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	<title>netzwertig.com</title>
	
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	<description>Die Ökonomie des Web</description>
	<pubDate>Wed, 21 May 2008 19:17:37 +0000</pubDate>
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		<title>Unternehmertum und Mentalität: Von Nörglern, Realisten und Opportunisten</title>
		<link>http://netzwertig.com/2008/05/21/unternehmertum-und-mentalitaet-von-noerglern-realisten-und-opportunisten/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Göldi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Analysen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Erfolg im Unternehmertum von vielen verschiedenen Faktoren abh&#228;ngt, ist klar. Aber welche Rolle spielt das unmittelbare Umfeld, das Land, in dem ein Startup entsteht? Wie wichtig ist die Grundhaltung der Umgebung zu Unternehmertum? Ein paar Gedanken zu Mentalit&#228;ten und geistigen Standorten.
&#8220;Klar, klingt interessant, kommen Sie morgen doch einfach vorbei.&#8221; Ich konnte es kaum glauben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Dass Erfolg im Unternehmertum von vielen verschiedenen Faktoren abh&#228;ngt, ist klar. Aber welche Rolle spielt das unmittelbare Umfeld, das Land, in dem ein Startup entsteht? Wie wichtig ist die Grundhaltung der Umgebung zu Unternehmertum? Ein paar Gedanken zu Mentalit&#228;ten und geistigen Standorten.</h2>
<p>&#8220;Klar, klingt interessant, kommen Sie morgen doch einfach vorbei.&#8221; Ich konnte es kaum glauben. Hatten wir wirklich gerade in New York bei einem der gr&#246;ssten Konzerne der Welt einen Termin auf h&#246;herer Managementebene bekommen &#8212; beim Leiter der Unternehmensentwicklung &#8211;, um unser bescheidenes neues Startup vorzustellen? Und das nach gerade mal einem &#8220;kalten&#8221; Anruf?</p>
<p>Jawohl. Denn Unternehmertum in den USA funktioniert in vielen Dingen anders, als ich es von meinen Erfahrungen aus dem deutschsprachigen Europa her gewohnt bin &#8212; insbesondere das Verkaufen. In der Schweiz w&#228;re man so weit &#252;berhaupt nur gekommen, wenn man ein paar alte Beziehungen (die bis knapp vor die napoleonische Zeit zur&#252;ckreichen m&#252;ssten) h&#228;tte ausspielen k&#246;nnen. In Deutschland h&#228;tte man sich erstmal durch mindestens drei Hierarchiebenen von Assistenten, Referenten und Abteilungsleitern durchgraben m&#252;ssen (mit je einem Termin vor Ort im sicheren Abstand von jeweils einigen Wochen), bis man zum Chef vorgelassen worden w&#228;re. Aber in den USA kriegt man eben mal so einen halbst&#252;ndigen Termin bei wirklich wichtigen Leuten ohne weiteres.</p>
<p><span id="more-765"></span></p>
<p>Das ist einer der wichtigsten Unterschiede, die ich in meinen transatlantischen Erfahrungen bisher feststellen konnte. Ich habe schon Firmen in der Schweiz mit Gesch&#228;ftsstellen in Deutschland mit aufgebaut und kenne darum die Verh&#228;ltnisse in diesen beiden L&#228;ndern bestens. Nun bin ich mit einem <a href="http://www.buzzient.com">Startup-Projekt</a> in den USA besch&#228;ftigt und treffe viele erwartete und fast noch mehr unerwartete Unterschiede an. Und mit der Zeit macht man sich so seine geistige Landkarte dazu, wie Unternehmertum in diesen drei L&#228;ndern eben unterschiedlich funktioniert, wie sich insbesondere die Mentalit&#228;ten unterscheiden.</p>
<h2>Das Land der Dichter, Denker und &#8230; Def&#228;tisten?</h2>
<p><strong>Deutschland</strong>, um es etwas plakativ zu formulieren, ist das Land der N&#246;rgler und Neider. Das denken zumindest die Deutschen, und so v&#246;llig unrecht haben sie nicht mal unbedingt. Man kriegt in Deutschland sehr schnell zu h&#246;ren, warum eine Idee nicht funktionieren wird, was alles schiefgehen k&#246;nnte, warum so &#228;hnliche Ideen schon fr&#252;her nicht geklappt haben. Skepsis herrscht auf allen Ebenen, bei Kunden, Mitarbeitern, Geldgebern und der Presse. Erfolgreiche Unternehmer und gutbezahlte Manager werden meistens semi-krimineller Machenschaften verd&#228;chtigt, denn sonst k&#246;nnten die ja kaum materiell so gut gestellt sein.</p>
<p>Interessanterweise sind die Deutschen dieser ihrer eigenen Mentalit&#228;t gegen&#252;ber inzwischen selbst so kritisch eingestellt, dass zumindest in der Startup-Szene selbst massvoller Realismus gleich schon als &#8220;typisch deutsche N&#246;rgelei&#8221; beschimpft wird. Deutschland hat die N&#246;rgelei als wirtschaftliches Problem erkannt und versucht sie mit typisch deutscher Gr&#252;ndlichkeit zu beseitigen. Dass gerade im Startup-Bereich die N&#246;rgelfreiheit manchmal in unbegr&#252;ndeten &#220;berschwang und k&#252;nstliche Begeisterung f&#252;r jede noch so d&#228;mliche Idee ausartet, wird dann oft &#252;bersehen. Was f&#252;r d&#252;nne Ideen bei manchen Startup-Wettbewerben dann grosse Preise gewinnen, ist fast schon am&#252;sant. Die richtige Balance zu erreichen, scheint irgendwie schwierig zu sein.</p>
<p>Daf&#252;r gibt es kaum ein Land &#8212; das Klischee stimmt &#8211;, in dem gewissenhafter und exakter gearbeitet wird als in Deutschland. Das ist ein enormer Vorteil, wenn es um wirklich substantielle technische Innovationen geht. <strong>In Bereichen wie Web 2.0 hingegen, wo es weniger um harte Technik als um kreative Konzepte geht, ist diese Mentalit&#228;t kein grosser Vorteil. </strong>Darum &#252;berrascht es auch nicht, dass die wenigen erfolgreichen deutschen Web-Startups Konzepte verfolgen, die von amerikanischen Vorbildern, &#228;h, inspiriert sind, aber daf&#252;r in vielen F&#228;llen auch mit deutscher Perfektion umgesetzt werden.</p>
<h2>Vornehme helvetische Zur&#252;ckhaltung</h2>
<p>Die <strong>Schweiz </strong>hingegen ist gepr&#228;gt von einem stark konservativen Realismus. Der Schweizer ist stolz darauf, nicht gleich jeden neuen Jux mitzumachen, sondern erstmal abzuwarten, ob sich hinter einer Neuerung auch Substanz verbirgt. Zwar steht man Innovationen gegen&#252;ber grunds&#228;tzlich positiv gegen&#252;ber, aber man schaut sich erstmal an, welche Erfahrungen andere Leute/Firmen/L&#228;nder machen, bevor man sich in ein Abenteuer st&#252;rzt. Diese Vorsicht kann manchmal n&#252;tzlich sein, aber gerade in den heutigen schnellen M&#228;rkten kommt man mit so einer Einstellung oft schlicht zu sp&#228;t. Ein aktuelles Beispiel sind die finanziell zunehmend gebeutelten Schweizer Banken, die offenbar erst vor kurzer Zeit zur Erkenntnis kamen, dass Subprime-Hypotheken eine interessante Anlage sein k&#246;nnten &#8212; als die schlaueren amerikanischen Investoren schon wieder am Aussteigen waren. Auch der anderswo wilde Dot-Com-Tornado der Jahrtausendwende war in der Schweiz vergleichsweise nur ein laues L&#252;ftchen.</p>
