Alle 10 Artikel zum Thema Amen auf netzwertig.com:
Die Meinungsplattform Amen war lautstark und mit großer Beachtung gestartet, doch danach wurde es ruhig. Mit einer weiteren Kapitalspritze sowie einer neuen Version zeigen die Berliner, dass sie nicht so einfach aufgeben.
Wie geht es weiter mit Amen? Diese Frage wird sich manch einer in den letzten Monaten gestellt haben. Nach dem aufsehenerregenden Launch im September 2011 war zuletzt nur wenig von dem Meinungsportal aus Berlin zu vernehmen, das sowohl aufgrund seines selbstbewussten Auftretens als auch wegen seines prominenten Co-Investors Ashton Kutcher mit äußerst hohen Erwartungen sein Debüt feierte und genau deshalb den ein oder anderen Neugierigen enttäuscht zurückließ.
Bei Amen können Nutzer in vordefinierter Satzstruktur ihre Präferenzen oder Abneigungen gegenüber Orten, Personen und Dingen kundtun und die Aussagen anderer Anwender unterstützen oder ihnen widersprechen. Während das Gründerteam um Felix Petersen, Florian Weber, Caitlin Winner und Ricki Vester Gregersen nicht müde würd, das Suchtpotenzial von Amen zu betonen, fehlt der sonst für aktiv genutzte Dienste typische, auf verschiedenen Social-Web-Kanälen zu vernehmende Geräuschpegel. Insofern lässt sich zumindest vermuten, dass nur ein recht kleiner Anwenderkreis tatsächlich regelmäßig bei Amen Meinungen publiziert und bewertet. Genaue Zahlen veröffentlicht das Berliner Startup nicht.
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Der Meinungsplattform Amen fehlte bisher ein tieferer Sinn. Profilseiten für Dinge, Orte und Personen sollen dies ändern. Sie verstärken das Gewicht der von Nutzern auf der Plattform gemachten Aussagen.
Kein anderes deutsches Startup hat 2011 so sehr die Gemüter erhitzt wie Amen. Mit viel Heimlichtuerei vor dem Launch, vollmundigen Versprechungen und einem Hollywood-Star als Investor verschaffte sich der junge Berliner Dienst eine immense Aufmerksamkeit. Die Erwartungen an den konzeptionell ungewöhnlichen Service waren hoch – zu hoch für den Anfang, weshab auf die erste Euphorie schnell Ernüchterung folgte.
Dem Amen-Team um Felix Petersen, Florian Weber, Caitlin Winner und Ricki Vester Gregersen wird diese Entwicklung vielleicht gar nicht so unrecht gewesen sein. Denn erst jetzt, nachdem das Startup nicht mehr das dominierende Thema in der hiesigen Gründerszene ist, können sich die Macher in Ruhe darauf konzentrieren, ihre semantische Meinungsplattform auszubauen, die “Stickiness” zu erhöhen und den bereits angesammelten Schatz an mal mehr, mal weniger ernst gemeinten Aussagen über “das Beste” und “das Schlechteste” auf für Anwender sinnvolle Weise nutzbar zu machen.
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Am Donnerstagabend wurden in London Europas beste Startups und Investoren des Jahres gekürt. Das polarisierende Berliner Startup Amen darf sich ebenso über einen Award freuen wie einige andere Jungunternehmen und Personen mit Bezug zur D-A-CH-Region.
Aktualisiert
Am Donnerstabend kürte TechCrunch mit seinen “The Europas“-Awards in London Europas beste Startups, Investoren und Internetpersönlichkeiten. In 21 Kategorien konnten Branchenbeobachter und Interessierte jüngst über ihre Favoriten abstimmen. Das Ergebnis wurde dann von Initiator und TechCrunch Europe-Redakteur Mike Butcher mit den Stimmen des 20-köpfigen Advisory Boards (zu dem ich auch gehöre) vereint.
