Thema: Chats

 

Alle 4 Artikel zum Thema Chats auf netzwertig.com:

Naheliegender Schritt:
AppMe vereint Smartphone-Messenger und Social Network

AppMe heißt ein neuer Smartphone-Messenger aus Hamburg, der sich von WhatsApp und ähnlichen Chatapps durch ausgeprägte Social-Networking-Funktionen abhebt.

Mehr als 100 Millionen Menschen weltweit nutzen den beliebten Smartphone-Chatdienst WhatsApp, so eine Schätzung. Der Service des ungewohnt öffentlichkeitsscheuen Unternehmens aus dem kalifornischen Mountain View ist damit eines der führenden mobilen sozialen Netzwerke – ohne jedoch diesen Aspekt besonders in den Vordergrund zu rücken und ohne in puncto Features stärker in diese Richtung zu arbeiten.

Neben WhatsApp existieren unzählige weitere Applikationen, die als eine Mischung aus SMS-Ersatz und multimedialem Messengerdienst auftreten – wie Kik, Yuilop oder Pinger. Doch keine hat bisher wirklich den Schritt von einem mobilen Chatangebot hin zu einem ausgewachsenen sozialen Netzwerk für Smartphones gewagt – dabei liegt eine derartige Kombination eigentlich aufgrund der großen Überschneidungen in den Nutzungsszenarien sehr nahe.

Die aus Hamburg stammende Beteiligungsgesellschaft Digital Pioneers von Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz versucht sich mit AppMe nun genau an einer solchen Melange. Auf den ersten Blick wirkt die kostenfreie Applikation, die gerade für iPhone/iPad veröffentlicht wurde und demnächst auch für Android, BlackBerry, Windows Phone und in einer Webversion verfügbar sein soll, wie ein weiterer Messenger zum ortsungebundenen Chatten mit Freunden. Und die Kernfunktionalität inklusive obligatorischer Aktivierung mittels der persönlichen Mobilfunknummer, (freiwilligem) Adressbuchabgleich, privaten Nachrichten sowie Gruppenchats geht auch genau in diese Richtung.

» weiterlesen

Smartphone-Messaging:
Die Mobilfunker kämpfen
um die Simser

Drei der vier deutschen Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz planen, mit einem interaktiven Messaging-Dienst das wegbrechende SMS-Geschäft auszugleichen. Ob das Unterfangen tatsächlich zu einer neuen Cash-Cow der Provider werden kann, ist ungewiss.

Foto: Flickr/leyla.a, CC BY-SA 2.0
Foto: Flickr/leyla.a, CC BY-SA 2.0
Wir hatten es am Dienstag schon kurz in Linkwertig erwähnt: Laut FOCUS Online arbeiten die Telekom, Vodafone und O2-Besitzerin Telefónica an einem gemeinsamen Messaging-Dienst. Basieren soll der neue, für das Frühjahr 2012 angekündigte Service auf dem vom Branchenverband GSMA entwickelten “Rich Communication Suite“-Standard.

Mit dem Vorstoß sollen der wegbrechende Umsatz aus dem SMS-Geschäft abgefedert werden. Zwar nimmt die Zahl der versendeten SMS in Deutschland noch immer zu, die Erlöse hingegen sinken rapide: Laut einer aktuellen Studie wurden in Deutschland 2005 pro Mobilfunkanschluss 5,15 Euro mit Kurzmitteilungen umgesetzt, 2010 waren es nur noch 1,90 Euro. Der Hauptgrund hierfür sind SMS-Flatrates, die wiederum auch eine Folge der wachsenden Konkurrenz durch internetbasierte Chatdienste darstellen.

» weiterlesen

WhatsApp:
Das andere soziale Netzwerk

Dem mobilen Chatdienst WhatsApp ist es trotz zahlreicher Konkurrenten, schwacher Differenzierungsmerkmale und der Übermacht Facebook gelungen, zwischen Smartphone-Nutzern ein alternatives Social Network aufzubauen.

C36daily: — Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein. — Textanzeige

In letzter Zeit habe ich häufiger darüber nachgedacht, wie die Zukunft der rasant wachsenden mobilen Chat-Applikation WhatsApp aussehen könnte und ob sich hier nahezu unbemerkt ein neues Social Network mit globaler Reichweite und Bedeutung etabliert.

Bestätigt fühlte ich mich in diesen Überlegungen, als ich am Donnerstagabend in Zürich einen Vortrag über Trends im Social Web hielt und auf meine Frage, welche der rund 30 Anwesenden WhatsApp verwenden, geschätzte 80 Prozent den Armen hoben – ungefähr das gleiche Bild ergab sich, als ich nach Facebook-Mitgliedern fragte.

» weiterlesen

Sifonr:
Deutsches Gründerduo ermöglicht
P2P-Videochats im Browser

Sifonr, ein Startup aus der Nähe von Ulm, ermöglicht kostenlose P2P-Videochats für unbegrenzt viele Teilnehmer direkt im Browser. Das Gründerduo hat nichts Geringeres vor, als den Kommunikationsmarkt im Internet zu revolutionieren.

Die Implementierung von Videochats in Webdienste ist spätestens seit dem jüngsten Launch einer entsprechenden Funktion bei Facebook sowie der Integration von Videokonversationen für bis zu zehn Personen gleichzeitig in Google+ einer der Trends des Jahres – auch wenn es bisher keine verlässlichen Indikatoren dazu gibt, inwieweit derartige Features in den Augen von Usern für den Zweck der Kommunikation mit Freunden und Bekannten mehr als eine kurzweilige Spielerei darstellen.

Etwas anders sieht es im geschäftlichen Kontext aus: Videokonferenzen mit an verschiedenen Orten befindlichen Kollegen und Kunden gehören für zahlreiche Unternehmen zum Alltag. Entsprechend vielfältig ist das Angebot an zumeist kostenpflichtigen Diensten. Selbst bei Skype muss zumindest ein Gesprächsteilnehmer einen Premium-Zugang besitzen, sobald sich mehr als zwei Personen in ein Videotelefonat einklinken wollen.

Die in der Nähe von Ulm beheimateten Brüder Florian Wild und Sebastian Wild haben sich dazu entschlossen, den Markt für Videochats mit einem alternativen Ansatz aufzumischen: Ihr Dienst Sifonr ermöglicht kostenfreie browserbasierte Video-Gruppenchats auf Peer-to-Peer-Basis ohne Anmeldung für unbegrenzt viele Teilnehmer.

» weiterlesen