Thema: Fotodienste

 

Alle 41 Artikel zum Thema Fotodienste auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Monetarisierung von Amateur- und Hobby-Fotos:
Wie EyeEm zum Bildanbieter des 21. Jahrhunderts werden will

Für EyeEm hat sich 2014 zu einem Schüsseljahr entwickelt. Mit dem Launch des Bildrechte-Marktplatzes und einer Distributions-Partnerschaft mit Getty Images können die Hauptstädter deutlich besser als bisher die Ziele des Startups vermitteln. Hobby- und Amateur-Fotografen sollen mit dem Dienst endlich ihre kreativen Schnappschüsse zu Geld machen können.

EyeEm

Als Berlin ab ungefähr 2009 zum internationalen Anziehungspunkt und zu Deutschlands Internet- und Gründer-Hauptstadt aufstieg, entstanden unzählige experimentelle Startups im Web- und später im Mobile-Bereich. Die wenigstens davon existieren heute noch. Doch während in der Hauptstadt mittlerweile die mit besseren Voraussetzungen ausgestattete “dritte Gründerwelle” läuft, entwickelt sich EyeEm, einer der wenigen “Überlebenden” der abenteuerlichen Anfangszeit des “neuen Berlins”, immer besser.

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Erste Übernahme:
EyeEm kauft Schweizer Startup sight.io

EyeEm hat seine erste Übernahme vollzogen: Die Macher des Schweizer Unternehmens sight.io entwickeln ihre Foto-Analyse-Technologie künftig für das Berliner Startup weiter.

Sight.ioFür den Berliner Fotodienst EyeEm entwickelt sich 2014 zu einem anscheinend sehr guten Jahr. Mit ansehnlichen zehn Millionen registrierten Nutzern starteten die Hauptstädter ins Jahr. Im Frühling wurde ein Marktplatz für Fotos lanciert, über den Nutzer Smartphone-Schnappschüsse zu Geld machen können. Es folgte die Bekanntgabe einer Kooperation mit Getty Images. Parallel rekrutierte das 2011 gegründete Startup Schlüsselpersonen wie etwa Flickrs ehemaligen Produktchef Markus Spiering. » weiterlesen

Instagram veröffentlicht Bolt:
Facebook schießt aus allen Rohren, um Snapchat zu stoppen

Wenige Wochen nach Slingshot veröffentlicht Facebook abermals eine App zur Kommunikation mittels Fotos und Videos: Bolt ist direkt unter der Instagram-Marke angesiedelt – und funktioniert genau wie der Berliner Dienst Taptalk.

boltAls Facebook Mitte Juni seinen nächsten Versuch präsentierte, Snapchat etwas in den Weg zu stellenz, bot das Resultat namens Slingshot eine kleine Überraschung: Es war entgegen eines Wochen zuvor publizierten Berichts der Financial Times doch kein waschechter Klon der Berliner Foto-Sharing-App Taptalk. Falsch lag die Zeitung mit ihrer Ankündigung trotzdem nicht. Tatsächlich werkelte man bei dem sozialen Netzwerk an einer Nachahmung von Taptalk – nur sollte deren Veröffentlichung etwas später erfolgen. Am gestrigen Dienstagabend war es soweit: Die neueste Foto-App des Internetkonzerns wurde offiziell vom Instagram-Team entwickelt, heißt Bolt und steht zum Debüt lediglich für iOS- und Android-User in Singapur, Südafrika und Neuseeland bereit. Und ja, Bolt ist im Prinzip identisch mit Taptalk. » weiterlesen

Foto-App GoCam mit Gestenerkennung:
Schwedisches Startup perfektioniert den Selfie

Gelungene Selfies erfordern einiges an Arm- und Daumen-Einsatz. Das schwedische Startup Crunchfish hat mit GoCam eine kostenfreie iOS-App veröffentlicht, die Selbstporträts per Gestensteuerung erlaubt.

GoCam2014 ist zweifelsohne das Jahr des Selfies. Dem durch Smartphones populär gemachten Selbstporträt-Phänomen wurde vor einigen Monaten gar ein eigener Song gewidmet. Dessen Musikvideo konnte in rund 150 Tagen sage und schreibe 160 Millionen Views bei YouTube anhäufen. Neuerdings dient der Selfie auch als Vorlage für eine Sitcom.

