Thema: Samwer

 

Alle 6 Artikel zum Thema Samwer auf netzwertig.com:

Klonfabrik Rocket Internet:
Auch die Samwer-Philosophie
hat eine gute Seite

Strategie und Geschäftsgebaren der Samwer-Brüder sorgen immer wieder für berechtigte Kritik. Doch der Vorgehensweise des Unternehmertrios lässt sich manchmal auch etwas Positives abgewinnen.

Regelmäßige Leser werden sich angesichts dieser Überschrift ungläubig die Augen reiben – netzwertig.com verteidigt die Samwer-Brüder?! In der Tat vertreten wir sonst eher eine kritische Meinung zu dem berühmt-berüchtigten Trio und ihrer Copycat-Schmiede Rocket Internet.

Doch auch das Treiben Oliver, Marc und Alexander hat eine positive Seite. Die jüngste Meldung zu Plänen eines Square-Konkurrenten aus dem Hause Rocket Internet verdeutlicht diese.

Laut einem Bericht von deutsche-startups.de plant der Berliner Inkubator den Launch eines Kartenreader- und Paymentdienstes für Smartphones nach dem Vorbild von Square, dem kalifornischen Startup von Twitter-Gründer Jack Dorsey, das sich immer mehr zu einer Art iTunes für den lokalen Handeln entwickelt.

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Keine Chance den Copycats:
Wrapp kündigt Start in Deutschland, Österreich und der Schweiz an

Der schwedische Gutscheindienst Wrapp wird in einigen Wochen in Deutschland, Österreich und der Schweiz starten. Mit der Expansion soll dem lokalen Samwer-Klon das Wasser abgegraben werden.

Meldungen über neue Klone aus dem Hause Rocket Internet, dem umstrittenen, aber zweifellos erfolgreichen Inkubator der Samwer-Brüder, gibt es momentan fast im Wochentakt. Vor wenigen Tagen erst wurde bekannt, dass die Berliner Copycat-Schmiede selbst vor dem Nachahmen von Amazon nicht Halt macht.

Einige Wochen zuvor, im Februar, berichtete Silicon Allee über ein anderes geplantes Klonvorhaben der Samwers: Mit Dropgifts – das mittlerweile online ist – können Nutzer über das Smartphone einlösbare Geschenkkarten an Facebook-Freunde senden. Sowohl das Prinzip als auch einige Designelemente hat sich Rocket Internet in seiner typischen, wenig subtilen Art und Weise beim schwedischen Vorbild Wrapp abgeschaut. Wir hatten das bisher in dem skandinavischen Land und seit neuestem auch in Großbritannien und Norwegen aktive Startup im Januar vorgestellt.

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Pinterest-Klon:
Pinspire verschickt zweifelhafte E-Mails

Pinspire heißt einer der derzeit berüchtigsten Klone aus dem Hause Rocket Internet, dem Inkubator der Samwer-Brüder. Mit zweifelhaften E-Mails versucht die Pinterest-Imitation, Nutzer zu gewinnen.

Es ist schwierig, irgendetwas Positives an Pinspire zu finden, dem frechen Pinterest-Klon der Samwer-Klonfabrik Rocket Internet. Da kann sich “Interim-CEO” Karl Jo Seilern-Aspang noch so sehr rechtfertigen und eine Existenzberechtigung herbeikonstruieren.

Ein kleiner Luxus jeder schamlosen Copycat ist es, dass die allgemeine Erwartungshaltung in Bezug auf legitimes Geschäftsgebaren extrem niedrig ist. Zweifelhafte Praktiken, die jedem “herkömmlichen”, einem ethisch korrekten Verhalten grundsätzlich verbundenen Startup eine temporäre PR-Krise verschaffen und im schlimmsten Fall dessen Ruf stark beschädigen können, müssen bei den einschlägigen deutschen Startup-Klonern von vorn herein vorausgesetzt werden.

Treten sie dann auf, begrenzt sich die übliche Reaktion von Branchenkennern zumeist auf etwas im Stile von “typisch, war ja kaum anders zu erwarten”.

