Alle 521 Artikel von Marcel Weiß auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:
In den kommenden zwölf Monaten wird sich im Onlinevideo-Segment viel bewegen. Etablierte wie junge Internet- und Technologiefirmen werden versuchen, sich ein Stück vom neu zu verteilenden TV-Kuchen zu sichern. Ein Blick in die Glaskugel.
Fernsehen ist reif für die Disruption. Das ist zumindest die klare Ansage von Venture Capitalist Mark Suster, der die TV-Industrie im klassischen “Innovators Dilemma” gefangen sieht. Er ist mit seiner Einschätzung nicht allein. Von Microsoft mit der XBox und Kinect bis zu Google mit Google TV bringen sich die Internetgrößen in Position, um sich ein möglichst großes Stück vom neu zu verteilenden TV-Kuchen zu sichern. Auch um Apple verdichten sich die Gerüchte, dass in Kürze ein Apple TV mit integriertem Bildschirm auf den Markt kommen wird. Vollbild-Apps auf dem Fernseher sind bereits heute mit der Apple-TV-Box über einen Umweg möglich.
2012 erleben wir bestimmt nicht das Ende des Fernsehens. Doch der TV-Screen, TV-Inhalte und Videos werden dieses Jahr eine bedeutende Rolle im Netz einnehmen; sowohl was die Investments in Inhalte und Startups anbelangt, als auch hinsichtlich Neuentwicklungen in diesem Bereich.
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Entertainment For The Braindead ist ein weiteres Beispiel, wie Musik künftig online Verbreitung erfahren kann und die Künstler mit wenigen Mitteln eine Fanbasis aufbauen können.

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Wir haben bereits einige Male über neue Möglichkeiten für Musiker geschrieben, wie sie online Geld verdienen können und was sich nun durch das Internet (nicht nur für Musiker) verändert. Obwohl es einige Beispiele gibt, die das Gegenteil beweisen, wird immer wieder behauptet, dass etwa mit dem kostenlosen Weggeben von Musik und dem konsequenten Setzen auf das Web nur bereits erfolgreiche Musiker weiteren Erfolg haben können.
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Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenige nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 3).
Nach den Apps, die bei Martin Weigert und Markus Spath im täglichen Gebrauch sind, folgen nun die Apps, die Marcel Weiß und Andreas Göldi regelmäßig nutzen.
Andreas Göldi:
Hulu / Boxee
Wenn man in den USA wohnt (oder sich mit einem Proxy herumschlagen will), gibt es keine bessere Quelle für populäre Fernsehinhalte als Hulu, das jetzt auch in einer bequem per Fernbedienung zu steuernden Desktop-Applikation vorliegt.
Boxee bildet das Gegenstück für den Rest des Internets und bündelt allerlei Video- und Audioquellen. Seit einem Jahr zahle ich darum nicht mehr für Kabelfernsehen, sondern sehe mir alles auf einem an den Fernseher angehängten Mac Mini per Hulu und Boxee an.
LinkedIn
Natürlich bleibt XING das wichtigste Profi-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, aber im internationalen Umfeld kommt man nicht um LinkedIn herum. Die Website hat sich im letzten Jahr stark verbessert und öffnet sich immer weiter, zuletzt mit einer brauchbaren Twitter-Integration.
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Twitter
Twitter plant, innerhalb des nächsten Monats eine Werbeplattform zu starten.
» UPDATED: Twitter to Launch Ad Platform Soon – GigaOM
Google
Google sieht sich einer Antikartelluntersuchung seitens der EU-Kommission gegenüber.
» Google under investigation for alleged breach of EU competition rules – Telegraph
Sellaband
Sellaband, die Crowdfunding-Site für Musiker, ist pleite.
» Crowdfunding Site Sellaband Is Bankrupt – GigaOM
Netzneutralität
Kristian Köhntopp darüber, warum man ein Grundrecht auf Netzneutralität fordern soll.
