Alle 6 Artikel zum Thema Internet der Dinge auf netzwertig.com:
Das Münchner Startup tado entwickelt ein mit dem Internet verbundenes Thermostat, das über Smartphones und Tablets von jedem Ort der Welt aus bedient werden kann und die Temperatur in der Wohnung automatisch reguliert.
Eines der sinnvollsten Einsatzgebiete digitaler Technologien ist es, begrenzte Ressourcen effizienter nutzbar zu machen. In vielen Bereichen wie Mobilität oder Wohnraum geschieht dies bereits erfolgreich. Beim Thema Energie werden zwar schon seit langem Visionen herumgereicht, wie sich mittels smarter Geräte und intelligenter Haussteuerungstechnologien die Strom- und Heizkosten senken lassen – attraktive, marktreife Lösungen mit Massentauglichkeit sind jedoch bisher zumindest in Deutschland Mangelware. In den südlichen Nachbarländern stehen mit Ecowizz aus der Schweiz und QGate aus Österreich dagegen schon zwei an Endverbraucher gerichtete Systeme zum onlinegestützten Energiesparen in den Startlöchern.
Doch etwas tut sich auch hierzulande: Mit tado bringt sich nämlich derzeit ein neues Startup aus München in Stellung, die Wärmesteuerung in Wohnungen und Büros neu zu definieren. “Cloud Climate Control” prangt als zentraler Slogan auf der Website des aus dem EC Lab der Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgegangenen Unternehmens, und damit dürfte auch sofort klar sein, was das derzeit im Entwicklungsstadium befindliche Vorhaben seinen Nutzern ermöglichen möchte: eine smarte Temperatursteuerung von überall.
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Das Schweizer Starup Geroco will mit Ecowizz, einer webgestützten Plattform zum intelligenten Management des Energieverbrauchs, in neue Märkte vorstossen. Auch Deutschland steht auf dem Programm.
Das 2009 gegründete Schweizer Startup Geroco hat sich einen Namen mit seiner Stromspar-Ausrüstung Ecowizz gemacht. Das Unternehmen verkauft Smartplugs, die zwischen Geräte und Steckdose gestöpselt werden, um den Stromverbrauch zu messen und diese Werte drahtlos an eine Webapp zu übertragen. Die Nutzer können dort Elektrizitätsverbrauch und -kosten überwachen und die Smartplugs programmieren, so dass sich diese zu festgelegten Zeiten ein- und ausschalten – und damit Strom sparen.
Nach dem Debüt von Ecowizz in der Schweiz bereitet die junge Firma den Start in weiteren Märkten vor, darunter in Deutschland und Skandinavien. Einher mit der Internationalisierung geht eine Zurückbesinnung auf die ursprüngliche Vision der Gründer. Denn, wie uns CEO Michael Dupertuis im Gespräch erzählt: Die Ecowizz-Hardware ist gar nicht das Kernprodukt des Unternehmens.
Die erwähnte Vision von Ecowizz baut längerfristig auf die Ecowizz-Plattform auf. Die Smartplugs entwickelte das Startup, da es keine Alternative zu selbst hergestellter Hardware gab. Darum füllten die Gründer diese Lücke gleich selbst. Auch wenn ein weiteres Gerät noch unterwegs ist – dieses Jahr kommt die Ecowizz-Box auf den Markt, die als Hub für eine grössere Zahl Smartplugs fungiert – um die Hardware sollen sich in Zukunft andere Hersteller kümmern.
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Das Internet der Dinge wird real, und Konsumenten stehen immer mehr onlinefähige Hardwarelösungen zur Verfügung, die Alltag und Lebensqualität verbessern. Deutsche Startups scheinen diesen Trend jedoch zu verschlafen.
Das aktuelle Jahr markiert den Übergang in eine neue Phase der Vernetzung: Neben herkömmlichen PCs, mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets sowie für spezielle Einsatzszenarien geschaffenen Medienkonsumgeräten mit Internetzugang stehen Konsumenten eine wachsende Zahl von Hardware-Produkten mit Netzverbindung zur Verfügung, die in völlig anderen Bereichen unseres Lebens zum Einsatz kommen sollen.
In diese Kategorie fallen Fitness-Messgeräte wie der Fitbit Ultra-Tracker, das Nike+ Fuelband oder der Schlaf-Tracker WakeMate genauso wie das Blutdruckmessgerät oder die Personenwage von Withings sowie das intelligente Thermostat Nest. Gemein haben sämtlicher dieser Gadgets eine Anbindung an das Web beziehungsweise an mobile Smartphone-Applikationen, wodurch verschiedene neuartige Mess- und Steuerungsfunktionen möglich werden.
