Thema: Internet der Dinge

 

Alle 14 Artikel zum Thema Internet der Dinge auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Smart-Home-Zentralen:
Drei völlig verschiedene Ansätze für ein- und dieselbe Idee

Gleich drei deutsche Startups machen derzeit mit geplanten Smart-Home-Zentralen auf sich aufmerksam. Die Herangehensweisen dabei könnten unterschiedlicher kaum sein.

Der Traum vom vernetzten Haus kommt auf unterschiedliche Art und Weise zu uns: intelligente Glühbirnen, Stromzähler, Türschlösser, Pflanzen, Küchengeräte und vieles mehr. Weil es verschiedene Übertragungsstandards und sehr viele eigenständige Lösungen gibt, steigt der Wunsch nach einer Schaltzentrale, von der aus der Nutzer alles steuern kann. Gleich drei deutsche Unternehmen wollen derzeit diesen Traum verwirklichen.

Die Idee ist jeweils ähnlich: Man baue eine Steuereinheit und verknüpfe die unterschiedlichen Elemente danach per App. Alle drei allerdings sind völlig unterschiedlich aufgestellt. Yetu will die Industrie einbeziehen und erhielt dafür eine Millionenförderung, Homee will es mit seinem bereits fertigen Baukastensystem aus eigener Kraft schaffen und die PipesBox ist das frühe Konzept einer Universitäts-Ausgründung. » weiterlesen

Internet der Dinge:
IFTTT verknüpft Gadgets mit Webdiensten

Dank des Dienstes IFTTT können Besitzer des Fitnessarmbands Jawbone Up und der “Internet-Glühlampe” Philips Hue nun sehr viel mehr mit ihren Geräten anfangen. IFTTT nimmt Handgriffe ab und ermöglicht neue Funktionen.

Während das Schlagwort “Internet der Dinge” erst einmal nur bedeutet, dass zahlreiche Geräte online gehen, bleibt die Frage: Und was hat man nun davon? Eine Antwort darauf ist der Dienst “If This Than That” (IFTTT): Er sorgt dafür, dass solche Geräte Aktionen auslösen können oder aber auf Ereignisse reagieren. Das alles klingt erst einmal theoretisch und abstrakt. Mit einigen Beispielen wird dagegen recht schnell klar, wie praktisch und sinnvoll das sein kann.

Bei IFTTT ging es ursprünglich darum, diverse Webdienste miteinander zu verknüpfen. Ein Ereignis bei Dienst A löst automatisch eine Aktion bei Dienst B aus. Beispiel: Bekommt man eine E-Mail mit Anhang, wird der in Evernote gespeichert. Lädt jemand bei Facebook ein Foto hoch und gibt an, dass man darauf zu sehen ist, wird es in der eigenen Dropbox abgespeichert. Ändert man sein Profilfoto auf Facebook, wird das Profilfoto auf Twitter ebenfalls geändert. Bei IFTTT heißen solche Verknüpfungen “Rezepte” und wer will, kann seine öffentlich mit anderen teilen. Und natürlich kann man die Rezepte anderer übernehmen. Aber auch ohne eine bereits vorhandene Vorlage macht es IFTTT den Nutzern vergleichsweise einfach, etwas selbst anzulegen.

Diese Idee hat IFTTT inzwischen auf Geräte erweitert, die mit dem Internet verbunden sind.

Weiterlesen bei neuerdings.com

Zweiter Frühling:
Das unerwartete Comeback von Bluetooth

Lange Zeit galt Bluetooth als Übertragungsstandard ohne Zukunft. Doch heute ist es relevanter denn je und wird von immer mehr Internetanbietern und Herstellern unterstützt.

BluetoothManche Technologien vollbringen innerhalb kürzester Zeit den Sprung vom Experiment zur Lösung für die Masse. Andere hingegen existieren für eine Dekade in zwar nicht unbedingt kleinen, aber wenig beachteten Nischen, erleben dann jedoch trotz konkurrierender Systeme einen verspäteten zweiten Frühling. So etwa Bluetooth, der in den 90er Jahren entwickelte Industriestandard zur Datenübertragung, dem trotz zahlreicher Implementierungen seit jeher ein leicht eingestaubtes, wenig schmeichelhaftes Images anhaftet. Denkt man bei WLAN an Flexibilität, Produktivität und das digitale Zeitalter, assozierte zumindest ich Bluetooth bisher eher mit Taxi- und LKW-Fahrern, die via Headset mit ihrem in einer Gürteltasche befindlichen Handy telefonieren.

