Thema: Marketing

 

Alle 92 Artikel zum Thema Marketing auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

“Fake Likes”:
Klickfarmen bringen Facebooks Anzeigensystem aus dem Gleichgewicht

Dass es bei Facebook Klickbetrug und gefälschte Likes gibt, ist bekannt. Der Videoblogger Derek Muller beschreibt nun aber, wie vor allem legitime Seitenbetreiber, die Facebooks Anzeigenplattform nutzen, unter dieser Problematik leiden.

Über Facebook ziehen gerade dunkle Wolken auf. Grund ist dieser neunminütige Clip des renommierten YouTube-Videobloggers Derek Muller. Darin beschreibt er überzeugend und anhand von Erfahrungen mit eigenen Pages, dass Facebooks einige Monate nach dem Börsengang verkündete Maßnahmen gegen gekaufte “Likes” keinen nachhaltigen Effekt erzielen konnten.

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WeWant:
Eine Meinungsplattform für Konsumenten, die nicht nur meckern wollen

WeWant bringt Verbesserungsvorschläge von Konsumenten und die betreffenden Unternehmen und Organisationen zusammen. Das Stuttgarter Startup will auf diese Weise nichts Geringes als eine bessere Welt schaffen.

WeWantOtto-Normal-Verbraucher sind bekannterweise die besseren Politiker, Bundestrainer, Unternehmenslenker und Komiker. Ob am Stammtisch, in der Büro-Cafeteria oder bei Twitter – Meinungen, Verbesserungsvorschläge und Kritiken zu Produkten, Firmen oder Personen im öffentlichen Rampenlicht sind überall zu hören, wo Menschen aufeinandertreffen und sich unterhalten. Das Stuttgarter Startup WeWant hat im November einen Service lanciert, der all diese Reaktionen zentral sammeln und den jeweiligen “Betroffenen” zugänglich machen möchte. » weiterlesen

Kernkompetenz in der digitalen Welt:
Wir müssen lernen, uns selber besser zu verstehen

Wir Menschen würden in einer vernetzten, komplexen Welt davon profitieren, uns selber besser zu verstehen. Damit Maschinen nicht die einzigen mit dieser Kompetenz sind.

PsychologieJeder Mensch sollte in Zukunft grundlegende Programmierkenntnisse besitzen, so lautet eine häufig aus der IT- und Netzbranche zu vernehmende Parole. Diese Empfehlung ist grundsätzlich sinnvoll, selbst wenn man darüber diskutieren kann, ob sich wirklich jede und jeder von ihr angesprochen fühlen muss. Ich glaube aber, dass in der vernetzten Digitalära noch eine andere, nicht durch eine Lobby vorangetriebene Disziplin mehr Beachtung in der Bevölkerung erhalten sollte: Psychologie. Ein grundlegendes Verständnis über das eigene Verhalten und Empfinden ist meines Erachtens nach eine wichtige Kenntnis, um in einer zunehmend von hyperintelligenten Maschinen gesteuerten Welt eine Autonomie über Entscheidungen zu behalten. Oder um sich wenigstens im Klaren darüber zu sein, warum diese Autonomie gerade den Bach heruntergeht. » weiterlesen

iBeacon und standortbasiertes Marketing:
Im stationären Handel weht ein frischer Wind

Apples Positionierungssystem iBeacon lässt den Durchbruch für standortbasiertes mobiles Marketing in greifbare Nähe rücken. Konsumenten, die lieber “unsichtbar” bleiben wollen, müssen dafür schlicht Bluetooth abschalten.

