Alle 63 Artikel zum Thema Marketing auf netzwertig.com:
Immer mehr Unternehmen erkennen, welches Kriterium heute maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: ob Produkte und Dienste schön sind und die Sinne ansprechen. Nicht nur Apple baut darauf.
Die westliche Welt steht vor dem Eintritt in eine neue Ära: Eine Zeit, in der Design und Ästhetik nicht mehr länger nur die Leidenschaft einer kleinen, gutbetuchten Minderheit darstellen. Nach einem Jahrhundert des Wohlstandsaufbaus und der Befriedigung grundlegender Konsumbedürfnisse durch stark marketinggetriebene, aber nicht immer emotional berührende Produkte verändert sich der Anspruch von Konsumenten: Güter und Dienste müssen nicht mehr nur ihre kommunizierte Aufgabe erfüllen, sondern dies auf eine schöne, die Sinne betörende Art erledigen.
Kein Unternehmen hat dies so gut und frühzeitig verstanden wie Apple. Waren Ästhetik und Eleganz bisher Merkmale von Luxusherstellern mit einer exquisiten, stark begrenzten Zielgruppe, hat Apple Schönheit als Qualitätskriterium und übergreifendes Konzept der Harmonie aus Hardware, Software und Design für gute, nicht billige aber dennoch für viele erschwingliche Produkte massentauglich gemacht. 37 Millionen verkaufte iPhones und 15,4 Millionen verkaufte iPads im Weihnachtsquartal sprechen ebenso eine deutliche Sprache wie die Tatsache, dass im rückläufigen Notebook-Markt ausgerechnet das optisch und in puncto Form beeindruckende MacBook Air deutlich Zuwächse verzeichnen kann.
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Lange mangelte es dem Wiener Startup Wappwolf an einem klaren Profil und einem verständlichen Nutzerversprechen. Mit DropboxAutomator liefert es dies – und kann sich schlagartig über eine enorme Medienaufmerksamkeit freuen.
Härtnäckigkeit, Veränderungsbereitschaft und Experimentierfreudigkeit werden auch in der Startup-Welt belohnt. Lebendiges Beispiel dafür: Der österreichische Dienst Wappwolf, mit dem die Bearbeitung von Dateien und Dokumente in der Cloud automatisiert werden kann.
An den Start ging die Plattform des von Michael Eisler, Harald Weiss, Dieter Dobersberger und Christian H. Leeb gegründeten Wiener Jungunternehmens im Herbst 2010, erwies sich jedoch vom Konzept und der Umsetzung her als kompliziert. Ein Relaunch im Frühjahr 2011 brachte einen leichte Umpositionierung mit frischer Optik und neuer, einfacherer Heranführung an das Wappwolf-Prinzip sowie eine bewusst gezogene Parallele zum beliebten US-Service ifttt. So richtig überspringen wollte der Funken aber dennoch nicht.
Erst mit der Integration des Onlinespeicher- und Synchronisationsdienstes Dropbox Ende November schien das derweil teilweise ins Silicon Valley umgesiedelte Startup den Nerv potenzieller Nutzer zu treffen. Seitdem können mit Wappwolf Dateien in persönlichen Dropbox-Ordnern auf verschiedene Weise automatisiert be- und verarbeitet werden.
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Vor zwei Wochen veröffentlichte foursquare für Betreiber von Websites eine Option, ihren Besuchern direkt aus dem Browser das Speichern von Ortsangaben per foursquare zu ermöglichen. Davon profitieren sowohl Geschäfte und Gastronomen als auch die Nutzer.
Am Wochenende besuchte ich die Website eines Restaurants, das mir empfohlen wurde, um zu schauen, wo genau es liegt. Das weiß ich nun auch, und eigentlich habe ich mir einen Besuch fest vorgenommen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass ich dieses Vorhaben wieder vergesse, ist hoch. Immerhin prasseln auf den intensiv vernetzten Verbraucher relativ regelmäßig Empfehlungen für Gaststätten, Bars oder Geschäfte ein.
