Thema: Medien

 

Alle 45 Artikel zum Thema Medien auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Trotz Internet:
Öffentlicher Wissensstand und Realität klaffen weit auseinander

Eine Studie belegt: Briten sind in vielen wichtigen politischen und gesellschaftlichen Themen falsch informiert. Daraus ergeben sich Herausforderungen für künftigen Journalismus.

InformationEiner der entscheidenden Vorteile des Internets ist der im Prinzip uneingeschränkte Zugang zu Informationen und Wissen unabhänging von sozialem Status, finanziellen Mitteln oder Art des Zugriffsgerätes. Ein persönlicher oder gemeinsam mit anderen genutzter, mit dem Netz verbundener Rechner oder alternativ ein internetfähiges Mobiltelefon sowie minimale Kenntnis über vertrauenswürdige Quellen und Recherchemethoden genügen, damit sich Menschen an jedem Ort dieses Planeten mit einem schier unbegrenzten Fundus an historischem und aktuellem Wissen versorgen können. Noch vor 20 Jahren genossen lediglich Bessergestellte und Intellektuelle ein derartiges Privileg.

Ausgehend von dieser Tatsache wäre zu vermuten, dass Menschen heutzutage abgesehen von bewusster Verschleierung durch Politik und Wirtschaft deutlich seltener einer kollektive Desinformation erliegen, als dies in der Prä-Digital-Ära der Fall war, in der die Hürden für einen umfassenden Informationsbezug deutlich größer waren. Doch eine britische Untersuchung kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: » weiterlesen

Marken werden zu Medien:
Wieso Konsumgüterhersteller Newsrooms betreiben könnten

Globale Konsumgüterhersteller zeigen sich experimentierfreudig, was die Zielgruppenansprache im digitalen Zeitalter angeht – und schlüpfen dabei in die Rolle von Medien. Die Vorstellung, ein Markenartikler könnte ein journalistisch arbeitendes Onlineangebot betreiben, ist dabei nicht abwegig.

Stellen wir uns vor, ein politisches, gesellschaftliches oder anderweitig nachrichtenrelevantes Ereignis von globaler Bedeutung sorgt für Rekordzugriffe auf führende Nachrichtensites und für bisher nie dagewesene Mengen an Retweets und Empfehlungen bei Facebook. Reporter in Newsrooms rund um den Globus machen Überstunden, um den Informationsbedarf der Menschen zu befriedigen. Ein solcher Newsroom, in dem besonders viele Redakteure an Artikeln zum Thema feilen, Interviews führen und Social-Media-Inhalte rund um das Ereignis kuratieren, fällt in einem entscheidenden Punkt aus der Reihe: Er und seine in ihm tätigen Journalisten gehören nicht zu einem klassischen Verlag, sondern zu einem Konsumgüterhersteller wie Coca Cola, Pepsi, Unilever oder Procter & Gamble. Was unvorstellbar klingen mag, könnte schon bald Realität werden. » weiterlesen

Orderbird:
Medienbegleitende Startup-Gründung
als Zukunftsmodell

Das Berliner Startup Orderbird ist ein Jahr lang Gegenstand einer intensiven redaktionellen Begleitung durch die Financial Times Deutschland – und profitiert sehr davon. Das Modell könnte Schule machen.

Als das Berliner Startup Orderbird, Anbieter eines auf iPads basierendes Kassensystems für Gastronomen, im Februar als eines von fünf Jungunternehmen den enable2start-Gründerwettbewerb gewann, flossen damit nicht nur 50.000 Euro von verschiedenen Konzernen und Initiativen gesponsertes Preisgeld in die Kassen des innovativen Unternehmens. Teil des von der Financial Times Deutschland (FTD) initiierten Wettbewerbs ist auch das Versprechen einer kontinuierlichen Medienbewachung über ein Jahr, in deren Rahmen der weitere Werdegang der fünf Firmen detailliert erläutert wird.

