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Karriere-Ratgeber auf Basis von Millionen Datensätzen:
Xing startet FutureMe und zeigt, dass es Innovation noch kann

Xing hat mit FutureMe einen neuen Dienst veröffentlicht, der auf Basis von persönlichen Xing-Profildaten Berufsvorschläge serviert und Nutzer anschließend über Neuigkeiten, Stellen und Veranstaltungen auf dem Laufenden hält. Eine kreative Art des Geschäftsnetzwerks, etwas aus den Millionen Datensätzen der Xing-Plattform zu machen.

XingDie zwei bekannten Geschäftsnetzwerke LinkedIn und Xing müssen sich ins Zeug legen und neue Wege gehen, um ihre Wachstumsentwicklung fortzusetzen. Nicht nur, was die Akquisition neuer Mitglieder angeht, sondern auch im Hinblick auf die Verweildauer. Der US-Dienst LinkedIn will dies unter anderem durch die Schaffung und Verbreitung von Medieninhalten erreichen. Außerdem veröffentlichte das Unternehmen kürzlich eine eigenständige iPhone-App für die Jobsuche. Doch auch der deutsche Wettbewerber Xing ist nicht untätig. Gestern gab das Hamburger Business Network das Beta-Debüt von FutureMe bekannt, einem vom Social Network strukturell losgelösten Produkt, das Xing-Nutzern als Karrierewegweiser dienen soll. » weiterlesen

Filmportal wechselt für 15 Millionen Euro Besitzer:
Moviepilot verkauft deutsches Angebot, um sich auf US-Ableger zu fokussieren

2011 starteten die Betreiber des deutschen Filmportals Moviepilot einen US-Ableger. Der entwickelt sich so gut, dass sie sich nun ganz auf dessen Ausbau fokussieren wollen. Das heimische Portal wird für 15 Millionen Euro an Filmstarts-Betreiberin Webedia verkauft.

MoviepilotDas deutsche Startup Moviepilot hat das bei hiesigen Internetfirmen seltene Kunststück geschafft, mit seinem US-Ableger den Erfolg des Dienstes im heimischen Markt zu überbieten. Jetzt ziehen die Berliner gewisserweise die Konsequenz: Das unter der Domain moviepilot.de betriebene deutschsprachige Filmportal, mit dem die Gründer Tobias Bauckhage, Jon Handschin & Ben Kubota im Jahr 2007 ihre unternehmerische Karriere im Online-Filmsegment begannen, wird laut einer Mitteilung verkauft. Die Macher wollen sich künftig ausschließlich auf den Ausbau des US-Geschäfts unter moviepilot.com konzentrieren.

Käufer des deutschen Portals ist der französische Onlineverlag Webedia, Betreiber des moviepilot.de-Rivalen Filmstarts. In Folge des Deals wird Webedia gemäß der Meldung Besitzerin der zwei größten deutschen Onlinefilmseiten. Beide sollen vorerst unabhängig voneinander weiterbetrieben werden. » weiterlesen

Recht auf Vergessen:
Forget.me illustriert, wie nah Datenschutz und Zensur beieinander liegen

Der französische Dienst Forget.me macht den Prozess, um Links aus Googles Ergebnislisten zu löschen, einfach und intuitiv. Er verbildlicht, wie leicht das Streben nach Datenschutz über die Stränge schlagen und in Zensur übergehen kann.

 

Forget.meDer Entscheid des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Recht auf Vergessen und die darauf folgende Einrichtung eines Linklöschverfahrens durch Google sind ein zweiseitiges Schwert. Die Änderung kann sich als fair für Einzelne erweisen, die in Suchresultaten zu Unrecht in einem schlechten Licht dargestellt werden. Sie birgt aber gleichzeitig das große Risiko, in erster Linie von Mächtigen und einflussreichen Menschen “missbraucht” zu werden, die – nicht im Interesse der Allgemeinheit – ihre beschmutzte Weste reinwaschen wollen.

