Thema: Micropayments

 

Alle 20 Artikel zum Thema Micropayments auf netzwertig.com:

Follow-Funktion und Social Feed:
Flattr wird zum sozialen Netzwerk

Der soziale Micropaymentdienst Flattr erweitert sein Angebot um eine Follow-Funktion und einen Stream mit Empfehlungen der Kontakte. Damit avanciert das Startup zu einem sozialen Netzwerk rund um Onlineinhalte.

Eines muss man dem sozialen Micropaymentdienst Flattr wirklich lassen: Das Team um die Gründer Peter Sunde (mittlerweile nur noch beratend aktiv) und Linus Olsson wird trotz einer zumindest hierzulande wahrnehmbaren, abflachenden Begeisterung für den Service des Experimentierens mit neuen Features und Ideen nicht überdrüssig – im Gegenteil: In letzter Zeit scheint das Startup aus Südschweden das Innovationstempo stark anzuziehen. Das wiederum ist notwendig, will das Unternehmen sein Ziel erreichen, 2012 das gesamte Netz flatterbar zu machen.

Erst Anfang April überraschte Flattr mit einer spannenden Kooperation mit dem US-Dienst Socialvest, die es Anwendern erlaubt, beim Einkaufen in führenden Onlineshops ohne zusätzliche Kosten Guthaben anzuhäufen, das anschließend per Flattr an die Erschaffer belohnenswerter Inhalte verteilt werden kann. Nun, wenige Wochen später, präsentieren die Nordlichter eine weitere potenziell signifikante Funktionalität: ein Follower-System inklusive Social Stream.

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Kostenpflichtige Inhalte:
Googles Bezahlschranke
One Pass ist Geschichte

Anfang 2011 präsentierte Google mit One Pass ein System, das Verlagen die Möglichkeit bot, ihre Inhalte hinter einer Bezahlschranke zu verstecken. Doch die Rechnung ging nicht auf: Der Dienst wird eingestellt.

Als Google im Februar vergangenen Jahres One Pass vorstellte, sein Bezahlsystem für Onlineinhalte, und dieses sogleich auf einigen Verlagsangeboten integriert sah, war dies keine uninteressante Lösung. Denn abgesehen von der grundsätzlichen (und berechtigten) Kritik an Paywalls für digitalen Content bot das System Websites eine Weg, von Nutzern Kleinstbeträge zu erhalten, ohne dass dabei ein signifikanter Teil der Einnahmen für die Abwicklung der Transaktion aufgewendet werden muss. Genau dies war bisher nämlich der entscheidende Hemmschuh für Micropayments.

In einem Beispiel, das wir uns zum Zeitpunkt der Lancierung von One Pass ansahen, verlangte Focus Online für den Zugriff auf einen Artikel zu “acht Irrtürmern über Maklerprovisionen” zehn Cent, die über One Pass abgerechnet wurden. Da Google One-Pass-Einnahmen lediglich mit einer Gebühr von zehn Prozent belegte, bedeutete dies, dass die Nachrichtenseite nach Abzug der Google-Provision (ein Cent) und der Mehrwertsteuer (zwei Cent) immerhin sieben Cent behalten konnte – für Mikrobezahlungen kein schlechtes Resultat.

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Kooperation mit Socialvest:
Onlineshops übernehmen
die Flattr-Rechnung

Der soziale Micropaymentdienst Flattr hat eine spannende Kooperation mit dem US-Startup Socialvest vereinbart: Nutzer, die in einem von hunderten führenden Onlineshops einkaufen, erhalten einen prozentualen Anteil des Preises als Flattr-Guthaben.

Der Erfolg des sozialen Micropayment- und Microspendendiensts Flattr steht und fällt mit der Zahl an Anwendern, die Monat für Monat ihr Flattr-Konto mit einem Geldbetrag befüllen. Denn das schwedische Startup, das sich trotz einer gewissen Ernüchterung in der es einst euphorisch empfangenden deutschsprachigen Blogosphäre für 2012 viel vorgenommen hat, kann nur so viel Geld unter den angeschlossenen Websites und Nutzerkonten verteilen, wie zuvor in das System geflossen sind (abzüglich der zehnprozentigen Flattr-Provision).

