Facebook Ads:
Jetzt soll der Rubel rollen

facebook_logo.gifFacebook hat, wie bereits lange angekündigt, Details zu seiner Werbeoffensive “Facebook Ads” veröffentlicht. Während die große Meldung der letzten Woche, Googles OpenSocial-Coup, von der Internetgemeinde überwiegend positiv aufgenommen wurde, übernimmt Facebook mit einer Nachricht, dessen positive Auswirkungen sich (zumindest auf dem Papier) auf einen erheblich kleineren Kreis beschränken, nun wieder das PR-Steuer. » weiterlesen

Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Marcel Kotzur (Trueman)

Marcel Kotzur, 25, trueman.tv (24 Stunden täglich online seit 50 Tagen).

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NET-Metrix-Onlinezugriffe 20 Minuten überholt BLICK

Dieser Beitrag beinhaltet zwei Nachträge zu unserem Artikel Peter Wälty wird Chefredaktor des neuen Online-News-Netzwerks von letzter Woche.

Teil 1: Wachstum 2006

Wir hatten geschrieben:

Peter Wälty hat einen eindrücklichen Leistungsausweis als jemand, der weiss, wie man Traffic holt. Seit dem Redesign im Februar 2006 haben sich die Zugriffszahlen von 20minuten.ch um ein Mehrfaches gesteigert (nachvollziehbar via NET-Metrix ist ?nur? der Anstieg von 50 Millionen Page Impressions im November 2006 auf über 70 Millionen heute).

Er selbst rief uns daraufhin an, weil er das Wachstum von 50 Millionen auf 70 Millionen (40%) offenbar nicht beeindruckend genug fand, bestätigte aber sebst, dass bei NET-Metrix-Audit nur dieser Teil öffentlich ist – vorher hat 20 Minuten die Zahlen offenbar nicht publizieren lassen. (Man wird bei NET-Metrix Audit jeden Monat gefragt, ob man seine Zahlen in der Liste sehen will – im September wollten zum Beispiel migros.ch und facts.ch nicht.)

Aber als NET-Metrix-Kunde kann man natürlich jederzeit, auch rückwirkend, die Statistiken abrufen, und so verehrte Wälty uns zwei Screenshots, zwischen denen ein Jahr lag.

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Kommentare und Verantwortung

Gratulation an den Spreeblick: In bemerkenswerter Freundlichkeit wirft Malte dort die Frage in die Runde, wie mit verwirrten, “tobenden” Kommentatoren in Blogs umzugehen sei, und ob man durch die “virtuelle Nähe” als Blogbetreiber nicht auch eine Verantwortung habe, seelisch kranke Kommentar-Spammer bei der Hand zu nehmen und zum Arzt zu führen.

Hintergrund ist eine Serie äusserst ausführlicher Kommentarpostings, welche eine Weltverschwörung aller üblichen Verdächtigen gemeinsam prophezeien – so ganz genau habe ich das alles nicht kapiert.

So menschenfreundlich es ist, die Überlegung anzustellen, ob man sich nicht geradezu unterlassener Hilfeleistung schuldig macht, solchen Autoren nicht Platz einzuräumen oder wenigstens eine freundliche Email zu schicken – eine Antwort auf die Fragestellung besagt, dass man dazu verpflichtet sei, wo sich die kranke Seele doch vertrauensvoll an das Spreeblick wende – ich muss widersprechen.

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joinR sagt ja zu OpenSocial – Interview mit Gründer Philipp Götzinger

joinRNach Xing hat mit joinR das zweite Social Network aus Deutschland angekündigt, an Googles OpenSocial-Initiative teilzunehmen und seine Plattform für externe Applikationen zu öffnen. joinR richtet sich hauptsächlich an jüngere und junggebliebene Internetnutzer, die nach der Registrierung eine eigene, frei gestaltbare Profilseite inklusive Adresse der Form username.joinr.de erhalten, die auch für nicht registrierte User erreichbar ist. Ich habe joinRs Gründer und Geschäftsführer Philipp Götzinger zur Teilnahme an OpenSocial befragt und ihn gebeten, zu beschreiben, welche Schritte für ein Social Network notwendig sind, das sich OpenSocial anschließen will. » weiterlesen

Web 2.0 Expo Berlin LIVE:
Business Models for Web 2.0 Companies

Liveblogging von der Web 2.0 Expo Berlin mit Christian Leybold (Weblog). Sein Vortrag lautet: “Business Models for Web 2.0 Companies”.

10:15: Er präsentiert eine Topliste von Firmen, die alle kürzlich noch nicht auf den Toplisten waren. Was genau die Kriterien sind, kann ich nicht sagen, da ich den Einstieg verschlafen habe. Vielleicht finde ich es später raus.

10:18: Google ist der Top-Monetizer, was Werbung angeht. So ist das also! Er entschuldigt sich zum Voraus, wenn er viele Beispiele bringt wie fotolog.com , in das er investiert. 12 Millionen Dollar wurden (hat er?) investiert, nun hat die Plattform 12 Millionen User. Es wurde also 1 Dollar pro User investiert.

