Alle 11 Artikel zum Thema rss auf netzwertig.com:
Journalistische Verlagsangebote verzichten traditionell auf vollständige RSS-Feeds und bieten stattdessen lediglich Artikel-Anrisse. Dabei liegt hier eine interessante Möglichkeit zur Monetarisierung.
An einem verschneiten Sonntagvormittag saß ich gestern gemütlich auf meinem Sofa, eine Tasse Kaffee in der einen Hand, mein iPhone in der anderen. Entspannt überflog ich mit der iPhone-Version des
Google Reader einige hundert Artikel der letzten Tage. Sonntagszeitung 2.0, könnte man sagen. Nur eine Sache trübte die Idylle: RSS-Feeds einiger größerer Verlagsmarken, die im Gegensatz zu den von mir abonnierten Blogs nicht den gesamten Artikel abbilden, sondern lediglich die ersten Zeilen.
Beiträge von heise oder Spiegel Online zum Beispiel muss man somit in einem neuen Fenster öffnen und vollständigen laden lassen, ehe man sie lesen kann. Das dauert nicht nur recht lange, sondern unterbricht auch den geradlinigen Prozess der Informationsaufnahme im RSS-Reader.
Über die Vor- und Nachteile von derartigen RSS-Teaser-Feeds lässt sich vortrefflich diskutieren. Doch statt dies zu tun, möchte ich einen Gedanken zur Diskussion stellen, der mir gestern in meiner hervorragenden Wochenendlaune kam: Warum bieten führende Anbieter von journalistischen Angeboten ihren Lesern nicht an, vollständige RSS-Feeds gegen ein monatliches Entgelt zu abonnieren?
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Das Wechselspiel zwischen RSS und Twitter ist symptomatisch für den Kampf zwischen offenen und geschlossenen, proprietären Systemen.
Dies ist Teil 2 einer Analyse zur Entwicklung von RSS und der Syndikation von Inhalten im Netz. Teil 1: Von offenem RSS zu geschlossenen Systemen
Im ersten Teil unserer Analyse haben wir die neuen Tendenzen und Entwicklungen, wie im Social Web Inhalte verbreitet werden , betrachtet.
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Vermehrt wird vom Tod von RSS geschrieben. Was hat es damit auf sich? Eine Analyse in zwei Teilen.
RSS (Really Simple Syndication) ermöglicht die Syndikation von Inhalten im Web. Das heißt, statt die unzähligen Websites einzeln aufzusuchen, kann man über RSS (oder das konkurrierende
Atom) die neu erschienenen Inhalte in einem Feedreader wie dem
Google Reader zu sich kommen lassen.
RSS war und ist eine Revolution in der Verteilung von Inhalten. Die Abonnierbarkeit von Inhalten war vielleicht die wichtigste Neuerung im Internet seit dem Beginn des World Wide Web. RSS hat die globale Blogosphäre in ihrer Breite erst möglich gemacht. RSS ist eine “geniale Technologie”, die im Vergleich zum Nutzen auch heute noch von verhältnismässig wenigen Leuten genutzt wird.
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Dem Web fehlen Filter, um die enorme Masse an Informationen gewichten und nach Relevanz sortieren zu können. Twingly Channels will es richten.
Twingly
Nicht Information Overload ist das große Problem des Internets im Jahr 2009, sondern das Fehlen funktionierender, intelligenter Filter.
Twingly, die internationale Blogsuchmaschine aus dem schwedischen Linköping, möchte sich diesem Problem annehmen und plant mit Twingly Channels für den 1. Oktober den geschlossenen Beta-Launch eines neuartigen, sozialen Nachrichtenaggregators für das Echtzeitweb. Das Twingly-Team hat uns vorab eine Vorschau gegeben und neugierig gemacht.
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Google Reader bekommt mit Kommentaren ein nützliches Feature für bestimmte Usergruppen und Anwendungsfälle. Die Entwicklungen der letzten 12 Monate wurden aber verschlafen.
Google bemüht sich weiterhin an allen Fronten, etwas ‘sozialer’ zu werden, und hat dem Feedreader
Google Reader Kommentare spendiert.
Grundsätzlich ist das kleine schlechte Idee. Google Reader wird von vielen genutzt, um Freunde auf spannende Webfunde hinzuweisen. Kommentare bereichern die Konversation und ersparen das Verschicken der einen oder anderen Email, um sich über einen Artikel auszutauschen.
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Warum setzt sich RSS nicht durch? Warum tut sich Facebooks App-Plattform inzwischen so schwer? Warum scheint hingegen eine eigentlich primitive Website wie Twitter richtig durchzustarten? Die Antwort ist simpel: Weil Einfachheit im Konsumentenmarkt immer siegt.
