Livecast:
Alleskönner oder Spezialist?

Heute startet in Klink an der Müritz ein Modellseminar des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung. Thema: “Erfolg auf allen Kanälen. Crossmedialer Lokalteil: Von neuen Lesern und einem Berufsbild im Wandel.”

Unser Gastautor Steffen Büffel (Fünf Thesen zu «Crossmedia») ist einer der Referenten auf dem Seminar und weist uns auf einen Livecast heute Abend hin: “Zum Einstieg gibt eine erste Gesprächsrunde, die sich mit dem Redakteur der Zukunft auseinandersetzt. Brauchen wir künftig den Alleskönner? Oder sind Spezialisten gefragt? Folker Quack von der Main-Post, Paul-Josef Raue von der Braunschweiger Zeitung und Dirk Lübke, Chefredakteur der Lahn-Dill-Zeitung diskutieren. Die Veranstaltung wird ab 20 Uhr über das Seminarblog live ins Netz übertrage

ute startet in Klink an der Müritz ein Modellseminar des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung. Thema: “Erfolg auf allen Kanälen. Crossmedialer Lokalteil: Von neuen Lesern und einem Berufsbild im Wandel.”

Unser Gastautor Steffen Büffel (Fünf Thesen zu «Crossmedia») ist einer der Referenten auf dem Seminar und weist uns auf einen Livecast heute Abend hin: “Zum Einstieg gibt eine erste Gesprächsrunde, die sich mit dem Redakteur der Zukunft auseinandersetzt. Brauchen wir künftig den Alleskönner? Oder sind Spezialisten gefragt? Folker Quack von der Main-Post, Paul-Josef Raue von der Braunschweiger Zeitung und Dirk Lübke, Chefredakteur der Lahn-Dill-Zeitung diskutieren. Die Veranstaltung wird ab 20 Uhr über das Seminarblog live ins Netz übertragen.”

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Medienblogcharts 2/08:
KoopTech neu dabei

An jedem ersten Montag im Monat erscheinen hier die medienlese-Medienblogcharts: Die Top 50 der Medienblogs in deutscher Sprache.

Keine große Bewegung in den Medienblog-Charts: Sendungsbewusstsein und blattkritik.ch sind wieder unter den ersten 50, erstmals ist das Wissenschaftler-Projektblog KoopTech dabei – dafür sind die Zeit-Blogs vom Technorati-Radar verschwunden, Onkel Brumms Meckern, der Blogruf verschwindet, nachdem Falk Lüke schon Ende Oktober das Blog stillgelegt hatte, und das Ö-Blog ist auch nicht mit dabei. Die leichten Layout-Änderungen der Seite dürften dafür nicht verantwortlich sein, die Linkstruktur ist gleich geblieben.

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SF Börse:
Reimsalat mit Infohäppchen

Die etwa zweiminütige Sendung SF Börse hat einen Programmplatz, von dem andere Sendungen nur träumen können: Um 19:25 Uhr, Minuten, bevor sich die Zuschauer zur täglichen Tagesschau versammeln, soll das tägliche Börsengeschehen zusammengefasst werden. Gesendet werden aber nur gutgelaunte Oberflächlichkeiten.

SF Börse (Screenshot)

Patrizia Laeri, Moderatorin bei SF Börse, gemäss LinkedIn “Business Journalist” in the “Zürich Area”, kann eines wirklich gut: Sie versüsst dem müden Deutschschweizer, der müden Deutschschweizerin mit einem freundlichen Lächeln den Feierabend, die Minuten vor der Tagesschau, noch immer ein festes Ritual von vielen.
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medienlese – der Wochenrückblick

Mohammed-Karikaturen, Schaffhausen-Lobbying, Weltwissen-Hauptquellen.

Schäuble will mehr Mohammed-Karikaturen“, hiess es am 27.02.2008. Doch schon einige Stunden später, am 28.02.2008, lautete der Titel “Karikaturen-Streit: Schäuble ruft nicht zum Abdruck auf“. Der Grund dafür? Die Zeit informierte die anderen Medien in einer Vorabmeldung und riss, jedenfalls gemäss Ansicht von Schäubles Pressesprecher, einen Satz aus einem längeren Streitgespräch aus dem Zusammenhang. Er nannte die Vorabmeldung der Zeit “sehr verantwortungslos”, konnte aber immerhin zugeben, dass Schäuble “im Wesentlichen” diesen Satz gesagt habe: “Eigentlich müssten jetzt alle europäischen Zeitungen diese Karikaturen abdrucken, und zwar mit der Erklärung: Wir finden sie auch miserabel, aber die Inanspruchnahme von Pressefreiheit ist kein Grund, Gewalt zu üben.”

Jörg Ziercke, Chef des deutschen Bundeskriminalamts BKA, freute sich, bald mit Online-Durchsuchungen loslegen zu können und überraschte mit Informationen über Mittel, die genutzt werden: “Einerseits arbeiten wir an eigenen Programmen. Andererseits gibt es kommerzielle Produkte, die genutzt werden könnten.”
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Mit RealMee im Web auf sich aufmerksam machen

RealMeeSich im Netz vorteilhaft zu präsentieren und in Suchmaschinen gefunden zu werden, lohnt sich sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht. Personensuchmaschinen wie yasni und 123 people bereiten Suchresultate aus verschiedensten im Web verfügbaren Quellen auf und wollen damit einen schnellen Überblick zu einzelnen Personen geben. Dieser Ansatz ist zwar klug und hilfreich, doch bis der Großteil der von Internetnutzern durchgeführten Personensuchen nicht mehr über Google & Co läuft, wird noch viel Zeit vergehen. Was aber machen Nutzer, die bei Google, Microsoft Live Search und Yahoo gefunden werden wollen, ohne viel Zeit und Energie dafür aufzuwenden? Sie könnten RealMee ausprobieren, einen neuen, interessanten Dienst aus Holland. » weiterlesen

Facebook-Überdruss — der Song

Hach, ist User-generated Content nicht schön? Er hilft nicht nur dabei, ein Startup gross zu machen, sondern kann es auch wenig später gleich wieder demontieren. Und vor allem drücken virale Videos immer so schön den aktuellen Zeitgeist aus.

