Thema: Google

 

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Offener Brief an Eric Schmidt:
Die Ängste von Springer-Chef Mathias Döpfner

In einem offenen Brief in der FAZ schildert Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner seine Befürchtungen im Bezug auf die Macht und Abhängigkeit von Google. Er spricht einige wichtige Dinge an – und ruft in Erinnerung, warum neben der Sorge über Google auch die über den Verlagslobbyismus angebracht ist.

Mathias Döpfner

Es gibt vieles, was man an Google kritisieren kann. Die (verdiente, aber dennoch problematische) unglaubliche Dominanz in einigen Märkten, die daraus resultierende subtile Meinungsmacht (Stichwort Personalisierung und Filterblase), die äußerst progressive Haltung zum Thema Datenschutz, die fehlende Empathie des Managements, das jedem User aufgezwungene Google+ oder die schleichende Abkehr von offenen Standards wären einige Beispiele. Googles Erfolg ist erstklassigen Produkten und der Befriedigung von Userbedürfnissen geschuldet, wirft aber dennoch die Frage auf, ob dem ungebrochenen Aufstieg des Konzerns überhaupt noch irgendetwas entgegengesetzt werden kann. Und was passiert, wenn die Antwort darauf “nein” lautet. Vor einem Jahr hatte ich das ungewöhnliche Dilemma mit der Aussage zusammengefasst, dass Google zu gut für diese Welt sei. » weiterlesen

Linkwertig:
Google, Verlage, Angst, Kunst

Google
Der mit den deutschen Verhältnissen wohl nicht besonders gut vertraute Eric Schmidt appeliert an die Vernunft der Verlage.

Andere Verlage scheinen (…) leider noch immer zu glauben, dass ihre Zukunft im Ruf nach plumper Regulierung liegt

» Google fordert deutsche Verlage zur Kooperation auf

 

Google Angst
Die FAZ nimmt das zum Anlass, uns nochmal über Google aufzuklären.

Warum leistet niemand diesem Monopolisten Widerstand?

» Angst vor Google

 

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Linkwertig:
MindMeister, Barkoo, Moo, Google

Ende des Winterschlafs
Anfang April erwachen traditionell die Unternehmen aus ihrem Winterschlaf und entlassen kollektiv die aufgestaute kreative Energie. Ein kleiner Überblick:

 

Der Zeitverschwender des Jahres kommt von Google, die haben Google Maps mit einer virtuellen Schnitzeljagd nach Pokemons ausgestattet:

» Google Maps Pokémon Challenge

 

Gmail integriert soziale Selfies:

» Gmail Shelfie

 

Google+ andererseits bekommt ‘Awesome Photobombs’ mit David Hasselhoff:

» Google Auto Awesome Photobombs

 

Und Chrome OS kann nun endlich auch von Katzen benutzt werden:

» Qwerty Cats

 

Microsoft versucht mit Zahnspangen eine Alternative zu Google Glass zu etablieren:

» Microsoft Braces

 

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Linkwertig:
Datenspeicherung, Cloud, Amazon, Lieferando

Überwachung
In den USA scheint es zumindest ein paar kosmetische Verbesserungen bei der Datenspeicherung zu kommen.

Ein wichtiger Unterschied soll sein, dass die Telekomunternehmen die Daten für die NSA nicht länger als 18 Monate vorhalten müssen

» Obama plant Vorratsdatenspeicherung nach deutschem Muster

 

Cloud
Google macht die eigenen Cloud-Projekte signifikant billiger:

» Google Announces Massive Price Drops For Its Cloud Computing Services

 

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Linkwertig:
Viacom, Amazon, Politik, Netz

Viacom vs. Google
Sieben Jahre nach dem Start haben Viacom und Google den Rechts­streit bzgl. YouTube beigelegt. Geld ist dabei keines geflossen, aber zumindest die beteiligten Anwälte dürften sich unter dem Strich über viele Millionen freuen.

» Google And Viacom Finally Settle The Big YouTube Lawsuit

 

Amazon
Was zum Schmunzeln: Stefan Niggemeier dokumentiert einen besonders peinlichen Fall, die Verkäufe eines Tonträgers auf Amazon mit überraschten Kundenbewertungen zu stimulieren.

Hätt ich nicht gedacht! Kaufen! Konzert!

