Alle 4 Artikel zum Thema Internetwirtschaft auf netzwertig.com:
Facebooks Börsengang wird bis zu 1000 Angestellte des Unternehmens zu Millionären machen. Die gesamte Internetwirtschaft profitiert davon.
Die Perspektiven, aus denen man
Facebooks angestrebten Börsengang beleuchten kann, sind extrem vielseitig. Nachdem ich gestern einen sich abzeichnenden Interessenkonflikt bei Facebook-Aktien erwerbenden Tech-Bloggern und -Journalisten
beschrieb, möchte ich an dieser Stelle noch einen anderen, äußerst spannenden Aspekt des IPO erwähnen: die Auswirkungen auf die Technologie- und Internetwirtschaft.
Rund fünf Milliarden Dollar möchte Facebook am Aktienmarkt erlösen – und wird auf diese Weise nach Expertenschätzungen mindestens 1000 neue Dollar-Millionäre schaffen. Neben Firmenchef Mark Zuckerberg, seinem Führungsteam und Investoren gehören hauptsächlich frühe Facebook-Angestellte zu den Profiteuren. Diese wurden nämlich bei ihrer Rekrutierung mit Aktienoptionen ausgestattet.
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Was braucht ein Ort, um Startups ein gutes Umfeld zu bieten? Wir wagen den Vergleich Berlin/Zürich.
Startup City (Quelle: istock)
Zum ersten Mal überhaupt gibt es Alternativen zu Amerika, was den Standort von Web-Startups angeht. Die deutsche Hauptstadt zum Beispiel. Selbst TechCrunch schreibt, dass Berlin als Startup-Standort derzeit kaum schlagbar sei und den Hotspot London hinter sich gelassen habe.
Kann die Schweiz hier mithalten mit dem Standort Zürich? Wir listen die Vorteile von Berlin auf und fragen uns, wie allgemein sie sind.
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Startup-Gründer sollten jetzt noch ausstehende Finanzierungsrunden abschließen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um einen bevorstehenden Abschwung der Webwirtschaft zu überstehen. Das sagte der erfahrene Internetmanager und Investor Jan Henric Buettner auf dem European Pirate Summit.
Die Stimmung beim gestrigen
European Pirate Summit in Köln
war größtenteils ausgelassen und entspannt. Nur einmal sorgte ein Speaker dafür, dass bei den 200 anwesenden, piratentypische Risikofreude und Kreativität mitbringenden Gründern, Geldgebern und Startup-Experten das Lächeln aus dem Gesicht verschwand:
Jan Henric Buettner, einstmals verantwortlich für den Aufbau von AOL Europe, danach Chef von AOL Deutschland, heute Investor und Partner beim von ihm gegründeten kalifornischen Venture-Capital-Unternehmen BV Capital (u.a. CityDeal, kaufDa, Groupon), beantwortete Fragen aus dem Publikum und kam dabei auf die Verfassung der Internetwirtschaft im Angesicht einer um sich greifenden Euro- und Schuldenkrise zu sprechen.
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Die Meinungen über das jüngste Aufblühen von Berlin als Startup- und Tech-Cluster gehen auseinander. Doch es gibt gute Gründe, die für die regionale Konzentration der Branche an einem Ort sprechen.
Grafik: 6Wunderkinder
Einer der entscheidenden Vorteile der US-amerikanischen Internetwirtschaft ist die Existenz von zwei Ballungsräumen, in denen sich ein großer Teil der Branchenakteure konzentrieren. Zum einen handelt es sich hierbei um die Gegend zwischen Silicon Valley und dem benachbarten San Francisco (bekannte Anbieter von dort sind Google, Apple, Facebook sowie Twitter), und zum anderen um New York – eine Stadt, die bisher eher für ihre Werbeindustrie bekannt war, in den letzten Jahren aber diverse Startups von internationaler Bedeutung
hervorgebracht hat (wie
foursquare,
Tumblr oder
Etsy).
Europa fehlt bisher ein mit dem Silicon Valley vergleichbarer Tech-Cluster. Stattdessen besitzt jedes Land einen oder mehrere eigene Hotspots, an dem sich Webfirmen, Investoren und Entwickler bevorzugt ansiedeln. In Großbritannien ist dies London, in der Schweiz Zürich, in Österreich Wien und in Deutschland waren es bisher gleich mehrere Städte.
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