Thema: PaidContent

 

Alle 2 Artikel zum Thema PaidContent auf netzwertig.com:

Kein großer Graben:
Blog-Content in Mainstream-Medien

Florian Steglich, 26. September 2008 um 16.03 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Die New York Times übernimmt Artikel dreier großer Blogs – der jüngste von mehreren ähnlichen Deals, die englischsprachige Blogs in diesem Jahr abgeschlossen haben.

Das Anschreiben gegen “die Blogs”, bei dem häufig die These die Mittel heiligt, gehört hierzulande zum guten Ton unter Journalisten. In den USA ist man da weiter, so weit, dass immer häufiger Artikel großer Blogs auf den Websites etablierter Medienmarken syndiziert werden.

Kurz hintereinander verkündeten diese Woche die Blogs Venturebeat, GigaOM (hier bezieht sich der Deal offenbar aufs ganze GigaOM-Netzwerk) und ReadWriteWeb, dass Teile ihres Contents ab Oktober im neugestalteten “Technology“-Ressort der New York Times eingebunden werden. Die offizielle Rede ist dabei nur von Gewinnen durch qualitative Stories (bei der Times) und höhere Reichweite (bei den Blogs) – wir wissen also nicht, ob die Zeitung zusätzlich “Zeilengeld” bezahlt oder es Gegengeschäfte etwa in der nicht unüblichen Form von Werbebuchungen gibt.

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Guardian kauft PaidContent.org

Florian Steglich, 11. Juli 2008 um 15.10 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die Guardian Media Group übernimmt das kleine Blogimperium PaidContent – für kolportiert über 30 Millionen Dollar.

PaidContent-LogoDie Neuigkeit, die Kara Swisher von AllThingsDigital heute zuerst veröffentlichte, ist inzwischen bestätigt (abgesehen von den finanziellen Details). Guardian News & Media, Teil der Guardian Media Group, übernimmt ContentNext, die Muttergesellschaft des bekannten PaidContent.org und mittlerweile dreier anderer Themenblogs. PaidContent beschäftigt sich mit der “Ökonomie der Inhalte”, der Medienwirtschaft unter dem Einfluss der Digitalisierung. Der Kauf sei “Teil der US-Expansion”, heißt es beim Guardian. Dort setzt man schon seit längerem darauf, im gesamten englischen Sprachraum zur “führenden liberalen Stimme” zu werden. Bereits ein Drittel der Besucher des Nachrichtenportals guardian.co.uk kommen aus den USA.

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