Alle 20 Artikel zum Thema Online-Journalismus auf netzwertig.com:
Die Grenzen zwischen Journalisten, Bloggern, Beratern und Investoren verschwimmen. Im neuen Digitalblog von Süddeutsche.de findet sich ein Beispiel dafür, warum die Berichterstattung über die Webwirtschaft sorgfältiger werden muss.
Im September hatten wir die Problematik der
Interessenkonflikte im Online-Tech-Journalismus angesprochen. Meine damalige These: Die mangelnde Unabhängigkeit der Berichterstatter wird zum Dauerzustand. Im Angesicht der zunehmenden (medialen) Aufmerksamkeit für Themen der Internetwirtschaft, der Attraktivität von Technologiefirmen als Investitionsobjekte sowie der verschwimmenden Grenze zwischen Journalisten, Bloggern, PR-Fachleuten und Investoren rechne ich für 2012 mit einer Zuspitzung der Lage.
Warum es notwendig ist, für den Sachverhalt zu sensibilisieren, verdeutlicht ein aktueller Eintrag im neuen Digitalblog von Süddeutsche.de: Darin befasst sich Dirk von Gehlen in kurzer Form mit der Frage, ob Facebook mittlerweile zu voll ist, und nimmt dazu primär auf einen Artikel von dem US-Investor und ehemaligen TechCrunch-Chef Michael Arrington Bezug. In diesem behauptet Arrington pointiert, niemand würde mehr zu Facebook gehen, um anschließend auf Alternativen wie Path oder das in Entwicklung befindliche Just.Me zu verweisen.
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Newsgrape will die Publikation und den Konsum von Onlinetexten neu definieren. Nach vier Monaten im geschlossenen Beta-Test kann nun jeder bei der österreichisch-deutschen Plattform Beiträge veröffentlichen und sich mit Lesern sowie Autoren vernetzen.
16.055 Dollar konnten die Studenten Felix Häusler und Leo Fasbender rund um den Jahreswechsel über die Crowdfundingplattform
Kickstarter von Spendern einnehmen, um eine Onlineplattform zu entwickeln, welche die Publikation und den Konsum von Onlinetexten
neu definieren soll. Anfang Februar präsentierten sie die erste Pre-Beta-Version von dem
Newsgrape getauften Projekt. Wir erläuterten damals
die wichtigsten Funktionen.
Bei Newsgrape können Nutzer Texte verfassen, diese in wenigen Schritten online publizieren und sich mit anderen Usern und Autoren vernetzen. Der österreichisch-deutsche Dienst verfolgt damit ein ähnliches Konzept für Texte, wie es YouTube für Videos erfolgreich praktiziert. » weiterlesen
Viel zu lange schon schwelt der Konflikt zwischen Blogs und etablierten Onlinemedien. Inwieweit es eines Tages zu einer Versöhnung kommt, liegt in den Händen der großen Nachrichtenportale.
Es gibt kaum eine Debatte der letzten Jahre, die ich lieber ein für alle mal ad acta legen würde als die über den Konflikt zwischen Blogs und “Mainstream-Medien”. Leider ist das leichter gesagt als getan.
Gestern beschrieb ich, wie wenig Sorgfalt führende Nachrichtenangebote bei der Berichterstattung über Technologie-Themen an den Tag legen und wie bei Gerüchten rund um die tonangebenden Internetdienste und IT-Unternehmen fast systematisch aus jeder Mücke ein Elefant gemacht wird.
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Facebook soll eine Kooperation mit dem Musik-Streaming-Service Spotify anstreben. In der medialen Berichterstattung wird daraus schnell ein “Facebook-Musikdienst”.
Als ich gestern
die Forbes-Meldung zur einer angeblich geplanten Partnerschaft zwischen
Facebook und dem Musikdienst
Spotify las, verspürte ich angesichts der Aufmachung der Meldung ein ungutes, mir bereits bekanntes Gefühl.
“Facebook launcht Musikdienst mit Spotify” prangt über dem Beitrag, der erläutert, wie schon in den nächsten zwei Wochen eine Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen bekannt gegeben werden könnte, in deren Rahmen Spotify einen eigenen Link in der Navigation des Social Networks erhalten soll und von dort heruntergeladen werden kann.
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Seit Donnerstag kann News.me, der von Bit.ly und der New York Times entwickelte soziale Newsreader für das iPad, heruntergeladen werden. Er stellt eine echte Herausforderung für Flipboard dar, die bisherige Koryphäe unter den Social-News-Apps für das Apple-Tablet.
Mindestens drei Dinge stören mich am beliebten sozialen iPad-Newsreader Flipboard: Statt vertikalem setzt er auf horizontales, dem Umblättern in einem Magazin nachempfundenes Scrollen, er beherrscht keine automatisierte Filterung der für mich relevantesten Inhalte und er erlaubt mir nur den Blick auf meine eigene, aus den Tweets meiner Twitter-Kontakte bestehenden Timeline, jedoch nicht auf die andere Twitter-Nutzer.