Doch genau dieser Einzahlungsprozess stellt eine entscheidende Hürde dar. Also hat man am Firmensitz in Malmö darüber nachgedacht, welche anderen Wege es gibt, um mehr Geldmittel in das Flattr-System zu pumpen und damit an Website-Betreiber verteilen zu können. Herausgekommen ist eine zumindest auf dem Papier geniale Idee:

Flattr hat eine Kooperation mit dem US-Startup Socialvest geschlossen. Dieses arbeitet mit hunderten Onlinehändlern zusammen, die sich bereiterklärt haben, beim Kauf von Produkten durch Socialvest-Nutzer einen in seiner Dimension variierenden Prozentsatz auf das Socialvest-Konto zu transferieren. Dieser kann dann an eine von 1,5 Millionen gemeinnützigen Organisationen gespendet werden.

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Flattr-Mitgründer Linus Olsson:
“Das gesamte Netz
soll 2012 flattrbar werden”

Fast zwei Jahre nach dem Start ist die Anfangseuphorie rund um Flattr in der deutschsprachigen Blogsphäre verflogen. Im Interview zeigt sich Mitgründer Linus Olsson dennoch zuversichtlich über die Zukunft des Dienstes – und erklärt auch, wieso die Gespräche mit Presseverlagen so schwer sind.

Als der soziale Micropaymentdienst Flattr 2010 sein Debüt gab, waren gerade in der deutschsprachigen Blogosphäre die Hoffnungen und Erwartungen groß. Zwar wusste niemand, ob das Prinzip freiwilliger Zahlungen an die Erschaffer guter Onlineinhalte tatsächlich funktionieren würde. Aber das Konzept des schwedischen Startups, mit einem Ein-Klick-Ansatz die mentalen Kosten für die Zahlung von Kleinstbeträgen zu senken und unabhängigen Medienschaffenden im Netz eine neue Erlösquelle anzubieten, klang für viele attraktiv genug, um Flattr einmal auszuprobieren.

Bald zwei Jahre später ist eine gewisse Ernüchterung eingekehrt: Flattr ist nicht gelungen, die Wertschöpfung von digitalem Content nachhaltig und auf breiter Front zu verändern. Seine Nische konnte das junge Unternehmen aus Malmö bisher nicht verlassen, und die Zahl kritischer und enttäuschter Erfahrungsberichte hat in den letzten Monaten merklich zugenommen. Mitgründer und Frontfigur Peter Sunde steht dem Unternehmen nur noch beratend und als Evangelist zur Verfügung – was angesichts seiner nahenden Haftstrafe in Folge des Pirate-Bay-Urteils wohl auch besser ist.

Wie steht es angesichts dieser eher negativen Entwicklungen um Flattr? Sind die Schweden noch immer zuversichtlich, mit ihrem alternativen Zahlungsmodell ein nachhaltiges, globales System aufbauen zu können, das einer maximalen Zahl an Contentproduzenten ein attraktives (Neben)-Einkommen beschert, oder haben sie diese Vision mittlerweile aufgegeben? Wir haben Flattr-Mitgründer Linus Olsson gefragt.

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Freiwillige Micropayments:
Heute öffnet sich
Flattr für Twitter-Konten

Mit einigen Tagen Verspätung wird Flattr die angekündigte Option zum Flattern von Twitter-Konten heute scharf schalten. Es ist ein Schritt, der die Fantasie anregt.

Update: Die neue Funktion ist nun live!

Mitte April gab der soziale Micropaymentdienst Flattr bekannt, dass User ab Anfang Mai beliebigen Twitter-Konten über den Service Geld zukommen lassen können. Eigentlich sollte diese Option schon zum 1. Mai eingeführt werden, verzögerte sich jedoch um einige Tage.

