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	<title>netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung</title>
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	<description>netzwertig.com I Wir beobachten und analysieren Neuigkeiten und Trends der Internetwirtschaft</description>
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		<title>Verkuppeln von Facebook-Kontakten: Warum Bang With Friends wegweisend ist</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 09:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin  Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Bang With Friends]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Bang With Friends hat nicht nur Fans. Doch der kalifornische Dienst, der es Facebook-Nutzern leicht machen will, potenzielle Bettgenossen und -genossinen unter ihren Kontakten zu finden, ist konzeptionell wegweisend.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Bang With Friends hat nicht nur Fans. Doch der kalifornische Dienst, der es Facebook-Nutzern leicht machen will, potenzielle Bettgenossen und -genossinen unter ihren Kontakten zu finden, ist konzeptionell wegweisend.</h4>
<p><a href="http://bangwithfriends.com/"><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-29623" title="Bang With Friends" alt="" src="http://static.netzwertig.com/1369387795/bangwithfriends.png" width="110" height="110"></a>Nahezu jeder Mensch, von einigen Ausnahmen abgesehen, hat gelegentlich ein Bedürfnis an zwischenmenschlicher Nähe und sexuellem Kontakt. Doch die moderne Gesellschaft und die mit ihr etablierten Moralvorstellungen, Verhaltensnormen und sozialen Konventionen sorgen dafür, dass dieses Verlangen im Alltag und öffentlichen Leben unterdrückt oder vorrangig subtil zur Schau gestellt wird. Nur wer sich in das Getümmel des Nachtlebens stürzt oder bestimmte großstädtische Gegenden aufsucht, kann beobachten, wie Menschen ihre gesitteten Masken unbekümmert fallen lassen.</p><div id="Ads_BA_CAD2"><div style="margin-bottom: 1em"><script> if(typeof window.Ads_BA_AD == 'function') { Ads_BA_AD('CAD2'); }</script></div></div>
<p>Eine Folge dieser Konstellation ist, dass viele eine Anziehungskraft füreinander verspürende Personen niemals zueinander finden. Weil niemand den ersten Schritt machen möchte, weil beide die Signale nicht richtig deuten oder weil die individuelle soziale Dynamik gemeinsame Liebesabenteuer erschwert. Mit <a href="http://bangwithfriends.com/">Bang With Friends</a> versucht seit einigen Monaten ein kontroverses Startup, die Hindernisse auf dem Weg zu sexuellen Begegnungen zwischen miteinander befreundeten oder bekannten Facebook-Kontakten aus dem Weg zu räumen. Nutzer authentifizieren sich dazu bei Bang With Friends mit ihrem Facebook-Konto. Anschließend präsentiert ihnen der Service, der auch als App für Android angeboten wird (Apple, bekanntlich eher prüde, warf die Anwendung wenige Tage nach dem Debüt aus dem App Store), eine fotobasierte Übersicht ihrer Facebook-Kontakte. Gibt es darunter einige, mit denen sie gerne einmal das Bett teilen würden, markieren sie diese. Die jeweilige Person erfährt davon nichts, es sei denn, sie probiert Bang With Friends eines Tages ebenfalls aus und erwidert das sexuelle Interesse durch einen entsprechenden Klick. Bang With Friends informiert dann die “Betroffenen” per Mail und überlässt ihnen den Rest. <span id="more-29621"></span></p>
<p>Der kalifornische Dienst, zu dessen Initiatoren bis vor kurzem nichts bekannt war, hat angesichts des pikanten, freie und kurzfristige Liebe propagierenden Konzepts wenig überraschend nicht nur Befürworter. Ins Kreuzfeuer geriet er auch, weil er, großzügige Facebook-Privatsphäreeinstellungen vorausgesetzt, Fremden über die eigene Anwesenheit bei dem Service <a href="http://www.dailydot.com/lol/bang-with-friends-facebook-glitch/">Auskunft gibt</a>.</p>
<p>Doch moralische Bedenken, Datenschutzsorgen sowie die Zweifel an der Seriosität der Anwendung haben Bang With Friends nicht daran gehindert, den anfänglichen Ruf einer PR-Einstagsfliege abzulegen und sich zu einem ernstzunehmenden Startup zum Verkuppeln von Freunden und Bekannten zu mausern. Valleywag <a href="http://valleywag.gawker.com/meet-the-28-year-old-ceo-of-bang-with-friends-509602077">berichtet in einem Beitrag</a> über den versehentlich entlarvten Bang With Friends Co-Founder Colin Hodge und nennt einige Zahlen zur Nutzung. Mehr als eine Million Menschen verwenden Bang With Friends demnach, mehr als 70.000 Logins erfolgen täglich (wobei regelmäßig Einloggen eigentlich nicht erforderlich ist). 19 Millionen Mal wurden Facebook-Nutzer von ihren Kontakten bisher als anvisierte Sexpartner auserkoren, durchschnittlich 19 pro Person. Und die wichtigste Metrik: Nach Aussage von Hodge sei es bisher zu mehr als 200.000 “Paaren” gekommen, also Situationen, in denen zwei Personen jeweils gegenseitiges Interesse signalisiert haben. Deutschland ist das Land mit den drittmeisten Nutzern, hinter Brasilien und den USA.</p>
<p>Ich halte das grundsätzliche Konzept von Bang With Friends für wegweisend. Ob letztlich genau dieser Service mit seiner sehr eindeutigen, auf schnellen Sex ausgerichteten Positionierung und dem kein Blatt vor den Mund nehmenden Namen die Akzeptanz der breiten Masse erhalten wird oder nicht, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass eine enorme Zahl an potenziellen Liebesbeziehungen aufgrund oben beschriebener Faktoren nicht zustande kommt, und dass in jedem beliebigen Moment Millionen von Facebook-Anwendern sehnsüchtig durch die Fotos von Kontakten scrollen, mit denen sie gerne ein Nacht verbringen oder zumindest auf ein echtes Date gehen würden. Wie beim klassischen, auf das Kennenlernen von zuvor Fremden ausgerichteten Onlindating ist Technologie auch in der Lage, Personen einander näher zu bringen, die zwar bereits miteinander vernetzt und damit mindestens flüchtig bekannt sind, aber es noch nicht geschafft haben, sich gegenseitig ihre Zuneigung zu zeigen. Wenn es einem Service gelingt, diesen einsamen Seelen im großen Stil ohne viel Scham und Peinlichkeit gemeinsame Dates zu verschaffen, dann steht ihm eine große Zukunft bevor. <em>/mw</em></p>
<p>Link: <a href="http://bangwithfriends.com/">Bang With Friends</a></p>
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<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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</tr></table>
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		<title>Schwieriger Umgang mit Urheberrechtsverstößen: Bezahlinhalte bedrohen die Einzigartigkeit von YouTube</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 06:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[YouTube startete kürzlich ein Pilot-Projekt mit kostenpflichtigen Kanälen. Wie aber wird die Bezahlschranke die Zukunft der Plattform beeinflussen?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>YouTube startete kürzlich ein Pilot-Projekt mit kostenpflichtigen Kanälen. Wie aber wird die Bezahlschranke die Zukunft der Plattform beeinflussen?</h4>
<p><em>Alexander Lohninger hat Digital Film Making in Wien und London studiert und ist als freier Autor im Bereich Film und Medien tätig. Er lebt in Wien.</em></p>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-29618" alt="YouTube" src="http://static.netzwertig.com/1369377188/ytbpaid.png" width="220" height="183">Durch die Omnipräsenz von Kameras und Bildschirmen ist das Video, insbesondere das kurze Videoschnipsel – der Clip – und mit ihm die Plattformen, auf denen sie getauscht, angesehen und kommentiert werden, ein essentieller Bestandteil unserer Welt geworden. Allen voran das 2005 gegründete und 2006 von Google gekaufte <a href="http://www.youtube.de/">YouTube</a>, das in den wenigen Jahren seines Bestehens zu einer ultra-demokratischen, hyperrealen Zwischenwelt geworden ist, die wie ein virtueller Schwamm digitalisierte Artefakte des Zeitgeschehens aufsaugt, sie in sich speichert und zur Schau stellt.</p>
<p>Bisher war der Zutritt zu diesem Paralleluniversum allen frei; jeder konnte jedes Video sehen, kommentieren, oder eigene Inhalte veröffentlichen. Seit kurzem jedoch <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/digital/youtube-eroeffnet-pay-tv-kanal-1.18079272">probt YouTube den Schritt in die Kostenpflichtigkeit</a> und veranschlagt für <a href="http://www.youtube.com/channels/paid_channels">einige wenige Kanäle</a> zwischen 0,99 und 2,99 US-Dollar im Monat. Es ist verständlich, dass die Verantwortlichen bei YouTube sowohl für sich als auch für die Benutzer Möglichkeiten zur Monetarisierung erschließen wollen, besuchen doch unfassbare Massen die virtuelle Plattform: Pro Monat konsumieren mehr als eine Milliarde Nutzer über vier Milliarden Stunden an Videomaterial und fügen pro Minute 72 Stunden zusätzliches Material hinzu. Im ganzen Jahr 2011 (das ist der letzte angeführte statistische Wert), hat jeder Erdenbürger durchschnittlich 140 Mal ein YouTube Video aufgerufen, was in Summe mehr als eine Billion Aufrufe ausmacht. <span id="more-29617"></span></p>
<p><strong>Nebeneinander von Trivialem und kulturell Wertvollem </strong></p>
