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Das “Social Discovery Network” Lovoo aus Dresden will Menschen unterwegs miteinander in Kontakt bringen und spontane Flirts ermöglichen. In Deutschland ist die Marke von einer Million Nutzern nicht mehr weit.
Mobile Flirt- und Datingapps gibt es mittlerweile schon eine ganze Menge. Dummerweise ist der Markt der Dienste für die Anbahnung zwischenmenschlicher Beziehungen nicht nur dicht gedrängt, sondern auch geprägt von allerlei unseriösem Geschäftsgebaren. Mal ganz offensichtlich und mit dem expliziten Motiven der Abzocke, mal aber subtiler, etwa in Form gelegentlicher “Fake”-Mitglieder, die zwar eine Profilseite besitzen und damit die Auswahl für Anwender auf Partnersuche scheinbar erhöhen, aber in Wirklichkeit gar nicht angemeldet sind. Dem bekannten Kennenlerndienst Badoo werden diese und andere wenig vertrauenserweckende Praktiken nachgesagt.
Insofern sind wir vorsichtig, wenn es um die Vorstellung neuer Anbieter in diesem Segment geht, und warten mit einem Bericht üblicherweise, bis ein junger Anbieter bewiesen hat, sich in dem schnelllebigen, umkämpften Markt der Online-Flirts mit einer innovativen Lösung behaupten zu können. Genau das ist dem Dresdner Startup Lovoo gelungen. Das von Benjamin Bak und Alexander Friede gegründete und 2011 gestartete mobile “Social Discovery Network” mit einem Schwerpunkt auf der mobilen Nutzung mittels iPhone oder Android-Smartphone hat uns vor einigen Tagen einige Wachstumszahlen zukommen lassen. Ein Blick in die deutschen App Store-Charts belegt: Mit dem vierten Platz in der Kategorie “Social Networks” in Deutschland gehören die Sachsen momentan tatsächlich zu den populärsten Anbietern im hiesigen Social-Web-Segment, weshalb auch die von dem Unternehmen kommunizierten Angaben durchaus plausibel erscheinen.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind. Dieses Mal mit einem Checker-Special.
Mit einer ganzen Reihe an Portalen versuchen Tobias Rehermann und Christian Jansen die Anwendungen und Anbieter verschiedener Themenbereiche zu vergleichen und bewerten, um Benutzern eine informiertere und bessere Entscheidung bei der Wahl des Anbieters zu ermöglichen. Die grundsätzliche Idee hinter allen Plattformen ist, die jeweils wichtigsten Anbieter im entsprechenden Bereich redaktionell vorzustellen und anhand einiger Kernkennzahlen und bereichsrelevanter Kriterien miteinander zu vergleichen. Benutzer können die Informationen mit eigenen Erfahrungsberichten und Bewertungen ergänzen.
BnB Checker – vergleicht Bed & Breakfast-Portale wie Airbnb, Wimdu oder 9flats.
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Winemeister will selbst Laien zur perfekten Wahl verhelfen, wenn sie im Supermarkt vor dem Weinregal stehen. Das simple Konzept des Berliner Startups könnte ein Selbstläufer werden.
Es gibt wahrscheinlich Schlimmeres, als für ein neues Startup hunderte Flaschen Wein zu verkosten und zu bewerten. Erst recht aus Sicht eines Sommeliers. Insofern dürften die Vorbereitungen für das junge Berliner Unternehmen Winemeister vor dem Debüt vor einigen Tagen abgesehen vom zeitlichen Aufwand unproblematisch verlaufen sein. Seit Anfang der Woche steht die App von Winemeister kostenfrei im App Store und bei Google Play zum kostenlosen Download. Erklärtes Ziel der Hauptstädter: Die Weinbildung für Jedermann zu ermöglichen. Mit der Anwendung soll dies ganz nebenbei gehen. » weiterlesen
Das Berliner Startup Blinkist fast Sachbücher zusammen und bringt die Inhalte optimiert für den Konsum in kurzen Pausen auf das iPhone.
