573 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

UPcload:
Körpervermessung ohne
Schneider und Maßband

UPcload entwickelt eine Technologie zur Fern-Körpervermessung per Webcam. Das Berliner Startup verspricht, dass dies in vielen Fällen besser funktioniert, als wenn der Schneider mit dem Maßband Hand anlegt.

Nahezu jedes zweite Kleidungsstück, das im Internet gekauft wird, schicken Kunden zurück zum Händler. Zumeist, weil es die falsche Größe war. Für Asaf Moses and Sebastian Schulze war diese hohe Quote der Rücksendungen Grund genug, sich Gedanken über eine mögliche Lösung dieser für Käufer und Händler gleichermaßen unbefriedigenden Situation zu machen. Sie wurden fündig.

2010 gründeten die zwei Wirtschaftswissenschaftler in Berlin das Startup UPcload. Seitdem entwickeln sie mit Unterstützung eines israelischen Programmiererteams eine Technologie, welche die Unsicherheiten bei der Kleidergrößenwahl im Onlineshopping ein für alle Mal ausräumen soll.

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Synchronisierung von E-Books:
Doppeltext vereint Originalliteratur
mit ihrer Übersetzung

Das Münchner Startup Doppeltext synchronisiert E-Books in der Originalsprache mit übersetzten Fassungen und will so die Zugänglichkeit von fremdsprachlicher Literatur verbessern.

Genau wie bei synchronisierten Filmen ein Teil der Original-Atmosphäre verloren geht, verändert sich auch bei übersetzter Literatur die Stimmungslage und Tonalität. So überspringen Übersetzer mitunter einzelne Sätze oder Wortgruppen, passen Inhalt an kulturelle Gegebenheiten an oder wählen Wörter, deren Bedeutung nicht exakt mit denen der ursprünglichen Begriffe übereinstimmt.

Es gibt also gute Gründe, bei Büchern das Original der übersetzten Version vorzuziehen. Dies allerdings erfordert ein gutes Verständnis der jeweiligen Sprache und eine akzeptable Lesegeschwindigkeit. Wer zu oft ins Stocken gerät und Wörter nachschlagen muss, läuft Gefahr, sich am Ende doch eher der ins Deutschen übersetzten Variante zuzuwenden.

Das Münchner Startup Doppeltext will allen an Originalliteratur Interessierten einen Weg bieten, ihr Bedürfnis zu stillen, ohne mit aus mangelnden Sprachkenntnissen resultierenden frustrierenden Erlebnissen umgehen zu müssen.

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komoot:
Intelligenter Tourenplaner für alle,
die sich bewegen wollen

Das Potsdamer Startup komoot will Outdoor-Fans und bewegungsfreudigen Menschen mit einem intelligenten Tourenplaner dabei helfen, die perfekte Strecke zu planen.

Wer viel am Computer sitzt (und das wird einen nicht unerheblichen Teil der netzwertig.com-Leserschaft betreffen), muss sich bewegen, um fit zu bleiben. Ein kurzer Spaziergang ums Haus oder den Bürokomplex ist zwar besser als nichts, aber auf Dauer wenig stimulierend. Und nach 20 Rad- oder Joggingtouren auf der selben Strecke sehnt man sich ebenfalls nach Abwechslung.

Das 2010 in Potsdam bei Berlin gegründete Startup komoot schafft mit seinem intelligenten Tourenplaner für diese und andere Szenarien Abhilfe. Das Spinoff der TU Berlin wurde von den Jonas Spengler und den Brüdern Markus und Tobias Hallermann gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, Outdoor-Freunden und -Sportlern dabei zu helfen, die perfekte Tour zu planen.

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Oink:
Die etwas andere Bewertungsplattform

Digg-Gründer Kevin Rose hat mit Oink eine iPhone-App veröffentlicht, bei der man nicht Orte, Restaurants oder Bars bewertet, sondern die dort erhältlichen Dinge, Gerichte und Getränke. Die Frage, wo es die besten Cocktails oder Pizzen der Stadt gibt, steht damit vor der Auflösung.

