Thema: social bookmarking

 

Alle 19 Artikel zum Thema social bookmarking auf netzwertig.com:

Selektives Abonnieren:
Wieso das Follower-System von Pinterest Maßstäbe setzt

Pinterest erfreut sich zunehmender Popularität. Das von dem US-Dienst zum Speichern und Teilen von Fotos, Bildern und Videos eingesetzte Follower-System mit der Möglichkeit zum selektiven Abonnieren einzelner Nutzerinteressen setzt Maßstäbe.

Einer der in den letzten Wochen in der US-Tech-Presse am meisten bejubelten Dienste ist Pinterest. Der im März 2010 von Paul Sciarra, Evan Sharp und Ben Silbermann gegründete Service aus dem kalifornischen Palo Alto erlaubt das Bookmarken von Fotos und Videos, auf die Nutzer während ihrer Reise durch das Netz stoßen. Anwender können einander folgen und mit wenigen Klicks die Fundstücke anderer Nutzer auf ihre eigene Pinterest-Pinnwand übernehmen.

Im Gegensatz zum üblichen Muster, bei dem ein Startup aus dem Silicon Valley von den lokalen Blogs “hochgeschrieben” wird, hat sich Pinterest nach einem ruhigen Start aus eigener Kraft eine loyale Nutzerschaft aufgebaut, die anders als bei jungen Social-Web-Angeboten üblich, zu einem großen Teil aus Frauen besteht. Mittlerweile gehört Pinterest zu den zehn führenden Social-Networking-Sites in den USA und kann seit Sommer 2011 auf ein exponentielles Wachstum der Anwenderzahlen blicken.

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Kuratieren, Modularisieren und Remixen des Webs:
Neuer Brandherd der Urheberrechtsdebatte

Eine wachsende Zahl an Onlinediensten ermöglicht Nutzern das Kuratieren, Modularisieren und Remixen des Webs. Urheberrechtskonflikte sind programmiert.

Alle Nutzer, die öffentlich Inhalte ins Netz stellen, müssen sich stets fragen, inwieweit sie mit ihren Veröffentlichungen fremde Urheberrechte verletzen. Ist dies der Fall und wird das jeweilige Contentobjekt wie etwa ein Foto, ein Video oder auch ein zu lang geratenes Textzitat nicht rechtzeitig entfernt, droht schnelle eine Abmahnung. Damit ist zwar die eigene Schuld noch nicht festgestellt, aber wer kein Interesse an einem zeit- und im schlimmsten Fall kostenintensiven Rechtsstreit hat, der versucht, sich gar nicht erst in eine solche Situation zu manövrieren.

Mit einer Welle neuer Onlineservices, welche das Zusammenstellen, Remixen und erneute Publizieren von im Netz verstreuten Inhalten ermöglichen, droht der stetig schwelende Konflikt zwischen Anwendern und Urhebern eine neue Dimension zu erreichen.

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Mister Wong:
Deutsches Web-2.0-Urgestein
wird verkauft

Das Social-Bookmarking-Portal Mister Wong, einer der letzten verbliebenen deutschen Dienste der Web-2.0-Ära, soll verkauft werden.

Einer der letzten verbliebenen deutschen Dienste der Web-2.0-Ära steht vor einer großen Veränderung: Mister Wong, das von der Bremer Web- und PR-Agentur construktiv entwickelte und seit 2009 als eigenständiges Unternehmen agierende Social-Bookmarking-Portal, soll verkauft werden.

Mister Wong ging im Frühjahr 2006 an den Start und galt gemeinhin als die bekannteste Onlineplattform im deutschen Raum zum Speichern und Teilen von Links. Knapp 500.000 Mitglieder haben bis zum heutigen Tag rund elf Millionen Bookmarks angelegt.

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Gimme Bar:
Formschöne Ablage
für Online-Inhalte

Das New Yorker Startup Gimme Bar erlaubt das Speichern beliebiger Online-Inhalte. Der Dienst macht durch ein ansehnliches Design, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche sowie eine Dropbox-Integration auf sich aufmerksam.

Kann man im Jahr 2011 noch mit einem Dienst beeindrucken, der sich irgendwo zwischen Social Bookmarking und einem persönlichen Online-Notizbuch positioniert – zwei Bereiche, in denen es von Startups und Onlineservices nur so wimmelt? Ja, dies ist tatsächlich möglich. Zumindest wenn man nette Visualisierungen, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche und eine Backup-Möglichkeit als begrüßenswerten Fortschritt ansieht.

