Alle 10 Artikel zum Thema Blick Online auf netzwertig.com:
Für tagesanzeiger.ch und 20minuten.ch gibt es kein Halten mehr: Die Schweizer Internet-Statistik Net-Metrix-Audit zeigt neue Rekordzahlen für den Januar.
Neues Jahr, neues Glück: Der chronisch schwache Dezember ist vergessen, die Schweizer Klick-Statistik Net-Metrix-Audit zeigt für den Januar weitgehend Entspannung. Für 135 der beobachteten Websites ging es in Sachen Visits wieder bergauf, nur 33 Angebote verloren im Vergleich zum Vormonat weiter, klassische Online-Medien kaum darunter. Wer im Januar nicht an den November anknüpfen konnte, braucht zumindest eine gute Ausrede.
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Welche Schweizer Online-Angebote werden geklickt? Die offiziellen Zahlen für den September wurden heute um 15 Uhr veröffentlicht – wir zeigen die Gewinner und Verlierer des NET-Metrix-Audits.
Was macht die Konkurrenz? Die eigenen NET-Metrix-Zahlen dürfte jeder Seiten-Macher auswendig im Schlaf aufsagen können. Seit 15 Uhr ist klar, wie es um die Konkurrenz steht – unsere erste Analyse:
Die zehn Verlierer im September
Die Liste der Verlierer wird vom Youtube-Klon MyVideo.ch angeführt, an der seit kurzem ProSiebenSat.1 eine Beteiligung hält und die ihren Ländertraffic erst separat ausweist. die ein rundes Drittel verloren. Es folgt die Fussball-Website 4-4-2, deren Zahlen bereits das ganze Jahr stark schwanken; nun ist man wieder auf dem Vor-EM-Niveau vom April. Das Schweizerische Fernsehen verliert 14 Prozent – vermutlich die saisonale Folge der olympischen Spiele im Vormonat August.
(nur Sites über 25.000 Visits im Monat)
» weiterlesen: Gewinner, News-Seiten und das Newsnetz …
Eine Nachrichtenzentrale, sie alle zu binden: Der Ringier-Verlag richtet einen gemeinsamen Newsroom ein. Als erstes sollen die Blick-Redaktionen zusammengelegt werden. Ein internes Memo feiert das Vorhaben – doch die Mitarbeiter sind skeptisch.
Noch werden die verschiedenen Ausgaben von Ringiers Boulevard-Postille –
Blick,
SonntagsBlick,
Blick Online und
Blick am Abend – getrennt voneinander gemacht. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Redakteure, die teilweise sogar schon im selben Raum sitzen, sollen künftig gemeinsam an den
Blick-Ausgaben arbeiten. Ringier plant bis Januar 2010 einen “integrierten Newsroom” einzurichten. Nach dem
Blick sollen auch die Wirtschafts-Gratiszeitung
Cash Daily hinzukommen – und so weiter. Die
Sonntagszeitung schrieb am 28. September, künftig müsse jeder Journalist für mindestens zwei Publikationen schreiben können. Auch persoenlich.com berichtete, am
28. und am
4. September.
» weiterlesen: Das interne Memo und die Reaktion der Journalisten
Alle machen Fehler, darum schreiben wir eigentlich nie über Tippfehler – es ist menschlich. Blick.ch allerdings, könnte man meinen, scheint die Ausnahme zur Regel machen zu wollen und kündigt auf seiner Startseite einen Artikel über den Sänger Bryan Adams so an:
Ein zwar richtig platzierter, aber typographisch falscher Apostroph im zweiten, ein “n” zuviel im zwölften und ein überflüssiges “h” im 13. sowie ein fehlendes “s” im letzten Wort – und gesehen hat’s seit gestern abend um 21:08 Uhr offenbar niemand.
Schade, dass sich von den mannigfaltigen onlinejournalistischen Hoffnungen hier nicht mal die auf – im Print unmögliche – Korrekturen von Fehlern erfüllt.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Der SonntagsBlick illustriert die Rücktrittsforderungen eines Parlamentariers mit durchgestrichenen Bundesräten. Auf Blick Online erscheint zum gleichen Bericht überraschenderweise ein anderes Bild.
