Thema: Mobiles Bezahlen

 

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payleven und die Kooperation mit PayPal:
Keine Angst vor Kannibalisierung

Der Berliner Anbieter eines mobilen Kartenlesegeräts, payleven, macht gemeinsame Sache mit PayPal. Händler und Gastronomen können über payleven kontaktlose PayPal-Zahlungen entgegennehmen. Das zu Rocket Internet gehörende Startup zeigt, dass es vor Kannibalisierung keine Angst hat.

paylevenpayleven, das von Rocket Internet vorangetriebene Fintech-Startup aus Berlin, das Privatpersonen, Händler und Kleinunternehmen mit einem mobilen Geldkarten-Lesegerät ausstattet, ist schon länger ein Sonderling innerhalb der Samwer-Copycat-Schmiede: Während die Philosophie des Inkubators es ist, erfolgreiche Webkonzepte aus den USA mittels eines perfektionierten Systems in möglichst vielen Märkten nachzubauen, fielen payleven häufiger mit originellen und innovativen Vorstößen auf. payleven agiert in der von einer Vielzahl von Startups bevölkerten Kategorie mobiler Cardreader eher als Innovationsführer statt als Nachahmer.

Dieser Linie bleibt der Dienst auch im Jahr 2014 treu: Gestern gaben die Hauptstädter eine Zusammenarbeit mit der eBay-Tochter PayPal bekannt – unseres Wissens nach ein Novum in dem Segment. Im Rahmen der Kooperation werden Nutzer des Kartenlesers von payleven in die Lage versetzt, neben Kartenzahlungen auch kontaktlose Zahlungen per Smartphone zu akzeptieren. Voraussetzung ist, dass Kunden die PayPal-App auf ihrem iOS- oder Android-Gerät installiert haben und im jeweiligen Geschäft vor dem Bezahlvorgang per PayPal “einchecken”. In Folge des Check-Ins erscheint das PayPal-Profilbild des jeweiligen Kunden in der Payleven-App des Ladenpersonals. Durch den “Gesichtsabgleich” verifizieren diese, dass es sich um die gleiche Person handelt, und autorisieren die Transaktion. » weiterlesen

Vom stationären Handel zum E-Commerce:
Paij bringt App-Bezahlung per QR-Code zu Onlineshops

Damit sich Dienste zum mobilen Bezahlen durchsetzen, benötigen sie einen Mehrwert gegenüber Bargeld und Karten. Das Wiesbadener Startup könnte mit einer Erweiterung seiner Smartphone-Geldbörse für den Einsatz bei Onlineshops der richtigen Fährte folgen.

Mobiles Bezahlen setzt sich deshalb nicht durch, weil keine Lösung echte Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren bietet. Dies ist mittlerweile die Konsenserklärung für den ausbleibenden Erfolg der Idee, das Smartphone als Geldbörse zu verwenden. Ausnahmen sind Verfahren, die Kunden Mehrwert bieten, der bei Geld oder Kartenzahlungen fehlt. Nur drei Prozent der Deutschen bezeichnen mobile Dienste als ihre bevorzugte Zahlungsmethode. Die Ablehnung des Themas ist groß. Das bedeutet: Die gefühlt tausend Startups und Services, die in den letzten Jahren in dem Segment entstanden, haben so gut wie nichts erreicht. Gleichzeitig gibt es aber für die Anbieter, denen irgendwann der Durchbruch gelingt, unglaublich viel zu holen.

Das Wiesbadener Startup Paij, das im Herbst 2013 mit Taxi Deutschland einen durchaus bemerkenswerten Partner präsentieren konnte, liefert über eine Kooperation mit dem Tankstellen-Betreiber Orlen ein Beispiel dafür, wie ein mobiler Bezahldienst Verbrauchern Leistungen bieten könnte, die über die schlichte Zahlung am Point of Sale hinausgehen: Denn Anwender der Paij-App können diese erstmals zum Einkaufen im Internet benutzen. » weiterlesen

Deutsche Konsumenten:
“Mobiles Bezahlen und Lieferung am selben Tag wollen wir nicht”

Umfragen zeigen ein schwaches Interesse der Deutschen an mobilen Bezahlverfahren und neuartigen Ansätzen der Lieferung von online gekauften Produkten.

