Thema: Journalismus

 

Alle 85 Artikel zum Thema Journalismus auf netzwertig.com:

Linkwertig:
foursquare, Polar Rose, Journalismus, Oracle

foursquare
foursquare hat in der Nacht die Version 2.0 seiner iPhone-Applikation veröffentlicht. Die Unterschiede zur Vorgänger-Variante sind eher gering, ein neuer Schwerpunkt liegt auf To-Dos und Tipps. Außerdem gibt es nun einen “Add to foursquare”-Button für Websites mit Ortsangaben.

» Foursquare really, really wants you to create a to-do list

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Gesichtserkennung
Apple hat das Schwedische Startup Polar Rose, das etwa auf Facebook und Flickr zur Gesichtserkennung in Fotos eingesetzt wurde, übernommen.

» Apple buys Polar Rose for a rumoured $22 million

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Journalismus
Merzedes Bunz beschreibt recht undogmatisch, wie sich ein ‘moderner’ Journalismus unter den Bedingungen sozialer Medien redefinieren kann.

» The rise of collaborative journalism – 5 points on how social media changed the news

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Debatte um Hyperlinks:
Wie der Link beschädigtes
Vertrauen ersetzt

Autor Nicholas Carr und diverse US-Kollegen sinnieren über die Nachteile von Hyperlinks. Sie vergessen, dass der Link in Zeiten von Kostendruck, Klick-Besessenheit und Quantitäts-Fokus für den Onlinejournalismus sogar noch wichtiger wird.

Im Netz gibt es kaum etwas Natürlicheres als Links. Sie sind für mich elementarer Bestandteil einer jeden Website und eines jeden Artikels. Ohne Verweise, sowohl als Quellennachweis als auch zu Sites mit weiterführenden Informationen, wäre das Internet für mich nur halb so unterhaltsam und lehrreich. Habt ihr schon einmal einen ganzen Abend bei Wikipedia verbracht und seid von Eintrag zu Eintrag “gesurft”? Ich mehrmals. Links sei dank, die auf sinnvolle Weise im Zusammenhang stehende Informationen verknüpfen und somit Wissen nicht mehr als einzelne, isolierte Objekte betrachten.

Mir fällt nicht ein einziger Punkt ein, den ich an Hyperlinks kritisieren würde. Entsprechend unverständlich erscheint mir eine Diskussion zum Für und Wider von Links, auf die GigaOm verweist. Autoren und Blogger wie Nicholas Carr, Ryan Chittum oder Laura Miller sinnieren über die Schattenseiten der Anreicherung von Onlinecontent mit Links. Ihr Hauptkritikpunkt: Links lenken vom eigentlichen Text ab, strengen das Gehirn übermäßig an und werden ohnehin von einem Großteil der Leser ignoriert.

Ich möchte mich gar nicht weiter mit diesen Argumenten auseinandersetzen. Nicht, weil ich sie anzweifle. Es ist gut vorstellbar, dass man sich tatsächlich wie von Carr behauptet besser an den Inhalt eines soeben verschlungenen Beitrags erinnert, wenn man nicht zwischendrin Verweisen gefolgt ist oder zumindest mehrere neue Browser-Tabs für das spätere Lesen geöffnet hat.

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Prozessjournalismus:
Einen Abstellknopf gibt es nicht

Im Social Web fühlen sich Falschmeldungen und Gerüchte nicht nur pudelwohl, sie werden in kollaborativer Arbeit auch widerlegt. Einen Abstellknopf für derartigen “Prozessjournalismus” gibt es nicht.

www.news.de/promis — Sie möchten mitreden können? Den Link zum aktuellen Klatsch über Promis, Stars und Sternchen gibt es unter Promi News. — Textanzeige

Nachrichtenmeldungen, die sich nachträglich als völlig oder teilweise falsch erweisen, gehören mittlerweile zum Internetalltag. Aufgrund der Dynamik von Twitter, Blogs und Social Networks, dem redaktionellen Druck, Berichte als Erste zu veröffentlichen, sowie knappen Ressourcen, um eintreffende Meldungen auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen, verbreiten sich immer wieder Enten im Netz. Oft kommen sie von Blogs oder tauchen bei Twitter auf, um dann auch von etablierten Nachrichtenmedien aufgegriffen zu werden.

Ob nun Falschmeldungen zum angeblichen Tod von Prominenten, inkorrekte Wahlergebnisse oder Berichte über eine angebliche Komplettblockade von Google in China – die Bandbreite an Gerüchten, die sich rasant im Social Web herumsprachen und später korrigiert werden mussten, ist groß.

