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Video-App:
Climber zeigt die Vorzüge der App.net-Cloud

Mit der iOS-App Climber können kurze Videos bei App.net veröffentlicht werden. Die Clips selbst landen direkt im Cloudspeicher der App.net-Nutzer. Das ist praktisch für sie und für Entwickler.

Als App.net Ende Januar die Erweiterung seines Microbloggingdienstes um eine Cloudspeicherkomponente bekannt gab, war das ein interessanter Vorstoß, der aber in der Praxis anfänglich recht wenig Nutzen bot. Denn noch fehlte es an Applikationen, die auf dem App.net-Ökosystem aufsetzen und von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen, Inhalte wie etwa Fotos, Musik oder Videos auf dem zu einem App.net-Konto gehörenden, zehn Gigabyte (für zahlende User) umfassenden Onlinespeicher abzulegen. Klar war, dass das Potenzial dieser Neuerung sich also erst nach und nach entfalten würde.

Mit dem Launch der iOS-Video-App Climber wird der Sinn und Zweck des neuen App.net-Features nun viel anschaulicher. Climber wurde innerhalb der letzten Wochen von zwei Entwicklern als einfache Anwendung geschaffen, um mit dem iPhone und iPad kurze Videoclips aufzunehmen und bei App.net zu veröffentlichen. Das Besondere: Sämtliche mit Climber erstellten und verbreiteten Clips landen auf dem persönlichen App.net-Speicher der User, nicht auf den Servern von Climber. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
alive, Vavideo, Zeitwort

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: alive – Plattform zum Erreichen von Zielen; Vavideo – Suchmaschine für Mediatheken; und Zeitwort – ein Wortspiel.

 

alive ist eine neue Plattform, die einem auf spielerische Art dabei unterstützen will, eigene Ziele zu erreichen oder anspruchsvollere Tätigkeiten abzuschliessen. Man beginnt bei der Wahl einer Herausforderung / Challenge. Dabei kann man sich von Challenges anderer Benutzer inspirieren lassen, oder man kann eine neue anlegen. Danach bricht man die Aufgabe in einzelne Schritte herunter – auch hier kann man Schritte anderer übernehmen oder sich eigene ausdenken. Die Schritte können einmalig sein oder sich periodisch wiederholen; hat man sie erledigt, bekommt man Punkte. Wem das als Anreiz noch nicht reicht, der kann Freunde einladen oder herausfordern, um sich zusätzlich zu motivieren.

 

 

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Kurzversionen von Onlinetexten:
tldr.io lässt das Netz zusammenfassen

In der digitalen Ära stehen zu vielen Informationen zu wenig Zeit gegenüber. Das französische Startup tldr.io hat eine Lösung für dieses Dilemma entwickelt: Es lässt Onlinetexte durch Nutzer zusammenfassen und stellt diese Kurzversionen über eine Browser-Erweiterung und eine API bereit.

Das Angebot an Onlineinhalten ist schier unbegrenzt. Im Gegensatz zur Zeit der Anwender, die von allen Seiten mit Empfehlungen und Tipps für lesens- und sehenswerten Content überhäuft werden. Die Folgen sind eine sinkende Aufmerksamkeitsspanne und immer weniger Bereitschaft, sich mit mittelmäßigen, nicht zufriedenstellenden, nicht informativen oder nicht unterhaltsamen Inhalten zu beschäftigen. Wer als Autor sicher gehen möchte, mit einer Botschaft möglichst viele Menschen zu erreichen, der liefert einen aussagekräftigen Lead am Anfang oder ein tl;dr am Artikelende. “tl;dr” steht für “too long, didn’t read” und richtet sich an sämtliche Nutzer, denen die Zeit oder der Wille fehlt, um sich durch einen Text in voller Länge zu arbeiten, die aber dennoch an den Kerninformationen Interesse haben. tl;drs sind häufig in Posts der beliebten Onlinecommunity Reddit zu finden, im deutschen Raum schließt beispielsweise Spiegel-Online-Kolumnist Sascha Lobo jeden Artikel mit einem meist aus einem einzigen Satz bestehenden tl;dr.

