Thema: Fotodienste

 

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Exklusiv:
Dropbox kauft deutsch-amerikanisches Foto-Startup Loom

Das von drei Deutschen in San Francisco gegründete Startup Loom veröffentlichte im vergangenen Jahr eine Art Dropbox für Fotos. Jetzt hat Dropbox ihr Unternehmen gekauft – um darauf aufbauend die in der vergangenen Woche vorgestellte App Carousel weiterzuentwickeln.

LoomSummary in English at the end of the article.

Als Dropbox in der vergangenen Woche die Foto- und Video-Galerie-App Carousel veröffentlichte, wird manchen die funktionelle und visuelle Parallele zu einem existierenden Dienst namens Loom aufgefallen sein. Die Ähnlichkeit ist kein Zufall: Der Cloudspezialist aus San Francisco hat das deutsch-amerikanische Startup Loom vor zwei Monaten heimlich übernommen.

Im Sommer vergangenen Jahres, als die drei deutschen Loom-Gründer Jan Senderek, Philipp Wein und Daniel Wagner mit ihrer Anwendung für den cloudbasierten Abgleich von Fotos zwischen iOS- und Mac-Geräten ins Netz gingen, war ihr Dienst laut Mitgründer und CEO Senderek die einzige Lösung überhaupt, die Synchronisation und Galerie-Funktion vereinte. Schnell erkannte das Trio, dass es mit Loom ein Produkt entwickelt hatte, das auf eine erhebliche Nachfrage stieß. Nicht nur das Nutzerfeedback zeigte dies, sondern auch das sofort vorhandene Interesse von Investoren. Schon mit zwei anderen vorherigen Startups, Eeve und Popset, hatten sich die Loom-Macher dem Thema Smartphone-Fotos gewidmet, dabei jedoch nicht den erhofften Erfolg erzielt. » weiterlesen

Lirdy:
Ein unkonventionelles Foto-Startup, das einen zweiten Blick wert ist

Auf Lirdy können Freunde die Fotos eines gemeinsamen Events sehr einfach zusammentragen. Die App erstaunt mit traditionellen Eigenschaften: Die Aufnahme erfolgt über einen QR-Code, die Fotos gehören den Nutzern, die Server stehen in Deutschland, die App bietet einen Offline-Modus.

Für gewöhnlich schaltet man als Leser spätestens hier ab: noch ein Foto-Startup. Da gibt’s sicher nichts, was man nicht schon einmal gesehen hätte. Auch im Falle von Lirdy stimmt das natürlich: Die Idee, dass mehrere Freunde die Fotos einer gemeinsamen Veranstaltung auf einer Plattform sammeln, ist nicht neu. Aber warum hat sich dann immer noch kein Tool durchgesetzt, das sich für genau diesen Zweck eignet?

Geht es darum, die Fotos einer Party oder einer Hochzeit von allen Beteiligten zu sammeln, die Bildrechte nicht einem Social Network zu überlassen oder standardmäßig zu veröffentlichen, dann gehen einem die Optionen tatsächlich recht schnell aus. Das Startup Lirdy aus Berlin will diese eine Funktion erfüllen: gemeinsame Fotoalben, privat oder auf Wunsch öffentlich. Wer ein Album erstellt, behält die volle Kontrolle darüber, welche Bilder aufgenommen werden, die Bildrechte bleiben bei den Urhebern. » weiterlesen

Wettbewerb der Kommunikations-Apps:
Instagram und der vermeintliche Snapchat-Neid

Instagrams Einführung einer Funktion für Direktnachrichten führte zu regen Vergleichen mit Snapchat. Doch diese Sichtweise greift zu kurz.

