Thema: Kollaboration

 

Alle 8 Artikel zum Thema Kollaboration auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Hojoki-Ableger:
CatchApp liefert Überblick über Cloudaktivitäten von Teams

Einige Nutzer des Cloudaggregators und Kollaborationsdienstes Hojoki haben den Service anders verwendet, als von den Gründern ursprünglich geplant. Sie reagieren mit dem Launch eines Spin-offs namens CatchApp.

CatchAppManche Startup-Gründer werden folgendes Szenario schon erlebt haben: Sie veröffentlichen ihren Dienst oder ihr Produkt und stoßen damit auch auf Interesse. Im Laufe der Zeit zeigt sich aber, dass ein Teil der Nutzer überraschend nur eine ganz spezifische Komponente oder Funktion verwendet. Mit Blick auf dieses Anwendungsmuster wirkt das Gesamtprodukt für diese User dann unnötig aufgebläht und komplex. Das junge Unternehmen erkennt, dass eine Auslagerung und Lancierung als separater Service sinnvoll ist, um das volle Potenzial dieser im Vorfeld nicht erwarteten Nachfrage nach einem spezifischen Feature zu bedienen. Und plötzlich betreibt es nebenbei eine völlig andere Art Angebot, als ursprünglich im Businessplan definiert. Genau eine solche Erfahrung machte gerade der Chemnitzer Produktivitätsdienst und Cloudaggregator Hojoki. » weiterlesen

Gutes Timing:
Stackfield präsentiert eine verschlüsselte Kollaborationsplattform

Das Münchner Startup Stackfield hat eine Kollaborationsplattform für Geschäftskunden und Privatanwender entwickelt, bei der Daten clientseitig verschlüsselt werden. Weder die Macher noch Dritte sind in der Lage, auf Informationen und Konversationen zuzugreifen.

Startups, die in diesen Tagen einen Cloudservice debütieren, dessen Alleinstellungsmerkmal besonders hohe Sicherheitsstandards sind, könnten keinen besseren Zeitpunkt gewählt haben: Die Aufregung über das US-Überwachungsprogramm PRISM hält an, und nach der Resonanz auf diesen Beitrag zu urteilen bin ich nicht der einzige, der sich momentan Gedanken über die Nachhaltigkeit des Auslagerns von Daten und Prozessen auf Serverfarmen am anderen Ende der Welt macht.

Aufmerksamkeit dürfte dem jungen Münchner Kollaborations- und Kommunikationsdienst Stackfield daher gewiss sein. Das bisher in geschlossener Beta-Phase mit einem kleinen Kreis von Geschäftskunden betriebene Angebot wird am 1. Juli seine Tore für die Allgemeinheit öffnen und dann auch Privatnutzer auf seiner Plattform willkommen heißen, sofern sich diese vorab in die Einladungsliste auf stackfield.com eingetragen haben.  » weiterlesen

Hojoki im Praxistest:
Gut, aber es geht noch besser

Jüngst präsentierte das Chemnitzer Startup Hojoki eine von Grundauf überarbeitete Fassung seines noch jungen Kollaborationsdienstes und Cloudaggregators. Für ein internes Projekt testeten wir den Service in den vergangenen Wochen.

Ende November verpasste sich der Chemnitzer Produktivitätsdienst und Cloudaggregator Hojoki eine komplett neue Oberfläche. Diese gefiel mir aufgrund ihrer Reduktion auf das Wesentliche, worin sie sich von vielen gängigen Projektmanagementtools unterscheidet. Kurz nach dem Relaunch schlug ich für ein internes netzwertig.com-Projekt vor, den momentan ausschließlich kostenlos angebotenen Service einmal im Redaktionsalltag zu testen. Da unser Unterfangen die Arbeit mit bei Google Drive abgelegten Dokumenten beinhaltete, versuchten wir es anfänglich mit dem Einsatz von Google+ zur gemeinsamen Kollaboration – seit kurzem lassen sich Drive-Dokumente direkt mit Kreisen bei Google+ teilen. Doch schnell wurde deutlich, dass wir eine stärker auf die gemeinsame Arbeit im Team ausgerichtete, von der Geräuschkulisse des Social Web abgekoppelte Lösung benötigten. » weiterlesen

Google Drive und Google+ rücken zusammen:
Kollaboration als Alleinstellungsmerkmal

Nutzer von Google Drive können Office-Dokumente und Dateien ab sofort direkt mit ihren Kontakten bei Google+ teilen. Sich als Kollaborationsplattform zu positionieren, hilft dem Internetkonzern, sein soziales Netzwerk besser von der Konkurrenz abzuheben.