Es entsteht aus einer Grundrechtsfusion: Wir haben das Recht zu Senden und das Recht zu Empfangen, das ergibt sich aus der Meinungs- und Rezipientenfreiheit. Wir haben das Recht auf Privatsphäre und das Recht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme. Das sind aber die Eckpunkte eines weiter reichenden Komplexes von zusammengehörenden Dingen, die am Ende das Recht des Menschen darstellen, andere Menschen zu finden und mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und mit Ihnen zu kommunizieren ohne daß sich ein Mittler dabei einmisch und diese Kommunikation belauscht, verhindert, verändert, beschränkt oder sonstwie darin eingreft.
» Grundrechtsfusion und ein Grundrecht auf Netzneutralität – Die wunderbare Welt von Isotopp
Tumblr vs. Posterous
Ars Technica vergleicht die beiden Blogsysteme.
» Tumblr vs Posterous: quick blogging showdown
Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an tipps.netzwertig at blogwerk.com
ACTA
heise fasst den geleakten Internetabschnitt des geplanten internationalen Abkommens ACTA zusammen.
» heise online – Netzsperren bleiben bei Anti-Piraterie-Abkommen ACTA auf der Agenda
Carta interviewt Michael Geist, Professor für Internetrecht, E-Commerce und Blogger, der an die Öffentlichkeit geratene ACTA-Dokumente sammelt und sich intensiv mit den von der Öffentlichkeit ausgeschlossenen Verhandlungen über das Abkommen beschäftigt.
» Michael Geist: „Selbst ACTA-Unterstützer sind für größere Transparenz“ — CARTA
Futurezone zum Thema:
In einer ungewöhnlich direkt formulierten Aussendung hat der oberste EU-Datenschutzbeauftrauftragte Peter Hustinx am Montag davor gewarnt, dass das Anti-Piraterie-Abkommen Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) tief in die Datenschutz- und Konsumentenrechte der EU-Bürger eingreifen könnte.
» EU-Datenschützer warnt vor ACTA – futurezone.ORF.at
Gemeingüter
Lesenswertes Interview mit Silke Helfrich über den Gemeingüter-Report.
Der Gemeingüter-Report ist eine Broschüre, die Lesespaß und Durchblick bringt in einer Debatte, die normalerweise als “komplex” bezeichnet wird. Sie behandelt Software und Saatgut, Medikamente und Waldkaffee, öffentliche Plätze und das Urheberrecht. Wir schreiben darüber, wie das alles zusammen geht.
» “Geistige Eigentumsrechte sind wie eine Enteignung der Menschen” – Interview mit Silke Helfrich über den Gemeingüter-Report bei Metronaut.de – Big Berlin Bullshit Blog
Groupon-Klone
DailyDeal übernimmt Teambon.
» Clone Wars VI: DailyDeal annektiert Teambon | Gründerszene
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Was wird in den nächsten Jahrzehnten passieren? Warum ist Deutschland gesellschaftlich auf das Kommende nicht vorbereitet?

Ein langer Weg.
Seit den ersten beiden Teilen (Teil 1, Teil 2) dieser Artikelserie ist einige Zeit vergangen. Das Netzsperrengesetz will die Regierung zwar nicht mehr so recht, unterschrieben ist jetzt aber und umgesetzt werden muss es demnach auch erstmal. Die deutsche Blogwelt hatte sich gefeiert ob des Erfolgs, aber nicht gemerkt, dass sie selbst kaum Einfluss auf den holprigen Verlauf hatte.
Die Situation hat sich inzwischen kaum verändert. Im Gegenteil, es ist noch ein bisschen schlechter geworden: Die Presseverlage haben mit dem Leistungsschutzrecht ihre Lobby-Maschinerie in Fahrt gebracht. In den Feuilletons tut man sich wie eh und je schwer mit dem Internet oder schreibt über die Auswirkungen des Internets auf das Gehirn – was dem Netz gleichzeitig mehr Macht zugesteht, als es aktuell hat und die aktuelle Situation und die stattfindenden Veränderungen auf eine eigenartige Weise gleichzeitig ausgeblendet.
