Thema: Fotodienste

 

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Newcomer-Startup des SXSW-Festivals:
Es ist eine Foto-Video-Sharing-App!

Auch wenn die Erwartungen auf einen App-Hit im Vorfeld des diesjährigen SXSW-Festivals gedämpft waren: Mit Takes gibt es nun doch einen Kandidaten. Er macht ungefähr das, was viele andere Apps schon tun, nur etwas anders.

sxswDas South by Southwest-Festival (SXSW) bringt dieser Tage wieder Musik- und Digital-Fans im texanischen Austin zusammen. Seit im Rahmen des aus Networking, Gesprächsrunden, Parties und Konzerten bestehenden Events Twitter 2007 seinen großen Durchbruch erlebte, gefolgt von foursquare zwei Jahre später, stellt sich die US-Webgemeinde jeweils vor der Veranstaltung die Frage, welche App denn dieses Mal zum Liebling der Festival-Besucher und populären Gesprächsthema avancieren und im Anschluss allgemeine Bekanntheit erlangen würde. Doch da in den letzten Jahren die Erwartungen in einzelne hoch gehandelte Dienste wie etwa Highlight jeweils nicht erfüllt wurden und Twitter nach wie vor das einzige Unternehmen bleibt, das – lange Zeit nach der SXSW-Euphorie – überhaupt den Sprung in den Mainstream geschafft hat, verzichteten die meisten Blogs in diesem Jahr darauf, Newcomer mit Vorschusslorbeeren zu überhäufen.

Insgeheim dürfte aber dennoch der ein oder andere Besucher und beobachtende Redakteur darauf gehofft haben, dass sich zumindest ein Anbieter unter den 20.000 SXSW-Pilgerern zu einem Hit entwickeln würde. Diesem Artikel von evolver.fm zufolge ist eine neue, während des Events veröffentlichte iOS-Foto-Video-App namens Takes (Achtung, Website mit Musik!) der wahrscheinlichste Kandidat, die Ehre des Festivals als ideale Launchplattform für soziale Applikationen zu retten. Auch andere Medienangebote wie USA Today und CNET berichten positiv über die Anwendung des israelischen Startups, das somit im Nachgang des jetzt abgeschlossenen interaktiven SXSW-Teils noch von mehr Neugierigen unter die Lupe genommen werden dürfte. » weiterlesen

Neues Startup der wer-kennt-wen.de-Gründer:
dawawas will Gruppen das Teilen von Fotos vereinfachen

Mit dawawas schicken die Gründer des sozialen Netzwerks wer-kennt-wen.de einen kostenlosen Service ins Rennen, der über eine Browserversion und mobile Apps für verschiedene Plattformen das Teilen von Fotos besonderer Ereignisse erleichtern soll.

Es gibt ungefähr eine Million Möglichkeiten, Fotos ins Netz zu laden und dort mit Freunden zu teilen. Mindestens. Doch genau diese Vielfalt ist für viele User ein Problem: Sie wollen einfach nur eine simple, benutzerfreundliche Lösung, die über möglichst viele Plattformen erreichbar ist und ihre Privatsphäre-Anforderungen erfüllt. Selbst die populärsten Anbieter für Foto-Sharing wie Facebook oder Dropbox besitzen Schwächen, sind beispielsweise ungeeignet dafür, gemeinsam mit anderen Fotosammlungen anzulegen, oder bieten zu viel Funktionalität abseits des Fotothemas.

Patrick Ohler und Fabian Jager, die zwei Gründer des einstmals sehr erfolgreichen deutschen sozialen Netzwerks wer-kennt-wen.de, sehen noch viel Raum für Verbesserungen und haben mit dawawas ein neues Startup lanciert, das Nutzern jedes Erfahrungslevels ein digitales Zuhause für “ganz besondere Momente” bieten soll. Nach mehreren Monaten in der geschlossenen Testphase steht dawawas, das derzeit völlig kostenlos ist, nun allen Anwendern offen. » weiterlesen

Auto-Uploads von Smartphone-Fotos:
Regeln für einen fairen Umgang mit den Nutzern

Es hat durchaus Vorteile, mit Smartphones aufgenommene Fotos und Videos direkt in der Cloud zu speichern. Viele Webdienste drängen die Nutzer allerdings regelrecht dazu. Wünschenswert wäre ein Kodex, an den sich alle Anbieter halten.

