Thema: Mobiles Bezahlen

 

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Im Laden mit dem Smartphone bezahlen:
SumUp kopiert Square Wallet, alle anderen werden folgen

Es war nur eine Zeitfrage, bis die innovative Smartphone-Bezahllösung Square Wallet von einem europäischen Startup nachgeahmt werden würde. SumUp aus Berlin will den Anfang machen. Die Konkurrenz wird folgen.

Vor sechs Tagen beschrieb ich, wie Smartphone-Kartenlesemodule nach dem Vorbild des US-Startups Square von einer magisch anmutenden Innovation zu einer Commodity wurden, und wie der von einigen europäischen Square-Nachahmern eingeschlagene Plattformweg die einzige Möglichkeit darstellt, mit der Verwandlung von Mobiltelefonen in Kartenleseterminals ein dauerhaft attraktives Business aufzubauen. Mit dem Anbieten eines Cardreader-Moduls für Smartphones allein lässt sich angesichts des massiven Wettbewebs nicht viel erreichen.

Eine andere Option für die Startups in diesem Sektor, die eigenen Wachstumsaussichten zu verbessern, liegt in der Erschließung neuer Marktsegmente und speziell darin, sich nicht länger nur auf den B2B-Markt zu fokussieren sondern auch Endkonsumenten direkt anzusprechen. Genau diesen Schritt vollzog Branchenprimus Square mit seiner App “Pay with Square”, die mittlerweile Square Wallet heißt. Dabei handelt es sich um eine Anwendung für Verbraucher, die in unterstützten Geschäften die Zahlung ohne Bargeld oder Kreditkarte ermöglicht. » weiterlesen

Kreditkarten-Reader für Smartphones:
Vom Blickfang zum Allerweltsprodukt

Aufsätze für Smartphones, um Kreditkarten lesen zu können, sind mittlerweile eine Commodity. Startups in diesem Segment müssen sich zu Plattformen entwickeln.

Als das von Twitter-Macher Jack Dorsey gegründete US-Startup Square Ende 2009 einen Aufsatz für das iPhone präsentierte, mit dem das Apple-Smartphone in ein Kartenlesegerät verwandelt wurde, hatte dies schon einen Hauch von Magie. Während das Unternehmen aus San Francisco in den folgenden Jahren seine Geschäftstätigkeit ausweitete und sich nicht länger nur auf den Cardreader für Smartphones beschränkt, erschienen in Europa zahlreiche Nachahmer auf der Bildfläche. Die Lösungen von iZettle, mPowa, Payleven, SumUp und streetpay unterscheiden sich in kleineren Details vom Original und voneinander, aber im Grunde versprechen sie alle das Gleiche: Händler, Gastronomen und Gewerbetreibende sollen Kartenzahlungen per Smartphone akzeptieren und sich somit teure Terminals sparen können.

Erschien ein solches Verfahren vor drei oder vier Jahren noch innovativ, hat das Segment aufgrund der Vielzahl an nahezu identischen Anbietern und der spitzen Zielgruppe – die wenigstens Privatpersonen haben tatsächlich regelmäßigen Bedarf an einer derartigen Lösung – mittlerweile seinen Glanz verloren. Selbst myTaxi arbeitet gerade an einem Kartenlesegerät für Smartphones, damit Taxifahrer die ohnehin geöffnete myTaxi-App auch gleich dafür nutzen können, die Kredit- und Debitkarten der Passagiere einzulesen. » weiterlesen

Kartenzahlungen per Smartphone:
iZettle startet in Deutschland mit großen Partnern

Mit iZettle betritt ein weiterer Anbieter eines Smartphone-Kartenlesegeräts den deutschen Markt. Eine Kooperation mit der Deutschen Telekom und den Volksbanken und Raiffeisenbanken soll den Schweden die Marktführerschaft in Deutschland bringen.

Als iZettle in der vergangenen Woche eine deutschsprachige Pressemitteilung zur Erweiterung seiner Finanzierungsrunde verschickte, konnte man es schon erahnen: Ein Deutschlandstart steht vor der Tür. Eine Woche später ist es soweit: Mit dem schwedischen Startup offeriert ab heute ein weiteres Unternehmen in Deutschland einen Cardreader für iPhone und Android und kämpft neben payleven, SumUp und streetpay um die Gunst der Gelegenheits- und Einzelhändler, die sich ein teures Kartenterminal mit Vertragsbindung sparen wollen. » weiterlesen

Risikofreude und Innovationswillen:
Wie Rocket Internet mit payleven neue Wege beschreitet

Rocket Internet ist dafür bekannt, existierende Konzepte und Geschäftsmodelle bis ins Detail nachzubauen und so Risiken zu minimieren. Mit der mobilen Kartenzahlungs-Lösung payleven weicht der Inkubator von dieser Linie ab.