Doch bis die Evolution mit der technischen Entwicklung gleichzieht und Menschen mit längeren Armen beglückt, bleibt bei Selfies gewisses Potenzial ungenutzt, was Perspektive, Motive sowie die Anzahl der abgebildeten Personen angeht. Crunchfish, ein Startup aus dem südschwedischen Malmö, hat nun eine spezielle Selfie-Applikation entwickelt, die das spontane Selbstporträt auf die nächste Entwicklungsstufe hebt: GoCam erlaubt Schnappschüsse, ohne dass dazu das Smartphone oder Tablet in der Hand gehalten werden muss. Gestenerkennung und -steuerung machts möglich. » weiterlesen

Exklusiv:
Dropbox kauft deutsch-amerikanisches Foto-Startup Loom

Das von drei Deutschen in San Francisco gegründete Startup Loom veröffentlichte im vergangenen Jahr eine Art Dropbox für Fotos. Jetzt hat Dropbox ihr Unternehmen gekauft – um darauf aufbauend die in der vergangenen Woche vorgestellte App Carousel weiterzuentwickeln.

LoomSummary in English at the end of the article.

Als Dropbox in der vergangenen Woche die Foto- und Video-Galerie-App Carousel veröffentlichte, wird manchen die funktionelle und visuelle Parallele zu einem existierenden Dienst namens Loom aufgefallen sein. Die Ähnlichkeit ist kein Zufall: Der Cloudspezialist aus San Francisco hat das deutsch-amerikanische Startup Loom vor zwei Monaten heimlich übernommen.

Im Sommer vergangenen Jahres, als die drei deutschen Loom-Gründer Jan Senderek, Philipp Wein und Daniel Wagner mit ihrer Anwendung für den cloudbasierten Abgleich von Fotos zwischen iOS- und Mac-Geräten ins Netz gingen, war ihr Dienst laut Mitgründer und CEO Senderek die einzige Lösung überhaupt, die Synchronisation und Galerie-Funktion vereinte. Schnell erkannte das Trio, dass es mit Loom ein Produkt entwickelt hatte, das auf eine erhebliche Nachfrage stieß. Nicht nur das Nutzerfeedback zeigte dies, sondern auch das sofort vorhandene Interesse von Investoren. Schon mit zwei anderen vorherigen Startups, Eeve und Popset, hatten sich die Loom-Macher dem Thema Smartphone-Fotos gewidmet, dabei jedoch nicht den erhofften Erfolg erzielt. » weiterlesen

Lirdy:
Ein unkonventionelles Foto-Startup, das einen zweiten Blick wert ist

Auf Lirdy können Freunde die Fotos eines gemeinsamen Events sehr einfach zusammentragen. Die App erstaunt mit traditionellen Eigenschaften: Die Aufnahme erfolgt über einen QR-Code, die Fotos gehören den Nutzern, die Server stehen in Deutschland, die App bietet einen Offline-Modus.

Für gewöhnlich schaltet man als Leser spätestens hier ab: noch ein Foto-Startup. Da gibt’s sicher nichts, was man nicht schon einmal gesehen hätte. Auch im Falle von Lirdy stimmt das natürlich: Die Idee, dass mehrere Freunde die Fotos einer gemeinsamen Veranstaltung auf einer Plattform sammeln, ist nicht neu. Aber warum hat sich dann immer noch kein Tool durchgesetzt, das sich für genau diesen Zweck eignet?

Geht es darum, die Fotos einer Party oder einer Hochzeit von allen Beteiligten zu sammeln, die Bildrechte nicht einem Social Network zu überlassen oder standardmäßig zu veröffentlichen, dann gehen einem die Optionen tatsächlich recht schnell aus. Das Startup Lirdy aus Berlin will diese eine Funktion erfüllen: gemeinsame Fotoalben, privat oder auf Wunsch öffentlich. Wer ein Album erstellt, behält die volle Kontrolle darüber, welche Bilder aufgenommen werden, die Bildrechte bleiben bei den Urhebern. » weiterlesen

Wettbewerb der Kommunikations-Apps:
Instagram und der vermeintliche Snapchat-Neid

Instagrams Einführung einer Funktion für Direktnachrichten führte zu regen Vergleichen mit Snapchat. Doch diese Sichtweise greift zu kurz.