Das US-Startup Gimme Bar erblickte erst vor wenigen Tagen das Licht der digitalen Welt und hat auch bei Bloggern im deutschsprachigen Raum bereits einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

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“Zahle, so viel du willst”:
Zootool gibt Einblicke in sein Freemium-Experiment

Der deutsche Social-Bookmarking-Dienst Zootool hat kürzlich eine kostenpflichtige Pro-Funktion veröffentlicht. Über den Preis können Nutzer selbst entscheiden. Jetzt berichten die Zootool-Macher über den Verlauf des Experiments.

Die Mehrzahl aller von uns bei netzwertig.com vorgestellten Webdienste muss irgendwann darüber entscheiden, wie sie ihre operativen Kosten decken und Geld verdienen wollen. Mögliche Ansätze gibt es unzählige – doch nicht jedes Geschäftsmodell passt zu jedem Startup oder Onlineservice. Und wer beim Versuch der Monetarisierung zu kräftig hinlangt, stößt leicht treue Anwender vor den Kopf.

Der deutsche Social-Bookmarking-Dienst Zootool (unser Review) hat Anfang August ein Experiment gestartet: Nach einigen Jahren mit Einnahmen einzig aus einer Mini-Werbevermarktung sahen die Zootool-Gründer Bastian Allgeier und Hartmut Wöhlbier die Zeit gekommen, um eine mit Zusatzfunktionen ausgestattete, kostenpflichtige Premium-Variante des 2008 gestarteten Angebots zu veröffentlichen. Doch weil sie sich über die angemessene Höhe der Jahrespauschale im Unklaren waren, entschlossen sie sich, über diese ganz einfach die User selbst bestimmen zu lassen. Zootool Pro mit einer frei wählbaren jährlichen Gebühr zwischen einem und 100 Dollar war geboren.

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Wunschapp:
Social Bookmarking für Menschen

Im digitalen Zeitalter werden Menschen zur Marke. Was fehlt, ist ein intelligentes Bookmarking-Werkzeug für Personen.

Als ich vor zwei Wochen auf der re:publica in Berlin war, hielt ich mich nur sporadisch in den Vorlesungssälen auf und verbrachte die meiste Zeit stattdessen mit persönlichen Gesprächen. Den ein oder anderen Vortrag konnte ich dann jedoch mitnehmen, darunter natürlich auch den sehr sehenswerten von Gunter Dueck.

Sobald mir ein Speaker oder Diskussionsteilnehmer besonders zusagte, stand ich vor einem Problem: Was soll ich mit dieser für mich (und womöglich auch andere) potenziell interessanten Information anstellen, und wie kann ich die jeweilige Person zukünftig möglichst ohne viel Aufwand und zusätzliches “Rauschen” auf dem Radar behalten?

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Fashiolista:
Last.fm für Modefreunde

Fashiolista heißt ein Startup aus Amsterdam, mit dessen Hilfe an Mode interessierte User bei Onlineshops gefundene Kleidungsstücke “bookmarken” und ihren Followern präsentieren können.

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Nutzer des Musikempfehlungsdiensts Last.fm kennen das folgende Funktionsprinzip: Man hört im Desktop-Musikplayer (z.B. iTunes oder Winamp) einen Titel, der einem besonders gefällt, und betätigt daraufhin im Last.fm-Desktop-Client das Icon mit dem Herz, um den Song bei Last.fm zu favorisieren. So findet man ihn nicht nur jederzeit innerhalb des Last.fm-Accounts wieder, sondern erhält personalisierte Empfehlungen vergleichbarer Tracks und anderer Nutzer, die den eigenen Musikgeschmack teilen.

Fashiolista heißt eine junge Modecommunity aus den Niederlanden, welche das Last.fm-Prinzip (das spätestens seit dem Facebook-Like-Button den meisten Internetnutzern bekannt ist) auf Mode überträgt – und auf diesem Weg einen sehr interessanten Dienst geschaffen hat.

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Yahoo schließt Delicious:
Social Bookmarking ist tot –
lang lebe Social Search!

