Thema: Echtzeitweb

 

Alle 22 Artikel zum Thema Echtzeitweb auf netzwertig.com:

Echtzeitweb:
Lasst die Finger
von den Eilmeldungen!

Eilmeldungen, die keine sind, gehören zu den unerfreulichen Folgen des schnelldrehenden digitalen Nachrichtenzyklus. Damit muss endlich Schluss sein!

Das Echtzeitweb, vor allem in Gestalt von Twitter, hat viele tolle Seiten und bewährt sich regelmäßig als schnellste Quelle für Informationen über aktuelle, nachrichtenrelevante Ereignisse. Doch leider tragen die Eignung des Microbloggingdienstes als News-Distributionskanal und das generell erhöhte Tempo des digitalen Nachrichtenzyklus auch seltsame und teils unerträgliche Blüten. Eine davon, die immer absurderer Züge annimmt: Die inflationäre Verwendung des Zusatzes “Eilmeldung” als Signal besonderer Aktualität.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich über Eilmeldungen beschwere, und jeder aktive Twitter-Nutzer wird sich wohl schon einmal per Tweet über Eilmeldungen ohne wirkliche Eile ausgelassen haben. Doch in der vergangenen Woche gab es zwei Fälle einer missbräuchlichen Verwendung des “Eil”-Zusatzes, die deutlich machen, dass es so einfach nicht mehr weitergehen kann.

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Gegentrend zum On-Demand-Konsum:
Digitale Mediennutzung als Gemeinschaftserlebnis

Eine Reihe von Onlinediensten versucht, in Gemeinschaft erlebte Ereignisse der “realen” Welt ins Digitale zu übertragen. Die dabei übernommenen, für Online-Medienangebote sonst unüblichen Begrenzungen scheinen in diesem Fall niemanden zu stören.

Foto: Flickr/deadserpents, CC-Lizenz
Foto: Flickr/deadserpents, CC-Lizenz
Das Internet hat unseren Medienkonsum in höchstem Maße fragmentiert. Statt sich mit der begrenzten Zahl an Zeitungen, TV-Sendern oder Radio-Stationen zufrieden stellen zu müssen, kann sich jeder Nutzer ein ganz persönliches Medienangebot zusammenstellen und dieses zu einem beliebigen Augenblick losgelöst von Sendezeiten und Auflagen genießen.

Doch trotz oder gerade wegen dieser Entwicklung zu einer immer individuelleren Mediennutzung, bei der eine steigende Zahl von Menschen zum selben Zeitpunkt unterschiedliche Inhalte konsumiert, entsteht derzeit ein entgegengesetzter Trend: Medienkonsum als kollektives, lineares Gemeinschaftserlebnis in Echtzeit.

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Five twenty:
Nachrichtenaggregator
zügelt das Echtzeitweb

Five twenty ist ein neuer Nachrichtenaggregator aus Konstanz, der die wichtigsten Meldungen von einer Reihe führender Nachrichtenportale in Form eines personalisierbaren, zweimal täglich erscheinenden Onlinemagazins zusammenstellt. Nutzer brauchen keine Angst mehr haben, etwas zu verpassen.

Mit dem Internet hat sich die Dynamik der Nachrichtenwelt verändert und radikal beschleunigt. Jedes Ereignis findet als Information quasi in Echtzeit seinen Weg ins Social Web und wird zumeist wenige Minuten später von den ersten Publikumsmedien aufgegriffen. Die Zeiten, in denen Blattmacher viele Stunden lang über die Position und Relevanz von Meldungen sinnieren konnten, sind vorbei.

Für am Welt- und Tagesgeschehen interessierte Menschen führt dies zu der Herausforderung, sich nicht von dem stetigen Nachrichtenstrom ablenken zu lassen, gleichzeitig aber das wirklich Wichtige nicht zu verpassen. Der Konstanzer Kevin Heusinger will mit seinem gerade in geschlossener Alpha-Phase gestarteten Dienst Five twenty eine Lösung für dieses Problem anbieten.

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Linkwertig:
Backtype, Google+, Echtzeit, Heimat

BackType
Twitter hat BackType – einen Aggregator von Kommentaren auf Blogs und mit BackTweets von Reaktionen auf Twitter – übernommen.

