984 Artikel in der Kategorie Reviews auf netzwertig.com.

Samstag App Fieber:
Contentful, Rest Room Gallery, BR-Mashup

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Contentful – ein API-first CMS; Rest Room Gallery – Kunst auf stillen Örtchen; und BR Mashup – eine Art Mashup.

 

Contentful ist eine Art Plattform, die Inhalte nach dem Prinzip API-first bereitstellen lässt. Die Inhalte können dabei zentral und strukturiert erstellt und verwaltet werden, einmal eingegeben können sie dann auf den verschiedensten Gerätschaften oder Apps jeweils entsprechend optimiert angezeigt werden, nachdem dafür ein Modul entwickelt wurde. Die API ist RESTful – neben HTTP gibt es Unterstützung für JavaScript/node.js, Ruby und Rails, Objective-C und Swift für iOS und OS X und neu auch für Android.

 

 

» weiterlesen

Samstag App Fieber:
Debattenmonitor, Ello, Spotgun

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Debattenmonitor für SZ; Ello – ein soziales Netzwerk; Spotgun – Werbung raten.

 

Rivva hat für die Süddeutsche Zeitung einen Debattenmonitor für SZ gebaut. Rivva sammelt dabei wie gewohnt die Reaktionen auf Artikel aus der Blogosphäre und dem sozialen Web, unter dem jeweiligen Artikel der Süddeutschen wird ein Link zur entsprechenden Sammelseite von Rivva angezeigt. Aus eigenartigen rechtlichen Gründen funktioniert das allerdings nur in den ersten 48 Stunden nach Erscheinen eines Artikels. Dafür wurden von der Süddeutschen die Kommentare unter den Artikeln überhaupt abgeschafft, siehe Lassen Sie uns diskutieren. Die Leser sind aber eingeladen, täglich über drei Themen auf hoffentlich hohem Niveau zu debattieren.

 

 

» weiterlesen

Sumtu:
Wenn man Tinder, Bang with Friends und aka-aki kombiniert…

Das neue Startup Sumtu kombiniert bekannte Elemente von Tinder, Down (“Bang with Friends”) und dem nicht mehr existierenden Location-Dienst aka-aki. Die App soll es Nutzern leicht machen, Personen in ihrer Umgebung näher kennenzulernen.

sumtuDen Ärger, eine sympathisch wirkende, nett aussehende Person in der Bahn, Uni oder im Café nicht angesprochen zu haben, kennt jeder. Manchen Menschen fällt das Ansprechen zwar leicht, oder sie schaffen es zumindest, sich gelegentlich zu überwinden. Andere kriegen aber schon bei der Vorstellung schweißige Hände. Und so entgehen vielen von uns Tag für Tag Chancen auf das Kennenlernen von Personen, die dem eigenen Leben vielleicht eine unerwartete Wendung hätten geben können.

Dass eine Smartphone-basierte Lösung hier Abhilfe schaffen könnte, liegt auf der Hand. Schon 2008 probierte sich das Berliner Startup aka-aki an einer App, die es Usern erlaubte, mit unterwegs begegneten Personen per mobiler Nachricht Kontakt aufzunehmen. Doch der Dienst war seiner Zeit voraus und schloss vor etwas mehr als zwei Jahren seine Pforten. Mittlerweile aber besitzt nahezu jeder Mensch im aktiven Flirt-Alter ein Smartphone, und allgemein ist die Hemmschwelle gesunken, Apps zum Kennenlernen einzusetzen.  » weiterlesen

Tweek-Gründer Marcel Düe:
“In den nächsten zehn Jahren wird es kein ‘Spotify für Fernsehen’ geben”

Das Video-Discovery-Startup Tweek hat seinen Fokus von Endanwendern zu Medien-, Hardware- und Kabelanbietern verlagert. Diese versorgt es mit der Technologie, um Zuschauer mit für sie relevanten Inhalten zu beliefern. Die Fragmentierung des Marktes kommt den Berlinern entgegen.