Doch als ich mir vor einiger Zeit eine Jambox von Jawbone zulegte, lernte ich den Datenübertragungsstandard zu lieben. Wie viele andere tragbare Lautsprecher verbindet sich die Jambox mit einer beliebigen, Bluetooth unterstützenden Musikquelle, etwa einem Smartphone oder Tablet. Im Gegensatz zu Drahtloslautsprechern, die per WLAN mit Songs versorgt werden, funktioniert dies auch an Orten, wo kein WLAN vorhanden ist – meines Erachtens nach der entscheidende Vorteil der Bluetooth-Lösung. Ein anderer Pluspunkt von Bluetooth: Es benötigt weniger Energie als WLAN und schont somit die Akkus mobiler Geräte. Sofern man die Musik nicht per Wifi aus dem Web streamt. » weiterlesen

Big Data:
Schatzsuche ohne Karte

Mit dem Aufkommen des Themas Big Data gibt es die Tendenz, traditionelle Methoden der Wissenserzeugung zu vernachlässigen und sich auf Fakten zu beschränken. Doch ohne diese traditionellen Methoden wird es nicht gehen. Nur mit einer Vorstellung davon, was man überhaupt sucht, kann man sinnvolle Ergebnisse generieren.

SchatzkarteRalf Wienken ist technischer Redakteur. Er ist verantwortlich für den Bereich technische Kommunikation der X-info Wieland Sacher GmbH

Früher, in einem anderen Leben, war ich Soziologe. Um Soziologe zu werden, ließ es sich nicht vermeiden, Statistikseminare zu besuchen. In diesen Seminaren war es ein gern benutzter Witz, die Anzahl der Geburten mit der Anzahl der Störche zu korrelieren, d.h. man behauptete, dass die Zahl der Geburten und der Störche zusammen steigt oder fällt. Egal ob das stimmte oder nicht, man bekam direkt den Unterschied zwischen Korrelation und Ursache vor Augen geführt: eine existierende Korrelation zwischen zwei Werten heißt noch lange nicht, dass ein Wert die Ursache des anderen Werts ist. Niemand behauptete, dass die Anzahl der Störche die Ursache für die Anzahl der Geburten ist, und trotzdem existiert eine statistische Beziehung zwischen den beiden Werten. » weiterlesen

Homee:
Deutsches Smart-Home-Startup wünscht sich bessere Unterstützung

Das Team steht, die Idee für ein plattformübergreifende Home-Automation-Lösung ist ausgefeilt, die Software bereits fertig – jetzt könnte es eigentlich losgehen für das deutsche Startup Homee. Doch bei der Finanzierung stoßen die Gründer auf Probleme. Sie wünschen sich eine bessere Unterstützung für Startups in der Anfangsphase.

Die CeBIT könnte der Durchbruch gewesen sein. So sehen es Jochen Schölling und Waldemar Wunder, die beiden Gründer der Software-Schmiede Codeatelier. Ihre Lösung Homee wurde in Hannover von so vielen Interessenten und namhaften Elektronikherstellern begutachtet, dass die beiden die nächsten zwei Wochen von Termin zu Termin rennen werden. Inzwischen ist die Chance da, dass ein großer Hersteller die Technik in sein Programm aufnimmt. Es hätte aber auch anders laufen können: Um auf die CeBIT zu kommen und eine GmbH zu gründen, mussten die vier Gründer erst einmal einen Nachwuchswettbewerb gewinnen und das Preisgeld investieren. Und eigentlich würde das vierköpfige Team Homee lieber in Eigenregie produzieren – doch dafür fehlt das Geld.

Unter anderem hatte Zeit Online während der CeBIT von dem Startup aus dem württembergischen Burgstetten berichtet, das an der Hochschule Esslingen entstand. Homee ist eine App für Android, iOS und das Web, mit der man internetfähige Geräte per WLAN im Haushalt vernetzen und steuern kann. Weil es dafür inzwischen verschiedene Lösungen aber kaum Standards gibt, will Homee hier eine übergeordnete Instanz sein. Egal ob Zigbee, Z-Wave oder EnOcean – der Heimwanwender kann jedes Smart-Home-System mit Hilfe eines Bausteins in das Homee-Netzwerk integrieren. Die Prototypen dieses Lego-artigen Baukastensystems hat das junge Team bereits im 3D-Druck entworfen. Nun ist die erste Charge mit 1.000 oder 2.000 Stück geplant. Doch genau hier gibt es Probleme. » weiterlesen

Gadget-Klassiker:
Warum der Internet-Kühlschrank auf ewig kurz vor dem Durchbruch steht

Ein neues Gadget namens Samsung T9000 kommt mit einem 10-Zoll-Display, Wi-Fi sowie Evernote vorinstalliert. Was mag es wohl sein? Ein neues Tablet? Das ab sofort größte Smartphone der Welt? Nein, nein: ein Kühlschrank. Der Samsung T9000 ist das neueste Beispiel in einer langen Reihe von Versuchen, den “Internet-Kühlschrank” unters Volk zu bringen.