Ein im vergangenen Jahr gegründetes Startup aus Paris versucht, das Prinzip des tl;dr mit Hilfe eines Crowdsourcingansatzes auf das gesamte Internet auszuweiten: tldr.io ist damit eine Art Wikipedia für Kurzzusammenfassungen von Onlinetexten und möchte allen Usern mit einer geringen Aufmerksamkeitsspanne dabei helfen, Informationenen aus Artikeln zu extrahieren, ohne diese dabei von Anfang bis Ende lesen zu müssen. » weiterlesen

Zugangsdaten:
KeyTrac identifiziert Nutzer anhand ihres Tippverhaltens

Die zahlreichen Hackerangriffe auf bekannte Webdienste zeigen: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Ein Regensburger Startup will mit KeyTrac aber einen Beitrag leisten, um einem solchen Zustand zumindest so nahe wie möglich zu kommen: Es identifiziert Nutzer anhand ihres Tippverhaltens.

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass nicht ein bekanntes Internetunternehmen Opfer einer größeren Hackerattacke wird. Häufig verschaffen sich die Angreifer Zugang zu den Benutzerdaten von Anwendern. Erst kürzlich sah sich der bekannte Notizbuchdienst Evernote deshalb gezwungen, die Passwörter aller Nutzer zurückzusetzen. Kurz zuvor mussten 250.000 Twitter-Anwender aufgrund einer Attacke ebenfalls ihre Zugangsdaten erneuern. Das ist nicht nur für User ärgerlich, sondern natürlich auch für die betroffenen Dienste, die Vertrauen aufs Spiel setzen und zusätzlichen Aufwand haben. Da verwundert es nicht, dass Onlineservices verstärktes Interesse an zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen wie etwa der Zwei-Faktor-Authentifizierung zeigen, deren Implementation nun auch bei Evernote auf der Roadmap steht.

Ein Regensburger Startup hat in dieser Woche einen neuen Service lanciert, der ganz gut in das Arsenal von Security-Werkzeugen großer und kleiner Onlineangebote passen würde. KeyTrac heißt das Angebot von TM3 Software, ein 2008 gegründetes Spin-Off der Universität Regensburg, das sich bisher auf Warenwirtschaftssysteme für mittelständische Handelsbetriebe, Fullfilment-Provider und Online-Händler im deutschsprachigen Markt fokussierte. Mit KeyTrac betreten die Bayern nun neues Terrain und wollen auch international durchstarten. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Beratungsportal, Arzttermine, LeasingGo

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein pragmatisches Special mit: Beratungsportal – ein Beratungsportal; Arzttermine – Termine buchen; und LeasinGo – Leasing-Angebote vergleichen.

 

Das Beratungsportal ist eine kleine Plattform für Online-Kaufberatung, die dem interessierten Kunden dabei hilft, das Produkt zu finden, das am besten zu ihm passt. Die Idee dabei ist, dass einige relevante Fragen (zum Budget, zur angedachten Benutzung oder zu gewünschten Features) gestellt werden, deren Beantwortung die Auswahl eines passenderen Artikels ermöglicht, als es etwa allgemeine Testberichte könnten, die ja gerne Features zählen, die man selbst weder will noch braucht. Ich kann die Qualität ihrer Heuristik nicht beurteilen, aber die gestellten Fragen wirken durchaus schlüssig. Derzeit gibt es die Kaufberatung für die Bereiche Elektronik (Fernseher, Smartphones, Laptops, Kameras, Konsolen, usw.) und Haushalt (Backöfen, Strom- und Gasanbieter, Versicherungen, etc.).

 

 

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Samstag App Fieber:
Loosr, Hackerbrücke, Babykann

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Loosr – eine Suchmaschine im Zeitalter vom LSR; Hackerbrücke – ein Aggregator für Hacker; und Babykann – ein Tagebuch für Babys.

 

Loosr ist die erste neue Suchmaschine aus dem deutschen Sprachraum, die unter den Bedingungen des Leistungsschutzrechts konzipiert und entwickelt wurde und das Leistungsschutzrecht gewissermassen in die eigene DNA inkorporierte. Das Design erinnert an das frühe Google, die Suchergebnisse werden vielleicht sogar noch minimalistischer und ablenkungsfreier angezeigt. Durchsucht werden derzeit 660 Nachrichtenseiten aus Deutschland.

 

 

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Samstag App Fieber:
sloblog.io, Saustark Design,
Begriffe im Wandel der Zeit

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: sloblog.io – minimalistisch Bloggen; Saustark Design – Individualität für Ikea; und Begriffe im Wandel der Zeit.