<p>Diese massive Eingliederung in den Alltag eines ganzen Planeten (schließlich erfolgen 70 Prozent der Zugriffe außerhalb der USA) hängt sicherlich mit der bisherigen Abwesenheit von Kosten und signifikanten Profitmöglichkeiten für die Benutzer zusammen: Mit dem Veröffentlichen von Videos gibt es in der gehabten Struktur kaum Gewinn zu erzielen – es sei denn ein Video hat exorbitant hohe Zugriffszahlen, was nur sehr wenigen gelingt – im Gegenzug muss jedoch auch nichts bezahlt werden. Die Werbeeinnahmen kassiert in den meisten Fällen YouTube, und für die regulären Benutzer liegt der Fokus auf dem ‚Sharing‘, wodurch die normalerweise allgegenwärtige Profitgier hinter einem geradezu altruistischen Imperativ zum Teilen verschwindet. Auf Basis dieser Prämisse ist ein unsortiertes Nebeneinander von Trivialem und kulturell Wertvollem entstanden – Berge von Katzenvideos finden sich neben den ungekürzten Prozessen Adolf Eichmanns – das von dem vorläufigen Angebot an kostenpflichtigen Kanälen zunächst unberührt bleibt; sollte YouTube diese Idee der Bezahlschranke jedoch ausweiten, könnte dieser Status Quo bald der Vergangenheit angehören.</p>
<p><strong>Es steht einiges auf dem Spiel</strong></p>
<p>Um zu verstehen, was tatsächlich auf dem Spiel steht, lohnt es sich zunächst, das Herzstück von YouTube näher zu untersuchen: Sicher, die Meisten nutzen YouTube für Musikvideos, Videoblogs oder berieselnde Ablenkung; jenseits dieser populären Fassade funktioniert die Seite aber vor allem als enormes Archiv, das auf verschiedene Arten verwendet werden kann; insbesondere das im weitesten Sinne ‚dokumentarische‘ Material ist potentiell enorm bereichernd. Nicht nur befinden sich schier endlose Mengen an Tutorials, also Instruktionsvideos zu allen möglichen Lebensbereichen auf den Festplatten des Videoarchives (Bereiche wie Kochen, Handwerken, Schminken, et cetera), auch historisch wertvolle Dokumentaraufnahmen erscheinen durch wenige Klicks auf dem Bildschirm. Wer zum Beispiel die Geschehnisse des 11. Septembers 2001 einigermaßen unmittelbar nachvollziehen möchte, kann sich jene von Amateuren aufgenommene, ungeschnittene Videos ansehen, die sich auf YouTube finden.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, lassen sich auch die Prozesse Adolf Eichmanns in ungekürzter Länge studieren; John F. Kennedys Ermordung, Archivaufnahmen Hitlers oder einfach hochauflösende, auf der Internationalen Raumstation angefertigte Aufnahmen des Planeten sind weitere plakative Beispiele. Darüberhinaus bieten YouTubes Server Inhalte aus Film und Fernsehen, fast jedes Themengebiet abdeckend und oftmals von erstaunlicher Qualität, sogar Spielfilme (zum Beispiel das Kabinett des Dr. Caligari) sind manchmal in voller Länge verfügbar und jedem zugänglich. Das Internet im Generellen, aber YouTube insbesondere, ermächtigt den Autodidakten wie nie zuvor: Möchte man sich heute etwas aneignen, braucht man nicht unbedingt einen Kurs, einen Lehrer oder ein Institut.</p>
<p>Um beispielsweise ein Instrument zu erlernen, kann man sich kostenlos Tutorials auf YouTube ansehen und sich damit zumindest die Grundzüge ohne Weiteres selbst beibringen. Will man sich mit Persönlichkeiten wie Künstlern, Autoren oder Schauspielern beschäftigen, kann mittels der durch Interviews, Videoblogs oder Podiumsdiskussionen erzeugten Hyperrealität die Präsenz und Gesellschaft ebenjener Personen auf eine Art simuliert werden, wie es wohl kaum einem Text möglich ist. Schließlich unterscheidet sich YouTube von Projekten wie Wikipedia durch die immer vorhandene Bildebene, wodurch Manches viel direkter und eindrucksvoller kommuniziert werden kann, als durch reinen Text.</p>
<p>Dem vor zweieinhalb Jahren verstorbenen Autor Christopher Hitchens beispielsweise kommt man mittels der verfügbaren Videos mindestens so nahe wie durch seine persönlichsten Schriften; fast scheint es, als würde der Autor durch die Bemühungen mancher User, immer neue Aufzeichnungen von Hitchens aufzutreiben, in der Virtualität YouTubes unversehrt weiterleben und für kommende Generationen konserviert sein. Schlussendlich entscheidend für den Mehrwert, der aus dem vorhandenen Material gezogen werden kann, ist die kulturelle Literarizität: Garantiert findet sich in den Datenbergen einiges an Müll, aber das edukative Moment, das sich aus der schieren Quantität des Angebots und prinzipiellen Qualitäten des Videoformats erschließt, ist ein bisher unerreichtes Privileg für all jene, die mit YouTube sinnstiftend umzugehen wissen.</p>
<p><strong>Urheberrechtsverstöße machten YouTube groß</strong></p>
<p>Nicht ohne Grund werden diese potentiell gemeinnützigen Qualitäten öffentlich zumeist jedoch nur peripher thematisiert, schließlich berührt jede Diskussion darüber die empfindliche Grauzone des Urheberrechts und der Piraterie, über die nicht gerne gesprochen wird. Vieles, das sich momentan auf YouTube befindet, ist urheberrechtlich geschütztes Material, das offenkundig nicht von den Urhebern, sondern von regulären Benutzern online gestellt wurde. Regelmäßig führt das zu Beschwerden oder gar zu Klagen und YouTube entfernt in der Folge die betreffenden Videos; kaum ist ein Video jedoch gelöscht, erscheint derselbe Inhalt – wie frisch gewachsene Köpfe einer Hydra – oftmals an anderen Stellen aufs Neue.</p>
<p>Die Zuständigen kommen dem Entfernen von Clips nicht mehr hinterher, zu viel wird auf die Server geladen und die Urheber werden in eine Duldungsstarre gezwungen, die sie wohlgemerkt nur tolerieren, weil es für sie ohnehin kaum Möglichkeiten gibt, diese Inhalte zu monetarisieren. Fernsehkanäle wie die BBC oder National Geographic sehen die Fülle des eigens produzierten Inhalts auf YouTube zwangsläufig als indirekte Werbung und tragen somit zur derzeitigen Sondersituation bei, von der so viele profitieren; dennoch bleibt freilich der fahle Beigeschmack der Piraterie, die hier öffentlich und ohne jeden Deckmantel stattfindet.</p>
<p><strong>Bezahlschranke bedroht Geist des “Sharings”</strong></p>
<p>Sollte das Konzept der kostenpflichtigen Kanäle tatsächlich Fuß fassen, sodass Fernsehanstalten wie die BBC darin eine ernst zu nehmende Gewinnmöglichkeit sehen, wird der Druck, unberechtigterweise online gestelltes Material zu entfernen, so groß werden, dass YouTube alles daran setzen wird, ebenjenes zu löschen und das einschlägige Verhalten der Benutzer zukünftig zu unterbinden. Genau dann wird der Moment gekommen sein, wo der Geist des Sharings nicht mehr im Vordergrund stehen und die derzeitige Sondersituation zu einem Ende kommen wird. Im schlimmsten Fall verschwindet jeglicher qualitativ halbwegs anspruchsvolle Inhalt hinter einer Bezahlschranke, YouTube wird zu einem weiteren Streaming-Anbieter und übrig bleibt eine gigantische Videomüllhalde für all jene, die nichts zahlen wollen.</p>
<p>Nun deutet momentan nicht viel auf das baldige Eintreten dieses Extremfalls hin – welchen Weg YouTube schlussendlich einschlagen wird, hängt von der Bereitschaft der Nutzer ab, für manche Inhalte zu bezahlen, respektive von der Durchsetzungskraft der Plattform gegenüber den eigenen Usern. Allein Letzteres dürfte nicht nach Belieben funktionieren; schließlich wehren sich Benutzer schon jetzt mit allerlei Tricks: Stellenweise findet man absichtlich spiegelverkehrt hochgeladene Videos, um YouTubes Algorithmen zu entgehen, die den Inhalt sonst erkennen und sperren würden. Andere Male werden Inhalte zwar auf Englisch gelöscht, bleiben in andere Sprachen jedoch erhalten, wodurch das Urheberrecht abermals umgangen wird. Vollständig werden sich die Benutzer nicht umerziehen lassen, viel mehr werden sie irgendwann auf illegale aber ebenso zugängliche Seiten oder einfach auf eine der anderen unzähligen Videoplattformen des Internets ausweichen. Abschließend bleibt nur zu hoffen, dass den Verantwortlichen die Tragweite der potentiellen Umstrukturierungen bewusst ist und dass die Konsequenzen abgewogen werden bevor sie sich für eine Option entschließen.</p>
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<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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		<title>Shazam und Xbox hören mit: Warum der Orwellsche Staat auch diesmal nicht kommen wird</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 05:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen  Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Lifelogging]]></category>
		<category><![CDATA[Shazam]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox]]></category>

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		<description><![CDATA[Shazams neue iPad-App kann Songs im Hintergrund taggen, hört also immer mit, ähnlich wie Microsofts neue Wohnzimmerkonsole Xbox One. Angst müssen wir vor solchen Gadgets nicht haben, aber es hilft trotzdem, wenn wir uns weiterhin über einen zu großen Bruch unserer Privatsphäre empören.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Shazams neue iPad-App kann Songs im Hintergrund taggen, hört also immer mit, ähnlich wie Microsofts neue Wohnzimmerkonsole Xbox One. Angst müssen wir vor solchen Gadgets nicht haben, aber es hilft trotzdem, wenn wir uns weiterhin über einen zu großen Bruch unserer Privatsphäre empören.</h4>
<a href="http://static.netzwertig.com/1369323895/xboxone.jpg"><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="size-full wp-image-29614" alt="Xbox One is watching you. Alyways. Bild: Microsoft" src="http://static.netzwertig.com/1369323895/xboxone.jpg" width="450" height="200"></a><p class="wp-caption-text">Xbox One is watching you. Alyways. Bild: Microsoft</p>
<p>Angesichts der Hysterie, die über einige neue Technologien der jüngeren Vergangenheit ausbrach, ist es eigentlich ein Wunder, dass der Orwellsche Staat nicht längst schon über uns hereingebrochen ist. Wie haben wir vor allem in Deutschland gegen Google Streetview protestiert – und als es dann da war, merkten wir erst, wie harmlos die Maps-Erweiterung ist. Wir kritisierten Facebook über die laxe Handhabung mit den Daten, die wir selbst Preis gegeben hatten und befürchteten deren Ausverkauf. Wir waren erbost, als Apples iPhone jeden unserer Aufenthaltsorte protokollierte.</p>
