573 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.
Das Augsburger Startup Acomba bietet mit BoxCryptor ein Verschlüsselungstool für Cloud-Dienste, das für die Nutzung mit Dropbox optimiert wurde und besonders einfach zu bedienen ist.
Dass Dropbox von der netzwertig.com-Leserschaft zum zweiten Mal in Folge zum Onlineservice des Jahres gewählt worden ist, unterstreicht nicht nur die Popularität des US-Speicherdienstes, sondern auch, wie sehr Lösungen zum Speichern von Daten in der und Synchronisieren über die Cloud mittlerweile zum digitalen Alltag vieler Menschen gehören.
Gleichzeitig stellt sich damit auch verstärkt die Frage nach der Sicherheit dieser Daten – erst recht im Falle von Dropbox, das 2011 in dieser Hinsicht einige Negativschlagzeilen produzierte. Für wen der Wechsel zu einem Anbieter mit clientseitiger Verschlüsselung (wie z.B. Wuala) keine Alternative ist, der kann mit einer zusätzlichen Verschlüsselungssoftware dafür sorgen, dass sensible Daten auch in der Cloud vor unbefugtem Zugriff sicher sind.
Das Augsburger Startup Acomba hat mit BoxCryptor ein Tool entwickelt, das die sichere Speicherung von Daten in der Cloud ermöglichen soll, ohne dabei von Nutzern unzumutbare Kompromisse einzufordern.
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Mit einem Relaunch vollzieht der Münchner Dienst graph.me den Wandel von einer Meinungs-Community hin zu einem vielseitigen Tool für Abstimmungen und Umfragen, die überall im Netz veröffentlicht werden können.
Umfragen sind für Blogs und Websites ein gutes Mittel, um die Leserschaft in die Berichterstattung einzubinden und gleichzeitig Meinungstendenzen offenzulegen. Wer dabei nicht auf ein eigenes Umfragescript zurückgreifen möchte, dem stehen zahlreiche Dienste zur Verfügung, welche die notwendige Funktionalität zum Einrichten, Durchführen und Auswerten von Umfragen anbieten.
Irgendeinen Haken hat dabei aber nahezu jeder Service: Das Urgestein Polldaddy bringt zwar zahlreiche Funktionen mit, ist aber teuer: Wem die auf 200 Teilnehmer pro Monat begrenzte Gratisversion nicht reicht, der muss 200 Dollar pro Jahr für einen Professional-Account auf den Tisch legen. Konkurrent Twtpoll erlaubt für 7 Dollar immerhin das Freischalten von Premium-Features inklusive unbegrenzter Teilnehmerzahl für einzelne Umfragen, das Umfrage-Widget ist dafür aber nicht gerade eine Augenweide. GoPollGo wiederum kann zwar vollkommen gratis genutzt werden, geizt dafür aber mit essentiellen Funktionen.
Der auf Deutsch und Englisch angebotene Münchner Dienst graph.me versucht mit einem Relaunch, sich als vielseitig einsetzbares, alle Bedürfnisse der Anwenderschaft erfüllendes Umfrage- und Feedback-Tool zu positionieren, das in den Aspekten punkten will, in denen die Konkurrenz Schwächen aufweist.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Shapecatcher – Zeichen zeichnen; talkexplorer – Konversationsnetzwerke visualisieren; und futureVPS – granulare vServer.
Shapecatcher ist ein nettes Tool, das visuell beim Finden von Schriftzeichen hilft. Man zeichnet das gesuchte Zeichen in den dafür vorgesehenen Bereich und Shapecatcher läuft los und fängt alle im Unicode-Standard bekannten Zeichen, deren Form der Zeichnung entspricht. Das funktioniert erstaunlich gut, auch für komplexere Zeichnungen gibt es häufig überraschend ähnliche Schriftzeichen. That’s about it, stundenlanger Spaß ist aber garantiert.
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Das Wiener Startup iJoule will Menschen mit einer mobilen iOS-App dabei helfen, gesundheitsschädigende Gewohnheiten abzulegen und sich einen besseren Lebensstil anzueignen.
