“Rich vs. King”:
Warum Unternehmer sich selber feuern sollten

Jungunternehmer, die eine Firma starten, haben unterschiedlichste Motive für dieses Wagnis: Man will die Welt verändern, tolle Produkte entwickeln, in seinem eigenen Stil arbeiten können, eine ganz besondere Unternehmenskultur aufbauen, sein Hobby zum Beruf machen, und so weiter.

Was man aber als Motivationsfaktoren am häufigsten findet, sind die zwei klassischen Kernmotive des Unternehmertums: “Sein eigener Chef sein” (Kontrolle) und “Viel Geld verdienen” (Profit). Viele denken, dass das beides möglich ist und orientieren sich an Vorbildern wie Bill Gates oder Steve Jobs, die sowohl viel Geld gemacht haben als auch immer noch die einflussreichsten Personen in ihren Firmen sind.

Die meisten Jungunternehmer haben Angst davor, irgendwann die Kontrolle über die eigene Firma zu verlieren. Besonders wenn externe Geldgeber mit im Spiel sind, ist diese Gefahr real, denn gerade beispielsweise Venture Capitalists sind dafür bekannt, dass sie gern mal die Gründer an der Unternehmensspitze ablösen. Macher Firmengründer fürchtet, dass ein von aussen kommender angestellter Manager das Unternehmen ruinieren könnte, so dass man am Schluss weder als eigener Chef noch als Millionär dasteht.

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Stellt diese Laufschrift ab!

Menschen sind Gewohnheitstiere. Einige von ihnen beschweren sich sogar über eine Laufschrift, in der steht, dass ihr TV-Gerät bald nicht mehr funktionieren wird.

Sie sind ein Sklave Ihrer Gewohnheiten

So berichtet es Peter Traxler in der gestrigen NZZ am Sonntag. Heute, am 26.11.2007, soll Tausenden das Fernseh-Blackout drohen, weil sie es verpasst haben, trotz einer seit Monaten laufenden, breit angelegten Aufklärungskampagne von der analogen Antenne auf die digitale Antenne zu wechseln. Die Änderung war frühzeitig angekündigt und “seit Anfang Oktober läuft seit Anfang Oktober ununterbrochen eine Schrift über den Bildschirm, die auf die Deadline am 26. November hinweist”.

Doch:

Statt umzusteigen hätten sich viele Zuschauer über die Laufschrift beschwert.

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WhatsYourPlace verkauft virtuelle Grundstücke – das hat was!

WYPIn letzter Zeit sind mir diverse Mashups unter die Augen gekommen, die auf Googles Kartendienst Google Maps aufbauen. Das Problem: Häufig wird die Karte als elementarer Bestandteil des Dienstes prominent in den Vordergrund gestellt, was mich persönlich überhaupt nicht anspricht. Zum einen entsteht dadurch eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen Anbietern, die auf Google Maps setzen, zum anderen ist das Navigieren auf einer Karte nicht sonderlich bequem, was der Benutzerfreundlichkeit schadet und den Nutzwert verringert. Auch WhatsYourPlace (WYP) macht sich Google Maps zu Nutze, aber für die Geschäftsidee dieses Startups aus München liegt auch nichts näher: Bei WYP können Nutzer virtuelle Grundstücke erstehen. » weiterlesen

maquari:
3D-Community mit Verlängerung in Blogs & Social Networks

maquariDie StageSpace AG plant für morgen den Start ihrer neuen 3D-Community maquari. Das Karlsruher Unternehmen betreibt unter der Marke StageSpace eine 3D-Welt zur Integration in bestehende Social Networks. Bisher konnten User auch direkt über die Website von StageSpace in die virtuelle Welt eintauchen. Mit dem Start von maquari erfolgt eine deutliche Trennung der Aktivitäten. StageSpace fungiert als White-Label-Lösung für die Betreiber von sozialen Netzwerken, die ihren Benutzern eine 3D-Komponente anbieten wollen. maquari launcht als 3D-Social-Network für alle interessierten Internetnutzer. Ich hatte die Möglichkeit, mich in der Test-Version umzuschauen. An einigen Stellen wird zwar noch gearbeitet, aber was ich bisher gesehen habe, macht einen durchaus guten Eindruck. » weiterlesen

maquari:
3D-Community mit Verlängerung in Blogs & Social Networks

maquariDie StageSpace AG plant für morgen den Start ihrer neuen 3D-Community maquari. Das Karlsruher Unternehmen betreibt unter der Marke StageSpace eine 3D-Welt zur Integration in bestehende Social Networks. Bisher konnten User auch direkt über die Website von StageSpace in die virtuelle Welt eintauchen. Mit dem Start von maquari erfolgt eine deutliche Trennung der Aktivitäten. StageSpace fungiert als White-Label-Lösung für die Betreiber von sozialen Netzwerken, die ihren Benutzern eine 3D-Komponente anbieten wollen. maquari launcht als 3D-Social-Network für alle interessierten Internetnutzer. Ich hatte die Möglichkeit, mich in der Test-Version umzuschauen. An einigen Stellen wird zwar noch gearbeitet, aber was ich bisher gesehen habe, macht einen durchaus guten Eindruck. » weiterlesen