Yahoo schließt den Social-Bookmarking-Pionier Delicous. Das Ende des Dienstes ist bezeichnend für den Niedergang eines ganzen Sektors.

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Bastian Karweg ist Gründer des Social-Bookmarking-Dienstes folkd.com.

Quelle: TechCrunch
Quelle: TechCrunch
Gerade lese ich, dass Yahoo den weltweit größten und erfolgreichsten Social-Bookmarking-Service Delicious einstampfen will (Update: 24 Stunden später dementiert Yahoo eine Schließung von Delicious. Stattdessen soll der Dienst veräußert werden.) Was in einer internen Yahoo-Besprechung bekanntgegeben wurde, ist jetzt offenbar aus Frustration der Beteiligten an die Öffentlichkeit gelangt: Die am Mittwoch angekündigten Entlassungen von rund 560 Yahoo-Angestellten betreffen insbesondere auch die Teams einiger noch während des Web-2.0-Booms zugekauften Startups wie z.B. MyBlogLog und eben auch das von Joshua Schachter gegründete Delicious.

Diese drastische Entwicklung, von Yahoo gekonnt als “Sunset”-Periode umschrieben, ist bereits länger absehbar und bezeichnend für den Niedergang des Social-Bookmarking- und Social-News-Sektors. Einige Beispiele:

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Mister Wong:
Mehr Relevanz durch Themen-Abos

Mister Wong erlaubt ab sofort neben dem Folgen von anderen Nutzern auch das Abonnieren von einzelnen Themen – eine Methode, mit der sich die Relevanz des Streams erhöhen lässt.

Vor vier Wochen ging Deutschlands führendes Social-Bookmarking-Portal Mister Wong mit einer neuen Version an den Start. Im Zusammenhang mit dem Relaunch verpasste sich das Bremer Unternehmen nicht nur einen neuen Anstrich, sondern verlagerte auch seinen Schwerpunkt vom reinen Bookmarking von Websites hin zu “Social Information”. Neben einem Stream und dem Follower-Prinzip wurde eine Dokumentenplattform integriert, um das Spektrum an von Usern empfohlenen Inhalten zu verbreitern.

Die 400.000 registrierten Mitglieder des Dienstes können seitdem anderen Usern folgen und erhalten die favorisierten Websites sowie hochgeladenen Dokumente der gefolgten Personen in ihrem persönlichen Stream.

Gestern hat der Service seine Follower-Funktion um eine neue Komponente erweitert: Ab sofort kann man neben Nutzern auch Themen (“Tags”) abonnieren. Neue URLs sowie Dokumente, die mit dem entsprechenden Tag versehen wurden, tauchen dann neben den Empfehlungen der gefolgten Nutzer ebenfalls im Stream auf.

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Das neue Mister Wong:
“Was empfiehlst du?”

Mister Wong verlagert seinen Schwerpunkt von Social Bookmarking zu “Social Information”. Neben dem Follower-Prinzip und einem Aktivitätenstream gibt’s als neues Feature auch eine integrierte Dokumentenplattform.

Viele Monate hat Mister Wong, Deutschlands führendes Social-Bookmarking-Portal mit rund 400.000 registrierten Mitgliedern, im Verborgenen an einer neuen Version seiner Website gearbeitet. Nach vier Jahren ohne wirklich tiefgreifende Veränderungen sah man bei dem Unternehmen aus Bremen den Zeitpunkt gekommen, die Plattform nach dem Launch einer multifunktionellen Toolbar im StumbleUpon-Stil im Juni nun noch stärker an die heute üblichen Anwendungsmuster im Social Web anzupassen. Konkret heißt das unter anderem: Follower-Prinzip, Newsfeed und eine neue Positionierung als Empfehlungsplattform.

Das Herzstück des neuen Mister Wong ist (selbstverständlich, möchte man fasst schon sagen) ein Newsfeed, der sowohl die kürzlich von einem selbst gespeicherten Websites als auch die jüngsten Aktivitäten der abonnierten Mister-Wong-Anwender anzeigt. Jeder User hat (wie bisher) eine eigene, personalisierbare Profilseite, welche einen Stream der jüngsten Bookmarks, die Gesamtzahl aller gespeicherten Favoriten, Links zu weiteren Webprofilen sowie die Zahl der Nutzer darstellt, die den jeweiligen Anwender abonniert haben.

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