Fragt man Menschen auf der Straße, ob sie gerne einen besseren, gesünderen Lebensstil führen würden, bekäme man viel Zustimmung. Doch die Zahl derjenigen, denen es tatsächlich gelingt, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und fragwürdige Routinen und Gewohnheiten zugunsten einer gesünderen Lebensweise abzulegen, dürfte erheblich geringer sein.
Das Wiener Startup iJoule hat eine Applikation für iPhone und iPad entwickelt, die mit einfachen Regeln allen Menschen dabei helfen soll, ihre Lebensweise neu zu definieren, Gewohnheiten zu verändern und dabei quasi ganz nebenbei abzunehmen (sofern Bedarf daran besteht).
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InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.
Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.
Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausboten?
Mit zusätzlichen Features. Die ZMS haben nicht nur einen Absender und einen Empfänger, sondern auf Wunsch auch eine Versandzeit und eine Location. So lassen sie sich timen oder an einem strategischen Ort platzieren – zum Beispiel, um für jemanden eine Einkaufserinnerung zu platzieren. Daneben erlauben sie auch rich-media-Einbettung und mehrere Empfänger. Ortsbasierte Nachrichten können auch öffentlich sichtbar abgelegt werden. Damit emuliert inZair die Funktionalität von Startups wie Blockboard oder SkyChalk, die sich auf Location-basiertes Messaging spezialisiert haben. Damit lässt sich verschiedenes anstellen, von einer Flirtbörse bis zum Foursquare-mässigen Hinterlassen von Tipps.
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Der Berliner Musikdienst Aupeo erweitert sein Angebot personalisierter Radiostreams um eine “soziale” Ebene. Nutzer können den Stationen rund um Interpreten und Genres nun gemeinsam lauschen, sich über Titel austauschen und für oder gegen sie stimmen.
Seit Mitte des Jahres weiß ich, wie viel Spaß der digitale Musikkonsum bereiten kann, wenn er zusammen mit anderen Nutzern und in Kombination mit Voting- und Spiele-Mechanismen erfolgt. Denn da zog mich der US-Dienst Turntable.fm in seinen Bann und veränderte meine Art, Musik zu hören. Wegen der unklaren Rechtslage war dann jedoch einige Wochen später Schluss mit den kollektiven DJ-Spielchen, seitdem kann Turntable.fm nur noch von Anwendern mit US-IP-Adressen aufgerufen werden.
Der schlargartige Erfolg von Turntable.fm rief allerlei Nachahmer auf den Plan – von Outloud.fm über Rolling.fm (derzeit nicht erreichbar) bis hin zu djparty.fm - die sich teilweise sehr stark am Original anlehnten, aber dessen Flair und Qualität vermissen ließen.
Am heutigen Donnerstag startet das 2008 gegründete Berliner Startup Aupeo (siehe Kenntlichmachung am Artikel-Ende) mit “The Crowd” eine zusätzliche, “soziale” Ebene für seinen personalisierbaren Radiodienst, um Hörern ein kollektives Musikerlebnis zu ermöglichen. Während der grundsätzliche Ansatz dem Turntable.fm-Prinzip nicht unähnlich ist, verzichten die Hauptstädter erfreulicherweise auf eine zu starke visuelle und konzeptionelle Imitation und liefern stattdessen einen eigenen, in das bestehende Angebot integrierten Ansatz, wie sich lineares Onlineradio mit dem Trend des “kollektiven Web” verbinden lässt.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Die Weihnachtszeit naht, dieses Mal also ein Geschenke-Special mit: Kaributu – überraschende Geschenke finden; Givester – eine Geschenksuchmaschine; und Mitbringen – Partys und Events planen.
Kaributu ist ein kleiner Dienst, der den Prozess des Schenkens radikal vereinfacht, indem es die mühsame Phase des Geschenkefindungsprozesses eliminiert. Das Geschenk wird nämlich von Kaributu individuell ausgewählt, aber sowohl Sender als auch Empfänger sehen es erst, wenn es angekommen ist. Wer sich wie ich schon im Supermarkt schwer tut, die passende Milch auszuwählen, für den ist das vielleicht die ideale Entlastung. Mit 15 Euro ist das Risiko auch noch kalkulierbar, das Sortiment wirkt allerdings auch noch überschaubar. Interessanterweise funktioniert Kaributu ausschließlich via Facebook.