Der Sonntagstaucher:
Sonntags in den Feuilletons

Seit dem überregionalen Start der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« Ende 2001 hat der Sonntagszeitungs-Markt an Qualität und Dynamik gewonnen. Weil es für ihn bisher noch keinen regelmäßigen Übersichtsdienst gibt, gehen medienlese.com (Ronnie Grob, Florian Steglich) und Der Umblätterer (Frank Fischer, Marc Reichwein) in einer einmaligen konzertierten Aktion mit gutem Beispiel voran. Das Ganze geschieht im Stil des Perlentauchers, den wir von hier aus herzlich grüßen. Wahrscheinlich muss nur noch die lange geplante »Süddeutsche am Sonntag« an den Start gehen, bevor der Perlentaucher auch am Sonntag nicht mehr um eine Feuilleton-Rundschau herumkommt. Wir freuen uns darauf.
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medienlese – der Wochenrückblick

Pfeifenbläser, Telefonabspielgeräte, Kolumnenbeamte, kleine böse Brüder.

Wallpaper-Erfinder und Monocle-Herausgeber Tyler Brûlé kritisierte das Blabla, dass Printmedien verschwinden würden, das zeuge von Faulheit und Kurzsichtigkeit. Der Schaden wurde vor langer Zeit angerichtet und man könne nicht das Internet dafür verantwortlich machen: “Viele Fehlentwicklungen hat es gegeben, weil die falschen Leute an der Spitze von Medienunternehmen sitzen. Vor etwa 15 Jahren haben nämlich Geschäftsleute die Redaktionen übernommen. Ich sage: Wenn man ein guter Journalist ist, kann man auch ein guter Geschäftsmann sein, denn gute journalistische Arbeit macht das Medium attraktiv für Werbekunden.”

Schon 11 Leute haben eine Petition gegen die Heute-Kolumne “Zora Off” unterschrieben. Sie wendet sich gegen ihre wiederholte unbedachte Wortwahl. Es sei “nicht sonderlich klug, wenn sich eine Kolumnistin als Kifferin outet und öfters von anderen Drogen wie bspw. Heroin spricht. Jungen Lesern könnte damit der Eindruck erweckt werden, dass Kiffen oder das Konsumieren von Drogen etwas Tolles sei.”

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Verleger in Verlegenheit

Statt Google News zu bekämpfen, würden die Verleger besser auf Journalismus setzen.

Dieser Artikel erscheint heute in der Schweizer SonntagsZeitung.

Gegründet wurde die Firma in einer Garage in Menlo Park bei San Francisco. Vor nicht einmal zehn Jahren. Heute ist die Suchmaschine Google die stärkste Marke der Welt. Sie konkurrenziert fast alle Branchen, die etwas mit Medien oder Kommunikation zu tun ha­ben. Geld verdient der Such­maschinengigant zurzeit hauptsächlich als Vermittler von Werbung. 2006 kletterte der Umsatz auf über 10 Milliarden Dollar.

Seit geraumer Zeit sehen sich die Zeitungsverlage dem Dienst Google News gegenüber. Und fragen sich besorgt, wann die Suchmaschine sich auch mit Nachrichten eine goldene Nase verdienen wird. Google News ist ein kostenloses und werbefreies Angebot, das Online-Zeitungen durchsucht und aus den dort angebotenen Artikeln die Schlagzeile übernimmt, manchmal auch noch die ersten paar Zeilen. Die Suchresultate werden auf news.google.ch versammelt und mit einem Link auf den Artikel versehen. Auf die Portale grosser Zeitungen soll so ein Drittel aller Besucher kommen. Was die einen freut, die anderen nicht.

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Stardoll:
Web 2.0 für eine ganz junge Zielgruppe

StardollExciting Commerce verweist auf eine Präsentation des Stardoll-CEOs Mattias Miksche, aufgenommen bei der Web 2.0 Expo in Berlin. Stardoll ist ein Webangebot mit Sitz in Stockholm, bei dem User(innen) virtuelle Puppen anziehen. Das Unternehmen gehört zu den erfolgreichsten europäischen Internet-Startups. Stardoll gibt es mittlerweile in 15 unterschiedlichen Sprachversionen, darunter auf Chinesisch, Russisch und Taiwanisch. Aktuell wird die Seite von 6,4 Millionen einzelnen Nutzern pro Monat besucht, die Hälfte kommt von außerhalb Europas. » weiterlesen

Über virale Videos, schauspielerende Blogger und hitzige Diskussionen

In den USA wird derzeit Thanksgiving gefeiert. Entsprechend ruhig ist es auf den großen US-Techblogs. Die Zahl der dort heute und gestern veröffentlichten Meldungen liegt bei nicht mehr als zehn Prozent des für einen Werktag üblichen Nachrichtenaufkommens. Doch trotz des Feiertags hat TechCrunch (der Blog, der im Monat über 220.000 Dollar einnimmt) es geschafft, auf einen einzigen Artikel über 300 Kommentare zu sammeln und eine ordentliche Kontroverse auszulösen. Der Beitrag, ein Gastartikel eines Experten für virales Videomarketing, und die Reaktionen darauf verdeutlichen, in welchem Maße die US-amerikanische Web-2.0- und Techblog-Szene auf den Unterhaltungs- und Show-Faktor setzt und gleichzeitig subtilstes Marketing betreibt. » weiterlesen

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