Was die Brisanz des Konsequenzen aus dem Urteil bislang noch begrenzte, war der mehrere Schritte beinhaltende, nicht gerade anwenderfreundliche Prozess, den Betroffene durchlaufen mussten, um seitens der Suchmaschine eine Einzelfallentscheidung zu erwirken. Doch ein neuer Dienst des französischen Reputationsmanagement-Spezialisten Reputation VIP ändert dies nun: Auf Forget.me finden User ein intuitives, komfortables Tool, um über einen simplen Schritt-für-Schritt-Vorgang Linklöschungen in Auftrag geben und im Überblick behalten zu können. » weiterlesen

Linkwertig:
Made With Code, Data, Surface

Code for Girls
Google investiert 50 Mio. Dollar in ein Projekt, das Mädchen das Programmieren näher bringen will.

» Made With Code
» Google Invests $50 Million to Close the Tech Gender Gap

 

Big Data
Die EU sieht in Daten anscheinend nicht nur eine Bedrohung, sondern auch eine Chance.

Das Internet und digitale Technologien verändern die Art und Weise, wie geforscht wird

» EU-Kommission setzt auf Wissenschaft 2.0

 

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US-Startup Instacart:
Online-Lebensmitteleinkauf, ohne die Supermärkte zu verdrängen

Das US-Startup Instacart heuert Privatpersonen an, um von Nutzern online bestellte Warten im Supermarkt einzukaufen und anschließend auszuliefern. Ein Ansatz, der dem hiesigen Lebensmittel-Einzelhandel gefallen könnte.

InstacartAuch im von vielen Verbrauchern noch mit einer gewissen Skepsis betrachten Segment des Online-Lebensmitteleinkaufs deutet sich eine Marktentwicklung an, in der die großen Internet-Handelshäuser wie Amazon und eventuell eBay auf lange Sicht die Gewinner sein könnten, nicht die Supermärkte. Das zeigte jüngst eine Umfrage unter deutschen Konsumenten. Umso neugieriger und offener sollten hiesige Supermarktketten auf das blicken, was das 2012 gegründete US-Startup Instacart auf die Beine gestellt hat: Einen Service, der das Bestellen von Lebensmitteln über das Internet ermöglicht, gleichzeitig aber anders als einige reine Onlineanbieter nicht den lokalen Lebensmitteleinzelhandel umgehen zu versucht. Stattdessen beschäftigt Instacart, das aktuell in sieben Ballungsräumen der USA aktiv ist, sogenannte “persönliche Shopper”, die im Auftrag von Instacart-Kunden im Supermarkt einkaufen gehen und die erworbenen Waren anschließend umgehend liefern. » weiterlesen

Linkwertig:
Google, TV, Tame, Blinkist

FAZ vs. Google
Unfreiwillig unterhaltsam dokumentiert die FAZ die Paranoia aber auch den Größenwahn der Verlage im Kampf gegen Google.

Das neofeudalistische Google-Monopol konnte nur mit Hilfe der traditionellen Verlage errichtet werden.

» Unsere Waffen im digitalen Freiheitskampf

 

TV
Apropos Google: Bertram Gugel dokumentiert den unfreiwillig traurigen strategischen Konsens der deutschen TV-Sender.

Keiner der deutschen TV-Sender schafft Märkte oder experimentiert auf neuen Internet-Plattformen. Viel mehr warten sie bis Technologien gereift sind und Plattformen eine kritische Masse erreicht haben.

» Strategischer Konsens der TV-Sender

 

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Neuausrichtung:
WunderCar gibt öffentlichem Druck nach und wird soziales Transportnetzwerk

Nach Protesten der Taxilobby und einem Verbot durch die Hamburger Behörden verändert der umstrittene Beförderungsdienst WunderCar sein Konzept: Künftig geht es um die spontane, per Smartphone vermittelte Mitnahme von Personen auf Strecken, die Autobesitzer ohnehin fahren. Genau das also, was flinc anbietet.