<p>F&#252;r Startups ist das ein anfangs ziemlich anstrengendes Umfeld, denn w&#228;hrend man in Deutschland die Leute &#252;berzeugen muss, aber wenigstens auch kann, sind schweizerische Kunden oft einfach aus Prinzip zur&#252;ckhaltend, wenn etwas neu ist. Aber sobald sich die Meinung festigt, dass eine neumodische Sache doch irgendwie n&#252;tzlich sein k&#246;nnte, greifen die Kunden daf&#252;r auch zu und sparen nicht. Die Schweizer sind wie kaum eine zweite Nation bereit, f&#252;r hohe Qualit&#228;t viel Geld zu zahlen. Darum neigen Schweizer Startups dazu, eher sp&#228;t in die G&#228;nge zu kommen, anfangs langsam zu wachsen, aber daf&#252;r gute Profite zu machen. Und auch hier ist die technische Substanz sehr solide.</p>
<p><strong>Etwas wie Web 2.0 ist hingegen beinahe schon antithetisch zur Schweizer Mentalit&#228;t, denn nicht nur ist das alles sehr neu, nein, user-generated Content erfordert auch noch eine Bereitschaft zum offenen Ausdruck und zur Selbstvermarktung, die nun so gar nicht zur helvetischen Kultur passt. </strong>Kein Wunder, dass es sehr wenig schweizerische Web-2.0-Startups gibt, von denen die meisten auch gleich zu Beginn ein starkes internationales Standbein aufbauen.</p>
<p>Und das ist nicht untypisch f&#252;r das Land: Internationalisierung von Beginn weg ist die grosse St&#228;rke der Schweizer Unternehmen. Wer in einem Land zu Hause ist, das von der Bev&#246;lkerungszahl und Wirtschaftskraft gerade mal einem der bedeutenderen st&#228;dtischen Grossr&#228;ume in den USA entspricht, kann gar nicht anders, als m&#246;glichst fr&#252;h ins Ausland zu expandieren. Mehrsprachigkeit kennen die Schweizer sowieso von Kindesbeinen an, und das ist allemal ein Vorteil bei der globalen Expansion.</p>
<h2>US-&#220;berschwang und -Umgestaltungsfreude</h2>
<p>Aber wie sind die Amerikaner nun im Vergleich dazu? Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen in den <strong>USA </strong>bin ich der &#220;berzeugung, dass sich die Unterschiede aus Unternehmersicht eigentlich auf zwei wesentliche Aspekte herunterkochen lassen. Alle andere Faktoren, die oft zitiert werden (Verf&#252;gbarkeit von Venture Capital, Innovationsfreude, besseres Marketing usw.) sind letztlich Folgen davon.</p>
<p><strong>Erstens: Der amerikanische Markt ist schlicht und ergreifend mit weitem Abstand der gr&#246;sste homogene Markt auf der Welt, und darum denken die Amerikaner gleich von Beginn weg in viel gr&#246;sseren Dimensionen.</strong> Die EU, Indien und China haben inzwischen jeweils deutlich mehr Einwohner als die USA, sind aber kulturell und sprachlich stark fragmentiert. Trotz gewisser regionaler Unterschiede kann man hingegen in Amerika mit 300 Millionen Leuten ins Gesch&#228;ft kommen &#8212; in der gleichen Sprache, mit der gleichen W&#228;hrung, unter dem gleichen Rechtssystem und unter zumindest sehr &#228;hnlichen Gesch&#228;ftsgepflogenheiten.</p>
<p>Das untersch&#228;tzt man oft, wenn man die USA von aussen betrachtet. Der Markt ist 3.75 mal gr&#246;sser als der deutsche und 40 mal so gross wie der schweizerische. Daraus entstehen Economies of Scale, die man anderswo schlicht nicht findet. Selbst eine relativ bescheidene Nischenidee kann im US-Markt noch genug Interessenten finden, um lebensf&#228;hig zu sein. Und eine richtig tolle Idee kann nirgends schneller wachsen. Die meisten amerikanischen Technologiestartups denken darum nicht wie viele europ&#228;ische in der Dimension &#8220;Wie kann ich meine erste Million Umsatz erreichen&#8221;, sondern planen gleich schon mal zu Beginn f&#252;r hundert Millionen.</p>
<p><strong>Der zweite Faktor ist die amerikanische Mentalit&#228;t, die von Offenheit, Optimismus und dem Willen zur Selbstverbesserung gepr&#228;gt ist.</strong> In Europa findet man nicht wenige Leute, die zu Beginn ihrer Karriere mal eine Berufsausbildung gemacht haben und davon ausgehen, ihr ganzes Leben in diesem Beruf bleiben zu k&#246;nnen (und das auch wollen). F&#252;r die meisten Amerikaner ist das eine absurde Vorstellung: Das Leben dreht sich f&#252;r sie darum, sich laufend zu verbessern. Man trifft darum auch selten Amerikaner, die wirklich stolz auf ihren Beruf sind, denn sie denken schon an den n&#228;chsten. Das ist einerseits erfrischend, andererseits sp&#252;rt man das in oft mangelnder Qualit&#228;t und sehr kurzfristigem Denken. Denn warum soll man sich in seinem Job heute besonders viel M&#252;he geben, wenn man morgen schon ganz woanders sein will?</p>
<p>Im Gesch&#228;ftsleben &#228;ussert sich diese Einstellung durch eine ausgesprochene Chancenorientierung. Amerikaner k&#246;nnen sich schnell f&#252;r alles begeistern, was nach &#8220;Opportunity&#8221; aussieht. Darum kriegt man als Startup schon fr&#252;h im Verkaufsprozess ungewohnt viel Aufmerksamkeit &#8212; nicht, weil sich der Interessent besonders f&#252;r die Innovation als solche begeistert, sondern weil er sich erhofft, mit dieser Neuheit seine eigene Position verbessern zu k&#246;nnen. Aber genauso schnell, wie man Aufmerksamkeit kriegt, verliert man sie auch wieder, wenn sich die Resultate nicht als so n&#252;tzlich herausstellen wie erhofft.</p>
<p>Dass diese Mentalit&#228;t recht schnell zu irrationalem &#220;berschwang mit anschliessenden massiven Einbr&#252;chen f&#252;hrt, erleben wir gerade mal wieder an dem Problemen im Kreditmarkt und sehen wir auch in der Internet-Branche, wenn mal wieder irgendein windiges Startup auf unglaubliche Firmenbewertungen hochgejubelt wird, nur um kurz sp&#228;ter demontiert zu werden. Schnelllebigkeit geh&#246;rt zu den nationalen Gepflogenheiten, daran muss man sich in den USA gew&#246;hnen.</p>
<p>Bei all den vielen spektakul&#228;ren Startup-Erfolgsstories aus den USA geht im Vergleich mit Europa schnell vergessen, dass die Sample-Gr&#246;sse erstens einfach viel umfangreicher ist und zweitens auch die Quote der Fehlleistungen h&#246;her liegt. Nur halten sich weder die Medien noch die Gesellschaft als ganzes mit dem Herumreiten auf Misserfolgen auf, weil es schon l&#228;ngst den n&#228;chsten aufstrebenden Unternehmens-Star zu bejubeln gilt. Das ist eben der Vorteil von konsequentem Optimismus.</p>
<p><strong>Von den anderen lernen &#8212; falls sinnvoll</strong></p>
<p>Oft investieren europ&#228;ische Politiker Unsummen in Technologieparks und F&#246;rderprogramme in der Hoffnung, in ihrer Region das n&#228;chste Silicon Valley heranz&#252;chten zu k&#246;nnen. Das ist weitgehend m&#252;ssig und reine Geldverschwendung. Amerikanischen Innovationsgeist kann man nicht k&#252;nstlich mit ein paar B&#252;rofl&#228;chen und Giesskannen-Geldverteilung erzeugen. Denn die Gr&#246;sse des homogenen US-Marktes kann sowieso kein Land imitieren, und die in Jahrhunderten gewachsene Mentalit&#228;t der Menschen baut man auch nicht mal eben mit F&#246;rderprogrammen um.</p>