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Mit TunedIn will ein weiteres Startup aus Deutschland das Film- und Fernseherlebnis über den Second Screen bereichern. Den Berlinern ist es gelungen, eine äußerst ansprechende App zu entwickeln.
Der Kampf um den sogenannten “Second Screen” ist endgültig entbrannt: Nach dem Launch von Couchfunk im Oktober und dem Beginn der geschlossenen Beta-Phase von Tweek vor einigen Tagen gibt heute mit TunedIn ein weiterer junger Dienst aus Deutschland den Startschuss für sein für Smartphones und Tablets geschaffenes Social-TV-Produkt.
Ähnlich wie bei den zwei Wettbewerbern dreht sich auch bei dem Startup aus Berlin alles um die Bereicherung des Fernseh- und Filmerlebnisses. Während bei Couchfunk bisher der “kollektive” TV-Genuss im Vordergrund steht und Tweek sich vorrangig als Film- und Serien-Guide auf Basis der Empfehlungen der eigenen Facebook-Freunde empfiehlt, ist mein erster Eindruck von TunedIn, dass diese Aspekte unter einem Dach vereint und mit erweiterten Social-Networking-Funktionen kombiniert werden sollen. Dazu passt auch die Aussage aus dem TunedIn-Pressematerial, die App würde “die drei Massenphänomene Fernsehen, mobiles Internet und soziale Netzwerke auf eine für die User neuartige, interaktive Ebene heben.”
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Der Berliner Dienst tweek liefert iPad-Nutzern über eine hübsche Oberfläche Empfehlungen für Filme und Serien auf Basis dessen, was Facebook-Freunde gut finden – und verlinkt zu den passenden VoD-Angeboten.
Als
Couchfunk Mitte Oktober
seine Social-TV-iPad-App veröffentlichte, war das Startup aus Radebeul aus Dresden der erste unter einer Reihe von Anbietern aus Deutschland, die das Fernseherlebnis mittels des “Second Screen” erlebnisreicher und sozialer gestalten wollen. Noch im Pre-Launch-Stadium befinden sich
Zapitano und
TunedIn – beide stammen aus Berlin. Ein dritter Service aus der Hauptstadt im gleichen Segment macht sich unterdessen gerade mit einer geschlossenen Beta fit für den offiziellen Start:
tweek.
Während Couchfunk Zuschauerstimmen zu aktuellen TV-Sendungen aus dem Social Web sammelt, steht bei dem von Klaus Hartl, Sven Koerbitz und Marcel Duee entwickelten, als Web-App für das iPad angebotenen Dienst das Entdecken sehenswerter On-Demand-Programme auf Basis der Empfehlungen von Freunden im Vordergrund.
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Das Berliner Startup desk.io hat mit Phonedeck einen Webdienst entwickelt, der das Verwalten des Smartphones über das Web erlaubt. Zum Start funktioniert dies nur für Android-Geräte, iOS und BlackBerry sollen folgen.
Vor einem Jahr berichteten wir erstmals kurz über Phonedeck, einen Service der Berliner desk.io GmbH, der das Verwalten wichtiger Smartphone-Funktionen über den PC ermöglichte. Zu Anfang bot Phonedeck seine Dienste über eine zu installierende Desktop-Applikation an, änderte später jedoch seine Ausrichtung und machte sich daran, die bisherige Kernfunktionalität direkt als Webservice anzubieten. Vor wenigen Tagen hat das Unternehmen um Gründer und CEO Frank Fitzek mit dem Release der Phonedeck-Android-App die geschlossene Beta-Phase eingeleitet.
Nach einer Registrierung und dem Download der App aus dem Android Market können Nutzer ihr Smartphone mit dem persönlichen Phonedeck-Konto verbinden und anschließend das Mobiltelefon direkt über ihren Browser steuern.
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