Überraschende Wendung im Konflikt zwischen der Individualbeförderungsbranche und WunderCar. Nach anhaltender Kritik seitens der Taxilobby sowie eines Verbots der Hamburger Behörden macht das Startup etwas, das man in Netzkreisen gemeinhin als “Pivot” bezeichnet: Anstatt eines On-Demand-Chauffeurdienstes positioniert sich das zum Jahreswechsel gegründete Unternehmen künftig als “Mitfahrzehntrale für die Stadt”. Damit einher gehen signifikante Veränderungen des Konzepts: » weiterlesen

Linkwertig:
LSR, Qwant, Dropcam, Microformats

Leistungsschutzrecht
Die Verlage haben anscheinend schon wieder vergessen, dass sie alle dem freiwilligen Bestätigungssystem zugestimmt haben, das Google für sie nach dem Start vom Leistungsschutzrecht eingerichtet hat, und wollen nun von Google elf Prozent vom Umsatz erklagen.

Der Tarif soll rückwirkend ab dem 1. August 2013 gelten.

» VG Media verklagt Google und verlangt elf Prozent vom Umsatz

 

Qwant
Springer hat sich zu 20% an der französichen Suchmaschine Qwant beteiligt.

Springers Beteiligung an einer Suchmaschine fügt sich in das Bild der aktuellen Anti-Google-Politik des Verlags

» Axel Springer Verlag beteiligt sich an Suchmaschine Qwant

 

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T-Mobile USA-Chef John Legere:
“Mobilfunkfirmen schaffen die Illusion von Kapazitätsengpässen”

Manager von Telekomkonzernen warnen regelmäßig vor Kapazitätsengpässen, um damit die Abschaffung der Netzneutralität zu rechtfertigen. John Legere, CEO von T-Mobile USA, hält dies für ein Märchen, mit dem die Preise künstlich hochgehalten werden sollen.

Wenn es darum geht, die Aufhebung der Netzneutralität zu verteidigen, dann verweisen Telekommunikationsfirmen gerne auf die Überlastung der Netze. Die massive Zunahme des Datenverkehrs sorge dafür, dass es trotz des fortschreitenden Ausbaus der Leitungen zu Engpässen komme. Mit Hilfe der ominösen “Internet-Überholspur” solle deshalb sichergestellt werden, dass die Daten, bei denen ein sofortiger und schneller Transport besonders wichtig ist, die notwendigen Kapazitäten erhalten.

Für externe Kommentatoren ist diese Argumentation ein schwerer Brocken. Denn ohne Einblicke in interne Zahlen und Statistiken kann man derartige Behauptungen seitens der Telekom-Manager zwar anzweifeln und sich dabei vorhandener Untersuchungen zur Performance und Geschwindigkeitsentwicklung der Netze bedienen, aber eben auch nicht hundertprozentig darüber urteilen, wie es tatsächlich um die heutige und künftige Leistungsfähigkeit der Leitungen bestellt ist. » weiterlesen

Linkwertig:
Überwachung, T-Mobile, Ikea, Shirky

Snow.de/n
Der Spiegel hat einige Dokumente von Edward Snowden mit Bezug zu Deutschland zusammengestellt.

Manche Texte und Folien sind auch für Außenstehende auf Anhieb verständlich – andere strotzen vor Fachbegriffen und Abkürzungen.

» Snowdens Deutschland-Akte

 

JSA Restrictions
Netzpolitik hat darin etwa eine – relativ aleatorische – Liste an Domains gefunden, die der BND nicht überwachen soll. Unter den 31 nicht zu überwachenden Seiten findet man etwa:

klimawandel.com
neue-einheit.com
orgelbau.com
seniorenheim.com
feuerwehr-ingolstadt.org

» Wir präsentieren die ausländischen Domains, die nicht überwacht werden

 

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