1983 Artikel in der Kategorie Analysen auf netzwertig.com.

Online-Netzwerke mit Mehrwert für das reale Leben

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Die Zeiten, in denen der Fokus von Social Networks auf einer reinen Online-Existenz lag, sind vorbei. Seiten, die soziale Netzwerke mit dem echten Leben zu verbinden versuchen, schießen im deutschen Internet wie Pilze aus dem Boden. Das Ziel: Die User sollen die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzen, um damit ihr lokales, reales Leben zu bereichern. zweinull.cc stellt sechs deutsche Plattformen vor: Qype, Yumondo, Townster, Townkings, meinNachbar, Yoci.de. » weiterlesen

Digg dick in der Krise

digg2.gifDigg, die weltweit größte Social-News-Community, steckt in der Krise. Bei Digg können Nutzer Links zu Nachrichten und Blogmeldungen einstellen und diese bewerten. Die populärsten Artikel landen auf der Startseite. Digg gilt als Vorbild für eine Reihe von ähnlichen Diensten in Deutschland, z.B. YiGG, Webnews und Readster.

Die Probleme bei Digg begangen Anfang Mai diesen Jahres, als ein Zensurversuch der Digg-Betreiber bei den Usern zu einem Sturm der Entrüstung führte. Ein Nutzer hatte einen Artikel veröffentlicht, dessen Überschrift einen geheimen Code zur Entschlüsselung von HD-DVDs enthielt. Digg löschte den Beitrag. Davon bekamen andere Wind, die dann eigene Meldungen einstellten, die den HD-DVD-Key sowie Zensurvorwürfe beinhalteten. Mehrere Tage lang war die Startseite von Digg gefüllt mit Artikeln zu diesem Thema. Der Imageschaden und Vertrauensverlust für Digg war enorm. » weiterlesen

iLike wird für Last.fm zur Bedrohung – Dank Facebook

ilike.gifLast.fm, die weltweit größte Social Music Community mit rund 20 Millionen Nutzern, bekommt offenbar einen ernstzunehmenden Wettbeweber. Der aus Seattle in den USA stammende Dienst iLike, der ähnlich wie Last.fm auf dem Prinzip basiert, neue Musik durch User mit dem gleichen Musikgeschmack zu entdecken, wächst derzeit überproportional stark. Wie Profy.com berichtet, registrieren sich derzeit unglaubliche 300.000 Internetnutzer täglich bei iLike. Die Gesamtzahl der Mitglieder beträgt aktuell sechs Millionen.

Die Ursache für das enorme Wachstum liegt in der äußerst beliebten iLike-Applikation für Facebook, die auf Platz zwei in der Popularitätsliste aller Facebook-Module rangiert. Mehr als vier Millionen User haben die Applikation laut Inside Facebook in ihr Profil integriert. Durch den “News Feed”, der den Benutzern von Facebook anzeigt, welche Module Freunde gerade hinzugefügt haben, erreicht iLike eine beachtliche virale Reichweite, die zu den selbst für eine US-Seite außergewöhnlich hohen Anmeldezahlen führt. » weiterlesen

Das Web 2.0 und die Rückkehr der Kostenloskultur

Nach dem Zusammenbruch der New Economy und dem Verschwinden zahlreicher Gratisdienste waren sich die Experten einig: Die Zeit der Kostenloskultur ging ihrem Ende zu. Wer fortan qualitative und hochwertige Dienste und Inhalte in Anspruch nehmen wollte, sollte zur Kasse gebeten werden. Doch mit dem Web 2.0 kam alles ganz anders.

