Alle 3 Artikel zum Thema Alive Web auf netzwertig.com:
wahwah.fm will ein kollektives Musikerlebnis über Smartphones ermöglichen. Mit einer neuen App und über zwölf Millionen Songs wagt das Startup aus Berlin demnächst einen zweiten Anlauf.
Als das Berliner Musikstartup wahwah.fm im Frühjahr erstmals präsentiert wurde, zeigte ich mich begeistert: Das mutige, aber innovative Konzept, über mobile Apps gemeinsam mit anderen Hörern am selben Ort Musik zu genießen, wurde von Gründer Philipp Eibach und seinem Team ahnsehnlich verpackt und mit einer passenden Prise Berliner Lebensgefühl garniert.
Im Juni erblickte die erste Fassung der wahwah.fm-iPhone-App den App Store und war sofort weltweit verfügbar. Doch die Anwendung hatte eine entscheidende Begrenzung: Zum Start konnten lediglich bei SoundCloud befindliche Musikstücke zur persönlichen Playlist hinzugefügt werden, und dazu war zudem ein SoundCloud-Konto erforderlich.
» weiterlesen
Eine Reihe von Onlinediensten versucht, in Gemeinschaft erlebte Ereignisse der “realen” Welt ins Digitale zu übertragen. Die dabei übernommenen, für Online-Medienangebote sonst unüblichen Begrenzungen scheinen in diesem Fall niemanden zu stören.
Foto: Flickr/deadserpents, CC-Lizenz
Das Internet hat unseren Medienkonsum in höchstem Maße fragmentiert. Statt sich mit der begrenzten Zahl an Zeitungen, TV-Sendern oder Radio-Stationen zufrieden stellen zu müssen, kann sich jeder Nutzer ein ganz persönliches Medienangebot zusammenstellen und dieses zu einem beliebigen Augenblick losgelöst von Sendezeiten und Auflagen genießen.
Doch trotz oder gerade wegen dieser Entwicklung zu einer immer individuelleren Mediennutzung, bei der eine steigende Zahl von Menschen zum selben Zeitpunkt unterschiedliche Inhalte konsumiert, entsteht derzeit ein entgegengesetzter Trend: Medienkonsum als kollektives, lineares Gemeinschaftserlebnis in Echtzeit.
» weiterlesen
wahwah.fm will Menschen unterwegs über ein kollektives Musikerlebnis verbinden. Mit der ab sofort verfügbaren iPhone-Applikation macht das Berliner Startup einen ersten Schritt auf dem Weg dorthin.
Stellt euch vor, ihr sitzt im Zug, Kopfhörer in den Ohren, und lauscht genau der selben, individuellen Musikzusammenstellung, die auch eine andere Person in eurem Wagen gerade hört. Gefällt euch die Mischung, könnt ihr dieser Person über euer Smartphone eine Nachricht schicken und ihren Stream abonnieren. Oder ihr geht danach einfach zu ihr und sagt hallo.
Genau für derartige Erlebnisse möchte das Berliner Startup wahwah.fm sorgen. Anfang Mai hatten wir das Konzept des von Philipp Eibach gegründeten Dienstes erstmals vorgestellt. Ich attestierte ihm damals hinsichtlich der gewählten Aufmachung und Außendarstellung beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start – ohne jedoch die noch nicht fertige mobile App gesehen zu haben. Kurze Zeit später verbesserte der Service seine Ausgangslage mit dem Gewinn des Next11 Elevator Pitch nochmals.
» weiterlesen