<p>Und dann? Geschah nichts. Einbrüche nahmen trotz Streetview nicht zu. Facebook nervt wegen der personalisierten Werbung, für die unsere Daten herhalten, mehr aber auch nicht. Und Apples Positionsdaten stellten sich als viel zu ungenau heraus, um sie irgendwelchen Behörden für eine Fahndung zu überlassen. Bedenken wegen unseres Datenschutzes mögen berechtigt gewesen sein, ein Aufschrei darüber hat die Unternehmen auch stets ein wenig zum Einlenken gebracht. Das Problem als solches allerdings war in allen Fällen kleiner als die Hysterie darüber. Und jetzt? Steht die nächste Eskalationsstufe an: Apps und Gadgets, die stets auf Empfang sind, im Hintergrund mithören und jede unserer Bewegungen protokollieren. Die totale Überwachung? Nicht, wenn wir weiterhin die Augen aufsperren. <span id="more-29603"></span></p>
<p><strong>Technisch gesehen eine tolle Funktion</strong></p>
<p>Jüngster Mitspieler im Rennen der Gadgets und Apps, die immer auf Empfang geschaltet sind, ist Shazam. Die <a href="http://gigaom.com/2013/05/23/shazams-new-ipad-app-automatically-tags-every-song-you-ever-listen-to/?utm_source=feedly">Musikerkennung der neuen Shazam-iPad-App</a> bietet eine Funktion namens Auto Tagging. Shazam hört auch dann zu, wenn das iPad auf Standby geschaltet ist. Was immer in dieser Zeit an Musik oder Fernsehsendungen läuft, wird von Shazam analysiert und wandert ins Protokoll. Anders als bisher also muss der Nutzer einen Song nicht mehr aktiv von Shazam taggen lassen – es geschieht automatisch im Hintergrund.</p>
<p>Eigentlich eine praktische Funktion. Man stelle sich vor, man nehme sein Smartphone mit in die Kneipe oder Disco (dass Auto Tagging auch für Shazams iPhone- und Android-App kommt, dürfte nur eine Frage der Zeit sein). Zu Hause angekommen, kann man dann in aller Ruhe aussortieren und wiederfinden, was Shazam unterwegs entdeckt hat. Den Wunsch nach einer derartigen Funktion äußerte ich <a href="http://netzwertig.com/2012/11/06/musik-orte-personen-warum-lifelogging-mit-bildern-erst-der-anfang-ist-2/">bereits im vergangenen November</a> im Kontext eines sich anbahnenden <a href="http://netzwertig.com/2012/10/12/das-dritte-auge-persoenliche-mini-kameras-zeichnen-den-alltag-auf/">neuen Trends Lifelogging</a>. Shazam hat meinen Wunsch jetzt umgesetzt. Die Funktion läuft auf dem iPad zwar im Hintergrund. Es wird dem Nutzer allerdings angezeigt, dass sie aktiv ist, außerdem lässt sie sich ausschalten.</p>
<a href="http://static.netzwertig.com/1369324317/shazamipad2013.jpg"><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="size-full wp-image-29615" alt="Neueste Shazam-Version kann Songs im Hintergrund taggen. Bild: Shazam" src="http://static.netzwertig.com/1369324317/shazamipad2013.jpg" width="450" height="371"></a><p class="wp-caption-text">Neueste Shazam-Version kann Songs im Hintergrund taggen. Bild: Shazam</p>
<p>Ich kann daran wenig Anstößiges entdecken. Problematisch wird die Sache erst im Kontext mit anderen neuen Entwicklungen. Auch <a href="http://neuerdings.com/2013/05/21/xbox-one/">Microsofts neue Konsole Xbox One</a> hört immer zu. Selbst im Standby-Modus sind ihre Mikrofone aktiviert und warten auf den Befehl “Xbox on”. Gespräche, die in dieser Zeit im gleichen Raum stattfinden, hört die Xbox mit. Microsoft <a href="http://www.theverge.com/2013/5/21/4352596/the-xbox-one-is-always-listening">versprach</a>, keine Daten aufzuzeichnen und deswegen auch keine Daten an Werbekunden oder andere Interessenten verkaufen zu können. Ein Versprechen, das man dem Konzern zu diesem Zeitpunkt auch glauben kann. Und das ist auch nicht das Problem. Das Problem ist, dass ein ständiges Zuhören nun Alltag wird. Mehr und mehr Apps mit gleicher Funktionalität werden kommen, wir werden uns daran gewöhnen und dadurch viele Vorteile genießen. Aber irgendwann wird ein schwarzes Schaaf dabei sein, das unsere Daten missbrauchen will.</p>
<p><strong>Wir sorgen selbst für unseren Datenschutz</strong></p>
<p>Und selbst hierbei wird sich das Problem in Grenzen halten. Das Bewusstsein für Datenschutz und Privatsphäre ist bei den heutigen Webnutzern mittlerweile gestählert. Sicher werden einige Unternehmen versuchen, sensible Daten zu verscherbeln, sie werden damit aber nicht durchkommen. Es wird aufgedeckt werden und dann brandet Protest auf, wie das in der Vergangenheit immer der Fall war. Nutzer werden kündigen oder zumindest androhen, das zu tun, das jeweilige Unternehmen wird sich kleinlaut entschuldigen. Für die Sicherheit unserer Daten sorgen wir damit selbst, besser als so manche staatliche Stelle das könnte.</p>
<p>Der Zukunft mit derartigen Apps allerdings kann man getrost gelassen entgegen sehen. Zunächst einmal werden wir die Entwicklung ohnehin nicht aufhalten können. Google hat auf der eigenen <a href="http://neuerdings.com/2013/05/16/google-io-2013/">Entwicklerkonferenz I/O</a> vergangene Woche viele neue Funktionen vorgestellt, die in eben diese Richtung gehen. Der digitale Assistent Google Now etwa lässt sich ähnlich wie die Xbox One mit einem Sprachbefehl aktivieren. Die Datenbrille Google Glass wartet im Standy-Modus ebenfalls auf einen Sprachbefehl, der das Gerät aufweckt.</p>
<p><strong>Durch mehr Daten wird das Leben nicht schlechter</strong></p>
<p>Bedenken über den Verlust der Privatsphäre kommt in letzter Zeit nicht nur aus Deutschland, sondern auch zunehmend aus den bei dem Thema eigentlich entspannteren USA. <a href="http://www.infowars.com/new-xbox-wont-let-you-play-unless-its-spying-on-you/">Adan Salazar von InfoWars</a> etwa sieht ein Problem vor allem dann, wenn die Xbox gehackt wird. Da sie nicht nur zuhört, sondern auch weiß, wer genau im Raum ist und sich wo aufhält und sogar, welchen Puls die Personen im Raum haben, könnten Hacker praktisch alles über uns erfahren. Auf der anderen Seite stehen die Möglichkeiten, die mit der viel höheren Genauigkeit des Kinect-Sensors dank neuartiger Daten eine Vielzahl auch wohlwollender neuer Apps ermöglichen.</p>
<p>In einem <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-04/harper-reed-datenschutz/">Interview mit Zeit Online</a> hält Big-Data-Spezialist <a href="https://harperreed.com/">Harper Reed</a> die negativen Auswirkungen verfügbarer Daten für überschätzt. Nicht alles würde besser, aber eine Verschlechterung trete praktisch nicht ein: “Ich glaube an ein besseres Leben durch Daten. Aber es gibt eben auch Hunderte von Beispielen, auf die das nicht zutrifft. So bin ich mir nicht sicher, ob mein Leben dadurch besser wird, dass ich mit 2.000 Menschen über Facebook vernetzt bin. Es macht es auch nicht schlechter.” Ein interessantes Phänomen, das Reed beobachtete, könnte allerdings zum Knackpunkt werden. Seiner Vermutung nach wissen Jugendliche genau, was mit ihren Daten etwa auf Facebook geschieht. Und so gingen sie einen Kuhhandel ein: dass Facebook mit ihren Daten Geld verdiene, sei solange okay, wie die Plattformen ihnen interessante Funktionen biete. Würde ein Protest auch gegen Microsoft ausbleiben, solange die Xbox One mit tollen Funktionen überzeugen kann?</p>
<p><strong>Datensammler, die Schwangerschaften erkennen</strong></p>
<p>Ein <a href="http://www.nytimes.com/2012/02/19/magazine/shopping-habits.html?_r=1&amp;">langer Bericht in der “New York Times”</a> vor einem Jahr beschreibt, wie die US-Kaufhauskette Target das Kaufverhalten von Kunden analysiert. Allein auf Basis der Daten über verkaufte Artikel und dem Kontext, in dem andere Kunden das gleiche kauften, können die Datenspezialisten etwa herausfinden, ob jemand krank, hungrig oder schwanger sei. Letzteres in manchen Fällen sogar, bevor eine Frau selbst davon weiß. Dem Journalisten <a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2013/04/if-it-wasnt-the-pregnancy-tests-why-did-baby-catalogs-start-arriving-at-our-house/275072/">Alexis Madrigal passierte kürzlich</a> genau das: Noch bevor er und seine Frau jemandem mitgeteilt hatten, dass sie schwanger war, flatterte von einer Kaufhauskette ein Werbeprospekt über Baby-Artikel ins Haus. Madrigal recherchierte mit dem unguten Gefühl, dass die Datenspezialisten nun alles über ihn wüssten, nur um dann herauszufinden, dass es sich um einen Zufall handelte. Allerdings einem Zufall, vor dem viele Daten über ihn ausgewertet wurden.</p>
<p>Interessant finde ich sein Fazit: Unsere Daten sind praktisch überall und sie werden gerne von einem Unternehmen zum nächsten verkauft. Das allerdings sei schon seit Jahrzehnten so. Madrigal: “Das Internet hat Direktmarketing nicht wirklich verändert. Was sich allerdings verändert hat, ist unsere Erkenntnis darüber, dass wir so viel Daten erzeugen, dass die Unternehmen Amerikas uns dazu bringen können, mehr zu kaufen.”</p>
<p><strong>Was nicht bedeutet, dass wir uns nicht empören sollen</strong></p>
<p>Wenn diese Daten schon seit Jahrzehnten zur Verfügung stehen, und meinetwegen vornehmlich in den USA, dann müsste der Überwachungsstaat doch eigentlich längst da sein. Waren die Daten doch nicht persönlich genug dafür und sind die, die Shazam und Xbox jetzt auswerten können, so viel sensibler? So sensibel, dass man uns damit erpressen kann, dass uns nun die totale Überwachung droht? Ich bin mir sicher, dass dies auch diesmal nicht passieren wird, dass eine Empörung darüber wieder mit harten Worten ausgefochten würde. Und dass sie notwendig ist. Microsoft hat in unseren Wohnzimmern nicht herumzuschnüffeln. Punkt. Oder besser gesagt: Sollen die ruhig das Wohnzimmerverhalten moderner Großstädter analysieren, aber dann bitteschön anonymisiert. Die Daten, die man dort nun generiert, gehören von den Einwahl- und Nutzerdaten getrennt. Es darf nicht zuordbar sein, <em>wer</em> in unseren Wohnzimmern was macht.</p>