itsfree.gifViele der zum ersten Online-Boom um die Jahrtausendwende entstandenen Webangebote hatten eines gemeinsam: Ihre Benutzung kostete nichts. Die Onlineausgaben der Zeitungen ermöglichten das kostenlose Lesen redaktioneller Artikel sowie die Recherche in Archiven. Unzählige SMS-Dienste warben mit gratis Kurzmitteilungen. An jeder Ecke des Internets entstanden kostenlose Webspaceanbieter, viele ohne nennenswerte Nutzungslimits. Xoom bot bereits im Jahr 2000 999 MB kostenlosen Speicherplatz. Selbst Domains wurden kostenfrei unter das Volk gebracht. Bei freecity erhielt man eine .de-Domain nach Wahl, bei Namezero gab es .com-, .net- und .org-Domains – sogar völlig anonym. » weiterlesen

48 Stunden mit dem iPhone:
Ein erstes Fazit

So, knapp zwei Tage ist es jetzt her, dass ich mir das möglicherweise meistgehypte Gadget der Geschichte gekauft habe. Und, ehrlich gesagt, den grössten Teil dieser Zeit habe ich mit dem iPhone verbracht.

Wer an Details interessiert ist: Drüben auf neuerdings.com kann man die ausführlichen Testberichte nachlesen, die Chefredakteur Pit Sennhauser und ich verfasst haben.

Alle paar Jahre gibt es in der Technologiebranche ein Produkt, das eine neue Phase eröffnet, eine Produktkategorie definiert und festlegt, wie das Spiel von da an gespielt wird. Um einige zu nennen: Der Apple II, der IBM PC, der erste Macintosh, das IBM Thinkpad. Oder bei der Software Lotus 123, Microsoft Office, Lotus Notes, Netscape Navigator. Und bei den Mobilgeräten das Motorola StarTAC, der Palm Pilot, der erste Nokia Communicator, der iPod, der Blackberry. Aber natürlich gibt es auch eine lange Liste von Produkten, bei deren Vorstellung man hohe Erwartungen hatte, die sich aber als Flop herausstellten: der IBM PCjr., der Apple Newton, Microsoft Bob, das Iridum Satellitentelephon, der erste Tablet PC.

In welche Kategorie wird das iPhone gehören?

Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass es zu den “game-changing” Produkten gehört und verändern wird, wie der Mobiltelefonmarkt funktioniert, was wir für Anforderungen an ein Mobiltelefon stellen und was man mit einem Mobilgerät machen kann.

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Ich und mein iPhone

Heute haben die USA vermutlich die grösste Gadget-Lancierung der Geschichte erlebt: Das Apple iPhone kam nach langer Wartezeit auf den Markt.

Ich gehörte zu den Unentwegten, die sich schon einige Stunden vorher in die Schlange stellten. Und das hat sich gelohnt: Ich hab eins gekriegt, und zwar gerade noch das drittletzte Gerät im örtlichen AT&T-Shop. An dieser Location mussten etwa 100 Leute unverrichteter Konsumwünsche wieder abziehen. Anderswo waren aber die Vorräte scheinbar grösser.

Mein Bericht dazu findet sich drüben bei neuerdings.com, wo ich und San-Francisco-Korrespondent Peter Sennhauser laufend über unsere ersten Erfahrungen rapportieren.

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Deutschland ein Web-2.0-Entwicklungsland?

Die Zahl der Bundesbürger, die zumindest gelegentlich online gehen, steigt. Laut (N)onliner-Atlas sind 60,2 der Bundesbürger in den letzten zwölf Monaten online gewesen. Ein gutes Ergebnis, mag man denken. Doch es sagt nichts über die Intensität und Art der Internetnutzung aus. Auch nicht über generelle Einstellung der Bevölkerung zum World Wide Web. Besonders in den letzten Tagen und Wochen wurde deutlich, dass sich Deutschland genau hier zu einem Problemfall entwickeln könnte.

