Alle 41 Artikel zum Thema Internet-TV auf netzwertig.com:
Google integriert nicht nur diverse Mediendienste in seine neue Fernsehplattform Google TV, sondern auch Twitter mit einer angepassten App. Ein Name fehlt in der Auflistung der Partner: Facebook.
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Wie heute früh berichtet, hat
Google gestern
Details zu seiner kommenden Fernsehplattform Google TV bekannt gegeben, die es gemeinsam mit Intel, Sony und Logitech entwickelt und die demnächst in den USA auf ausgewählten Set-Top-Boxen sowie Fernsehgeräten starten soll. Verbraucher im deutschsprachigen Raum müssen sich noch etwas gedulden – der weltweite Launch ist für 2011 geplant.
Neben der Produktseite für Google TV präsentierte der Internetkonzern auch erste Partner für den US-Markt, die ab Werk in die auf Android basierende TV-Software integriert sein werden. Dazu gehören neben einigen US-Fernsehstationen (und dem hauseigenen YouTube) unter anderem Amazon Video On Demand, Netflix, VEVO, Pandora, Napster sowie Twitter. Während ab Anfang 2011 auch das Installieren von Applikationen aus dem Android-App-Market möglich sein soll, arbeitet Google mit den genannten Diensten bereits jetzt zusammen, um Nutzern an Google TV angepasste und in das System integrierte Versionen anbieten zu können.
Speziell “Twitter für Google TV” ist eine Erwähnung wert, trägt die Anwendung doch der Tatsache Rechnung, dass viele Twitter-Nutzer sich ohnehin gerne in 140 Zeichen über Fernsehereignisse und Live-Events äußern. Der initiale Ansatz scheint zwar abgesehen von der visuellen und funktionellen Anpassung an den Fernsehbildschirm noch keine nennenswerte Verknüpfung mit anderen Apps oder Features von Google TV mitzubringen, ist aber dennoch ein wichtiger erster Schritt – in einem eigenen Blogbeitrag unterstreicht Twitter daher auch, dass es sich bei der Kooperation lediglich um den Beginn einer Verschmelzung von Twitter und Fernsehen handelt.
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Google TV soll endlich das erledigen, was seit Jahren als Parole für die Zukunft ausgegeben wird: Fernsehen und Internet vereinen. Das Timing stimmt.
Die Vision von der Konvergenz von Fernsehen und Internet gibt es seit einer gefühlten Ewigkeit. “Irgendwann ist TV und Rechner eins”, so lautet eine alte Parole, die ich wohl erstmals in den 90er Jahren gehört habe.
Realität ist daraus bis heute jedoch nicht geworden, zumindest nicht im Hinblick auf den Massenmarkt. Google möchte dies mit Google TV ändern, seiner kürzlich angekündigten Android-Plattform für Fernseher und Set-Top-Boxen. Im Herbst soll es in den USA mit TV- und Blu-Ray-Geräten von Sony und Boxen von Logitech losgehen.
Man möchte meinen, dass niemand besser dafür geeignet wäre, Web und Fernsehen endlich zu verheiraten, als Google. Um das zu glauben, setzt man aber voraus, dass bei Konsumenten tatsächlich ein Bedürfnis besteht, vom selben Gerät aus Filme und Serien zu gucken, im Internet zu surfen und Social Networking zu betreiben.
Engadget-Kolumnist Michael Gartenberg bezweifelt genau dies. In Bezug auf nicht näher erläuterte Untersuchungen behauptet er, dass Menschen kein Interesse daran haben, vom Fernseher aus auf das gesamte Internet zugreifen zu können. “Konsumenten wollen einfach kein Gmail oder Twitter oder das “komplette” Web auf ihrem TV-Gerät”, so Gartenberg.
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Der Internet-TV-Dienst Joost ist jetzt auch direkt im Browser verfügbar. Download eines Clients ist nicht mehr nötig. Flash macht’s möglich. Und sozialer wird man auch.
Der ehemals
hochgehypte Internet-TV-Dienst
Joost, um den es mittlerweile recht ruhig geworden ist, ist
jetzt auch browserseitig auf Flash-Basis verfügbar. Man benötigt also nun keinen Client mehr, um via Joost TV zu schauen. Allerdings muss man sich immer noch zuerst registrieren, bevor man in den Genuss der Bewegtbilder kommt. Ebenfalls ist es noch notwendig, neben Flash ein joostspezifisches Plugin, genannt JoostHelper, zu installieren. Ab Oktober soll auch eine Version verfügbar sein, welche nur Flash benötigt.
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Als ich heute früh meinen Feedreader öffnete, war mir bewusst, dass man Meldungen am heutigen Tag mit etwas mehr Skepsis lesen musste als üblich. Es scheint fast so, als erlebe der Aprilscherz im Web ein echtes Comeback. Bevor ihr euren Kollegen, Bekannten und Freunden also voller Eifer von der geplanten Investorenfusion zwischen dem European Founders Fund, Burda Digital und Holtzbrinck Ventures, von Pirate Bays Umzug in die Wüste Sinai, von den Plänen, die beliebte Blogsoftware WordPress kostenpflichtig zu machen oder vom neuen Google Mail-Feature berichtet, Mails rückwirkend zu versenden, denkt lieber noch einmal genau über den Wahrheitsgehalt dieser Meldungen nach.
