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Reiseblogger geht unter die App-Macher:
Swapp kombiniert Gesten und E-Mail für minimalistische Notiz-Anwendung

Der Reiseblogger Sebastian Canaves war auf der Suche nach einer minimalistischen, schnellen Notiz-App für das iPhone, die direkte E-Mail-Integration bietet. Weil er nicht fündig wurde, ließ er sie einfach selbst entwickeln. Das Resultat heißt Swapp.

swapp_logoUm die Welt zu reisen und über die eigenen Erlebnisse zu bloggen – diesen Traum haben sich einige wenige Personen in den vergangenen Jahren verwirklichen können. Mutmaßlich Hunderttausende aber sehnen sich nach einem solchen Lebensstil. Was sie daran hindert? Oft ist es die Finanzierung. Viele Reiseblogger versuchen, sich über Werbung, Affiliate-Einnahmen, E-Books sowie Beratungs- und Sprecheraufträge ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der publizierende Weltenbummler Sebastian Canaves könnte gerade dabei sein, eine neue Erlösquelle zu erschließen. Mit seiner jüngst veröffentlichten Notiz-App für das iPhone namens Swapp löst zeitgleich ein Problem, das sowohl reiseverrückte Digitalnomaden als auch fest an einem Ort verwurzelte Kreativgeister kennen. » weiterlesen

90er Webdesign áde:
Lodgify bringt Websites im Airbnb-Stil zu jeder Ferienwohnung

Im Zeitalter von Airbnb erwarten immer mehr Reisende, dass Ferienwohnungen eigene, ähnlich funktionelle und zeitgemäße Websites anbieten. Oft ist das aber nicht der Fall. Das paneuropäische Startup Lodgify möchte dies ändern.

Etwa sechs Millionen kommerzielle Ferienwohnungen gibt es in den USA und Europa. Viele besitzen keine eigene Website und werden stattdessen über einschlägige Unterkunftsportale wie AirbnB, 9flats, Homeaway beziehungsweise dessen deutschen Ableger FeWo Direkt angepriesen. Andere Urlaubsdomizile sind zwar unter eigener Domain zu erreichen. Ihre Onlinepräsenzen erinnern aber optisch und in Sachen Bedienbarkeit nicht selten an die späten 90er. Das europäische Startup Lodgify ist der Ansicht, dass sich Millionen Betreiber von Ferienquartieren Gäste und Umsätze entgehen lassen, indem sie ihre Buchungen primär über externe Vermittlungsplattformen durchführen lassen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Nachrichtenleicht, Musicstarter, Vertragium

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Nachrichtenleicht – Nachrichten in einfacher Sprache; Musicstarter – Crowdfunding für Musiker; und Vertragium – Verträge im Blick behalten.

 

Nachrichtenleicht ist ein kleines Portal vom Deutschlandfunk, das die wichtigsten Nachrichten der Woche in einfacher Sprache zugänglich machen will. Der Wochenrückblick wird jeden Samstag veröffentlicht und behandelt neben dem nationalen und internationalen politischen Geschehen auch Kultur und Sport. Alle Artikel werden auch vorgelesen, die wichtigsten Begriffe werden in einem Glossar erklärt.

 

 

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Slack:
Eine junge Chat-Anwendung begeistert die Startup-Branche und will hoch hinaus

Bei immer mehr Technologie-Startups in den USA sowie im deutschsprachigen Raum kommt für den internen Austausch die Kommunikations-App Slack zum Einsatz. Obwohl es sich um ein sehr junges Projekt in einem eigentlich dicht gedrängten Markt handelt.

SlackJüngst berichteten wir über den aus Österreich stammenden cloudbasierten Kommunikationsdienst für Teams, ChatGrape. Wir erwähnten in dem Text kurz den US-Konkurrenten Slack. Doch damit taten wir dem Service aus San Francisco eigentlich Unrecht. Denn während die ChatGrape-Macher noch das Ziel hegen, E-Mail in Unternehmen zu ersetzen, hat Slack dieses laut Aussage seines Gründers Stewart Butterfield in einigen Fällen bereits erreicht. Das zumindest deutet Butterfield, der einst den Fotodienstes Flickr mit schuf, in einem Interview mit The Verge an. Hört man sich in Kreisen von Technologie-Startups um, so ist dies keine Übertreibung.  » weiterlesen

Zukünftige Alternative zu Instapaper und Pocket:
narando vertont Online- und Print-Inhalte

narando richtet sich an Menschen, die Online- und Print-Inhalte lieber anhören als lesen. In Kürze wird das Startup aus Aachen eine iOS-App veröffentlichen. Android soll folgen.

narandoPersonen, die leidenschaftlich und regelmäßig Online-Inhalte lesen, erkennen meist irgendwann den hohen Nutzwert von Später-Lesen-Diensten wie Instapaper und Pocket. Doch nicht alle Menschen lesen gerne, zudem ist nicht jede Alltagssituation zum Schmökern geeignet, etwa wenn man Auto fährt oder einen Spaziergang unternimmt. In diesen Momenten böte es sich an, auf Audioversionen der sich auf der Leseliste befindlichen Texte zugreifen zu können. Das Aachener Startup narando sieht hier seine Chance: Es bietet eine Instapaper-Alternative für Personen, die das Hörformat dem geschriebenen Wort vorziehen. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Berlin besetzt, Fluchtplan ins Grüne, 22Places

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein Location-Special mit: Berlin besetzt – Besetzungen in Berlin; Fluchtplan ins Grüne; und 22Places – Plätze für Fotografen.

