Alle 19 Artikel zum Thema Fotodienste auf netzwertig.com:
Das Berliner Startup eyeQuest will für jeden Ort der Welt die Möglichkeit bieten, aktuelle Fotos oder Videos abzurufen. Dazu setzt es auf Crowdsourcing sowie allgegenwärtige Smartphone-Kameras.
Von jedem Ort der Welt in Echtzeit ein Smartphone-Kamerabild abrufen zu können – an diesem faszinierenden Ziel haben sich schon verschiedene Onlinedienste die Zähne ausgebissen – von kleinen deutschen Anbietern wie Whapee über millionenschwere Silicon-Valley-Startups wie Color. Doch drei junge Gründer aus Berlin sind der Meinung, dass das letzte Wort im Bezug auf dieses ambitionierte Vorhaben noch lange nicht gesprochen ist. Mit eyeQuest hat das Trio Lüder Brüggemann, Thomas Brüggemann sowie Meik Dankleff einen Dienst entwickelt, der Mobiltelefone rund um den Globus mittels Crowdscourcing in allgegenwärtige Echtzeit-Kameras verwandeln soll – allerdings nur, wenn dazu eine konkrete Nachfrage besteht.
Wir hatten eyeQuest bereits kurz in unserer Übersicht zu den Kandidaten des Next Startup Wettbewerbs erwähnt. Das junge Unternehmen ist auch mit einem Stand auf der dieser Tage stattfindenden re:publica-Konferenz vertreten, wo ich mir eyeQuest gestern in Aktion anschauen konnte.
Das Grundprinzip von eyeQuest basiert darauf, dass Anwender, die ein Foto oder ein Video von einem beliebigen Ort auf diesem Planeten benötigen, dazu über die für iPhone und Android angebotene App eine Anfrage (“Eyequest”) stellen. Diese ist mit wenigen Klicks, der Bestimmung des gewünschten Orts anhand einer Karte sowie einer von foursquare bezogenen Location-Liste, des Medientyps (Foto/Video) sowie einem fakultativen Kommentar erledigt.
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Instagrams Aufstieg wirkt wie aus dem Bilderbuch. Mit dem Launch der Android-Applikation wird sich das Wachstum des kalifornischen Fotodienstes noch beschleunigen. Der Druck auf die Konkurrenz nimmt zu.
Es ist ein absolut atemberaubendes Wachstum, das die aus New York San Francisco stammende iPhone-Foto-Applikation Instagram seit ihrem Launch im Oktober 2010 hingelegt hat. Innerhalb von nur sechs Tagen konnten sich die Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger über das Erreichen der Marke von 100.000 Downloads freuen. Sieben Monate später lag die Zahl der registrierten Instagram-Nutzer bereits bei stattlichen 4,25 Millionen.
Die App wuchs zu diesem Zeitpunkt mit rund einer Million Nutzern pro Monat, was ungefähr der damaligen Wachstumsgeschwindigkeit von foursquare entsprach, dem führenden mobilen Locationdienst. Nur hatte dieses aus New York stammende Unternehmen da bereits zwei Jahre auf dem Buckel. Es war also bereits absehbar, dass Instagram früher oder später nicht nur mit deutlich höherem Tempo neue Mitglieder gewinnen, sondern auch die Gesamtanwenderzahl von foursquare übertrumpfen können würde.
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Indem Websitebetreiber einen Codeschnipsel in ihre Seiten einbauen, können sie das Speichern von Fotos und Bildern bei Pinterest unterbinden. Für das brandheiße US-Startup ist dies ein erster Versuch, sich aus der juristischen Schusslinie zu bringen.
Lange ist es her, dass ein Startup außerhalb des klassischen Filesharing- und P2P-Sektors zu einer derartig intensiven Diskussion über das Urheberrecht geführt hat wie Pinterest. Das Pikante an dem visuellen Social-Bookmarking-Dienst: Nutzer speichern und verbreiten dort jeden Tag Millionen urheberrechtlich geschützter Fotos und Bilder – ohne sich darüber im Klaren zu sein, gegen Gesetze zu verstoßen. Die Geschwindigkeit, mit der die US-Plattform neue Mitglieder gewinnt, lässt sogar vermuten, dass sie den endgültigen Sargnagel für eine heute nicht mehr zeitgemäße Sicht auf das Urheberrecht darstellen könnte.
