Alle 7 Artikel zum Thema Quote.fm auf netzwertig.com:
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Open Data
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Noch ist die Zitatplattform Quote.fm ein Nischenphänomen. Doch sollte es dem Startup aus Hamburg gelingen, die Masse der Nutzer anzusprechen, wird es sich mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen müssen – und die Art, wie Onlinetexte geschrieben werden, verändern.
Der Onlinedienst, der momentan bei digitalen Viellesern zumindest im deutschsprachigen Raum für die größte Beachtung sorgt und sich anschickt, ihr persönliches Informationsmanagement zu verändern, heißt Quote.fm. Wir haben in den vergangenen Monaten schon häufiger über das Startup aus Hamburg berichtet – nicht zuletzt deshalb, weil es sich dabei um einen der überraschenden Newcomer unter den Webdiensten 2011 gehandelt hat.
Mehrmals täglich empfehle ich mittlerweile über das Quote.fm-Bookmarklet empfehlenswerte Artikel mittels mal kurzer, mal längerer Textabschnitte – denn genau darum geht es bei dem kostenfreien Service, der kürzlich seine geschlossene Beta-Phase verlassen hat. Auch versuche ich, mindestens einmal pro Tag einen Blick in meinen Feed zu werfen, in dem sich die Zitate aus Onlinetexten ansammeln, die von den von mir abonnierten Quote.fm-Anwendern hervorgehoben wurden. Von einigen ausgewählten Mitgliedern des Dienstes beziehe ich außerdem den RSS-Feed.
Je mehr sich der Service in meinem Onlinealltag breit macht, desto häufiger stelle ich mir die Frage, welche Auswirkungen einige aktuelle Debatten rund um die Netzwelt auf die weitere Entwicklung des Dienstes haben werden, und auch, wie dieser unsere Art der Informationsverbreitung und -schaffung beeinflussen könnte. Denn klar ist: Sollte Quote.fm tatsächlich aus seiner momentan noch belegten Nische herauskommen und das zitatzentrische Empfehlungsprinzip für Content massentauglich machen – was eher unwahrscheinlich erscheint, aber nicht unmöglich ist – dann wird es gleichermaßen anecken und die Arbeit von Textproduzenten im Netz (Journalisten, Blogger, Website-Betreiber etc.) verändern.
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Die Buchwelt verändert sich grundlegend – und ermöglicht damit zahlreiche neuartige digitale Konzepte rund um Social Reading, das gemeinschaftliche Lesen und Diskutieren der Lektüre. Branchenkenner Alexander Vieß gibt einen umfassenden Überblick.
Alexander Vieß ist Redakteur für Web und Social Media im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und gibt hier seine persönliche Meinung wieder, nicht die seines Arbeitgebers. Am Freitag wird er auf der CeBIT eine Podiumsdiskussion zum Thema Social Reading moderieren. Mehr dazu am Artikel-Ende.
Foto: Flickr/falldownmoon, CC BY 2.0
Ein Gespenst geht um im Bücherland. Wo einst verdorrtes Einzelgängertum und verknöchertes inneres Exil herrschte, da entdeckt der solitär sozialisierte Leser nun seine gemeinschaftliche Ader. Nachdem die analogen Lesekreise ein kleines, zumeist sich im privaten Umfeld abspielendes und deswegen nur bedingt journalistisch zu verwertendes Revival erlebten, bald aber schon die ersten Leseblogs die Vorliebe überwiegend weiblicher Literaturbegeisterter kanalisierten und zumindest ein klein wenig vom Fame und Buzz der ubiquitären Streetfashion- und Modeblogs rüberzuwandern versprach, da entstehen nun allerorten Foren, Apps und Communities, die sich anschicken, den Leser mit der Leserin, mit dem Buch (und wie zu zeigen sein wird: mit dem Verlag und der Autorin) zu verknüpfen. Man nennt das im Allgemeinen Social Reading. Wie social die Dienste im Einzelnen ausfallen oder ob es sich doch auch manchmal um popistisch geschultes Listenwesen in Verbindung mit dem guten alten Distinktionsgewinn – mein Haus, mein Boot, mein virtuelles Bücherregal – handelt, ist aber vor allem ein technosoziale Frage. Dazu später mehr.