TweekDer Social-TV- und Second-Screen-Trend, der 2011/2012 im Zuge des weitflächigen Durchbruchs von Smartphones und Tablets um sich griff und schnell eine Reihe von Startups entstehen ließ, hat sich zwei Jahre später abseits des allgemeinen TV-Geplauders bei Twitter als kurzlebiger Hype erwiesen. Für die Akteure, die ihre Geschäftsmodelle an das Thema angelehnt hatten, hieß dies, entweder aufzugeben, oder über einen “Pivot” das eigene Konzept zu verändern. Der Berliner Anbieter Tweek gehört zu denjenigen, die es geschafft haben, das eigene Produkt so zu verändern, dass sich darauf eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft aufbauen lässt. Und wie so oft bedeutet dies auch den zumindest temporären Wechsel des Schwerpunkts von B2C zu B2B. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
DeinMeeting, Motory, Paatle

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: DeinMeeting – Meetings protokollieren; Motory – soziales Netzwerk für Autos; und Paatle – Pads für Plätze.

 

DeinMeeting ist eine kleine Webanwendung, die uns das Leben beim Durchführen und Dokumentieren von Meetings etwas erleichtern will. Nachdem man ein Meeting mit den Kerndaten wie Ort, Zeit und Dauer angelegt hat, kann man Teilnehmer hinzufügen, die Punkte der Tagesordnung definieren und Einladungen an die Teilnehmer verschicken. Während oder nach dem Meeting kann man die jeweiligen Punkte der Tagesordnung protokollieren, ggf. abgeleitete Aufgaben konkretisieren und das Protokoll natürlich an alle Beteiligten senden. Tut was es verspricht und ist durchaus hübsch gemacht.

 

 

» weiterlesen

Berliner Security-Startup im Rausch:
ZenMate debütiert mobile Apps, erreicht 5 Millionen Nutzer, steht vor Kapitalspritze

ZenMate bietet Usern eine unkomplizierte Lösung, um sich mit erhöhter Sicherheit und Anonymität im Netz zu bewegen. Ab jetzt steht der bisher nur für Chrome und Opera angebotene Service als App für iOS und Android bereit. Auch sonst läuft es gut für die Berliner.

ZenMateIm April berichteten wir über die ehrgezeigen Pläne des Berliner Security-Startups ZenGuard, mit dem Anonymisierungs- und Verschlüsselungsdienst ZenMate das “Norton AntiVirus für Online-Schutz zu werden”. Die Voraussetzungen für das Erreichen eines derartigen Status sind für das Startup aus der deutschen Hauptstadt gar nicht schlecht – immerhin haben sich die subjektiven Sicherheitsbedürfnisse vieler Nutzer spätestens seit dem Bekanntwerden der flächendeckenden Internetüberwachung stark erhöht.

Bislang aber wurde ZenMate, das verschlüsseltes und anonymisierte Surfen ohne den Einrichtungsaufwand von VPN-Servern ermöglicht, nur als Erweiterung für Chrome und neu für Opera angeboten. Mobile User konnten ZenMate also nicht einsetzen. Um die ambitionierten Ziele ernsthaft in Angriff nehmen zu können, musste sich das freilich ändern. Denn der mobile Internetzugriff ist gerade dabei, sich zur primären Form der Webnutzung zu mausern. » weiterlesen

Mangelware Softwareentwickler:
Diese Plattformen helfen Unternehmen beim Recruiting

Die gesamte Startup-Industrie und große Teile der Wirtschaft beklagen sich über die mangelnde Auswahl von Mitarbeitern mit technischem Profil. Vier Online-Portale wollen Web- und Technologiefirmen helfen, Programmierer und andere IT-Experten zu finden.