Zumindest bei den mittlerweile 15 Millionen Nutzern von foursquare könnten Gastronomen und Händler ganz einfach sicherstellen, dass ihre potenzielle Kundschaft den Gedanken des eingeplanten Besuchs nicht so leicht wieder verliert: Das New Yorker Location-Startup, das nach einer langen Orientierungsphase mittlerweile eine zukunftsträchtige Ausrichtung als vielseitige mobile Plattform gefunden zu haben scheint, veröffentlichte vor zwei Wochen den “Save to foursquare”-Button für Websites.
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Viele Jahre hatten neuartige Startup-Ideen aus Deutschland ein Aufmerksamkeitsproblem. Mittlerweile schaffen einige es ins internationale Rampenlicht. Vom Hype um Amen & Co profitiert die ganze Branche.
Illustration: Flickr/bixentro, CC-Lizenz
Jahre lang litten Startups aus Deutschland unter
einem erheblichen Aufmerksamkeitsproblem. Abgesehen von Tech-Blogs wie diesem und einigen IT-Portalen interessierte sich kaum jemand für sie, was auch die Nutzerakquisition deutlich schwieriger machte.
In den letzten Monaten jedoch steht die hiesige Internetlandschaft verstärkt im Rampenlicht – nicht nur der deutschsprachigen Medien, sondern auch auf internationaler Bühne. Verantwortlich dafür: Die allgemeine Euphorie um die neue Webhauptstadt Berlin sowie eine Reihe junger, global geprägter Startups. Plötzlich ist er da, der lange vermisste Hype.
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Den perfekten Namen für ein Startup gibt es nicht. Gerade für Webdienste mit globalen Ambitionen bieten Fantasiebegriffe jedoch Vorteile gegenüber beschreibenden Namen – sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Mark Leiblein ist der Gründer von NameRobot und Namestorm.
Das Wichtigste gleich vorab: Fantasienamen sind nicht besser oder schlechter als beschreibende Namen, die einen direkten Bezug zum Unternehmen erkennen lassen. Jede dieser Namensarten hat ihre Besonderheiten und zum Teil gravierende Auswirkungen für Startups.
Definieren wir erst einmal den Begriff, um den es in diesem Beitrag gehen soll: Ein Fantasie- oder Kunstname ist eine Bezeichnung, deren Bedeutung nicht ohne weitere Erklärung erkennbar ist. Der Online-Reiseanbieter Opodo ist zum Beispiel vom Namen her nicht als solcher erkennbar und auch die Herleitung, eine Abkürzung von „OPportunity tO DO“, ist schwer auszumachen. Gleiches gilt für Google, die Suchmaschine aller Suchmaschinen. Wer weiß schon, dass ihr Name auf „googol“ basiert, einer Bezeichnung für eine ins Unendliche gehende Zahl?
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Der geschlossene Beta-Modus als Launch-Strategie von Startups ist so populär wie lange nicht mehr. Das Konzept kann funktionieren, wenn wichtige Voraussetzungen erfüllt sind.
Viel hat sich seit dem Aufkommen des Web 2.0 vor fünf bis sechs Jahren verändert – so viel, dass selbst der Begriff mittlerweile altbacken wirkt. Doch ein parallel entstandenes Phänomen hält sich wacker: die geschlossene Beta-Phase.
In den vergangenen Jahren konnte sich interessierten Beobachtern der Startup-Landschaft zwar der Eindruck aufdrängen, diese spezielle Art des Launches eines neuen Onlinedienstes sei im Kontext immer günstigerer Infrastruktur, der großen Konkurrenz und der wachsenden Technik-Affinität der Nutzer vom Aussterben bedroht. Doch mit dem jüngsten Gründungsboom – in den letzten Monaten hat die Zahl frischer innovativer und ambitionierter Webdienste merklich zugenommen – erlebt auch die “Closed Beta” ein neuerliches Comeback.