Skeptische Deutsche

Das Bezahlen mit dem Smartphone sowie die Warenlieferung am selben Tag gehören zu den derzeit größten Hoffnungsträgern der Internetbranche und des Handels. Doch damit sich neue Geschäftsmodelle und Konzepte auf diesen Verfahren aufbauen lassen, müssen die Verbraucher mitspielen. Wie zwei aktuelle Umfragen zeigen, treibt viele Deutsche abermals die Skepsis gegenüber Veränderung um. » weiterlesen

Smartphone als Geldbörse:
Paij ermöglicht Bezahlen per App in 15.000 Taxis

Wie viele andere Startups möchte auch Paij aus Wiesbaden das mobile Zahlen massentauglich machen. Eine Zusammenarbeit bringt die App-Lösung des Dienstes nun in 15.000 Taxis.

PaijDer Weg zum Durchbruch des mobilen Bezahlens ist wie jüngst beschrieben lang und beschwerlich. Als eine der vielen Zutaten eines Erfolgsrezepts benötigen junge Anbieter in dem Markt einen Schlüsselpartner; also ein möglichst deutschlandweit agierendes Unternehmen aus dem Handels- oder Dienstleistungsbereich, das seinen Kunden das Bezahlen per Smartphone erlaubt und auch wirklich ein Interesse daran hat, dass von dieser Option Gebrauch gemacht wird.

Das Wiesbadener Startup Paij, eine Ausgründung des Internetdienstleisters Redpeppix, kann nun mit einem Kooperationspartner aufwarten, der eindeutiges Potenzial besitzt, einen derartigen Status einzunehmen: Ab Jahresende können Fahrgäste der 15.000 zum Verbund von Taxi Deutschland gehörenden Taxis mit den Paij-Apps für iPhone und Android bargeld- und kartenlos für ihre Fahrten bezahlen. » weiterlesen

Mehrwert statt Selbstzweck:
Der steinige Weg des mobilen Bezahlens

Das flächendeckende Bezahlen mit dem Smartphone im Handel bleibt vorläufig eine Zukunftsvision. Der Grund: Der Mehrwert derartiger Verfahren hält sich in Grenzen. Manchmal scheinen sie allein dem Selbstzweck zu dienen.

Mobiles BezahlenAls ich vor einigen Wochen in den USA war, verzichtete ich aus reiner Bequemlichkeit und zur Vermeidung von ATM-Gebühren auf das ständige Abheben von Bargeld und verwendete stattdessen relativ konsequent Kreditkarten. Aufgrund unzähliger Erlebnisse meines Bekanntenkreises mit Kartenbetrügereien versuchte ich zuvor immer, genug Dollarscheine mit mir zu führen, um die Karte stecken lassen zu können. Übertrieben war diese Sorge sicher nicht, ist der Anteil der Kartenbesitzer, die schon einmal Opfer eines Kartenbetrugs wurden, doch nur in Mexiko größer als in den USA. Bei meinem letzten Trip aber siegte der Wunsch nach Komfort – glücklicherweise ohne dass sich dies rächte. Was mich jedoch mehrfach beeindruckte, war die Geschwindigkeit, mit der sich in den meisten US-Geschäften die Kartenzahlungen durchführen lässt. Einmal kurz den Magnetstreifen durch den Kartenreader gezogen, fertig. Keine PIN-Eingabe, und nur ab einer bestimmten Kaufsumme wurde ich um eine Unterschrift gebeten. Im besten Fall dauerte die Kartenzahlung nicht mehr als zwei bis drei Sekunden, schon hatte ich die Quittung in der Hand. Selbst die Barzahlung kann da nicht mithalten. » weiterlesen

Im Laden mit dem Smartphone bezahlen:
SumUp kopiert Square Wallet, alle anderen werden folgen

Es war nur eine Zeitfrage, bis die innovative Smartphone-Bezahllösung Square Wallet von einem europäischen Startup nachgeahmt werden würde. SumUp aus Berlin will den Anfang machen. Die Konkurrenz wird folgen.