Instagram DirectWas war das für eine Aufregung in der vergangenen Woche: Instagram führte den Direktversand von Fotos und Miniclips an ausgewählte Personen ein und Journalisten, Blogger und Branchenkenner überschlugen sich mit Vergleichen zur angesagten Foto-/Videosharing-App Snapchat. Bei Twitter gab es fast 100.000 Tweets, die Instagram und Snapchat nebeneinander erwähnten. Die Skizzierung der Parallele hat nur einen Makel: Die Kernfunktion von Snapchat, nämlich die sich selbst zerstörenden Schnappschüsse, übernimmt Instagram nicht. » weiterlesen

taper.me:
Ein Instagram mit Musik

taper.me will das Sharing von visuellen Inhalten mit einem Soundtrack ergänzen. Sowohl die aus der Schweiz stammende App als auch die Idee sozialer Musikdienste generell verlangen noch nach Arbeit.

Mit vielen Musikstücken verbinden wir Erinnerungen an ganz besondere Lebensmomente: Der alte Sommerhit führt uns zurück in einen tollen Urlaub und die Schnulze lässt die Nervosität vor dem ersten Date wieder aufkommen. Der Ansatz, Momente mit einem Song zu verbinden, ist die Grundlage von taper.me, einer neuen App für iOS aus der Schweiz. Die Umsetzung lässt sich als Instagram mit Musik beschreiben: Man teilt ein Foto in einem öffentlichen Stream und fügt zusätzlich einen auf Spotify verfügbaren Song hinzu. Im Gegensatz zu beispielsweise SoundTracking wird dabei stets das ganze Lied angehängt und nicht nur ein Ausschnitt

“Wir alle teilen so viele Bilder und Videos wie noch nie. Gleichzeitig hören wir mehr Musik denn je. Während sich die meisten Social-Music-Apps im Kern um die Entdeckung neuer Songs drehen, fokussieren wir uns auf Musik als Mittel fürs Storytelling”, beschreibt der Gründer Daniel Jörg, Kommunikationsstratege und international aktiver Musiker, die Idee. » weiterlesen

Fotos und Videos verstecken:
Keepsafe befriedigt Datenschutzbedürfnisse von Smartphone-Nutzern

Das von zwei Deutschen in San Francisco gegründete Startup Keepsafe erlaubt Nutzern von iPhones und Android-Smartphones das Verstecken ihrer Schnappschüsse. Was trivial klingt, entwickelt sich zu einem Downloadhit.

Mindestens 50.000 Deutsche sollen in der Region zwischen San Francisco und dem Silicon Valley leben. Viele von ihnen sind bei etablierten Internetfirmen oder jungen Startups tätig, oder sie gründen selbst, nicht selten sehr erfolgreich und ohne, dass die hiesige Tech-Presse sie im Blickfeld hat. Dies gilt auch für die aus Deutschland stammenden Wahlkalifornier Zouhair Belkoura und Philipp Berner. Mit ihrem Anfang 2012 lancierten Startup Keepsafe und der dazugehörigen App erlauben sie Besitzern von iPhones und Android-Smartphones das Verstecken von lokal gespeicherten Fotos und Videos. » weiterlesen

Loom-Gründer Jan Senderek:
Über London ins Valley – und irgendwann zurück nach Deutschland

Was mit Fotos: Loom-Gründer Jan Senderek zog von Köln über London ins Silicon Valley und schwört auf die dortige Startup-Mentalität. Trotzdem will er langfristig zurück nach Deutschland. Warum?

LoomEigentlich schwärmt Jan Senderek von Kalifornien. Er mag die Natur und gerade die Startup-Mentalität im Silicon Valley. Seine Wochenenden verbringt er gerne am Lake Tahoe, abends genießt er vermeintliche Kleinigkeiten, wie, dass die Abendsonne in anderen Farben erstrahlt als in Deutschland. Und dann die Wirtschaft vor Ort: Etwas zu gründen sei dort überhaupt kein Problem, wiederholt er die Schwärmerei anderer Gründer. Selbst VCs überwiesen geringe Beträge in Höhe von 25.000 US-Dollar in fünf bis sieben Tagen.