Nachdem mit der Abschaffung des Zwangs zur Einzahlung kürzlich eine Hürde entfernt wurde, wird das schwedische Startup heute die experimentelle Flattr-Funktion für beliebige Twitter-Accounts launchen. Moment läuft die Implementierung, seit 14:00 Uhr ist der Dienst daher offline.

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Soziale Micropayments:
Ab 1. Mai Twitter-Konten flattern

Etwa ein Jahr nach seinem Start wagt sich der soziale Micropaymentdienst Flattr aus seiner Nische: Ab dem 1. Mai können Besitzer beliebiger Twitter-Konten per Flattr finanziell unterstützt werden.

Vor etwa einem Jahr ging der soziale Micropaymentdienst Flattr offiziell an den Start und konnte schnell zahlreiche Blogger und unabhängige Websites davon überzeugen, den grün-weiß-orangen Button einzubauen und Nutzern so die Gelegenheit zu geben, freiwillig für guten Inhalt zu zahlen.

Reich wird die Mehrzahl der Anwender von ihren Flattr-Einnahmen bisher sicherlich nicht. Eine der vielen Herausforderungen, mit denen sich das südschwedische Startup um die Gründer Peter Sunde und Linus Olsson konfrontiert sieht, ist die Notwendigkeit, dass nur geflattert werden kann, wer selbst bei dem Service registriert ist.

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Bezahlinhalte:
Google One Pass
in freier Wildbahn

Eine Woche nach dem offiziellen Start von Google One Pass taucht das Bezahlsystem für Onlineinhalte auf ersten Nachrichtensites auf.

Vor einer Woche gab Google den Start seines One Pass getauften Bezahlsystems für Onlineinhalte bekannt. Mit diesem erhalten Presseverlage und andere Contentanbieter die Möglichkeit, von Usern für Inhalte Geld zu verlangen, entweder in Form von Kleinstbeträgen für spezifische Artikel oder als Abo für den exklusiven Zugriff auf bestimmte Bereiche einer Website.

Während Bild.de One Pass seit dem Wochenende dafür verwendet, Nutzern den kostenpflichtigen Zugang zu Spielen der türkischen Fußballliga zu bieten, hat mit Focus Online auch ein anderer Launchpartner in Deutschland das System auf seiner Website implementiert und erste Artikel damit vor dem Gratiszugriff geschützt. » weiterlesen

Zahlungssystem One Pass:
Google umgarnt die Verlage

Mit One Pass startet Google ein Bezahlsystem für Onlineinhalte, das die Interessen von Presseverlagen stärker berücksichtigt als Konkurrent Apple. Dass Nutzer für Artikel nun in Scharen ihr Portemonnaie zücken, ist jedoch unwahrscheinlich.

Einen Tag, nachdem Apple den Startschuss für seine Abonnements-Funktion für iOS gegeben und aufgrund neuer restriktiver Regeln für einen mittleren Aufruhr im Netz gesorgt hat, kontert Google mit einem eigenen Bezahl- und Abodienst für Inhalteanbieter.

Google One Pass nennt sich die Funktion, die vorerst nur Contentsites aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA implementieren können. Dass der Internetriese an einer entsprechenden Lösung arbeitete, war seit Sommer vergangenen Jahres bekannt (damals wurde noch der Name “Newspass” kolportiert). » weiterlesen

Micropayments:
PayPal macht Ernst

PayPal startet eine neue Micropayment-Lösung, die Zahlungen von Kleinstbeträgen wirtschaftlich machen soll. Gleichzeitig vereinfacht die eBay-Tochter den Bezahlprozess auf externen Websites und launcht ein Zwei-Klick-Zahlungssystem für mobile Apps und Sites.

