Thema: Marketing

 

Alle 68 Artikel zum Thema Marketing auf netzwertig.com:

Influencer Marketing in Deutschland:
Klout-Konkurrent PeerIndex
belohnt digitalen Einfluss

In den USA erhalten digitale Multiplikatoren über die Reputationsplattform Klout Vergünstigungen und Sonderangebote. Der Londoner Wettbewerber PeerIndex will mit PeerPerks auch Europas digitale Influencer belohnen.

Klout, das umstrittene Werkzeug zur Reputationsmessung, mit dem wir uns wohl einfach anfreunden müssen, hat gestern eine interessante Kooperation mit der aus Hongkong stammenden Fluggesellschaft Cathay Pacific bekannt gegeben: Passagiere am Flughafen von San Francisco, die eine Klout-Score von mehr als 40 vorweisen können, erhalten kostenfrei Zugang zur Business Lounge von Cathay Pacific – selbst wenn sie mit einer anderen Gesellschaft fliegen.

Damit erweitert das kalifornische Internetunternehmen das Angebot von sogenannten “Perks”, also Vergünstigungen für Onlinenutzer mit einer besonders hohen digitalen Reichweite. Bisher jedoch können nur Nutzer in den USA in den Genuss derartiger Goodies kommen. Gut vernetzte, einflussreiche Klout-Anwender in Europa profitieren also derzeit noch nicht direkt von ihrer hohen Klout-Score (sofern diese nicht schon von Firmen intern eingesetzt wird).

Der aus London stammende Klout-Konkurrent PeerIndex sieht hier seine Chance und hat die Belohnungsplattform PeerPerks gestartet. Unternehmen und Marken erhalten dort die Gelegenheit, besonders reichweitenstarke und populäre Twitter-, Facebook- und LinkedIn-Anwender mit Rabatten, Verlosungen und anderen Spezialangeboten zu beglücken. “Je präsenter man in den sozialen Medien ist, desto mehr Dinge erhält man”, so das Versprechen der neuen Website, die auf dem von PeerIndex durchgeführten Scoring von Social-Web-Nutzern basiert. Was bei Klout die Klout-Score ist, stellt bei dem britischen Pendant der PeerIndex dar.

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Startup-Landingpages von LaunchRock:
Falsche Bequemlichkeit

Eine virale Landingpage in wenigen Minuten – das bietet der US-Dienst LaunchRock seit gut einem Jahr Startups. Viele machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Doch es lohnt sich, einen eigenen Weg zu gehen.

Gestern las ich im Fischmarkt-Blog der Digitalagentur SinnerSchrader über ein neues Startup namens Echofy. Der Dienst aus Berlin will auf den angesagten Zug der People-Discovery-Apps aufspringen und im Mai parallel zur von SinnerSchrader veranstalteten Next Konferenz (die ich auch besuchen werde) sein Debüt geben.

Auch wenn der Service noch nicht verfügbar ist, klickte ich reflexiv auf dessen Link und wurde wie erwartet von einer Landingpage begrüßt, die Anwendern das Hinterlassen ihrer E-Mail-Adresse empfiehlt, um zeitnah eine Einladung zur Beta-Phase zu erhalten. Das Echofy-Team hat keine eigene Landingpage geschaffen, sondern auf die Dienste von LaunchRock zurückgegriffen – einem US-Angebot, das nichts anderes macht, als aufstrebenden Internetfirmen in wenigen Handgriffen des Anlegen einer Pre-Launch-Seite inklusive die Viralität steigernder Features sowie Abrufstatistiken zu erlauben.

In der Sekunde, in der ich den mir wohlbekannten “powered by LaunchRock”-Hinweis sah, erkannte ich, wie der Einsatz dieses Dienstes mittlerweile mein Interesse an dem neuen Angebot erheblich schmälert. Kurzum: LaunchRock nervt.

