Thema: Gamification

 

Alle 5 Artikel zum Thema Gamification auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Spielmechanik:
Mit Gamification der Prokrastination ein Schnippchen schlagen

Prokrastination zu widerstehen, ist mitunter sehr schwierig. Unter Einsatz von Spielmechanik allerdings kann es funktionieren. Gamification stellt zumindest teilweise eine Lösung für ausuferndes Aufschiebeverhalten dar. Teil vier unserer Serie.

Gamification

“By not doing what you should be doing, you could be having this much fun” scheinen Seiten wie Youtube, Facebook oder Twitter mit all ihren Verlockungen dem zur Prokrastination geneigten Nutzer unaufhörlich wie ein hypnotisierendes Mantra zuzuflüstern (tatsächlich ist der Spruch einem die Prokrastination bewerbenden Poster entnommen).

Die Art, wie die neuen Medien den Nutzer adressieren und wie sie in der Folge verwendet werden, macht sie zu perfekten Instrumenten der Selbstverhinderung:  Sofortige Erleichterung versprechend, täuschen sie den Prokrastinierenden darüber hinweg, dass das, was sich im Moment so erlösend anfühlt, tatsächlich das zukünftige Ich untergräbt. Die permanente Verfügbarkeit von Online-Belohnungen veranlasst zudem dazu, auch offline in kürzesten Abständen nach Belohnungen zu suchen und an Aufgaben, die weniger Genugtuung versprechen, zu scheitern. Insbesondere jüngere, mit dem Internet aufgewachsene Menschen scheinen eine Intoleranz gegenüber jenen Aufgaben zu zeigen, die erhöhte oder länger andauernde Konzentration fordern und erst am Ende Belohnung versprechen. » weiterlesen

Gamification:
Warum die Paywall für Medien ein Irrtum ist

Bezahlschranken, wie wir sie heute sehen, sind keine nachhaltige Lösung zur Monetarisierung von Onlinemedien. Ein Blick auf die Spiele-Branche zeigt, wie mit Journalismus im Netz künftig Geld verdient werden kann.

Matthias Sala ist Spezialist für Gamification bei seinem Spiel-Startup Gbanga, welches für Unternehmen Spielstudien und -konzepte entwickelt.

Während des letzten Jahrzehnts hat sich die Spieleindustrie neu erfunden. Sie hat Wege gefunden, wie man Spiele digital vertreibt und wie man mit kostenlosen Games Geld verdienen kann. Schaut man sich in den App Stores und Markets die Top Grossing Apps an, wird man feststellen, dass die Mehrheit der Titel eigentlich kostenlose Spiele sind.

Andererseits sieht man News Apps kaum in diesen Rankings. Es wird auch selten oder nie von signifikanten Gewinnen über den digitalen Distributionsweg berichtet. Zeitungen und Verlage sind in der Krise, obwohl sie die Ideen und starken Anzeichen von funktionierenden digitalen Geschäftsmodellen gleich vor der Nase haben – nämlich in Form von Games in den App Stores.

In unserer Spielefirma Gbanga haben wir gelernt, wie wir unsere Spieler unterhalten. Im hart umkämpften Spielmarkt ist alles kostenlos. Trotzdem lieben unsere Spieler unsere Spiele so sehr, dass sie bereit sind, für virtuelle Güter, die keinen physikalischen Wert haben, bis zu 99 US Dollar zu zahlen (im Durchschnitt geben Spieler 14 Dollar in einem mobilen Spiel aus). Gleichzeitig bieten Zeitungsverlage Produkte mit hohem Wert an, für die scheinbar niemand bereit ist, Geld auszugeben. Es ist offensichtlich, dass dies nicht wahr ist und die Medien noch nicht verstanden haben, wie die neue Ökonomie funktioniert. » weiterlesen

Mit Gamification zu mehr Lebensqualität:
Wie mySugr Diabetiker zur Datenerfassung bewegen will

Das Wiener Startup mySugr will die Lebensqualität von Diabetikern erhöhen. Gamification und Sponsoring sollen dabei helfen, Nutzer zur erforderlichen Dateneingabe zu bewegen.