Von Rocket Internet, dem erfolgreichen, aber nicht unumstrittenen Inkubator der Samwer-Brüder, ist man eine besonders typische Vorgehensweise bei der Etablierung neuer Startups gewöhnt: Immer gibt es im Ausland und dabei zumeist in den USA bereits einen Proof-of-Concept, fast immer sind die gegründeten Startups im E-Commerce-Segment angesiedelt, und in der Regel beschränken sich die in hohem Tempo hochgezogenen und international expandieren Neugründungen darauf, das Vorbild mehr oder weniger originalgetreu nachzubauen, ohne selbst größere Akzente zu setzen.

Umso stärker fallen die wenigen unter der Obhut von Rocket Internet angeschobenen Jungfirmen auf, die von dieser Linie abweichen. Ein Beispiel dafür ist payleven, der Samwer-Beitrag zum aktuellen Boom der mobilen Kartenlesegeräte. Jüngst hatten wir elf Anbieter aus diversen Ländern aufgelistet, die Gelegenheitshändlern und Betreibern von Geschäften eine kostengünstige, flexible Alternative zu herkömmlichen, mit Laufzeitverträgen und hohen Kosten verbundenen Kartenterminals anbieten. Während es im Detail einige Unterschiede gibt, ähnelt sich stets das Grundprinzip: Das Smartphone wird mit einem Aufsatz verbunden, der EC- und Kreditkarten lesen kann, eine App wickelt dann den Zahlungsprozess ab. Vertragsbindungen oder fixe Kosten gibt es keine.

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Mobile Kartenlesegeräte für Smartphones:
Ein Nischenmarkt mit hoher Anziehungskraft

Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein Unternehmen seinen Einstieg in den Markt mobiler Kreditkartenreader verkündet. Dabei handelt es sich nicht gerade um ein Produkt für die Masse.

Ob Twitter-Mitgründer Jack Dorsey geahnt hat, was für eine Welle er lostreten würde, als er Anfang 2010 sein neues Startup Square lancierte? Das Unternehmen aus San Francisco präsentierte damals erstmals einen Steckaufsatz für das iPhone, der es jedem Besitzer des Apple-Smartphones ermöglichte, Kartenzahlungen entgegen zu nehmen. Heute ist die mit 3,25 Milliarden Dollar bewertete kalifornische Jungfirma zwar deutlich breiter aufgestellt. Der Cardreader – mittlerweile auch für Android erhältlich – stellt aber weiterhin das Herzstück des Angebots von Square dar. Mehr als zwei Millionen Privatpersonen, Händler und Kleinunternehmen in den USA besitzen mittlerweile einen Square-Kartenleseaufsatz.

Weil die Kalifornier um ihren Cardreader herum erfolgreich ein Ökosystem für den Handel aufbauen und dafür haufenweise Investorengelder einsacken, haben sie eine enorme Zahl an Nachahmern auf den Plan gerufen. Obwohl die Fähigkeit zur Entgegennahme von Zahlungen mittels Kreditkarte nichts ist, wovon Otto-Normal-Verbraucher nachts träumen, scheint bei Gründern und Geldgebern der Glaube vorzuherrschen, jeder Gewerbetreibende, Flohmarkverkäufer und Gelegenheitshändler benötige einen Cardreader für sein Smartphone. Hier ist eine Liste der uns bekannten Anbieter in diesem Segment.

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Bezahlen mit dem eigenen Namen:
Square und Starbucks schmieden
eine kraftvolle Allianz

Bisher richtete sich das aufsehenerregende US-Payment-Startup Square vor allem an Gelegenheitshändler und Betreiber kleinerer Geschäfte. Künftig wird es in allen über 12.000 US-Filialen von Starbucks präsent sein und Millionen Menschen an das mobile Bezahlen heranführen.

Square, das Startup von Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey, gehört zu den derzeit innovativsten Akteuren im Segment des mobilen Bezahlens. Nicht nur wegen seinem mittlerweile von vielen Anbietern nachgeahmten Kartenleseaufsatz für das iPhone, sondern auch aufgrund seiner eleganten, iPad-basierten Kassenlösung für Einzelhändler sowie dem bequemen Pay with Square-Feature, das Verbraucher bezahlen lässt, indem sie dem Kassenpersonal ihren Namen nennen. Square entwickelt sich damit zu einer Art iTunes für den lokalen Handel – auch wenn die Services bisher lediglich in den USA verfügbar sind.

Ein anderes, in puncto Optimierung des Bezahlprozesses experimentierfreudiges Unternehmen ist die Kaffeehauskette Starbucks. So bieten die Amerikaner für Stammkunden eine Starbucks Card im Kreditkartenformat an, die Prepaid- und Prämienfunktionen beinhaltet. Seit diesem Monat soll die Karte auch in Deutschland erhältlich sein. Im Heimatmarkt können Kaffeefreunde außerdem mit Hilfe mobiler Apps bezahlen, die einen Barcode generieren, der an der Kasse gescannt wird.

Jetzt geht Starbucks auf der anderen Seite des Atlantiks noch einen mächtigen Schritt weiter: Im Rahmen einer Kooperation werden künftig sämtliche Kartenzahlungen der 12.848 Starbucks-Filialen in den Vereinigten Staaten über Square abgewickelt. Das bedeutet, dass der bisherige Betreiber der Starbucks-Kartenterminals einen wichtigen Kunden an das aufstrebende Startup aus San Francisco verliert.

