916 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
Vorsatz-o-mat, Carmine, cEntertain

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Vorsatz-o-mat – Vorsätze finden; Carmine – Fahrten aufzeichnen; und cEntertain – Trailer entdecken.

 

Wer für dieses Jahr noch gute Vorsätze sucht, dem kann vielleicht der Vorsatz-o-mat dabei helfen, sinnvolle Aufgaben zu entdecken. Das Prinzip orientiert sich nicht so sehr an Beratern, Psychologen oder Psychotherapeuten, sondern an einarmigen Banditen und John Cage: Die potentiellen Vorsätze werden von einem Generator quasi aleatorisch generiert. Aber ohne in das Tool zu viel hineinlesen zu wollen: den generierten Vorsätzen (‘mehrmals hausgemachte Pommes horten’, ‘im Bett Hipsterbratwürste horen’, ‘am Weekend populäre Pandas ansetzen’, usw.) bist eine gewisse Sublimität schwer abzusprechen.

 

 

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Payback-System ohne Kundenkarten:
Scanback macht Barcodescannen zum Volkssport

Lästig, wenn man bei der Jagd auf Rabatte für jeden Händler eine eigene Payback-Karte braucht. Scanback will dieses Prinzip mit einer App umgehen, die erstaunlich viel Spaß macht – gerade weil sie sich kinderleicht austricksen lässt.

Ich selbst bin kein großer Payback-Freund, schon gar nicht, wenn Handelsketten über Kundenkarten mein Kaufverhalten studieren können. Aber ich habe nicht wenige Freunde, die immer wieder von speziellen Angeboten und Rabatten berichten. Also scheint Payback für viele Verbraucher durchaus einen Sinn zu haben. Lästig nur: die verschiedenen Payback-Karten immer dabei zu haben.

Hier will seit diesem Sommer bereits Scondoo eine Lösung finden, indem es die Kundenkarten einfach umgeht. Man scannt seinen Kassenzettel ein und erhält dafür vom betreffenden Händler Geld zurück. Vorausgesetzt natürlich, Scondoo hat sich mit ihm auf ein Rabattsystem geeinigt. Noch ein paar Schritte weiter geht jetzt das Münsteraner Startup Scanback. Man scannt seine Produkte einfach selbst ein und erhält ab einer bestimmten Punktzahl Gutschriften. » weiterlesen

Relaxed:
Schwedischer Netflix-Konkurrent wirbt mit einem Autoresponder für Facebook und Twitter

Um Menschen ungestört Filme und Serien gucken zu lassen, hat der schwedische Netflix-Konkurrent Viaplay einen Autoresponder für Facebook und Twitter entwickelt. Gar keine so dumme Idee!

Digitale Kampagnen und Viralaktionen von Unternehmen haben über ihren bestenfalls kurzen Unterhaltungseffekt hinaus selten handfesten Nutzen für Webuser. Der schwedische Onlinefernsehdienst Viaplay, eine Art lokale Alternative zu Netflix, sticht nun mit einer Aktion heraus, die bei Anwendern in aller Welt auf echtes Interesse stoßen könnte: Die Macher des Service haben unter dem Namen Relaxed einen Autoresponder für Facebook und Twitter auf die Beine gestellt.

Viaplay motiviert das Projekt, das allen Usern ungeachtet der Existenz einer Mitgliedschaft bei dem Videoservice offen steht und die englische Sprache nutzt, mit dem Abschalten vom Social-Media-Getümmel während der Feiertage. Die Nordeuropäer wollen mit Relaxed dafür sorgen, dass Nutzer in Ruhe Filme, Serien und Sportereignisse streamen können, anstatt sich in langen Konversationen bei Facebook und Twitter zu verheddern. Ob das ausgedehnte, gebannte Starren auf den Bildschirm tatsächlich die beste Art darstellt, zwischen Weihnachten und Silvester ein wenig Ruhe vom Alltagstrubel zu bekommen, darüber gibt es sicherlich unterschiedliche Ansichten. Nutzer von Relaxed können aber freilich selbst entscheiden, was sie mit ihrer durch den Service freigesetzten Zeit anfangen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Permondo, Epresia, Event0

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Permondo – ein Tagebuch für Reisen; Epresia – Geschenke finden; und Event0 – Events entdecken.