Online-Aktivitäten umfassen mehr als das Schreiben von E-Mails und das Suchen nach dem Busfahrplan. Gerade die zahlreichen unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefassten Dienste eröffnen Nutzern neue Möglichkeiten zur Interaktion, Kommunikation, Problemlösung und Erleichterung des Alltags. Erschreckend viele Bundesbürger zeigen jedoch wenig oder kein Interesse an den neuen Angeboten, manch einer tut sein Desinteresse und seine Ablehnung auch ohne Scham in aller Öffentlichkeit Kund. » weiterlesen

iPhone-Hype in den USA erreicht den Siedepunkt

Noch zweimal Schlafen, dann ist für amerikanische Gadget-Freaks Weihnachten, Ostern, Neujahr, Geburtstag und mindestens sämtliche weiteren Feiertage gleichzeitig: Das Apple iPhone kommt endlich auf dem Markt. Der Hype war ja schon seit der Ankündigung des angeblich revolutionären Produkts im Januar unerhört, aber die Aufregung, die man derzeit hier in den USA erlebt, übertrifft wohl alles Dagewesene für ein Elektronikprodukt.

Seit etwa zwei Wochen kann man keine Zeitung mehr aufschlagen, in der nicht mindestens ein iPhone-Artikel vorkommt. Die meisten sind in leicht ironisch-abschätzigem Ton verfasst und weisen darauf hin, dass es ja diverse viel bessere Smartphones auf dem Markt gibt, dass das iPhone viel zu teuer ist, und überhaupt. Und man merkt immer zwischen den Zeilen, dass der Autor vor allem sauer ist, dass er nicht zum auserwählten Kreis derjenigen Journalisten gehört, die vorab ein iPhone zum Test erhalten haben.

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Nach dem großen Coup – wie geht es weiter mit Facebook?

Facebook hat sich für externe Applikationen geöffnet und damit alles richtig gemacht. Bereits jetzt ist Facebook DAS Social Network 2007. Doch der Erfolg wirft Fragen auf: Wann wird die bisher von verschiedenen Investoren getragene Plattform aufgekauft? Wird Facebook auch in Europa aktiv? Wie entwickelt sich dann das Verhältnis von Facebook und StudiVZ?

facebook_logo.gifVor einem Monat öffnete das Social Network Facebook seine Plattform für externe Entwickler. Bereits jetzt steht fest, dass dies ein unglaublich cleverer Zug des 24-jährigen Facebook-Chefs Mark Zuckerberg und seines Teams war. Mittlerweile stehen hunderte externe Applikationen bekannter Webanbieter zur Verfügung, die von Facebook-Nutzern komfortabel in das eigene Profil integriert werden können. Die Öffnung des Netzwerkes sorgte für ein enormes Medienecho, was die in letzter Zeit ohnehin schon stark steigenden Userzahlen explodieren lies. Die Statistiken von Alexa und Compete belegen dies. Laut Competes Schätzung wurde Facebook im Mai 2007 von 20 Millionen einzelnen Internetnutzern besucht. Zum Vergleich: Bei Big Player MySpace waren es 67 Millionen, bei YouTube 43 Millionen. Nach den gestern von Comscore veröffentlichten Zahlen lag Facebook im Mai sogar bei 47 Millionen (Dezember 2006: 22 Millionen) Besuchern. Die Tendenz ist eindeutig. » weiterlesen

Semantisches Web Teil 3:
konkrete Anwendungsbeispiele

Nachdem sich der letzte Teil der Semantic Web-Serie etwas mehr der Theorie widmete, stelle ich in diesem Beitrag einige Applikationen und Anwendungsbeispiele aus der Praxis vor, die auf Semantic Web-Ansätzen beruhen.

Obwohl die Verbreitung von semantischen Webanwendungen bei privaten Unternehmen immer mehr an Fahrt gewinnt, können dennoch hauptsächlich öffentliche Behörden als Vorreiter dieser neuen Technologie bezeichnet werden. So wie etwa die US-Raumfahrtbehörde NASA, welche ihre unglaublichen Datenbestände in mehr als 11 Rechenzentren verwaltet. Als wäre das nicht schon genug, liegen all diese unterschiedlichen Daten auch noch in allen möglichen und unmöglichen Formaten vor. Um diesem Problem Herr zu werden, bedient man sich immer öfter semantischer Web-Anwendungen.
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