“Die wissen einfach, dass Startups Geld brauchen, und pfuschen einem nichts ins Handwerk”, sagt Senderek. “Einen Business-Plan muss hier niemand schreiben. Investoren fragen, wie wir Geld verdienen wollen, können das sofort einschätzen, sagen ja oder nein oder machen einen Vorschlag, wie es statt dessen funktionieren könnte.” San Francisco sei das Beste gewesen, was seiner Firma passieren konnte. Für ein paar Jahre, das weiß er, wird er sich dort pudelwohl fühlen. Auf lange Sicht aber will er nach Deutschland zurück. » weiterlesen

Newcomer-Startup des SXSW-Festivals:
Es ist eine Foto-Video-Sharing-App!

Auch wenn die Erwartungen auf einen App-Hit im Vorfeld des diesjährigen SXSW-Festivals gedämpft waren: Mit Takes gibt es nun doch einen Kandidaten. Er macht ungefähr das, was viele andere Apps schon tun, nur etwas anders.

sxswDas South by Southwest-Festival (SXSW) bringt dieser Tage wieder Musik- und Digital-Fans im texanischen Austin zusammen. Seit im Rahmen des aus Networking, Gesprächsrunden, Parties und Konzerten bestehenden Events Twitter 2007 seinen großen Durchbruch erlebte, gefolgt von foursquare zwei Jahre später, stellt sich die US-Webgemeinde jeweils vor der Veranstaltung die Frage, welche App denn dieses Mal zum Liebling der Festival-Besucher und populären Gesprächsthema avancieren und im Anschluss allgemeine Bekanntheit erlangen würde. Doch da in den letzten Jahren die Erwartungen in einzelne hoch gehandelte Dienste wie etwa Highlight jeweils nicht erfüllt wurden und Twitter nach wie vor das einzige Unternehmen bleibt, das – lange Zeit nach der SXSW-Euphorie – überhaupt den Sprung in den Mainstream geschafft hat, verzichteten die meisten Blogs in diesem Jahr darauf, Newcomer mit Vorschusslorbeeren zu überhäufen.

Insgeheim dürfte aber dennoch der ein oder andere Besucher und beobachtende Redakteur darauf gehofft haben, dass sich zumindest ein Anbieter unter den 20.000 SXSW-Pilgerern zu einem Hit entwickeln würde. Diesem Artikel von evolver.fm zufolge ist eine neue, während des Events veröffentlichte iOS-Foto-Video-App namens Takes (Achtung, Website mit Musik!) der wahrscheinlichste Kandidat, die Ehre des Festivals als ideale Launchplattform für soziale Applikationen zu retten. Auch andere Medienangebote wie USA Today und CNET berichten positiv über die Anwendung des israelischen Startups, das somit im Nachgang des jetzt abgeschlossenen interaktiven SXSW-Teils noch von mehr Neugierigen unter die Lupe genommen werden dürfte. » weiterlesen

Neues Startup der wer-kennt-wen.de-Gründer:
dawawas will Gruppen das Teilen von Fotos vereinfachen

Mit dawawas schicken die Gründer des sozialen Netzwerks wer-kennt-wen.de einen kostenlosen Service ins Rennen, der über eine Browserversion und mobile Apps für verschiedene Plattformen das Teilen von Fotos besonderer Ereignisse erleichtern soll.

Es gibt ungefähr eine Million Möglichkeiten, Fotos ins Netz zu laden und dort mit Freunden zu teilen. Mindestens. Doch genau diese Vielfalt ist für viele User ein Problem: Sie wollen einfach nur eine simple, benutzerfreundliche Lösung, die über möglichst viele Plattformen erreichbar ist und ihre Privatsphäre-Anforderungen erfüllt. Selbst die populärsten Anbieter für Foto-Sharing wie Facebook oder Dropbox besitzen Schwächen, sind beispielsweise ungeeignet dafür, gemeinsam mit anderen Fotosammlungen anzulegen, oder bieten zu viel Funktionalität abseits des Fotothemas.