Eine Suche bei FTD.de zeigt: Das Wirtschaftsblatt hat bereits in 23 verschiedenen Beiträgen über das 2011 von Jakob Schreyer und Bastian Schmidtke gegründete Startup berichtet. Dazu gehören sowohl Nachrichtenartikel als auch Wochenberichte. Orderbird verpflichtete sich mit der Partizipation bei enable2start dazu, ein Jahr lang im Wochentakt Einblicke in die aktuelle Geschäftslage zu geben. “Alles was in der deutschen Unternehmerszene aus Mentalitätsgründen verschwiegen wird, muss kommuniziert werde”, so die Richtlinie. Ab und an ist dieses Prinzip nach Aussage von Orderbird-Marketingchef Patrick Brienen auch eine Herausforderung – denn natürlich will und muss sich das Team genau überlegen, welche Informationen es ausplaudern kann und welche Interna es lieber für sich behält.

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Linkwertig:
Gema, Trends, Berlin, Medien

Gema
Gut für die Piratenpartei: Die Gema kassiert – sicher ist sicher – auch bei expliziten Creative-Commons-Veranstaltungen.

Grundlage des Vorgehens der Verwertungsgesellschaft ist die sogenannte “Gema-Vermutung”: Eine Beweislastumkehr, die auf der Annahme gründet, dass keine alten Musikaufnahmen gespielt und verlegt werden und dass jeder Musikurheber auf der ganzen Welt Mitglied bei der Gema oder bei einer ihrer ausländischen Äquivalente ist.

» Gema will Geld für Creative-Commons-Veranstaltung

 

Trends
deutsche-startups hat wieder einmal zehn Trends erkannt, die die deutsche Gründerszene derzeit bewegen.

In unserem zweiten Trendbarometer geht es um Abo-Commerce, Apps, Crowdfunding, Lieferdienstvermittlung, Luxus, Re-Commerce, Reiseauktionen, Reservierungsdienste, Shoppingclubs und Zimmervermittlung.

» Von Crowdfunding bis Shoppingclubs

 

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Von Perlentauchern, Walen, Haien & Exoten:
Warum deutsche Startups in den Medien nicht auftauchen

Auch deutsche Publikumsmedien haben mittlerweile die Bedeutung der Internetwirtschaft erkannt. Der Fokus ihrer Berichterstattung liegt aber auf den führenden US-Anbietern. Gegenüber deutschen Startups herrscht noch immer ein ausgewachsenes Desinteresse.

Theodossios Theodoridis ist freier PR-Berater in Hamburg und auf die Arbeit mit Web-Startups spezialisiert. Mehr über den Autor am Ende des Artikels.

Auf eines kann man sich in Deutschland verlassen: Es wird einem nicht nur bei der Gründung eines Startups möglichst viel schwer gemacht – nein, auch danach.

Wenn die ersten Erfolge da sind und man den Weg in die Öffentlichkeit mittels PR-Arbeit sucht, kann man einiges erleben. Zum Beispiel, dass der Satz „Die Zukunft liegt im Internet“ endlich (wenn auch einige Jahre zu spät) in den meisten Wirtschafts-, Digital-, und Technik-Redaktionen deutscher Publikumsmedien angekommen ist – jedoch kaum jemand über die zukünftigen Protagonisten berichten möchte. Zumindest nicht, wenn sie aus Deutschland kommen. » weiterlesen

Von Perlentauchern, Walen, Haien & Exoten:
Warum deutsche Startups in den Medien nicht auftauchen

Auch deutsche Publikumsmedien haben mittlerweile die Bedeutung der Internetwirtschaft erkannt. Der Fokus ihrer Berichterstattung liegt aber auf den führenden US-Anbietern. Gegenüber deutschen Startups herrscht noch immer ein ausgewachsenes Desinteresse.

Theodossios Theodoridis ist freier PR-Berater in Hamburg und auf die Arbeit mit Web-Startups spezialisiert. Mehr über den Autor am Ende des Artikels.

Auf eines kann man sich in Deutschland verlassen: Es wird einem nicht nur bei der Gründung eines Startups möglichst viel schwer gemacht – nein, auch danach.