iBeaconWebsites und Onlineshops haben einige Vorteile gegenüber dem stationären Handel. Dazu gehörte bislang auch die Fähigkeit, Nutzeraktivitäten genau zu verfolgen und zu analysieren. E-Händler können exakte Informationen darüber erhalten, wer welche Sektionen wie oft, wie lange und wofür aufgerufen hat, und mittels Cookies feststellen, was Kunden sonst so bei ihrer Reise durch das Web interessiert. Offline-Geschäfte träumten bisher von derartigen Möglichkeiten. Für sie waren die meisten Kunden Bücher mit sieben Siegeln. Doch nun wird aus diesem Traum Realität. Denn mittlerweile gibt Technologie zur direkten Kommunikation mit und Positionsbestimmung von Kundschaft im stationären Handel ihr großes Debüt, maßgeblich befeuert von Apples mit iOS 7 eingeführtem Feature “iBeacon“. » weiterlesen

Anwender und die Gewohnheit:
Wie Startups sich mit smarten Kniffen ihre Nutzer angeln

Wenn die Verwendung einer App bei Nutzern zur Gewohnheit wird, haben Startups das große Los gezogen. Ein neues Buch beschreibt, wie Gründer und Entwickler dieses Ziel erreichen – und es illustriert gleichzeitig das Problem der heutigen Webwirtschaft.

Entwickler und Gründer von Startups im an Endkonsumenten gerichteten Web- und Mobile-Segment sehen sich bei der Etablierung ihrer Angebote mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: Es gibt extrem viele von ihnen, während Zeit und Aufmerksamkeit der Anwender begrenzt sind. Häufig wird der Produktnutzen aus Usersicht nicht sofort klar, was die Akquisition von Anwendern erschwert. Auch Abnutzungseffekte sowie sich schnell verändernde Trends innerhalb gewisser demografischer oder regionaler Gruppen gehören zu den Aspekten, die den Aufbau eines nachhaltig wirtschaftlichen Onlineprodukts erschweren. Doch es gibt ein Rezept, mit dem sich die Macher von Apps und Internetservices bis zu einem gewissen Grad von derartigen Unwägbarkeiten unabhängig machen beziehungsweise trotz dieser Erfolge feiern können: Indem sie die regelmäßige Verwendung der Dienste bei den Nutzern zu einer fest in ihrem Alltag verankerten Gewohnheit machen.

Im englischsprachigen Fachjargon wird dieser Zustand, bei dem User selbstverständlich in regelmäßigen Abständen und trotz aller Ablenkungen und Alternativen immer wieder eine bestimmte App aufsuchen, gerne mit dem Begriff “hooked” beschrieben – vom Haken (“hook”), mit dem User geangelt und anschließend nicht mehr losgelassen werden. Wenn Smartphone-Besitzer im Laufe des Tages wie besessen immer und immer wieder Facebook, Twitter, Pinterest oder WhatsApp öffnen – aus konkretem Anlass oder lediglich, um nachzuschauen, ob es dort etwas Neues gibt – dann sind sie “hooked”; der stetige Blick auf die App hat sich für sie zu einer Gewohnheit entwickelt, ähnlich wie das Einnehmen von Speisen oder das morgendliche Zähneputzen. Auch wenn sie täglich nach der Mittagspause und dem Abendessen Duolingo oder Busuu öffnen, um eine kurze Sprachlern-Aufgabe zu absolvieren, vor dem Beginn der Joggingrunde ohne großes Nachdenken Runkeeper oder Runtastic einschalten und beim Beobachten einer beeindruckenden Landschaftsszenerie immer ihr Mobiltelefon zücken, um einen Schnappschuss für Instagram oder Vine anzufertigen, handelt es sich um zur Gewohnheit gewordene Nutzungsmuster. Aus Anwendersicht ist dann kein bewusster Handlungsentschluss (“Ich muss heute noch Facebook checken”) mehr erforderlich – der Vorgang hat sich automatisiert. Für die betroffenen Dienste ist dies der Jackpot, der ihr Fortbestehen sichert. » weiterlesen

Content-Marketing via PR-Text:
Drei sind ein Trend

Auch Startups rüsten auf, was Medienarbeit und Content-Marketing angeht. Neuste Entwicklung: Pressemitteilungen, die wie objektive Artikel über einen Trend daherkommen und nebst dem eigenen Unternehmen auch gleich die ganze Konkurrenz in einem “Trend” darstellen.