Im Dezember beklagte ich das Bestreben einschlägiger Onlinedienste, Nutzer ihrer mobilen Apps mit teilweise fragwürdigen Mitteln dazu zu bringen, alle ihre Smartphone-Fotos und -Videos automatisch in die zu Cloud laden. Speziell Google+ fällt dabei negativ auf, und auch Dropbox verzichtet auf die deutliche Tonalität, die erforderlich wäre, um ein versehentliches Aktivieren dieser Funktion durch Anwender zu verhindern. Einige Wochen nach meinem Artikel gesellte sich auch Amazon zu diesem illustren Club und räumt sich ebenso zweifelhafte Freiheiten ein, um möglichst viele Fotos und Videos von den Android-Geräten der Anwender auf seine Server zu holen: Bei der überarbeiteten Amazon Cloud Drive Photos App für Android ist der Auto-Upload von Fotos standardmäßig aktiviert, muss also manuell abgeschaltet werden. » weiterlesen

Beeindruckend:
Berliner Foto-Sharing-App EyeEm überflügelt Instagram im US-App-Store

Erstmals hat der Berliner Instagram-Konkurrent EyeEm die Spitzengruppe in den US-amerikanischen App-Store-Charts erreicht. Seit einigen Tagen wird die EyeEm-App häufiger heruntergeladen als die des kalifornischen Vorbilds.

Als Instagram Mitte Dezember aufgrund umstrittener Änderungen seiner Geschäftsbedingungen ins mediale Kreuzfeuer geriet, war dies für die Konkurrenz ein Grund zur Freude. Ungeachtet der Frage, ob sie im Falle einer ähnlichen Marktposition nicht ebenfalls zu unpopulären, umsatzgenerierenden Maßnahmen greifen würden, sahen sie ihre Chance gekommen, verärgerten Instagram-Anwendern samt deren Smartphone-Fotos ein neues zu Hause zu geben. Besonders das Berliner Startup EyeEm positioniert sich seitdem als “gute”, ehrliche Instagram-Alternative in den Medien. Im Gespräch mit Welt Online (Springer-Link!) gab EyeEm-Mitgründer Florian Meissner zu Protokoll, dass die Hauptstädter von Instagrams Negativschlagzeilen profiteren und monatlich 30 prozentige Zuwächse bei den Nutzerzahlen verzeichnen würden. Mit absoluten Zahlen halten er und seine Mitstreiter sich jedoch traditionell zurück, weshalb man ihnen die wenig konkreten Wachstumsmeldungen bisher einfach so abnehmen musste.

Doch erstmalig existiert nun ein eindeutiger Beleg für die steigende Popularität der Berliner Foto-Sharing-Anwendung: Dem im Sommer 2011 lancierten Dienst ist es tatsächlich gelungen, sich einen der wichtigen vorderen Plätze in Apples US-App-Store zu sichern. Im kategorieübergreifenden Ranking der am meisten heruntergeladenen Gratis-Apps belegt EyeEm momentan den beachtlichen elften Platz – einen Rang vor dem momentan vieldiskutierten Newcomer Snapchat. Noch beeindruckender: Aus der Kategorie Foto & Video wird derzeit von iPhone-Nutzern in den USA nur eine einzige App häufiger heruntergeladen als EyeEm: YouTube. Auch hier landet Snapchat wiederum einen Platz hinter EyeEm. Instagram platziert sich lediglich auf dem fünften Platz. » weiterlesen

Foto-Sharing:
Twitters fieberhafte Suche nach einer Antwort auf Instagram

Nachdem Instagram nicht Twitter sondern Facebook das Ja-Wort gab, verschlechtert sich das Verhältnis zwischen dem Microbloggingdienst und der Foto-App stetig. Twitters Suche nach Wegen, um sich gegen die Konkurrenz zu stärken, läuft auf Hochtouren. Auch Web-2.0-Pionier Flickr spielt dabei eine Rolle.

Vor einem Monat beschrieb ich, wie sich Instagram immer mehr zu einem Problem für Twitter entwickelt und dessen weiterer Wachstumskurve auf mobilen Geräten im Wege steht. Seitdem geschah an dieser Front so einiges: Der Microbloggingservice hat seine Ankündigung, eigene Fotofilter einzuführen, wahr gemacht, und stößt damit in Instagram-Territorium vor. Fast zeitgleich verschlechterte sich das direkte Verhältnis zwischen dem zu Facebook gehörenden Instagram und Twitter: Schnappschüsse aus der Foto-App werden auf Initiative von Instagram seit Anfang Dezember nicht mehr direkt innerhalb von Tweets angezeigt. » weiterlesen

Snapchat:
Der letzte Startup-Hype des Jahres

Mit dem Smartphone aufgenommene Fotos und Videos, die sich innerhalb von einigen Sekunden selbst zerstören? Was seltsam und sinnlos klingt, trifft den Nerv vieler vor allem junger Nutzer, wie das US-Startup Snapchat gerade beweist.