<p>Und das ist auch gar nicht n&#246;tig, denn wenn sich die jeweiligen Nationen und Regionen auf ihre St&#228;rken besinnen w&#252;rden, statt andere nur nachzuahmen, h&#228;tte das sehr viel mehr Erfolg. Das sieht man am deutschen High-Tech-Mittelstand, an der japanischen Elektronikindustrie und an chinesischen Produktionsbetrieben. Allen drei hat Amerika schlichtweg nichts entgegenzusetzen.</p>
<p>Auch im IT- und Internet- Bereich w&#228;re daf&#252;r Platz. Schon mal dar&#252;ber gewundert, warum der PC so unstabil l&#228;uft und heute schon wieder drei Mal neu gestartet werden musste? Die Antwort: Software zu produzieren ist in den USA, die den IT-Markt dominieren, ein Gesch&#228;ft und keine Kunstform oder Wissenschaft. Qualit&#228;t steht nicht im Vordergrund, sondern die schnelle Vemarktung. Knapp gut genug ist ausreichend, besser muss es gar nicht sein. Ich bin immer wieder etwas schockiert dar&#252;ber, was f&#252;r ein Qualit&#228;tsniveau in Amerika als &#8220;ready to ship&#8221; empfunden wird. Aber w&#228;hrend die europ&#228;ische Konkurrenz sich noch mit endlosen Tests und Verbesserungsrunden aufh&#228;lt, haben die amerikanischen Softwarefirmen schon die ersten Kunden unter Vertrag &#8212; und damit das Rennen f&#252;r sich entschieden.</p>
<p>Sicher m&#252;ssen die Europ&#228;er pragmatischer und aggressiver werden, aber vielleicht sollten sie sich einfach auch mal auf die St&#228;rke besinnen, ein wirklich hochwertiges Produkt herstellen zu k&#246;nnen. Die Zeit daf&#252;r w&#228;re durchaus reif, denn die klassische IT ist in einer Phase angekommen, in der es nicht um noch mehr Features geht, sondern um mehr Stabilit&#228;t, Qualit&#228;t und Benutzerfreundlichkeit. Und da h&#228;tten gerade europ&#228;ische Firmen sehr grosse Chancen.</p>
<p>Und was ist mit dem Internet? Gern geht immer wieder vergessen, dass einige der Schl&#252;sselinnovationen und -technologien (das Web als solches, MP3, Skype, Linux, MySQL) ihren Ursprung in Europa haben. <strong>Die Europ&#228;er scheinen gut im Erfinden und Aufbauen von Infrastruktur zu sein, die Amerikaner besser im Entwickeln attraktiver Anwendungen und nat&#252;rlich in deren Vermarktung.</strong> Das ist keine &#220;berraschung, das k&#246;nnte man aus den Mentalit&#228;tsunterschieden ohne weiteres ableiten.</p>
<p>Aber jetzt, da dieses ganze Web-2.0-Zeug nicht mehr so neu ist, kommen die Europ&#228;er vielleicht auch bald mal an ihre Chance, ohne einfach nur amerikanische Vorbilder 1:1 nachzuahmen. <strong>Vielleicht ist es zum Beispiel Zeit, dem amerikanischen Twitter-Cadillac (oberfl&#228;chlich attraktiv, aber immer kaputt) mal das &#196;quivalent eines BMW, Mercedes oder Audi entgegenzusetzen: Etwas weniger exaltiert, daf&#252;r zuverl&#228;ssig und interessant, und verkauft zu einem stattlichen, aber gerechtfertigten Preis. </strong>XING ist das beispielsweise im direkten Vergleich mit LinkedIn meiner Meinung nach gelungen.</p>
<p>Mentalit&#228;ten &#228;ndern sich nicht so schnell, und an der Struktur unserer Welt k&#246;nnen wir auch nicht viel &#228;ndern. Aber man kann seine eigenen St&#228;rken erkennen und die ausnutzen. Die amerikanische Technologiebranche macht das sehr konsequent, die Europ&#228;er m&#252;ssen es gr&#246;sstenteils noch lernen.</p>
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		<title>Zweinull.cc geht in netzwertig.com auf</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 12:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<category><![CDATA[zweinull.cc]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe des letzten Jahres hat sich das Blog zweinull.cc zur Pflichtlekt&#252;re f&#252;r Jeden entwickelt, der &#252;ber die Entwicklungen im deutschsprachigen Internet auf dem Laufenden bleiben will. 2900 Feed-Abonnenten und Platz 20 in den Deutschen Blogcharts nach nur einem reichlichen Jahr sprechen f&#252;r die konstant hohe Qualit&#228;t der Beitr&#228;ge, die viele Leser angezogen hat.
Deswegen freuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/zweinullcc-logo.jpg" alt="zweinullcc-logo" width="230" height="56" align="left" />Im Laufe des letzten Jahres hat sich das Blog <a href="http://zweinull.cc/">zweinull.cc</a> zur Pflichtlekt&#252;re f&#252;r Jeden entwickelt, der &#252;ber die Entwicklungen im deutschsprachigen Internet auf dem Laufenden bleiben will. 2900 Feed-Abonnenten und Platz 20 in den <a href="http://deutscheblogcharts.de/">Deutschen Blogcharts</a> nach nur einem reichlichen Jahr sprechen f&#252;r die konstant hohe Qualit&#228;t der Beitr&#228;ge, die viele Leser angezogen hat.</p>
<p>Deswegen freuen wir uns nun umso mehr, Euch mitteilen zu k&#246;nnen, dass zweinull.cc morgen, 22.05.2008, in netzwertig.com aufgehen wird. Das Archiv von zweinull.cc wird in das Archiv hier auf netzwertig.com integriert. Die Feedabonnenten von zweinull.cc werden ab morgen an unsere Artikel &#252;ber den alten zweinull.cc-Feed erhalten, der in einem Monat abgestellt wird. Wer von Euch auch in Zukunft die Artikel von netzwertig.com erhalten m&#246;chte, steigt am besten heute noch auf den <a href="http://netzwertig.com/feed/">offiziellen netzwertig.com-Feed</a> um.</p>
<p>Das Wichtigste f&#252;r unsere Leser aber: Martin Weigert, Autor des Gro&#223;teils der Artikel auf zweinull.cc, ist ab sofort ein weiterer Autor bei netzwertig.com und wird von nun an hier regelm&#228;&#223;ig vielversprechende Startups aus dem deutschsprachigen Raum vorstellen und Analysen zu allgemeinen Entwicklungen beisteuern.</p>
<p>F&#252;r weiter Informationen siehe auch <a href="http://www.zweinull.cc/in-eigener-sache-zweinullcc-zieht-zu-netzwertigcom/">den Artikel von Martin auf zweinull.cc</a>.</p>
<p>Herzlich Willkommen, Martin!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Linkwertig: OLPC XO-2 mit Touchscreens</title>
		<link>http://netzwertig.com/2008/05/21/linkwertig-olpc-xo-2-mit-touchscreens/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 06:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[OLPC]]></category>

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		<description><![CDATA[Das f&#252;r 2010 geplante Nachfolgemodell des OLPCs soll kleiner sein, weniger Strom verbrauchen und mit 2 Touchscreens ausgestattet werden. H&#252;bsch sieht es aus, und praktisch w&#228;re es auch (wobei Tippen auf einem Touchscreen auch nicht das Gelbe ist).