Bisher wurden derartige Vorfälle als Schwäche des Netzes und vor allem des Echtzeitwebs angesehen. In einer Analyse zur bereits erwähnten Nachricht über eine Google-Blockade in China, die am Ende doch keine war, bringt Mathew Ingram bei GigaOm aber eine für mich neue Perspektive in die Diskussion, die mir sofort sehr sympathisch erschien:

Er sieht die Art, wie sich besagte China-Story entwickelte (Meldung über Blockade verbreitet sich über Twitter, Blogs und Nachrichtenportale; Zweifel tauchen in Blogs und bei Twitter auf; Google dementiert Stunden später), als natürliche Folge der neuen digitalen Gegebenheiten und versucht, der nachträglichen Korrektur von im Social Web verbreiteten Falschmeldungen durch die kollaborative Arbeit der Nutzer des Social Webs etwas Positives abzugewinnen.

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Linkwertig:
Wolfram Alpha, Yelp, Google, Facebook

Wolfram Alpha
Wolfram Alpha ermöglicht jetzt das Erstellen von Widgets, die auf die umfassenden Daten und Algorithmen der Suchmaschine zurückgreifen und in der Folge natürlich auf dem eigenen Angebot eingebettet werden können.

» Wolfram Alpha Widgets
» A Computational Knowledge Engine on Your Site: Wolfram Alpha Launches Widget Builder

 

Yelp vs. Groupon
Das eben in Deutschland gestartete Yelp wildert im Revier von Groupon und hat damit begonnen, lokale Deals zu testen.

» Yelp Gears Up To Take On Groupon, Starts Testing Local Deals

 

Google vs. Yelp
Google wiederum wildert im Revier von Yelp und hat Google Places ein Update spendiert. Die verschiedenen Kategorien bekamen hübsche Icons und lassen sich besser durchsuchen. Pikanterweise greift Google dabei oft auf die Inhalte von Yelp zurück.

» Google Pushes Further into Yelp’s Territory with Maps for Android Update

 

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Linkwertig:
Netzpolitik, Journalismus, Google Buzz, Brightkite

Netzpolitik
Der Chaos Computer Club ist in sich gegangen und stellt 11 durchaus sinnvolle Thesen zur Netzpolitik.

Dabei sollen die Netzbürger nicht bloß als statistische (Stör-)Größe in ausufernd wachsenden Datenbanken verbucht und verarbeitet werden. Im Gegenteil: Sie sind der Souverän und müssen im selbstbestimmten Umgang mit ihrem Netz ausgebildet werden.

» Forderungen für ein lebenswertes Netz

 

Leben im Netz
Und auch 137b zeitweise ist in sich gegangen und stellt sogar 42 durchaus anregende Thesen zum Internet auf.

31. Es bietet Vollbeschäftigung, denn in seiner Endlosigkeit gibt es stets genug zu tun.

» 42 finale Thesen zum Internet

 

Journalismus
Nicht nur in Deutschland, auch in den USA versuchen Zeitungsverleger seit einiger Zeit (auf abwegige Art durchaus einfallsreiche) Regelungen durchzusetzen, die ihnen unterm Strich Einnahmen garantieren sollen. Google hat dazu eine lesenswerte Stellungnahme abgegeben.

» Google To FTC: Government Role In Helping News Industry Should Be Limited

 

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Print hat doch Vorteile:
Die Sünden von Onlinemedien

Blogs und Nachrichtensites bieten unheimlich viel Gutes. Doch Klickwahn und Social-Media-Optimierung haben diverse Unsitten hervorgebracht.

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Wer sich wie ich im Prinzip den gesamten Tag im Netz aufhält und täglich Hunderte Artikel liest oder überfliegt, der wird gezwungenermaßen Zeuge von gewissen Unsitten, die sich in der Welt von Onlinemedien und Blogs eingebürgert haben.

Nach und nach sammeln sich die Beispiele dafür an und der Drang wächst, diese öffentlich in Frage zu stellen. Hier kommt meine persönliche Liste der größten Sünden im Onlinejournalismus (Blogs inbegriffen).

Dass sich einer der Punkte früher oder später noch rächen wird – nämlich dann, wenn ich mich selbst zur entsprechenden Vorgehensweise hinreißen lasse – ist mir natürlich klar. Aber ab und an muss man einfach für den Moment leben.

Bitte ergänzt in den Kommentaren, was euch bei Artikeln im Netz besonders auf den Wecker geht.

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Linkwertig:
Enquête-Kommission, The Upshot, Angry Birds

Internetpolitik
Gestern fand eine Anhörung der Enquête-Kommission zur Netzpolitik statt. netzpolitik hat die Stellungnahmen der Sachverständigen gesammelt und mit Wordle visualisiert, live mitgebloggt und das Video der Sitzung gepostet.

Insofern waren es aufschlußreiche vier Stunden, die hoffentlich auch zur Willensbildung beitragen und mehr Abgeordnete überzeugen konnten, eine gute Netzpolitik zu machen.