Wie es aussieht, darf sich die schnelllebige Webszene kurz vor dem Jahreswechsel nochmal einem kleinen oder womöglich auch größeren Startup-Hype hingeben. Die Art, wie die iOS- und Android-App Snapchat wie aus dem Nichts in den Fokus aller reichweitenstarken US-Techmedien gerückt ist, erinnert an die plötzliche Aufmerksamkeit für Pinterest vor einem Jahr. Denn wie der Bilder-Bookmarking-Service damals hat auch die Foto-App aus Los Angeles bereits eine rege Anwenderschaft, bevor sie nun höchste redaktionelle Priorität bei den US-Blogs erhält. Wobei es in den vergangenen Monaten schon den ein oder anderen Bericht gab, unter anderem bei TechCrunch und im Bits-Blog der New York Times.

Snapchat erlaubt es Nutzern, Fotos mit eingebautem Selbstzerstörungsmodus an ihre Kontakte zu schicken – und seit Freitag auch kurze Videoclips. Die Sichtbarkeit jedes Schnappschusses muss begrenzt werden, mindestens eine Sekunde und maximal zehn Sekunden kann das Bild dem oder den Empfängern sichtbar gemacht werden. Um ein empfangenes Foto zu öffnen, muss der Finger auf die dazu eingehende Nachricht gehalten werden, wodurch die Anfertigung eines Screenshots erschwert wird. Gelingt dies doch, bekommt der Absender eine Benachrichtigung, kann aber nichts dagegen tun. » weiterlesen

Facebook, Dropbox und Google+:
Onlinedienste wollen die Fotos der Smartphone-Nutzer – um jeden Preis

Facebook, Dropbox und Google+ bieten Smartphone-Nutzern die Möglichkeit, alle ihre Fotos automatisiert in die Cloud zu laden. Die Mittel, mit denen Anwender dazu gebracht werden sollen, sind mitunter fragwürdig. Speziell bei Google.

Spätestens seit dem eindrucksvollen Aufstieg von Instagram ist klar, dass das Anfertigen und Teilen von Fotos zu den beliebtesten Tätigkeiten vieler Menschen gehört. Die führenden Onlinedienste haben erkannt, wie entsprechende Funktionalität dabei helfen kann, die Aktivität und den Lock-In ihrer Nutzer zu verstärken. Die Folge: Nach und nach ergänzen sie ihre mobilen Apps mit Features zum automatisierten Synchronisieren von Smartphone-Fotos. Anstatt dass Anwender selektiv Bilder ins Netz laden, sollen sie dazu animiert werden, eine dauerhafte Genehmigung zum Upload zu geben. Sowohl Dropbox als auch Google+ praktizieren dies schon länger, seit Ende November setzt auch Facebook auf Foto-Sync.

Persönlich stehe ich einer derartigen Funktion skeptisch gegenüber, sofern das ultimative Ziel nicht ein Cloudbackup darstellt – so wie bei Dropbox – sondern eine Veröffentlichung. Nur darum geht es aber Google+ und Facebook. Bei beiden Services werden Fotos in einen privaten Ordner geladen, damit sie sich anschließend möglichst in wenigen Schritten den eigenen Kontakten zugänglich machen lassen. Für einige ganz eifrige Fotosharer mag dies verlockend klingen, aber der Großteil der Smartphone-Nutzer dürfte nur einen sehr kleinen Teil der in der Regel direkt nach dem Anfertigen oder spätestens beim Öffnen der jeweiligen App hochgeladenen Schnappschüsse tatsächlich publizieren. Andererseits verstehe ich gut, dass Usern, die aus welchen Gründen auch immer den Autosync aktivieren wollen, eine derartige Option geboten wird. Problematisch ist jedoch, wie dies geschieht. Besonders Google+ agiert hier mit wenig Rücksicht auf den Nutzer.

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On-Demand-Fotos von Orten:
eyeQuest stellt sich der Herausforderung

“Schau dir die Welt durch die Augen eines anderen an”, so der Aufruf von eyeQuest. Das Berliner Startup stellt sich den damit verbundenen Herausforderungen.

