Martin, gebürtiger Berliner, hat Wirtschaftskommunikation studiert und beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit dem Internet. Neben neuen, innovativen Web-Startups behält er die generelle Entwicklung des Web (2.0) im Auge und betrachtet dabei gerne Auswirkungen auf das Marketing. Martin gründete im März 2007 zusammen mit Michael Osl das Blog zweinull.cc, welches im Mai 2008 Teil von netzwertig.com wurde.
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Alle 487 Artikel von Martin Weigert auf netzwertig.com:
Spotify ist wie iTunes, nur kostenlos und in der Cloud. Die Anzeichen mehren sich, dass der offizielle Start des schwedischen Startups bevorsteht.
Spotify
Auf keinen Webservice warte ich derzeit so gespannt und erwartungsvoll wie auf Spotify. Das Startup aus Stockholm hat eine Desktop-Applikation entwickelt, die legal, kostenlos und on Demand Musik streamt. Spotify ist somit eine Art cloudbasiertes iTunes. Jeder, der das Tool in Aktion gesehen hat, wird diesen Vergleich nicht für unangemessen halten.
Das von Spotify entwickelte Verfahren zur Übertragung von Musik, eine Kombination aus P2P- und Serverstreaming, ermöglicht das blitzschnelle Abrufen beliebiger Songs. Selbst mit sehr langsamen Internetverbindungen entsteht so der Eindruck, die angehörten Titel befänden sich nicht im Netz, sondern lokal auf dem Rechner. Spotify folgt dem Trend zum Cloud Computing, ohne dass Nutzer dabei auf das gewohnte Look & Feel und die Benutzerführung einer Desktop-Musikanwendung verzichten müssen.
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Sämtliche Informationen und Tipps zu Produkten an einer zentralisierten Stelle, von Nutzern zusammengetragen - das verspricht produki. Und der Dienst befindet sich auf einem guten Weg.
Wer sich ein neues Mobiltefon, Notebook oder ein anderes Gadget zulegen möchte, hat mitunter viele Fragen zu seinem Zielobjekt: Was kann es, was kann es nicht? Wo liegen die Stärken? Wo die groben Schwächen? Auch will man Informationen aus erster Hand, am liebsten von Besitzern des entsprechenden Produktes.
Dummerweise ist das Angebot an Shopping-Ratgebern und Sites mit Produktbewertungen im Netz so groß, unübersichtlich und verstreut, dass zumindest ich mich aus Bequemlichkeit meist auf die Reviews bei Amazon verlasse - mit dem Risiko, dadurch meine Kaufentscheidung auf nicht repräsentativen Einzelmeinungen zu basieren.
Mit produki soll sich das ändern. Der gerade in geschlossener Beta-Phase gestartete Dienst aus Königswinter bei Bonn will mit einem Produkt-Wiki Tipps und Informationen zu Produkten an zentraler Stelle speichern und setzt dabei - wie für ein Wiki üblich - auf User Generated Content. Nutzer können nach Produkten (vorrangig Elektronik) suchen, neue Geräte eintragen, Fragen zu selbigen stellen und beantworten, auf externe Informationen und Tests verweisen sowie Vor- und Nachteile auflisten.
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Mit picabee aus München können Nutzer online Fotos verwalten und sich diese kostenlos entwickeln und nach Hause schicken lassen. Die Vermarktung der Fläche neben den Fotos macht’s möglich. Ein Geschäftsmodell nicht ohne Risiko.
Wenn ein junges Webunternehmen sein Geschäftsmodell ausschließlich auf der Vermarktung von Anzeigenplätzen aufbaut und darüber hinaus ein physisches Gut produzieren und deutschlandweit versenden will, ohne dafür vom Nutzer Geld zu verlangen, dann muss man dies mit einer gesunden Portion Skepsis betrachten. Und trotzdem hat die Idee von picabee (gefunden bei Handelskraft) ihren Reiz. Das Münchner Startup lässt registrierte User Fotos hochladen, die anschließend kostenfrei entwickelt und nach Hause geliefert werden.
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Wie werden Finanzkrise und Konjunkturschwäche das Internet und seine Startups treffen? Welche Chancen ergeben sich aus der aktuellen Entwicklung? Eine Analyse der Zukunftsaussichten für Onlinedienste und das Web 2.0.
Wall Street
Als in der vergangenen Woche die Finanzkrise ihren bisherigen Höhepunkt erreichte und auf einen Schlag 2,3 Billionen Dollar vernichtet wurden, blieb es in der Blog- und Web-2.0-Szene auffallend ruhig. Im Vergleich zu der exzessiven und teilweise von weltuntergangsähnlichen Szenarien geprägten Berichterstattung der großen Onlinezeitungen hielten sich die Blog-Beiträge zum Thema in Grenzen. Auch in meinem Twitter-Stream widmete man sich zumeist den üblichen Erlebnissen und Banalitäten des Alltags.
Obwohl es zu begrüßen ist, dass die internationale Blog- und Tech-Szene angesichts der turbulenten und bedenklichen Ereignisse nicht sofort in kollektiven Pessimismus verfällt, stellt sich dennoch die Frage, wie sehr das Web 2.0 und seine Startups von den Folgen des sich ankündigenden Wirtschaftsabschwungs betroffen sein werden.
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Ab sofort können Nutzer des Musik-Startups tunesBag nicht nur Titel online speichern und anhören, sondern auch wieder herunterladen. Dem Backup der persönlichen Musiksammlung im Netz steht (fast) nichts mehr im Weg.
