Thema: Kevin Rose

 

Alle 3 Artikel zum Thema Kevin Rose auf netzwertig.com:

Alles umsonst:
Oink schließt nach
weniger als fünf Monaten

Anfang November lancierte der prominente Startup-Gründer Kevin Rose seinen neuartigen Bewertungsdienst Oink. Am 31. März – weniger als fünf Monate nach dem Debüt – zieht er den Stecker.

In der vergangenen Woche erläuterte Martin Meyer-Gossner die Problematik der Volatilität und Mortalität der Digitalwelt. Nutzer müssen immer darauf gefasst sein, dass ein von ihnen geschätzter, auf User Generated Content basierender Webservice plötzlich schließt, und dass sie dann Wissen und Zeit umsonst investiert haben. Anlass für seine Analyse war das Ende des Kurationstools Amplify, das für ihn aus dem Nichts kam und “einschlug wie eine unangenehme Geschäftsentscheidung eines Businesspartners, der die Zusammenarbeit mal eben ohne Vorankündigung aufkündigte”.

Neun Tage später bin ich es, der die Mortalität der Webwirtschaft zu spüren bekommt: Denn nur gut vier Monate nach ihrem Launch hat Oink, eine innovative Bewertungs-App für das iPhone, bekannt gegeben, am 31. März ihre Tore zu schließen.

» weiterlesen

Eric Schmidt trifft auf die “jungen Wilden”:
Googles Handicap im Social Web

Viele junge und junggebliebene, hungrige Gründer versuchen mit digitalen Diensten, Menschen zu vernetzen. Sie sind glaubwürdig, weil sie damit eigene “Probleme” lösen. Google-Chairman Eric Schmidt nimmt man dies nicht ab, wenn er über Google+ spricht.

Fotos: leweb.net
Fotos: leweb.net
Welchem Autohändler würdet ihr eher die Argumente für den Kauf eines bestimmten Gefährts abnehmen? Einem, der selbst nur zu Fuß geht, oder einem, der genau das Modell besitzt, welches er nun an den Mann oder die Frau zu bringen versucht?

Als ich am gestrigen Mittwoch den Livestream der LeWeb-Konferenz verfolgte und dort auf der Bühne nacheinander Googles Executive Chairman und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Eric Schmidt, Facebooks europäische Geschäftsführerin Joanna Shields, Digg- und Oink-Gründer Kevin Rose, Instagram-Founder Kevin Systrom und foursquare-Gründer Dennis Crowley auflaufen sah, musste ich nicht lange überlegen, welche dieser Personen für mich die am meisten überzeugenden Verkäufer von Ideen zur digitalen Vernetzung von Menschen darstellen: Kevin Rose (Jahrgang 77), Kevin Systrom (Jahrgang 84) und Dennis Crowley (Jahrgang 76) .

» weiterlesen

Oink:
Die etwas andere Bewertungsplattform

Digg-Gründer Kevin Rose hat mit Oink eine iPhone-App veröffentlicht, bei der man nicht Orte, Restaurants oder Bars bewertet, sondern die dort erhältlichen Dinge, Gerichte und Getränke. Die Frage, wo es die besten Cocktails oder Pizzen der Stadt gibt, steht damit vor der Auflösung.

Ich habe eine Schwäche für Hamburger. Sobald in einem Restaurant oder einer Bar ein entsprechendes Gericht auf der Speisekarte steht, tendiere ich dazu, dieses zu bestellen, ungeachtet welche kulinarischen Köstlichkeiten sonst noch angeboten werden. Je mehr Burger ich verspeise, desto besser kann ich sie miteinander vergleichen und bewerten. Doch diese “Expertise” eines leidenschaftlichen Hamburger-Fans blieb der Öffentlichkeit bisher weitgehend verborgen.

Sicherlich könnte ich nach einer Mahlzeit das jeweilige Restaurant bei Qype, plazaa oder Yelp bewerteten und in meinem Kommentar eine kurze Kritik des von mir verzehrten Burgers hinzufügen. Ich könnte auch bei foursquare einen Tipp hinzufügen, der anderen Nutzern beim Check-In in der Umgebung angezeigt wird und sie explizit auf den Hamburger hinweist. Doch in beiden Fällen handelt es sich um isolierte, nicht strukturierte Informationen, die von anderen nur durch Zufall entdeckt werden. Bei Qype und Yelp kann ich vielleicht das beste Hamburger-Restaurant finden, erhalte aber keine schnelle, kollektive Aussage darüber, wo es den besten Hamburger der Stadt gibt.

An diesem Punkt setzt Oink an, die erste iPhone-App des von Digg-Gründer Kevin Rose gestarteten Entwicklerstudios Milk (eben schon kurz in Linkwertig erwähnt). » weiterlesen