Wenn die ersten Erfolge da sind und man den Weg in die Öffentlichkeit mittels PR-Arbeit sucht, kann man einiges erleben. Zum Beispiel, dass der Satz „Die Zukunft liegt im Internet“ endlich (wenn auch einige Jahre zu spät) in den meisten Wirtschafts-, Digital-, und Technik-Redaktionen deutscher Publikumsmedien angekommen ist – jedoch kaum jemand über die zukünftigen Protagonisten berichten möchte. Zumindest nicht, wenn sie aus Deutschland kommen. » weiterlesen

Krawalle In London:
Warum die Rolle von Twitter
und Facebook egal ist

Facebook, Twitter und Instant Messenger hätten Krawallmachern in Großbritannien bei der Organisation ihrer Attacken geholfen, heißt es. Dies mag stimmen, ist aber egal.

Facebook, Twitter und der Instant-Messaging-Service von BlackBerry-Smartphones haben die aktuellen Ausschreitungen in London und anderen britischen Städten befeuert. Diese Aussage kann man heute in vielen Artikeln zu den Ereignissen lesen – sowohl in der englischen als auch deutschsprachigen Presse.

Doch obwohl diese Erkenntnis keineswegs erfunden ist, hat sie einen noch geringeren Neuigkeitsgehalt als eine 20 Jahre alte Zeitung. Natürlich nutzen die Krawallmacher die ihnen zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle zur Organisation! Wie kann dies überhaupt irgendjemanden verwundern?

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Linkwertig:
Rivva, Blogcharts,
Twitter, Medien

Rivva
Rivva macht eine kleine Pause. Am 3.3. geht es mit hoffentlich aufgeladenen Batterien weiter.

» Rivva

 

Deutsche Blogcharts
Wiedergekommen sind dafür die deutschen Blogcharts.

Die Blogcharts setzen sich künftig aus drei Faktoren zusammen: Links aus anderen Blogs, Links bei Twitter und der Zahl der Leser

» deutsche blogcharts
» das konzept der neuen deutschen blogcharts

 

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Wikileaks:
Gefahr für die Netzneutralität

Wikileaks ist keine Revolution, sondern eines ihrer Symptome. Aber möglicherweise das mit den bisher schwerwiegendsten Konsequenzen: Es dürfte zu einer breiten Allianz gegen die Netzneutralität führen.

Der neudeutsche “Shitstorm”, den dieser Tage Unternehmen wie die Schweizer Postbank Postfinance über sich ergehen lassen müssen, weil sie der Organisation Wikileaks die Zusammenarbeit entzogen hat, wird seine Spuren hinterlassen. Und auch wenn wir sie dannzumal nicht mehr als solche erkennen werden, werden wir wahrscheinlich darunter zu leiden haben.

Die Skriptkiddies und Cyber-Anarchos, die in heller Empörung Paypal, Mastercard und eben Postfinance mit DDoS-Angriffen überziehen und deren Facebook-Seiten mit Beschimpfungen zumüllen, leisten ihrer eigentlichen Absicht den gleichen Bärendienst, für den ich auch zunehmend das Vorgehen von Wikileaks halte.

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“Die Welt”:
Die erste deutsche Medien-iPad-App enttäuscht

Axel-Springer-CEO Döpfner lässt sich im amerikanischen Fernsehen als digitaler Visionär feiern, und seine Firma hat schon eine erste iPad-App auf dem Markt. Das wäre wunderbar, wenn zwischen Anspruch und Wirklichkeit nicht so ein grosser Graben läge.

Welt-App

Wer am Dienstag die legendäre amerikanische Interview-Sendung “Charlie Rose” einschaltete, staunte als Europäer nicht schlecht. Da sass Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner und erklärte den Amis, wie digitale Medien gehen. Sein Unternehmen mache mehr digitalen Umsatz als jeder andere grosse Zeitungsverlag auf der Welt, erklärte Döpfner, und natürlich wäre man auch schon zum Marktstart mit einer ersten tollen App für das iPad zur Stelle, und zwar für das Flaggschiff des Hauses, “Die Welt”.

Als frischgebackener iPad-Besitzer ist man da natürlich beeindruckt und will sich sofort die erwähnte App herunterladen. Doch damit fangen die Probleme schon an: Mit dem Suchbegriff “Die Welt” findet man in Apples App Store zwar allerlei Geographisches, aber keine Zeitung. Auch in der Medienkategorie ist nichts zu sehen von der bekannten deutschen Publikation.

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