Ich habe eine Schwäche für Hamburger. Sobald in einem Restaurant oder einer Bar ein entsprechendes Gericht auf der Speisekarte steht, tendiere ich dazu, dieses zu bestellen, ungeachtet welche kulinarischen Köstlichkeiten sonst noch angeboten werden. Je mehr Burger ich verspeise, desto besser kann ich sie miteinander vergleichen und bewerten. Doch diese “Expertise” eines leidenschaftlichen Hamburger-Fans blieb der Öffentlichkeit bisher weitgehend verborgen.

Sicherlich könnte ich nach einer Mahlzeit das jeweilige Restaurant bei Qype, plazaa oder Yelp bewerteten und in meinem Kommentar eine kurze Kritik des von mir verzehrten Burgers hinzufügen. Ich könnte auch bei foursquare einen Tipp hinzufügen, der anderen Nutzern beim Check-In in der Umgebung angezeigt wird und sie explizit auf den Hamburger hinweist. Doch in beiden Fällen handelt es sich um isolierte, nicht strukturierte Informationen, die von anderen nur durch Zufall entdeckt werden. Bei Qype und Yelp kann ich vielleicht das beste Hamburger-Restaurant finden, erhalte aber keine schnelle, kollektive Aussage darüber, wo es den besten Hamburger der Stadt gibt.

An diesem Punkt setzt Oink an, die erste iPhone-App des von Digg-Gründer Kevin Rose gestarteten Entwicklerstudios Milk (eben schon kurz in Linkwertig erwähnt). » weiterlesen

Samstag App Fieber:
YourFirm, Stiftungssuche, Playandroid

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Suche-Special mit: YourFirm – nach Jobs im deutschen Mittelstand suchen; Stiftungssuche – nach Stiftungen suchen; und Playandroid – nach Spielen für Android suchen.

 

Mit YourFirm gibt es eine neue Jobbörse, mit der man exklusiv nach Jobs im deutschen Mittelstand, genauer gesagt nach Jobs bei den Hidden Champions suchen kann. Hidden Champions sind in ihrem Bereich marktführende, aber meist wenig bekannte mittelständische Unternehmen. Mit einer ganzen Palette an Kriterien wie Ort und möglicher Umkreis, Daten zur eigenen Ausbildung und Berufserfahrung, Vertragsart, Branche, Größe des Unternehmens, usw. kann die Suche nach der idealen Tätigkeit adjustiert werden. Die Entwicklung von YourFirm wurde vom EXIST-Gründerstipendium des BMWi gefördert.

 

 

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Stocard:
Kundenkarten ziehen ins Smartphone

Stocard will die Geldbörsen von Millionen Konsumenten leichter machen, indem es physische Kundenkarten durch eine Smartphone-App ersetzt. Das Startup aus Mannheim ist nicht allein mit dieser Idee, hat aber einen erfolgreichen Start hingelegt.

Knapp 18 Millionen Deutsche über 14 Jahre nehmen an Bonusprogrammen teil oder besitzen Kundenkarten (was oft Hand in Hand geht), 13,6 Millionen sind bei mehreren Programmen Mitglied. Auch in der Schweiz und Österreich sind Kundenkarten verbreitet. Doch mit jeder Karte, die Verbraucher mit sich herumtragen, wird das Portemonnaie dicker und schwerer, wodurch auch das Risiko zunimmt, versehentlich Karten zu verlieren.

Stocard heißt ein junges Startup aus Mannheim, das Konsumenten in Deutschland, der Schweiz und Österreich mit einer seit Juni verfügbaren, kostenlosen App für iPhone und Android (löblich!) das Herumschleppen unzähliger Kunden- und Bonuskarten ersparen möchte.

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Gidsy:
Marktplatz für Aktivitäten

Das Berliner Startup Gidsy ermöglicht es Privatpersonen, Aktivitäten, Unternehmungen und Kurse für Interessierte anzubieten und damit Geld zu verdienen. In der kommenden Woche wird der Dienst auch in New York lanciert.

