961 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
Plan3t, Andanzamag, Yogatrail

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Plan3t Biblioblog – ein Planet; Andanzamag – ein Magazin; und Yogatrail – ein Verzeichnis.

 

Planeten – die vor zehn Jahren durchaus populären kuratierten Aggregatoren von Blogs zu bestimmten Themen – sieht man ja in letzter Zeit leider immer seltener. In diesem Sinne ist es durchaus erfreulich, dass sich ausgerechnet deutschsprachige bibliothekarische Weblogs mit Plan3t Biblioblog zusammenfinden. Interessant dabei ist, dass sowohl die Anzahl an teilnehmenden Blogs als auch der tägliche Output durchaus schlüssig resp. infoökonomisch prozessierbar sind.

 

 

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Aufgabenmanager:
Wunderlist wird schneller, schöner – und bleibt sonst fast wie es ist

Das Berliner Produktivitäts-Startup 6Wunderkinder wird in wenigen Wochen die neue Version seines von sechs Millionen Menschen genutzten Aufgabenmanagers Wunderlist veröffentlichen. Gut so, denn die bisherige App wirkt nicht mehr ganz frisch.

Ich bin ein täglicher Nutzer der Aufgabenverwaltung Wunderlist. Als solcher hatte man es in den vergangene Wochen gar nicht so leicht: Immer mal wieder gab es kleinere Probleme beim Synchronisieren, und generell entstand ein wenig der Eindruck, dass die existierenden Apps von dem Startup aus Berlin nicht mehr das wünschenswerte Maß an Liebe erhielten. Der Grund hierfür war zwar nicht schwer zu erraten: Schon seit längerem ist bekannt, dass die Hauptstädter an einer neuen Version ihrer App arbeiten. Dennoch wurde ich langsam ungehalten.

Erfreulicherweise muss meine Geduld nicht mehr viel länger auf die Probe gestellt werden: Heute informierte Wunderlist-Macherin 6Wunderkinder über das bevorstehende Release 3.0 und startete offiziell die Pre-Launch-Phase. Alle Details zu Wunderlist 3.0 können auf wunderlist.com nachgelesen oder im Präsentations-Video (am Artikel-Ende) betrachtet werden. » weiterlesen

Öffentliche Parkplätze teilen und finden:
ParkTag will die innerstädtische Mobilität verbessern

Apps zur temporären Vermietung oder Anmietung von Privatparkplätzen gibt es einige. Das Berliner Startup ParkTag widmet sich mit seiner mobilen App öffentlichen Parkplätzen – ohne dabei auf das kontroverse Marktplatz-Modell einiger US-Wettbewerber zu setzen.

ParkTagIn San Francisco sorgten in den letzten Wochen Startups für Kritik, die Autofahrern des “Teilen” eines öffentlichen Parkplatzes gegen Entgelt erlauben. Den Offiziellen der Pazifikstadt missfällt diese kommerzielle Nutzung der für die Allgemeinheit gedachten Fläche, weshalb sie Anbieter wie ParkModo, Sweetch und Monkey Parking zur Einstellung ihrer fragwürdigen Aktivitäten zwingen wollen.

Aus Deutschland, genauer gesagt aus Berlin, kommt mit ParkTag jetzt ein ähnlicher Dienst. Allerdings verzichtet die für iPhone und Android angebotene App auf das Modell der kostenpflichtigen Überlassung von Parkplätzen am Straßenrand. Stattdessen helfen sich Mitglieder der ParkTag-Community ohne unmittelbare Vergütung dabei, langes Umherfahren im Viertel zu vermeiden. Für das Konzept sind daher anders als bei den genannten Marktplätzen wenig Akzeptanzprobleme zu erwarten. » weiterlesen

In den Fußstapfen von Klout:
Reputami “warnt” Hotels, wenn Meinungsbildner reservieren

Das Kölner Startup Reputami analysiert und aggregiert das Feedback von Hotel- und Restaurant-Gästen. Es lässt sich dafür innovative Lösungen einfallen. Künftig verrät es Hoteliers und Gastronomen im Vorfeld, sofern Online-Multiplikatoren einen Besuch planen.

