617 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Epagee – ein Online-Kiosk; CentralSphere – Projektmanagement; und Globodynamics – ein globales Diskussionsforum.
Epagee ist eine neue Plattform, auf der digitale Publikationen veröffentlicht, rezipiert, geteilt und archiviert werden können. Damit zählen sie zwar nicht zu den Ersten, die diese Idee hatten, aber die minimalistische Optik und Usability machen Epagee zu einer durchaus ansprechenden Alternative für den persönlichen Gebrauch und für Herausgeber von Magazinen, Büchern, Zeitungen oder Katalogen aller Art. Neben dem schicken Viewer für Dokumente gibt es die erwartbaren sozialen Funktionen (Profile, Teilen und Merken von Dokumenten, Integration mit Facebook, Einbetten als Widget, usw.). Eine HTML5-basierte Version für Smartphones und das iPad ist in Arbeit.
» weiterlesen
Die Betreiber der mobilen Chatanwendung Kik haben mit Clik eine neue App für iPhone und Android veröffentlicht, mit der sich der Browser eines Rechners zum Abspielen von YouTube-Videos durch mehrere Personen gleichzeitig fernsteuern lässt.
Ab und an stößt der neugierige und experimentierfreudige Internetfreund auf brandneue Onlineservices, deren unmittelbarer Nutzen zwar nicht sofort einleuchtet, die aber durch ein unkonventionelle oder bsonders schicke Funktionweise prädestiniert dafür sind, um Freunde oder Bekannte zu beeindrucken. Kik Interactive, das kanadische Startup hinter dem WhatsApp-Konkurrenten Kik, hat in dieser Woche genau einen solchen Dienst veröffentlicht.
Das Clik getaufte Angebot erlaubt es Besitzern von iPhones und Android-Geräten mit Kamera, die Kontrolle über das Browserfenster eines beliebigen, mit dem Internet verbundenen Rechners zu übernehmen und auf diesem ferngesteuert YouTube-Videos abzuspielen.
» weiterlesen
Vier Deutsche haben in London eine mobile Foto-Sharing-App für Gruppen entwickelt. Jetzt werden sie vom renommierten US-Inkubator Y Combinator unterstützt.
Y Combinator ist der wahrscheinlich bekannteste und erfolgreichste Startup-Inkubator überhaupt und gleichzeitig das Vorbild für diverse ähnliche Programme. Zweimal pro Jahr investiert das Unternehmen aus Mountain View vergleichsweise kleine Geldbeträge in viele Dutzend handverlesene Startups und hilft diesen mit Know-how und wertvollen Kontakten, in kurzer Zeit zu einem fertigen, durchdachten Produkt zu gelangen. Bekannte Onlinedienste wie Dropbox, Reddit, Scribd, Airbnb oder Hipmunk entstanden unter der Obhut des kalifornischen Inkubators.
Dass junge Webfirmen bei Y Combinator (YC) aufgenommen werden, die nicht aus den USA stammen, ist dagegen eher selten. Aus dem deutschsprachigen Raum ist uns lediglich Directed Edge als Startup bekannt, das es in die YC-Auswahl geschafft hat. Nun aber gesellt sich ein weiteres junges Unternehmen mit deutschen Wurzeln zur illustren YC-Runde:
Vier Deutsche entwickelten in London eine mobile Foto-Applikation namens Eeve und wurden Ende 2011 zum Vorstellungsgespräch in die USA geladen, wo sie das Investoren- und Mentoren-Team um YC-Chef Paul Graham von sich überzeugen konnten. Nach intensiven Wochen des Experimentierens, Weiterentwickelns und Lernens startet der Service heute offiziell mit einem leicht veränderten Konzept und dem neuen Namen Popset.
» weiterlesen
foundd heißt ein neuer Dienst, der auf Basis persönlicher Präferenzen und eines intelligenten Algorithmus Filmempfehlungen liefert. Mit diesem Ansatz ist das Berliner Startup zwar nicht alleine, fällt aber durch den minimalistischen Ansatz positiv auf.