Nicht selten, wenn wir in einem Artikel den Onlinezahlungsdienst PayPal erwähnen, tauchen in den Kommentaren negative Erfahrungsberichte über das zu eBay gehörende Unternehmen auf – meist von Usern, die Produkte oder Services verkauft, über PayPal Geld in Empfang genommen und in diesem Zusammenhang mit der Leistung des Dienstes unzufrieden waren.

Und dennoch gehört PayPal für mich als Käufer im Web zu den bevorzugten Onlineservices überhaupt. Wer einmal die eigenen Kontodaten hinterlegt und verifiziert hat, kann mit minimalem Aufwand bei einer Vielzahl von Diensten und Shops online bezahlen, ohne jedes Mal aufs Neue die persönlichen Daten eingeben zu müssen.

Während ich keine Erfahrung mit dem Einsatz von PayPal als Verkäufer gemacht habe, hat der Dienst meinen Internetalltag als Nutzer deutlich vereinfacht. Und wie es scheint, möchte die eBay-Tochter die verbliebenen Barrieren bei Onlinezahlungen weiter abbauen:

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Freiwillige Micropayments:
Flattr belohnt Meinung
vor Qualität und Aufwand

Seit über einem halben Jahr wird der Micropaymentdienst Flattr nun eifrig in der deutschsprachigen Blogosphäre eingesetzt. Immer deutlicher wird: Nutzer belohnen über Flattr primär Meinung und Kreativität, weniger Aufwand und Tiefe von Inhalten.

Wie man für ein Butterbrot Tausende von Lesern gewinnt: — Mit einer Textanzeige auf netzwertig.com. Schluss mit Pageimpressions, TKP und CPC: für weniger als 35 Euro erscheint Ihr Text in drei Artikeln an dieser Stelle und erreicht dreimal über 22`000 interessierte Leser. — Textanzeige

Während des Verfassens meiner Analyse über die Eigenheit des Social-Web-Schwarms, nicht immer der beste Qualitätsindikator für Inhalte im Netz zu sein, spielte ich kurz mit dem Gedanken, auch Flattr in meine Beobachtung mit einzubeziehen. Allerdings entschied ich mich dagegen, denn selbst wenn es einen Zusammenhang zwischen der Tweet-, Like- und Flattr-Bereitschaft gäbe, so spielt die Anzahl von Flattr-Klicks momentan bei Diensten zur Aggregation von im Web populären Inhalten noch keine Rolle.

Ein aktueller Blogeintrag der taz veranlasst mich aber dazu, dass Thema nun doch noch einmal aufzugreifen: diesmal nicht aus der Perspektive der Social-News-Aggregatoren, sondern in Hinsicht auf Flattr und dessen Fähigkeit, eine nachhaltige Lösung zu bieten, um Onlineinhalte im Web (teilweise) refinanzieren zu können.

In meinem Beitrag stellte ich fest, dass das beste Social-Media-Potenzial häufig die Inhalte besitzen, in die am wenigsten Arbeit gesteckt wurde. Natürlich ist dies absichtlich überspitzt und ich mache an anderer Stelle auch deutlich, dass dies nicht heißt, dass qualitativer Content (= interessanter Content, in dessen Erstellung viel Zeit investiert wurde) nicht auch fleißig bei Twitter und Facebook weiterempfohlen wird. Unterstreichen will ich mit dieser Aussagen jedoch die Tatsache, dass eben auch ein Posting, das in seiner Anfertigung nicht mehr als 15 Minuten in Anspruch genommen hat, zum meistgelesenen Artikel in der Twittersphäre avancieren kann.

Interessanterweise zieht die taz im erwähnten Blogbeitrag ein sehr ähnliches Fazit, allerdings nicht im Hinblick auf die “Sharability” ihrer Artikel, sondern auf die Bereitschaft der Nutzer, sich für Texte mit einem Flattr-Klick zu bedanken – die taz gehört zu den wenigen etablierten Zeitungsmarken, die bisher mit dem schwedischen Service experimentieren. Die taz stellt fest:

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