RecruitingDer Entwickler-Mangel scheint dabei besonders in Europa immer größer zu werden. Mit plumpen Anfragen auf Xing oder LinkedIn lässt sich heutzutage allerdings kein Senior-Softwareentwickler mehr hinterm Ofen hervorlocken, zumal viele gar nicht in diesen Netzwerken registriert sind. Aus Entwickler-Reihen werden aber auch immer wieder Stimmen laut, dass die angebotenen Gehälter und Perspektiven oftmals unattraktiv sind und somit der Wechselwille zu einem neuen Unternehmen wenig ausgeprägt ist. » weiterlesen

Samstag App Fieber:
Flowkey, Bringhand, Geheimtipp Stuttgart

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit: Flowkey – Klavierspielen lernen; Bringhand – eine Mitfahrzentrale für Dinge; und Geheimtipp Stuttgart.

 

Flowkey ist eine neue App, die das Erlernen vom Klavierspielen neu interpretieren und deutlich erleichtern und verbessern will. Ich habe es zwar nicht ausprobiert, aber der Ansatz klingt vielversprechend: Flowkey hört dem Schüler beim Spielen über das Mikrofon zu und passt das Tempo, die Visualisierung der Finger auf dem Keyboard und die Darstellung der Noten entsprechend an und gibt unmittelbares Feedback. Songs gibt es aus allen Genres und für jede Schwierigkeitsstufe, alternativ kann man auch gezielt die linke oder rechte Hand üben und den Rhythmus oder bestimmte Stellen des Songs als Loop trainieren.

 

 

» weiterlesen

Reiseblogger geht unter die App-Macher:
Swapp kombiniert Gesten und E-Mail für minimalistische Notiz-Anwendung

Der Reiseblogger Sebastian Canaves war auf der Suche nach einer minimalistischen, schnellen Notiz-App für das iPhone, die direkte E-Mail-Integration bietet. Weil er nicht fündig wurde, ließ er sie einfach selbst entwickeln. Das Resultat heißt Swapp.

swapp_logoUm die Welt zu reisen und über die eigenen Erlebnisse zu bloggen – diesen Traum haben sich einige wenige Personen in den vergangenen Jahren verwirklichen können. Mutmaßlich Hunderttausende aber sehnen sich nach einem solchen Lebensstil. Was sie daran hindert? Oft ist es die Finanzierung. Viele Reiseblogger versuchen, sich über Werbung, Affiliate-Einnahmen, E-Books sowie Beratungs- und Sprecheraufträge ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der publizierende Weltenbummler Sebastian Canaves könnte gerade dabei sein, eine neue Erlösquelle zu erschließen. Mit seiner jüngst veröffentlichten Notiz-App für das iPhone namens Swapp löst zeitgleich ein Problem, das sowohl reiseverrückte Digitalnomaden als auch fest an einem Ort verwurzelte Kreativgeister kennen. » weiterlesen

90er Webdesign áde:
Lodgify bringt Websites im Airbnb-Stil zu jeder Ferienwohnung

Im Zeitalter von Airbnb erwarten immer mehr Reisende, dass Ferienwohnungen eigene, ähnlich funktionelle und zeitgemäße Websites anbieten. Oft ist das aber nicht der Fall. Das paneuropäische Startup Lodgify möchte dies ändern.

Etwa sechs Millionen kommerzielle Ferienwohnungen gibt es in den USA und Europa. Viele besitzen keine eigene Website und werden stattdessen über einschlägige Unterkunftsportale wie AirbnB, 9flats, Homeaway beziehungsweise dessen deutschen Ableger FeWo Direkt angepriesen. Andere Urlaubsdomizile sind zwar unter eigener Domain zu erreichen. Ihre Onlinepräsenzen erinnern aber optisch und in Sachen Bedienbarkeit nicht selten an die späten 90er. Das europäische Startup Lodgify ist der Ansicht, dass sich Millionen Betreiber von Ferienquartieren Gäste und Umsätze entgehen lassen, indem sie ihre Buchungen primär über externe Vermittlungsplattformen durchführen lassen. » weiterlesen