Welchen Film könnte ich mir heute Abend anschauen – diese Frage werden sich wohl die meisten Menschen ab und an stellen. Und eigentlich mangelt es nicht an Onlinediensten, die hierauf eine Antwort geben wollen: Das Spektrum an Empfehlungswerkzeugen reicht von moviepilot über Tweek (unser Review) und Jinni bis hin zu IMDb und OFDb. Was mich jedoch bei den meisten Angeboten stört: Sie sind mit zahlreichen unnötigen Funktionen oder für meinen Geschmack überflüssigen redaktionellen Inhalten überladen.
Deshalb wurde ich hellhörig, als ich erstmals über das junge Berliner Startup foundd hörte. Der kürzlich in geschlossener Beta-Phase gestartete Dienst verspricht personalisierte Filmempfehlungen anhand der Bewertung gesehener Streifen mittels einer Fünf-Sterne-Skala.
Was mir an foundd gefällt, ist die enorme Fokussierung auf das Kernprodukt: Filmempfehlungen. Jedes diesem Zweck nicht dienliche Feature wurde von dem Gründerteam um Lasse Clausen, Benjamin Metz, Christian Riedel und Peter Mädel konsequent weggelassen.
» weiterlesen
Die für iPhone und Android angebotene App des Schweizer Startups DidThis ermöglicht es Nutzern, Aktionen aus ihrem Alltag in digitaler Form festzuhalten und sich gegenseitig anzuspornen.
Egal ob bei den Revolutionen in der arabischen Welt, bei Demonstrationen wie denen gegen ACTA oder bei weniger ernsthaften Anlässen wie Flashmobs: In regelmäßigen Abständen organisieren sich Menschen mit Hilfe von Social-Media-Kanälen, um gemeinsame Ziele zu verwirklichen. Facebook, Twitter, YouTube, Storify und Blogs gehören hier zu den populärsten Tools, um die Masse zu mobilisieren und zu informieren.
Das Schweizer Startup DidThis hat am heutigen Montag eine mobile Applikation für iPhone und Android veröffentlicht, die Menschen dazu dienen soll, persönliche oder kollektive Ziele zu erreichen und Dinge in die Tat umzusetzen – egal wo auf dem Planeten sie sich gerade befinden.
» weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: tweetsee – ein Viewer für Twitter; DooID – die eigene Visitenkarte im Web; und 100-days – Crowdfunding in der Schweiz.
tweetsee ist eine Art Viewer für Twitter. Die Anwendung schnappt sich die einkommenden Tweets der Freunde und zeigt sie und die verlinkten Websites als ‘Diashow’ an. Das klingt vielleicht nicht besonders spektakulär, ermöglicht aber mitunter eine kritische Beurteilung des Outputs der eigenen Freunde. Einmal tatsächlich alle verlinkten Artikel der Reihe nach vor Augen geführt zu bekommen, hat zumindest meine Wahrnehmung durchaus sensibilisiert. Ein Antidot gegen den eingebauten eigenen Filter, sozusagen.
» weiterlesen
Das Kölner Startup Eardex hat sich zum Ziel gesetzt, eine Datenbank über die Lebenshaltungskosten an jedem Ort dieser Welt aufzubauen. Dazu benötigt es die Hilfe der Nutzer.
Jedes Mal, wenn ich Gesprächspartnern aus dem deutschsprachigen Raum erzähle, dass ich in Stockholm wohne, ist es bis zum Kommentar “Dort ist das Leben teuer, oder?” nur eine Zeitfrage. Meist antworte ich dann etwas in der Art “Das kommt darauf an. Im Vergleich zu Berlin ja, aber zu München und Zürich eher nicht”. Doch natürlich basiert meine Aussage lediglich auf subjektiven Beobachtungen.
Mit Eardex gibt es seit drei Monaten einen Onlineservice, der mir und anderen Menschen bei der objektiven Bewertung des tatsächlichen Preisniveaus in bestimmten Regionen hilft. Auf der Website des Startups aus Köln können Nutzer die durchschnittlichen Preise von 45 Produkten in Städten und Ländern rund den Globus abrufen und mit eigenen Angaben dazu beitragen, den Preis-Produkt-Index zu erweitern.