 

Permondo ist ein kleiner, durchaus schick gemachter Webdienst, mit dem man die Geschichte der eigenen Reise erzählen kann. Auf einer Map können Routen geplant oder dokumentiert werden, die einzelnen Stationen lassen sich natürlich mit Beschreibungen, Links oder Fotos annotieren. Wer will, kann die eigenen Erlebnisse in einem Reiseblog in der angemessene Ausführlichkeit festhalten und für die Nachwelt publizieren. Tour können privat gehalten oder aber auch veröffentlicht werden, um andere zu inspirieren oder von ihnen auch Tipps für die Reise zu bekommen.

 

 

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Samstag App Fieber:
Lendico, Clouneo, Omnidoo

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Lendico – Kiva der Samwers; Clouneo – Cloud im Vergleich; und Omnidoo – Gadgets verwalten.

 

Mit Lendico startet endlich auch Rocket Internet eine Art Marktplatz für Kredite. Wer Geld leihen möchte, kann auf Lendico einen Antrag stellen und sich und das geplante Projekt vorstellen. Lendico ordnet die Kreditprojekte dann einer Lendico-Klasse zu, in der das Risiko des Ausfalls der Rückzahlung abgebildet werden soll. Wer Geld anlegen möchte, kann in den Projekten stöbern und sich daraus ein Portfolio zusammenstellen. Je riskanter das Projekt, desto höher der Zinssatz. Die Idee dabei ist, dass alle Beteiligten bessere Konditionen bekommen, weil der Overhead und die aufgeblähten Kosten der traditionellen Banken wegfallen.

 

 

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Samstag App Fieber:
Spacedeck, boffR, Histofme

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Spacedeck – gemeinsam in digitalen Räumen arbeiten; boffR – Events finden; und Histofme – Microblogging für Erinnerungen.

 

Mit Spacedeck wagt sich wieder einmal ein Startup an die ehrenvolle Aufgabe, Teams in virtuellen Räumen visuell miteinander arbeiten zu lassen. Auf gleichnamig benannten und insgesamt durchaus schicken Spacedecks lassen sich eine Palette an graphischen oder textlichen Elementen erzeugen, beliebig anordnen oder skalieren und bearbeiten, um gemeinsam – etwa innerhalb der eigenen Organisation oder mit eingeladenen Gästen – Probleme unterschiedlichster Natur zu lösen. Auch Bilder, Videos oder Dokumente können integriert werden. Spaces können in der Folge auch in Zonen aufgeteilt werden, um etwa Ausschnitte für eine Präsentationen zu verwenden. Neben der Webapp gibt es Apps für iOS, Android und sogar Windows Phone.

 

 

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Lokale Botenfahrten:
MyLorry will die Transportbranche aufmischen

Das Berliner Startup MyLorry plant, unter Einsatz moderner Webtechnologie und einer schlanken Struktur die lokale Transportbranche aufzumischen.

MyLorryJe mehr Alltagserledigungen und Verkäufe wir online abwickeln, desto häufiger entsteht Bedarf an Transportdienstleistungen. Entsprechend stark ist die Logistikbranche derzeit in Bewegung. Im Fokus vieler Anbieter steht dabei die besonders schnelle Lieferung, auch “Same Day Delivery” genannt. Um diesen bei der Nutzung traditioneller Strukturen kostenintensiven Prozess günstiger durchführen zu können, zeigen sich manche Unternehmen kreativ. So funktioniert der aus Hamburg stammende Taxivermittler myTaxi Taxis in Kurierfahrzeuge um. Die deutsche Post wiederum will mit MyWays Privatpersonen auf ihren täglichen Wegen mit Botengänge betrauen. Das neue Berliner Startup MyLorry versucht nun seinerseits, das Transportgewerbe zu verändern, und konzentriert sich dabei initial auf lokale Transporte zwischen Privatpersonen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Mapcaching, Pitchscoring, Google BBS

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Mapcaching – Schatzsuche auf Maps; Pitchscoring – Pitches bewerten; und Google BBS Terminal – Google in den 80ern.

