Thema: Marketing

 

Alle 27 Artikel zum Thema Marketing auf netzwertig.com:

Musik-Startup simfy sagt Hallo zu 28+ Millionen Piczo-Mitgliedern

Martin Weigert, 11. Mai 2008 um 18.44 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

simfysimfy gehört für mich zu den spannendsten deutschen Web-2.0-Startups der letzten Zeit. Der Dienst, der vor zirka einem halben Jahr online ging, lässt Mitglieder kostenlos Musik online speichern, hören und mit Freunden teilen (siehe mein Beitrag zum simfy-Launch). Von Anfang an war es das Ziel der Gründer, den simfy-Player in externen Webangeboten unterzubringen, speziell in Social Networks. Gestern verkündete das junge Unternehmen seine erste Kooperation dieser Art: Ab sofort haben die Nutzer von Piczo Zugriff auf die wichtigsten Funktionen von simfy und können den Player auf ihrem Piczo-Profil platzieren. Piczo gehört mit über 28 Millionen registrierten Mitgliedern, davon laut Eigenangabe über zwei Millionen aus Deutschland, zu den größten Social Networks der Welt. » weiterlesen

Vergesst onsari, hier kommt MyFirstIdentity.com

Martin Weigert, 5. Mai 2008 um 21.42 Uhr, 83 Kommentare Kommentare

MyFirstIdentity.comWer einen Blog rund um das Web 2.0 betreibt, bekommt zahlreiche Pressemitteilungen von Startups, die gerne in einem Beitrag vorgestellt werden möchten. Über einen längeren Zeitraum betrachtet entsteht dabei automatisch eine gedankliche Hitliste der einzigartigsten Annäherungsversuche. Die Info-E-Mails des Social Networks für Soldaten, soldaten.com, sorgten bei Michael und mir stets für gute Laune, und auch die Bekanntmachung der “revolutionären Community” onsari sicherte sich einen Platz unter den Pressemeldungen, die ich wohl nie vergessen werde. Vor zwei Stunden erhielten wir aber eine Mail, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt! » weiterlesen

Seht hier die Zukunft von Webvideos (und Werbung)

Martin Weigert, 1. Mai 2008 um 12.18 Uhr, 18 Kommentare Kommentare

VideoClix.tvVideos im Web erfreuen sich nicht nur bei Internetnutzern großer Beliebtheit, sondern auch verstärkt bei Werbetreibenden. Dass YouTube freiwillig auf Seitenaufrufe und die damit generierten Anzeigenumsätze verzichtet, um die Zahl der Videobetrachtungen zu steigern, zeigt, wie viel Hoffnung das weltweit führende Videoportal in Onlinevideos als Werbeträger der Zukunft steckt. Die meisten der bisher entwickelten Verfahren zur Vermarktung von Webvideos haben allerdings eine entscheidende Schwäche: Spots am Anfang, am Ende oder in der Mitte von Clips, eingeblendete Sponsorenleisten, klickbare Textlinks – stets handelt es sich um eine einfallslose Übertragung bestehender Werbeformate in den Videobereich, ohne dass dabei die Eigenheiten und Stärken von gestreamten Videos ausgenutzt werden. » weiterlesen

Social Media Optimization:
vergesst SEO, hier kommt SMO

Martin Weigert, 27. April 2008 um 18.20 Uhr, 24 Kommentare Kommentare

Seit vielen Jahren gehört der Begriff SEO (Search Engine Optimization) zum Pflichtvokabular eines jeden Webseitenbetreibers. Ein Onlineangebot so zu optimieren, dass es von Google und anderen Suchmaschinen gut gefunden wird, hatte bisher höchste Priorität, wollte man mit vergleichsweise geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand schnell viele Besucher anlocken. In der Folge entwickelte sich eine ganze Industrie rund um Suchmaschinenoptimierung, die aufgrund der schwierigen Messbarkeit von Erfolgen (”Wäre meine Seite im Google-Ranking ohne SEO-Maßnahmen noch stärker abgestürzt als mit?”) auch das ein oder andere schwarze Schaf beherbergt. Da ist es keine schlechte Nachricht, dass SEO in den letzten Monaten einen ernstzunehmenden “Konkurrenten” bekommen hat und in Zukunft für Onlineangebote an Bedeutung verlieren könnte. René Seifert von Holtzbrinck eLab war auf der Web 2.0 Expo in San Francisco und hat von dort den Begriff SMO mitgebracht, kurz für “Social Media Optimization”. » weiterlesen