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Der nächste logische Schritt für myTaxi:
Mit der mobilen App
die Taxifahrt bezahlen

myTaxi revolutioniert mit seiner mobilen App die Taxibranche. Nur der Zahlungsprozess lief bisher noch traditionell ab. Künftig jedoch können Fahrgäste direkt über die App bezahlen.

Das aus Hamburg stammende Startup Intelligent Apps hat mit myTaxi die Taxibranche revolutioniert. Die mobile App des 80 Mitarbeiter zählenden Unternehmens verbindet Taxifahrer und Fahrgäste direkt miteinander, der bisherige Umweg über die Taxizentralen entfällt – was diese teilweise zu zweifelhaften Mitteln greifen lässt, um den Eindringling an der Eroberung des Markes zu hindern. Doch auch die Schikanierung von bei myTaxi partizipierenden Taxifahrern durch einige Zentralen konnte das junge Unternehmen aus Norddeutschland nicht am Aufstieg hindern. Die Bestellung von Taxis über die App funktioniert mittlerweile in 30 Städten, die meisten davon in Deutschland, aber auch in Zürich, Wien, Barcelona und Sydney.

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NFC & Co:
Deutsche glauben nicht an mobiles Bezahlen – natürlich nicht!

Eine repräsentative Umfage belegt: Die Deutschen glauben nicht daran, dass das Bezahlen mit dem Smartphone die Kartenzahlung ablösen wird. Doch über das tatsächliche Potenzial mobiler Transaktionen sagt das nichts aus.

Autopionier Henry Ford soll einmal festgestellt haben, dass sich seine Kunden auf die Frage nach einem künftigen Produkt ein schnelleres Pferd gewünscht hätten. An diesen tiefsinnigen, auch 100 Jahre später aktuellen Spruch musste ich denken, als ich am Donnerstag bei heise online von einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Bundesbürgern zum Thema des mobilen Bezahlens las. Konkret ging es um Smartphone-Transaktionen mittels Near Field Communication (NFC). 61 Prozent der Befragten können sich nicht vorstellen, mit einer solchen Methode im Geschäft zu bezahlen, etwa ebenso viele zweifeln an der Sicherheit. Ganze 72 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben nicht daran, dass bargeldloses Bezahlen per Handy die Girocard ablösen kann.

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NFC & Co:
Deutsche glauben nicht an mobiles Bezahlen – natürlich nicht!

Eine repräsentative Umfage belegt: Die Deutschen glauben nicht daran, dass das Bezahlen mit dem Smartphone die Kartenzahlung ablösen wird. Doch über das tatsächliche Potenzial mobiler Transaktionen sagt das nichts aus.

Autopionier Henry Ford soll einmal festgestellt haben, dass sich seine Kunden auf die Frage nach einem künftigen Produkt ein schnelleres Pferd gewünscht hätten. An diesen tiefsinnigen, auch 100 Jahre später aktuellen Spruch musste ich denken, als ich am Donnerstag bei heise online von einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Bundesbürgern zum Thema des mobilen Bezahlens las. Konkret ging es um Smartphone-Transaktionen mittels Near Field Communication (NFC). 61 Prozent der Befragten können sich nicht vorstellen, mit einer solchen Methode im Geschäft zu bezahlen, etwa ebenso viele zweifeln an der Sicherheit. Ganze 72 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben nicht daran, dass bargeldloses Bezahlen per Handy die Girocard ablösen kann.

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foundd:
Filmempfehlungen, sonst nichts

foundd heißt ein neuer Dienst, der auf Basis persönlicher Präferenzen und eines intelligenten Algorithmus Filmempfehlungen liefert. Mit diesem Ansatz ist das Berliner Startup zwar nicht alleine, fällt aber durch den minimalistischen Ansatz positiv auf.

Welchen Film könnte ich mir heute Abend anschauen – diese Frage werden sich wohl die meisten Menschen ab und an stellen. Und eigentlich mangelt es nicht an Onlinediensten, die hierauf eine Antwort geben wollen: Das Spektrum an Empfehlungswerkzeugen reicht von moviepilot über Tweek (unser Review) und Jinni bis hin zu IMDb und OFDb. Was mich jedoch bei den meisten Angeboten stört: Sie sind mit zahlreichen unnötigen Funktionen oder für meinen Geschmack überflüssigen redaktionellen Inhalten überladen.

Deshalb wurde ich hellhörig, als ich erstmals über das junge Berliner Startup foundd hörte. Der kürzlich in geschlossener Beta-Phase gestartete Dienst verspricht personalisierte Filmempfehlungen anhand der Bewertung gesehener Streifen mittels einer Fünf-Sterne-Skala.

Was mir an foundd gefällt, ist die enorme Fokussierung auf das Kernprodukt: Filmempfehlungen. Jedes diesem Zweck nicht dienliche Feature wurde von dem Gründerteam um Lasse Clausen, Benjamin Metz, Christian Riedel und Peter Mädel konsequent weggelassen.

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