<p>Hier wäre ein Protest also eigentlich angebracht – Hysterie aber nicht. Denn selbst wenn Microsoft unsere Wohnzimmer-Erlebnisse katalogisiert und unser Person zuordnet: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Unternehmen oder sonst jemand es wagen wird, diese Daten jemals weiterzuverkaufen oder gegen uns zu verwenden. Die Rufschädigung und der damit verbundene wirtschaftliche Schaden wären im Angesicht einer Presse, die nur auf solche Themen wartet, einfach zu groß. Wie unsere Marschroute für die Zukunft beim Thema Datenschutz also aussehen könnte? Protestieren, wenn es zu weit geht, und gleichzeitig einen kühlen Kopf bewahren. Die Technik an sich hat uns in den vergangenen mehr Nutzen als Nachteile gebracht. Und das wird auch so weiter gehen.</p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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		<title>Linkwertig: Bubble, Google I/O, Replacereader, Piraterieneutralität</title>
		<link>http://netzwertig.com/2013/05/24/linkwertig-bubble-google-io-replacereader-piraterieneutralitaet/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 05:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Spath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bubble]]></category>
		<category><![CDATA[Google I/O]]></category>

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		<description><![CDATA[Kim Dotcom droht Google, Facebook und Twitter und mehr.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Two-Step</strong><br>
Kim Dotcom ist immer für eine Überraschung gut und droht nun Google, Facebook und Twitter ob ihrer Zwei-Faktor-Authentifizierung (auf die er glaubt, ein Patent zu haben) zu verklagen, falls sie ihm nicht bei seiner Verteidigung helfen.</p>
<blockquote>
<p>“Ihr könnt mein Patent kostenlos nutzen. Aber bitte helft mir, meine Verteidigung zu finanzieren.”</p>
</blockquote>
<p>» <a href="http://www.golem.de/news/kim-dotcom-google-facebook-twitter-verletzen-mein-patent-1305-99399.html">Google, Facebook, Twitter verletzen mein Patent</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Bubble</strong><br>
Amazon nimmt den Begriff Blase wörtlich und plant für den Firmensitz eine Art dreiblasiges Gebäude.</p>
<p>» <a href="http://www.wired.com/business/2013/05/amazon-biospheres/">Amazon’s Urban Biospheres Give New Meaning to Tech Bubble</a></p>
<p> </p>
<p><span id="more-29604"></span></p>
<p><strong>Google I/O</strong><br>
Felix Haberland von Rocket Internet gibt einen kleinen Überblick über die wichtigsten kleineren Neuigkeiten der Google I/O.</p>
<p>» <a href="http://www.deutsche-startups.de/2013/05/23/learnings-google-io-start-ups/">Die wichtigsten Learnings der Google I/O für Start-ups</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Post-Googlereadacy</strong><br>
Wer noch keinen Ersatz für den Google Reader gefunden hat, findet auf Replacereader eine via Twitter bewertete Liste möglicher Kandidaten:</p>
<p>» <a href="http://www.replacereader.com/">Replacereader</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Piraterieneutralität</strong><br>
Techdirt stellt ein Gedankenexperiment vor, das zeigt, wie man Piraterie-neutral werden kann.</p>
<p>» <a href="http://www.techdirt.com/articles/20130521/22543223166/modest-proposal-going-piracy-neutral.shtml">Modest Proposal: Going Piracy Neutral</a></p>
<p> </p>
<p><small>Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an desk.netzwertig at blogwerk.com</small></p>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://static.netzwertig.com/1369320358/lw-0524.png" alt="lw-0524" width="110" height="110" class="alignnone size-full wp-image-29605"></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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</tr></table>
</div>
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		<title>Subtask: Karlsruher Startup kombiniert Mindmap mit Aufgabenplaner</title>
		<link>http://netzwertig.com/2013/05/23/subtask-karlsruher-startup-kombiniert-mindmap-mit-aufgabenplaner/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 14:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen  Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabenplaner]]></category>
		<category><![CDATA[Subtask]]></category>

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		<description><![CDATA[Subtask ist ein kleines Startup aus Karlsruhe, das eine Mindmap um einen Aufgabenplaner mit Kalenderfunktion erweitert. Nach einer dreimonatigen Beta-Phase geht das Zwei-Mann-Projekt heute an einen hoffnungsvollen Start.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Subtask ist ein kleines Startup aus Karlsruhe, das eine Mindmap um einen Aufgabenplaner mit Kalenderfunktion erweitert. Nach einer dreimonatigen Beta-Phase geht das Zwei-Mann-Projekt heute an einen hoffnungsvollen Start.</h4>
<p><a href="http://subtask.com/"><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://static.netzwertig.com/1369298857/subtask.jpg" alt="Subtask" width="171" height="61" class="alignleft size-full wp-image-29594"></a>To-Do-Listen gibt es heute mit zahlreichen Schwerpunkten und in allerlei Designs. Fasziniert blicken wir immer wieder gerne nach Berlin, was die 6Wunderkinder mit ihrer keinesfalls einzigartigen Wunderlist aushecken und wie man sich hier langsam an <a href="http://netzwertig.com/2013/03/15/wunderlist-die-zeiten-als-reiner-aufgabenmanager-sind-vorbei/">das Thema Refinanzierung</a> wagt. </p>
<p>Einen relativ einzigartigen Ansatz verfolgt seit heute das Karlsruher Startup <a href="http://subtask.com/">Subtask</a>. Gründer Michael Partheil und sein Kollege Matthias Geis haben hier ein Mindmap-Tool mit einem Aufgabenmanager kombiniert. Das ist gleichzeitig To-Do-Liste, Kalender und Groupware. Das Tool ist derart einfach zu bedienen, dass ihm eine große Zukunft bevor stehen könnte. Allerdings sind die Einschränkungen für den kostenlosen Basis-Account recht hoch.<br><span id="more-29592"></span><br>
Im Prinzip lässt sich Subtask auch nur als simples Mindmapping-Tool benutzen: Man beginnt wie gewohnt mit einem Thema in der Mitte einer weißen Seite und fügt dann beliebig viele Äste hinzu. Subtask erlaubt es dem Benutzer, praktisch endlos in alle Richtungen zu scrollen und die Mindmap damit beliebig groß anzulegen (allerdings gibt es je nach Account-Typ Begrenzungen). Seine Stärke spielt das Tool aber in seiner Erweiterung als Aufgabenplaner aus. Jeder einzelne Ast oder Unterast wird zu einem Task. Dieser lässt sich abhaken, mit einer Notiz versehen oder einem Kalenderdatum zuordnen. Der Urheber der Mindmap kann bestimmen, wer auf einen einzelnen Task oder eine ganze Mindmap Zugriff hat. Er kann andere Projektteilnehmer per Mail oder aus seinen Facebook- und Google-Kontakten sowie aus bereits bestehenden Subtask-Projekten hinzufügen. Projektteilnehmer können jeden Task kommentieren und ihm Dateien hinzufügen.</p>
<p><strong>Leicht bedienbar mit umfassenden Funktionen</strong></p>
<p>Im Vergleich zur frühen Beta-Version ordnet Subtask einzelne Tasks nun in einem recht festen Raster an; die Äste lassen sich leider nicht mehr beliebig auf einer Seite verschieben. Partheil ließ in diese Änderung das Feedback der rund 8.000 Beta-Tester einfließen. Gerade bei größeren Projekten sei es dadurch leichter, die Übersicht zu behalten und Subtask als To-Do-Liste zu erkennen. Jede Mindmap lässt sich als PDF oder PNG-Image exportieren, wobei Subtask jeweils unnötigen Weißraum abschneidet. Tasks, die mit einem Termin belegt wurden, lassen sich auch in einer Kalender-Ansicht anschauen, die optisch an gängige Kalender wie iCal, Outlook oder den Google Kalender erinnern. Einzelne Aufgaben lassen sich nach Termin oder Teammitglied filtern. Bei einem Klick auf “Aktivität” am linken Bildschirmrand öffnet sich eine Übersicht, welches Teammitglied zuletzt welche Aufgabe hinzugefügt oder erledigt hat.</p>
<a href="http://static.netzwertig.com/1369303094/subtaskbloggingtools.jpg"><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://static.netzwertig.com/1369303094/subtaskbloggingtools.jpg" alt="Mit Subtask erstellte und exportierte Mindmap" width="450" height="191" class="size-full wp-image-29597"></a><p class="wp-caption-text">Mit Subtask erstellte und exportierte Mindmap</p>
<p>Subtask wirkt auf mich wie ein Remix bekannter Funktionen, die ich aus Evernote, iCal, Wunderlist und Mindjet kenne, wobei sich alle genannten Tools bei den einzelnen Funktionen sicherlich von anderen Tools inspirieren ließen. In unserem <a href="http://netzwertig.com/2013/03/01/bootstrapping-wie-subtask-ohne-kontakte-und-medienberichte-in-einer-woche-3-000-besucher-anlockte/">ersten Beitrag über Subtask</a> Anfang März verriet uns Partheil seine Idee, eine Alternative zu dem deutlich teureren Tool <a href="http://www.mindjet.com/">Mindjet</a> zu programmieren. Subtask ist nun erfreulich schlichter geworden, bietet die Basisfunktionen einer Groupware und ist erstaunlich leicht zu bedienen. </p>
<p><strong>Freemium-Modell</strong></p>
<p>Geschäftsmodell der beiden Karlsruher ist ein Freemium-Modell. Bis zu zwei Projekte mit je 100 Tasks und 10 MB Speicherplatz sind kostenlos. Will man mehr Speicher, Tasks und Projekte oder SSL-Verschlüsselung und Premium-Support, greifen die kostenpflichtigen Pakete Basic, Plus und Enterprise für 6,95, 14,95 oder 34,95 Euro im Monat. Anders als die 6Wunderkinder strebt Subtask also ab dem ersten Tag eine Refinanzierung an. Ob sie mit nur zwei Mindmaps in der kostenlosen Version leben können, müssen die Nutzer entscheiden. Im Vergleich zu anderen Freemium-Modellen wirkt diese Beschränkung auf mich ein wenig knapp bemessen.</p>