Ob das konzeptionell und finanziell so das Licht der Welt erblicken wird, wird sich aber noch zeigen m&#252;ssen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="175" alt="olpc-xo2" src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/olpc-xo2.jpg" width="225" align="left" />Das f&#252;r 2010 geplante Nachfolgemodell des OLPCs soll kleiner sein, weniger Strom verbrauchen und mit 2 Touchscreens ausgestattet werden. H&#252;bsch sieht es aus, und praktisch w&#228;re es auch (wobei Tippen auf einem Touchscreen auch nicht das Gelbe ist).</p>
<p>Ob das konzeptionell und finanziell so das Licht der Welt erblicken wird, wird sich aber noch zeigen m&#252;ssen. Bekanntlich hatte das OLPC-Projekt bereits in der Vergangenheit das eine oder andere Problem. Die <a href="http://netzwertig.com/2008/02/05/one-laptop-per-child-kein-laptop-per-kunde/">Aktion &#8220;Give One, Get One&#8221; hatte so ihre Schwierigkeiten</a>, die Andreas aus erster Hand miterlebt hat. <a href="http://netzwertig.com/2008/04/25/one-laptop-per-child-in-ernsten-schwierigkeiten/">Und die grundlegenden Probleme rund um OLPC</a> werden eher immer gr&#246;&#223;er als kleiner. Da erscheint der Erfolg ambitionierter Pl&#228;ne wie des OLPC XO-2 als fragw&#252;rdig, auch wenn man dem Projekt nat&#252;rlich den Erfolg w&#252;nscht.</p>
<blockquote>
<p>The XO-2 will employ the dual indoor-and-sunlight displays, which was pioneered by former OLPC CTO Mary Lou Jepsen. The design will provide a right and left page in vertical format, a hinged laptop in horizontal format, and a flat, two-screen continuous surface for use in tablet mode.</p>
</blockquote>
<p>» Laptopmag: <a href="http://blog.laptopmag.com/first-look-olpc-xo-generation-20">First Look: OLPC XO-2</a></p>
<hr />
<small>Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgew&#228;hlter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spa&#223; bei der Lekt&#252;re!</small></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/netzwertig/~4/294837612" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google startet Google Health</title>
		<link>http://netzwertig.com/2008/05/20/google-startet-google-health/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2008/05/20/google-startet-google-health/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 13:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Spath</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[google]]></category>

		<category><![CDATA[google health]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwertig.com/?p=769</guid>
		<description><![CDATA[Google startet Google Health und will damit den Benutzern Kontrolle &#252;ber ihre Gesundheitsdaten geben.
Es ist das erkl&#228;rte Ziel von Google, die Informationen der Welt zu organisieren und zug&#228;nglich zu machen. Nach der Vollindizierung des Web, der Digitalisierung von B&#252;chern, der Vermappung der Welt, des Mondes und des Alls, nach Videos, Source Code, Mails, unseren Aufmerksamkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Google startet Google Health und will damit den Benutzern Kontrolle &#252;ber ihre Gesundheitsdaten geben.</h2>
<p>Es ist das erkl&#228;rte Ziel von Google, die Informationen der Welt zu organisieren und zug&#228;nglich zu machen. Nach der Vollindizierung des Web, der Digitalisierung von B&#252;chern, der Vermappung der Welt, des <a href="http://www.google.com/moon/">Mondes</a> und des <a href="http://www.google.com/sky/">Alls</a>, nach Videos, Source Code, Mails, unseren Aufmerksamkeiten und Clickstr&#246;men usw. ist die Erschliessung des verbleibenden biologischen Restes, unserer Gesundheit und <span class="caps">DNA</span>, der logische n&#228;chste Schritt.</p>
<p><span id="more-769"></span></p>
<p>Ger&#252;chte &#252;ber Google Health schwirrten schon seit einiger Zeit herum, seit Februar war es einigen Beta-Testern zug&#228;nglich, und <a href="http://googleblog.blogspot.com/2008/05/peek-into-our-search-factory.html">gestern</a> ist der offizielle Startschuss dazu erfolgt.</p>
<p><!-- more --></p>
<p>Mit <a href="http://www.google.com/health/">Google Health</a> k&#246;nnen Benutzer ein pers&#246;nliches Gesundheitsprofil erstellen, medizinische Daten importieren (US only), ihre Medikation dokumentieren und &#196;rzte, Spit&#228;ler und andere Gesundheitsdienste suchen.</p>
<p>In Marissa Mayer’s Worten:</p>
<blockquote><p>It offers users a safe and secure way to collect, store, and manage their medical records and health information online. How many of us have touched, or even seen, our medical records? In this day and age of information, isn’t it crazy that you don’t have a copy of your medical records under your control? You could use those records to develop a better understanding of your health and ultimately get better care. It’s your data about your own health; why shouldn’t you own and control it?</p></blockquote>
<p>So wie es ist, wirft es viele viele Fragen auf. Allerdings f&#252;hle ich mich weder qualifiziert, noch berufen, eine Einsch&#228;tzung &#252;ber den Wert und die Gefahren beziehungsweise assoziierte Probleme abzugeben.</p>
<p><img src="http://hackr.de/netzwertig/img/google_health.gif" alt="" /></p>
<p>Zum St&#246;bern l&#228;dt Google Health in jedem Fall ein. Mehrere hundert Krankheiten und Symptome sind detailliert beschrieben, teilweise mit Grafiken dokumentiert, und zu jedem Thema werden Nachrichten aus Google News, Google Scholar und Google Groups aggregiert.</p>
<p>Eines scheint auch klar: der Gesundheitsmarkt ist ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Health_care#Economics">hunderte Milliarden Dollar</a> Markt, der in den <span class="caps">USA</span> etwa 15% des Bruttonationalprodukts ausmacht. Und nicht nur Google hat ein Interesse, den Fu&#223; in diese T&#252;r zu bekommen (siehe <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/google_health_launches_public_beta.php">den &#220;berblick dazu</a> bei ReadWriteWeb). Laut Mayer sind die Pl&#228;ne von Google weitreichend, tausende Partnerschaften sind angedacht. Was wir derzeit sehen ist nur der erste Piepser, den Google im Bereich Gesundheit unternimmt.</p>
<p><strong>Erste Reaktionen zu Google Health:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://googleblog.blogspot.com/2008/05/peek-into-our-search-factory.html">A peek into our search factory</a> (Official Google Blog)</li>
<li><a href="http://blogoscoped.com/archive/2008-05-19-n87.html">Google Factory Tour: Google Health Launched</a> (Google Blogogscoped)</li>
<li><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/google_health_launches_public_beta.php">Google Health Launches – Cautious, Non-Innovative Entry into Health 2.0</a> (ReadWriteWeb)</li>
<li><a href="http://www.webware.com/8301-1_109-9947826-2.html">Google Health: Great idea, but scary as all get out</a> (Webware)</li>
</ul>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/netzwertig/~4/294285915" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Calais 2.0:  Semantischer Baukasten für Blogger und Verleger</title>
		<link>http://netzwertig.com/2008/05/20/calais-20-semantischer-baukasten-fuer-blogger-und-verleger/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2008/05/20/calais-20-semantischer-baukasten-fuer-blogger-und-verleger/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 12:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Spath</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[calais]]></category>

		<category><![CDATA[reuters]]></category>

		<category><![CDATA[semantic web]]></category>

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		<description><![CDATA[Calais, das semantische Toolkit von Reuters, liegt nun in Version 2.0 vor. Blogger, Publisher und Entwickler bekommen damit die M&#246;glichkeit, ihre Texte oder Anwendungen automatisiert mit Metadaten anzureichern.