Zwei übergeordnete Trends begleiten die Markteinführung derartiger, häufig von jungen, innovativen Startups entwickelten Produkte: Das Internet der Dinge sowie die Selbstquantifizierung. Omnipräsente Drahtlosnetze, günstigere Verfahren zur Herstellung von Sensoren sowie die praktische Anbindungsmöglichkeit an in nahezu jedem fortschrittlichen Haushalt zu findende Smartphones und Tablets ebnen den Weg für diese Entwicklung, die in den nächsten Monaten noch deutlich an Fahrt aufnehmen wird. » weiterlesen
Die Gründer des Zürcher Startups Koubachi sind am Ziel. Mit dem Verkaufsstart ihres Pflanzensensors vor wenigen Tagen hat das junge Unternehmen seinen bisher wichtigsten Meilenstein geschafft.
Was macht man, wenn man eine Idee hat, die Technologie aber noch nicht soweit ist? Abwarten und weiterentwickeln. So machten es die Gründer von Koubachi. Die längere Entwicklung hat dem Pflanzensensor des Startups nicht geschadet, im Gegenteil. Herausgekommen ist ein Hightech-Produkt, das sich von der bestehenden Konkurrenz durch ein besonders ambitioniertes Design abhebt.
Koubachi startete den Verkauf seines Pflanzensensor offiziell vor wenigen Tagen, am Launchevent des Startups in Zürich. Hier gabs das kleine Stück cleverer Hardware aus der Nähe zu sehen und die Gründer erklärten im Detail, wie das Gerät Hobbygärtner unterstützt. Der Pflanzensensor überwacht eine Reihe von Werten, um dem Besitzer den unabsichtlichen Pflanzenmord zu ersparen. Das System schickt Nachrichten an den Nutzer, um ihn ans wässern, düngen oder besprühen zu erinnern. Zu viel oder zuwenig Wasser, Lichtverhältnisse, Temperatur: Falls ein Faktor für die jeweilige Pflanzenart nicht stimmt, warnt der Sensor und kann bei starken Abweichung auch Alarm schlagen.
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Nachdem erst stationäre Computer und dann mobile Endgeräte den Zugriff auf das Web erlernten, erhalten sukzessive immer mehr Apparate eine Onlineanbindung. 2012 werden viele Menschen erstmals bewusst mit dem Internet der Dinge in Kontakt kommen.
Foto: stock.xchng/bigevil600
Die globale Vernetzung verläuft in drei Etappen: In Phase 1, die ihren Höhepunkt rund um die Jahrtausendwende erlebte, erhielten stationäre Rechner und Laptops die notwendigen technischen Voraussetzungen, um auf das Internet zugreifen zu können.
Nachdem dies sichergestellt war, folgten Mobiltelefone. Jahrelang wurde immer wieder aufs Neue der Durchbruch des mobilen Internets angekündigt. Wenn mittlerweile fast 40 Prozent der 800 Millionen aktiven Facebook-Mitglieder auch über ihre Handys (sowie die neue mobile Produktkategorie der Tablet-PCs) auf das Social Network zugreifen, lässt sich ruhigen Gewissens konstatieren, dass dem mobilen Web zwar noch erhebliches Wachstumspotenzial innewohnt, aber dass es bei Konsumenten auf breiter Front angekommen ist. In Deutschland besitzen immerhin schon rund 20 Millionen Menschen ein in der Regel für das mobile Web optimiertes Smartphone.
Das Debüt der mobilen Webnutzung als Massenphänomen markiert gleichzeitig den Übergang von der zweiten zur dritten Vernetzungsphase. » weiterlesen
Immer mehr Services, Geräte und Produkte positionieren sich an der Schnittstelle zwischen online und offline. Die Verzahnung der digitalen Welt mit unseren täglichen Abläufen ist ein großer Trend der nächsten Jahre, so das Echo der Speaker auf der gestrigen GigaOm-Roadmap-Konferenz in San Francisco.
Intelligentes Thermostat "Nest"
“Online gehen, gemeinsam online zusammenkommen, gemeinsam offline zusammenkommen” (“Getting online, Getting together online, Getting together offline”) – mit diesem Dreisatz fasste Brain Chesky, der Gründer des beliebten Unterkunftsvermittlers
Airbnb, gestern auf der
GigaOm-Roadmap-Konfernz in San Francisco die wichtigsten Internettrends der letzten Zeit und kommenden Jahre kompakt zusammen.
Während in der vergangenen Dekade der Zugang zum Internet sukzessive omnipräsent wurde und Social Networks die Online-Vernetzung beförderten, markiert der Übergang von diesen Onlinediensten zurück ins tägliche Leben den beherrschende Trend der nächsten Jahre. Das Faszinierende an der Entwicklung ist, dass sie im Gegensatz zum Übergang von physikalischen zu digitalen Mediengütern den Markt nicht schrumpfen sondern wachsen lässt.
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