“Wir wollen nur veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es publiziert wird”

Martin Weigert, 22. April 2008 um 1.00 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Michael Arrington ist nicht nur bekannt für seine dunklen Augenringe, sondern auch für das von ihm im Jahr 2005 gegründete Blog TechCrunch (mutmaßlich die Ursache für den erstgenannten Punkt). TechCrunch ist der Inbegriff für aktuelle Insidergeschichten aus der Welt von Tech-Startups und Web-Diensten. Jeder neue Onlineservice will beim weltgrößten Web-2.0-Blog vorgestellt werden. Diejenigen, die das Glück haben (wie popula.de), können sich in der Regel über einen ordentlichen Besucherandrang und zahlreiche Folgebeiträge in der Blogosphäre freuen.

Vor drei Tagen war Arrington, ein Meister im Anheizen von Diskussionen, beim Startup School-Event an der Stanford Universität zugegen und verriet den Zuhörern, wie Gründer und Webunternehmer ihre Chancen, einen Platz in der TechCrunch-Berichterstattung zu erhalten, maximieren können. Seine äußerst interessante und unterhaltsame Präsentation (26 Minuten lang) könnt ihr euch im Folgenden anschauen. Sehr empfehlenswert! » weiterlesen

FreundeFeed:
mit Copycat-Strategie zu Aufmerksamkeit

Martin Weigert, 19. April 2008 um 14.04 Uhr, 21 Kommentare Kommentare

FreundeFeedVincent Nicolai setzt für die Bekanntmachung seines Projektes FreundeFeed, einer Nachahmung des populären Lifestreaming-Aggregators FriendFeed, auf eine sehr kontroverse Strategie: Er wählte nicht nur einen Namen, der sich zu dem des US-Vorbilds nur im Übersetzen von “Friend” zu “Freund” unterscheidet, sondern präsentierte auch gleich ein Logo, das wie eine 1:1-Kopie von FriendFeed aussieht. Nicolai entschied sich für den Weg der negativen PR mit dem Ziel, dadurch für genügend Aufmerksamkeit zu sorgen, um nach dem offiziellen Start des Dienstes sofort mit vielen Anwendern und Beobachtern durchstarten zu können. Ob die Rechnung langfristig aufgeht und potenzielle Nutzer über den Copycat-Makel hinwegsehen können, ist noch nicht abzusehen. Sein erstes Ziel hat der junge Unternehmer jedoch schon erreicht: Gestern berichtete TechCrunch, weltweit größtes Web-2.0- und Tech-Blog sowie treuer FriendFeed-Anhänger, über FreundeFeed und echauffierte sich erwartungsgemäß über die Imitation. » weiterlesen

Verdacht:
Facebook startet Kampagne, um studiVZ-Mitglieder abzuwerben

Martin Weigert, 2. April 2008 um 12.25 Uhr, 30 Kommentare Kommentare

facebook_logo.gifEinen Monat nach dem Start der deutschsprachigen Version von Facebook scheint das populäre Social Network jetzt die aktive Kommunikationsphase einzuleiten, um die bisher geringe Zahl deutscher Mitglieder schnell zu vermehren. Offenbar hat man auch bei Facebook seinen deutschen Konkurrenten studiVZ als das größte “Problem” ausgemacht und setzt dort mit einer ersten Marketingmaßnahme an: Seit kurzem existiert eine Facebook-Page mit dem Titel “Deutsche verlassen studiVZ für Facebook“. Jedes Facebook-Mitglied kann kostenlos eine Fanpage anlegen (zweinull.cc hat auch eine). Auf der erwähnten Seite stellt sich der Gründer der Initiative als ehemaliges studiVZ-Mitglied namens Hans vor, das eine “deutsche Revolution auf Facebook” starten möchte. Hans ruft mit der Seite andere Nutzer dazu auf, bei studiVZ registrierten Freunden und Bekannten einen Wechsel zu Facebook nahe zu legen. » weiterlesen