Zur Erinnerung: vor ein paar Tagen hat Yahoo SearchMonkey gestartet, welches Webseitenbetreibern die M&#246;glichkeit gibt, die Anzeige der Suchergebnisse auf Basis von semantischen Metadaten zu verbessern. Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Calais, das semantische Toolkit von Reuters, liegt nun in Version 2.0 vor. Blogger, Publisher und Entwickler bekommen damit die M&#246;glichkeit, ihre Texte oder Anwendungen automatisiert mit Metadaten anzureichern.</h2>
<p>Zur Erinnerung: vor ein paar Tagen hat <a href="http://netzwertig.com/2008/05/16/searchmonkey-transformiert-suche-in-eine-offene-plattform/">Yahoo SearchMonkey gestartet</a>, welches Webseitenbetreibern die M&#246;glichkeit gibt, die Anzeige der Suchergebnisse auf Basis von semantischen Metadaten zu verbessern. Es ist nicht schwer die N&#252;tzlichkeit davon zu erkennen, allein: woher diese semantischen Metadaten nehmen und nicht stehlen? Dass man einige coole Dinge machen k&#246;nnte, wenn Texte semantisch annotiert w&#228;ren, wei&#223; man schon lange. <strong>Die Verbreitung wurde bis dato eher durch die damit verbundenen Kosten f&#252;r die Erstellung und Pflege der Metadaten behindert.</strong></p>
<p><span id="more-768"></span></p>
<p><a href="http://www.opencalais.com/">Calais</a> verspricht dieses Problem zu l&#246;sen. Calais ist ein ‘semantisches’ Toolkit von Thomson Reuters, mit dem sich Blogs, andere Content-Angebote und Anwendungen, die Texte prozessieren, automatisiert mit semantischen Erg&#228;nzungen anreichern lassen.</p>
<p><!-- more --></p>
<p><img style="vertical-align: middle;" src="http://hackr.de/netzwertig/img/calais1.gif" alt="Calais" /><br />
<em>Metadaten von Calais</em></p>
<p>Passend zu unserer Vorstellung von SearchMonkey gibt es <a href="http://www.opencalais.com/Crawler">Calais Marmoset</a>. Ohne h&#246;here Programmierkenntnisse kann man damit die eigene Webseite mit Microformaten versehen. Man f&#252;gt ein paar Zeilen <span class="caps">PHP</span> ein, und wann immer ein Crawler, der Microformate versteht, die eigene Seite besucht, injiziert Calais das zus&#228;tzliche Markup. Alle anderen Besucher bekommen die Seite unver&#228;ndert ausgeliefert.</p>
<p>Aber es ist mehr als ein Zusatz f&#252;r Suchmaschinen. <strong>Calais ist eine Plattform, die sich f&#252;r die unterschiedlichsten Anwendungsf&#228;lle als Mehrwertlieferant positionieren will.</strong></p>
<p>&#220;ber die <span class="caps">API</span>s des <a href="http://www.opencalais.com/calaisAPI">Calais Web Service</a> etwa k&#246;nnen Entwickler programmatisch auf alle Funktionen von Calais zugreifen. Dabei schicken sie unstrukturierten Text und bekommen ihn annotiert mit <span class="caps">RDF</span>, Microformaten oder mit anderen Fakten und Ereignissen wieder zur&#252;ck. Derzeit k&#246;nnen pro Tag bis zu 40.000 Anfragen gestellt werden, auch die kommerzielle Nutzung ist erlaubt.</p>
<p>Ein anderes Beispiel ist ein Pluging f&#252;r WordPress, das den sch&#246;nen Namen <a href="http://tagaroo.opencalais.com/">Tagaroo</a> tr&#228;gt. Tagaroo schl&#228;gt f&#252;r Eintr&#228;ge Tags und zum Thema passende Photos aus flickr vor, die dann mit einem Klick &#252;bernommen werden k&#246;nnen. F&#252;r Drupal gibt es ein &#228;hnliches Plugin.</p>
<p>Laut <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/calais_20_launches.php">ReadWriteWeb</a> hat Calais in der neuen Version auch sp&#252;rbare Fortschritte bez&#252;glich der Themen gemacht, f&#252;r die Calais brauchbare Ergebnisse generiert. Nachdem zuvor eher der Kontext Wirtschaft abgebildet wurde, werden nun auch die Bereiche Popkultur, Medien, Unterhaltung, Sport und Medizin erschlossen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Seit mehreren Jahren schon sind wir laut der einschl&#228;gigen Berichterstattung vom semantischen Web immer nur einen Katzensprung entfernt. Nur wurde dieser Sprung dann nie gemacht. Und auch trotz SearchMonkey, Calais, der zunehmenden Verbreitung von Microformaten und vielen anderen aktuellen Interventionen sollte man das neue Zeitalter nicht zu fr&#252;h einl&#228;uten. Dennoch stehen die Chancen diesmal besser, weil die Anreize daf&#252;r immer gr&#246;sser und die Kosten immer niedriger werden.</p>
<p>Gleichzeitig stiften einige dieser M&#246;glichkeiten ganz konkreten Nutzen, egal ob sie aus hehrer Sicht als ‘semantisches Web’ wie es sein sollte eingestuft werden oder nicht. Viele Ans&#228;tze sind bisher daran gescheitert, dass sie Rahmenbedingungen erforderten (das Web muss erst mal richtig und vollst&#228;ndig mit <span class="caps">RDF</span> Tupeln durchmarkiert sein), die einfach nicht gegeben waren.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/netzwertig/~4/294217366" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linkwertig: MP3-Shop Zero”  verzichtet auf Long Tail</title>
		<link>http://netzwertig.com/2008/05/20/linkwertig-mp3-shop-zero-verzichtet-auf-long-tail/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2008/05/20/linkwertig-mp3-shop-zero-verzichtet-auf-long-tail/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 08:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Zero&#8221; ist ein ambitionierter Online-MP3-Shop. Schick umgesetzt, mit grafischer Wellenform beim Vorh&#246;ren, u.A. geordnet nach Herkunftsst&#228;dten und oft mit viel Backgroundinformationen ausgestattet. So weit, so toll.
Das eigentlich Interessante ist aber, dass man bei Zero&#8221; bewusst auf ein m&#246;glichst komplettes Angebot, also den Long Tail verzichtet. Das hei&#223;t nicht Top40, sondern eine bewusste, aus logistischen Gr&#252;nden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zero-inch.com/"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/zeroinch-logo.png" alt="zeroinch-logo" width="164" height="59" align="left" />Zero&#8221;</a> ist ein ambitionierter Online-MP3-Shop. Schick umgesetzt, mit grafischer Wellenform beim Vorh&#246;ren, u.A. geordnet nach Herkunftsst&#228;dten und oft mit viel Backgroundinformationen ausgestattet. So weit, so toll.</p>
<p>Das eigentlich Interessante ist aber, dass man bei Zero&#8221; bewusst auf ein m&#246;glichst komplettes Angebot, also den Long Tail verzichtet. Das hei&#223;t nicht Top40, sondern eine bewusste, aus logistischen Gr&#252;nden nicht notwendige, Selektion nach subjektiven Kriterien (aka Geschmack).</p>
<p><span id="more-767"></span></p>
<blockquote><p>Zero&#8221; ist daher zun&#228;chst ein Online-Plattenladen aus Wien, weil die Initiatoren und ihre Mitstreiter dort ihre Wurzeln haben. Und von dieser Position aus setzt das Projekt auch den Anspruch um, nur die Labels im Angebot zu haben, von denen die Macher &#252;berzeugt sind, womit die Gefahr digitaler Beliebigkeit unendlicher Datenbanken zwar gebannt w&#228;re, aber die Ambitionen noch lange nicht enden.</p></blockquote>
<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es so klug ist, auf den Long Tail zu verzichten und stattdessen auf den Filteraspekt zu setzen. Aber die Zeit wird zeigen, ob diese Wette aufgeht. Interessant ist es allemal, weil auf den ersten Blick wider den Internet-Gesetzen zu Ruhm und Reichtum.</p>
<p>Zum ersten Mal auf Zero&#8221; und deren Short Tail war ich in der vorletzten Print-De:bug gestossen. Aber wie das nun mal so ist mit bedrucktem Papier: Man konsumiert es stumpf, kann die Infos nicht einfach weiterverwerten und vergisst es schlussendlich. Spreeblick hat mich <a href="http://www.spreeblick.com/2008/05/19/zero-inch-mp3-download-plattform-fur-elektronische-musik/">wieder daran erinnert</a> mit dem Link auf das mittlerweile online verf&#252;gbare De:bug-Interview mit Zero&#8221;.</p>
<p>(Die de:bug sollte ihre Texte eigentlich immer sofort mit dem Erscheinen des Heftes online stellen. W&#252;rde ihnen sehr viel mehr Links und Aufmerksamkeit bringen.)</p>
<p>» <a href="http://www.spreeblick.com/2008/05/19/zero-inch-mp3-download-plattform-fur-elektronische-musik/">Spreeblick » Zero Inch: MP3-Download-Plattform f&#252;r elektronische Musik</a></p>
<p>» <a href="http://www.de-bug.de/mag/5481.html">De:Bug Magazin: MP3s kaufen: Die Stilfrage mit Zero&#8221;</a></p>
<hr /><small>Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgew&#228;hlter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spa&#223; bei der Lekt&#252;re!</small></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/netzwertig/~4/294110505" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook und Arringtons “It’s my Data!”</title>
		<link>http://netzwertig.com/2008/05/19/facebook-und-arringtons-its-my-data/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2008/05/19/facebook-und-arringtons-its-my-data/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 14:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwertig.com/?p=764</guid>
		<description><![CDATA[Es kam, wie es kommen musste: Facebook gab Ende letzte Woche bekannt, Googles Konkurrenzprodukt Friend Connect zu blocken. Der Beginn der DataPortability-Kriege.