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Gema
Da schau her: Sony würde sich wünschen, dass die Gema nicht mehr ihre Videos auf Youtube sperren ließe. Die Gema wiederum wäscht ihre Hände in Unschuld und will damit nichts zu tun haben.
Diese Praxis sei auch einer der Hauptgründe, warum der digitale Musikhandel in Deutschland weniger stark ausgeprägt ist.
» Millionenverlust wegen Gema-Sperren auf Youtube
Wer-schnuppert-an-wem
Wer-kennt-wen möchte sie die Meganische der Haustiere erschliessen.
Immerhin legten die Mitglieder der Kölner Plattform in den vergangenen zwei Wochen bereits rund 180.000 Tierprofile an.
» Wer-kennt-wen setzt auf Katzen-Content
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Quote.fm spendiert seinen Nutzerprofilen RSS-Feeds und bietet damit einen ausgezeichneten Weg, um die zitatbasierten Artikelempfehlungen anderer Anwender direkt im RSS-Reader zu beziehen.
Eigentlich ist es traurig, dass im Jahr 2012 die Integration von RSS in einen auf Onlinetexte spezialisierten Webdienst Neuigkeitswert hat. Aber angesichts der regelmäßig wiederkehrenden “RSS ist tot”-Schlachtrufe sowie der Tatsache, dass führende Anbieter wie Facebook und Twitter RSS-Feeds den Rücken gekehrt oder diese gut versteckt haben, spüre ich als Anhänger dieses bequemen und effizienten Informationskonsums eine seltsam große Freude, wenn ein junges Startup gegen diesen Trend arbeitet.
So geschehen bei Quote.fm, dem Dienst aus Hamburg, bei dem Nutzer einander lesenswerte Artikel über smarte, pointierte Zitate und Textabschnitte empfehlen. Das von Marcel Wichmann, Philipp Waldhauer und Martin Wolf gegründete Startup ist einer der überraschenden Newcomer des vergangenen Jahres.
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Innerhalb weniger Monate hat sich Quote.fm eine treue Fangemeinde aufgebaut. Das Startup aus Hamburg ist einer der Newcomer des Jahres – ohne dabei auf der allgegenwärtigen Berlin-Welle zu reiten.
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Ein deutsches Startup blieb in meinen zwei Artikeln zum abgelaufenen Digital-Jahr 2011 ungenannt – dabei handelt es sich bei Quote.fm um einen der Newcomer des Jahres.
Im September hatten wir den jungen Dienst aus Hamburg vorgestellt, bei dem Nutzer lesenswerte und bedenkenswerte Zitate und Passagen aus Onlinetexten untereinander empfehlen und auf diese Weise sowohl Erleuchtungen verspüren, als auch ihnen unbekannte Quellen entdecken sollen.
Schon vor dem Launch gelang es dem Gründertrio Marcel Wichmann, Philipp Waldhauer und Martin Wolf, innerhalb der deutschsprachigen Twitter-Gemeinde die Nachfrage nach Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase anzukurbeln und damit einen kleinen Hype zu entfachen. Und auch drei Monate, nachdem die ersten Nutzer auf die Plattform gelassen wurden, tauchen Erwähnungen von und positive Kommentare zu Quote.fm regelmäßig auf meinem persönlichen Social-Web-Radar auf.
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Bei Quote.fm empfehlen Nutzer Zitate aus lesenswerten Onlinetexten. Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase des Startups aus Hamburg sind heißbegehrt.
Wer in den letzten Tagen gelegentlich einen Blick auf den eigenen Twitter-Stream geworfen hat, dem wird vielleicht die frequente Nennung eines neuen Webdienstes namens Quote.fm aufgefallen sein. Einladungen zu diesem gerade in geschlossener Beta-Phase gestarteten Service aus Hamburg sind knapp, weshalb viele der Neugierigen versuchen, sich via Twitter eine zu organisieren.
Wie es den drei Quote.fm-Machern Marcel Wichmann, Philipp Waldhauer und Martin Wolf gelungen ist, schon vor dem Launch eine derartige Aufmerksamkeit für ihre Plattform zum Empfehlen von Zitaten zu generieren, ist nicht ganz klar. Dienlich war hierfür aber sicher die gute Vernetzung der Drei, die in ihren Blogs (Wichmann: UARRR.org, Wolf: visuelleGedanken.de, Waldauer: knuspermagier.de) schon seit einiger Zeit über den Quote.fm-Fortschritt berichten.
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