» weiterlesen
Die iPhone-App Urbany des Berliner Startups Uberblic zapft einschlägige Empfehlungs- und Locationdienste an, um standortbasierte Tipps für Cafés, Restaurants, Bars- und Musikveranstaltungen zu geben.
Eine der häufigsten Fragen, die sich Menschen unterwegs stellen, ist die nach einem empfehlenswerten Café, Restaurant, einer guten Bar oder einem angesagten Club in der unmittelbaren Umgebung. In diesen Situationen kann man entweder auf gut Glück das nächstgelegene Etablissement betreten, Freunde oder Bekannte um Vorschläge bitte, Tipps per Twitter oder Facebook erfragen oder die App eines Städteguides oder Empfehlungsdienstes auf dem Smartphone anschmeißen.
Welche App an welchem Ort aber die informativsten und zuverlässigsten Ratschläge gibt, weiß man nie. Das Berliner Startup Uberblic hat am Dienstag eine kostenpflichtige iPhone-Anwendung veröffentlicht, welche dieses Problem löst: Urbany bündelt Empfehlungen, Kommentare, Reviews, Events und Fotos von diversen Location- und Empfehlungsplattformen in einer App und erübrigt damit die Frage, ob foursquare, Qype, Yelp, Facebook oder Lonely Planet die besten Informationen rund um gastronmische Einrichtungen und Musikevents in der Nähe haben.
» weiterlesen
Zahlreiche Apps haben bisher vergeblich versucht, die Visitenkarte zu verdrängen. Das Münchner Startup MoID hindert dies jedoch nicht daran, es trotzdem zu versuchen.
Die Visitenkarten gehört zu den Relikten aus einer vergangenen Zeit, die mangels hinreichend leistungsfähiger und omnipräsenter Alternativen auch im Jahr 2012 noch die dominante Form des Kontaktaustausches zwischen Geschäftsleuten darstellt. Was eine Reihe von Anbietern mobiler Apps bisher nicht gelungen ist (u.a. Bump, Cardcloud, Hashable, Xing, LinkedIn), möchte das Münchner Startup MoID nun endlich erledigen: der Visitenkarte den Gar ausmachen.
So ambitioniert und im ersten Moment vielleicht unwahrscheinlich dieses Vorhaben angesichts der bisherigen Überlebensfähigkeit der kleinen Papierkarten auch klingen mag: Die MoID-Gründer Damir Ismailovic, Dennis Pagano und Phillip Bellé haben sich in jedem Fall kluge Gedanken darüber gemacht, wieso existierende Apps für den Kontaktaustausch nicht ihren Weg auf alle Smartphones dieser Welt gefunden haben:
Bei Card-Reader-Apps ist die Eingabe der Daten aufwändig, außerdem werden die Kontakte anschließend nicht aktuell gehalten, so MoID-Mitgründer Phillip Bellé. Apps, die im Stile von Bump, Xing oder LinkedIn das aktive Austauschen einzelner Kontaktdaten erfordern, bringen nach Ansicht der Münchner eine enorme Hemmschwelle mit: “Gruppen von Geschäftsleuten, die in Zweierpärchen Ihre Smartphones aneinander stoßen, halten wir für unrealistisch”, beschreibt Bellé das Manko.
» weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Image Search by Drawing – nach Zeichnungen suchen; Vermisst Add-on – nach Vermissten suchen; und mahlzeit.tv – nach Rezepten suchen.
Die
Image Search by Drawing ist ein kleines aber nettes und durchaus nützliches Mashup von Franz Enzenhofer, das – der Name deutet es an – das Suchen von Bildern auf Basis eigener Zeichnungen ermöglicht. Nachdem man Meisterwerk im dafür vorgesehenen Bereich gezeichnet hat, generiert das Tool daraus ein
PNG-Dokument und schickt es entsprechend angepasst an die Bildsuche von Google, die den Rest erledigt und ähnliche Bilder anzeigt. Ein Wochenende voller Spaß ist garantiert.
» weiterlesen