 

Berlin besetzt ist ein kleines Mashup, das die Geschichte von Haus- und anderen Besetzungen in Berlin visualisiert. Die verschiedenen Arten an Besetzungen (etwa Hausbesetzung, Demo, Wagenburg, Krawall, usw.) werden optisch intuitiv unterschieden und jede Dekade wird farblich differenziert, mit einem Slider kann man zusätzlich eine kleine Zeitreise durch den historischen Verlauf simulieren. Eine recht umfangreiche Sammlung an Dokumenten wie Fotos, Plakate oder Flugblätter rundet das Projekt ab und erlaubt doch einen schönen Eindruck der jeweiligen Stimmung und Ereignisse.

 

 

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Shortwhale:
Wuala-Gründer Dominik Grolimund will zu mehr E-Mail-Disziplin anregen

Es klingt trivial, scheint aber zu funktionieren: Mit einer Profil-Seite, die über persönliche E-Mail-Regeln aufklärt und ein strukturiertes Kontaktformular beinhaltet, wollen Wuala-Gründer Dominik Grolimund und der Verhaltensforscher Dan Ariely Nutzer von der E-Mail-Flut befreien.

ShortwhaleZahlreiche vielbeschäftigte Menschen klagen über zu viele, zu lange und zu unkonkrete E-Mails. Auch Dan Ariely, bekannter Professor für Psychologie und Verhaltensökonomik an der US-amerikanischen Duke University, litt unter der Überlastung durch E-Mails. Auf dieses Thema kam er zu sprechen, als er sich mit Dominik Grolimund, einst Gründer des Speicherdienstes Wuala sowie der Social-Recruiting-Plattform Silp, zum Frühstück traf. Beide ließ die Frage, wie man E-Mail besser machen kann, nicht mehr los. Das Endresultat dieses spontanen Brainstormings heißt Shortwhale. » weiterlesen

Digitaler Lesezirkel:
tabcircle sagt abgegriffenen Zeitschriften den Kampf an

Das fränkische Startup tabcircle möchte Unternehmen verschiedener Branchen dazu bringen, Kunden und Gästen anstelle von abgegriffenen Magazinen lieber digitale Lektüre für ihre Smartphones und Tablets bereitzustellen.

tabcircleIn gastronomischen Einrichtungen, bei Dienstleistungsunternehmen sowie Ärzten liegen oft Zeitungen und Magazine aus, mit denen sich Gäste, Kunden beziehungsweise Patienten Wartezeiten vertreiben können. Fehlende Aktualität, begrenzte Auswahl sowie ein – nett ausgedrückt – nicht mehr ganz druckfrischer Zustand der vorhandenen Print-Titel kommt dem theoretischen Lesespaß allerdings leicht in die Quere. tabcircle, ein Startup aus dem frankischen Ebensfeld, sieht erheblichen Verbesserungsbedarf und will das altehrwürdige Lesezirkel-Prinzip in das Zeitalter des digitalen Lesekonsums hieven. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
li-x, get in IT, TTdJ

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: li-x – Börse für Software-Lizenzen; get in IT – Einstiegsprogramme finden; und Twitter-Themen deutscher Journalisten.

 

li-x ist eine Art Plattform, auf der man Software-Lizenzen handeln kann. Angebot und Nachfrage nach Lizenzen ergeben einen tagesaktuell berechneten Kurs, wobei die Verkäufer einen Minimalpreis und die Käufer einen Maximalpreis festlegen können. Für die Vermittlung bekommt li-x eine Provision in Höhe von 12 Prozent, dafür stellen sie aber auch sicher, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt und etwa das Clearing der verkauften Software stattgefunden hat. Das Dashboard kann alternativ auch als Überblick über den Wert und das Refinanzierungspotential der eigenen Lizenzen benutzt werden.

 

 

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Anwendergenerierte WLAN-Datenbank:
Hotel WiFi Test unterstreicht die wichtige Rolle eines klaren Nutzerversprechens

Bei Hotel WiFi Test können sich Reisende vor einer Hotelbuchung darüber informieren, welche Internetverbindung sie erwartet. Mit mehr Fokus und geringeren Einstiegshürden als Konkurrent Rotten Wifi machte der Dienst innerhalb weniger Tage Medienkarriere.

Hotel WiFi Test

Öffentliche WLAN-Verbindungen, bei denen Daten nur im Schneckentempo versendet und empfangen werden, sind ein bekanntes Ärgernis. Vor einigen Monaten berichteten wir über den Dienst Rotten Wifi, ein crowdgesourctes Onlineverzeichnis von freien WLANs. Per mobiler App können Nutzer an öffentlichen Plätzen, in Restaurants oder Hotels eine Geschwindigkeitsmessung durchführen und ihre Erfahrungen für die Allgemeinheit festhalten.

Das litauische Startup hat sich der Lösung eines relevanten Problems verschrieben. Allerdings fehlt bislang eine einfache, webbasierte Möglichkeit, vor dem Besuch eines speziellen Ortes eine Recherche zur Stabilität und Leistung des WLANs durchzuführen. Auch leidet der Service etwas unter seinem fehlenden Fokus.

Eine anderes Projekt, das in den letzten Tagen nach einer Erwähnung beim Produktverzeichnis Product Hunt viel Medienaufmerksamkeit erhielt, räumt beide Schwachpunkte aus dem Weg: » weiterlesen