<p>Subtask als Tool an sich aber gefällt mir. Es ist keine To-Do-Liste für jeden. Aber wer ohnehin viel mit Mindmaps arbeitet, findet hier eine ebenso schlichte wie übersichtliche und leicht bedienbare Ergänzung.</p>
<p>Link: <a href="https://www.subtask.com/">Subtask</a></p>
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<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
<td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fnetzwertig.com%2F2013%2F05%2F23%2Fsubtask-karlsruher-startup-kombiniert-mindmap-mit-aufgabenplaner%2F&amp;t=Subtask%3A+Karlsruher+Startup+kombiniert+Mindmap+mit+Aufgabenplaner&amp;locale=de_DE" target="_blank" title="Auf Facebook teilen" class="ShareThis-FacebookGraph">
      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/FacebookGraph/images/static.png" border="0" alt="Auf Facebook teilen"></a>
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      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/Twitter/images/static.png" alt="Twittern" border="0"></a>
    </td>
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<td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="https://www.xing.com/app/user?op=share;url=http%3A%2F%2Fnetzwertig.com%2F2013%2F05%2F23%2Fsubtask-karlsruher-startup-kombiniert-mindmap-mit-aufgabenplaner%2F;title=Subtask%3A+Karlsruher+Startup+kombiniert+Mindmap+mit+Aufgabenplaner;provider=netzwertig.com+I+Internetwirtschaft+I+Startups+I+Trends+I+Digitalisierung" target="_blank" class="ShareThis-Xing" title="Teilen auf Xing">
      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/Xing/images/static.png?v1.1" border="0" alt="Teilen auf Xing"></a>
    </td>
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</tr></table>
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		<title>Beachtliche Erfolgsgeschichte: Buffer wird zum attraktiven Übernahmeobjekt</title>
		<link>http://netzwertig.com/2013/05/23/beachtliche-erfolgsgeschichte-buffer-wird-zum-attraktiven-uebernahmeobjekt/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 10:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin  Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Buffer]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>

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		<description><![CDATA[Das im Silicon Valley ansässige österreichisch-britische Startup Buffer hat eine beachtliche Erfolgsstory hingelegt. Es avanciert dadurch zu einem attraktiven Übernahmeobjekt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Das im Silicon Valley ansässige österreichisch-britische Startup Buffer hat eine beachtliche Erfolgsstory hingelegt. Es avanciert dadurch zu einem attraktiven Übernahmeobjekt.</h4>
<p><a href="http://bufferapp.com/"><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-29599" title="Buffer" alt="" src="http://static.netzwertig.com/1369305304/buffer.png" width="241" height="60"></a>Wenn man regelmäßig über das Geschehen in der Internetwirtschaft berichtet, beschäftigt einen stets die Frage, welche Startups zum jeweiligen Zeitpunkt zu den heißesten Übernahmekandidaten zählen. Blicke ich dabei derzeit auf Firmen mit Wurzeln im deutschsprachigen Raum, gehört das österreichisch-britische, seit fast zwei Jahren im Silicon Valley beheimatete Jungunternehmen <a href="http://bufferapp.com/">Buffer</a> dazu.</p>
<p>Wer Buffer nicht kennt: Das Anfang 2011 von dem Österreicher Leonard Widrich und dem Briten Joel Gascoigne lancierte Onlinetool erlaubt Privatpersonen und Unternehmen das zeitversetzte Publizieren von Inhalten über Facebook, Twitter, LinkedIn and App.net. Der Dienst, der in seinen frühen Tagen nur das zeitversetzte Twittern ermöglichte und sich sukzessive für weitere Plattformen öffnete, richtet sich an alle, die von ihnen handselektierten Content über den Tag verteilt im Social Web verbreiten möchten, selbst wenn ihr Terminkalender dies eigentlich unmöglich macht. <span id="more-29598"></span></p>
<p>Was nicht jeden Webnutzer konzeptionell sofort überzeugt, hat sich als klare Erfolgsidee erwiesen: Gut ein Jahr nach dem Debüt konnte sich das Startup <a href="http://netzwertig.com/2011/11/29/buffer-fast-3-millionen-versendete-tweets-uber-50-000-dollar-umsatz/">über die ersten 50.000 Dollar Umsatz</a> und drei Millionen versendete Tweets freuen. Mittlerweile, anderthalb Jahre später, fließen <a href="http://techcrunch.com/2013/04/25/buffer-scheduling-service-now-making-over-100k-in-monthly-revenue-with-600k-users-sending-5m-updates-per-month/">monatlich mehr als 100.000 Dollar in die Kassen des Unternehmens</a> – von über 10.000 Anwendern, die zehn Dollar pro Monat für die Entfernung von Limitierungen der Free-Version zahlen. Insgesamt waren Ende April 600.000 Personen bei Buffer registriert.</p>
<p>Widrich, Gascoigne und ihr mittlerweile <a href="http://bufferapp.com/about/team">neunköpfiges Team</a> haben bewiesen, dass aus dem zeitlichen Planen von Social-Media-Updates tatsächlich ein funktionierendes Geschäftsmodell gemacht werden kann. Einen ganz entscheidenden Beitrag zu dieser positiven Entwicklung hat neben dem kompetenten, einflussreichen <a href="http://blog.bufferapp.com/the-17-awesome-investors-in-our-400000-seed-round-and-how-we-met-them">Investoren-Netzwerk</a> zweifellos die herausragende Kommunikationsarbeit der Buffer-Macher geleistet. Die informativen und interessanten Beiträge im <a href="http://blog.bufferapp.com/">Buffer-Blog</a> rund um Produktivität und persönliche Weiterentwicklung stehen in ihrer Qualität und Viralität redaktionellen Onlinemagazinen in nichts nach. Charakteristisch sind auch der Vermerk am Ende einer jeden an Pressevertreter gerichteten Mail, dass einer der Gründer die folgenden Stunden für alle Reaktionen und Fragen per Mail erreicht werden kann, die transparente <a href="http://blog.bufferapp.com/measuring-customer-happiness-at-buffer-november-2012">Auswertung der Nutzerzufriedenheit</a> sowie die Tatsache, dass Co-Founder Widrich nur 20 Jahre jung war, als er mit dem vier Jahre älteren Gascoigne Buffer anschob.</p>
<p>In zahlreichen Porträts wie <a href="http://inventures.eu/the-right-cultural-fit-for-the-bay-area">etwa diesem</a> wurde die Entstehungs- und Wachstumsgeschichte von Buffer sowie das disziplinierte, selbstbewusste, stetig auf konzeptionelle, aber auch persönliche Verbesserungen fokussierte Vorgehen der Gründer mittlerweile beleuchtet. Selbst wenn Buffer niemals offiziell in Österreich angesiedelt war, so handelt es sich um eine der größten Interneterfolgsgeschichten mit österreichischer Beteiligung der letzten Jahre.</p>
<p>Genau weil es für Buffer so gut läuft, sehe ich in dem in Kalifornien beheimateten Startup einen heißen Übernahmekandidat. Sicherlich könnten die jungen Unternehmer ihre Idee noch weiterspinnen und sukzessive zusätzliche Plattformen und weitere innovative Funktionen integrieren, wie etwa die kürzlich aktivierte Option zum zeitversetzten Publizieren von Retweets. Doch auch heute ist Buffer noch immer eher ein Feature, welches zudem vom Wohlwollen der bespielten Plattformen, und dabei in erster Linie Twitter und Facebook, abhängig ist.</p>
<p>Risiken für das Geschäft existieren einige: Die unterstützten Plattformen könnten eigene Tools zum zeitversetzten Publizieren entwickeln oder ihre APIs auf für Buffer ungünstige Art beschränken. Auch könnten veränderte Schwerpunkte der Unternehmenskommunikation und ein Abflauen der Social-Media-Euphorie bei Firmen den Bedarf von Marketingabteilungen an den Diensten von Buffer verringern. Möglich wäre zudem, dass umfangreichere Werkzeuge für Social-Media-Management wie <a href="http://hootsuite.com/">Hootsuite</a> für den zahlungswilligen Teil der Buffer-Nutzerschaft an Attraktivität gewinnen. Auch in der wachsenden Ablehnung der Anwender gegenüber zeitversetzt publizierten Updates liegt eine Gefahr. Es ist aus Usersicht durchaus etwas anderes, ob Tweets einen aktuellen Bezug und eine direkte Interaktion zur Folge haben, oder ob sie zehn Stunden alt sind, und ob Reaktionen auf sie erst Stunden später beantwort werden.</p>
<p>Angesichts dieser Marktsituation würde es mich nicht wundern, wenn Buffer demnächst unter das Dach eines größeren Webunternehmens schlüpft. Sowohl das Produkt als auch das Team würden gute Ergänzungen für die großen Social-Web-Anbieter darstellen. Aber auch Hootsuite oder <a href="http://www.gremln.com">Gremln</a> kämen als Käufer in Frage, ebenso wie Social-News-Reader à la <a href="http://www.flipboard.com">Flipboard</a> oder <a href="http://feedly.com/">Feedly</a> (mit letzterem kooperiert Buffer bereits). Und dann gibt es natürlich noch Yahoo…</p>
<p>An Interessenten für eine Akquisition dürfte es Leo Widrich und Joel Gascoigne angesichts des geradlinigen Aufstiegs von Buffer nicht mangeln. Irgendwann wird das Duo mit “Scheduling” allein an eine Wachstumsgrenze stoßen. Falls es nicht schon an einer genialen Idee arbeitet, um die Einsatzszenarien des Dienstes zu erweitern, dann liegt ein Exit vermutlich nicht mehr so fern. <em>/mw</em></p>
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<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
<td valign="center" style="white-space:nowrap">
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<td valign="center" style="white-space:nowrap">
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		<title>Salon.io: Ein Onlinepublishing-Tool, für das Nutzer zahlen wollen</title>