Hoffentlich kein Aprilscherz ist die Ankündigung von Zattoo, ab sofort ARD, ZDF und alle anderen dritten Programme in das Senderportfolio aufzunehmen. Die Zahl in Deutschland mit der kostenlosen Desktop-Software empfangbarer Kanäle steigt damit von bisher 22 auf 46.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
Aus Produktsicht ist Skype eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Mehr als 200 Millionen Menschen weltweit nutzen die beliebte Software, um mit Familie, Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben. Unter den Lesern von zweinull.cc gibt es wahrscheinlich nur wenige, die Skype nicht auf ihrem Rechner installiert haben. Mittlerweile kann man mit dem Programm nicht mehr nur chatten und andere Skype-Nutzer sowie Festnetz- und Handynummern anrufen, sondern auch Videotelefonate führen. Über deren Nutzen darf man sich zwar streiten, doch was zählt, ist die erfolgreiche Integration von Videostreaming in den Skype-Client. Diese eröffnet nämlich ungeahnte Möglichkeiten für User und die Skype-Mutter eBay, die sich bisher schwer damit tut, von Skype wirtschaftlich zu profitieren. » weiterlesen
Wir haben bereits häufiger über Zattoo berichtet, den Internet-TV-Anbieter mit Sitz in den USA und der Schweiz, der herkömmliche Fernsehsender über das Web auf den Desktop bringt. Zattoo ist jedoch nicht der einzige Anbieter, der lineares TV-Programm auf diesem Weg Menschen zugänglichen machen möchte, die ihren heimischen Fernseher aus unterschiedlichen Gründen nur noch selten anschalten. Aus Großbritannien kommt mit Livestation ein weiterer Dienst, der mit seinem Service diese stetig wachsende Gruppe von Menschen ansprechen will. Vom Grundkonzept sind sich beide Projekte sehr ähnlich: Sowohl Zattoo als auch Livestation setzen auf einen Desktop-Client sowie P2P-Technik und schließen Verträge mit TV-Anbietern, um Sender aus den nationalen Kabelnetzen legal und werbefinanziert über das Internet streamen zu können. » weiterlesen
Zattoo, der Internet-TV-Dienst mit Wurzeln in der Schweiz und den USA, gehörte im vergangenen Jahr zu meinen favorisierten Webangeboten. Zattoo streamt im nationalen TV-Netz verfügbare Fernsehsender kostenlos über das Internet auf den Desktop. Doch so toll es ist, Fußballspiele, Nachrichten oder andere Programme nebenbei auf dem Rechner verfolgen zu können – das Entdecken interessanter Sendungen war mit Zattoo bisher recht umständlich. Dafür musste man entweder der Reihe nach durch alle angebotenen Sender zappen, was aufgrund der kurzen Werbeunterbrechungen und des Ladevorgangs beim Umschalten seine Zeit braucht, oder auf externe Quellen (z.B. TV-Magazin) zurückgreifen. In Zukunft wird dies nicht mehr nötig sein. » weiterlesen
Die Zukunft des vor einem Jahr mit viel Aufmerksamkeit gestarteten Internet-TV-Dienstes Joost ist ungewiss. Bis auf einige Negativmeldungen ließ sich in letzter Zeit nicht viel von dem einst so hoffnungsvoll und ambitioniert lancierten Projekt vernehmen. Bei Medienkonvergenz und Silicon Alley Insider gibt es gute Zusammenfassungen der eher bescheidenen Entwicklung von Joost. Auch NewTeeVee macht sich Sorgen um das Projekt der Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis und schlägt fünf Maßnahmen vor, die Joost retten könnten. Wie viele andere war ich zu Beginn der geschlossenen Beta-Phase im Frühjahr 2007 begeistert von der Art, wie Joost Inhalte über eine fernseherähnliche Desktop-Applikation inklusive Programmguide zu mir auf den Bildschirm brachte. Im April veröffentlichte ich zehn Thesen, unter deren Voraussetzung man Joost einfach mögen muss. Die Zeit ist reif, diesen Artikel noch einmal aus der Schublade zu holen und zu schauen, in welchem Licht diese Thesen heute dastehen. » weiterlesen
Interessantes Investoren-Stelldichein beim interaktiven Videodienst Kyte: Das vom Schweizer Daniel Graf gegründete Startup mit Sitz in San Francisco erhält 15 Millionen US-Dollar an Investmentkapital. Die Liste der Unternehmen, die Geld in Kyte pumpen, verdient einen genaueren Blick: Unter anderem sind Telefonica, Nokia, Swisscom und Holtzbrinck Ventures mit dabei. Die beiden Letztgenannten investierten neben diversen Business Angels bereits im Mai in das kalifornische Internetunternehmen. Bei Kyte können Nutzer eigene Videoshows produzieren und ausstrahlen, mit den Zuschauern chatten und die Videos in externe Seiten und Profile bei Social Networks einbinden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der mobilen Nutzung des Dienstes. Ein mobiler Client ermöglicht die Interaktion mit den Zuschauern vom Handy aus. Mit dem Mobiltelefon aufgenommene Bilder und Clips können per Mail an den eigenen Kyte-Channel geschickt werden. » weiterlesen
Vor einigen Wochen haben die US-Medienkonzerne NBC und FOX ihren lange angekündigten Video-on-Demand-Dienst hulu an den Start gebracht. Schnell schlug der einstige Hohn vieler US-Blogger über die lange Wartezeit und das vermeintlich zu späte Lancieren eines YouTube-Konkurrenten in Anerkennung und Lob um: hulu ist nämlich gar kein YouTube-Klon sondern bietet unzählige aktuelle US-Serien und -Shows kostenlos, werbefinanziert und über eine richtig ansehnliche und leicht zu navigierende Oberfläche. Das Problem: Eine Registrierung ist derzeit nur auf Einladung möglich, und diese sind rar und werden sehr restriktiv verteilt. NBC und FOX haben angekündigt, den Status der geschlossenen Beta-Phase auch erst einmal beizubehalten, um das Angebot ausgiebig testen und verbessern zu können. » weiterlesen