Wer frühere Artikel von mir zu Google+ gelesen hat, wird wissen, dass ich der sozialen Erweiterung von Google nicht unbedingt optimistisch gegenüber stehe. Während ich zwar die Eignung des Dienstes als Plattform für qualitative Diskussionen anerkenne – in diesem Punkt disqualifiziert Google+ Twitter eindeutig – bin ich der Überzeugung, dass Google+ für die Masse der Anwender kein hinreichend großes Alleinstellungsmerkmal bietet, um ihr begrenztes Zeitbudget zugunsten des Google-Angebots umzuschichten. Denn jede Minute der aktiven Google+-Nutzung ist eine Minute weniger Aufmerksamkeit für andere Onlinedienste.

Google kann noch so sehr mit Zahlen um sich werfen und darauf pochen, dass immerhin 100 Millionen Menschen bei Google+ aktiv sind: Solange nicht die Durchschnitts- und Gelegenheitsnutzer im persönlichen Umfeld ein bewusstes Interesse an dem Service zeigen, ist er nach meiner Definition nicht relevant. Hand aufs Herz: Wann habt ihr zuletzt mit Bekannten, die sich eindeutig nicht dem Early-Adopter- und Web-Worker-Spektrum zuordnen lassen, über Google+ gesprochen, initiiert durch euren Gesprächspartner? Bei mir ist dies ungefähr ein Jahr her.

» weiterlesen

Ein Stream für alle Cloud-Apps:
Hojoki hat 20.000 Nutzer und veröffentlicht mobile Version

Das Chemnitzer Startup Hojoki hat sich zum Ziel gesetzt, alle von Anwendern für die digitale Arbeit eingesetzten Clouddienste unter einem Dach zu aggregieren. In fünf Monaten haben sich 20.000 Nutzer registriert. Ab Freitag steht ihnen auch eine mobile Version zur Verfügung.

Während die aus Berlin stammende Produktivitätssuite Wunderkit zu Jahresbeginn mit viel Vorarbeit beanspruchender Presse- und Nutzeraufmerksamkeit ihr Debüt gab, wählte das konkurrierende Chemnitzer Startup Hojoki eine im Vergleich zurückhaltendere Launchstrategie, die ihm nicht auf einen Schlag 100.000 freiwillige Beta-Anwender servierte. Das hatte zwar zur Folge, dass die Hojoki-Gründer Martin Böhringer, Lutz Gerlach, Danilo Härtzer und Thilo Schmalfuß zu Beginn im Schatten der Hauptstädter agierten und um jede Beachtung kämpfen mussten, ersparte dem jungen Unternehmen aus Sachsen aber auch die auf jede über die Stränge schlagende Euphorie folgende Ernüchterung, mit der Wunderkit nach der Lancierung konfrontiert wurde.

Und während der Berliner Konkurrent, der sich im Gegensatz zu Hojoki an eine breitere, weniger professionell ausgerichtete Anwenderschaft richtet, nun darauf hinarbeiten muss, die hohen Erwartungen in ihn zu erfüllen, veröffentlicht das Hojoki-Team in regelmäßigen Abständen und ohne unmittelbaren Erfolgsdruck neue Funktionen und Integrationspunkte mit externen Diensten. Hojoki erlaubt die Verknüpfung mit externen Cloud-Applikationen, um dortige Aktivitäten in einem kollaborativen Stream gesammelt darzustellen (hier unser erster Review).