		<link>http://netzwertig.com/2013/05/23/salon-io-ein-onlinepublishing-tool-fuer-das-nutzer-zahlen-wollen/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 06:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin  Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
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		<category><![CDATA[Freemium]]></category>
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		<category><![CDATA[Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Salon.io]]></category>

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		<description><![CDATA[Salon.io will Onlinepublishing einfacher, besser und vielseitiger machen. Ein Ziel, das man schon häufiger gehört hat. Doch ein überdurchschnittlich hoher Anteil zahlender Nutzer deutet darauf hin, dass die Berliner einen Nerv treffen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Salon.io will Onlinepublishing einfacher, besser und vielseitiger machen. Ein Ziel, das man schon häufiger gehört hat. Doch ein überdurchschnittlich hoher Anteil zahlender Nutzer deutet darauf hin, dass die Berliner einen Nerv treffen.</h4>
<p><a href="http://www.salon.io"><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-29586" title="Salon.io" alt="" src="http://static.netzwertig.com/1369290008/salonio.png" width="156" height="55"></a>Wie Gründern, Investoren und Nutzern fällt es uns in den meisten Fällen schwer, eine genaue Prognose über die Chancen eines jungen Onlinedienstes abzugeben. Zu viele über Erfolg oder Misserfolg entscheidende Faktoren bleiben im Dunkeln, weswegen jede Analyse des Potenzials auch immer zu einem großen Teil Spekulation darstellt. Als besonders herausfordernd gestalten sich Betrachtungen von Angeboten, die in einem überfüllten Markt agieren und zumindest in einzelnen Elementen an existierende Services erinnern. Hier ist es ein Ding der Unmöglichkeit, frühzeitig die Entwicklung vorherzusehen. Die Macher könnten es ernst meinen, oder sie könnten in wenigen Wochen ein Projekt zusammengeschustert haben, an dem sie kurze Zeit später wieder die Lust verlieren. Was uns in diesen Fällen bei der Beurteilung hilft, ist ein “Proof of Concept”. Ein zumindest initialer Beleg dafür, dass auf Nutzerseite ein tatsächliches Interesse für das Angebot besteht.</p>
<p>Das Online-Gestaltungs- und Publishingtool <a href="http://www.salon.io/">Salon.io</a> des in Berlin und Bochum ansässigen Entwicklerstudios 9elements hat gerade einen solchen Proof of Concept geliefert – dazu gleich mehr. Der Dienst, über den wir im Dezember im Samstag App Fieber <a href="http://netzwertig.com/2012/12/15/samstag-app-fieber-socialtopicgraph-foox-salon-io/">kurz berichteten</a>, erlaubt das browserbasierte Erstellen von interaktiven Foto-Alben und Websites/Portfolios ohne Programmierkenntnisse. Alles läuft per Drag &amp; Drop. Ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Blog- und Publishingsystemen wie <a href="http://www.wordpress.com/">WordPress</a>, <a href="http://www.tumblr.com/">Tumblr</a>, <a href="http://www.jimdo.com">Jimdo</a> oder <a href="http://www.blogger.com/">Blogger</a> ist das hohe Maß an gestalterischer Freiheit und die fehlende Bindung an vorgefertigte “Themes”. Mit seinem designorientierten, leicht künstlerisch angehauchten Fokus erinnert Salon an das nicht minder elegante New Yorker Websitegestaltungstool <a href="http://www.squarespace.com/">Squarespace</a>. Doch Stefan Landrock, der bei 9elements für Salon.io verantwortlich ist, betont, dass Anwender auch dort an Templates gebunden sind, während sie bei Salon.io nicht durch vorgefertigte Layouts eingeschränkt werden. <span id="more-29585"></span></p>
<p>Die Frage, die ich mir stellte, als ich das erste Mal von Salon.io hörte: Besteht angesichts des breiten Spektrums an Publishingdiensten tatsächlich weiterer Bedarf an gehosteten Lösungen zum Erstellen von Onlinepräsenzen? Die Zahl, die mir Stefan Landrock nun nannte, belegt, dass dies durchaus der Fall zu sein scheint. Mit rund 5000 registrierten Nutzern ist zwar die Gesamtzahl der Salon.io-Mitglieder bisher eher überschaubar. Doch ganze 800 von ihnen haben nach der Registrierung für die Gratis-Version eines der drei kostenpflichtigen Pakete gebucht. Eine Konversionsrate von rund 15 Prozent signalisiert zwar nach <a href="http://www.fastcompany.com/1659121/evernote-ceo-phil-libins-3-steps-freemium-success">Ansicht von Evernote-Chef und Freemium-Tüftler Phil Libin</a> ein zu stark eingeschränktes Gratisprodukt, liefert den 9elements-Machern aber den Beleg, dass ihr Produkt eine wirkliche Nachfrage bedient.</p>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="aligncenter size-full wp-image-29588" alt="Der Editing-Modus von Salon.io" src="http://static.netzwertig.com/1369290680/editing.png" width="450" height="218"></p>
<p>Die Free-Variante von Salon.io erlaubt das Erstellen von bis zu fünf individuellen Seiten und den Upload von maximal 250 Fotos. Wer mehr Platz zum Ausbreiten benötigt und eine benutzerdefinierte Domain für die eigene Salon.io-Präsenz verwenden möchte, der kann auf eines der drei kostenpflichtigen Pakete wechseln: Für 29 Euro einmalig lässt sich die Zahl der zugelassenen Seiten und Fotos verdoppeln und eine beliebige eigene Domain nutzen. Wer jährlich 69 Euro hinblättert, bekommt ein Premium-Paket ohne Einschränkungen und mit einigen zusätzlichen Features. Für die Business-Version fallen 99 Euro pro Jahr an.</p>
<p>Auch wenn die extrem hohe Zahlungsbereitschaft der existierenden Nutzer die Vermutung nahelegt, dass Salon.io virales Potenzial ungenutzt lässt, also die Gesamtzahl seiner User noch deutlich steigern könnte, hat die derzeitige Verteilung natürlich den Vorteil, dass sich Landrock und Mitinitiator Sebastian Deutsch keinen allzu großen Kopf über Skalierungsfragen machen müssen.</p>
<p>Als Sebastian Deutsch uns im November vergangenen Jahres über Salon.io informierte, bezeichnete er es als Ziel des Dienstes, Onlinepublishing einfacher, besser und vielseitiger zu machen. Der Service soll jeden befähigen, originelle und individuelle Websites zu erstellen. Ein solches Versprechen haben schon viele gemacht. Die hohe Bereitschaft der User, für das Produkt Geld auf den Tisch zu legen, muss als Indiz gewertet werden, dass die Hauptstädter ihrem eigenen Anspruch gerecht werden. Somit ist Salon.io ein Dienst, den man im Auge behalten sollte. <em>/mw</em></p>
<p>Link: <a href="http://www.salon.io/">Salon.io</a></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
<td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fnetzwertig.com%2F2013%2F05%2F23%2Fsalon-io-ein-onlinepublishing-tool-fuer-das-nutzer-zahlen-wollen%2F&amp;t=Salon.io%3A+Ein+Onlinepublishing-Tool%2C+f%C3%BCr+das+Nutzer+zahlen+wollen&amp;locale=de_DE" target="_blank" title="Auf Facebook teilen" class="ShareThis-FacebookGraph">
      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/FacebookGraph/images/static.png" border="0" alt="Auf Facebook teilen"></a>
</td>
<td><img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td>
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      <a href="http://twitter.com/home?status=Salon.io%3A+Ein+Onlinepublishing-Tool%2C+f%C3%BCr+das+Nutzer+zahlen+wollen+http%3A%2F%2Fbit.ly%2F11dIDyD+via+%40netzwertig" class="ShareThis-Twitter" target="_blank" title="Twittern">
      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/Twitter/images/static.png" alt="Twittern" border="0"></a>
    </td>
<td><img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td>
<td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="https://www.xing.com/app/user?op=share;url=http%3A%2F%2Fnetzwertig.com%2F2013%2F05%2F23%2Fsalon-io-ein-onlinepublishing-tool-fuer-das-nutzer-zahlen-wollen%2F;title=Salon.io%3A+Ein+Onlinepublishing-Tool%2C+f%C3%BCr+das+Nutzer+zahlen+wollen;provider=netzwertig.com+I+Internetwirtschaft+I+Startups+I+Trends+I+Digitalisierung" target="_blank" class="ShareThis-Xing" title="Teilen auf Xing">
      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/Xing/images/static.png?v1.1" border="0" alt="Teilen auf Xing"></a>
    </td>
<td><img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td>
</tr></table>
</div>
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                      <a href="http://www.blogwerk.com/inserieren/ubersicht/" target="_blank">
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	</item>
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		<title>Linkwertig: Zuckerberg, Gif, Flickr, Zalora</title>
		<link>http://netzwertig.com/2013/05/23/linkwertig-zuckerberg-gif-flickr-zalora/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Spath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[GIF]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Rocket Internet sammelt für den asiatischen Zalando-Selbstklon Zalora 100 Millionen Dollar ein und mehr.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zuckerberg</strong><br>
Mark Zuckerberg wurde in Berlin gesichtet, die Gründerszene fragt sich warum.</p>
<blockquote>
<p>Oder sucht der 29-Jährige in der Hauptstadt nach potenziellen Startup-Investments? … Es darf gerätselt werden.</p>
</blockquote>
<p>» <a href="http://www.gruenderszene.de/news/mark-zuckerberg-facebook-berlin">Zuckerberg in Berlin – warum?</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Gif</strong><br>
Der Erfinder vom Gif-Format (siehe <a href="http://netzwertig.com/2012/10/17/totgesagte-leben-laenger-animierte-gif-bildchen-erobern-das-internet/">Totgesagte leben länger</a>) hat einen Webby bekommen und dort eine linguistische Bombe abgeworfen: gif spricht man nämlich nicht wie ‘gif’ sondern wie ‘jif’ aus.</p>
