Kündigungsfristen und das Einfordern einer schriftlichen Kündigung sind Relikte aus einer vergangenen Zeit und passen nicht zu innovativen, zeitgemäßen Webstartups. Wie faire Vertragsbedingungen aussehen, zeigt mite.
Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Artikel über ein recht interessantes deutsches Startup erscheinen. Doch in letzter Sekunde erkannte ich, dass die von dem Dienst gestellten Anforderungen an Nutzer der kostenpflichtigen Version unzumutbar sind und zu sehr den Eindruck erwecken, als sollte zahlenden Kunden ein Vertragsende möglichst schwierig gemacht werden. Von einer 30-tägigen Kündigungsfrist war die Rede, die noch dazu schriftlich erfolgen sollte – bei einem Onlinedienst!
Dass einem von alteingesessenen Großkonzernen (und manchen Webhostern), welche die Bedeutung der Berücksichtigung tatsächlicher Kundenbedürfnisse noch nicht mitbekommen haben, ab und an derartige Steine in den Weg gelegt werden, ist nicht neu.
Bei modernen Onlinestartups, denen ein Kündigungsvorgang quasi keinerlei administrativen oder bürokratischen Aufwand verursacht und insofern auch noch eine Sekunde vor Ablauf der Vertragsfrist per Knopfdruck möglich sein sollte, verwundert dieser eigennützige Ansatz aber.
Guardian
Der Guardian stellt künftig das Digitale ins Zentrum der strategischen Überlegungen, der Fokus liegt auf einem offenen Journalismus jenseits der Ränder der Zeitung.
Firefox
Mozilla hat einen Release Candidate von Firefox 5 veröffentlicht, die Finale Version wird am Dienstag erwartet.
Damit erscheint Firefox 5 rund drei Monate nach Firefox 4. Die Neuerungen in Firefox 5 sind dementsprechend bescheiden, aber das ist auch das erklärte Ziel von Mozilla
Mite
Die Zeiterfassung Mite hat die Übersichtsreports einer Schlankheitskur unterzogen und gleichzeitig etwas schlauer gemacht.
mite soll euch nicht nur auf Nachfrage hin Daten anzeigen, sondern von sich aus informieren. mite soll euch ein besseres Verständnis eurer Arbeitszeiten ermöglichen und euch frühzeitig wichtige Fakten und Trends aufzeigen.
Wuala
Der Online-Speicher Wuala schliesst die größte Lücke zu Dropbox und bekommt mit Wuala Sync die Möglichkeit, Dateien online und zwischen verschiedenen Computern zu synchronisieren.
Augmented Reality
Da schau her: Das Süddeutsche Zeitung Magazin experimentiert in der heutigen Ausgabe mit Augmented Reality. Gemeinsam mit metaio wurden fünf Seiten mit multimedialen Inhalten angereichert, die man mit seinem Smartphone abrufen kann:
Die Entwickler von mite öffnen ihre Bücher und veröffentlichen ihre Ein- und Ausgaben, Nutzerzahlen, Neuanmeldungen und Conversion Rates. Ein interessanter Anhaltspunkt für alle angehenden Gründer.
Der Zeiterfassungsdienst mite ist nicht nur eine der am besten designten Anwendungen aus dem deutschen Sprachraum, seine Entwicklung ist auch spannend zu beobachten. Einerseits, weil der Service regelmässig neue Features entwickelt und diese auch im Blog kompakt kommuniziert, andererseits, weil er seit Mitte 2008 ein rein kostenpflichtiges Angebot ist. Im Zeitalter der Gratismentalität, in dem es sich kaum ein Dienst leistet, nicht zumindest eine stark eingeschränkte kostenlose Version anzubieten, ein gewagtes Unterfangen.
In einem eben veröffentlichten (update) Blogeintrag macht das Unternehmen etwas für deutsche Startups noch Ungewöhnlicheres: Es lässt seine Hosen runter und veröffentlicht detaillierte Zahlen zu Neuanmeldungen, Conversion Rates, Nutzerzahlen und Ein- bzw. Ausgaben, um angehenden Gründern einen Anhaltspunkt für ihre eigene Planung zu geben. Uns hat mite vorab einen Blick auf die Zahlen gewährt:
Der vom Berliner Unternehmen Yolk betriebene Timetracker mite wurde heute generalüberholt. Verbesserte Oberfläche, neue Features und nun kostenpflichtig.
mite ist ein Tool für Freelancer und Kleinstunternehmen zur einfachen Zeitabrechnung. Unser Schwesterblog imgriff.com hat mite vor einem Jahr ausführlich vorgestellt. Nach wie vor kann man Kunden definieren und diesen wiederrum einzelne Projekte zuordnen. Zu den einzelnen Projekten kann man die Zeit vorgeben und/oder eine Stoppuhr laufen lassen.
Die für iPhone und Android angebotene App des Schweizer Startups DidThis ermöglicht es Nutzern, Aktionen aus ihrem Alltag in digitaler Form festzuhalten und sich gegenseitig anzuspornen. » weiterlesen