Vor sechs Tagen beschrieb ich, wie Smartphone-Kartenlesemodule nach dem Vorbild des US-Startups Square von einer magisch anmutenden Innovation zu einer Commodity wurden, und wie der von einigen europäischen Square-Nachahmern eingeschlagene Plattformweg die einzige Möglichkeit darstellt, mit der Verwandlung von Mobiltelefonen in Kartenleseterminals ein dauerhaft attraktives Business aufzubauen. Mit dem Anbieten eines Cardreader-Moduls für Smartphones allein lässt sich angesichts des massiven Wettbewebs nicht viel erreichen.

Eine andere Option für die Startups in diesem Sektor, die eigenen Wachstumsaussichten zu verbessern, liegt in der Erschließung neuer Marktsegmente und speziell darin, sich nicht länger nur auf den B2B-Markt zu fokussieren sondern auch Endkonsumenten direkt anzusprechen. Genau diesen Schritt vollzog Branchenprimus Square mit seiner App “Pay with Square”, die mittlerweile Square Wallet heißt. Dabei handelt es sich um eine Anwendung für Verbraucher, die in unterstützten Geschäften die Zahlung ohne Bargeld oder Kreditkarte ermöglicht. » weiterlesen

Kreditkarten-Reader für Smartphones:
Vom Blickfang zum Allerweltsprodukt

Aufsätze für Smartphones, um Kreditkarten lesen zu können, sind mittlerweile eine Commodity. Startups in diesem Segment müssen sich zu Plattformen entwickeln.

Als das von Twitter-Macher Jack Dorsey gegründete US-Startup Square Ende 2009 einen Aufsatz für das iPhone präsentierte, mit dem das Apple-Smartphone in ein Kartenlesegerät verwandelt wurde, hatte dies schon einen Hauch von Magie. Während das Unternehmen aus San Francisco in den folgenden Jahren seine Geschäftstätigkeit ausweitete und sich nicht länger nur auf den Cardreader für Smartphones beschränkt, erschienen in Europa zahlreiche Nachahmer auf der Bildfläche. Die Lösungen von iZettle, mPowa, Payleven, SumUp und streetpay unterscheiden sich in kleineren Details vom Original und voneinander, aber im Grunde versprechen sie alle das Gleiche: Händler, Gastronomen und Gewerbetreibende sollen Kartenzahlungen per Smartphone akzeptieren und sich somit teure Terminals sparen können.

Erschien ein solches Verfahren vor drei oder vier Jahren noch innovativ, hat das Segment aufgrund der Vielzahl an nahezu identischen Anbietern und der spitzen Zielgruppe – die wenigstens Privatpersonen haben tatsächlich regelmäßigen Bedarf an einer derartigen Lösung – mittlerweile seinen Glanz verloren. Selbst myTaxi arbeitet gerade an einem Kartenlesegerät für Smartphones, damit Taxifahrer die ohnehin geöffnete myTaxi-App auch gleich dafür nutzen können, die Kredit- und Debitkarten der Passagiere einzulesen. » weiterlesen

Kartenzahlungen per Smartphone:
iZettle startet in Deutschland mit großen Partnern

Mit iZettle betritt ein weiterer Anbieter eines Smartphone-Kartenlesegeräts den deutschen Markt. Eine Kooperation mit der Deutschen Telekom und den Volksbanken und Raiffeisenbanken soll den Schweden die Marktführerschaft in Deutschland bringen.