Instagram DirectWas war das für eine Aufregung in der vergangenen Woche: Instagram führte den Direktversand von Fotos und Miniclips an ausgewählte Personen ein und Journalisten, Blogger und Branchenkenner überschlugen sich mit Vergleichen zur angesagten Foto-/Videosharing-App Snapchat. Bei Twitter gab es fast 100.000 Tweets, die Instagram und Snapchat nebeneinander erwähnten. Die Skizzierung der Parallele hat nur einen Makel: Die Kernfunktion von Snapchat, nämlich die sich selbst zerstörenden Schnappschüsse, übernimmt Instagram nicht. » weiterlesen

taper.me:
Ein Instagram mit Musik

taper.me will das Sharing von visuellen Inhalten mit einem Soundtrack ergänzen. Sowohl die aus der Schweiz stammende App als auch die Idee sozialer Musikdienste generell verlangen noch nach Arbeit.

Mit vielen Musikstücken verbinden wir Erinnerungen an ganz besondere Lebensmomente: Der alte Sommerhit führt uns zurück in einen tollen Urlaub und die Schnulze lässt die Nervosität vor dem ersten Date wieder aufkommen. Der Ansatz, Momente mit einem Song zu verbinden, ist die Grundlage von taper.me, einer neuen App für iOS aus der Schweiz. Die Umsetzung lässt sich als Instagram mit Musik beschreiben: Man teilt ein Foto in einem öffentlichen Stream und fügt zusätzlich einen auf Spotify verfügbaren Song hinzu. Im Gegensatz zu beispielsweise SoundTracking wird dabei stets das ganze Lied angehängt und nicht nur ein Ausschnitt

“Wir alle teilen so viele Bilder und Videos wie noch nie. Gleichzeitig hören wir mehr Musik denn je. Während sich die meisten Social-Music-Apps im Kern um die Entdeckung neuer Songs drehen, fokussieren wir uns auf Musik als Mittel fürs Storytelling”, beschreibt der Gründer Daniel Jörg, Kommunikationsstratege und international aktiver Musiker, die Idee. » weiterlesen

Fotos und Videos verstecken:
Keepsafe befriedigt Datenschutzbedürfnisse von Smartphone-Nutzern

Das von zwei Deutschen in San Francisco gegründete Startup Keepsafe erlaubt Nutzern von iPhones und Android-Smartphones das Verstecken ihrer Schnappschüsse. Was trivial klingt, entwickelt sich zu einem Downloadhit.

Mindestens 50.000 Deutsche sollen in der Region zwischen San Francisco und dem Silicon Valley leben. Viele von ihnen sind bei etablierten Internetfirmen oder jungen Startups tätig, oder sie gründen selbst, nicht selten sehr erfolgreich und ohne, dass die hiesige Tech-Presse sie im Blickfeld hat. Dies gilt auch für die aus Deutschland stammenden Wahlkalifornier Zouhair Belkoura und Philipp Berner. Mit ihrem Anfang 2012 lancierten Startup Keepsafe und der dazugehörigen App erlauben sie Besitzern von iPhones und Android-Smartphones das Verstecken von lokal gespeicherten Fotos und Videos. » weiterlesen

Loom-Gründer Jan Senderek:
Über London ins Valley – und irgendwann zurück nach Deutschland

Was mit Fotos: Loom-Gründer Jan Senderek zog von Köln über London ins Silicon Valley und schwört auf die dortige Startup-Mentalität. Trotzdem will er langfristig zurück nach Deutschland. Warum?

LoomEigentlich schwärmt Jan Senderek von Kalifornien. Er mag die Natur und gerade die Startup-Mentalität im Silicon Valley. Seine Wochenenden verbringt er gerne am Lake Tahoe, abends genießt er vermeintliche Kleinigkeiten, wie, dass die Abendsonne in anderen Farben erstrahlt als in Deutschland. Und dann die Wirtschaft vor Ort: Etwas zu gründen sei dort überhaupt kein Problem, wiederholt er die Schwärmerei anderer Gründer. Selbst VCs überwiesen geringe Beträge in Höhe von 25.000 US-Dollar in fünf bis sieben Tagen.

“Die wissen einfach, dass Startups Geld brauchen, und pfuschen einem nichts ins Handwerk”, sagt Senderek. “Einen Business-Plan muss hier niemand schreiben. Investoren fragen, wie wir Geld verdienen wollen, können das sofort einschätzen, sagen ja oder nein oder machen einen Vorschlag, wie es statt dessen funktionieren könnte.” San Francisco sei das Beste gewesen, was seiner Firma passieren konnte. Für ein paar Jahre, das weiß er, wird er sich dort pudelwohl fühlen. Auf lange Sicht aber will er nach Deutschland zurück. » weiterlesen