» Wie auf Amazon plötzlich ganz viele Leute für Reinhold Beckmanns Musik schwärmten

 

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Spaß mit Quartalszahlen:
Tech-Giganten sind in Bewegung

Aus den jüngsten Quartalsberichten der Tech-Riesen lässt sich einiges ableiten: Facebook hat es allen gezeigt und die mobile Ära erfolgreich verinnerlicht, Google verabschiedet sich vom Status des “One Trick Pony”, Amazon Web Services entwickelt sich selbst zum Giganten, Netflix plant eine “heimliche” Preiserhöhung und Apple ist derzeit dazu verdammt, zu enttäuschen.

Darf sich freuen: Mark Zuckerberg

Quartalsberichte sind nichts, womit wir uns bei netzwertig.com intensiver auseinandersetzen. Daran wird sich auch nichts ändern, denn das können andere besser und machen es leidenschaftlicher. Doch die zur Neige gehende Woche mit ihrem Reigen an Geschäftszahlenveröffentlichungen der führenden Netzkonzerne förderte ungewöhnlich viele spannende Trends und Meilensteine zu Tage, die wir an dieser Stelle für die eigene spätere Referenz, aber auch aufgrund ihres hohen Informationswertes sammeln.
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Linkwertig:
Internetoptimismus, Überwachung, Kontaktlinsen, Biotech

Internetoptimismus
Nachdem Sascha Lobo das Internet (aus meiner Sicht hyperbolisch bzw. strategisch) für kaputt erklärt hat, formieren sich die Lobo wörtlich nehmenden Gegenkräfte und rufen zu einer Blogparade für einen sogenannten Internetoptimismus auf.

Wie sieht das neue Internet aus? Welche Ideen und Thesen gibt es dazu?

» Aufruf zur Blogparade: #internetoptimismus

 

Überwachung
Einige Links zu Barack Obamas Rede zur Zukunft der Überwachungsprogramme (der Konsens scheint ‘lauwarm, aber zumindest keine Katastrophe’ zu sein):

» Why Obama’s NSA Reforms Won’t Solve Silicon Valley’s Trust Problem
» Obama’s restrictions on NSA surveillance rely on narrow definition of spying
» Rating Obama’s NSA Reform Plan: EFF Scorecard Explained
» President Obama Surpasses Exceptionally Low Expectations On NSA Reforms

 

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Zunehmende Kritik:
Warum Google die eigene Datensammelwut noch um die Ohren fliegen wird

Die Bevölkerung ist ob immer neuer Details über den NSA-Skandal beunruhigt, aber Chefdatensammler Google macht unbeeindruckt weiter. Das wird nicht mehr lange gut gehen.

Google hat in dieser Woche eigentlich nicht mehr getan als das vielversprechende Hardware-Startup Nest zu übernehmen. Jubel brach darüber außer beim den beteiligten Unternehmen und Investoren eigentlich nirgendwo aus. Nest-Kunden, technisch interessierte Bürger oder Journalisten meldeten ihre Sorgen über eine noch weiter gehende Überwachung an. Kritische Stimmen gab es dabei nicht nur in Deutschland, sondern vielfach auch in den USA, wo der NSA-Überwachungsskandal die Menschen bislang gefühlt nicht so sehr stört wie in Deutschland.

Und das ist bemerkenswert, zumal Nest direkt versprach, die Daten, die das Smart-Home-System sammle, stünden nur der Nest-Einheit selbst und keiner anderen Google-Division zur Verfügung. Google hat ein Image-Problem. Und sollte man drüben in Mountain View nicht langsam umdenken, dürfte sich das langfristig auch finanziell bemerkbar machen. » weiterlesen

Nach der Übernahme von Nest durch Google:
Hardware-Startups sind sexy wie nie

Die Übernahme von Nest durch Google zeigt: Kleine, blutjunge Fische im Hardware-Geschäft können weit kommen. Das gesamte Segment darf nun darauf hoffen, von gestiegenem Optimismus zu profitieren.

Hardware

Die Bekanntgabe des 3,2 Milliarden Dollar schweren Kaufs von Nest durch Google sorgt nicht nur für viele Fragen, sondern liefert auch mindestens eine Antwort: Hardware-Startups bieten ausgezeichnete Exit-Möglichkeiten. Diese Erkenntnis dürfte dem seit einigen Jahren anhaltenden Boom dieser Kategorie zusätzlichen Antrieb geben.