Menschen, die unterwegs ein paar Minuten Zeit totschlagen müssen, können beispielsweise in ihren Social Networks herumsurfen, ein Spielchen zocken, mit Microjobs ein paar Cent verdienen – oder sich mit einem Fachbuch weiterbilden. Das Problem: Es gibt zu viele informative Titel und zu wenige Wartezeiten und Pausen, um alle von Anfang bis Ende durchzulesen. Gerade neugierige, vielbeschäftigte Internet-Entrepreneure, Blogger und Journalisten dürften dieses Problem zu gut kennen. Ein Berliner Startup glaubt nun, die Lösung gefunden zu haben. Es heißt Blinkist, wurde heute nach einer mehrmonatigen geschlossenen Beta-Phase offiziell lanciert und liefert wissbegierigen Menschen kompakte Zusammenfassungen populärer sowie aktueller Fach- und Sachliteratur aufs iPhone. » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Yumwe – gemeinsam Kochen; bidvoy – Preisverlauf auf eBay beobachten; und Swaki – eine Community für Produktinformationen.
Yumwe versucht dem Essen einen sozialen Dreh zu geben, indem es uns erlaubt, sich mit anderen zum gemeinsamen Kochen zu verabreden. Als Gastgeber kann man Kochsessions veranstalten und dabei entscheiden, wer teilnehmen darf, was und wo gekocht wird und wer was mitbringen soll. Als Gast kann man in den vorgeschlagenen Kochsessions stöbern und sich – wenn noch Plätze frei sind – um die Teilnahme bewerben. Die Idee vom Kitchen-Sharing ist nicht schlecht. Kochen und Essen verbindet und die über frisch geschnittene Zwiebeln vergossenen Tränen vereinen. Derzeit ist Yumwe in Berlin und Hamburg verfügbar.
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Die Macher des Cloud-Automatisierungsspezialisten Wappwolf haben iBeam.it lanciert, einen Service, mit dem sich bei einem Onlinedienst abgelegte Dateien von Freunden, Bekannten oder Kollegen über andere Cloudservices abrufen lassen.
Im Herbst berichteten wir, dass der aus Österreich ins Silicon Valley umgezogene Dienst Wappwolf seinen gleichnamigen Automatisierungsservice für Dropbox, Google Drive und Box nicht mehr nennenswert weiterentwickeln möchte. Das Tool, mit dem für bei den drei Cloudanbietern abgelegte Dateien Regeln zur automatischen Weiterbearbeitung angelegt werden können, sei trotz 85.000 Usern nicht zu einem Massenprodukt zu verwandeln. Genau dorthin möchten CEO Michael Eisler und sein Team, das im Zuge der Entscheidung von zwölf auf vier Mitarbeiter verkleinert wurde, aber. Parallel zu dem Entwicklungsstopp für Wappwolf entschlossen sich die Österreicher, einen neuen Versuch zu wagen. Das Resultat heißt iBeam.it und ging vor einigen Wochen online. Anders als Wappwolf richtet sich iBeam.it an einen breiteren Anwenderkreis, der häufig in sozialen Netzwerken zugange ist – was ja mittlerweile auf einen Großteil der Internetnutzer zutrifft. » weiterlesen
Das zukunftsweisende und vielversprechende Konzept des kollaborativen Konsums setzt voraus, dass Anwender einander vertrauen können. Das Berliner Startup Credport will genau dafür Sorge tragen.
Eines meiner inoffiziellen Ziele in diesem Jahr ist es, bei Startups aus Berlin besonders die hervorzuheben, die sich der Lösung eines existierenden Problems widmen und deren Lösungsansatz nicht schon von einem Dutzend anderer Webfirmen in ähnlicher Form verfolgt wird. Angesichts der Schwemme an Social-Sharing-Services, mobilen Apps und E-Commerce-Angeboten ist es einiges an Arbeit, die Dienste zu identifizieren, die neue Wege gehen und sich einer Aufgabe verschreiben, von der im Idealfall Millionen Menschen profitieren können – auch ohne Netzwerkeffekte. Schon als ich das erste Mal von dem jungen Service Credport erfuhr, wusste ich, dass das Startup aus der Hauptstadt diesen Anforderungen gerecht werden kann. Dabei basiert Credport, das von dem Berliner Nam Chu Hoai und dem US-Amerikaner Connor McEwen gegründet wurde, auf einer äußerst simplen Idee. Bekanntlich sind dies häufig die besten.
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Die Möglichkeit, gebrauchte Gegenstände zu kaufen und private Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, ist zu einer Notwendigkeit geworden. Die mobilen Flohmärkte Stuffle und Shpock zeigen, wie Startups mit dem Fokus Location davon profitieren könnten.