<p>» <a href="http://www.guardian.co.uk/media/shortcuts/2013/may/22/gif-jif-pronounce">Gif, also known as Jif</a></p>
<p> </p>
<p><span id="more-29582"></span></p>
<p><strong>Flickr</strong><br>
Für die leicht zu unterhaltenden: Der Thread zum neuen Design von Flickr hat (aktuell) etwa 17.000 fast durchgehend negative bis katastrophale Bewertungen und Kommentare erhalten.</p>
<p>» <a href="http://www.flickr.com/help/forum/en-us/72157633547442506/">Feedback on today’s site changes</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Rocket Internet</strong><br>
Rocket Internet sammelt für den asiatischen Zalando-Selbstklon Zalora 100 Millionen Dollar ein.</p>
<blockquote>
<p>Die Summe stammt von Summit Partners, Kinnevik, Verlinvest und Tengelmann. </p>
</blockquote>
<p>» <a href="http://www.deutsche-startups.de/2013/05/22/100-millionen-zalora/">Rocket Internet sammelt Rekordsumme für zalando-Klon Zalora ein</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Web-Technologien</strong><br>
Für den einen oder anderen vielleicht interessant: openHPI offeriert ab Anfang Juni eine Einführung in die grundlegenden Web-Technologien.</p>
<blockquote>
<p>In unserem Onlinekurs zu den Web-Technologien lernen Sie, wie das alles funktioniert.</p>
</blockquote>
<p>» <a href="https://openhpi.de/course/www">Einführung in die Web-Technologien</a></p>
<p> </p>
<p><small>Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an desk.netzwertig at blogwerk.com</small></p>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://static.netzwertig.com/1369238730/lw-0523.png" alt="lw-0523" width="110" height="110" class="alignnone size-full wp-image-29583"></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
<td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fnetzwertig.com%2F2013%2F05%2F23%2Flinkwertig-zuckerberg-gif-flickr-zalora%2F&amp;t=Linkwertig%3A+Zuckerberg%2C+Gif%2C+Flickr%2C+Zalora&amp;locale=de_DE" target="_blank" title="Auf Facebook teilen" class="ShareThis-FacebookGraph">
      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/FacebookGraph/images/static.png" border="0" alt="Auf Facebook teilen"></a>
</td>
<td><img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td>
<td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="http://twitter.com/home?status=Linkwertig%3A+Zuckerberg%2C+Gif%2C+Flickr%2C+Zalora+http%3A%2F%2Fbit.ly%2F186VJQT+via+%40netzwertig" class="ShareThis-Twitter" target="_blank" title="Twittern">
      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/Twitter/images/static.png" alt="Twittern" border="0"></a>
    </td>
<td><img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td>
<td valign="center" style="white-space:nowrap">
      <a href="https://www.xing.com/app/user?op=share;url=http%3A%2F%2Fnetzwertig.com%2F2013%2F05%2F23%2Flinkwertig-zuckerberg-gif-flickr-zalora%2F;title=Linkwertig%3A+Zuckerberg%2C+Gif%2C+Flickr%2C+Zalora;provider=netzwertig.com+I+Internetwirtschaft+I+Startups+I+Trends+I+Digitalisierung" target="_blank" class="ShareThis-Xing" title="Teilen auf Xing">
      <img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/Xing/images/static.png?v1.1" border="0" alt="Teilen auf Xing"></a>
    </td>
<td><img src="http://netzwertig.com/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td>
</tr></table>
</div>
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                    <div style="margin-right:5px; margin-bottom: 5px; float:left;">
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                       <img width="125" border=0 src="http://static.netzwertig.com/1365501340/banner_seosweet.png" alt="Seosweet" title="Seosweet" />
                      </a>
                    </div>
                  
                    <div style="margin-right:5px; margin-bottom: 5px; float:left;">
                      <a href="http://www.stadtbranchenbuch.com/" target="_blank">
                       <img width="125" border=0 src="http://static.netzwertig.com/1364917869/netzwertig-1.png" alt="Stadt Branchenbuch" title="Stadt Branchenbuch" />
                      </a>
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                      <a href="http://www.blogwerk.com/inserieren/ubersicht/" target="_blank">
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                      </a>
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                  <div style="clear: both; display: block; overflow: hidden; visibility: hidden; width: 0; height: 0;"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Axel Springer und das Internet: Das Medienhaus mit den zwei Gesichtern</title>
		<link>http://netzwertig.com/2013/05/22/axel-springer-und-das-internet-das-medienhaus-mit-den-zwei-gesichtern/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2013/05/22/axel-springer-und-das-internet-das-medienhaus-mit-den-zwei-gesichtern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin  Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Silicon Valley]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwertig.com/?p=29579</guid>
		<description><![CDATA[Der Axel-Springer-Verlag hat Internetdeutschland das schädliche Leistungsschutzrecht aufgezwungen. Gleichzeitig tritt das Medienhaus dem digitalen Wandel jedoch deutlich leidenschaftlicher, optimistischer gegenüber als der Wettbewerb. Ein offensichtlicher Widerspruch.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Der Axel-Springer-Verlag hat Internetdeutschland das schädliche Leistungsschutzrecht aufgezwungen. Gleichzeitig tritt das Medienhaus dem digitalen Wandel jedoch deutlich leidenschaftlicher, optimistischer gegenüber als der Wettbewerb. Ein offensichtlicher Widerspruch.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-29580" title="Axel-Springer-Haus" alt="Axel-Springer-Haus" src="http://static.netzwertig.com/1369218125/springer.png" width="200" height="151">Während meines Besuchs in San Francisco vor wenigen Wochen wurde ich netterweise zu einem unregelmäßig stattfindenden, informellen “Stammtisch” von in der Bay Area präsenten deutschsprachigen Gründern und Internetköpfen eingeladen. Mir erschien dies wie eine schöne Gelegenheit, um Insider-Stories zu hören und Kontakte zu knüpfen. Kaum in der Bar am Rande des für seine zahlreichen niedergelassenen Webfirmen bekannten Mission-Bezirks angekommen, befand ich mich auch schon beim Bier mit Bild-Chef Kai Diekmann und Axel-Springer-Cheflobbyist Christoph Keese – ihr wisst schon, der, der an vorderster Front für das Leistungsschutzrecht <a href="http://www.udldigital.de/das-netz-muss-offen-sein/">gefochten hat</a>.</p>
<p>Die Zwei waren zusammen mit Springer-Marketingboss Peter Würtenberger aus ihrer im Silicon Valley gelegenen “<a href="http://www.turi2.de/2012/06/18/heute2-kai-diekmann-zieht-silicon-valley-wg-13892514/">Wohngemeinschaft</a>” nach San Francisco gekommen, um sich bei einem Kaltgetränk mit anderen Kurzzeit- und Dauer-Expats über den Stand der Branche auszutauschen. Seit Sommer 2012 befinden sich Diekmann und seine Mitstreiter aus dem Springer-Führungsstab in variierender Besetzung und zeitweilig begleitet von Kollegen und Praktikanten in Kalifornien, um die Lage zu sondieren, ihr Netzwerk zu erweitern und – so Diekmann vor Antritt der Reise – um zu lernen, “die digitale Welt nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu verstehen”. <span id="more-29579"></span></p>
<p>Ihr allgemeines, legeres Auftreten und ihre Schwärmerei über diesen und jenen Dienst – etwa Prismatic, wie <a href="http://www.presseschauder.de/smartphone-aggregator-prismatic-der-mensch-denkt-der-computer-lenkt">hier von Keese auch verbloggt</a> – ließ keinen Zweifel daran, dass die Verlagsleute den Lebensstil des Valleys bereits verinnerlicht hatten. Auch wenn mein Gespräch mit eben jenem Keese zwangsläufig das leidige Leistungsschutzrecht tangierte (wenn ich mich recht entsinne, initiiert von mir), wäre für nicht Eingeweihte keineswegs sichtbar gewesen, dass sie hier die Oberen eines Medienhauses vor sich hatten, welches <a href="http://www.axelspringer.de/presse/Digitale-Medien-liefern-hoechsten-Umsatz-und-Ergebnisbeitrag-bei-Axel-Springer_18493282.html">ohne Not</a> bereit ist, für den eigenen Machterhalt auch grundsätzliche Funktionsweisen des Internets in Frage zu stellen.</p>
<p><strong>Den Lebensstil des Valley verinnerlicht</strong></p>
<p>Was ich während der Zusammenkunft in San Francisco sah, war ein anderes Springer-Gesicht. Es fällt mir zwar schwer, die Authentizität des mit der fast einjährigen Reise ins Silicon Valley deutlich zur Schau getragenen Interesses von Diekmann &amp; Co an der digitalen Welt über die eigenen kommerziellen Ziele hinaus zu beurteilen, und freilich kann vieles gespielt und inszeniert sein. Von meinem oberflächlichen, flüchtigen Eindruck ausgehend aber würde ich den Berliner Medienmachern durchaus eine echte Faszination und Begeisterung für die aktuellen, durch das Internet ausgelösten Umwälzungen in der Medienbranche attestieren. Wer das Netz allein als Ursache des Bösen ansieht und sich nur widerwillig dem digitalen Wandel stellt, der würde es nicht mehrere Monate am Stück im Silicon Valley aushalten – oder sich während dieses Aufenthalts einen ganz anderen Blick auf die Dinge aneignen.</p>
<p><b>Wettbewerbsvorteil für Springer</b></p>