» weiterlesen

Neue Deutsche Produktivitätswelle:
Hojoki vereint Aktivitätsstreams von Cloud-Diensten unter einem Dach

Ein die Kollaboration ermöglichender Stream mit Aktivitäten aus sämtlichen von Nutzern verwendeten Cloud-Diensten – das verspricht das Chemnitzer Startup Hojoki, das am Mittwoch auf der LeWeb-Konferenz seine Tore öffnet. Bei uns könnt ihr den Dienst exklusiv schon heute ausprobieren.

Jedes Geschäftsmodell im Internet wird eines Tages auf Streams basieren, so prophezeite es der US-Informatiker David Gelernter am Wochenende im Wall Street Journal. Für Martin Böhringer, Lutz Gerlach, Danilo Härtzer und Thilo Schmalfuß dürfte diese Aussage des renommierten Professors Musik in den Ohren sein. Immerhin geben sie in dieser Woche den Startschuss für Hojoki, einen Onlinedienst, der die Aktivitätsstreams von verschiedenen Cloud-Services unter einem Dach aggregiert und darauf aufbauend eine Kollaboration zwischen mehreren Personen ermöglicht.

“Make all your cloud apps work as one” lautet das Motto des im März 2011 in Chemnitz gegründeten Jungunternehmens, das vor zwei Wochen den Erhalt einer Seed-Finanzierung über knapp 500.000 Euro verkünden konnte. Nach einer Registrierung erlaubt Hojoki es Anwendern, ihr Konto mit ihren Accounts einschlägiger Webdienste und Produktivitätsplattformen zu verknüpfen. Zu Beginn unterstützt werden unter anderem Dropbox, Google Docs, Twitter, Highrise, Beanstalk und Delicious. Aus sämtlichen angeschlossenen Diensten kreiert Hojoki einen Stream mit den dort durchgeführten Aktivitäten.

» weiterlesen

Conceptboard:
Teamarbeit ohne Einstiegshürden

Das Stuttgarter Startup Conceptboard bietet einen intuitiven Onlineservice zur bequemen Kollaboration mit Anderen. Der Dienst legt großen Wert auf minimale Einstiegshürden.

Onlinelösungen zur Kollaboration in Teams gibt es wie Sand am Meer. Viele Tools präsentieren sich jedoch recht komplex, richten sich vor allem an größere Projektgruppen und damit an eine recht spitze Zielgruppe (weshalb wir meist von einer Berichterstattung absehen).

Mit Conceptboard hat nun jedoch ein Startup aus dem angesprochenen Sektor meine Aufmerksamkeit wecken können. Geschäftsführer Christian Schröder mailte uns, nachdem er unser Städteranking für Webdienste gesehen hatte: Das von ihm und seinem Mitstreiter Daniel Bohn geleitete Unternehmen stammt aus Stuttgart, dessen Fahne er hochhalten wollte.

» weiterlesen

Enterprise 2.0:
Noch nicht richtig vom Fleck

Für die meisten von uns ist der geschäftliche Einsatz von Web-2.0-Technologien eine Selbstverständlichkeit. Aber wir sind eine Minderheit. Eine neue Studie zeigt: Enterprise 2.0 wird bisher erst von 25% der Unternehmen genutzt.

Enterprise 2.0 - noch im Keller der IT-Abteilung. (keystone, Gaetan Bally)

Enterprise 2.0 - noch im Keller der IT-Abteilung. (keystone, Gaetan Bally)

Seit dem Platzen der Dot-Com-Blase versucht die Softwarebranche krampfhaft, den nächsten grossen Trend in der geschäftlichen IT-Nutzung zu etablieren. Lieblingsthema der meisten Hersteller ist seit einiger Zeit “Enterprise 2.0″, also der Einsatz typischer Web-2.0-Tools wie Wikis, Blogs, Social Tagging und Social Networks in Unternehmen. Das macht ja auch viel Sinn, denn eine Effizienzsteigerung in der internen und externen Zusammenarbeit würde vielen Firmen gut tun.

Letzte Woche fand an meinem Wohnort Boston die Enterprise-2.0-Konferenz statt, die etablierteste Fachmesse zu diesem Thema. Die Liste der ausstellenden Firmen las sich durchaus gut: IBM, Microsoft, SAP, Sun, Atlassian, Socialtext und viele weitere bekannte Namen waren dabei.

» weiterlesen