Alle 4 Artikel zum Thema Kollaboration auf netzwertig.com:
Das Chemnitzer Startup Hojoki hat sich zum Ziel gesetzt, alle von Anwendern für die digitale Arbeit eingesetzten Clouddienste unter einem Dach zu aggregieren. In fünf Monaten haben sich 20.000 Nutzer registriert. Ab Freitag steht ihnen auch eine mobile Version zur Verfügung.
Während die aus Berlin stammende Produktivitätssuite Wunderkit zu Jahresbeginn mit viel Vorarbeit beanspruchender Presse- und Nutzeraufmerksamkeit ihr Debüt gab, wählte das konkurrierende Chemnitzer Startup Hojoki eine im Vergleich zurückhaltendere Launchstrategie, die ihm nicht auf einen Schlag 100.000 freiwillige Beta-Anwender servierte. Das hatte zwar zur Folge, dass die Hojoki-Gründer Martin Böhringer, Lutz Gerlach, Danilo Härtzer und Thilo Schmalfuß zu Beginn im Schatten der Hauptstädter agierten und um jede Beachtung kämpfen mussten, ersparte dem jungen Unternehmen aus Sachsen aber auch die auf jede über die Stränge schlagende Euphorie folgende Ernüchterung, mit der Wunderkit nach der Lancierung konfrontiert wurde.
Und während der Berliner Konkurrent, der sich im Gegensatz zu Hojoki an eine breitere, weniger professionell ausgerichtete Anwenderschaft richtet, nun darauf hinarbeiten muss, die hohen Erwartungen in ihn zu erfüllen, veröffentlicht das Hojoki-Team in regelmäßigen Abständen und ohne unmittelbaren Erfolgsdruck neue Funktionen und Integrationspunkte mit externen Diensten. Hojoki erlaubt die Verknüpfung mit externen Cloud-Applikationen, um dortige Aktivitäten in einem kollaborativen Stream gesammelt darzustellen (hier unser erster Review).
» weiterlesen
Ein die Kollaboration ermöglichender Stream mit Aktivitäten aus sämtlichen von Nutzern verwendeten Cloud-Diensten – das verspricht das Chemnitzer Startup Hojoki, das am Mittwoch auf der LeWeb-Konferenz seine Tore öffnet. Bei uns könnt ihr den Dienst exklusiv schon heute ausprobieren.
Jedes Geschäftsmodell im Internet wird eines Tages auf Streams basieren, so prophezeite es der US-Informatiker David Gelernter am Wochenende im Wall Street Journal. Für Martin Böhringer, Lutz Gerlach, Danilo Härtzer und Thilo Schmalfuß dürfte diese Aussage des renommierten Professors Musik in den Ohren sein. Immerhin geben sie in dieser Woche den Startschuss für Hojoki, einen Onlinedienst, der die Aktivitätsstreams von verschiedenen Cloud-Services unter einem Dach aggregiert und darauf aufbauend eine Kollaboration zwischen mehreren Personen ermöglicht.
“Make all your cloud apps work as one” lautet das Motto des im März 2011 in Chemnitz gegründeten Jungunternehmens, das vor zwei Wochen den Erhalt einer Seed-Finanzierung über knapp 500.000 Euro verkünden konnte. Nach einer Registrierung erlaubt Hojoki es Anwendern, ihr Konto mit ihren Accounts einschlägiger Webdienste und Produktivitätsplattformen zu verknüpfen. Zu Beginn unterstützt werden unter anderem Dropbox, Google Docs, Twitter, Highrise, Beanstalk und Delicious. Aus sämtlichen angeschlossenen Diensten kreiert Hojoki einen Stream mit den dort durchgeführten Aktivitäten.
» weiterlesen
Das Stuttgarter Startup Conceptboard bietet einen intuitiven Onlineservice zur bequemen Kollaboration mit Anderen. Der Dienst legt großen Wert auf minimale Einstiegshürden.
Onlinelösungen zur Kollaboration in Teams gibt es wie Sand am Meer. Viele Tools präsentieren sich jedoch recht komplex, richten sich vor allem an größere Projektgruppen und damit an eine recht spitze Zielgruppe (weshalb wir meist von einer Berichterstattung absehen).
Mit Conceptboard hat nun jedoch ein Startup aus dem angesprochenen Sektor meine Aufmerksamkeit wecken können. Geschäftsführer Christian Schröder mailte uns, nachdem er unser Städteranking für Webdienste gesehen hatte: Das von ihm und seinem Mitstreiter Daniel Bohn geleitete Unternehmen stammt aus Stuttgart, dessen Fahne er hochhalten wollte.
» weiterlesen
Für die meisten von uns ist der geschäftliche Einsatz von Web-2.0-Technologien eine Selbstverständlichkeit. Aber wir sind eine Minderheit. Eine neue Studie zeigt: Enterprise 2.0 wird bisher erst von 25% der Unternehmen genutzt.
Seit dem Platzen der Dot-Com-Blase versucht die Softwarebranche krampfhaft, den nächsten grossen Trend in der geschäftlichen IT-Nutzung zu etablieren.
Lieblingsthema der meisten Hersteller ist seit einiger Zeit “Enterprise 2.0″, also der Einsatz typischer Web-2.0-Tools wie Wikis, Blogs, Social Tagging und Social Networks in Unternehmen. Das macht ja auch viel Sinn, denn eine Effizienzsteigerung in der internen und externen Zusammenarbeit würde vielen Firmen gut tun.
Letzte Woche fand an meinem Wohnort Boston die Enterprise-2.0-Konferenz statt, die etablierteste Fachmesse zu diesem Thema. Die Liste der ausstellenden Firmen las sich durchaus gut: IBM, Microsoft, SAP, Sun, Atlassian, Socialtext und viele weitere bekannte Namen waren dabei.
» weiterlesen