In untenstehendem Werk geht es um den zunehmenden Überdruss, den Facebook-User angesichts all der zahllosen Zeitverschwendungsapplikationen empfinden.

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Lang lebe der Narzissmus

Voller narzisstischer Kränkungen ist das journalistische Leben, nur der Anlass wechselt: Früher schrieb man mit Herzblut die tollsten Leitartikel – tags darauf war alles Schnee von gestern: Vergessen, vergangen, vorüber, so sah es aus im Leben eines Reporters. Seine grandiosen Texte waren Blätter im Wind.

Dieser trostlose Zustand hat sich noch verschlechtert: Gehörte dem Journalisten früher die Aktualität immerhin für 24 Stunden, so ist inzwischen nichts so alt wie die Zeitung von heute: “If you don’t read a newspaper, you’re never a day behind.”

Quasi zur Kompensation der Kränkung durch diesen unaufhörlichen Sturz alles Schaffens in den Orkus gab und gibt es das Ritual der allmorgendlichen Redaktionskonferenz, wo die Schreiber, einer Ministerrunde gleich, mit bedeutungsvollem Gesicht über dem Seitenplan des kommenden Tages brüten. Als müssten sie, Karl Kraus zum Trotz, die Welt durch schwarze Magie erretten. Meist setzt am Kabinettstisch ‘die Politik’ sich für die Titelzeile durch, nur zur Buchmesse oder aus Anlass einer WM dürfen auch ‘die Kultur’ oder ‘der Sport’ mal einen Hit in den Charts platzieren.

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Internet ist jetzt wichtigstes Nachrichtenmedium für Amerikaner

Die Verschiebung der Publikumsgunst von den alten zu den neuen Medien scheint sich weiter zu beschleunigen. Eine neue Umfrage der Marktforschungsfirma Zogby International bestätigt einmal mehr, wie wichtig das Internet als Nachrichtenmedium geworden ist.

Konkret: Volle 48% der Amerikaner sagen inzwischen, dass das Internet ihre wichtigste Nachrichtenquelle ist. Das ist deutlich mehr als noch in den vergangenen Jahren. Vor allem ist das Internet damit erstmals zum klar dominierenden News-Medium geworden.

Aufs Fernsehen vertrauen noch 29% der Umfrageteilnehmer, 11% aufs Radio, und die Zeitungen landen mit 10% auf einem deprimierenden vierten Platz. Wie immer sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen gross: Für gerade noch 7% der 18-29jährigen ist die Zeitung das wichtigste Medium, während es bei den Senioren über 65 immerhin 17% sind.

Das gleiche Bild zeigt sich, wenn die Newskonsumenten danach gefragt werden, welche Nachrichtenmedien sie als generell “wichtig” empfinden. Mit 86% gewinnt auch hier das Internet, die Zeitung hingegen finden nur noch 70% als bedeutend. Besonders interessant: schon 38% sehen Blogs als wichtiges Nachrichtenmedium – nicht schlecht für ein Medium, das noch keine fünf Jahre im Mainstream angekommen ist. » weiterlesen

Im Test:
FIRST

Das neue österreichische Society-Magazin FIRST will ein luxuriöses Hochglanzprodukt für anspruchsvolle LeserInnen sein. Trügt der Schein oder hält die glänzende Oberfläche, was sie verspricht?

First Cover

Im Test: Ausgabe 2/2008 vom Februar.

Allgemeiner Eindruck

Magazine wollen etwas besonderes sein. Die Kunst des Zeitschriftenmachens liegt darin, jenen besonderen Zugang zum Thema zu finden, der zum Lesen animiert, obwohl man eigentlich schon über das Thema Bescheid weiß – durch Internet, Zeitung, Radio oder TV. Das österreichische Personality-Magazin FIRST lockt am Zeitschriftenständer mit edlem, teurem Hochglanz – von der Titelseite bis zum Schluss. Glanz und Glamour ist das Programm, das man von FIRST erwartet und das auch eingehalten wird. Doch wie steht es um Ästhetik, Stil und Tiefgang?
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Jetzt geht’s los! Deutsches Facebook ist online

facebook_logo.gifBesser und aufregender hätte es kaum kommen können: Zwei Tage nach dem mit großem Medienecho begleiteten Start von studiVZs drittem Social Network meinVZ hat Facebook in der vergangenen Nacht seine lange erwartete deutschsprachige Version ins Netz gestellt. Während beim Aufrufen von http://facebook.de noch eine Wartungsmeldung erscheint, leitet www.facebook.de direkt auf die deutsche Facebook-Variante. Alternativ gelangt man auch über die .com-Domain und eine anschließende Sprachauswahl oben rechts zu Facebook Deutschland. Unter Umständen kann es passieren, dass nach dem Einloggen trotzdem alles auf Englisch erscheint. In diesem Fall kann unter “Account” > “Language” dauerhaft auf Deutsch umgestellt werden. » weiterlesen

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