 “Telephonierende Kühltruhen, sprechende Kühlschränke und Heizungen mit Anschluß zum Internet – schon bald sollen Computer auch im Haushalt das Kommando übernehmen. Erste Produkte sind bereits auf der diesjährigen Elektronikschau Cebit zu sehen.” Das schreibt die Wochenzeitung “Die Zeit” und zunächst fällt einem daran nicht unbedingt etwas auf – bis man auf das Datum des fraglichen Artikels schaut: 19. März 1998. 15 Jahre sind inzwischen vergangenen und die Relativität des Begriffs “bald” wird plötzlich sehr offensichtlich.

Ja, es stimmt: Wir haben nun inzwischen zahlreiche Gadgets aus diesem Bereich, wie den Thermostat Nest und viele andere Projekte rund ums “Internet der Dinge”. Und man kann sich auf jeden Fall darauf einigen: “Bald” ist das für uns Alltag. Und wahrscheinlich wird dieses “bald” nicht noch einmal 15 Jahre dauern. Falls doch, werde ich mit einem gewissen Grinsen im Gesicht 2028 auf diesen Post hier verweisen…

Weiterlesen bei neuerdings.com

Internet der Dinge:
tado gibt Startschuss für sein intelligentes Thermostat

Das Münchner Startup tado hat ein intelligentes Thermostat entwickelt, das sich per Smartphone steuern lässt und die Heizkosten um etwa ein Viertel senken soll. Ab jetzt ist das System erhältlich.

Gründer in Deutschland vernachlässigen das Zukunftsthema des Internets der Dinge, zumindest was das Endkundengeschäft und dabei Produkte mit möglichst geringer Komplexität angeht, monierte ich im März. Ein halbes Jahr später hat sich daran wenig geändert. Immerhin: Mit tado rettet ein junges deutsches Startup die Ehre der hiesigen Branche. Wir stellten das Konzept des Münchner Jungunternehmens, das ein intelligentes, mittels Smartphone mit dem Internet verbundenes Thermostat entwickelt hat, im Mai vor. Am gestrigen Dienstag gaben die Gründer Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski den offiziellen Startschuss für ihr Produkt, das ab sofort im Onlineshop bestellt werden kann.

Ziel der Nutzung von tado ist es, die Heizkosten in Wohnungen und Büroräumen durch eine smarte, automatisierte Wärmeregulierung zu senken – um durchschnittlich 27 Prozent, so die Erkenntnis aus dem tado-Betatest, bei dem Einsparungen zwischen 12 und 40 Prozent erzielt wurden. Das eigens konzipierte Thermostat erhält von der tado-Smartphone-App für iPhone und Android Informationen darüber, wann Personen die Räume verlassen oder sich ihnen annähern, und reguliert davon ausgehend unter Berücksichtigung von standortspezifischen Wetterdaten die Temperatur. tado ist lernfähig und versteht innerhalb weniger Tage, zu welchen Zeiten die Wahrscheinlichkeit von Anwesenheit beziehungsweise Abwesenheit am höchsten ist, woraus es eine Heizstrategie mit maximaler Effizienz entwickelt. Auch manuelle Modifikationen der Temperatur aus der Ferne über die tado-App sowie das Anlegen von vordefinierten Heizplänen sind möglich, ebenso die Installation der App auf mehreren Mobiltelefonen im selben Haushalt oder Büro.

» weiterlesen

Automatisierung des Alltags:
ifttt greift nach dem
Internet der Dinge

ifttt, das Automatisierungswerkzeug für Onlinedienste, integriert erstmals Hardware in die Liste der über den Dienst ansprechbaren Anbieter. Es ist der konsequente Vorstoß in den Zukunftsmarkt des Internets der Dinge.