Wir haben eine besondere Sympathie für Startups, die digitale und mobile Technologien dafür verwenden, verbreitete Probleme der Menschen zu lösen oder bestehende Problemlösungsverfahren nennenswert zu optimieren – etwas, das uns in der boomenden Internethauptstadt Berlin zur Zeit noch zu selten geschieht. Entsprechend interessiert waren wir, als vor einem Jahr das Wiener Startup mySugr mit seiner App an die Öffentlichkeit trat, die ultimativ für 350 Millionen Diabetiker weltweit die Lebensqualität erhöhen soll.

Die Kollegen von deutsche-startups.de gaben vor einigen Tagen einen ausführlichen Überblick zum aktuellen Stand bei den Österreichern. Nach einer längeren Anlaufphase ist mySugr seit einigen Monaten für iPhone-Besitzer verfügbar. Der Lancierungsprozess zog sich in die Länge, da sich das junge Unternehmen für eine CE-Zertifizierung für Medizinprodukte angemeldet hatte, was eine umfangreiche Dokumentation und Risiko- sowie Qualitätskontrolle erforderte. Mittlerweile ist mySugr in der Risikoklasse 1 (von insgesamt vier Klassen) zertifiziert.

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Digital statt Plastik:
Wie Nutzern künftig die Kundenkarte schmackhaft gemacht wird

Die Tage der Kundenkarte sind gezählt. Innovative Startup-Lösungen sollen künftig eine noch bequemere und effektivere Bindung von Konsumenten an Unternehmen, Händler und Marken ermöglichen.

Von Martin Meyer-Gossner

Foto: Flickr/gwire, CC BY 2.0Niemand hat gerne zahlreiche Plastikarten in seinem Geldbeutel. Dennoch reihen sich bei jedem Menschen im Laufe der Jahre zunehmend Kreditkarten, Kundenkarten von Unternehmen oder Mitgliederausweise von Vereinen aneinander. Oft bedeutet der Besitz der Plastikkarten aufgrund der Notwendigkeit, den Geldbeutel täglich mit sich zu führen, mehr Aufwand, als die Karten Nutzen bringen. So manche Innovation und Motivation für den Homo Digitalis könnte diesen Trend aber bald verändern.

Denn die Kunden mit einer Plastikkarte zu binden, dürfte schon bald der Vergangenheit angehören. Eine wachsende Zahl von Startups überlegt sich Anreize, den Kundenservice mittels Smartphone-Zubehör, App-Technologie oder Social-Gaming-Ansätzen zu reformieren. Und so könnte selbst der Bezahlvorgang eines zukunftsträchtigen Modells wie Google Wallet angesichts der Innovationen von iCache Geode, Stocard, kiip oder anderen überholt sein, noch bevor er richtig Verbreitung findet.

Sehen wir uns also mal die digitalen „Plastikkartenersetzer“ an… » weiterlesen

Empire Avenue:
Ein amüsanter Zeitfresser

Die Social-Media-Börse Empire Avenue zieht viele Neugierige an und zeichnet sich dadurch aus, langfristig eher “Leistung” statt Status zu belohnen. Gastautor Markus Breuer analysiert die Funktionsweise und das Potenzial des Neulings.

Markus Breuer (Twitter-Link) arbeitet als freier Berater mit Spezialisierung auf Business-Strategien für das Zeitalter des Netzes. Mehr zum Autor am Ende des Artikels.

Wer sich ein klein bisschen für Neues im Internet interessiert oder aufmerksam netzwertig.com liest, wird in den letzten Wochen sicherlich einmal von Empire Avenue gehört oder von einem Bekannten eine Einladung dazu bekommen haben. Ich auch. Beinahe hätte ich sie ignoriert.

Schließlich gibt es zu viele solcher Einladungen und ich habe schon zu viele Accounts auf „tollen neuen Social-Media-Plattformen“. Auf Anraten eines Kollegen bin ich dem Anmelde-Link dann aber doch gefolgt und das ganze hat sich als origineller herausgestellt als gedacht. Allerdings ist “EAv”, wie die Betreiber selbst die Plattform gerne nennen, keine gewöhnliche Social-Media-Plattform. Es ist ein Spiel.

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