Ungefähr so ging es mir, als ich am Sonntag plötzlich eine E-Mail von Pinspire mit dem Betreff “Jemand auf Pinspire probiert mit dir Kontakt aufzunehmen” in meinem Postfach hatte. Im ersten Momentan las ich “Pinterest” statt “Pinspire”, was mich kurzzeitig zu der Frage brachte, seit wann Pinterest deutschsprachige E-Mails verschickt. Doch dann erkannte ich die Verwechslung und widmete mich mit einer Mischung aus Neugier und antizipierter Irritation dem Text der Mail:

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Die Samwers:
Deutschlands Anti-Geeks

Die Samwer-Brüder gelten als Deutschlands erfolgreichste Internetunternehmer – und tragen gleichzeitig einen großen Teil der Verantwortung für den schlechten internationalen Ruf der deutschen Webwirtschaft. Sie selbst stört dies wenig.

Samwer. Kein Name polarisiert die deutsche Internetbranche mehr als dieser. Die Brüder Alexander, Marc und Oliver haben in mehr als zehn Jahren die perfekte Masche entwickelt, um Startups innerhalb kürzester Zeit zu einem beachtlichen Wachstum zu verhelfen und dann zu verkaufen.

Sie gelten als die erfolgreichsten Internetunternehmer Deutschlands – und tragen aufgrund ihres Faibles für das Nachbauen von bereits erfolgreichen US-Geschäftsmodellen gleichzeitig die Verantwortung für den langjährigen Ruf der hiesigen Gründerlandschaft, primär Copycats und wenig eigene Innovation hervorzubringen (was glücklicherweise im Jahr 2011 keine Gültigkeit mehr hat).

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Linkwertig:
Samwer-Exits, Google+, Richard Stallman, Zynga

Samwer Brothers
Die Gründerszene hat eine Liste mit den bisherigen Exits der Samwer Brothers erstellt.

Gründerszene machte sich daher einmal die Mühe und recherchierte die Erfolgsgeschichte der drei Jamba-Brüder genauer und kam zu einer Liste von 25 bestätigten Unternehmensverkäufen, mit der die Samwers bisher Exit-Summen von über einer Milliarde US-Dollar umgesetzt haben.

» Ein Überblick der bisherigen Samwer-Exits

 

Google+
Google hat endlich eine App von Google+ für das iPhone veröffentlicht.

Die Google+-App soll das Teilen von Inhalten einfacher machen, als es mit der mobilen Website möglich ist. Zudem ist der Gruppenchat Huddle integriert, worüber sich beispielsweise Terminabsprachen organisieren lassen.

» Google+ fürs iPhone

 

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Private Wohnungsvermittlung:
Airbnb beklagt sich über
die deutsche Konkurrenz

Airbnb, die angesagte US-Plattform zur Vermittlung von Privatunterkünften, attackiert in einer E-Mail ihre deutschen Kontrahenten und scheint sich dabei insbesondere auf einen Nachahmer zu beziehen.

Jetzt Gratis-Ticket ausdrucken! — Am 21. Juni wird im Zürcher Plaza wieder gepokeRT! pokeRT ist Zürich's Social-Media-Party, die jedes Mal gegen 500 Leute ins Plaza lockt. Apéro, Networking, Talk, Musik und ganz viel Social Media! — Textanzeige

Man sagt ja, Konkurrenz belebt das Geschäft. Doch in einigen Fallen kann sie auch zu einer Schlammschlacht zwischen den Wettbewerbern führen. Genau diese scheint sich gerade zwischen den privaten Zimmer- und Wohnungsvermittlungsplattformen anzubahnen – einem der Startup-Trends dieses Jahres.

Nachdem sich gezeigt hat, dass das von der aus San Francisco stammende Plattform Airbnb etablierte Konzept des temporären Mietens und Vermietens von Unterkünften zwischen Privatpersonen ein verheißungsvolles wirtschaftliches Potenzial mit sich führt, dauerte es nicht lange bis zum Auftauchen erster Nachahmer:

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