Dass die junge Firma aus Kalifornien nicht einfach darauf warten kann, bis sie von allen Seiten mit Abmahnungen und Anfragen zur Herausgabe von IP-Adressen der Nutzer überzogen wird, ist allerdings offensichtlich. Eine spannende Frage war daher, welchen Weg das Startup gehen würde, um sich ein Stück aus der Schusslinie zu bewegen, ohne aber die Grundfunktionalität der Site zu beschädigen.
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Vier Deutsche haben in London eine mobile Foto-Sharing-App für Gruppen entwickelt. Jetzt werden sie vom renommierten US-Inkubator Y Combinator unterstützt.
Y Combinator ist der wahrscheinlich bekannteste und erfolgreichste Startup-Inkubator überhaupt und gleichzeitig das Vorbild für diverse ähnliche Programme. Zweimal pro Jahr investiert das Unternehmen aus Mountain View vergleichsweise kleine Geldbeträge in viele Dutzend handverlesene Startups und hilft diesen mit Know-how und wertvollen Kontakten, in kurzer Zeit zu einem fertigen, durchdachten Produkt zu gelangen. Bekannte Onlinedienste wie Dropbox, Reddit, Scribd, Airbnb oder Hipmunk entstanden unter der Obhut des kalifornischen Inkubators.
Dass junge Webfirmen bei Y Combinator (YC) aufgenommen werden, die nicht aus den USA stammen, ist dagegen eher selten. Aus dem deutschsprachigen Raum ist uns lediglich Directed Edge als Startup bekannt, das es in die YC-Auswahl geschafft hat. Nun aber gesellt sich ein weiteres junges Unternehmen mit deutschen Wurzeln zur illustren YC-Runde:
Vier Deutsche entwickelten in London eine mobile Foto-Applikation namens Eeve und wurden Ende 2011 zum Vorstellungsgespräch in die USA geladen, wo sie das Investoren- und Mentoren-Team um YC-Chef Paul Graham von sich überzeugen konnten. Nach intensiven Wochen des Experimentierens, Weiterentwickelns und Lernens startet der Service heute offiziell mit einem leicht veränderten Konzept und dem neuen Namen Popset.
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Pinterest erfreut sich zunehmender Popularität. Das von dem US-Dienst zum Speichern und Teilen von Fotos, Bildern und Videos eingesetzte Follower-System mit der Möglichkeit zum selektiven Abonnieren einzelner Nutzerinteressen setzt Maßstäbe.
Einer der in den letzten Wochen in der US-Tech-Presse am meisten bejubelten Dienste ist Pinterest. Der im März 2010 von Paul Sciarra, Evan Sharp und Ben Silbermann gegründete Service aus dem kalifornischen Palo Alto erlaubt das Bookmarken von Fotos und Videos, auf die Nutzer während ihrer Reise durch das Netz stoßen. Anwender können einander folgen und mit wenigen Klicks die Fundstücke anderer Nutzer auf ihre eigene Pinterest-Pinnwand übernehmen.
Im Gegensatz zum üblichen Muster, bei dem ein Startup aus dem Silicon Valley von den lokalen Blogs “hochgeschrieben” wird, hat sich Pinterest nach einem ruhigen Start aus eigener Kraft eine loyale Nutzerschaft aufgebaut, die anders als bei jungen Social-Web-Angeboten üblich, zu einem großen Teil aus Frauen besteht. Mittlerweile gehört Pinterest zu den zehn führenden Social-Networking-Sites in den USA und kann seit Sommer 2011 auf ein exponentielles Wachstum der Anwenderzahlen blicken.
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7Moments aus Berlin will die beste Onlinelösung zum Teilen und gemeinsamen Erstellen von privaten Fotoalben schaffen. Die Idee ist nicht neu, aber bedient eine echte Nachfrage.
Während der Weihnachtsfeiertage werden Millionen von Fotos geschossen, die daraufhin auf digitale oder analoge Weise ihren Weg zu Verwandten und Freunden finden. Der junge Berliner Dienst 7Moments glaubt, für diesen Prozess ein besonders simples Verfahren gefunden zu haben.
Registrierte 7Moments-Anwender können ereignisspezifische Fotoalben anlegen, die sie einzelnen Personen aus ihrem Familien- oder Bekanntenkreis zugänglich machen wollen. Alben lassen sich sowohl mit Bildern von der lokalen Festplatte als auch mit Schnappschüssen aus Facebook-Alben befüllen – den eigenen oder denen von Facebook-Kontakten (sofern diese für einen sichtbar sind).