(pic: gapingvoid.com)
Es ist letztenendes eine relativ vorhersehbare Geschichte:


Um ihre eigenen Positionen zu st&#228;rken, versuchen die gro&#223;en Webunternehmen (Facebook, Google, Myspace), unter dem Deckmantel der Offenheit ihren Einfluss im Web auszubauen. Mit Identit&#228;ten l&#228;sst sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Es kam, wie es kommen musste: <a href="http://www.techcrunch.com/2008/05/16/data-portability-its-the-new-walled-garden/">Facebook gab Ende letzte Woche bekannt</a>, Googles Konkurrenzprodukt Friend Connect zu blocken. Der Beginn der DataPortability-Kriege.</h2>
<p align="center"><img height="232" alt="gapingvoid-Iownyourdata" src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/gapingvoid-iownyourdata.jpg" width="398" /></p>
<p>(pic: <a href="http://gapingvoid.com/">gapingvoid.com</a>)</p>
<p>Es ist letztenendes eine relativ vorhersehbare Geschichte:</p>
<p><span id="more-764"></span></p>
<ol>
<li>Um ihre eigenen Positionen zu st&#228;rken, versuchen die gro&#223;en Webunternehmen (Facebook, Google, Myspace), unter dem Deckmantel der Offenheit ihren Einfluss im Web auszubauen. <a href="http://netzwertig.com/2008/05/06/facebooks-groesster-aktivposten-deine-identitaet/">Mit Identit&#228;ten l&#228;sst sich viel verdienen</a>.</li>
<li>Tats&#228;chlich &#246;ffnen sie sich ein bisschen, mehr als vorher. Aber alle nur genau so weit, wie n&#246;tig. Sofern die Gr&#246;&#223;enordnungen relativ vergleichbar bleiben, haben wir ein strategisches Patt.</li>
<li>Wer jetzt einen strategischen Vorteil will, der &#246;ffnet sich noch ein bisschen mehr.</li>
<li>Wiederhole 2. und 3.: Die Unternehmen fangen an, sich gegenseitig beim &#214;ffnen zu &#252;berbieten.</li>
<li>Endgame: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir zu echter DataPortability kommen.</li>
</ol>
<p>Die Sache ist nun aber, das l&#228;uft nur solang so ab, wie eine der Parteien keine &#220;berhand gewinnt und zum Monopolisten aufsteigt. Und dann die Regeln selbst vorgibt.</p>
<p>Um das zu verhindern und die Unternehmen in die f&#252;r die Nutzer richtige Richtung zu dr&#228;ngen, gibt es Blogs.</p>
<p>Michael Arrington ist als Besitzer von <a href="http://techcrunch.com/">Techcrunch</a>, der einflussreichste Blogger im Techbereich. Techcrunch hat 900.000 RSS-Abonnenten und um drei Millionen Besucher pro Monat.</p>
<p>Es gab eine Zeit letztes Jahr, in der ich das Interesse, Techcrunch zu lesen, verloren hatte (tats&#228;chlich habe ich mir nur die Artikel von Arrington rausgefiltert, weil ich Leute wie Duncan Riley nicht mehr ertragen konnte). Aber dieser Tage ist Techcrunch wieder lesenswert geworden. Nicht nur weil Duncan Riley weg ist, sondern auch weil Arrington eine Sache gefunden hat, die in jeder Hinsicht f&#252;r ihn perfekt ist:</p>
<p>Arrington hat es sich nun offensichtlich zum Ziel gesetzt, Facebook und co. aggressiv in Richtung echte DataPortability zu dr&#228;ngen. Wenn er spricht, h&#246;ren die Leute zu. Und das wei&#223; er.</p>
<p>Warum macht er das? Ich glaube zum einen, weil er wirklich glaubt, hier etwas Richtiges zu machen (und verdammt, es ist richtig). Au&#223;erdem ist es eine unglaublich gute M&#246;glichkeit, sich innerhalb der Techblogosph&#228;re und der Techcommunity als einer der Guten zu profilieren. Techcrunch zur Speerspitze des Movements gegen die &#8216;B&#246;sen&#8217; zu machen. In der Sache f&#252;r die User.</p>
<p>Au&#223;erdem ist es nat&#252;rlich gut f&#252;r die Pageviews. Arrington wei&#223; wie Jeder, der die Technews der letzten Wochen aufmerksam beobachtet hat, dass DataPortability <em>das</em> Thema 2008 und wahrscheinlich auch 2009 sein wird.</p>
<p>Eine winwin-Situation f&#252;r Techcrunch.</p>
<p>Ich empfehle jedem, <a href="http://gillmorgang.techcrunch.com/2008/05/16/gillmor-gang-051608/">diese Episode der Gillmorgang</a> (bester Techpodcast btw.) anzuh&#246;ren, in der sich u.A. Arrington und Scoble &#252;ber Facebook/Google in die Haare bekommen. Arrington ist hitzig (wie immer) und schreit an einer Stelle f&#246;rmlich:</p>
<blockquote>
<p>Its my data!</p>
</blockquote>
<p>Oder wie er es an dieser Stelle <a href="http://www.techcrunch.com/2008/05/16/data-portability-its-the-new-walled-garden/">zusammenfasst</a>:</p>
<blockquote>
<p>How dare Facebook tell ME that I cannot give Google access to this data!</p>
</blockquote>
<p>Arrington ist serious. Und wenn es sein muss, will er auch Leuten wie der DataPortabilityGroup in den Popo treten, so dass diese von <a href="http://netzwertig.com/2008/05/14/linkwertig-der-dataportability-etikettenschwindel/">ihrer Wischiwaschi-Haltung</a> gegen&#252;ber den Gro&#223;en wegkommen.</p>
<p>Man muss Arrington nicht m&#246;gen, aber Tatsache ist: Der SocialNetwork-Nutzer an sich k&#246;nnte in dieser Sache keinen besseren K&#228;mpfer f&#252;r seine Sache haben.</p>
<p>Augenringe united.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/netzwertig/~4/293524766" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwertig.com/2008/05/19/facebook-und-arringtons-its-my-data/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Linkwertig: Crack für Nachrichtenmacher</title>
		<link>http://netzwertig.com/2008/05/19/linkwertig-crack-fuer-nachrichtenmacher/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2008/05/19/linkwertig-crack-fuer-nachrichtenmacher/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 06:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwertig.com/?p=762</guid>
		<description><![CDATA[Robert Scoble noch einmal &#252;ber die anschwellende Diskussion rund um Signal-Noise-Ratios in unserer Welt des Informations&#252;berflusses und warum er den L&#228;rm liebt:
The news is in the noise. Which is why Twitter is crack for newsmakers. There’s no better place to find noise, er news, than on Twitter.[..]

