Thema: Dokumente

 

Alle 5 Artikel zum Thema Dokumente auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Ende des Traums vom papierlosen Büro:
Doo gibt auf und startet neu

Das Bonner Dokumenten-Startup Doo hat heute Nachmittag das Ende vom bisherigen Geschäftskonzept und gleichzeitig einen Neustart angekündigt. Mit der Idee eines strukturierten Dokumenten-Systems zur Aufbewahrung ist man, wie alle Player auf dem Markt, gescheitert.

Verabschiedung und Neuanfang von Doo

Verabschiedung und Neuanfang von Doo

Sie waren einst angetreten, um das papierlose Büro wahr werden zu lassen, doch mittlerweile zeigt sich, dass keins der zuletzt mit dieser Mission angetretenen deutschen Startups mit dieser Vision Erfolg hatte. Zumindest nicht im ersten Schritt. Smarchive benannte sich in Gini um, brachte erst drei Jahre nach dem Start eine schlankere App heraus und will sich nun auf ein eigenes Ökosystem konzentrieren. Doctape startete als Dropbox-Alternative mit automatischer Medienkonvertierung neu. Um fileee wurde es zuletzt ruhig und auch Doo hat jetzt die Notbremse gezogen.

In einer Mail, die das Bonner Startup heute verschickte, kündigte das Team um die drei Gründer Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch den Abschied von der Dokumenten-App ab. Allerdings nicht vom Startup-Business und auch nicht von Doo selbst. Das Unternehmen soll als Cloud-Lösung mit neuen Diensten weiter machen. Welche, das will man in den nächsten Wochen bekannt geben.
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Smarchive, Doo, fileee, Doctape:
Ein Jahr voller Probleme auf dem Weg zum papierlosen Büro

Innerhalb der vergangenen Jahre sind mehrere deutsche Startups angetreten, um den alltäglichen Papierkrieg zu entzerren und Dokumente elektronisch in der Cloud zu archivieren. Doch bis heute ist keines davon plattformübergreifend verfügbar. Es gab größere Probleme als erwartet.

Nach einem Jahr in der geschlossenen Beta startete Doctape Ende November endlich die offene Testphase; das gleiche tat fileee. Doo stellte eine native Version für Windows 8 vor, der Mac-Client befindet sich jedoch auch nach knapp einem Jahr noch immer in der Beta-Phase. Smarchive kündigt den Start der eigenen Plattform erst für 2013 an. Dabei arbeiten alle genannten Startups bereits seit anderthalb bis zwei Jahren an einem effizienten Dokumentenmanagement, das dabei helfen soll, Papier zu vermeiden. » weiterlesen

Produktverwaltung in der Cloud:
Itembase will zur Zentrale für Onlineshopper werden

Das Berliner Startup Itembase will Onlineshoppern eine komfortable Möglichkeit bieten, um Rechnungen und Informationen zu im Netz gekauften Produkten in der Cloud zu verwalten. Auf der Agenda stehen auch Funktionen, um den bequemen Weiterverkauf zu erlauben.

Reposito und garanbo heißen die zwei Onlinedienste aus Deutschland, die Verbrauchern dabei helfen, Ordnung in ihre Quittungen und Garantieunterlagen zu bringen. Beide Services konzentrieren sich dabei auf Dokumente aus dem stationären Handel, die über mobile Apps eingescannt und dann online archiviert werden. Doch damit vernachlässigen sie eine wachsende Zielgruppe: Onlineshopper – immerhin fast 50 Millionen Deutsche kaufen online ein. Wer dies häufiger macht, bei dem sammeln sich nach und unzählige Bestellbestätigungen und Rechnungen im E-Mail-Postfach an. Optimal ist das nicht, finden die Macher des Berliner Startups Itembase.