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Startups:
Eckpfeiler einer optimalen Launchstrategie

Ein gelungener Launch ist die essentielle Basis, auf der Internet- und Mobile-Startups ihren künftigen Erfolg aufbauen. Hier sind einige Tipps, wie das Debüt junger Dienste gut gelingt.

Wenn man über die Jahre hunderte Startup-Debüts redaktionell begleitet, lernt man mit der Zeit zu verstehen, welche Ansätze funktionieren und welche nicht. Unweigerlich entwickelt man gedanklich eine ganz persönliche Launchstrategie, die sämtliche beobachteten Erfolgsfaktoren berücksichtigt und somit zumindest auf dem Papier maximale Aussichten auf Gelingen verspricht.

Heute möchte ich beschreiben, wie der optimale Start eines jungen Internetdienstes meiner Ansicht nach ablaufen müsste, um beste Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wachstum und Bestehen zu schaffen. Die folgenden Punkten fokussieren sich dabei auf junge Webfirmen mit einem breiten Endanwenderfokus, die über eine ausreichende Finanzierung verfügen und somit in den Anfangstagen nicht jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Für Anbieter im B2B-Umfeld, solche in spezifischen Nischen sowie für Firmen, die Bootstrapping betreiben, also die Entwicklung aus eigener Tasche finanzieren, könnten einige der aufgeführten Aspekte daher nicht anwendbar sein. Auf Monetarisierungsstrategien gehe ich an dieser Stelle nicht ein, da diese häufig erst in einem späteren Schritt implementiert werden.

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Mit einer App zum Nebeneinkommen:
Pic Scatter und das Erlöspotenzial
der App-Ökonomie

Als Nebenprojekt hat der Entwickler Till Haunschild eine simple Facebook-App gebastelt, die Profilbild-Collagen generiert. Das Projekt kostet wenig Zeit, spült aber regelmäßig Geld in seine Kasse.

Dass Kleinst-Entwicklerschmieden und Ein-Mann-Startups heutzutage mit Anwendungen in den führenden Smartphone-App-Läden von Apple und Android attraktive Umsätze erzielen können, ist bekannt. 210.000 Jobs hat allein Apples App-Ökonomie in den USA geschaffen, so zumindest die Schätzung von Apple selbst. Anbieterübergreifend, also andere Plattformanbieter wie Google und Facebook inbegriffen, nähert sich die Zahl duch Apps geschaffener Stellen in den USA der Marke von 500.000 an, so eine Studie.

Für Entwickler, die eine clevere Idee haben und in Eigenregie eine Anwendung für eine der führenden Plattformen basteln, kann diese schnell zu einem lukrativen Geschäft werden – und dies trotz des im Optimalfall geringen Zeitaufwands, der eine Umsetzung als Neben- beziehungsweise Hobbyprojekt gestattet. Ein schönes Beispiel dafür liefert der Münchner Till Haunschild, der derzeit als Frontend- und Mobile-Entwickler beim Startup Toggla tätig ist.

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Digital statt Plastik:
Wie Nutzern künftig die Kundenkarte schmackhaft gemacht wird

Die Tage der Kundenkarte sind gezählt. Innovative Startup-Lösungen sollen künftig eine noch bequemere und effektivere Bindung von Konsumenten an Unternehmen, Händler und Marken ermöglichen.

Foto: Flickr/gwire, CC BY 2.0
Foto: Flickr/gwire, CC BY 2.0
Niemand hat gerne zahlreiche Plastikarten in seinem Geldbeutel. Dennoch reihen sich bei jedem Menschen im Laufe der Jahre zunehmend Kreditkarten, Kundenkarten von Unternehmen oder Mitgliederausweise von Vereinen aneinander. Oft bedeutet der Besitz der Plastikkarten aufgrund der Notwendigkeit, den Geldbeutel täglich mit sich zu führen, mehr Aufwand, als die Karten Nutzen bringen. So manche Innovation und Motivation für den Homo Digitalis könnte diesen Trend aber bald verändern.