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Warum sollte man online zu Themen seiner Branche aktiv sein? Weil es die eigenen Karrieremöglichkeiten verbessert, wenn andere leicht entdecken können, was man kann und weiß.

Wie fällt man in der Masse auf?
Vor kurzem hatte Martin Weigert hier auf netzwertig.com über die Bedeutung von Selbstmarketing geschrieben. So gibt es zunehmend Branchen, in denen Auffindbarkeit zum guten Ton
gehört:
Wer online unsichtbar ist, hat zukünftig im beruflichen Kontext pauschal ausgedrückt schlechtere Karten. Denn er oder sie verpasst dadurch, eine in steigendem Maße vorhandene Erwartungshaltung zu erfüllen.
Von Personen in gewissen Branchen, zum Beispiel Kommunikation, Marketing, Medien, erwarte ich schon heute, bei einer Google-Suche nach ihrem Namen Profile auf Geschäftsnetzwerken, einen Twitter-Account sowie ein Blog zu finden. Tauchen stattdessen lediglich einige unbrauchbare Resultate von Personensuchmaschinen auf, werte ich dies automatisch als negatives Zeichen (nichts gegen Personensuchmaschinen).
Der Artikel hat eine lebhafte Diskussion hervorgebracht. Einige Leser waren der Meinung, dass in den meisten Branchen Auffindbarkeit nicht erforderlich ist. Andere meinten, wer bei der Arbeit gute Leistung erbringt, hat dieses ganze Social-Media-Gedöns nicht nötig.
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Worauf sollten App-Entwickler bei der Ressourcenzuteilung für die Entwicklung für iPhone und iPad achten? Der Entwickler Marco Arment hat sich dazu Gedanken gemacht.

Marco Arment ist der Chefentwickler des erfolgreichen Mikroblogging-Dienstes Tumblr. In seiner Freizeit entwickelt er außerdem den erfolgreichen Bookmarkingdienst Instapaper. Für letzteren Dienst hat Arment eine viel gelobte iPhone-Applikation geschrieben. Kein Wunder also, dass er wie Tausend andere App-Entwickler sich Gedanken macht, wie er mit dem kommenden iPad umgehen soll.
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Netzsperren
Frankreich bekommt ein Netzsperrengesetz.
Provider [sollen] auf Anordnung der Behörden und mit Billigung eines Richters entsprechende Webseiten für den Zugriff sperren.
» heise online – Frankreichs Nationalversammlung segnet Netzsperren ab
Veoh
Die gut finanzierte Videosite Veoh schließt ihre Tore.
» Video Site Veoh Lays Off Staff, Plans Bankruptcy Filing | MediaMemo
Google Maps Labs
Google Maps bekommen Labs zum Testen neuer Features.
» New: Google Maps Labs
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Google
Google wird zum Internetprovider und will ein experimentelles Glasfasernetz mit 1GBit/s in ausgewählten us-amerikanischen Städten anbieten.
» heise online – Google plant Glasfasernetz-Projekt
GMX
Wer ein kostenloses E-Mail-Postfach bei GMX nutzt, ist nach dem Login ungeschützt. Nach der Anmeldung wird die Session gegenwärtig nicht weiter mit SSL verschlüsselt, sagte ein Unternehmenssprecher Golem.de. Möglicherweise umfangreiche persönliche Daten gehen so auch unverschlüsselt an den Adserver von GMX.
» E-Mail-Zugang bei GMX nach dem Login unverschlüsselt – Golem.de
Google Buzz
Google Buzz wurde gestern für die Mehrheit der GMail-Nutzer freigeschaltet. Viele fragen sich nun, wie sie die Buzz-Benachrichtigungen aus ihrer Inbox entfernen können. Markus Angermeier erklärt, wie es geht.
» Buzz-Notifikations-E-Mails aus der GMail-Inbox per E-Mail-Filter filtern | kosmar
Auch Lifehacker erklärt das Vorgehen anhand von Screenshots. Google Buzz kann man auch vollständig aus GMail entfernen.
» Hide/Remove Google Buzz Updates from Your Gmail Inbox – google buzz – Lifehacker
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