Dienste zum Speichern und Teilen der persönlichen Musiksammlung im Netz hatten bisher einen entscheidenden Haken: In der Regel war kein Herunterladen der dort abgelegten Songs möglich. Damit wollten die Anbieter Urheberrechtsverletzungen vorbeugen. tunesBag, ein österreichisches Startup, das ich im März vorgestellt habe, prescht nun vor und öffnet das Angebot für Transfers in beide Richtungen.
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Facebook will zum Betriebssystem im Web werden. Neue Funktionselemente, die an das heimische Betriebssystem erinnern, verdeutlichen dies.
Facebooks Ambitionen, zu einer Art Betriebssystem im Web zu werden, sind bekannt. Bereits die initiale Version der neuen Benutzeroberfläche war ein Schritt in diese Richtung. Seit einigen Tagen aber besteht endgültig kein Zweifel mehr daran, welches Gefühl Mark Zuckerberg und sein Team den über 100 Millionen aktiven Mitgliedern geben wollen: die Vertrautheit des heimischen Desktops, kombiniert mit den Vorteilen eines sozialen Netzwerks.
Nach einer neuerlichen Überarbeitung des Facebook-Interfaces erinnert die Leiste, die bisher für Facebook Chat reserviert war und bei jedem Seitenaufruf innerhalb von Facebook am unteren Rand erschien, nun stark an die Taskleiste gängiger Desktop-Betriebssysteme. Ein Klick auf den links platzierten Menüpunkt “Anwendungen” öffnet ganz im Stil von Windows eine Liste mit allen installierten Applikationen. Außerdem lassen sich sechs Shortcuts zu häufig eingesetzten Anwendungen in der Leiste ablegen - eine Reminiszenz an die Windows-Schnellstartfunktion.
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72 neue Startups und Unternehmen gaben sich bei der DEMOfall08 Technologie-Konferenz die Klinke in die Hand. Nach den in Teil 1 vorgestellten Diensten stellen wir drei weitere besonders interessante Dienste vor.
Koollage
Bei Koollage kann jeder in wenigen Minuten handliche Pakete mit beliebigen, kommentierbaren Webinhalten schnüren. Diese so genannten “Pods” können anschließend mit anderen Koollage-Nutzern oder per E-Mail geteilt werden . Alternativ besteht die Möglichkeit, seinen Pod per iframe-Code bei einem von zahlreichen Social-Web-Diensten oder im eigenen Blog zu veröffentlichen.
Pods ähneln einer Slideshow, in der man vor und zurück navigieren kann. Jeder Slide (hier “Frame” genannt) enthält eine bestimmte Art von Inhalt oder Funktion. User können diverse Typen von Rich Media Content integrieren, so zum Beispiel Videos, Musik, Bilder, RSS-Feeds, Karten, Spiele oder Suchergebnisse. Auch der Einbau von HTML und JavaScript ist möglich. Einen Beispiel-Pod gibt es hier zu sehen.
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72 neue Startups und Unternehmen gaben sich bei der DEMOfall08 Technologie-Konferenz die Klinke in die Hand. Wir stellen in zwei Artikeln fünf besonders interessante Dienste vor.
Neben TechCrunch50 stieg in dieser Woche mit DEMOfall08 in den USA eine weitere Konferenz rund um Startups und neue Technologien. Innerhalb von drei Tagen wurden 72 neue Produkte und Services präsentiert.
Wir stellen euch insgesamt fünf Dienste vor, die aufgefallen sind. Den Anfang machen Xumii, eine Applikation, die Social Networks und Messaging-Dienste auf’s Mobiltelefon holt, und ffwd, eine ‘persönliche Fernbedienung’ für Webvideos. Viel Spaß beim Ausprobieren!
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Der Musikdienst simfy setzt die Strategie fort, seine Funktionen bei anderen Webangeboten zu integrieren - und ist damit nicht allein.
simfy, der innovative Dienst zum Speichern und Teilen der eigenen Musiksammlung im Netz, forciert seine Strategie das Wachstums durch externe Distribution seines Angebotes. Nachdem die Macher der Site im Mai die tiefgehende Integration in das knapp 30 Millionen Mitglieder zählende Social Network Piczo verkündete, ist simfy ab sofort auch für alle Nutzer des kostenlosen Homepagebaukastens Jimdo sowie für Premium-Mitglieder des sozialen Netzwerks stayblue möglich.
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Wer das Social Web intensiv nutzt, muss viel Zeit investieren, um zu schauen, was es bei den bevorzugten Diensten Neues gibt. Totiki Me ist ein frisch gestarteter Benutzerkonten-Aggregator für Windows, der hilft, den Überblick zu behalten.
Je größer die Zahl der von uns genutzten Social-Web-Angebote ist, desto mehr Zeit beanspruchen diese in unserer regelmäßigen Surf-Routine. Dann heißt es nämlich, jede Site anzusurfen und nach neuen Nachrichten, Kontaktanfragen oder Pinnwand-Einträgen zu schauen. Viele Dienste bieten zwar Benachrichtigungsmails, aber bis auf wenige Ausnahmen weisen diese lediglich auf Ereignisse hin, ohne die eigentliche Mitteilung zu enthalten. Anschließend ist somit trotzdem ein manuelles Einloggen beim entsprechenden Web-2.0-Service notwendig.
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