Patrick Ohler und Fabian Jager, die zwei Gründer des einstmals sehr erfolgreichen deutschen sozialen Netzwerks wer-kennt-wen.de, sehen noch viel Raum für Verbesserungen und haben mit dawawas ein neues Startup lanciert, das Nutzern jedes Erfahrungslevels ein digitales Zuhause für “ganz besondere Momente” bieten soll. Nach mehreren Monaten in der geschlossenen Testphase steht dawawas, das derzeit völlig kostenlos ist, nun allen Anwendern offen. » weiterlesen

Auto-Uploads von Smartphone-Fotos:
Regeln für einen fairen Umgang mit den Nutzern

Es hat durchaus Vorteile, mit Smartphones aufgenommene Fotos und Videos direkt in der Cloud zu speichern. Viele Webdienste drängen die Nutzer allerdings regelrecht dazu. Wünschenswert wäre ein Kodex, an den sich alle Anbieter halten.

Im Dezember beklagte ich das Bestreben einschlägiger Onlinedienste, Nutzer ihrer mobilen Apps mit teilweise fragwürdigen Mitteln dazu zu bringen, alle ihre Smartphone-Fotos und -Videos automatisch in die zu Cloud laden. Speziell Google+ fällt dabei negativ auf, und auch Dropbox verzichtet auf die deutliche Tonalität, die erforderlich wäre, um ein versehentliches Aktivieren dieser Funktion durch Anwender zu verhindern. Einige Wochen nach meinem Artikel gesellte sich auch Amazon zu diesem illustren Club und räumt sich ebenso zweifelhafte Freiheiten ein, um möglichst viele Fotos und Videos von den Android-Geräten der Anwender auf seine Server zu holen: Bei der überarbeiteten Amazon Cloud Drive Photos App für Android ist der Auto-Upload von Fotos standardmäßig aktiviert, muss also manuell abgeschaltet werden. » weiterlesen

Beeindruckend:
Berliner Foto-Sharing-App EyeEm überflügelt Instagram im US-App-Store

Erstmals hat der Berliner Instagram-Konkurrent EyeEm die Spitzengruppe in den US-amerikanischen App-Store-Charts erreicht. Seit einigen Tagen wird die EyeEm-App häufiger heruntergeladen als die des kalifornischen Vorbilds.

Als Instagram Mitte Dezember aufgrund umstrittener Änderungen seiner Geschäftsbedingungen ins mediale Kreuzfeuer geriet, war dies für die Konkurrenz ein Grund zur Freude. Ungeachtet der Frage, ob sie im Falle einer ähnlichen Marktposition nicht ebenfalls zu unpopulären, umsatzgenerierenden Maßnahmen greifen würden, sahen sie ihre Chance gekommen, verärgerten Instagram-Anwendern samt deren Smartphone-Fotos ein neues zu Hause zu geben. Besonders das Berliner Startup EyeEm positioniert sich seitdem als “gute”, ehrliche Instagram-Alternative in den Medien. Im Gespräch mit Welt Online (Springer-Link!) gab EyeEm-Mitgründer Florian Meissner zu Protokoll, dass die Hauptstädter von Instagrams Negativschlagzeilen profiteren und monatlich 30 prozentige Zuwächse bei den Nutzerzahlen verzeichnen würden. Mit absoluten Zahlen halten er und seine Mitstreiter sich jedoch traditionell zurück, weshalb man ihnen die wenig konkreten Wachstumsmeldungen bisher einfach so abnehmen musste.

Doch erstmalig existiert nun ein eindeutiger Beleg für die steigende Popularität der Berliner Foto-Sharing-Anwendung: Dem im Sommer 2011 lancierten Dienst ist es tatsächlich gelungen, sich einen der wichtigen vorderen Plätze in Apples US-App-Store zu sichern. Im kategorieübergreifenden Ranking der am meisten heruntergeladenen Gratis-Apps belegt EyeEm momentan den beachtlichen elften Platz – einen Rang vor dem momentan vieldiskutierten Newcomer Snapchat. Noch beeindruckender: Aus der Kategorie Foto & Video wird derzeit von iPhone-Nutzern in den USA nur eine einzige App häufiger heruntergeladen als EyeEm: YouTube. Auch hier landet Snapchat wiederum einen Platz hinter EyeEm. Instagram platziert sich lediglich auf dem fünften Platz. » weiterlesen