The problem with both Google News and Techmeme? New [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Scoble <a href="http://netzwertig.com/2008/05/09/linkwertig-der-biblische-signal-noise-kampf/">noch einmal</a> <a href="http://scobleizer.com/2008/05/18/why-google-news-has-no-noise/">&#252;ber die anschwellende Diskussion</a> rund um Signal-Noise-Ratios in unserer Welt des Informations&#252;berflusses und warum er den L&#228;rm liebt:</p>
<blockquote><p>The news is in the noise. Which is why Twitter is crack for newsmakers. There’s no better place to find noise, er news, than on Twitter.[..]</p></blockquote>
<p><span id="more-762"></span></p>
<blockquote><p>The problem with both Google News and Techmeme? New ideas and new people won’t get onto the page easily. You have to convince multiple people who control these sites that your stuff is important. In Google News’ case you’ll probably have to publish your news on a site that already is added to Google News’ database. [..]</p>
<p>If you’re looking for new faces and new conversations that haven’t yet gotten to be important enough to get onto Google News or Techmeme, then FriendFeed and Twitter are far better places to hang out.</p></blockquote>
<p>Das ist ein wichtiger Punkt, den er hier anspricht. Je weiter vorn man als Journalist, Blogger oder sonstwie gearteter Informationbroker sein will, desto mehr muss man gewillt sein, den Kampf mit dem L&#228;rm aufzunehmen. Nur in diesem, ausger&#252;stet mit gest&#228;hlten <a href="http://imgriff.com/">Effizienzwaffen</a>, gewinnt man die entscheidenden Wissens- und Zeitvorteile. Nur dort, wo die Durchl&#228;ssigkeit hoch ist und institutionalisierte Schranken nicht existieren, sieht man Trends und Entwicklungen vor allen anderen. So, genug Pathos f&#252;r Montag fr&#252;h.</p>
<p>» <a href="http://scobleizer.com/2008/05/18/why-google-news-has-no-noise/">Scobleizer — Tech geek blogger » Blog Archive Why Google News has no noise «</a></p>
<hr /><small>Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgew&#228;hlter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spa&#223; bei der Lekt&#252;re!</small></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/netzwertig/~4/293285014" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwertig.com/2008/05/19/linkwertig-crack-fuer-nachrichtenmacher/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Communipedia  vereint Communities</title>
		<link>http://netzwertig.com/2008/05/18/communipedia-vereint-communities/</link>
		<comments>http://netzwertig.com/2008/05/18/communipedia-vereint-communities/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 18:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

		<category><![CDATA[Communipedia]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwertig.com/?p=761</guid>
		<description><![CDATA[Communipedia ist eine deutsche community&#252;bergreifende Suchmaschine. Au&#223;erdem entwickelt man ein SingleSignOn f&#252;r alle angeschlossenen Seiten.
Update: Invites am Ende des Artikels
Die ekaabo GmbH verfolgt mit Communipedia einen interessanten Ansatz: Vornehmlich deutschsprachige Communities, haupts&#228;chlich Social Networks, werden unter einem Dach vereint. Das Ziel ist, f&#252;r alle angeschlossenen Communities eine &#252;bergreifende Suchmaschine anzubieten. Man kann also zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/communipedia-logo.png" alt="Communipedia logo" width="245" height="54" align="left" />Communipedia ist eine deutsche community&#252;bergreifende Suchmaschine. Au&#223;erdem entwickelt man ein SingleSignOn f&#252;r alle angeschlossenen Seiten.</h2>
<p><strong>Update</strong>: Invites am Ende des Artikels</p>
<p>Die <a href="http://ekaabo.de/">ekaabo GmbH</a> verfolgt mit <a href="http://communipedia.com/">Communipedia</a> einen interessanten Ansatz: Vornehmlich deutschsprachige Communities, haupts&#228;chlich Social Networks, werden unter einem Dach vereint. Das Ziel ist, f&#252;r alle angeschlossenen Communities eine &#252;bergreifende Suchmaschine anzubieten. Man kann also zum Beispiel nach einer Person suchen und findet diese dann unabh&#228;ngig davon, auf welcher Seite die Gesuchte ein Profil angelegt hat.</p>
<p><span id="more-761"></span></p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/communipedia-1211135742828.png" alt="Communipedia 1211135742828" width="450" height="175" /></p>
<p><a href="http://communipedia.com/static/about">Au&#223;erdem arbeitet Communipedia</a> laut eigenen Aussagen an &#8220;einen Single-Sign on f&#252;r alle an communipedia angeschlossenen Communitys.&#8221;</p>
<p>Die Zahl der <strong>Partner</strong> kann sich dabei durchaus bereits sehen lassen. Erst Ende letzter Woche beispielsweise <a href="http://blog.communipedia.de/2008/05/14/sevenload-macht-mit/">stie&#223; Sevenload dazu</a> .</p>
<p align="center"><img src="http://netzwertig.com/wp-content/uploads/communipedia-partner.png" alt="Communipedia partner" width="450" height="75" /></p>
<p><em>Communipedia-Partner</em></p>
<p>Communipedias Head of Communications Miriam Godau erz&#228;hlte mir au&#223;erdem, dass &#8220;Communipedia so offen wie m&#246;glich sein und auch<br />
andere Standards integrieren&#8221; wolle. <a href="http://www.foaf-project.org/">FOAF</a> oder <a href="http://microformats.org/">Microformats</a> will man k&#252;nftig unterst&#252;tzen. OpenID ist bereits eingebunden.</p>
<p>In einem der n&#228;chsten Releases soll mit portablen Profildaten auch DataPortability Einzug halten.</p>
<h2>Google und die anderen Juggernauts</h2>
<p>Sprechen wir &#252;ber die rosa Elefantenherde in der Ecke.</p>
<p>Wie dem aufmerksamen netzwertig.com-Leser nicht entgangen sein d&#252;rfte, haben erst j&#252;ngst <a href="http://netzwertig.com/2008/05/10/facebook-antwortet-myspace-und-kuendigt-facebook-connect-an/">mit Facebook</a>, <a href="http://netzwertig.com/2008/05/09/myspace-yahoo-dataportability-step-by-step/">Myspace</a> und <a href="http://netzwertig.com/2008/05/13/google-friend-connect-die-wichtigsten-punkte/">Google</a> drei Majorplayer angek&#252;ndigt, Profildaten &#252;ber Seiten hinweg verf&#252;gbar zu machen. Inwiefern das <a href="http://communipedia.com/">Communipedia</a> betreffen wird, wird sich zeigen, wenn die Elefantenherde sich trennt und in Bewegung versetzt.</p>
<p>Miriam Godau erz&#228;hlte mir, das man die Integration von<br />
FacebookConnect, FriendConnect und DataAvailability in Communipedia bereits bespricht. Inwiefern das m&#246;glich sein wird und &#252;berhaupt Sinn ergibt, wird sich meiner Meinung nach allerdings noch zeigen m&#252;ssen.</p>
<p>Eine Suche &#252;ber Myspace hinweg mit angeschlossenen Myspace-Partnern kann eine Communipedia schnell alt aussehen lassen beispielsweise.</p>
<p>Au&#223;erdem offen bleibt die Frage, ob die Programme von Facebook, Myspace und Google auf Exklusivit&#228;t bei ihren Partnern bestehen werden. Sollte das nicht der Fall sein, k&#246;nnte communipedia zumindest f&#252;r den hie&#223;igen Raum zu einer Art Zwischenh&#228;ndler und Aggregator f&#252;r derlei Daten werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Idee von Communipedia, eine seiten&#252;bergreifende Suche und ein SingleSignOn f&#252;r all die kleinen Nischennetzwerke zu erschaffen, ist sehr gut und zu begr&#252;&#223;en. Umso erstaunlicher, dass bis dato <a href="http://blogsearch.google.de/blogsearch?hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;q=communipedia&amp;btnG=Blogs+durchsuchen&amp;lr=lang_de">kaum in den Blogs dar&#252;ber berichtet</a> wurde.</p>
<p>Mit den Ank&#252;ndigungen vor einer Woche wird Communipedias Vision von den Gro&#223;en im Netz eingeholt.</p>
<p>Was das gro&#223;e Ziel allgemeiner DataPortability im Netz angeht, kann man nur hoffen, dass kleinere Player wie Communipedia Erfolg haben. Denn ohne diese wird der lange Weg dahin noch l&#228;nger.</p>
<p>Communipedia befindet sich aktuell in der private Beta.</p>
<p><strong>Invites</strong>: Ich hatte Communipedia um Einladungen f&#252;r netzwertig.com-Leser gebeten. <span style="text-decoration: line-through;">Sobald ich diese erhalte, werde ich den Artikel updaten.</span> Wir haben uns jetzt &#252;ber das Vorgehen geeinigt. Kommentiert einfach, wenn Ihr eine Einladung wollt. Ich werde dann die Emailadressen an Communipedia weiterleiten.</p>
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		<title>Yahoo:SearchMonkey transformiert Suche in eine offene Plattform</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 13:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Spath</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[microformats]]></category>

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		<category><![CDATA[yahoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit SearchMonkey transformiert Yahoo die eigene Suche in eine offene Plattform. Das ist nicht nur gut f&#252;r Yahoo, das ist auch gut f&#252;r das gesamte Web, weil Yahoo erstmals Webseitenbetreibern einen echten Anreiz gibt, offene Standards und ‘gute’ Praktiken zu verwenden. Nicht zuletzt ist das auch gut f&#252;r die User.
