Martin Weigert

netzwertig.com-Autor Martin WeigertMartin, gebürtiger Berliner, hat Wirtschaftskommunikation studiert und beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit dem Internet. Neben neuen, innovativen Web-Startups behält er die generelle Entwicklung des Web (2.0) im Auge und betrachtet dabei gerne Auswirkungen auf das Marketing. Martin gründete im März 2007 zusammen mit Michael Osl das Blog zweinull.cc, welches im Mai 2008 Teil von netzwertig.com wurde.

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Alle 683 Artikel von Martin Weigert auf netzwertig.com:

Überarbeitete Homepage:
Facebook versteckt Link zum Abmelden

Martin Weigert, 6. Februar 2010 um 10.27 Uhr , 20 Kommentare Kommentare

Facebook hat seine Homepage überarbeitet. Und dabei kurzerhand den Link zum Abmelden in ein Untermenü abgeschoben.

Facebook
Facebook
Pünktlich zu seinem sechsten Geburtstag ist Facebook gerade dabei, seinen nunmehr 400 Millionen Nutzern nach und nach eine neue Homepage zu präsentieren. Seit heute habe auch ich Zugriff auf diese.

Anders als bei frühere Relaunches handelt es sich diesmal hauptsächlich um optische Veränderungen. So wandert die bisher am unteren Seitenrand platzierte Taskleiste in die linke Navigationsleiste, von wo aus ab sofort auf gespeicherte Applikationen zugegriffen werden kann. Zudem zeigt Facebook dort nun die Freunde an, die gerade online sind und für einen Chat zur Verfügung stehen.

Neu ist außerdem das “Application Dashboard” unter dem Link “Anwendungen” in der linken Spalte. Dort listet das Social Network nicht nur die Apps auf, die von mir in der letzten Zeit aktiv verwendet wurden, sondern präsentiert auch eine Übersicht über kürzlich eingesetzte Applikationen meiner Kontakte.

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Journalismus 2.0:
Ist ein Umdenken bei Kommentaren notwendig?

Martin Weigert, 3. Februar 2010 um 9.50 Uhr , 43 Kommentare Kommentare

Nachrichtensites und gut besuchte Blogs kennen das: Aus einer sachlichen Kommentardiskussion wird ein Schlachtfeld. Bringt dies den Journalismus 2.0 wirklich weiter?

Schlachtfeld Kommentare
Schlachtfeld Kommentare
Ausufernde Kommentardebatten streitsüchtiger Leser haben das beliebte AOL-Technikblog Engadget gestern dazu veranlasst, die Kommentarfunktion für einige Tage zu deaktivieren. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich so einen Schritt nicht nachvollziehen kann. Jeder, der über einen längeren Zeitraum hinweg ein Blog betreibt, wird schon einmal miterlebt haben, wie eine Diskussion aus dem Ruder gerät. Je häufiger dies geschieht, desto weniger Spaß macht es, sich mit den Kommentaren auseinanderzusetzen.

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Mobiles Internet:
4 mobile Anwendungen
mit Potenzial für 2010

Martin Weigert, 2. Februar 2010 um 13.40 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Vor einem Jahr widmete ich mich in einem Artikel vier Anwendungen für das mobile Internet, deren Start ich mir für 2009 erhoffte. Zeit, Bilanz zu ziehen.

Anfang des vergangenen Jahres war bereits abzusehen, dass 2009 das Jahr des mobilen Webs werden würde. Meinen damaligen Artikel eröffnete ich folgendermaßen:

In diesem Jahr wird das mobile Internet endlich seinen großen Durchbruch erleben. Angetrieben von immer günstigeren Datentarifen sowie der Popularität des iPhones, aber auch durch den zu erwartenden Erfolg von Googles Handy-Betriebssystem Android und den allgegenwärtigen App Stores (z.B. von Blackberry und Palm), werden immer mehr Mensch gefallen an den nützlichen Surfphones finden.

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Roodle-Exit über eBay:
Was lief da falsch?