» BackType Has Been Acquired by Twitter

 

Google+ Charts
Die erste Rangliste für Google+ ließ nicht lange auf sich warten, der mit Abstand populärste Benutzer ist Mark Zuckerberg. Danach kommen die Google-Gründer und Google+-Chef Vic Gundotra, allerdings haben alle drei keine eigenen Freunde.

» Google+ Statistics

 

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Echtzeiterlebnis:
turntable.fm verändert
den Musikkonsum

turntable.fm erobert die Herzen von Musikfreunden. Mit dem sonst nur von Partys, Konzerten und aus Clubs bekannten Echtzeiterlebnis verändert das US-Startup die Art, wie wir Musik im Netz konsumieren.

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Am Montag der vergangenen Woche berichteten wir über turntable.fm, den neuen US-Musikdienst, bei dem in grafischen Chaträumen bis zu fünf User als DJs gegeneinander mit ihren Songs antreten und von den Zuhörern bewertet werden.

Zum Zeitpunkt des Verfassens hatte ich den nur über das eigene Facebook-Konto zugänglichen Service einem eintägigen Intensivtest unterzogen und ihm umgehend mächtiges Suchtpotenzial attestiert. Heute, bald zwei Wochen später, brauche ich von dieser Aussage keinen Zentimeter weit abrücken.

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Skylines:
Echtzeit-Aggregator für Twitter-Fotos

Das niederländische Startup Skylines bietet eine Echtzeit-Suchmaschine für bei Twitter veröffentlichte Fotos von Instagram, Twitpic und Yfrog. Nutzer können Suchbegriffe per Follow-Feature abonnieren oder sich von dem Dienst einen nach Relevanz zusammengestellten Feed servieren lassen.

Lehrgänge starten am 7. Juni - jetzt anmelden! — SOMEX Social Media Akademie im Herzen von Zürich: Experten erklären wie Social Media unsere Kultur und Geschäftsprozesse verändern und vermitteln die Fähigkeit, sich gekonnt im Social Web zu bewegen. — Textanzeige

Eine nicht unbeträchtliche Zahl an Internetnutzern lädt jeden Tag über ihr Smartphone aufgenommene Schnappschüsse bei einschlägigen Foto-Sharing-Diensten hoch. Wer Twitter verwendet, stößt auf diese Weise ab und an auf Links zu solchen Exemplaren, und Anwender von spezifischen Foto-Apps wie Instagram oder Picplz erhalten die von den dort abonnierten Usern aufgenommenen Bilder in einem persönlichen Stream serviert.

Was mir bisher fehlte, war ein Dienst, der bei verschiedenen Plattformen hochgeladene Fotos aggregiert, ordnet und auf clevere Weise durchsuchbar macht. Entsprechend hellhörig wurde ich, als gestern auf der TechCrunch Disrupt Conference in New York das niederländische Startup Skylines eine Lösung präsentierte, die genau in diese Richtung geht.

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Ereignisse in Japan:
Die Unerträglichkeit von Twitter

Wer angesichts der Ereignisse in Japan am Wochenende einen Blick auf die eigene Twitter-Zeitleiste warf, bekam den Eindruck, der unmittelbare Weltuntergang stünde bevor. Der Microbloggingdienst präsentiert sich dieser Tage hierzulande vor allem als Hort von Desinformation und Panikmache.

Am 5. April wird im Zürcher Plaza weiter gepokeRT! — Ab April sorgt pokert.fm dafür, dass Zürich's Social-Media-Party immer und überall stattfindet. pokert.fm ist auch Thema beim linkRiss! Talk. Auf der Bühne stehen Tanja Dankner und James Gruntz. — Textanzeige

Ich liebe Twitter. Es ist der Webdienst, den ich mit Abstand am meisten vermissen würde, verschwände er aus dem Netz. Seit ich vor einigen Jahren nach mehreren Anläufen endlich die Magie des Microbloggingservices erkannt hatte und damit zu einem täglicher Nutzer wurde, erinnere ich mich an keine Situation, in der mir ein kurzer oder längerer Blick auf den Stream an Tweets der von mir gefolgten User nicht Freude bereitete, lesenswerte Artikel bescherte oder einfach nur das Gefühl gab, Teil einer größeren, sich selbst organisierenden Bewegung zu sein. » weiterlesen

LikeALittle & blicKlick:
Uni-Flirts in Echtzeit

Universitäten sind ein Eldorado für Flirtwillige. Der US-Dienst LikeALittle will mit seiner Echtzeit-Flirtplattform im Twitter-Stil die Kontaktaufnahme erleichtern. Eine Schweizer Adaption steht bereits in den Startlöchern.