» Heute live: Anhörung der Enquete-Kommission zu Netzpolitik

 

Yahoo News
Yahoo wird heute ein Blog starten, in dem ein achtköpfiges Team über die wichtigsten Nachrichten berichten wird. Der Clou dabei: Die Themen werden algorithmisch auf Basis der Suchanfragen bei Yahoo generiert.

» The Upshot
» At Yahoo, Using Searches to Steer News Coverage

 

Nachrichtenschutzrecht
Gleichzeitig fordern einige amerikanische Verleger eine Art Schutzrecht für Nachrichten. Mitbewerbern soll es untersagt werden, auch über Nachrichten zu berichten, solange diese noch ‘heiss’ sind.

» US media companies try to resurrect ‘hot news’ to protect content

 

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Nachrichtensites:
Verlinken tut weh

Noch immer tun sich viele Nachrichtenangebote im Netz schwer damit, Links zu setzen. Ein aktuelles Beispiel illustriert dies anschaulich.

http://www.digitalestrategien.ifse.de — Strategien und Wettbewerb im Internet – Machen Sie mit bei der Umfrage des Instituts für Strategieentwicklung (IFSE): http://www.digitalestrategien.ifse.de — Textanzeige

Am Donnerstag kam es zu einem Novum: Die Netzwelt-Redaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa) veröffentlichte einen Artikel zu alternativen sozialen Netzwerken und verlinkte dazu auf diesen netzwertig.com-Beitrag. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut.

Interessant war anschließend zu beobachten, wie sich der Artikel unter den an die dpa angeschlossenen Newssites verbreiten würde. Während im Print-Zeitalter die Leser eines Zeitungstitels keinen Einblick darin erhielten, bei wie vielen anderen Blättern eine Agenturmeldung ebenfalls publiziert wurde, macht die Transparenz des Netzes dies zu einem Kinderspiel:

Rund 100 Quellen findet Google News zur Stunde – Dopplungen abgezogen – die den dpa-Bericht rund um neuartige Netzwerk-Lösungen wie diaspora veröffentlicht haben. Veränderungen oder Anpassungen wurden im Prinzip keine durchgeführt, mit Ausnahme eines Aspekts: Die Verlinkungen, die dpa unterhalb des Beitrags gleich mitgeliefert hat, behielten manche bei, andere entfernten sie absichtlich.

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Newspass:
Google will Verlagen den Traum
von Bezahlinhalten erfüllen

Google will unter dem Namen “Newspass” offenbar ein System für Bezahlinhalte aufbauen, an das sich Verlage anschließen können. Eine Idee mit Stärken und Schwächen.

Google scheint sehr daran gelegen zu sein, die angeschlagenen Beziehungen mit Verlegern zu verbessern. So zumindest muss man Pläne interpretieren, über die das Blog Paid Content in Bezug auf einen Artikel der italienischen Zeitung La Repubblica berichtet: Demnach hat Google vor, Ende des Jahres unter dem Namen “Newspass” ein Bezahlsystem für Onlineinhalte einzurichten, an das sich Medienanbieter anschließen können.

Nutzer von Newspass erhalten der Meldung zufolge die Möglichkeit, sich bei teilnehmenden Sites mit einem universellen Zugang einzuloggen und Inhalte käuflich zu erwerben. Contentanbieter sollen frei über die Preisstruktur entscheiden können. Durch Newspass geschützte Artikel würden weiterhin in den Google-Suchergebnissen auftauchen, jedoch mit einem kleinen Icon versehen werden, das die Notwendigkeit des Bezahlens signalisiert. Die Abwicklung der Zahlung soll wenig verwunderlich über Googles Zahlungssystem Google Checkout stattfinden.

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Bürgerjournalismus:
tvype startet Marktplatz
für Hobbyreporter

Das Berliner Startup tvype hat einen Marktplatz für nachrichtenrelevante Videos und Fotos gestartet. Bürgerreporter können Bilder und Clips an Redaktionen verkaufen.

Heutzutage geschieht fast kein Ereignis, ohne dass es nicht mit einer Kamera festgehalten wird. Egal ob Vorfälle von globaler oder lokaler Bedeutung, egal ob peinliche Ausrutscher oder bewusste Inszenierungen, egal ob Prominenz oder Privatperson – dank ominipräsenter Handykameras werden aus Augenzeugen immer häufiger Amateur-Reporter, und landen Bilder sowie Videos innerhalb kürzester Zeit bei YouTube, Flickr, Facebook oder Twitter.

tvype ist ein Berliner Startup, das am Dienstag mit einem Marktplatz für nachrichtenrelevante Videos und Fotos online ging. Bei tvype können Nutzer Schnappschüsse und Clips hochladen, von denen sie der Ansicht sind, dass Nachrichtenredaktionen (Print, TV, Online) an diesen Interesse haben könnten.

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