Einer der intelligentesten Sätze über Technologie, die ich je
gelesen habe, lautet:
“Konsumenten kaufen keine Systeme, sondern Produkte.”
Was ist damit gemeint? Wenn sich Firmen eine technologische Lösung kaufen, ist die Situation meistens komplex, und die Firma will eine umfassende Problembewältigung haben. Das erfordert fast naturgemäss eine komplexe, aus mehreren Komponenten bestehende, speziell angepasste technische Lösung — Eine Firma kauft ein System, kein isoliertes Produkt. Darum ist es kein Wunder, dass beispielsweise bei der Einführung eines Softwarepaketes à la SAP typischerweise nur etwa ein Viertel der Kosten auf die Soft- und Hardware entfällt und der Rest für Consulting-Dienstleistungen draufgeht. Das ist der Preis der Komplexität.
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Durchblick im Twitter-Dschungel? Mit den richtigen Twitter-Tools kein Problem. medienlese.com zeigt fünf Werkzeuge, die Journalisten die Arbeit im Microblogging-Kosmos erleichtern.
Von Carolin Neumann
Die Blog-Suchmaschine twingly macht neuerdings auch die Suche in Microblogs möglich. Ihr Vorteil gegenüber anderen Such-Tools: Neben Twitter können auch andere, weniger bekannte Dienste wie Identica oder Jaiku in die Suche mit einbezogen und nach Belieben herausgefiltert werden.
Mit dem Firefox-Addon Power Twitter kann außerdem in den Updates einzelner Twitterer nach Begriffen gesucht werden. Das Addon hält noch andere Extras bereit, zum Beispiel werden in manchen Fällen statt der URLs die Titel einer Website im Tweet angezeigt – das steigert die Übersichtlichkeit und hilft bei der Auswahl.
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Futter für den Feedreader: Wir haben 20 Medienblogs und -seiten zusammengestellt und in eine Datei gepackt, die sich mit einem Klick in RSS-Reader übernehmen lässt.
Was RSS bedeutet und warum das für Journalisten interessant ist, haben wir
hier vorgestellt. Nun gibt es Futter für den Feedreader – 20 RSS-Feeds, Medienblogs und ein paar wenige Medienseiten. Eine bunte Auswahl von persönlichen Seiten und Medienblogs, die sich ganz einfach in den eigenen Feedreader importieren lassen. Ein paar wenige Klicks reichen aus – dazu nur unsere Datei herunterladen und im Feedreader auf “Import” gehen (zum Beispiel bei Bloglines unten links, beim Google Reader unter “Settings” oben rechts und dann “Import/Export”) und die vorher von uns heruntergeladene Datei auswählen. So einfach!
» Unsere Datei und welche Medienblogs dabei sind
Mit RSS kann man sich seinen persönlichen Nachrichtenticker zusammenstellen. Hunderte Websites, Nachrichtenportale und Blogs, lassen sich so blitzschnell lesen.
Was interessiert mich RSS?
In Redaktionen gibt es ungeheuer praktische Programme, mit denen die aktuellen Meldungen von Nachrichtenagenturen abgerufen werden können. Automatisch laufen die Nachrichten über den Ticker – und als Journalist schaut man zu, pickt sich eine Meldung raus oder durchsucht das Tagesprogramm nach einem bestimmten Stichwort oder Ressort.
Das alles gibt es so ähnlich auch für Websites, Nachrichtenportale und Blogs. Viele Seiten lassen sich wie Nachrichtenagenturen abonnieren. Künftig lassen sich die neusten Artikel aller bestellen Seiten unter einer Oberfläche ansehen – Tausende Quellen, Hunderte Websites, ganz einfach, praktisch und übersichtlich. RSS-Feeds sind in etwa so wie Newsletter, nur ohne E-Mail. Dafür muss keine Extra-Software installiert werden – wir zeigen, wie es geht.
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Worüber bloggen Journalisten privat? Diese Frage will Journalism.me beantworten und versammelt schon jetzt 40 Feeds auf einer Seite – und es werden noch mehr.
Ärger mit dem Chef, eine geglückte Recherche, BBQ mit der Familie und Gedanken zur Zukunft der Zunft: Worüber Journalisten privat in ihren Blogs schreiben zeigt die Seite Journalism.me. Dort werden Überschriften und die ersten Sätze aus den automatisch ausgelieferten Feeds der Seiten aufgelistet – oder besser: aggregiert, wie es im Web 2.0 heißt. So sollen die bloggenden Journalisten sich untereinander kennenlernen und miteinander ins virtuelle Gespräch kommen. Hinter der amerikanischen Seite steht der Macher von AngryJournalists.com, Kiyoshi Martinez. In seinem Blog erklärt er die Aufnahmeregeln:
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