 

sloblog.io ist eine minimalistische neue Blogging-Plattform, die den Fokus ablenkungsfrei auf die Inhalte legen will: Man kann sich via Mozilla Persona anmelden und sein Profil ergänzen; man kann Einträge im Markdown-Format erstellen und posten; man kann die Einträge aller anderen lesen und kommentieren und sogar als Atom-Feed oder via JSON abonnieren resp. postprozessieren; fertig. Zumindest für jetzt. Der Entwicklungsprozess kann nämlich in Echtzeit verfolgt und teilweise auch mitbestimmt werden.

 

 

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Samstag App Fieber:
Joudid, Gnibble, Bibflirt

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Nachbarschafts-Special mit: Joudid – lokale Micro-Jobs; Gnibble – lokales Verleihen; und Bibflirt – lokales Verlieben.

 

Joudid ist eine Plattform, auf der lokale Micro-Jobs ausgeschrieben und vermittelt werden können. Wer eine kleinere Aufgabe wie Wäschewaschen, Einkaufen oder Rasenmähen delegieren möchte, um sich vermehrt den wichtigeren Aspekten des Lebens widmen zu können, um gleichzeitig aber auch das Leben in der Nachbarschaft zu beleben, kann einen entsprechenden Job möglichst aussagekräftig inserieren, um den sich interessierte ‘Macher’ – angedacht sind vor allem Studenten, Arbeitssuchende oder Rentner – bewerben können. Das Erstellen von den Angeboten ist dabei kostenlos, vom Macher bekommt Joudid allerdings eine Provision in Höhe von 15%. Von der Umsetzung her ist Joudid schlank und nicht schlecht gemacht, schlank ist derzeit allerdings auch die Anzahl der angebotenen Jobs.

 

 

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Neues Startup der wer-kennt-wen.de-Gründer:
dawawas will Gruppen das Teilen von Fotos vereinfachen

Mit dawawas schicken die Gründer des sozialen Netzwerks wer-kennt-wen.de einen kostenlosen Service ins Rennen, der über eine Browserversion und mobile Apps für verschiedene Plattformen das Teilen von Fotos besonderer Ereignisse erleichtern soll.

Es gibt ungefähr eine Million Möglichkeiten, Fotos ins Netz zu laden und dort mit Freunden zu teilen. Mindestens. Doch genau diese Vielfalt ist für viele User ein Problem: Sie wollen einfach nur eine simple, benutzerfreundliche Lösung, die über möglichst viele Plattformen erreichbar ist und ihre Privatsphäre-Anforderungen erfüllt. Selbst die populärsten Anbieter für Foto-Sharing wie Facebook oder Dropbox besitzen Schwächen, sind beispielsweise ungeeignet dafür, gemeinsam mit anderen Fotosammlungen anzulegen, oder bieten zu viel Funktionalität abseits des Fotothemas.

Patrick Ohler und Fabian Jager, die zwei Gründer des einstmals sehr erfolgreichen deutschen sozialen Netzwerks wer-kennt-wen.de, sehen noch viel Raum für Verbesserungen und haben mit dawawas ein neues Startup lanciert, das Nutzern jedes Erfahrungslevels ein digitales Zuhause für “ganz besondere Momente” bieten soll. Nach mehreren Monaten in der geschlossenen Testphase steht dawawas, das derzeit völlig kostenlos ist, nun allen Anwendern offen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Alleskino, Blogger Crowd, Twitter Cards Enhancer

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Alleskino – eine Plattform für den deutschen Film; Blogger Crowd – ein Marktplatz für die Blogosphäre; Twitter Cards Enhancer – ein Plugin für WordPress.

 

Alleskino will ein Portal werden, auf dem sich das deutsche Filmerbe in all seinen Facetten präsentieren und allgemein zugänglich machen kann. Filme werden dabei nach verschiedenen Themengruppen und thematischen Specials ausgewählt, redaktionell aufbereitet und mit Hintergrundinformationen vorgestellt und können als Video-on-Demand auf PC, Tablet oder Smartphone angesehen werden. Die Streams kosten zwischen 3 und 5 Euro, einige Filme gibts auch kostenlos. Zum Start sind ca. 150 Spiel- und Dokumentarfilme im Programm, jedes Jahr sollen etwa 500 dazukommen.

 

 

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