Eine offizielle Liste der Preisträger ist noch nicht online (Update 11:45 Uhr: Jetzt ist sie da). Gut also, dass ich selbst das Event in der Carbon Bar im Zentrum der britischen Hauptstadt besucht und versucht habe, die von Butcher im Eiltempo verkündeten Sieger zu notiereren – offenbar hatte er im Vergleich zum Vorjahr sogar bereits einen Gang heruntergeschaltet.
Uns bei netzwertig.com interessiert besonders, wie Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich – oder mit entsprechender Beteiligung – abgeschnitten haben. Fazit: besser als in den zwei vergangenen Jahren.
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Digg-Gründer Kevin Rose hat mit Oink eine iPhone-App veröffentlicht, bei der man nicht Orte, Restaurants oder Bars bewertet, sondern die dort erhältlichen Dinge, Gerichte und Getränke. Die Frage, wo es die besten Cocktails oder Pizzen der Stadt gibt, steht damit vor der Auflösung.
Ich habe eine Schwäche für Hamburger. Sobald in einem Restaurant oder einer Bar ein entsprechendes Gericht auf der Speisekarte steht, tendiere ich dazu, dieses zu bestellen, ungeachtet welche kulinarischen Köstlichkeiten sonst noch angeboten werden. Je mehr Burger ich verspeise, desto besser kann ich sie miteinander vergleichen und bewerten. Doch diese “Expertise” eines leidenschaftlichen Hamburger-Fans blieb der Öffentlichkeit bisher weitgehend verborgen.
Sicherlich könnte ich nach einer Mahlzeit das jeweilige Restaurant bei Qype, plazaa oder Yelp bewerteten und in meinem Kommentar eine kurze Kritik des von mir verzehrten Burgers hinzufügen. Ich könnte auch bei foursquare einen Tipp hinzufügen, der anderen Nutzern beim Check-In in der Umgebung angezeigt wird und sie explizit auf den Hamburger hinweist. Doch in beiden Fällen handelt es sich um isolierte, nicht strukturierte Informationen, die von anderen nur durch Zufall entdeckt werden. Bei Qype und Yelp kann ich vielleicht das beste Hamburger-Restaurant finden, erhalte aber keine schnelle, kollektive Aussage darüber, wo es den besten Hamburger der Stadt gibt.
An diesem Punkt setzt Oink an, die erste iPhone-App des von Digg-Gründer Kevin Rose gestarteten Entwicklerstudios Milk (eben schon kurz in Linkwertig erwähnt). » weiterlesen
Bei dem jungen Berliner Dienst du.sagst.es drücken Nutzer in zehn Kriterien aus, welche Dinge sie zum aktuellen Zeitpunkt positiv bewegen. So lassen sich Personen mit geschmacklichen Übereinstimmung finden und sinnvolle Impulse erhalten.
Amen hat den wahrscheinlich am meisten kontrovers diskutierten Startup-Launch dieses Jahres hingelegt. Nicht jeder kann mit den auf der seit gestern ohne Einladung zugänglichen Site publizierten strukturierten Meinungsäußerungen etwas anfangen. Die erfolgreiche PR-Strategie des Berliner Jungunternehmens sorgte deshalb für einige Irritationen.
Man darf daher gespannt sein, was Amen-Kritiker (und -Anhänger) von du.sagst.es halten werden, einem ebenfalls aus Berlin stammenden jungen Onlineservice, der zwar einen konzeptionell etwas anderen Ansatz wählt, aber ein Amen vergleichbares Ziel verfolgt: eine semantische Meinungs- und Empfehlungsplattform mit kombinierten Suchmöglichkeiten, die durch die Filterarbeit der Nutzer ermöglicht werden.
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Steve Jobs
Apple-Gründer Steve Jobs ist im Alter von 56 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
» Steve Jobs ist tot
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Google Maps
Google Maps bekommen eine Art Helikopter-View.
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Viele Jahre hatten neuartige Startup-Ideen aus Deutschland ein Aufmerksamkeitsproblem. Mittlerweile schaffen einige es ins internationale Rampenlicht. Vom Hype um Amen & Co profitiert die ganze Branche.