Als iZettle in der vergangenen Woche eine deutschsprachige Pressemitteilung zur Erweiterung seiner Finanzierungsrunde verschickte, konnte man es schon erahnen: Ein Deutschlandstart steht vor der Tür. Eine Woche später ist es soweit: Mit dem schwedischen Startup offeriert ab heute ein weiteres Unternehmen in Deutschland einen Cardreader für iPhone und Android und kämpft neben payleven, SumUp und streetpay um die Gunst der Gelegenheits- und Einzelhändler, die sich ein teures Kartenterminal mit Vertragsbindung sparen wollen. » weiterlesen

Risikofreude und Innovationswillen:
Wie Rocket Internet mit payleven neue Wege beschreitet

Rocket Internet ist dafür bekannt, existierende Konzepte und Geschäftsmodelle bis ins Detail nachzubauen und so Risiken zu minimieren. Mit der mobilen Kartenzahlungs-Lösung payleven weicht der Inkubator von dieser Linie ab.

Von Rocket Internet, dem erfolgreichen, aber nicht unumstrittenen Inkubator der Samwer-Brüder, ist man eine besonders typische Vorgehensweise bei der Etablierung neuer Startups gewöhnt: Immer gibt es im Ausland und dabei zumeist in den USA bereits einen Proof-of-Concept, fast immer sind die gegründeten Startups im E-Commerce-Segment angesiedelt, und in der Regel beschränken sich die in hohem Tempo hochgezogenen und international expandieren Neugründungen darauf, das Vorbild mehr oder weniger originalgetreu nachzubauen, ohne selbst größere Akzente zu setzen.

Umso stärker fallen die wenigen unter der Obhut von Rocket Internet angeschobenen Jungfirmen auf, die von dieser Linie abweichen. Ein Beispiel dafür ist payleven, der Samwer-Beitrag zum aktuellen Boom der mobilen Kartenlesegeräte. Jüngst hatten wir elf Anbieter aus diversen Ländern aufgelistet, die Gelegenheitshändlern und Betreibern von Geschäften eine kostengünstige, flexible Alternative zu herkömmlichen, mit Laufzeitverträgen und hohen Kosten verbundenen Kartenterminals anbieten. Während es im Detail einige Unterschiede gibt, ähnelt sich stets das Grundprinzip: Das Smartphone wird mit einem Aufsatz verbunden, der EC- und Kreditkarten lesen kann, eine App wickelt dann den Zahlungsprozess ab. Vertragsbindungen oder fixe Kosten gibt es keine.

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Mobile Kartenlesegeräte für Smartphones:
Ein Nischenmarkt mit hoher Anziehungskraft

Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein Unternehmen seinen Einstieg in den Markt mobiler Kreditkartenreader verkündet. Dabei handelt es sich nicht gerade um ein Produkt für die Masse.

Ob Twitter-Mitgründer Jack Dorsey geahnt hat, was für eine Welle er lostreten würde, als er Anfang 2010 sein neues Startup Square lancierte? Das Unternehmen aus San Francisco präsentierte damals erstmals einen Steckaufsatz für das iPhone, der es jedem Besitzer des Apple-Smartphones ermöglichte, Kartenzahlungen entgegen zu nehmen. Heute ist die mit 3,25 Milliarden Dollar bewertete kalifornische Jungfirma zwar deutlich breiter aufgestellt. Der Cardreader – mittlerweile auch für Android erhältlich – stellt aber weiterhin das Herzstück des Angebots von Square dar. Mehr als zwei Millionen Privatpersonen, Händler und Kleinunternehmen in den USA besitzen mittlerweile einen Square-Kartenleseaufsatz.

Weil die Kalifornier um ihren Cardreader herum erfolgreich ein Ökosystem für den Handel aufbauen und dafür haufenweise Investorengelder einsacken, haben sie eine enorme Zahl an Nachahmern auf den Plan gerufen. Obwohl die Fähigkeit zur Entgegennahme von Zahlungen mittels Kreditkarte nichts ist, wovon Otto-Normal-Verbraucher nachts träumen, scheint bei Gründern und Geldgebern der Glaube vorzuherrschen, jeder Gewerbetreibende, Flohmarkverkäufer und Gelegenheitshändler benötige einen Cardreader für sein Smartphone. Hier ist eine Liste der uns bekannten Anbieter in diesem Segment.

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