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Attributor gegen Text-Diebe Inhalte an- statt verketten

Der Dienst Attributor soll Verlegern helfen, geklaute Texte im Internet aufzuspüren. Das Rezept: Kleine Gauner werden plattgemacht, grossen bietet man eine Partnerschaft an.

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Attributor ist ein Schnüffelhund, der gestohlene Texte im Internet wiederfindet, um Textdiebe abzumahnen. (Ausriss Webseite Attributor)

Wir können es genauso wenig ausstehen, wenn jemand unsere Texte im vollen Wortlaut kopiert und auf seine Webseite pappt, wie irgendjemand sonst. Vor allem, wenn nicht wenigstens ein Link auf unsere Seiten dabeisteht.

Deswegen haben wir ein gewisses Verständnis, wenn Redaktionen und Inhalte-Anbieter (auch Content-Provider genannt, was ein bisschen wie Füllstoff-Fabrik klingt) nach Textdieben suchen.

Dabei hilft ihnen jetzt Attributor, ein Dienst in den USA, der mit elektronischen Schnüffelhunden im Wald der Webseiten nach den Texten der Kunden sucht. Ähnliche Systeme gibts längst für Bilder, die mit eingebetteten “Wasserzeichen” sozusagen nach Hause telefonieren, wenn sie irgendwo publiziert werden. Das kostet allerdings pro Bild, und nicht zu knapp.

Attributor kann weit mehr als nur Texte aufspüren.

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Googles Telefonplattform:
Symbian reloaded?

Jetzt ist es also endlich raus: Das geheimnisumwitterte Google Phone ist kein Telefon, sondern eine Softwareplattform. 34 Hardwarehersteller, Netzbetreiber und Softwarefirmen haben sich mit Google zu einer breiten Allianz namens “Open Handset Alliance” zusammengeschlossen, die eine gemeinsame, von Google gebaute Plattform vertreiben will. Ab nächstem Jahr sollen allerlei Produkte auf dem Markt erscheinen, die auf der “Android” genannten Softwarebasis aufbauen. Technische Basis sind Linux und Java, und das ganze soll Open Source und darum sehr gut zugänglich für Entwickler sein.

Hatten wir so was Ähnliches nicht schon mal? Richtig: <a href="http://en. » weiterlesen

Live von der ad:tech in New York

Die Messe ad:tech, die diese Woche in New York stattfindet, ist möglicherweise die wichtigste Veranstaltung für Online-Marketing auf der Welt. Mitten in Manhattan findet sich alles zusammen, was im Online-Marketing Rang und Namen hat. Oder gern hätte.

Ein paar Impressionen.

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Das fängt ja gut an: Schon bei der Registration gibt’s einen Syntax Error. Aber es geht hier ja auch um Marketing und nicht um Technik.
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Auch Big G ist natürlich hier. Aber der Stand ist deutlich kleiner als der Marktanteil der Firma. Gut, wenn man so bescheiden ist.

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Klauen gehört zum Geschäft: Bei welcher bekannten Werbekampagne hat sich der Designer dieses Plakats wohl inspirieren lassen?

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Blogs gehören jetzt ganz offiziell zur grossen, glücklichen Online-Marketing-Familie.

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Beim Marketing geht’s ja um Kreativität. Und darum überbieten sich die Aussteller gegenseitig mit totaaaaal originellen Verlosungs-Preisen. Das hier sind nur vier Beispiele von schätzungsweise etwa 250 identischen Verlosungen. Zunes oder Treos verschenkt hingegen keiner.

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“Booth Babes” in allerlei mehr oder minder originellen Verkleidungen gehören natürlich auch dazu. Hier wird man per Fake-Strafzettel zu einer der unzähligen Parties eingeladen.

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Social Networking ist ja sehr in. Darum ist auch das beinahe schon vergessene Ur-Netzwerk Friendster mit einem Stand präsent und behauptet, immer noch 50 Millionen Mitglieder zu haben (die sich daran grösstenteils aber vermutlich nicht mehr erinnern können). Die Frage “Macht Ihr so was ähnliches wie Facebook?” fand das Standpersonal nicht so lustig.

Erster Eindruck ansonsten: Online-Marketing ist zum für Laien beinahe undurchdringlichen Gewirr ähnlich klingender Buzzwords geworden. Der eine Stand bietet “Performance-based Pay-per-Transaction Affiliate Marketing” an, während der Nachbar auf “Unified Real-Time Targeted Performance Advertising” (oder so ähnlich) setzt. Was sich dann bei genauerem Hinsehen als identisches Angebot herausstellt. Viele Firmen sind nicht etwa nur Mittler zwischen Websites und Werbetreibenden, sondern oft Mittler von Mittlern von Mittlern.

Aber mal abwarten. Die eigentliche Konferenz fängt erst morgen an, und da werden die zahlreichen Ankündigungen der letzten Tage (Ad-Networks von Facebook und MySpace, Open Social, Google Phone-Plattform) sicher noch viel zu reden geben.

Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Jörn Sieveneck

Jörn Sieveneck, 28, nerotunes.de

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