Eine meiner großen Hoffnungen für 2012 im Zusammenhang mit Onlinediensten war es, eine zügige Expansion des Web-Automatisierungs-Tools ifttt erleben zu können. Kurz nach Weihnachten beschrieb ich in meinem privaten Blog, wie der nächste Schritt für den beliebten Service aus San Francisco in der Erweiterung des Konzepts der Verknüpfung von anbieterübergreifenden Webfunktionen auf Hardware bestehen könnte. Zu meine Freude vollzieht das Gründerduo Linden Tibbets und Jesse Tan jetzt mit einem größeren Update genau diesen Schritt: Denn ab sofort können User über ifttt auch erstmals zwei physische Gadgets ansprechen und mit einer Reihe von Internetdiensten zusammenarbeiten lassen. Es handelt sich dabei um WeMo Switch und WeMo Switch + Motion, zwei gerade erschienene internetfähige Heimsteuerungsgeräte von Belkin, die eine ferngesteuerte und (beim Switch + Motion) bewegungsabhängige Kontrolle von elektronischen Geräten im Haushalt ermöglichen.

» weiterlesen

tado:
Smarte Fernsteuerung für die Heizung

Das Münchner Startup tado entwickelt ein mit dem Internet verbundenes Thermostat, das über Smartphones und Tablets von jedem Ort der Welt aus bedient werden kann und die Temperatur in der Wohnung automatisch reguliert.

Eines der sinnvollsten Einsatzgebiete digitaler Technologien ist es, begrenzte Ressourcen effizienter nutzbar zu machen. In vielen Bereichen wie Mobilität oder Wohnraum geschieht dies bereits erfolgreich. Beim Thema Energie werden zwar schon seit langem Visionen herumgereicht, wie sich mittels smarter Geräte und intelligenter Haussteuerungstechnologien die Strom- und Heizkosten senken lassen – attraktive, marktreife Lösungen mit Massentauglichkeit sind jedoch bisher zumindest in Deutschland Mangelware. In den südlichen Nachbarländern stehen mit Ecowizz aus der Schweiz und QGate aus Österreich dagegen schon zwei an Endverbraucher gerichtete Systeme zum onlinegestützten Energiesparen in den Startlöchern.

Doch etwas tut sich auch hierzulande: Mit tado bringt sich nämlich derzeit ein neues Startup aus München in Stellung, die Wärmesteuerung in Wohnungen und Büros neu zu definieren. “Cloud Climate Control” prangt als zentraler Slogan auf der Website des aus dem EC Lab der Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgegangenen Unternehmens, und damit dürfte auch sofort klar sein, was das derzeit im Entwicklungsstadium befindliche Vorhaben seinen Nutzern ermöglichen möchte: eine smarte Temperatursteuerung von überall.

» weiterlesen

Smartes Energiemanagement:
Ecowizz kommt nach Deutschland

Das Schweizer Starup Geroco will mit Ecowizz, einer webgestützten Plattform zum intelligenten Management des Energieverbrauchs, in neue Märkte vorstossen. Auch Deutschland steht auf dem Programm.

Das 2009 gegründete Schweizer Startup Geroco hat sich einen Namen mit seiner Stromspar-Ausrüstung Ecowizz gemacht. Das Unternehmen verkauft Smartplugs, die zwischen Geräte und Steckdose gestöpselt werden, um den Stromverbrauch zu messen und diese Werte drahtlos an eine Webapp zu übertragen. Die Nutzer können dort Elektrizitätsverbrauch und -kosten überwachen und die Smartplugs programmieren, so dass sich diese zu festgelegten Zeiten ein- und ausschalten – und damit Strom sparen.

Nach dem Debüt von Ecowizz in der Schweiz bereitet die junge Firma den Start in weiteren Märkten vor, darunter in Deutschland und Skandinavien. Einher mit der Internationalisierung geht eine Zurückbesinnung auf die ursprüngliche Vision der Gründer. Denn, wie uns CEO Michael Dupertuis im Gespräch erzählt: Die Ecowizz-Hardware ist gar nicht das Kernprodukt des Unternehmens.

Die erwähnte Vision von Ecowizz baut längerfristig auf die Ecowizz-Plattform auf. Die Smartplugs entwickelte das Startup, da es keine Alternative zu selbst hergestellter Hardware gab. Darum füllten die Gründer diese Lücke gleich selbst. Auch wenn ein weiteres Gerät noch unterwegs ist – dieses Jahr kommt die Ecowizz-Box auf den Markt, die als Hub für eine grössere Zahl Smartplugs fungiert – um die Hardware sollen sich in Zukunft andere Hersteller kümmern.

Weiterlesen bei startwerk.ch