Zehn Thesen zur digitalen Zukunft

Martin Weigert, 31. März 2008 um 8.00 Uhr, 51 Kommentare Kommentare

glaskugel.jpgImmer wieder taucht in Gesprächen die Frage auf, wie das Web in drei, fünf oder zehn Jahren aussehen wird. Ich muss dabei regelmäßig kapitulieren. Die Komplexität des Themas, die Geschwindigkeit der technischen Entwicklung sowie der Grad der Verschmelzung mit anderen Technologien haben in letzter Zeit so stark zugenommen, dass mir eine detaillierte Prognose und vor allem ein zeitlicher Ausblick schwer fällt. Statt ein Bild davon zu zeichnen, wie wir das Netz im Jahr 20xx nutzen werden, ziehe ich es vor, für einzelne Bereiche des Webs und seiner Peripherie anhand des bisher Geschehenen Thesen aufzustellen, wohin es zukünftig für die digitale Gesellschaft gehen könnte.

Ich habe den Sonntag dafür genutzt, mir zehn solcher Thesen einfallen zu lassen, die nach meiner heutigen Auffassung für die weitere Entwicklung des Internets Gültigkeit haben werden. Die einzelnen Punkte sollen zur Diskussion anregen und auch dazu einladen, sie mit schlagfertigen und überzeugenden Argumenten zu widerlegen. Jeder Ausblick in die Zukunft birgt Risiken und kann sich am Ende komplett oder in Details als falsch herausstellen. Es deshalb aber gar nicht erst zu versuchen, wäre dann doch schade. » weiterlesen

Kibaku will dem Bannertausch neues Leben einhauchen

Martin Weigert, 26. März 2008 um 18.00 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

KibakuWährend der ersten Internetwelle um die Jahrtausendwende waren Bannertauschsysteme für viele junge Websites und Homepages eine attraktive Möglichkeit, kostenlos an mehr Besuchern zu gelangen. In den letzten Jahren geriet das System jedoch ein wenig in Vergessenheit, was sicher auch mit der schwankenden Qualität der Angebote zu tun hat, die über die eigene Seite beworben werden. Nichtsdestotrotz versuchen neue Startups, dem etwas angestaubten Bannertauschkonzept frischen Web-2.0-Wind einzuhauchen. Nachdem in den USA kürzlich mit Spottt ein neuer derartiger Anbieter online ging, steht mit Kibaku aus der Schweiz auch ein frischer Service für den deutschsprachigen Markt in den Startlöchern. » weiterlesen

BetaBuzz:
Deutsche Telekom greift Startups unter die Arme

Martin Weigert, 8. März 2008 um 15.19 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

BetaBuzzDie Deutsche Telekom positioniert sich verstärkt als Unterstützer innovativer Webanbieter. Nach der Integration von fünf bekannten Web-2.0-Diensten in das Angebot von T-Online im August vergangen Jahres und der gestrigen Ankündigung einer engen Kooperation zwischen T-Online und dem Videoportal sevenload möchte man nun jungen Startups eine Möglichkeiten geben, ihre in der Beta-Phase befindlichen Services von den Nutzern ausprobieren zu lassen. Zu diesem Zweck wurde vor wenigen Tagen BetaBuzz gestartet, laut Eigenbeschreibung “das Testportal der Deutschen Telekom für neue Web 2.0-Dienste”. » weiterlesen

 
blogoscoop slug