Martin Weigert, 25. Januar 2010 um 22.05 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Der überzeugende Fotosharing-Dienst Roodle wird bei eBay verkauft. Trotz idealer Voraussetzungen kam der Service nicht weit über die Startlinie hinaus.

Roodle
Roodle
Es kommt oft vor, dass gescheiterte Startups ihren letzten Ausweg in einem Verkauf über eBay suchen. In der Regel berichten wir nicht darüber. Die heute gestartete Auktion von Roodle ist jedoch einen Bericht wert.

Bei Roodle können Nutzer kostenlos Bilder mit Freunden tauschen. Das Alleinstellungsmerkmal des Dienstes ist seine Einfachheit: Mein Roodle-Review vom April 2008 trägt die Überschrift “Fotosharing, das selbst eure Großmutter beherrscht“.

Roodle setzt darauf, sämtliche Einstiegshürden zu entfernen, die Durchschnittsuser und wenig versierte Internetnutzer vom Einsatz anderer Fotosharing-Plattenformen abhalten. Über die gefällige und übersichtliche Oberfläche haben sie nach einer Registrierung, die kaum als solche wahrzunehmen ist, die Möglichkeit, Bilder in ein Album hochzuladen und diese über einen kryptischen, aber statischen Link mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern zu teilen. Sofern aktiviert, können Eingeladene weitere Fotos zur Galerie hinzufügen. Alben lassen sich anschließend als zip-Archiv heruntergeladen.

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Social Web:
Über Konkurrenz und den Nutzen
für die User

Martin Weigert, 25. Januar 2010 um 10.53 Uhr , 16 Kommentare Kommentare

Wettbewerb belebt das Geschäft und ist im Interesse der Verbraucher, so heißt es meist. Doch trifft das, was in der traditionellen Wirtschaft seine Gültigkeit hat, auch im Social Web zu?

Konkurrenz
Konkurrenz
In meinem Artikel zu Gowalla und Foursquare kam es in den Kommentaren zu einer kleinen Diskussion rund um mögliche positive Auswirkungen von Wettbewerb im Bereich (mobiler) sozialer Netzwerke auf Innovation und die Nutzer. Ich möchte das Thema gerne noch einmal aufgreifen und in diesem Beitrag näher beleuchten. Denn anders als in der klassischen Wirtschaft, wo Konkurrenz grundsätzlich als positiv für den Markt und die Konsumenten angesehen wird, ist die Situation im Social Web etwas komplizierter.

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Musikdownloads:
Amazon MP3 bringt Android-App

Martin Weigert, 21. Januar 2010 um 16.01 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Amazon bietet seit heute eine Android-Applikation seines digitalen Musik-Downloadshops Amazon MP3. Besitzer von Android-Mobiltelefonen haben durch sie Zugriff auf rund zehn Millionen kostenpflichtige MP3-Downloads.

Im April 2009 brachte Amazon seinen bis dahin nur in den USA verfügbaren MP3-Downloaddienst Amazon MP3 nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Zum Start gab es dort rund fünf Millionen DRM-freie Songs zum kostenpflichtigen Herunterladen.

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Gowalla und Foursquare:
Gemeinsam seid ihr stark

Martin Weigert, 16. Januar 2010 um 13.07 Uhr , 26 Kommentare Kommentare

Die zwei ortsbasierten Social Networks Gowalla und Foursquare begeistern die Social-Web-Gemeinde. Beide haben Stärken und Schwächen. Am stärksten wären sie gemeinsam.

Gowalla und Foursquare
Gowalla und Foursquare
Seit mehreren Monaten nutze ich wie viele andere Social-Web-Enthusiasten Gowalla und Foursquare auf meinem iPhone, um virtuell an Orten einzuchecken, an denen ich mich gerade aufhalte. Lange Zeit konnte ich mich nicht entscheiden, welcher der beiden Dienste mir besser gefällt.