Illustration: Flickr/bixentro, CC-Lizenz
Jahre lang litten Startups aus Deutschland unter
einem erheblichen Aufmerksamkeitsproblem. Abgesehen von Tech-Blogs wie diesem und einigen IT-Portalen interessierte sich kaum jemand für sie, was auch die Nutzerakquisition deutlich schwieriger machte.
In den letzten Monaten jedoch steht die hiesige Internetlandschaft verstärkt im Rampenlicht – nicht nur der deutschsprachigen Medien, sondern auch auf internationaler Bühne. Verantwortlich dafür: Die allgemeine Euphorie um die neue Webhauptstadt Berlin sowie eine Reihe junger, global geprägter Startups. Plötzlich ist er da, der lange vermisste Hype.
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Das Berliner Hype-Startup Amen hat den Kreis seiner Beta-Tester in den letzten Wochen stark erweitert. Ab heute dürfen Blogger und Journalisten auch darüber berichten, wie genau der Dienst funktioniert.
Das sagenumwobene Berliner Startup Amen hat seine Launch-Strategie mit einer Einschränkung versehen, von der ich hoffe, dass sie nicht zu viele Nachahmer findet: Als vor drei Wochen die ersten Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase verschickt wurden, bat man alle Tester darum, sich im Netz weder in Text noch in Bild über die Funktionsweise des Dienstes zu äußern.
Diesen Hinweis am Ende der Mail mit dem Einladungscode übersah ich anfänglich, entfernte die Beschreibung und Screenshots aber auf Bitten von Amen nachträglich. Immerhin geht es uns nicht darum, neuen Startups das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und wer im kleinen Kreis testen will, ohne die Spannung zu zerstören, soll die Möglichkeit dazu bekommen.
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Das Berliner Startup Amen sorgte mit vollmundigen Versprechen für Aufsehen. Er hat die Voraussetzungen, um ein internationaler Hit zu werden.
[Update]
Nahm das im Stealth-Modus befindliche Berliner Startup Amen den Mund zu voll, als es mit Superlativen und Vergleichen wie “besser als Pornos” auf die Jagd nach Aufmerksamkeit ging?
Mit dieser Überlegung war ich sicher nicht allein, nachdem ich mich mit den wenigen Informationsfetzen auseinander gesetzt hatte, die bisher über den von dem illustren Gründerquartett Felix Petersen (Gründer von Plazes), Florian Weber (erster Twitter-Entwickler), Caitlin Winner und Ricki Vester gestarteten Dienst bekannt waren. Auch dass Amen nur ein Scherz oder die Vorstufe zu einem anderen Produkt war, wollte ich nicht ganz ausschließen.
Jetzt kann ich es. Denn gestern erhielt ich einen Zugang zur gerade angelaufenen geschlossenen Beta-Phase des Startups aus Berlin-Mitte. Und nachdem ich etwa zwei Stunden mit dem Service verbracht habe, muss ich Amens Selbstbeschreibung “auf seltsame Weise süchtig machend” sogar recht geben.
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Das im “Stealth Mode” befindliche Berliner Startup Amen weiß, wie man auf sich aufmerksam macht, ohne sein Produkt zeigen zu müssen: Man mixt den ultimativen Hype-Cocktail zusammen.
Foto: stock.xchng
Man nehme die derzeit am häufigsten mit Lobpreisungen überhäufte Stadt der Welt, kombiniere dies mit einer geheimnisvollen Startup-Idee, einer Prise Eigenlob sowie einigen Superlativen, gebe ein paar bekannte Namen hinzu, mixe das Ganze mit einer Portion Hollywood-Glamour und schmecke das Resultat mit etwas Risikokapital ab. Das Resultat:
Amen.
Unter diesem polarisierenden Namen schickt sich ein neues Startup aus Berlin an, die beste Meinungsplattform der Welt aufzubauen. Oder zumindest etwas in diese Richtung. Denn Amen befindet sich derzeit im so genannten Stealth Mode. In dieser Frühphase junger Unternehmen wird bis auf wage Andeutungen nicht verraten, um was für ein Produkt es sich handelt.
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