2013 könnte das Jahr des “Everywhere Commerce” werden, des mobiles Einkaufens von überall und der Verknüpfung von Mobile und stationärem Handel. Zwei Komponenten allerdings dürften noch hinzu kommen: Collaborative Consumption und Location, etwa die Übersicht verfügbarer Produkte in der Nachbarschaft mit der Möglichkeit, sie zu kaufen oder zu tauschen. Nachdem wir euch im vergangenen Mai bereits Stuffle vorgestellt haben, erreicht uns nun die Nachricht eines weiteren mobilen Flohmarkts für die Nachbarschaft: Shpock. Laut Gründer Armin Strbac belebt Konkurrenz das Geschäft und die Ähnlichkeit zwischen beiden Apps ist in der Tat frappierend. Und Shpocks Praxis, auf der Website im Hintergrund eine Karte des aktuellen Standorts des Nutzers mit vermeintlichen, aber in dieser Form nicht existierenden Angeboten in der Nähe anzuzeigen, ist durchaus irreführend. Doch darum soll es hier nicht gehen.
Sowohl Shpock als Stuffle setzen auf Einfachheit und Design, ein Konzept, mit dem unter anderem Instagram groß geworden ist. Der Nutzer wird nicht durch einen langen Anmeldeprozess geschickt wie in der mobilen eBay-App, vielmehr sieht er sofort aktuelle Angebote in der Nachbarschaft. Ich bin überrascht, dass es sogar bei mir im beschaulichen Bonn in beiden Marktplätzen bereits allerhand Angebote gibt. Beide Apps haben aufgrund ihrer Einfachheit allerdings den Nachteil, dass man Produkte nicht suchen oder zumindest nach Kategorien sortieren kann. Korrektur: Zumindest bei Shpock habe ich eine Suche und eine Kategorienauswahl mittlerweile entdeckt. Sie versteckt sich hinter dem Shpock-Logo.
Sowohl Shpock als auch Stuffle setzen auf Impulskäufe – und bieten damit einen Unterhaltungsfaktor, wie ihn seinerzeit eBay besaß.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal ein Nachbarschafts-Special mit: Studentenflohmarkt – Flohmarkt für Studenten; BabyPlaces – Plätze für Babies; und Wir.de – Leihen und Helfen.
Der Studentenflohmarkt ist – der Name deutet es bereits an – ein virtueller Flohmarkt für Studenten. Wer etwas zu verkaufen hat, loggt sich via Facebook oder Google+ ein, lädt ein Foto des Objekts hoch und füllt die restlichen Informationen für das Inserat aus. Alle anderen können in den verschiedenen Kategorien (Möbel, Fahrrad, Mode, Uni, Elektronik, Haushalt, usw.) und Subkategorien stöbern und bei Interesse mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen. Alternativ kann auch im Freitext nach Artikeln gesucht werden. Die Suche kann dabei auch auf bestimmte Städte begrenzt werden. Und that’s about it.
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Jüngst präsentierte das Chemnitzer Startup Hojoki eine von Grundauf überarbeitete Fassung seines noch jungen Kollaborationsdienstes und Cloudaggregators. Für ein internes Projekt testeten wir den Service in den vergangenen Wochen.
Ende November verpasste sich der Chemnitzer Produktivitätsdienst und Cloudaggregator Hojoki eine komplett neue Oberfläche. Diese gefiel mir aufgrund ihrer Reduktion auf das Wesentliche, worin sie sich von vielen gängigen Projektmanagementtools unterscheidet. Kurz nach dem Relaunch schlug ich für ein internes netzwertig.com-Projekt vor, den momentan ausschließlich kostenlos angebotenen Service einmal im Redaktionsalltag zu testen. Da unser Unterfangen die Arbeit mit bei Google Drive abgelegten Dokumenten beinhaltete, versuchten wir es anfänglich mit dem Einsatz von Google+ zur gemeinsamen Kollaboration – seit kurzem lassen sich Drive-Dokumente direkt mit Kreisen bei Google+ teilen. Doch schnell wurde deutlich, dass wir eine stärker auf die gemeinsame Arbeit im Team ausgerichtete, von der Geräuschkulisse des Social Web abgekoppelte Lösung benötigten. » weiterlesen