Für ein kurz vor dem Launch stehendes Startup ist es immer hilfreich, wenn bereits im Vorfeld für Aufmerksamkeit gesorgt und damit die Zahl der Newsletter-Abonnenten, Betatest-Aspiranten und Medienbeobachter erhöht werden kann. Gidsy, einem neuen Onlinemarktplatz aus Berlin, auf dem Privatpersonen Aktivitäten von Privatpersonen für Privatpersonen anbieten, ist dies sowohl durch eifriges Trommeln und Netzwerken in der lokalen Webszene der Hauptstadt als auch durch seinen visuell ansprechenden und aufsehenerregenden Guide gelungen, der das Perfekte Gidsy-Inserat beschreibt.

Am gestrigen Mittwoch ging der junge Dienst mit einer vorerst auf Berlin beschränkten Plattform online. In der kommenden Woche soll New York als zweite Gidsy-Stadt folgen.

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Samstag App Fieber:
swabr, Excursiopedia, OpenLinkGraph

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: swabr – Microblogging in Unternehmen; Excursiopedia – Plattform für Touren; und OpenLinkGraph – Verlinkungen entdecken.

 

Mit swabr gibt es nach Communote ein weiteres deutsches Startup, das Microblogging in Unternehmen bringen will. Das Prinzip von swabr erinnert weitgehend an den auch schon wieder drei Jahre alten Platzhirsch Yammer (siehe Yammer ist Twitter für Unternehmen) – Mitarbeiter eines Unternehmens können sich in Gruppen organisieren und Status-Updates/Kurznachrichten austauschen, Dokumente hochladen usw., wirkt aber gleichzeitig im Design minimalistisch frisch und setzt durchaus eigene Akzente. Derzeit ist swabr noch in der geschlossenen Beta-Phase, die ersten 20 von euch können sich aber mit dem Invite-Code BLOGWERK schon jetzt anmelden.

 

 

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Favo.rs:
Hilf du mir so helf ich dir

Der US-Dienst Favo.rs entwickelt eine Plattform, über der Anwender im vorrangig beruflichen Kontext Gefälligkeiten austauschen können. Die Nutzerprofile zeigen dabei an, wer besonders hilfsbereit ist und damit seine Chancen erhöht, selbst Unterstützung zu erhalten.

Als das US-Blog AllThingsD im Juni über das im Entstehen befindliche kalifornische Startup Favo.rs berichtete, das eine Plattform zum gegenseitigen Erfragen und Erfüllen von Gefälligkeiten entwickelt, wurde ich sofort hellhörig und trug meine E-Mail-Adresse in die Warteliste für den anstehenden Start der geschlossenen Beta-Phase ein.

Die Idee eines Dienstes, der es Nutzern ermöglicht, andere Anwender sowie das eigene Kontaktnetzwerk um große oder kleine Gefallen zu bitten, und der dabei auf ein reputations- und aktivitätsbasiertes soziales Netzwerk aufbaut, reizte mich. Gestern lag eine Einladung zur Beta in meinem Postfach, woraufhin ich umgehend einen Blick auf den jungen Service aus San Francisco warf.

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Feedbackrunden mit zeitversetztem Veröffentlichen:
latershare will typische
Kommunikations-Probleme lösen

latershare ermöglicht parallele Feedbackrunden ohne Registrierung. Der Münchner Dienst soll in beruflichen und privaten Situationen eine Alternative zur oft problematischen dialogischen, sequentiellen Kommunikation bieten und dafür sorgen, dass alle zu Wort kommen.

Wer schon einmal in einem Team oder einer Projektgruppe gearbeitet hat, wird vermutlich folgendes Szenario wiedererkennen: Einzelne Mitglieder brillieren mit ihren Ideen, Vorschlägen und Lösungsansätzen, während andere sich mit Meinungen und Kommentaren zurückhalten und lieber zustimmend nicken, statt eigene Gedanken hervorzubringen oder der eingeschlagenen Richtung zu widersprechen.

Diese ist eine der den Arbeits- oder Studienalltag verkomplizierenden Situationen, die Jens Hoppe mit seinem Dienst latershare entschärfen will. Hoppes vielseitiger, in München ansässiger Onlinedienst für zeitversetzte Feedbackrunden geht am heutigen Dienstag im öffentlichen Beta-Stadium offiziell an den Start und soll dafür sorgen, dass alle Teilnehmer einer Arbeitsgruppe oder Besprechung zu einem Zeitpunkt auf dem identischen Informationsstand sind und gleichermaßen zu Wort kommen.

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