Der Link zum Album kann anschließend per Mail oder auf anderen Wegen an Personen versendet werden, die Zugang zu den jeweiligen Bildern erhalten und eigene Fotos hochladen sollen. Während des Betrachtens einzelner Fotos kann man Highlights mit einem Klick favorisieren. Zu jedem Album bietet 7Moments die Option, sämtliche Bilder oder nur die Favoriten als zip-Archiv herunterzuladen.
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Die Berliner Foto-Sharing-App EyeEm hat sich ein umfangreiches Update verpasst. Künftig dreht sich bei dem für iPhone und Android erhältlichen Dienst alles noch stärker um Fotos rund um Orte, Events und Themen.
Im Juli veröffentlichte das Berliner Startup
EyeEm seine gleichnamige mobile Fotosharing-Applikation und
ließ von Beginn an keinen Zweifel an seiner Ambition, auf globaler Ebene eine führende Rolle und damit auch eine direkte Konkurrenzposition zum Pionier und Marktführer
Instagram einzunehmen.
Heute, rund vier Monate nach dem Launch, haben die Hauptstädter um das Gründer-Quartett Florian Meissner, Lorenz Aschoff, Ramzi Rizk und Gen Sadakane die Version 2.0 ihrer iPhone- und Android-App veröffentlicht, die sowohl eine grundsätzliche optische Überarbeitung beinhaltet, als auch noch deutlicher vom Wettbewerb (Instagram, PicPlz, tadaa) abgegrenzt wird. » weiterlesen
Die Kommunikationsagentur Wagnerwagner stellt ihren cleveren Crowdsourcing-Dienst “Where Is This” zur Lokalisierung von Fotomotiven zum Verkauf – weil er sich zu gut entwickelt hat.
Wenn wir über öffentliche Verkaufsofferten deutscher Webprojekte berichten, dann zumeist, weil ihnen das Geld ausgegangen ist oder weil sie in der bisherigen Form ihren Zenit erreicht haben. Die Reutlinger Onlineplattform Where Is This hingegen sucht nun einen neuen Besitzer, weil sie sich sich besser entwickelt hat als von ihren Initiatoren erwartet.
Im Juni stellten wir den damals unter dem provokativen Namen “Where The Fuck Is This” gestarteten Dienst der baden-württembergischen Kommunikationsagentur Wagnerwagner vor. Auf der in dieser Form einmaligen Site identifizieren Nutzer Ursprungsorte von Fotos, die andere Anwender hochgeladen haben. So lässt sich beispielsweise in Erfahrung bringen, wo genau die Reise hingehen muss, um den abgebildeten Traumstrand oder das atemberaubende Bergpanorama in Natura begutachten zu können.
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Der Markt für mobile Foto-Sharing-Applikationen erhält einen weiteren Neuzugang: Das Berliner Startup EyeEm strebt mit einem schicken Design, Apps für iPhone und Android sowie der Unterstützung durch renommierte Investoren einen internationalen Durchbruch an.
tadaa ist nicht mehr länger Deutschlands einzige mobile Foto-Sharing-Applikation und Instagram-Konkurrenz: Mit dem Berliner Startup EyeEm betritt ein weiterer mobiler Dienst diesen heißumkämpften Markt.
Zusammen mit dem heutigen Launch als kostenlose App für iPhone und Android verkündet das von Florian Meissner, Lorenz Aschoff, Ramzi Rizk und Gen Sadakane gegründete Unternehmen gleichzeitig eine erste Finanzierungsrunde durch die europäische VC-Firma Wellington Partners sowie den in London ansässigen Frühphaseninvestor Passion Capital.
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Der aus Hamburg stammende Dienst tadaa will sich ein Stück vom Foto-Sharing-Kuchen sichern. Die neueste Version der iPhone-App bietet deshalb nun auch Filter zur Bearbeitung von Schnappschüssen.
Anfang Juni berichteten wir
über Deutschlands ersten Instagram-Nachahmer:
tadaa nennt sich die iPhone-Applikation des Hamburger Unternehmens menschmaschine Publishing GmbH, mit der Anwender Smartphone-Fotos in einem Echtzeit-Stream veröffentlichen und die Schnappschüsse anderer User bewerten sowie kommentieren können – eben so, wie man es von
Instagram her kennt.
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