Itembase bietet Konsumenten einen Webservice zum bequemen Verwalten von Rechnungen aus dem Onlinehandel. Jeder registrierte Nutzer erhält eine eindeutige E-Mail-Adresse. Diese kann entweder direkt beim Kauf angegeben werden, oder User leiten Mails an diese im Nachhinein aus ihrem Posteingang weiter. Itembase versucht dann, aus den eingegangenen Mails von Webshops die entscheidenden Produktdaten zu extrahieren, und stellt diese anschließend in der Übersicht der erworbenen Produkte da. Parallel liefert es einen Link zur Gebrauchsanweisung – oder, sollte sich diese bisher nicht im Archiv befinden – dann verspricht es, diese im Netz zu suchen und später nachzuliefern. Wer möchte, kann auch auf der Festplatte gespeicherte Rechnungen hochladen.

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Garantieunterlagen und Kassenzettel digitalisieren:
Reposito und garanbo
geben Lageberichte

Die zwei deutschen Onlinedienste Reposito und garanbo erlauben es Verbrauchern, Kassenzettel und Garantieunterlagen in eingescannter Form online zu verwalten. Jetzt verraten beide Zahlen.

Wie jüngst in diesem Beitrag zusammengefasst, versucht eine wachsende Zahl an Startups aus Deutschland, das private und berufliche Büro zu digitalisieren und das Papier aus unserem Alltag zu verbannen. Zwei junge Webangebote hatte ich in dem Artikel aufgrund ihrer speziellen Fokussierung auf einen Aspekt digitaler Dokumente nicht erwähnt, gewisserweise gehören sie jedoch auch zur derzeit emporstrebenden Gattung von Startups, die Papierdokumente zur Archivierung und Verwaltung in digitale Form bringen wollen.

Die Rede ist von Reposito und garanbo, zwei Onlineangebote aus Deutschland, die Konsumenten dabei helfen, ihre Kassenzettel und Garantieunterlagen sicher aufzubewahren und einfach wiederzufinden. Im Sommer vergangenen Jahres hatten wir beide Services kurz vorgestellt. Über mobile Apps fotografieren Anwender ihre Kaufbelege und Garantiezettel, ergänzen diese mit den wichtigsten Angaben zu den angeschafften Produkten und zeigen Quittungen auf ihrem Smartphone beim Händler vor, sofern sie eine Garantie in Anspruch nehmen wollen. Zwar sind sie dabei auch immer ein wenig auf das Entgegenkommen der Geschäfte angewiesen, aber ein von den Reposito-Machern in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten kam immerhin zu dem Schluss, dass digitalisierte Kassenzettel zur Inanspruchnahme von Gewährleistung oder Garantie rechtsgültig sind.

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Papierloses Büro:
Startups wollen Dokumente
sexy machen

Eine Reihe von Startups aus dem deutschsprachigen Raum will mit digitalen Dokumentenplattformen das Papier aus dem Büro und Alltag verdrängen. Die Idee überzeugt besonders beim Blick auf das langfristige Potenzial.

Bald Geschichte?Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass 2012 Dokumente nocheinmal richtig sexy werden würden?! Eine ganze Reihe von Gründerteams und auch der ein oder andere Investor scheinen zumindest der Meinung zu sein, dieser Bereich benötige neue Impulse und habe eine hohe Attraktivität. Im Mittelpunkt steht dabei die Vision des papierlosen Büros – etwas, von dem schon ähnlich lange gesprochen wird wie von der Konvergenz zwischen Fernsehen und Internet (dieses Jahr ist es dann sicher soweit. Wirklich.), ohne dass dieses Prinzip im Alltag der meisten Berufstätigen aber tatsächlich realisiert wurde.

Junge Startups aus dem deutschsprachigen Raum finden, die Zeit ist reif dafür, das Papier endgültig aus dem Büro zu verbannen, und haben entsprechende Plattformen entwickelt, die zur Aufbewahrung der digitalen Fassungen des täglichen Papierkrams dienen sollen. Dazu gehören doo aus Bonn genauso wie smarchive aus München, doctape (unser Review) aus Hannover sowie fileee aus Münster. Gewissermaßen fällt auch der junge Berliner Dienst Dropscan in diese Kategorie, selbst wenn dort weniger das Ablegen digitaler Dokumente sondern eher das Einschicken physischer Unterlagen zum Zwecke der Digitalisierung im Vordergrund steht. Ein Beobachter des Geschehens erklärte mir, es gäbe allein in Deutschland bis zu zehn junge Dienste, die sich rund um digitale Dokumente positionieren.

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