<p>Und überhaupt: Welcher andere deutsche Medienkonzern hat seine wichtigsten Leute für bis zu neun Monate von den täglichen Aufgaben entbunden, um sich “völlig ergebnisoffenen” am internationalen Dreh- und Angelpunkt der digitalen Wirtschaft Inspirationen für die eigene strategische Neuausrichtung zu besorgen? Eben, keiner. Ungeachtet der anfänglichen Erwartungshaltung kehrt Springers Führungsstab mit einem reichhaltigen Schatz an neuen Erfahrungen, Kontakten und <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/bild-chef-kai-diekmann-erfolgreicher-journalismus-haengt-nicht-am-papier/8236324.html">Ideen für auszuprobierende Marschrouten</a> zurück nach Berlin. Ein erheblicher Konkurrenzvorteil in einer sich rasant verändernden, technologiegetriebenen Medienwelt.</p>
<p><strong>Schizophrenie, die Rätsel aufgibt</strong></p>
<p>Es ist ironisch, dass Springer sich in Bezug auf die deutsche Netzpolitik verhält wie ein technophober, seinen Besitz um jeden Preis wahrender Greis, es sich aber bei dem Unternehmen gleichzeitig um den wahrscheinlich am wenigsten pessimistisch auf das Netz blickenden Großverlag des Landes überhaupt handelt. Die Springer-Manager und ihre Gefolgschaft scheinen mit dieser Schizophrenie gut leben zu können. Vielen außenstehenden Beobachtern gibt sie Rätsel auf und führt zu Aversionen, die sich – von ideologisch motivierter Springer-Kritik abgesehen – vermeiden lassen würden.</p>
<p>Ich bin gespannt, inwieweit die kräftige Dosis Westküstenluft und die zeitweilige örtliche und mentale Distanz von deutschen Kontroll- und Regulierungsbedürfnissen dauerhaft <a href="http://netzwertig.com/2013/01/21/burda-und-axel-springer-propagieren-die-naehe-zum-netz-dann-stoppt-das-leistungsschutzrecht/">die Widersprüche</a> aus dem Weg räumen könnten, die bisher das Verhältnis des Medienhauses zur digitalen Sphäre geprägt haben. <em>/mw</em></p>
<p><em>Disclosure: Kai Diekmann hat für einige Anwesende eine erste Runde Bier bestellt, eines davon ging an mich. Danach weigerte er sich strikt, sich von mir im Gegenzug ein Bier ausgeben zu lassen. Mein zweites Getränk zahlte ich selbst, dabei blieb es.</em></p>
<p><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/jbid-post/7347749516/">Flickr/János Balázs</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC BY-SA 2.0</a>)</em></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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		<title>Apps zur Lebensverbesserung: Wieso Mentor und Lift Potenziale verschenken</title>
		<link>http://netzwertig.com/2013/05/22/apps-zur-lebensverbesserung-wieso-mentor-und-lift-potenziale-verschenken/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2013/05/22/apps-zur-lebensverbesserung-wieso-mentor-und-lift-potenziale-verschenken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 07:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin  Weigert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Mentor]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedene mobile Apps, darunter auch die neue Anwendung des Berliner Startups Mentor, wollen Menschen beim Erreichen der persönlichen Ziele unterstützen. Doch ihr Weg über die Schaffung extrinsischer Motivation hat Schwächen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Verschiedene mobile Apps, darunter auch die neue Anwendung des Berliner Startups Mentor, wollen Menschen beim Erreichen der persönlichen Ziele unterstützen. Doch ihr Weg über die Schaffung extrinsischer Motivation hat Schwächen.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-29577" alt="Mentor" src="http://static.netzwertig.com/1369205544/mentor.png" width="250" height="141">Den inneren Schweinehund zu überwinden, um als anstrengend wahrgenommene, aber im Nachhinein für das eigene Wohlbefinden oder die eigene Gesundheit positive Aktivitäten durchzuführen, ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Selbst wenn sie sich über die erstrebenswerte Langzeitwirkung von Besuchen im Fitnessstudio, der Einnahme gesunder Speisen oder der regelmäßigen Benutzung von Zahnseide im Klaren sind, reicht diese Erkenntnis häufig nicht dazu, um die kurzfristigen Einbußen in Komfort, Zeit und Spaß selbstverständlich hinzunehmen.</p>
<p>Schon seit längerem versuchen Startups, mit mobilen Applikationen bei diesem verbreiteten Problem unterstützend zur Seite zu stehen. Nach <a href="https://www.didthis.com/">DidThis</a> und <a href="http://lift.do/">Lift</a> hat sich nun auch ein junges Berliner Startup der Aufgabe verschrieben, an der Verbesserung von Aspekten ihres Lebens interessierten Anwendern bei der Verwirklichung dieses Ziels zu helfen. <a href="http://mentor-app.com/">Mentor</a> nennt sich der von Lukas Kampfmann, Philipp Merlin Scharff, Jeremias Wolf and Niclas Rohrwacher gegründete Dienst, der ab Freitag offiziell als kostenfreie App für das iPhone bereit stehen wird. Eine unter <a href="http://mentor-beta.com/">mentor-beta.com</a> zu findende Beta-Version kann bereits jetzt direkt vom iPhone aus installiert werden. <span id="more-29576"></span></p>
<p><strong>Erinnerungsfunktion und sozialer Druck</strong></p>
<p>Wie andere Anwendungen in dem Bereich basiert Mentor auf dem Prinzip, dass sich Nutzer Ziele hinsichtlich ihrer persönlichen Weiterentwicklung setzen, diese in der App eintragen und jeweils kenntlich machen, wenn sie die dafür notwendige Aktivität, also beispielsweise eine Laufrunde oder den Verzehr eines Salats, über die Bühne gebracht haben. Eine Erinnerungsfunktion soll ebenso dabei helfen wie ein gewisser sozialer Druck, der über das in Mentor integrierte soziale Netzwerk entsteht. Andere Nutzer wie etwa die App verwendende Facebook-Kontakte können den Fortschritt ihrer Freunde favorisieren, kommentieren und somit im Idealfall das eigene schlechte Gewissen in Bezug auf die Nichterfüllung der anvisierten Tätigkeiten so weit steigern, dass man sich doch noch rechtzeitig von der Couch erhebt.</p>
<p>Doch wie schon bei den anderen Services dieser Art bin ich skeptisch, dass das Konzept des Aufbaus externen Drucks als Ersatz für intrinsische Motivation zum Erreichen persönlicher Ziele zumindest in dieser Ausformung wirklich funktioniert. Das größte Problem: Mentor &amp; Co setzen von Personen mit mangelnder Selbstdisziplin (= die meisten Menschen) die Selbstdisziplin voraus, regelmäßig eine Applikation zu verwenden, um Vorarbeit für eine Aktivität zu leisten, zu der ihnen der notwendige innere Antrieb fehlt. Das heißt, eine mit viel Aufwand assoziierte Sache, vor der sie sich ohnehin schon zu drücken versuchen, wird noch einen Tick aufwändiger.</p>
<p>Nun würde dies womöglich ein kleiner zu zahlender Preis sein, entstünde aus der Vernetzung mit anderen tatsächlich der erforderliche Antrieb, um mit dem Rauchen aufzuhören, Treppen statt Fahrstuhl zu nutzen oder eine neue Sprache zu lernen. Doch diesen Effekt hätte allein die Präsenz der engsten Freunde und Bekannten – also von Leuten, vor denen man sehr ungern Schwäche und mangelndes Durchhaltevermögen zeigt. Leute, die am Wohlbefinden von einem interessiert sind und anfangen, unangenehme Fragen zu stellen, wenn man seit Wochen in der App keine Joggingtour mehr festgehalten hat. Nur sind diese Leute natürlich, wie für neue Services üblich, noch nicht dabei, was den anfänglichen Mehrwert nochmals schmälert. Ob nun Wildfremde den Eindruck bekommen, dass ich meine mir selbst auferlegten sportlichen oder intellektuellen Ziele nicht verwirkliche, ist mir ziemlich egal. Zumal ich natürlich bei einer rein App-basierten Lösung auch ganz einfach schummeln und vorgeben kann, mich im Fitnessstudio verausgabt zu haben.</p>
<p>Ich halte mich selbst für jemanden mit sehr hoher Selbstdisziplin, weshalb ich wahrscheinlich nicht zur Kernzielgruppe dieser Art von Anwendung gehöre. Mein Kollege Jürgen Vielmeier äußerte mir gegenüber aber Interesse an einer Lösung, die ihm beim Erreichen seiner persönlichen Ziele begleitet. Ein wirklich effektiver Ansatz ist ihm bisher jedoch laut eigenem Bekunden noch nicht begegnet. “Apps wie Mentor helfen überhaupt nicht, weil sie einen weiteren Kanal bedeuten, der mich Zeit und Aufmerksamkeit kostet”, so sein Urteil.</p>
<p><strong>Motivation muss von innen kommen</strong></p>
<p>Der Schlüssel zum Erfolg liegt meines Erachtens nach darin, zum einen die notwendige kognitive Anstrengung für den Anwender zu minimieren – <a href="http://neuerdings.com/2013/01/07/fitness-gadgets/">zahlreiche Gadgets aus dem Fitness- und Selbstquantifizierungssegment</a> verrichten still im Hintergrund ihre Arbeit – und außerdem die intrinsische Motivation zu erhöhen. Dass andere einem dabei helfen sollen, das eigene Leben lebenswerter und gesunder zu gestalten, scheint mir die schlechtere Alternative zu sein. Stattdessen müsste ein Service an die Wurzel des Übels gehen, nämlich die Priorisierung kurzfristigen Komforts und Vergnügens über Potenziale, die sich erst auf lange Sicht entfalten. Wie dies geschehen könnte? Etwa indem eine App die Check-Ins bei foursquare, Instagram und Facebook ausliest und kluge Ratschläge, motivierende Informationen sowie Warnhinweise zu gesundheitlichen Auswirkungen von Aktivitäten per Push-Nachricht ausliefert, je nach dem ob man zum vierten Mal in einer Woche ein Fast-Food-Restaurant besucht (“Jetzt musst du drei Stunden joggen gehen, um die durchschnittlich hier eingenommenen Kalorien wieder loszuwerden”), häufig an verschiedenen Orten eincheckt (“Wenn du die Strecke zwischen A und B läufst, verlängerst du dein Leben durchschnittlich um 1 Minute”) oder in regelmäßigen Abständen die Schwimmhalle frequentiert (“Du bist fit und bekommst vermutlich bald viele Komplimente”).</p>
<p>Die Verantwortung für den eigenen Körper und das eigene Leben liegt bei einem selbst, nicht bei anderen. Apps mit dem Fokus auf persönlicher Entwicklung, die dieser Tatsache nicht Rechnung tragen, verschenken Potenzial. <em>/mw </em></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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