PRDieser Text erschien zuerst bei unserem die Schweizer Webszene beobachtenden Schwesterblog startwerk.ch.

In Journalistenkreisen ist es ein unter Wehklagen wiederholte Tatsache: Die “Gegenseite”, also Quellen und Objekte der Berichterstattung, rüstet seit Jahren medial auf. PR-Agenten sind in Heerscharen anzutreffen, Kommunikationsprofis wollen jedes Zitat gegenlesen und selbsternannte Medienrechts-Experten erklären dem Blogger, was er angeblich schreiben darf und was nicht.

Mal vom letzten Beispiel abgesehen, ist die Entwicklung so schlecht nicht: Das Wissen um Bedürfnisse und Ansprüche von Journalisten hat zugenommen, das tägliche Seilziehen darum, was in den Medien mit Breitenwirkung publiziert wird, ist professioneller geworden: Journalisten müssen besser recherchieren, um Insider-Wissen und Skandale aufzudecken; PR-Leute müssen überzeugender Argumentieren und mehr echte Information preisgeben, um Journalisten dazu zu bringen, über ihren Gegenstand zu schreiben.  » weiterlesen

Positionierung und Preispolitik:
Was Medienschaffende von Waschmitteln lernen können

Da heute jeder mit wenig Aufwand Inhalte produzieren und verbreiten kann, übertrifft das Angebot die kommerzielle Nachfrage um ein Vielfaches. Medienschaffende, die schlechte Honorare beklagen oder gar um Gratisarbeit gebeten werden, sollten über ihre Positionierung nachdenken.

Ein Meinungsbeitrag des Autors Tim Kreider in der New York Times erfreut sich seit Sonntag großer Popularität in Medienkreisen der Social-Web-Sphäre. Über 7500 Mal wurde der Artikel bei Twitter geteilt, über 650 Leserkommentare haben sich darunter bisher angesammelt. Kreider rechnet in dem Stück mit denjenigen ab, die ihn jüngst darum baten, Texte ohne Bezahlung zu schreiben. Sein Appell an die Kollegen der schreibenden Zunft, ihre Inhalte und Zeit nicht gratis anzubieten, passt zur gerade hierzulande am Rande des Starts der deutschsprachigen Huffington Post geführten Debatte über deren aktive Suche nach Autoren, die keine Vergütung erwarten.

Der 46-jährige Kreider beschreibt sein Unverständnis für die Mentalität, die Fremde dazu bewegt, ihn ohne Bezahlung um das Anfertigen von 1000-Wort-Werken zu bitten. Ein durchaus nachvollziehbarer Punkt. Doch seine Kolumne offenbart gleichzeitig einen Fehler in der Denkhaltung, der auch häufig bei Musikern und anderen Kreativen zu beobachten ist, die plötzlich mit dem Verkauf ihrer Werke nicht mehr die gewohnten Umsätze erwirtschaften: die Annahme, für jedes mit viel Aufwand erstellte Kreativprodukt gäbe es eine mit finanzieller Kompensation verbundene Nachfrage.  » weiterlesen

iOS 7:
Wie die Erwartungshaltung den ersten Eindruck beeinflusst

Die Erfahrungen der frühen iOS 7-Tester waren durchwachsen. Dank der daraus resultierenden niedrigen Erwartungshaltung wartet eine positive Überraschung.

iOS 7Wie ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Software auf Anwender wirkt, hängt maßgeblich von ihrer Erwartungshaltung ab. Ein und das selbe Gut kann für Begeisterung oder Enttäuschung sorgen, je nach dem, was Nutzer im Vorfeld darüber erfahren haben.