Screenshot blick.ch
In der SonntagsBlick-Story “Fünf Bundesräte müssen weg!” vom 7. September darf ein SP-Nationalrat seine Meinung dazu äussern, welche Minister im Bundesrat bleiben sollen dürfen. Und welche rausmüssen. Während in der Printausgabe sowohl SP-Bundesrat Moritz Leuenberger als auch SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey durchgestrichen sind, ist Calmy-Rey online nicht durchgestrichen. Ob da vielleicht online eine ältere Version der Vision durchgerutscht ist?
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Das ist ein Screenshot von Blick Online am 10.01.2008, 18:00 Uhr. Was bloss ist auf diesem Symbolbild zu sehen? Ist es ein Rentner? Die Autobahn? Die Polizei? Gar der Teufel?
Eine Reihe von weiteren “Super-Symbolfotos” sind im Blog von Stefan Niggemeier zu finden.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
BlickPunkt heisst die neue tägliche Sendung auf der Website der Boulevardzeitung Blick. Sie kommt unerträglich gut gelaunt daher und verkleinert jedes Thema bis zur Belanglosigkeit. Es ist das Gegenteil von allen Boulevard-Schienen, die bisher funktioniert haben.
“Sind sie auch schon vor ihrem Compi ghöcklet und haben sich gekrümmt vor Lachen wegen einem witzigen Filmli auf einer Homepage?” Ja, das hab ich. Aber nicht, als ich mir die drei ersten Sendungen von BlickPunkt angeschaut habe. Dazu war nämlich echte Überwindung nötig.
“Käfeli”, “Märli”, “birrebitzli”, “Hösli”, “Fürzli”. Das sind nur einige der Worte, die die Moderatorin ihren Lesern andreht. Vielleicht ist ein halbes Jahr Berlin schon zu lange, um noch zu wissen, was in der Schweiz abgeht, aber ich ertrage diese mit Anglizismen gespickte Verkleinerungsmanie nur schlecht. Solche “Filmli” bereiten mir ein starkes körperliches Unbehagen.
Die Moderatorin, Elena Beltrame, die einen einwandfrei professionellen Auftritt hat, lächelt einen in Grund und Boden. Und sie wird auch weiterhin fröhlich sein, denn jede Kritik an einem strahlenden Lächeln steht auf verlorenem Posten. Was auch immer dagegen einzuwenden ist: Es muss einer schon ein chefzynischer Dauergriesgram sein, um überhaupt etwas dagegen zu sagen. Leute, die etwas gegen fröhliche Menschen haben, nehmen auch Kindern ihre Spielzeuge weg und lachen dabei.

Screenshot blick.ch
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Blick.ch macht täglich ein Foto aus seinem als redaktionellen Inhalt getarnten, aber von einem Fremdanbieter erstellten Erotikportal und pappt es auf die Hauptseite.
Wir schrieben bereits im Januar über die Online-Girls von blick.ch. Geändert hat sich seitdem nicht viel – die auf der Seitenleiste rechts täglich wechselnden Bilder von Frauen sind ästhetisch, naja, diskussionswürdig.
Um einen Eindruck davon zu kriegen, haben wir von einigen der Bilder in den letzten zwei Monaten Screenshots gemacht. Die Auswahl ist zufällig:
11.06.2007 
12.06.2007 
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Zugegeben: Für jeden Anbieter von Inhalten, der sich mit Werbung finanziert, ist es ein schwieriges Spiel, den Lesern einerseits eine von Produktinteressen unverfälschte Berichterstattung zu liefern und andererseits auf die Bedürfnisse der Werbekunden einzugehen.
Bei Blick Online sind in der letzten Woche zwei Beiträge drin, bei denen ich mir nicht sicher sind, was sie sind – Werbung oder Inhalt. Oder eher “Werbung und Inhalt”. » weiterlesen
Wir wurden geadelt! Blick Online hat unseren Blick-Birnbaum-Beitrag gefunden und uns zu den offiziellen Birnbaum-Bloggern gemacht. Mein Vorschlag, das tägliche Foto-Shooting für Werbung auszunützen, wurde offenbar bereits berherzigt. Das neuste Bild zeigt einen sich mit zwei Kühen unterhaltenden Mann und auf der Bank ein kleines Schild, auf dem wir mit Mühe das Wort “emmental” zu entziffern glauben.
Aber das geht doch besser. Wer morgen auf mindestens 3 x 5 Metern für medienlese.com wirbt, gewinnt ein Mittagessen in Zürich. Werbemittel auf Anfrage.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.