Thema: Sechsmal um den Blog

 

Alle 12 Artikel zum Thema Sechsmal um den Blog auf netzwertig.com:

Sechsmal um den Blog:
Neues vom Kinderspielplatz

Unbekannter Alltag, literarisch aufpoliert: In unserer regelmäßigen Blogschau auf medienlese.com stellen wir sechs Blogs vor, auf denen es einfach gute Geschichten gibt.


Was soll das sein – Relevanz? Da schreiben sich die Autoren der meisten FAZ-Blogs einen Wolf über weltbewegende Fragen, über Finanzkrise und Nahost-Missionen – aber den Vogel beim Interesse und bei den Verlinkungen schießt diese kleine Geschichte über einen Kinderspielplatz am Tegernsee ab. Prompt schließt sich eine erbitterte Debatte über – tätä! – Kinderpädagogik und Klassenkampf an. Nicht zum ersten Mal erweisen sich hier eher kleine, randständige Geschichten als die erfolgreicheren.

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Sechsmal um den Blog:
Sechs zum Klicken

Die regelmäßige Blogschau auf medienlese.com – diesmal mit Zettelkästen, Wort-Schnitzeln, einer Gesprächszentrale und schwarzweißer Untergangssucht.

Da diesmal aus dem Publikum thematisch nichts Bestimmtes gewünscht wurde, gibt’s hier den gewohnten Pichelsteiner Topf – so wie Blogs ja am besten zu genießen sind. Wer will schon ewig das Gleiche aufgetischt bekommen? Los geht’s!

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Sechsmal um den Blog:
Gesammelte RSS-Feeds

Interessant, skurril, lesenswert und immer wieder überraschend: Unsere Entdeckungsreise “Sechsmal um den Blog”. Jetzt lassen sich alle Blogs mit einem Klick einfach abonnieren.

In unserer kleinen Serie “Sechsmal um den Blog” stellt medienlese.com-Autor Klaus Jarchow in unregelmäßigen Abständen interessante Blogs vor. In bisher neun Ausgaben wurden mehr als 50 Blogs präsentiert. Die meisten von ihnen haben auch einen RSS-Feed (was das ist und warum es auch für Journalisten nützlich ist, haben wir hier erklärt). Wir haben die RSS-Feeds gesammelt und in eine Datei gepackt, die sich mit einem Klick in den eigenen Feedreader übernehmen lässt.

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Sechsmal um den Blog:
Reporter vor Ort

Reportagen bei unserer Blogschau: Wir stellen sechs Websites vor, auf denen Erlebnisse und Geschichten von vor Ort gebloggt werden.

Was man verspricht, muss man halten: Unserem Kommentator David hatte ich zugesagt, die nächste Folge dieser Reihe einfach mal zum Thema ‘Reportagen im Netz’ zu stricken. Voilà!

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Sechsmal um den Blog:
Diebe, Düsseldorf, Drehbücher

Warum Blogs faszinierend und absolut lesenswert sind, zeigen wir regelmäßig in unseren kleinen Streifzügen durch die Blogosphäre: Sechs Blogs, die es zu entdecken lohnt.

1. Rainer’sche Post:Ich danke herzlich für diese Informationen! Das ist es, was man anderswo lesen möchte, aber nicht zu lesen bekommt, nichtmal ansatzweise” – hmmm, wo sich die Leser derart überschlagen, muss wohl eine Qualitätszeitung einen fundierten Bericht veröffentlicht haben? Nö, es ist nur die Rainer’sche Post aus Düsseldorf, die mit ihren Artikeln uns immer qualitative Antworten auf jene Frage gibt, weshalb der Old-School-Journalismus gegenüber dem Internet zurückbleibt. Beim Rainer, da leben eben die Texte, bei den anderen dagegen …

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Sechsmal um den Blog:
Blog is back

Frauenversteher, Ruhrbarone, Blog-Blog: Nachdem die letzte Folge sich auf Blogs kaprizierte, die zum Thema Finanzkrise schreiben, geht es in dieser Folge wieder höchst bunt und unfokussiert zu, so wie es der Blogosphäre am besten entspricht.

1. Methusalem Kino: Da hätten wir – erstens – das Methusalem Kino< des Herrn Bruzard, der manchmal wochenlang schweigt, dann wieder die Frequenz hochfährt, immer aber höchst unterhaltsam ist, zum Beispiel dann, wenn er seine subjektive Meinung über die Redeweise von Frauen unters geneigte Volk streut, bevor er unweigerlich vom Knöcksgen aufs Stöcksgen kommt:
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Sechsmal um den Blog:
Geld, Geld, Geld

Nicht die Blogs sind in der Krise, aber die Krise ist überall in den Blogs. Hier eine Zusammenstellung virtueller Klorollen, die sich mit dem derzeitigen Finanzdesaster auseinandersetzen.

