gibt es einen spannenden Text von Darmesh Shah, welcher den Unterschied zur “Geldbörsen-Ökonomie” erklärt, in der die Leute direkt für ein Produkt bezahlen).

Die Theorie klingt einfach. Nur erklärt sie eben die kommerziell interessanten Formen der Aufmerksamkeit nicht wirklich.

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Enterprise 2.0:
Noch nicht richtig vom Fleck

Andreas Göldi, 5. Juli 2009 um 17.47 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Für die meisten von uns ist der geschäftliche Einsatz von Web-2.0-Technologien eine Selbstverständlichkeit. Aber wir sind eine Minderheit. Eine neue Studie zeigt: Enterprise 2.0 wird bisher erst von 25% der Unternehmen genutzt.

Seit dem Platzen der Dot-Com-Blase versucht die Softwarebranche krampfhaft, den nächsten grossen Trend in der geschäftlichen IT-Nutzung zu etablieren. Lieblingsthema der meisten Hersteller ist seit einiger Zeit “Enterprise 2.0″, also der Einsatz typischer Web-2.0-Tools wie Wikis, Blogs, Social Tagging und Social Networks in Unternehmen. Das macht ja auch viel Sinn, denn eine Effizienzsteigerung in der internen und externen Zusammenarbeit würde vielen Firmen gut tun.

Letzte Woche fand an meinem Wohnort Boston die Enterprise-2.0-Konferenz statt, die etablierteste Fachmesse zu diesem Thema. Die Liste der ausstellenden Firmen las sich durchaus gut: IBM, Microsoft, SAP, Sun, Atlassian, Socialtext und viele weitere bekannte Namen waren dabei.

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Rotes Kreuz launcht Social Network:
Das passiert, wenn man nicht aufpasst

Martin Weigert, 18. Juni 2009 um 13.05 Uhr , 15 Kommentare Kommentare

Die Rahmenbedingungen im sozialen Netz sind gesteckt, die Rollen verteilt, die Marktführer klar. Das Deutsche Rote Kreuz startet mit blutspender.net ein eigenes Social Network und verpasst es komplett, von den bestehenden Strukturen zu profitieren.

blutspender.net
blutspender.net
Wir berichten kaum noch über neue, herkömmliche Social Networks. Während einerseits die Konsolidierungsphase begonnen hat und nicht mehr jedes der in den letzten Jahren aus dem fruchtbaren Internetboden gesprossenen Netzwerke existiert, vereinnahmen die führenden Dienste – allen voran Facebook – eine immer größere Zahl an Nutzern. Ausnahmen mit langfristigem Erfolgspotenzial sind themenspezifische Nischen, in denen es sich bei richtigem Ansatz gut auskommen lässt.

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Kommunikations- und Publikationsnetzwerke:
Die 2 Klassen von Social Networks

Marcel Weiss, 9. Juni 2009 um 0.20 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Es kristallisieren sich zwei Klassen von sozialen Netzwerken heraus: Auf private Interaktion zwischen Bekannte spezialisierte Netzwerke und solche, welche hauptsächlich für die Distribution von Inhalten verwendet werden.

In den letzten Monaten und Jahren sind eine Menge soziale Netzwerke entstanden, die in ihrer Entwicklung teilweise recht unterschiedliche Entwicklungen genommen haben. Dabei haben sich zwei von einander mehr oder wenige abtrennbare Klassen herauskristallisiert, die wir hier vorstellen und von einander abgrenzen wollen.

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Wie man Social Networks für Recherchen nutzt

Carolin Neumann, 25. Februar 2009 um 14.14 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Communities wie Facebook oder Xing sind Fundgruben für Journalisten. Wir zeigen, wie man Social Networks effektiv für die Recherche nutzen kann und was man dabei beachten muss.

Social Networks werden immer wichtiger für die journalistische Recherche – sagt auch eine aktuelle Studie der Technischen Universität Dortmund. Zwar ist das für im Internet aktive Journalisten längst keine Neuigkeit mehr, doch viele Medienschaffenden haben die Möglichkeiten der Facebooks dieser Welt noch längst nicht erkannt. Das hat auch Medienberater Ewald Wessling im Interview auf medienlese.com. Hier sind einige Ansätze, wie ihr das Social Web für eure Recherche nutzen könnt:

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Journalisten und Twitter:
“Mitkriegen, was sich Leute zurufen”

Carolin Neumann, 11. Februar 2009 um 11.49 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Warum Twitter wichtiger ist als alle anderen Web-2.0-Hypes und welche Potentiale das Internet noch für den Journalismus birgt, erklärt Medienberater Ewald Wessling im Interview.

medienlese.com: Was bedeutet Twitter für Journalisten?

Ewald Wessling: Jeder gute Journalist lebt davon, dass er mitkriegt, was los ist in der Welt, und sich anhört, was die Leute denken. Ein Tweet, also ein Posting bei Twitter, ist – ähnlich wie Instant Messaging – ein Zuruf zwischen Menschen. Diese Zurufe werden so organisiert, dass jeder auf einmal die Zurufe aus der ganzen Welt hören kann. Von dem ganzen Gezwitscher würde man natürlich taub, und deshalb muss ich es gut filtern, um nur das zu hören, was mich interessiert.

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Bye-bye Programmies:
Im Internet gibt’s was zu sehen

Carolin Neumann, 3. Februar 2009 um 15.05 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Von einfachen Listen bis zu multimedialen Communities mit individueller Planung: Wie das Fernsehprogramm aus dem Internet die gedruckten Programmzeitschriften ersetzt.


Ein wichtiges Segment im deutschen Zeitschriftenmarkt verliert an Relevanz: Die Programmzeitschriften kämpfen gegen sinkenden Auflagen, führen einen erbitterten Wettbewerb und verlieren Jugendliche ans kostenlos-Medium Internet. Aber noch immer haben es die Verlage nicht geschafft, eine neue Generation der Programmplanung fürs Netz zu schaffen. Stattdessen erwecken viele Online-Angebote den Eindruck, dass hier insgeheim eine ganz andere Agenda verfolgt wird: Bloß kein übersichtliches, multimediales Programm anbieten, damit die Leute weiterhin die bunten, gedruckten Hefte von TV 14 bis TV Movie kaufen.

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