 Yahoo hat vor einigen Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mit SearchMonkey transformiert Yahoo die eigene Suche in eine offene Plattform. Das ist nicht nur gut f&#252;r Yahoo, das ist auch gut f&#252;r das gesamte Web, weil Yahoo erstmals Webseitenbetreibern einen echten Anreiz gibt, offene Standards und ‘gute’ Praktiken zu verwenden. Nicht zuletzt ist das auch gut f&#252;r die User.</h2>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://hackr.de/netzwertig/img/searchmonkey.gif" alt="" /> Yahoo hat vor einigen Wochen im Zuge der Vorstellung der neuen Strategie (wir haben <a href="http://netzwertig.com/2008/04/28/yahoo-stellt-die-yahoo-open-strategy-vor/">berichtet</a>) als erstes St&#252;ck im strategischen Puzzle <a href="http://developer.yahoo.com/searchmonkey/">SearchMonkey</a> angek&#252;ndigt. Seit <a href="http://www.ysearchblog.com/archives/000583.html">gestern</a> ist SearchMonkey f&#252;r die interessierte &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich.</p>
<p>Mit <a href="http://developer.yahoo.com/searchmonkey/">SearchMonkey</a> verwandelt Yahoo die eigene Suche in eine offene Plattform. Seitenbetreiber k&#246;nnen die Suchergebnisse von Yahoo f&#252;r ihre jeweilige Seite mit strukturierten Informationen anreichern und optisch aufpeppen. <strong>Die Suchergebnisse werden dadurch relevanter, sind f&#252;r die Suchenden informativer und besser einzusch&#228;tzen und generieren zielgerichteteren und wertvolleren Traffic.</strong></p>
<p><span id="more-757"></span></p>
<p><!-- more --></p>
<p><img src="http://hackr.de/netzwertig/img/searchmonkey2.gif" alt="" /><br />
<em>Anreicherung der Suchergebnisse von Yahoo mit zus&#228;tzlichen Daten</em></p>
<p>Das Prinzip dahinter ist, dass jeder, der will, mit SearchMonkey (Such-) Anwendungen entwickeln kann. Diese Anwendungen k&#246;nnen Yahoo einerseits mit zus&#228;tzlichen Daten zu den eigenen Seiten f&#252;ttern, und andererseits festlegen, wie diese Daten visuell in den Suchergebnissen aufbereitet werden sollen. Die <a href="http://developer.yahoo.com/searchmonkey/smguide/devguide.html">technischen Details</a> w&#252;rden hier den Rahmen sprengen, jedenfalls k&#246;nnen die Daten Yahoo auf unterschiedliche Arten mitgeteilt werden, unter anderem auch mit den zunehmend beliebten Microformaten. Etwas mehr dazu weiter unten.</p>
<p>Empfehlenswerte SearchMonkey-Anwendungen werden in der Folge von Yahoo in eine Anwendungsgallerie aufgenommen und aktiv promotet, Anwendungen f&#252;r eine kleinere Zielgruppe m&#252;ssen sich leider selbst um die Werbung daf&#252;r k&#252;mmern. <strong>Doch alle Anwendungen k&#246;nnen von allen Yahoo-Usern mit einem Klick zu ihrer regul&#228;ren Yahoo Suche hinzugef&#252;gt werden.</strong></p>
<p><strong>Die M&#246;glichkeiten</strong>, die sich dadurch ergeben, sind endlos:</p>
<ul>
<li>Review Seiten k&#246;nnen ihre Suchergebnisse mit Photos, Sternchen, Zusammenfassungen und Affiliate-Links versehen</li>
<li>Blogs k&#246;nnen Kategorien, Tags, Infos zum Autor etc. hinzuf&#252;gen</li>
<li>Musikseiten k&#246;nnen Bilder von Plattencovers oder K&#252;nstlern oder Links zu MP3-Files hineinmischen</li>
<li>soziale Netzwerke k&#246;nnen Profilseiten mit (f&#252;r die &#214;ffentlichkeit bestimmte) Kontaktdaten anreichern</li>
<li>Shoppingseiten k&#246;nnen dynamisch Preise und Verf&#252;gbarkeit angeben</li>
<li>usw. usf.</li>
</ul>
<p>Im Vergleich zu Google wird dadurch zwar die Qualit&#228;t der Suchergebnisse von Yahoo nicht besser, Yahoo bleibt Yahoo. <strong>Aber die Qualit&#228;t der Pr&#228;sentation der Suchergebnisse f&#252;r Seiten, die von SearchMonkey Gebrauch machen, macht einen Quantensprung.</strong> Und das ist wohl der gr&#246;sste Schritt in der Aufholjagd, den Yahoo in den letzten Jahren gemacht hat. Besonders bez&#252;glich der Suche in Domainen, f&#252;r die Yahoo gut genug funktioniert, k&#246;nnte Yahoo dadurch tats&#228;chlich User zur&#252;ckgewinnen.</p>
<p><strong>Nicht zu untersch&#228;tzen ist die Bedeutung von SearchMonkey aber auch bez&#252;glich der weiteren Entwicklung des Web als solchem.</strong> Bis dato ist es ja so, dass zwar mehr oder weniger Einigkeit dar&#252;ber besteht, was gut f&#252;r die Weiterentwicklung w&#228;re, um den n&#228;chsten wirklichen Sprung zu machen. Wir brauchen offene Standards, wir brauchen mehr Semantik, mehr Daten, <span class="caps">RDF</span>, blablabla. Es wird viel geforscht, aber oft hinter verschlossenen T&#252;ren, an den Funktionsmechanismen des Web vorbei, und vor allem: ohne wirkliche Anreize f&#252;r Seitenbetreiber, diese Erkenntnisse auch umzusetzen.</p>
<p><a href="http://microformats.org/">Microformate</a> haben wohl den meisten proaktiven Schwung bekommen, aber bei 5 oder 50 Hits im Monat, die irgendeine Spezialsuchmaschine dann generiert, war der Leidensdruck f&#252;r alle anderen nicht besonders gross. Auch bei gegebener Sympathie daf&#252;r, das musste man nicht unbedingt machen.</p>
<p>Mit SearchMonkey k&#246;nnte sich das aber &#228;ndern. SearchMonkey kennt die wichtigsten offenen semantischen Standards (Microformats, <span class="caps">RDF</span>, <span class="caps">FOAF</span>, …) und kann damit annotierte Webseiten direkt verwenden. <strong>Die M&#246;glichkeit mehrere hundert Millionen Suchende besser auf das eigene Angebot aufmerksam machen zu k&#246;nnen, d&#252;rfte einigen auf die Spr&#252;nge helfen.</strong></p>
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