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Der beste Dienst siegt? So einfach lässt sich über die Erfolgschancen von Social-Web-Startups nicht mehr urteilen. Zahlreiche Faktoren haben die Komplexität im Markt kräftig erhöht.
Angenommen, ihr seid auf der Suche nach einer nativen Chat-Applikation für euer Smartphone. Zur Auswahl stehen zahlreiche Anbieter, von
Kik über
PingChat!,
WhatsApp,
yuilop bis zu
GroupMe oder
Beluga. Der Funktionsumfang variiert ein wenig, aber beim Grundkonzept sind die Ähnlichkeiten groß. Welchen würdet ihr wählen oder anderen empfehlen?
Kaum anders sieht es bei den mobilen Foto-Sharing-Anwendungen aus: Hier tritt Instagram unter anderem gegen picplz, Burstn und das ganz frische Snapbucket an. Die Unterschiede liegen im Detail. Für Smartphone-Neulinge dürften diese aber nur schwer ersichtlich sein.
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Führende Internetfirmen setzen auf den Faktor Mensch, um auf Produkte, Services und Inhalte aufmerksam zu machen. Eine aktuelle Untersuchung erläutert, wie es um die Relevanz von Like-Buttons und anderen Empfehlungstools bestellt ist.
Als Google in der vergangenen Woche
seinen +1 button veröffentlichte, unterstrich dies nicht nur den an Intensität
zunehmenden Konkurrenzkampf mit Facebook, sondern auch die steigende Bedeutung persönlicher Empfehlungen.
Je mehr User durch Social-Web-Dienste, aber auch durch Onlinehändler wie Amazon mit Möglichkeiten in Kontakt geraten, dem Vorgang der gezielten Suche oder des virtuellen Herumstreunens durch (aggregierte) Meinungen und Tipps anderer User eine weitere Dimension zu verleihen, desto wahrscheinlicher ist, dass Nutzer ähnliche Ansprüche bei ihrer herkömmlichen Websuche stellen – so zumindest die theoretische Annahme von Google sowie Wettbewerber Bing.
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Wenn sich Nutzer an zentraler Stelle im Netz über Unternehmen oder Events äußern, entsteht bei betroffenen Firmen ein Kontrollbedürfnis. Startups haben darin ein ideales Geschäftsmodell identifiziert.
Kontrolle behalten
In den vergangenen Tagen haben wir über drei sehr verschiedene Webangebote berichtet: Die von den lokalisten-Machern gegründete
soziale Branchensuchmaschine Finderia,
den Konferenzguide Lanyrd sowie
die Praktikumsbewertungsplattform meinpraktikum.de. Dass die Angebote völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, ist offensichtlich. Dennoch besitzen sie eine entscheidende Gemeinsamkeit:
Alle drei Startups sind für Endnutzer gratis, wollen aber Unternehmen (mit gewissem Nachdruck) dazu überreden, sich im Rahmen von kostenpflichtigen Premium-Versionen auf den Sites zu präsentieren.
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Loved.by, der junge Dienst aus Hamburg zur Monetarisierung von Produktempfehlungen, hat mit LovedBy.Pro einen Service speziell für Betreiber von Blogs und anderen Websites gestartet.
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Ende August lancierte Lars Hinrichs Startup-Inkubator
HackFwd nach dem intelligenten Task-Manager
TheDeadline mit
Loved.by die zweite Neugründung. Der Dienst aus Hamburg will es im Social Web aktiven Nutzer ermöglichen, von ihnen publizierte Produktempfehlungen und -kritiken z.B. via Facebook, Twitter oder Blogs zu monetarisieren.
Dazu stellt Loved.by einen Onlineservice bereit, der Links zu Produktseiten von Onlineshops teils automatisiert in Affiliate-Links umwandelt. Für so initiierte Verkäufe erhält Loved.by vom jeweiligen Onlinehändler eine Provision, von der es 75 Prozent an den seine Links mit Hilfe des Dienstes monetarisierenden Nutzer weitergibt.
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