Denn die Kunden mit einer Plastikkarte zu binden, dürfte schon bald der Vergangenheit angehören. Eine wachsende Zahl von Startups überlegt sich Anreize, den Kundenservice mittels Smartphone-Zubehör, App-Technologie oder Social-Gaming-Ansätzen zu reformieren. Und so könnte selbst der Bezahlvorgang eines zukunftsträchtigen Modells wie Google Wallet angesichts der Innovationen von iCache Geode, Stocard, kiip oder anderen überholt sein, noch bevor er richtig Verbreitung findet.

Sehen wir uns also mal die digitalen „Plastikkartenersetzer“ an… » weiterlesen

Apple macht’s vor, andere machen’s nach:
Schönheit als Erfolgsrezept

Immer mehr Unternehmen erkennen, welches Kriterium heute maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: ob Produkte und Dienste schön sind und die Sinne ansprechen. Nicht nur Apple baut darauf.

Die westliche Welt steht vor dem Eintritt in eine neue Ära: Eine Zeit, in der Design und Ästhetik nicht mehr länger nur die Leidenschaft einer kleinen, gutbetuchten Minderheit darstellen. Nach einem Jahrhundert des Wohlstandsaufbaus und der Befriedigung grundlegender Konsumbedürfnisse durch stark marketinggetriebene, aber nicht immer emotional berührende Produkte verändert sich der Anspruch von Konsumenten: Güter und Dienste müssen nicht mehr nur ihre kommunizierte Aufgabe erfüllen, sondern dies auf eine schöne, die Sinne betörende Art erledigen.

Kein Unternehmen hat dies so gut und frühzeitig verstanden wie Apple. Waren Ästhetik und Eleganz bisher Merkmale von Luxusherstellern mit einer exquisiten, stark begrenzten Zielgruppe, hat Apple Schönheit als Qualitätskriterium und übergreifendes Konzept der Harmonie aus Hardware, Software und Design für gute, nicht billige aber dennoch für viele erschwingliche Produkte massentauglich gemacht. 37 Millionen verkaufte iPhones und 15,4 Millionen verkaufte iPads im Weihnachtsquartal sprechen ebenso eine deutliche Sprache wie die Tatsache, dass im rückläufigen Notebook-Markt ausgerechnet das optisch und in puncto Form beeindruckende MacBook Air deutlich Zuwächse verzeichnen kann.

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DropboxAutomator:
Wie Wappwolf eine Medienlawine
ins Rollen brachte

Lange mangelte es dem Wiener Startup Wappwolf an einem klaren Profil und einem verständlichen Nutzerversprechen. Mit DropboxAutomator liefert es dies – und kann sich schlagartig über eine enorme Medienaufmerksamkeit freuen.

Härtnäckigkeit, Veränderungsbereitschaft und Experimentierfreudigkeit werden auch in der Startup-Welt belohnt. Lebendiges Beispiel dafür: Der österreichische Dienst Wappwolf, mit dem die Bearbeitung von Dateien und Dokumente in der Cloud automatisiert werden kann.

An den Start ging die Plattform des von Michael Eisler, Harald Weiss, Dieter Dobersberger und Christian H. Leeb gegründeten Wiener Jungunternehmens im Herbst 2010, erwies sich jedoch vom Konzept und der Umsetzung her als kompliziert. Ein Relaunch im Frühjahr 2011 brachte einen leichte Umpositionierung mit frischer Optik und neuer, einfacherer Heranführung an das Wappwolf-Prinzip sowie eine bewusst gezogene Parallele zum beliebten US-Service ifttt. So richtig überspringen wollte der Funken aber dennoch nicht.

Erst mit der Integration des Onlinespeicher- und Synchronisationsdienstes Dropbox Ende November schien das derweil teilweise ins Silicon Valley umgesiedelte Startup den Nerv potenzieller Nutzer zu treffen. Seitdem können mit Wappwolf Dateien in persönlichen Dropbox-Ordnern auf verschiedene Weise automatisiert be- und verarbeitet werden.