Universitäten und Hochschulen bieten paradiesische Verhältnisse für alle, die gerne flirten: Die Auswahl an potentiellen Kandidaten und Kandidatinnen für zukünftige Dates ist groß, der Anteil der fest Liierten liegt altersbedingt noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und zahlreiche Veranstaltungen außerhalb des Kursplans bieten wiederholte Gelegenheit, mit der oder dem Angebetete(n) Kontakt aufzunehmen.

Für alle Schüchternen, die sich zwar gerne mit einer Kommilitonin oder einem Kommilitonen verabreden würden, aber nicht den Mut dafür aufbringen, naht in Form einer neuen Internetidee Hilfe:

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Social Search:
Google unterstreicht
seine Experimentierfreude

Eine Woche, nachdem Bing und Facebook ihren Schritt zur sozialen Suche bekannt geben haben, zeigt Google, dass es bei dem Trendthema “Social Search” trotz der fehlenden Facebook-Partnerschaft experimentierfreudig ist.

In der vergangenen Woche gaben die Microsoft-Suchmaschine Bing und Facebook eine Kooperation bekannt, in deren Rahmen Ergebnisse von Bing mit “Likes” der persönlichen Facebook-Freunde angereichert werden – ein Schritt, der nicht nur das Thema der sozialen Suche ins Rampenlicht bringt, sondern auch Google schlecht aussehen lässt, das über öffentliche Status-Updates hinaus keinen derartigen Zugriff auf personalisierte Facebook-Daten hat.

Dass Suchmaschinen-Krösus Google dennoch alles daran setzen würde, den Social-Search-Trend zu forcieren, daran bestand kein Zweifel. Nur wenige Tage nach dem Bekanntwerden der Bing-Facebook-Zusammenarbeit präsentiert Google ein Resultat seiner Arbeit, wie Malcolm Coles aufgefallen ist (viavia): » weiterlesen

Umfrage:
Welchen Stellenwert haben
RSS-Reader für euch?

Wieder einmal debattiert das Web darüber, ob RSS eine Zukunft hat. Besonders entbehrlich scheint manchen der klassische RSS-Reader zu sein. Wir wollen von euch wissen, wie das von Twitter angeführte Echtzeitweb eure RSS-Nutzung beeinflusst hat.

RSS ist tot. RSS ist nicht tot. Oder sind vielleicht nur RSS-Reader tot? Diese Fragen treiben (mal wieder) die internationale Blogosphäre um, nachdem IAC bekannt gab, seinen webbasierten RSS-Reader Bloglines zum 1. Oktober einzustellen.

Zwar wurde der seit Jahren von seinem Mutterunternehmen vernachlässigte Reader ohnehin kaum noch eingesetzt (außer gelegentlich von meinem Kollegen Markus Spath, der sich diesbezüglich kürzlich selbst outete ), aber die Symbolwirkung der Entscheidung ist nicht zu unterschätzen: RSS befindet sich nicht gerade auf dem Weg zum Massenphänomen. Und Google Reader ist nun der einzige verbliebene klassische, vollwertige RSS-Reader, der direkt im Browser läuft.

Das Ende des RSS-Formats wird durch den Wegfall von Bloglines natürlich nicht eingeläutet. RSS ist durch RSS Cloud und PubSubHubBub nicht nur Echtzeit-fähig geworden, sondern liegt einem Großteil der Twitter-Feeds führender Nachrichtenangebote zugrunde. Sprich, obwohl man gerne hört , Twitter sei für die sinkende Bedeutung von RSS-Readern verantwortlich (was stimmen kann), ist es letztlich RSS, das diese Entwicklung überhaupt erst möglich macht und im Hintergrund arbeitet.

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