Markus (Jahrgang 69) ist Ethnologe, Programmierer und allgemeine Webnuss. Seit 2004 klickt er reflexartig auf jeden Signup-Button jedes neuen Webdienstes, über den er stolpert, und bloggt darüber auf hackr.de. Anwendungen, die das strenge beta-Kriterium erfüllen, dokumentiert er im Museum of Modern Betas, das mit mehr als 5.000 archivierten Seiten wohl eines der vollständigsten Verzeichnisse von frühen Webstartups aus der ganzen Welt ist. 2007 war er Editor für blognation Germany.
Neben dem Betatesten liebt er Listen und Luhmann, gibt Unsummen für Vinyl aus, und ist Erfinder der next-action-Bälle, einem auf Papier basierenden Produktivitätssystem. Markus lebt in Wien und in Frankfurt und ist erreichbar unter

Alle 996 Artikel von Markus Spath auf netzwertig.com:
Upcload
deutsche-startups hat Upcload zum Startup des Jahres gekürt.
Gesucht wurde ein Start-up, das in den vergangenen Wochen und Monaten ein echter Hingucker war oder einen Trend gesetzt hat. Upcload ist dies gelungen.
» Upcload ist das Start-up des Jahres
Couchfunk
Couchfunk (unser Review) gibt es jetzt auch für das iPhone und als Webanwendung.
» Couchfunk
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Paid Content
Ein weiteres Beispiel für die Bezahlbereitschaft für Inhalte, wenn man es richtig anstellt: Johnny Haeusler stürmt mit 15 Kurzgeschichten die Kindle-Charts.
Nicht zuletzt ist diese eBook aber auch ein Social-Media-Experiment. Ich werde euch auf allen Kanälen damit auf den Wecker gehen und bin gespannt, ob das für den Verkauf wirklich etwas bringt, oder ob ihr mich einfach nur überall aus euren Freundeslisten schmeißt.
» I live by the river! – 15 Geschichten
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So.cl
Und Microsoft testet mit So.cl die Bereitschaft von Studenten, sich einem weiteren sozialen Netzwerk anzuschliessen.
Es soll Studenten die Möglichkeit geben, mit Gleichgesinnten zu netzwerken und nützliche Informationen schnell zu teilen, um so das Lernen innerhalb und außerhalb der Hörsäle zu verändern.
» Microsoft öffnet sein soziales Netzwerk
» Microsoft im neuen Jahrtausend – erste Eindrücke So.Cl
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit: Shapecatcher – Zeichen zeichnen; talkexplorer – Konversationsnetzwerke visualisieren; und futureVPS – granulare vServer.
Shapecatcher ist ein nettes Tool, das visuell beim Finden von Schriftzeichen hilft. Man zeichnet das gesuchte Zeichen in den dafür vorgesehenen Bereich und Shapecatcher läuft los und fängt alle im Unicode-Standard bekannten Zeichen, deren Form der Zeichnung entspricht. Das funktioniert erstaunlich gut, auch für komplexere Zeichnungen gibt es häufig überraschend ähnliche Schriftzeichen. That’s about it, stundenlanger Spaß ist aber garantiert.
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Zeitgeist
So hat die Welt gesucht: Google hat den Zeitgeist des Jahres auf Basis der Suchanfragen extrahiert und in einer Fülle an Listen und Grafiken visualisiert.
» Zeitgeist 2011
Paid Content
Schönes Beispiel für die latente Bezahlbereitschaft für Inhalte, wenn man es richtig anstellt:
das heisst obwohl, oder besser weil [Louis C.K.] seinen film ohne kundenverarschung und technischen nutzungsbehinderungen die man gemeinhin DRM nennt verkauft und es sicherlich ein leichtes wäre sich auch mühlos eine kostenlose kopie zu besorgen, waren über 110tausend leute bereit, fünf dollar zu bezahlen.
» kostenloskultur
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— C36daily — Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein. — Textanzeige —
ACTA
Der Rat der Europäische Union hat das Anti-Counterfeiting Trade Agreement abgesegnet.
Damit liegt die Entscheidung über die Annahme des Vertrags durch die Europäische Union nun beim Europäischen Parlament. Der Prozess bis zur dortigen Abstimmung wird noch einige Monate dauern
» ACTA passiert den EU-Rat
Sharing
Clearspring hat umfangreiche Daten zu unserem Geshare veröffentlicht. Mit 52% des gesamten Kuchens liegt Facebook doch deutlich vor Twitter (13%).
