Alle 9 Artikel zum Thema medien auf netzwertig.com:
Nachdem heute früh Gerüchte bestätigt wurden, der US-Kabelnetzbetreiber Comcast würde die Adressbuch- und Social-Networking-Plattform Plaxo kaufen, und über einen Kaufpreis zwischen 145 und 175 Millionen US-Dollar spekuliert wird, gibt es Stunden später die nächste Übernahmemeldung: CenterNetworks berichtet, der US-Medienkonzern CBS stehe vor einer Übernahme seines Konkurrenten CNET für rund 1,8 Milliarden US-Dollar. » weiterlesen
Es ist schon fast ein Naturgesetz: Sobald über das Web 2.0 und Social Networks diskutiert wird, kommt unweigerlich der bisher eher mäßige wirtschaftliche Erfolg der bekannten Vertreter des sozialen Netzes zur Sprache. Auf der einen Seite ist dies verständlich und wahrscheinlich auch ganz nützlich, um die beteiligten Akteure vor falscher Euphorie und die Branche vor einer Überhitzung mit bösem Ende zu schützen. Andererseits wird dadurch aber das langfristige Potenzial ignoriert, das in sozialen Netzwerken steckt, und das sich nicht heute, nicht morgen aber irgendwann entfaltet. » weiterlesen
Wusstet ihr, dass gestern offizieller “RSS Awareness Day” war? Eben, ich auch nicht, bis ich diesen Beitrag bei The Next Web las. Dort erfuhr ich, dass laut einer Studie von Pew Internet & Yahoo! im Jahr 2005 lediglich zwölf Prozent der Internetnutzer den Begriff RSS richtig einordnen konnten. Nur vier Prozent der User hatten RSS damals bereits bewusst verwendet. Heute, drei durch das Web 2.0 geprägte Jahre später, sehen diese Zahlen mit Sicherheit etwas besser aus. Doch man muss nicht extra eine neue Untersuchung zur RSS-Nutzung durchführen, um festzustellen, dass die RSS-Technologie bei dem Großteil der Internetanwender bisher nicht angekommen ist. RSS geht es damit ähnlich wie Twitter, nur mit dem Unterschied, dass das Format bereits fast zehn Jahre auf dem Buckel hat und noch immer kein Massenphänomen geworden ist. » weiterlesen
Als das Marktforschungsunternehmen Millward Brown gestern seine Liste der wertvollsten Marken der Welt veröffentlichte, bezeichnete die Financial Times dies laut heise online als “Rise of the Machines” – der Aufstieg der Maschinen. Das Blatt bezog sich dabei auf das ausgezeichnete bis gute Abschneiden zahlreicher Technologie-Firmen im dem einmal jährlich zusammengestellten Ranking. Neben Google, mit 86 Milliarden Dollar die teuerste Marke der Welt, versammeln sich IT- und Technologiemarken wie Microsoft, IBM, Apple, Nokia, HP, Cisco, Intel, Blackberry, Amazon, AT&T, Yahoo sowie eBay in der Hitliste. Die meisten konnten ordentlich an Wert zulegen. Tech-Firmen profitieren wie nie zuvor von der weltweit zunehmenden Nutzung und Bedeutung des Internets, von dadurch neu entstehenden, globalen Märkten und von der Verschmelzung der Informationstechnologie mit Medien und Telekommunikation. » weiterlesen
Michael Arrington ist nicht nur bekannt für seine dunklen Augenringe, sondern auch für das von ihm im Jahr 2005 gegründete Blog TechCrunch (mutmaßlich die Ursache für den erstgenannten Punkt). TechCrunch ist der Inbegriff für aktuelle Insidergeschichten aus der Welt von Tech-Startups und Web-Diensten. Jeder neue Onlineservice will beim weltgrößten Web-2.0-Blog vorgestellt werden. Diejenigen, die das Glück haben (wie popula.de), können sich in der Regel über einen ordentlichen Besucherandrang und zahlreiche Folgebeiträge in der Blogosphäre freuen.
