Alle 6 Artikel zum Thema OiNK auf netzwertig.com:
Anfang November lancierte der prominente Startup-Gründer Kevin Rose seinen neuartigen Bewertungsdienst Oink. Am 31. März – weniger als fünf Monate nach dem Debüt – zieht er den Stecker.
In der vergangenen Woche erläuterte Martin Meyer-Gossner
die Problematik der Volatilität und Mortalität der Digitalwelt. Nutzer müssen immer darauf gefasst sein, dass ein von ihnen geschätzter, auf User Generated Content basierender Webservice plötzlich schließt, und dass sie dann Wissen und Zeit umsonst investiert haben. Anlass für seine Analyse war das
Ende des Kurationstools Amplify, das für ihn aus dem Nichts kam und “einschlug wie eine unangenehme Geschäftsentscheidung eines Businesspartners, der die Zusammenarbeit mal eben ohne Vorankündigung aufkündigte”.
Neun Tage später bin ich es, der die Mortalität der Webwirtschaft zu spüren bekommt: Denn nur gut vier Monate nach ihrem Launch hat Oink, eine innovative Bewertungs-App für das iPhone, bekannt gegeben, am 31. März ihre Tore zu schließen.
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Bei der Ende 2011 veröffentlichten iPhone-App Oink bewerten Nutzer nicht Cafés, Restaurants oder Bars, sondern einzelne Speisen, Getränke oder sonstige Dinge. Je länger man die Anwendung nutzt, desto deutlicher werden ihre Schwächen.
Anfang November 2011 veröffentlichte Digg-Gründer Kevin Rose mit Oink eine Bewertungsapplikation für das iPhone, deren Konzept mich sofort begeisterte: Statt Bars, Restaurants und Orten bewerten Oink-Nutzer einzelne Getränke, Gerichte und Dinge, die es dort zu erwerben oder zu entdecken gibt. Während klassische Bewertungsdienste wie Qype, plazaa oder Yelp Auskunft darüber geben, was der beste Italiener oder das beste Hamburgerrestaurant der Stadt ist, läuft der Ansatz von Oink darauf hinaus, auf Basis der aggregierten Anwenderbewertungen DIE beste Pizza oder DEN besten Hamburger der Gegend zu identifizieren. Für jemanden wie mich, der gerne gezielt Einrichtungen für spezifische Gerichte aus dem Fast-Food-Spektrum ansteuert (das weit über die bekannten Ketten hinausgeht), erscheint der Gedanke einer App wie Oink damit äußerst reizvoll. » weiterlesen
Eine Reihe neuer mobiler Dienste begeistert Anwender mit viel Liebe zum Detail und einem ausgeprägten Design-Fokus. Die Messlatte für das äußere Erscheinungsbild mobiler Apps liegt damit immer höher.
Wenn ich einen Blick auf das Design von mir häufig verwendeter mobiler Apps werfe, dann fällt mir zuerst das Prädikat “zweckmäßig” ein. Viele der Anwendungen, die ich oft nutze – von Facebook über WordPress, Yammer, foursquare, Instagram, LinkedIn oder Xing – versuchen augenscheinlich, durch Funktionalität zu überzeugen, nicht durch durch eine besonders schöne Benutzeroberfläche.
Doch in jüngster Zeit ist bei diversen frisch gestarteten mobilen Diensten ein veränderter Fokus festzustellen: Neben einem stimmigen Feature-Umfang legen diese Apps großen Wert auf eine ästhetische Präsentation sowie auf das Vorhandensein intelligenter Navigationselemente. Auch scheuen sie sich nicht davor, mit verschiedenen Darstellungsformen zu experimentieren.
Der Designfokus allein ist zwar keine Garantie für Erfolg, aber je mehr derartiger Apps ihren Weg auf unsere Smartphones finden, desto höher legen sie die Messlatte in puncto Interface und Usability. Das derzeit prominenteste Beispiel für die neue Generation besonders hübscher mobiler Services ist das aus San Francisco stammende mobile Social Network Path.
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Einer schier unendlichen Zahl an Onlinediensten und Apps steht ein unveränderliches Zeitbudget der Nutzer gegenüber. Acht Anwendungen ist es trotzdem gelungen, in letzter Zeit die Aufmerksamkeit des Autors auf sich zu lenken.