Zudem war und ist immer noch unklar, wer am Ende bessere Chancen hat, Netzwerkeffekte zu erreichen – die Grundvoraussetzung für einen Durchbruch in den Internet-Mainstream. Somit habe ich bisher ganz einfach beide Applikationen parallel eingesetzt, um damit in Restaurants, Bars, Clubs oder anderen relevanten Locations einzuchecken. Doch ein Optimalzustand ist dies natürlich nicht.

Gowalla und Foursquare sind sich unheimlich ähnlich. Die Unterschiede liegen in Details und einzelnen Teilfunktionen. Das Nutzungsszenario, der Prozess des Eincheckens sowie die Informationsbeschaffung über die Aufenthaltsorte meiner Freunde sind nahezu identisch.

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Medienwandel:
Warum sich die Filmindustrie keine Sorgen machen muss

Martin Weigert, 15. Januar 2010 um 10.45 Uhr , 32 Kommentare Kommentare

Geht es um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Medienwelt, werden Musik- und Filmwirtschaft oft ähnliche Schicksale nachgesagt. Dabei kann die Filmindustrie eigentlich deutlich zuversichtlicher in die Zukunft blicken.

Die Musikindustrie war der erste Arm der Medienbranche, welcher von der Digitalisierung gründlich auf den Kopf gestellt wurde. Spätestens mit dem Aufkommen von Napster um die Jahrtausendwende herum entwickelte sich das illegale Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Songs und Alben zu einem Massenphänomen.

Vergleichsweise geringe Dateigrößen sowie ein Qualitätsunterschied zwischen CD und MP3, der nur von relativ wenigen, audiophilen Musikliebhabern wahrgenommen und geschätzt wurde, sorgten für einen dramatischen Strukturwandel, auf den die Plattenfirmen in keiner Weise vorbereitet waren.

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Social Networks:
Facebooks Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen

Martin Weigert, 12. Januar 2010 um 20.58 Uhr , 29 Kommentare Kommentare

Facebooks Auswirkung auf Dating und Beziehungsleben können nicht überschätzt werden. Eine Bestandsaufnahme.

Kuss
Kuss
Mit über 350 Millionen Mitgliedern spielt Facebook für den Alltag vieler Menschen eine immer größere Rolle. Entsprechend intensiv werden allerorts die Konsequenzen diskutiert, welche die Ausbreitung des Social Networks mit sich bringt. Meist stehen Fragen zu Datenschutz und Privatsphäre, zu den Auswirkungen auf die Werbe- und Medienindustrie oder zur angeblichen sozialen Isolierung durch zu intensives Netzwerken im “Cyberspace” im Vordergrund.

Besonders spannend und wichtig ist in meinen Augen jedoch ein anderer, weniger häufig debattierter Aspekt, nämlich die Folgen der Verbreitung von Facebook (und anderer, ähnlicher sozialer Netzwerke) auf zwischenmenschliche Beziehungen. Facebook greift tief in die kommunikativen und psychologischen Vorgänge ein, die sich von der Anbahnung über das Bestehen bis hin zum Ende von Liebesbeziehungen abspielen.

Es lassen sich grundlegende Veränderungen der bisher gültigen Prozesse im Dating- und Beziehungsbereich beobachten, ausgelöst von den neuen technischen Möglichkeiten, die Facebook seinen Nutzern bereitstellt, um miteinander zu kommunizieren – und sich gegenseitig zu überwachen.

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Webdienste:
Apps, die wir täglich nutzen (Teil 1)

Martin Weigert, 8. Januar 2010 um 13.40 Uhr , 18 Kommentare Kommentare

Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenigen nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 1).

Apps, die wir täglich nutzen
Apps, die wir täglich nutzen
Michael Arrington hat bei TechCrunch seine jährliche Liste der von ihm täglich eingesetzten Web- und Softwareprodukte veröffentlicht – eine Idee, die wir gerne aufgreifen. Ich mache heute den Anfang, die Favoriten des restlichen netzwertig.com-Teams folgen in den nächsten Tagen.

Hier kommen 23 Tools, ohne die mein Internetalltag derzeit nicht vollständig wäre:

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