ReputamiViele Leserinnen und Leser von netzwertig.com haben eine nennenswerte Sichtbarkeit in sozialen Medien. Sie sind Multiplikatoren. Ob man es mag oder nicht: Firmen interessieren sich speziell dafür, was diese Personen im Netz so von sich geben, denn meist wird ihnen ein gewisser Einfluss zugerechnet. Ein Blogbeitrag oder Tweet, der hart mit einem Produkt ins Gericht geht, oder ein öffentliches Lob für eine gelungene Dienstleistung, könnte andere User in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen. Wenn Menschen mit einer ausgeprägten Präsenz und Reputation in sozialen Medien demnächst ein Hotelzimmer buchen oder einen Tisch in einem angesagten Restaurant reservieren, ist es möglich, dass sich das Personal im Vorfeld explizit darauf einstellt. Zumindest dann, wenn der jeweilige Hotel- oder Gastronomiebetrieb den Online-Reputations-Management-Dienst des Kölner Startups Reputami nutzt.

Der Service, der Hoteliers und Restaurantbetreibern per Weboberfläche auf einen Blick Bewertungen und Kundenmeinungen von einer Vielzahl von Portalen und Bewertungsplattformen liefert und ihnen parallel per Aggregation von Social-Media-Profilen verrät, wer die Personen hinter den Kritiken sind, startet mit Customer Search eine neue, äußerst spannende Funktion: Sie verrät dem Personal im Voraus, welche Persönlichkeiten sich für die kommenden Tage angekündigt haben, und erlaubt eine frühzeitige Evaluation darüber, inwieweit sich für einzelne Gäste ein besonders aufmerksamer Service empfiehlt. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Open Data Portal, Zentrales Fundbüro, Zug-Erstattung

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Open Data Portal Österreich – ein Portal für offene Daten; Zentrales Fundbüro – ein zentrales Fundbüro; und Zug-Erstattung – Erstattungen einfach beantragen.

 

Österreich bekommt ein eigenes Open Data Portal für Nichtregierungsdaten (die Regierungsdaten werden schon seit einiger Zeit auf data.gv.at zur Verfügung gestellt). Die Hoffnung dabei ist, dass auch Daten von Wirtschaft, Wissenschaft, der Zivilgesellschaft, von Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen geöffnet und als Open Data bereitgestellt werden. Zum Start gibt es – sicherlich ausbaufähige – 35 Datensätze, etwa die Zahlen vom Lotto seit 1983 oder einen Thesaurus für Wien. Anwendungen, die von den Daten Gebrauch machen, oder allgemeine Datentools runden die Plattform ab.

 

 

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Stampay:
Kundenkarten-System als Mittel zur Eroberung des Point of Sale

Mit unterschiedlichen Methoden wollen Startups den Point of Sale erobern. Das Augsburger Startup Stampay versucht es über ein Kundenbindungs- und Bonuskarten-System – und kann einige namhafte Referenzkunden vorweisen.

StampayDeutsche lieben Kundenkarten. Sich als Startup dieses Segments anzunehmen, ist zwar nicht unbedingt hochgradig fantasievoll. Dass es aber bei der Digitalisierung von Kunden- und Loyalitätskarten einiges zu holen gibt, hat in den letzten Jahren das Ludwigshafener Jungunternehmen Stocard gezeigt. Während der Dienst aus Baden-Württemberg die existierenden Bonuskarten verschiedener Händler in einer App zusammenfasst, setzt Stampay aus Augsburg auf ein eigenständiges System – und zeigt dabei erste Fortschritte. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Logistik, Kunst, Reparaturen

In dieser Rubrik stellen wir üblicherweise jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Meta-Fieber mit: Logistik-Startups, Kunst-Startups und Reparatur-Startups.

 

Ich versuche im Samstag App Fieber ja gelegentlich, thematisch verwandte Startups zu gruppieren. Allerdings fehlt dabei naturgegeben der Platz, die gesamte Fülle der möglichen Kanditaten zu berücksichtigen, die für den einen oder anderen vielleicht aber interessant ist. Heute also einmal eine Art Meta Samstag App Fieber zu thematischen Listen, die von anderen Blogs kompiliert wurden.