Foto: stock.xchng
Tausende Onlinedienste buhlen um die Aufmerksamkeit der Nutzer, und jede Woche werden es mehr. Das Zeitbudget, das wir für die Nutzung digitaler Angebote zur Verfügung haben, bleibt jedoch nahezu unverändert. Je mehr Services sich fest in unserem Internetalltag verankern, desto schwieriger wird es für Neulinge, trotzdem noch ein Stück vom Kuchen zu bekommen.
Manche schaffen dies auch – zumindest in meinem Fall. In den letzten Wochen und Monaten ist es acht Onlineservices gelungen, einen zuvor von mir anderweitig genutzten Teil meines Zeitkontingents zu vereinnahmen (neben Google+ – zwangsweise). Hier sind sie, sortiert nach der Zeitmenge bzw. Aufmerksamkeit, die sie neuerdings von mir erhalten.
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Digg-Gründer Kevin Rose hat mit Oink eine iPhone-App veröffentlicht, bei der man nicht Orte, Restaurants oder Bars bewertet, sondern die dort erhältlichen Dinge, Gerichte und Getränke. Die Frage, wo es die besten Cocktails oder Pizzen der Stadt gibt, steht damit vor der Auflösung.
Ich habe eine Schwäche für Hamburger. Sobald in einem Restaurant oder einer Bar ein entsprechendes Gericht auf der Speisekarte steht, tendiere ich dazu, dieses zu bestellen, ungeachtet welche kulinarischen Köstlichkeiten sonst noch angeboten werden. Je mehr Burger ich verspeise, desto besser kann ich sie miteinander vergleichen und bewerten. Doch diese “Expertise” eines leidenschaftlichen Hamburger-Fans blieb der Öffentlichkeit bisher weitgehend verborgen.
Sicherlich könnte ich nach einer Mahlzeit das jeweilige Restaurant bei Qype, plazaa oder Yelp bewerteten und in meinem Kommentar eine kurze Kritik des von mir verzehrten Burgers hinzufügen. Ich könnte auch bei foursquare einen Tipp hinzufügen, der anderen Nutzern beim Check-In in der Umgebung angezeigt wird und sie explizit auf den Hamburger hinweist. Doch in beiden Fällen handelt es sich um isolierte, nicht strukturierte Informationen, die von anderen nur durch Zufall entdeckt werden. Bei Qype und Yelp kann ich vielleicht das beste Hamburger-Restaurant finden, erhalte aber keine schnelle, kollektive Aussage darüber, wo es den besten Hamburger der Stadt gibt.
An diesem Punkt setzt Oink an, die erste iPhone-App des von Digg-Gründer Kevin Rose gestarteten Entwicklerstudios Milk (eben schon kurz in Linkwertig erwähnt). » weiterlesen
Warner Bros. lässt illegal auf Wuala getauschte Dateien löschen. Größte Wuala-Gruppe von Administrator freiwillig gelöscht. Darknets weiterhin auf dem Vormarsch.
Mit dem aus der Schweiz kommenden
Wuala, das sich
im August für die Öffentlichkeit öffnete, kann man Dateien in der Cloud
ablegen, bearbeiten und auch wieder lokal abspeichern.
Die Dateien werden dabei aufgeteilt und verschlüsselt auf den Festplatten der Wuala-Nutzer verteilt gespeichert. Jeder Nutzer kann das nun privat nutzen. Man kann aber auch Gruppen anlegen und diese öffentlich machen oder nur bestimmten Leuten Zugang gewähren.
Wie Netzwelt berichtet(via P2P-Blog), wurde Wuala nun von Warner Bros. kontaktiert, weil die mit 3000 Mitgliedern größte dieser Gruppen – die Gulli Usergroup – mehrere Filmtitel auf diesem Weg untereinander tauschte. Mitarbeiter von Warner hatten sich dieser Gruppe angeschlossen, um so Verstösse dokumentieren zu können. Um rechtlichen Schritten gegen Mitglieder der Gruppe zuvor zu kommen, hat der Administrator der Gruppe die ‘Gulli Usergroup’ daraufhin gelöscht .
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