Als ich gestern die Installation von iOS 7 in Angriff nahm, waren meine Erwartungen so niedrig wie noch nie bei einer überarbeiteten Fassung des Apple-Betriebssystems. Zahlreiche Erfahrungsberichte von Nutzern der vor Monaten veröffentlichten Entwicklerversion hatten mich auf eine Software vorbereitet, die nicht nur die größten Veränderungen von iOS bisher mit sich bringt, sondern im Vorfeld auch für gemischtes Feedback bei Testern sorgte. Lobeshymnen standen Verrisse gegenüber. Noch gestern riet der als hartgesottener Apple-Fan bekannte Entwickler Marco Arment, man solle iOS 7 unbedingt einige Tage ausprobieren, bevor man ein Urteil fällt, und nicht vorschnell seinem eventuellen Unmut über die Neuerungen freien Lauf lassen. » weiterlesen

Meinungen, Kritik, Ideen:
Croking konfrontiert Marken mit öffentlichen Kundenreaktionen

Konsumenten machen stetig Erfahrungen mit Marken. Beim Dienst des Heidelberger Startups Croking sollen diese zur Diskussion gestellt werden und Unternehmen zu Reaktionen bewegen.

Tag für Tag interagieren Verbraucher mit diversen Marken und Unternehmen. Dabei machen sie positive und negative Erfahrungen. Viele Konsumenten haben das Bedürfnis, ihre Erlebnisse in öffentlicher Form kundzutun und auf diese Weise bei der Verbesserung der jeweiligen Dienstleistungen und Produkte mitzuhelfen. Das jedenfalls glaubt das fünfköpfige Gründerteam des Heidelberger Startups Croking. Seit dem heutigen Dienstag können Nutzer auf der Plattform der Badener Meinungen und Ideen zu beliebigen Marken publizieren.

Ziel der Croking-Macher Joshua Meadon, Daniel Brunnett, David von der Leyen, Reto Stuber und Dylan Meadon ist die Errichtung einer Community, in der die Kunden von Markenanbietern sowie die Unternehmen miteinander in einen Dialog treten und kritische Anmerkungen, Lob sowie Verbesserungsvorschläge von Konsumenten in strukturierter und öffentlich einsehbarer Form diskutieren. » weiterlesen

Traffic- und Aufmerksamkeitsmaschine:
Wie Startups ins Fernsehen kommen

Wenn Startups im Fernsehen vorgestellt werden, bringt dies auf einen Schlag massive Aufmerksamkeit und viele neue Besucher. Mit bestimmten Maßnahmen können junge Unternehmen die Chancen auf TV-Berichte deutlich erhöhen.

FernsehenTilo Bonow ist Gründer von piâbo, einer PR-Agentur der digitalen Wirtschaft mit Sitz in Berlin. 

Der Fernsehbeitrag über ein Startup ist sicher die Champions League für jeden Gründer, der sein junges Unternehmen bekannter machen möchte. Viele unterschätzen jedoch den Aufwand, den die Produktion eines Fernsehbeitrags mit sich bringt. Schnell sind drei bis vier Mitarbeiter damit beschäftigt, an Texten zu feilen, Bildideen zu entwickeln oder Räume herzurichten. Am Drehtag bringt dann das Video-Team Unruhe ins Haus, weil der Kameramann alle Möbel umstellen möchte und der Tonassistent sich über die laute Lüftung der Rechner beschwert. Wenn es dann endlich losgeht, muss der gezeigte Unternehmer trotz des Gewusels seine Mimik, Gestik und Rhetorik im Griff haben.

Und wenn der Beitrag produziert und gesendet wurde, ist die Aufgabe für den Unternehmer nicht beendet: Er muss sein Startup für den zu erwartenden Kundenansturm fit machen. Dass die plötzliche massive, mediale Aufmerksamkeit auch zu Problemen führen kann, erleben junge Webfirmen immer wieder, zuletzt Workhub und Nachbarschaftsauto. Eher ein Luxusproblem werden sich die meisten Entrepreneure denken, vor allem, wenn sie selber noch nicht das Glück hatten, derart prominent mit ihrem Unternehmen im Fernsehen gezeigt zu werden.

Es folgt ein Überblick, wie man seine Chancen drastisch erhöht, ein Millionenpublikum zu erreichen. » weiterlesen