» Facebook Makes Up 52% of Sharing on the Web
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Guttenberg
Auch nicht schlecht: Karl-Theodor zu Guttenberg wurde von EU-Kommissarin Neelie Kroes als Berater in Sachen Internetfreiheit angeheuert.
Ausgerechnet Guttenberg, der bislang nur für Vorstöße zur Einschränkung der Netzfreiheit zu haben war, und auch das augenscheinlich nicht aufgrund von Sachkompetenz, sondern von Opportunismus, soll nun qualifiziert sein, sich für das Netz als Freiheitswerkzeug in Unterdrücker-Regimes einzusetzen?
» Zensor, Kopierer und jetzt Freiheitskämpfer
» Der sehr talentierte Herr zu Guttenberg
» Guttenberg Freiherr für Internet-Freiheit
rara
Mit rara gibt es einen weiteren On-Demand-Streaming-Dienst.
Das in London sitzende rara.com verfügt über Lizenzabkommen mit allen Majors sowie größeren Indie-Labels
» rara.com
» rara.com: Neuer On-Demand-Streaming-Dienst für 99 Cent die ersten 3 Monate
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Open Data
Die EU hat eine Strategie zur nachhaltigen Förderung von Open Data in Europa vorgestellt.
» European Commission introduces Open Data strategy for Europe
Blogging
Und die Niederlande finanziert Backup-Netze für Blogger in autoritären Systemen.
Rosenthal sagte, das niederländische Projekt werde sich konkret mit Back-Up-Lösungen für unterbrochene Verbindungen zum Internet befassen. Außerdem sollten Dissidenten Sicherheitstrainings erhalten und Blogger in die Lage versetzt werden, sich für ein freies Netz einzusetzen.
» Niederlande finanziert Back-Up-Netze für Blogger
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Google Currents
Mit Google Currents macht sich Google – derzeit leider nur in den USA – auf die Spuren von Flipboard:
Die Inhalte werden in einer für Smartphones und Tablets optimierten Form dargestellt, auch offline und derzeit kostenlos und werbefrei. Google zeigt damit, wie Magazine für Tablets und Smartphones aus seiner Sicht aussehen sollten.
» Google zeigt, wie ein digitales Magazin aussehen sollte
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LocalUncle
Der LocalUncle erweitert sein Konzept und will lokale Antworten in Echtzeit liefern.
LocalUncles Ansatz ist, dass Nutzer per Geolocation Fragen an spezifische Orte koppeln können.
» LocalUncle liefert lokale Antworten in Echtzeit
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Die Weihnachtszeit naht, dieses Mal also ein Geschenke-Special mit: Kaributu – überraschende Geschenke finden; Givester – eine Geschenksuchmaschine; und Mitbringen – Partys und Events planen.
Kaributu ist ein kleiner Dienst, der den Prozess des Schenkens radikal vereinfacht, indem es die mühsame Phase des Geschenkefindungsprozesses eliminiert. Das Geschenk wird nämlich von Kaributu individuell ausgewählt, aber sowohl Sender als auch Empfänger sehen es erst, wenn es angekommen ist. Wer sich wie ich schon im Supermarkt schwer tut, die passende Milch auszuwählen, für den ist das vielleicht die ideale Entlastung. Mit 15 Euro ist das Risiko auch noch kalkulierbar, das Sortiment wirkt allerdings auch noch überschaubar. Interessanterweise funktioniert Kaributu ausschließlich via Facebook.
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SchülerVZ
Holtzbrinck spendiert dem SchülerVZ eine Art Hot or Not Klon namens Top oder Flop, bei dem sich die Schüler gegenseitig bewerten können.
Wer auch nur einen Schimmer davon hat, was an Schulen teilweise los ist, wie oft das Thema „Mobbing“ – nicht nur, aber verstärkt im Netz – leider auf dem Plan der Schüler, Lehrer und Eltern steht, […] der muss spätestens bei einer solchen Idee am Verantwortungsbewusstsein der SchülerVZ-Betreiber zweifeln.
» SchülerVZ: Flop
Gutenberg-Galaxis
Apropos Schüler: Martin Lindner sinniert über das Verhältnis des Bildungssystems zu neueren Technologien:
Die Google-Galaxis schreddert alle starren Textblöcke. Das Wissen kommt in Fluss. Seitdem kann jede/r Texte finden, kopieren, bearbeiten, schreiben, verbreiten, teilen und kommentieren, jetzt und sofort. Ein Textuniversum, das nicht mehr aus Büchern und Aufsätzen besteht, sondern aus immer kleiner werdenden Paragrafen: ein Häppchen, ein Bit.
» Bildung nach dem digitalen Klimawandel
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