Gerade mal drei Jahre und im Vergleich mit zahlreichen ambitionierten Software-Startups eher bescheidene 80 Millionen Dollar Risikokapital waren notwendig, um aus der Idee eines intelligenten Thermostats ein Unternehmen zu machen, für das Netzgigant Google mehrere Milliarden auf den Tisch zu legen bereit ist. Eine Geschichte, die Hunderten aktuellen und künftigen Gründern mit Ideen im Hardware-Bereich als Rechtfertigung oder Motivation ihres Treibens dienen wird.

Zwar hatte wohl niemand mit ein wenig Marktüberblick Zweifel daran, dass überzeugende Jungfirmen mit Hardware-Innovationen es zu lukrativen Exits schaffen würden. Doch ein konkretes Beispiel hilft, wenn es darum geht, Geschäftspartner, Geldgeber oder potenzielle Mitarbeitende zu überzeugen. Dabei spielt es gar keine Rolle, inwieweit Gründer tatsächlich von vorne herein auf einen Verkauf abzielen (ein durchaus fragwürdiges Verhalten): Wenn Investoren eine dicke Rendite in Aussicht gestellt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Engagements und damit die Chance auf eine Zukunft für das Unternehmen.

Auch das Web 2.0 kam so richtig in Bewegung, nachdem Yahoo sich 2005 Delicious und Flickr einverleibte, NewsCorp MySpace aufkaufte und Google ein Jahr später YouTube übernahm – für 1,65 Milliarden Dollar. Nun gab es einen Proof-of-Concept von User Generated Content, selbst wenn dieser lediglich darin bestand, dass andere viel Geld für derartige Plattformen zu zahlen bereit waren. Nest liefert jetzt den Proof-of-Concept, dass kleine Hardware-Fische weit kommen können.

Erfreulich ist dies nicht nur für US-Hardware-Startups sondern auch für die zahlreichen aufstrebenden Firmen aus dem deutschsprachigen Raum. Anders als beim Web 2.0, wo sich die aus Käufersicht attraktiven Netzwerkeffekte fast immer auf amerikanische Dienste beschränkten, sind bei Hardware andere Kriterien ausschlaggebend.

Bislang tauchen in den Listen der Akquisitionen der großen Internetplayer nur wenige bereits etablierte und damit mit einem gewissen Marktwert ausgestattete Hardware-Startups auf. Doch je stärker die Konzerne versuchen, ihre Geschäftsmodelle und Erlösquellen zu diversifizieren, desto wahrscheinlicher ist, dass Firmen abseits der üblichen Pfade ins Visier geraten.

Hardware-Startups sind nicht per se darauf angewiesen, von einem Großkonzern übernommen zu werden. Im Gegenteil: sie sollten es alleine versuchen. Der Nest-Deal aber hilft, die notwendige Zuversicht für diese Unternehmenskategorie zu schaffen und die Bereitschaft der Branche zu erhöhen, an den Hardware-Trend zu glauben. /mw

(Foto: usb drive on the background, Shutterstock)

Google kauft Nest:
Eine Milliardenübernahme mit vielen Fragezeichen

3,2 Milliarden Dollar zahlt Google für die Übernahme des amerikanischen Smart-Home-Spezialisten Nest. Der Deal wirft Fragen auf, über Googles Ambitionen, Nests Geschäftsentwicklung und die Wahl des Käufers.

Google kauft Nest

Google hat am späten Montagabend bekannt gegeben, das US-amerikanische Startup Nest Labs für 3,2 Milliarden Dollar übernehmen zu wollen. Nest wurde 2010 im kalifornischen Palo Alto von den ehemaligen Apple-Ingenieuren Tony Fadell and Matt Roger gegründet und sorgt seitdem bei Anhängern intelligenter Digitaltechnologien mit einem hübsch anzusehenden smarten Thermostat für Aufsehen. Vor einigen Monaten erhielt dies Gesellschaft von einem smarten Rauchmelder, dem zweiten Produkt der Amerikaner, das abermals internetgestützte Intelligenz mit Eleganz vereint. Bis heute vertreibt Nest seine Gadgets offiziell nur in Nordamerika. An Nutzer im deutschsprachigen Raum richten sich die lokalen Nachahmer Tado und controme.

Die Akquisition, die noch von den US-Wettbewerbsbehörden abgesegnet werden muss, kommt für mein Verständnis überraschend und wirft einige Fragen auf, die ich im Folgenden thematisieren möchte. » weiterlesen