Thema: iZettle

 

Alle 4 Artikel zum Thema iZettle auf netzwertig.com:

Spannendes Experiment:
Die Kartenzahlung per Smartphone kommt nach Deutschland

Deutsche Verbraucher gelten nicht gerade als begeisterte Nutzer bargeldloser Zahlungsmethoden. Trotzdem wagen sich verschiedene hiesige Startups an das vom US-Dienst Square bekannt gemachte Prinzip, Kartenzahlungen per Smartphone zu ermöglichen.

Deutschland ist nicht bekannt als Land der unbegrenzten Kartenzahlungen. Bei den Transaktionen im bargeldlosen Zahlungsverkehr liegt die Bundesrepublik deutlich hinter anderen europäischen Ländern (im Bezug auf die Einwohnerzahl), und EC/Maestro – die hierzulande gängigste Karte – befindet sich nur knapp bei jedem/jeder vierten Deutschen in der Brieftasche. und nur gut jede(r) Vierte besitzt eine Kreditkarte (Quelle). Deutlich verbreiteter sind Girokarten (Debitkarten), was allerdings eine vergleichsweise geringe Akzeptanz von in anderen Ländern stärker verbreiteten Kreditkarten zur Folge hat. Selbst einige große Handelsketten akzeptieren hierzulande lediglich Debitkarten und keine der gängigen Kreditkarten wie Visa oder Mastercard. Für Kleinstbeträge an Kiosken, in Supermärkten oder auf Veranstaltungen muss meist ausnahmslos bar bezahlt werden. Ausgeprägte Befürchtungen über Missbrauch und Datenschutzaspekte beim bargeldlosen Einkaufen tun ihr Übriges.

Ich hatte in der ersten Fassung des Artikels versehentlich die Zahl der Kreditkarten mit denen der Girokarten gleichgesetzt, weshalb es zu der jetzt durchgestrichenen Falschaussage kam.

Für Square, das bekannte und innovative US-Startup, das mit seinem Kartenlesegeräte für Smartphones auf der anderen Seite des Atlantiks viele Gelegenheitshändler und Kleinunternehmer für sich gewinnen konnte (und mittlerweile in neue Gefilde vorstößt), gehört der hiesige Markt damit trotz seiner Größe zu den besonders schwierigen, was eine baldige Expansion in Frage stellt. Und auch der schwedische Square-Konkurrent iZettle – der mittlerweile in den nordischen Ländern verfügbar ist und gerade in Großbritannien vor Anker geht – sowie PayPal mit seinem neuen Cardreader PayPal Here zieren sich derzeit noch vor einem Eintritt in Europas größte Volkswirtschaft.

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Square:
Das iTunes des lokalen Handels

Mit einem Kartenleseaufsatz für Smartphones stieß das von Twitter-Macher Jack Dorsey gegründete US-Startup Square in das Bewusstsein des lokalen Handels vor. Mittlerweile verfolgt das Unternehmen eine höhere Mission: Zahlungsprozesse am Point-of-Sale radikal zu vereinfachen und zu verbessern.

Das Bezahlen mit dem Smartphone in stationären Geschäften gehört zu den Wunschträumen zahlreicher Tech-Apologeten, IT- und Internetfirmen sowie Handelsunternehmen. Mit dem Übertragungsstandard Near Field Communication soll aus dieser Vision Realität werden.

Doch bis zum großen Durchbruch von NFC kann noch einige Zeit vergehen: Denn bisher unterstützen nur wenige Smartphones den Standard (das iPhone gehört nicht dazu), und auch für Geschäfte ist eine technische Aufrüstung erforderlich, um Kunden per NFC bezahlen lassen zu können. Und nicht zuletzt müssen die Verbraucher selbst erst lernen, wie sie mittels NFC bargeld- und kartenlos einkaufen können.

Square, der von Twitter-Co-Founder Jack Dorsey gegründete US-Anbieter eines Kartenlese-Aufsatzes für iPhone und Android-Smartphones, nutzt die allgemeine Aufmerksamkeit für das mobile Bezahlen, um eine eigene Lösung zu etablieren, die ganz ohne NFC auskommt und die es Kunden von beteiligten Geschäften ermöglicht, vor Ort Produkte oder Dienstleistungen zu erwerben, ohne dafür Bargeld oder eine Kreditkarte zücken zu müssen.

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iZettle:
Ein erster Blick
auf Europas Square-Konkurrenten

iZettle heißt das in Schweden entwickelte Kartenlesegerät fürs iPhone – Europas Antwort auf das US-Startup Square. Mit dem Dienst kann jeder Kartenzahlungen entgegennehmen. Wir haben ihn ausprobiert.

Während Twitter-Mitgründer Jack Dorsey in den USA gerade mit seinem Smartphone-Kartenlesegerät Square für Aufsehen und rasant steigende Umsätze sorgt, steht ein europäischer Konkurrent bereits seit April in den Startlöchern: iZettle heißt das schwedische Startup, das iPhone-Besitzer mit seinem Aufsatz in die Lage versetzen will, Kartenzahlungen entgegen zu nehmen. Hier ist unser erster Beitrag zu dem Unterfangen des Unternehmens aus Stockholm. » weiterlesen

iZettle:
Europas Antwort auf Square

Diverse US-Akteure haben in jüngster Zeit Kartenlesegeräte für Smartphones auf den Markt gebracht. Mit iZettle steht nun eine europäische Antwort auf Square & Co in den Startlöchern.

Habt ihr ein digitales Gadget, eine Technologie oder einen Webservice, worauf ihr sehnlichst wartet, obwohl ihr wisst, dass euch das Produkt im Alltag eigentlich nur sehr wenig bringen wird? Ich zumindest kann diese Frage bejahen:

Seitdem Twitter-Mitgründer Jack Dorsey im Dezember 2009 Square, sein Kreditkartenlesegerät für Smartphones, vorgestellt hat, freue ich mich auf den Tag, an dem ich einen derartigen Zusatz für mein iPhone aus der Tasche zaubern kann. Auch wenn sich die Augenblicken, in denen ich diesen Weg des Zahlungsempfanges durch Freunde, Bekannte oder Kollegen einer Alternativlösung wie Bargeld oder einer Überweisung vorziehen würde, in Grenzen halten – immerhin fallen bei Square 2,75 Prozent zusätzliche Gebühren an.

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