(M, iStockPhoto)
(M, iStockPhoto)

1. Der Spiegelfechter: Natürlich führt in Deutschland zunächst kein Weg am ‘Spiegelfechter‘ vorbei, dann, wenn es um eine dezidierte (wirtschafts-)politische Berichterstattung in der Blogosphäre geht. Solch einen Artikel zum Thema ‘isländischer Staatsbankrott’ suchen wir beispielsweise in ganz Holzhausen vergebens. Der Mann ist dabei kein Linker, auch kein Kapitalismuskritiker oder so etwas, er arbeitet an verantwortlicher Stelle für ein kommunales Unternehmen mit beiden Beinen im Marktgeschehen – er ist eben einfach nur anders: Indem er bspw. Argumenten bis zu ihren Quellen nachsteigt, statt sie einfach nur bei den Kollegen abzuschreiben. Oft genug sind dort dann gar keine seriositätshaltigen Quellen mehr zu finden. Kurzum – ein gepflegter Anti-Mainstream gewissermaßen, ein Vademecum für den großen Überdruss des gebildeten Lesers an den journalistischen Klippschulen von ‘Holzhausen’…

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Sechsmal um den Blog:
Der wachsende Dschungel

Markt, Sprache und Irland, Polemik und mehr – medienlese.com auf Entdeckungsreise in der Blogosphäre, auf der Suche nach den Früchten im Dschungel.

Auch diesmal gilt es, wieder einen weiten Bogen um die ‘üblichen Verdächtigen’ zu schlagen, um so die Vielfalt und die Möglichkeiten der deutschen Blogosphäre auszuloten, die immer mehr einem wachsenden Dschungel gleicht. Aber einem solchen aus Obstbäumen mit Früchten von hohem Nähr- oder zumindest doch Unterhaltungswert.

Kritik an der Marktwirtschaft in Zeiten der Bankenkrise? Das können doch nur diese ebenso unverantwortlichen wie retardierten ‘Linksblogger’ sein, die jetzt mal wieder ein wenig Wasser unter ihren eigentlich längst schon gestrandeten Kiel bekommen. – Nö, muss gar nicht sein: Da gibt es zum Beispiel das Weissgarnix-Blog, dessen Macher selbst höchst wirtschafts- und börsenaffin sind. Vielleicht malen sie ja deshalb die Zukunft derzeit schwarz in schwarz. Höchst unterhaltsam jedenfalls, wenn man ‘schwarze Serien’ mag und mal etwas anderes als die interessierten Berufsoptimisten von der Financial Times lesen möchte. Informativer ist es noch dazu.

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Sechsmal um den Blog:
Kirchensumpf, ‘adult language’ und massive Phobien

medienlese.com auf Entdeckungsreise in der Blogosphäre, auf der Suche nach den Blogperlen.

Der rituelle Rundgang durch Blogville im Monat August: Ich bin immer wieder erstaunt, wie mühelos sich diese Rubrik doch füllt, wenn nicht nur gebannt auf die ‘Alphatiere’ starrt.

Weil mich jemand per Mail danach fragte: Mein Lieblings-Musikblog in deutscher Sprache ist und bleibt Slidetone – unter anderem deshalb, weil es dort eben nicht nur um Musik geht. Der Erzähler, selbst ein Saitenverbieger, wurde einst in CBGB-Wasser getauft, fiel dann wohl die Stooges hinunter und hat dementsprechend mit den Trällermiezen von MTV, mit dem glattgeschleckten Countrypolitan einer gleichgeschalteten Angestelltenkultur oder mit jeder Form von Deppen-Tekkno nicht das Geringste am Hut. Dafür aber gibt es eine beeindruckende Blogroll für weiterführende Expeditionen.

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Sechsmal um den Blog:
Journalisten, saure Gurken und Lektoren

medienlese.com auf Entdeckungsreise in der Blogosphäre. Auf der Suche nach Mikromedien begegnen wir diesmal Berufsschreibern.

Sechsmal um den Blog: Journalisten, saure Gurken und Lektoren (Bild piglicker, Creative-Commons-Lizenz)“Die Nachricht von meinem Ableben ist maßlos übertrieben” – das mailte die Blogosphäre kürzlich an den Deutschen Journalistenverband, dabei Mark Twain parodierend. Denn das neue Medium lebt, es wächst und gedeiht, es emanzipiert sich allerdings von den Gründervätern. Daher die gedehnten Bluenotes auf allen Veteranentreffen. Hier aber geht’s weiter:

1. André Marty berichtet
Viel Lob und ein erster Hinweis kamen von ugugu: Es gibt im Heiligen Land Journalisten, die jenseits von Islamo- oder Israelophobie zu berichten verstehen. Allerdings – und darin liegt wohl der Sinn ihres Bloggens – müssen sie das vor allem außerhalb des angestammten Holz- oder Funkmediums tun, wie dieser André Marty mit Nahost-Texten, die man in keiner Zeitung liest:

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