So richtig bewusst wurde mir dies alles aber erst, nachdem ich den am Donnerstag veröffentlichten Flipboard-Konkurrenten News.me getestet habe. Nach einigen Tagen des Ausprobierens lautet mein bisheriges Urteil: Daumen hoch für das Gemeinschaftsprodukt von Bit.ly und der New York Times.
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Eine Woche nach dem offiziellen Start von Google One Pass taucht das Bezahlsystem für Onlineinhalte auf ersten Nachrichtensites auf.
Vor einer Woche gab Google den Start seines One Pass getauften Bezahlsystems für Onlineinhalte bekannt. Mit diesem erhalten Presseverlage und andere Contentanbieter die Möglichkeit, von Usern für Inhalte Geld zu verlangen, entweder in Form von Kleinstbeträgen für spezifische Artikel oder als Abo für den exklusiven Zugriff auf bestimmte Bereiche einer Website.
Während Bild.de One Pass seit dem Wochenende dafür verwendet, Nutzern den kostenpflichtigen Zugang zu Spielen der türkischen Fußballliga zu bieten, hat mit Focus Online auch ein anderer Launchpartner in Deutschland das System auf seiner Website implementiert und erste Artikel damit vor dem Gratiszugriff geschützt. » weiterlesen
Der technische Fortschritt revolutioniert die digitale Medienlandschaft. Nachrichten und Informationen erreichen Nutzer über viele neue Kanäle. Die Kontrolle darüber, was sie lesen, obliegt ihnen selbst – und intelligenten Algorithmen.
Der nächste durch das Social Web hervorgerufene Wandel betrifft die Distribution und den Konsum von Nachrichten und Medieninhalten. So lautete die Einschätzung von Facebook-CTO Bret Taylor, als er
im Gespräch mit BBC News gefragt wurde, was das nächste groß Ding im Netz sei.
Ähnlich wie Zynga die Spielebranche umgekrempelt hat, werden junge Startups auch die Art und Weise verändern, wie tagesaktuelle Meldungen und andere journalistische Inhalte im Netz zu den Lesern finden, ist Taylor überzeugt.
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Mit One Pass startet Google ein Bezahlsystem für Onlineinhalte, das die Interessen von Presseverlagen stärker berücksichtigt als Konkurrent Apple. Dass Nutzer für Artikel nun in Scharen ihr Portemonnaie zücken, ist jedoch unwahrscheinlich.
Einen Tag, nachdem Apple
den Startschuss für seine Abonnements-Funktion für iOS gegeben und aufgrund neuer restriktiver Regeln für einen mittleren Aufruhr im Netz gesorgt hat, kontert Google mit einem eigenen Bezahl- und Abodienst für Inhalteanbieter.
Google One Pass nennt sich die Funktion, die vorerst nur Contentsites aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA implementieren können. Dass der Internetriese an einer entsprechenden Lösung arbeitete, war seit Sommer vergangenen Jahres bekannt (damals wurde noch der Name “Newspass” kolportiert). » weiterlesen
Wenige Wochen, nachdem das österreichisch-deutsche Startup Newsgrape sein Spendenziel bei Kickstarter erreicht hat, geben die Gründer den Startschuss für eine erste Beta-Version ihrer neuartigen Publikationsplattform für das geschriebene Wort.
Felix Häusler und Leo Fasbender – das österreichisch-deutsche Gründerduo hinter
Newsgrape - haben ihr Versprechen gehalten und wenige Wochen
nach dem Erreichen des Spendenziels bei der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eine erste Beta-Version des “
YouTube für Texte” scharf geschaltet.
Die zwei Studenten bezeichnen das aktuelle Stadium der Plattform als “Pre-Beta”, was als wichtiger Hinweis für die Erwartungshaltung der ersten Besucher angesehen werden kann – abgeschlossen ist die Arbeit an Newsgrape nämlich noch lange nicht, und mit Bugs und anderen Ungereimtheiten ist zu rechnen.
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Ein österreichisch-deutsches Gründerduo will mit Newsgrape die Publikation und Konsumtion von Onlinetexten neu definieren. Ihr Crowdfunding-Ansatz war erfolgreich: Die anvisierte Spendensumme für den Start des Projekts wurde frühzeitig erreicht.
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Mitte Dezember
berichteten wir über Newsgrape, ein Vorhaben zweier Studenten aus dem deutschsprachigen Raum, die eine neuartige Onlineplattform für die Publikation und Konsumtion von Texten aufbauen möchten. Was Felix Häusler und Leo Fasbender für ihr ambitioniertes Projekt fehlte, war jedoch Startkapital, um die bereits in den Endzügen befindliche Entwicklung von Newsgrape zu finalisieren und offiziell loslegen zu können.
Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter wirbt das österreichisch-deutsche Gründerduo daher seit einigen Wochen um Spenden. Benötigt werden 12.500 Dollar, um die initialen Serverkosten für den Launch im deutschsprachigen Raum und Großbritannien zu decken.
In drei Tagen läuft die von Kickstarter gesetzte Frist ab. Und die frohe Kunde lautet: Bereits jetzt ist die angestrebte Spendensumme erreicht. Fast 14.000 Dollar von 119 Unterstützern sind mittlerweile zusammengekommen.
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