 

Mapcaching ist ein nettes Projekt, das Google Maps als Schauplatz für Schatzsuchen reinterpretiert. Virtuelles Geochaching, sozusagen. Einerseits kann man sich Rätseln bzw. ‘Quests’ stellen, indem man durch detektivische Benutzung der Streetview den gegebenen Hinweisen folgend eine gestellte Aufgabe löst. Die Aufgaben variieren in Schwierigkeit, Dauer und Lösbarkeit und haben eine jeweils individuelle ‘Geschichte’ und eigene Landschaft, die von den Schatzsuchern auch bewertet werden kann. Für gefundene Schätze gibt es natürlich Badges. Andererseits können registierte Benutzer auch selbst Schätze verstecken und eigene Touren erstellen.

 

 

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Affiliate für Social Networks:
Sobu zahlt Geld für erfolgreich vermittelte Facebook-Empfehlungen

Die Schweizer Post hat das System Affiliate auf Social Networks übertragen. Wer einen Einkauf auf Facebook oder Twitter empfiehlt, erhält eine Gutschrift, wenn ein Freund ebenfalls etwas kauft. Eine Gratwanderung.

Das Finanzierungsmodell Affiliate ist vor allem bei Techblogs beliebt und – solange es im Rahmen bleibt – auch bei den meisten Lesern akzeptiert. Schreibt ein Blogger über ein Produkt, kann er dies mit der Produktseite eines Online-Shops wie Amazon verlinken und erhält eine Provision, wenn der Leser drauf klickt und im gleichen Shop ebenfalls etwas kauft.

Die Schweizer Post will dieses Prinzip mit ihrem Startup Sobu auf Social Networks ausweiten. Wer eine Empfehlung von Sobu auf Facebook, Twitter oder LinkedIn teilt und damit einen Freund dazu animiert, ebenfalls etwas zu kaufen, erhält dafür eine Gutschrift. » weiterlesen

Europaweit verfügbare Serienplattform Viewster:
Kostenlos hat einen Preis

Die Zürcher TV-Serien- und Spielfilmplattform Viewster hat nach eigenen Angaben 20 Millionen Besucher im Monat mit einer kostenlosen Serienplattform. Ein Kurztest allerdings lässt Zweifel an der Funktionalität des Angebots aufkommen.

Es soll ja Menschen geben, denen selbst zehn Euro im Monat für ein unbegrenzt nutzbares Musik- oder Videoabo zu viel sind. Während Musikabos wie von Spotify und Deezer eigentlich mittlerweile sehr gut bestückt sind, kann ich Zurückhaltung bei bisherigen Videoflatrates in Deutschland nachvollziehen. Watchever und Maxdome sind auf einem guten Weg, aber noch lange nicht auf dem Stand ihres US-Vorbilds Netflix.

Dafür haben sie mittlerweile Konkurrenz bekommen: Aus der Schweiz kommt Viewster, ein Dienst, der nach eigenen Angaben kostenlos und europaweit verfügbar ist. Nach Niederlassungen in London und Kiew ist laut offizieller Pressemeldung im Oktober auch ein Büro in Berlin hinzugekommen. Viewster hat sich nach eigenen Angaben “als Europas führende kostenfreie Video on Demand-Plattform für Serien” etabliert. Der Fokus liege dabei “auf qualitativ hochwertigen Inhalten, die sich vom US-Mainstream abheben”. Die Realität sieht etwas anders aus.
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