 

Die Gründerszene stellt 18 smarte und kuriose Logistik-Startups vor, die verschiedene Variationen von logistischen Anwendungsfällen permutieren. Vorgestellt werden Cardrops, Emmasbox, Atalogics, Bidcourier, Bringbee, Clickapoint, Locafox, Mylorry, Mytaxi, Tiramizoo, Paketda, Parcello und Arrival Control.

 

 

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Samstag App Fieber:
Tutanota, Listo, BikeCityGuide

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Tutanota – sicher e-mailen; Listo – einbettbare Listen; und BikeCityGuide – besser radfahren.

 

Tutanota ist ein Webmail-System, das die Gunst der Stunde erkennt und einfache End-to-End Verschlüsselung der E-Mails offeriert, zumindest wenn der Empfänger auch Tutanota verwendet. Mit allen anderen funktioniert es immer noch vergleichsweise einfach, allerdings erfordert das dann einen einmaligen Passwortaustausch. Und genau das ist auch der kleine Haken am System: Tutanota funktioniert natürlich gut, wenn alle nur noch Tutanota verwenden würden. Aber als Prinzip für E-Mail lässt sich das leider nicht verallgemeinern, weil dann jeder mit jedem anderen immer das Passwort vom aktuell verwendeten Anbieter austauschen müsste. Wer eine Lösung für mobile Gerätschaften sucht könnte sich aber trotzdem für Tutanota interessieren, weil es dort auch ohne komplizierte Schlüsselimportierung out of the box sicher funktioniert.

 

 

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Samstag App Fieber:
Lostfocus Tippspiel, WM Doodle, Pocket WM

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit einem WM-Special: Lostfocus Tippspiel – ein Tippspiel; Doodle WM Planer – ein Terminplaner; und Pocket WM – Infos für die Hosentasche.

 

Auch zu dieser WM gibt es wieder das wohl schon legendäre Lostfocus Tippspiel, bei dem man die eigene Fachkenntnis oder Fähigkeit zu raten unter Beweis stellen kann. Anmelden kann man sich via Facebook oder Twitter, Tipps können in der Folge nur für einige der kommenden Spieltage abgegeben werden. Eine Rangliste gibt es natürlich auch und that’s about it.

 

 

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Nachrichtenmonitoring von der EU:
Der EMM News Analyser ist Google News auf Steroiden

Schon seit 2002 überwacht und analysiert der Europe Media Monitor der Europäischen Union das weltweite Nachrichtengeschehen. Die mobilen Apps bieten die nötige Eleganz, um mit dem kostenfreien Tool tief und sehr ernsthaft in das Weltgeschehen einzutauchen.

Es gibt Menschen, die halten Nachrichten für das mediale Äquivalent zum Zucker: Verlockend, potenziell süchtigmachend und auf Dauer wegen der Tendenz zu Überdosen eher ungesund. Diese Analogie mag durchaus Substanz besitzen. Dennoch (oder genau deshalb) tauchen viele Internetnutzer allzugerne in das Nachrichtengeschehen ein und lassen sich von ihm vereinnahmen. Andere sehen es aus beruflichen Gründen als ihre Pflicht an, sich über bestimmte Sachverhalte und tagesaktuelle Ereignisse auf dem Laufenden zu halten. Für beide Gruppen bietet die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission eine hochinteressante App.

Der Europe Media Monitor (EMM) News Analyser steht kostenfrei für iPhone, iPad und Android-Tablets bereit und basiert auf einer in ihrer ersten Fassung schon im Jahr 2002 gestarteten Medienmonitoring-Plattform. Der Dienst, der ursprünglich für die Politiker und Bediensteten verschiedener EU-Stellen entwickelt wurde, überwacht rund um die Uhr 10.000 RSS-Feeds und Webseiten von über 3.750 wichtigen Nachrichtenportalen der Welt. Knapp 200.000 Nachrichtenartikel, publiziert in 60 Sprachen, werden innerhalb eines Tages automatisiert ausgewertet und rund 700 Themenkomplexen zugeordnet. » weiterlesen