Als ich im Mai dieses Jahres die Pläne des Berliner Startups eyeQuest vorstellte, fiel mein Fazit gemischt aus. Während das Konzept, dass jeder Smartphone-Besitzer zu jedem Zeitpunkt ein im Moment aufgenommenes Video oder Foto von einem beliebigen Ort anfordern kann, in einer Vielzahl von Einsatzszenarien äußerst praktisch sein dürfte, stellt das Henne-Ei-Problem und die enorme Schwierigkeit für nahezu alle der Hunderten von jungen mobilen Social Apps, eine kritische Masse an Usern zu erreichen, die Hauptstädter vor eine riesige Herausforderung. Um es mit den Worten des von mir geschätzten New Yorker Investors Fred Wilson auszudrücken: “Das Verhalten der Anwender wird zunehmend starr, und es ist komplizierter denn je, aus dem Nichts eine breite Nutzerschaft aufzubauen”.

Doch das eyeQuest-Gründer-Trio, bestehend aus Lüder Brüggemann, Thomas Brüggemann sowie Meik Dankleff, lässt sich von den widrigen Marktgegebenheiten nicht einschüchtern. Zumal die Drei vollständig auf das mobile Web setzen und damit von den allgemein steigenden Anwenderzahlen und der zunehmenden Offenheit der User für Anwendungsbereiche des mobilen Internets profitieren. Vor wenigen Tagen gaben sie grünes Licht für die offene Beta-Phase von eyeQuest. Ab sofort steht die für iPhone und Android angebotene App allen Interessierten zum kostenlosen Download bereit, nachdem sie im Vergleich zur Closed-Beta-Version von grundauf überabeitet wurde.

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Mobiles Internet:
Twitters Problem heißt Instagram

Je mehr Zeit Nutzer unterwegs mit Instagram verbringen, desto stärker bedroht dies Twitters Wachstumspotenzial im mobilen Segment. Der Microbloggingdienst muss handeln.

Twitter hat ein Problem. Es heißt Instagram. Ungebrochen wächst die zu Facebook gehörende Foto-Sharing-Applikation. Die auf den ersten Blick seltsam anmutende Mehrmarkenstrategie des sozialen Netzwerks hat einen entscheidenden Vorteil: Jede Minute, die Nutzer mehr Zeit bei Instagram verbringen, widmen sie sich weniger dem Wettbewerber Twitter. Mittlerweile liegt die Foto-Applikation hier sogar vor dem Microbloggingdienst. Die Ambitionen der Kalifornier sind groß, wie kürzlich Holger Schmidt skizzierte.

Für Twitter gibt es nur einen Ausweg aus dieser Misere: Es muss sein eigenes Angebot rund um Fotos derartig ausbauen, dass seine User einerseits weniger Zeit damit verbringen, bei Instagram ihren Fotostream zu begutachten, und damit sie andererseits Schnappschüsse nicht mit Instagram aufnehmen und von dort aus bei Twitter publizieren, sondern direkt über Twitter.

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Nutzungsrechte von Smartphone-Fotos:
Instagram benötigt ein
Creative-Commons-Modell

Bei i-am-cc.org können die über 80 Millionen Instagram-Nutzer ihre Smartphone-Fotos unter eine Creative-Commons-Lizenz stellen. Das Projekt zeigt, wieso der jetzt zu Facebook gehörende Dienst das Creative-Commons-Modell selbst implementieren sollte.

Über 80 Millionen Menschen nutzen Instagram, um mit ihrem iPhone oder Android-Smartphone Fotos online zu veröffentlichen. Ganze fünf Millionen Schnappschüsse landen Tag für Tag auf den Servern des nun zu Facebook gehörenden Jungunternehmens aus San Francisco. Damit platziert sich Instagram mit großem Abstand vor dem Pionier Flickr. Dort werden täglich etwa 1,8 Millionen Fotos hochgeladen. Das von vielen Fotografen noch immer geliebte Flickr hat unter der Ägide von Besitzerin Yahoo den Smartphone-Boom verschlafen und muss sich damit abfinden, nur noch zweite Geige zu spielen und die rasant wachsende Gruppe der mit Mobiltelefonen ausgerüsteten Hobby-Fotografen als Nutzer verpasst zu haben.

Abgesehen von der tendenziell besseren Qualität der bei Flickr gespeicherten Fotos – unter den Anwendern befinden sich zahlreiche Profi-Fotografen, die minderwertigen Smartphone-Kameras nur wenig abgewinnen können – lässt Flickr den rasant wachsenden Neuling Instagram aber noch in einem anderen Punkt hinter sich: Wer seine kreativen Werke bei Flickr hochlädt, kann sie unter eine Creative-Commons-Lizenz stellen und unentgeltlich der Allgemeinheit zur weiteren Verwendung anbieten. Wir schauen für Symbolbilder zu unseren Artikeln gerne bei Flickr und finden fast immer etwas Geeignetes.

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