Vor drei Tagen war Arrington, ein Meister im Anheizen von Diskussionen, beim Startup School-Event an der Stanford Universität zugegen und verriet den Zuhörern, wie Gründer und Webunternehmer ihre Chancen, einen Platz in der TechCrunch-Berichterstattung zu erhalten, maximieren können. Seine äußerst interessante und unterhaltsame Präsentation (26 Minuten lang) könnt ihr euch im Folgenden anschauen. Sehr empfehlenswert! » weiterlesen
Immer wieder taucht in Gesprächen die Frage auf, wie das Web in drei, fünf oder zehn Jahren aussehen wird. Ich muss dabei regelmäßig kapitulieren. Die Komplexität des Themas, die Geschwindigkeit der technischen Entwicklung sowie der Grad der Verschmelzung mit anderen Technologien haben in letzter Zeit so stark zugenommen, dass mir eine detaillierte Prognose und vor allem ein zeitlicher Ausblick schwer fällt. Statt ein Bild davon zu zeichnen, wie wir das Netz im Jahr 20xx nutzen werden, ziehe ich es vor, für einzelne Bereiche des Webs und seiner Peripherie anhand des bisher Geschehenen Thesen aufzustellen, wohin es zukünftig für die digitale Gesellschaft gehen könnte.
Ich habe den Sonntag dafür genutzt, mir zehn solcher Thesen einfallen zu lassen, die nach meiner heutigen Auffassung für die weitere Entwicklung des Internets Gültigkeit haben werden. Die einzelnen Punkte sollen zur Diskussion anregen und auch dazu einladen, sie mit schlagfertigen und überzeugenden Argumenten zu widerlegen. Jeder Ausblick in die Zukunft birgt Risiken und kann sich am Ende komplett oder in Details als falsch herausstellen. Es deshalb aber gar nicht erst zu versuchen, wäre dann doch schade. » weiterlesen
Während die große Mehrheit junger Web-Startups in Deutschland um jeden Neunutzer kämpft und sich gerade im angesagten Markt der Social Networks eine mutmaßlich hohe Zahl der Anbieter mit Mitgliederzahlen im unteren vierstelligen Bereich zufrieden geben muss, haben Wohn-Communities derzeit ganz andere Probleme: Sie erleben einen hauptsächlich durch Fernsehberichte verursachten Besucheransturm, der die Server der noch jungen Seiten solebich.de und Zimmerschau vor eine echte Herausforderung stellt. solebich.de startete im März 2007 als ucinteriors.com und wurde im Februar diesen Jahres einem Relaunch unterzogen, der auch den neuen Namen mit sich brachte. Laut Daniel Eichhorn, bei der Community für die Presse zuständig, verzeichnete man seit Februar fast eine Million Seitenaufrufe und zahlreiche Presseanfragen. Vorläufiger Höhepunkt war am letzten Mittwoch eine Erwähnung der Seite bei den regelmäßig mit Spitzenquoten gesegneten Hauptnachrichten von RTL, RTL Aktuell. Allein durch diese Austrahlung konnte man knapp 1.500 neue Mitglieder hinzugewinnen. » weiterlesen
Die führende Social-News-Plattform Digg möchte innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate mit einer deutschen Version starten. Das berichtete das Handelsblatt gestern unter Berufung auf Äußerungen des Digg-Gründers und -CEO Kevin Rose. Bei Digg tragen User Links und kurze Beschreibungen zu Nachrichtenartikeln von Onlinezeitungen und Blogs sowie Videos, Bilder und Podcasts ein, die von anderen bewertet werden. Populäre Meldungen landen auf der Digg-Startseite und liefern den jeweiligen Quellen eine ordentliche Besuchermenge. Digg gilt als Pionier im Bereich der Social News, hat rund drei Millionen registrierte Mitglieder und fand international und in Deutschland unzählige Nachahmer. » weiterlesen
Seit einigen Tagen taucht in meinem Google-News-Feed vermehrt die folgende Schlagzeile auf: “Facebook-Start lässt deutsche Internetnutzer kalt”. derStandard.at, TecChannel.de, computerwoche.de, ZDNet.de, wallstreet:online – alle publizierten sie munter und ohne jegliche Korrektur oder redaktionelle Beareitung eine am Freitag von pressetext.austria veröffentlichte Meldung. Die Presseagentur beruft sich auf eine Umfrage der Münchner Mundpropaganda-Spezialisten von trnd.com. Das Unternehmen hatte 978 “trnd-Partner” (im trnd-Netzwerk registrierte Mitglieder, die freiwillig an der Umfrage teilgenommen haben) gefragt, wie sie es finden, dass es von Facebook bald eine deutsche Version gibt. Gut die Hälfte der Befragten bewertet den Deutschland-Start des Social Networks als sehr gut oder gut, 46 Prozent ist es egal, und drei Prozent gefällt dies nicht oder gar nicht (siehe Grafik). » weiterlesen