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Orte direkt aus dem Browser bookmarken:
Wieso Adressangaben mit foursquare verknüpft sein sollten

Vor zwei Wochen veröffentlichte foursquare für Betreiber von Websites eine Option, ihren Besuchern direkt aus dem Browser das Speichern von Ortsangaben per foursquare zu ermöglichen. Davon profitieren sowohl Geschäfte und Gastronomen als auch die Nutzer.

Am Wochenende besuchte ich die Website eines Restaurants, das mir empfohlen wurde, um zu schauen, wo genau es liegt. Das weiß ich nun auch, und eigentlich habe ich mir einen Besuch fest vorgenommen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass ich dieses Vorhaben wieder vergesse, ist hoch. Immerhin prasseln auf den intensiv vernetzten Verbraucher relativ regelmäßig Empfehlungen für Gaststätten, Bars oder Geschäfte ein.

Zumindest bei den mittlerweile 15 Millionen Nutzern von foursquare könnten Gastronomen und Händler ganz einfach sicherstellen, dass ihre potenzielle Kundschaft den Gedanken des eingeplanten Besuchs nicht so leicht wieder verliert: Das New Yorker Location-Startup, das nach einer langen Orientierungsphase mittlerweile eine zukunftsträchtige Ausrichtung als vielseitige mobile Plattform gefunden zu haben scheint, veröffentlichte vor zwei Wochen den “Save to foursquare”-Button für Websites.

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Amen und das Unverständnis über den Hype:
Genug genörgelt!

Viele Jahre hatten neuartige Startup-Ideen aus Deutschland ein Aufmerksamkeitsproblem. Mittlerweile schaffen einige es ins internationale Rampenlicht. Vom Hype um Amen & Co profitiert die ganze Branche.

Illustration: Flickr/bixentro, CC-Lizenz
Illustration: Flickr/bixentro, CC-Lizenz
Jahre lang litten Startups aus Deutschland unter einem erheblichen Aufmerksamkeitsproblem. Abgesehen von Tech-Blogs wie diesem und einigen IT-Portalen interessierte sich kaum jemand für sie, was auch die Nutzerakquisition deutlich schwieriger machte.

In den letzten Monaten jedoch steht die hiesige Internetlandschaft verstärkt im Rampenlicht – nicht nur der deutschsprachigen Medien, sondern auch auf internationaler Bühne. Verantwortlich dafür: Die allgemeine Euphorie um die neue Webhauptstadt Berlin sowie eine Reihe junger, global geprägter Startups. Plötzlich ist er da, der lange vermisste Hype.

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Namensfindung für Startups:
Das Pro und Contra
von Fantasienamen

Den perfekten Namen für ein Startup gibt es nicht. Gerade für Webdienste mit globalen Ambitionen bieten Fantasiebegriffe jedoch Vorteile gegenüber beschreibenden Namen – sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Mark Leiblein ist der Gründer von NameRobot und Namestorm.

Das Wichtigste gleich vorab: Fantasienamen sind nicht besser oder schlechter als beschreibende Namen, die einen direkten Bezug zum Unternehmen erkennen lassen. Jede dieser Namensarten hat ihre Besonderheiten und zum Teil gravierende Auswirkungen für Startups.

Definieren wir erst einmal den Begriff, um den es in diesem Beitrag gehen soll: Ein Fantasie- oder Kunstname ist eine Bezeichnung, deren Bedeutung nicht ohne weitere Erklärung erkennbar ist. Der Online-Reiseanbieter Opodo ist zum Beispiel vom Namen her nicht als solcher erkennbar und auch die Herleitung, eine Abkürzung von „OPportunity tO DO“, ist schwer auszumachen. Gleiches gilt für Google, die Suchmaschine aller Suchmaschinen. Wer weiß schon, dass ihr Name auf „googol“ basiert, einer Bezeichnung für eine ins Unendliche gehende Zahl?

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