Markus Spath

netzwertig.com-Autor Markus SpathMarkus (38) ist Ethnologe, Programmierer und allgemeine Webnuss. Seit 2004 klickt er reflexartig auf jeden Signup-Button jedes neuen Webdienstes, über den er stolpert, und bloggt darüber auf hackr.de. Anwendungen, die das strenge beta-Kriterium erfüllen, dokumentiert er im Museum of Modern Betas, das mit mehr als 5.000 archivierten Seiten wohl eines der vollständigsten Verzeichnisse von frühen Webstartups aus der ganzen Welt ist. 2007 war er Editor für blognation Germany.

Neben dem Betatesten liebt er Listen und Luhmann, gibt Unsummen für Vinyl aus, und ist Erfinder der next-action-Bälle, einem auf Papier basierenden Produktivitätssystem. Markus lebt in Wien und in Frankfurt und ist erreichbar unter

 

Alle 114 Artikel von Markus Spath auf netzwertig.com:

Web 2.0:
Tausend APIs

Markus Spath, 4. November 2008 um 14.01 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

APIs sind das zentrale Nervensystem für das moderne Web. John Musser hat nun tausend APIs gesammelt und einen Überblick erstellt.

Einige von Euch können sich vielleicht noch daran erinnern: Die ursprüngliche Bedeutung von Web 2.0, wie sie von Tim O’Reilly vor etwa vier Jahren formuliert wurde, hat mit der eigentlich nichtssagenden Reduktion des Begriffs auf ein Mitmachweb, wie es sich vor allem im deutschen Sprachraum eingebürgert hat, so gut wie nichts zu tun.

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Samstag App Fieber:
Pixolu, Permatime und mehr

Markus Spath, 1. November 2008 um 15.46 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Pixolu – eine semantische Bildsuchmaschine; MyParfuem – das eigene Parfüm mischen; FirstEntrant – den First Mover von Geschäftsmodellen finden; und Permatime – Zeitpunkte über Zeitzonen hinweg koordinieren.

Mit der Bild-Suchmaschine Pixolu, einem Projekt der FHTW Berlin, lassen sich Bilder auch nach semantischen Kriterien durchsuchen. In einem ersten Schritt gibt man einen oder mehrere Suchbegriffe ein und ein erster Satz an Ergebnissen wird angezeigt. Danach kann man die Suche verfeinern, indem man die besten Ergebnisse auswählt, worauf hin die Suchergebnisse neu berechnet werden.

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Google wird OpenID Provider! Oder doch nicht?

Markus Spath, 31. Oktober 2008 um 12.42 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

Seit zwei Tagen kann man sich mit dem Google Account bei anderen Diensten anmelden. Als Protokoll verwendet Google dabei OpenID. Für OpenID könnte sich dieser Erfolg als Pyrrhussieg erweisen.

Die Nachricht, dass Google nun auch OpenID-Provider sei, hat in den letzten 2 Tagen interessanterweise für wesentlich mehr Resonanz gesorgt, als die äquivalente Ankündigung von Microsoft zwei Tage davor.

Was dabei meistens leider völlig unterging, ist die Tatsache, dass Google kein neuer OpenID Provider ist, sondern lediglich einen Single Sign-On Mechanismus anbietet, der im Hintergrund OpenID als Protokoll verwendet, aber ansonsten mit OpenID nicht viel zu tun hat.

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Y!OS:
Startschuss für
die Yahoo Open Strategy

Markus Spath, 29. Oktober 2008 um 13.40 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Yahoo gibt den Startschuss für Y!OS, der Yahoo Open Strategy. Yahoo öffnet sich nach innen und nach aussen, der innerhalb von Yahoo noch schlummernde soziale Graph könnte geweckt werden.

Allen Widrigkeiten – ausgeschlagene Übernahmeangebote, Finanzkrise, Aktienkurs auf dem tiefsten Stand seit mehr als fünf Jahren – zum Trotz bleibt Yahoo dem neuen Kurs auf Öffnung treu und ging mit der Yahoo Open Strategy (Y!OS) gestern abend live.

Wir erinnern uns:

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Microsoft Azure:
Betriebssystem in der Cloud

Markus Spath, 28. Oktober 2008 um 17.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Mit Microsoft Azure startet Microsoft ein Betriebssystem für die Cloud. Google ist in der Cloud, Amazon schon länger, und nun auch Microsoft: die Spiele können beginnen.

Die Unterstützung von OpenID war nicht die einzige Ankündigung, die Microsoft gestern gemacht hat: Mit Windows Azure lancieren sie auch ein eigenes Betriebssystem für die Cloud.

Azure stellt Entwicklern eine On-Demand Lösung für Speicherplatz und Rechenleistung zur Verfügung, auf der sie ihre Anwendungen betreiben und skalieren können. Alles auf Datenzentren von Microsoft.

Microsoft Azure
Microsoft Azure

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OpenID:
Auch Microsoft wird Provider,
aber nicht Consumer

Markus Spath, 28. Oktober 2008 um 14.04 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Nach Yahoo, MySpace, AOL und vielen anderen springt nun auch Microsoft auf den OpenID-Zug auf. Der offene Standard zur Authentifizierung bei Webdiensten gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Ein Raunen geht durch die OpenID-Gemeinde: Nach Yahoo,  MySpace, AOL und einer Heerschar an kleineren Webdiensten hat nun auch Microsoft angekündigt, OpenID zu unterstützen.

Windows Live IDs können bald mit einem OpenID-Alias verknüpft werden, mit dem man sich auf allen Seiten anmelden kann, die OpenID als Consumer unterstützen. Die Zahl an OpenID-fähigen User-Accounts liegt damit jenseits der halben Milliarde, auch wenn die meisten User von ihrem Glück noch gar nichts wissen.

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Bertelsmann kooperiert mit Google und bringt Bücher online

Markus Spath, 27. Oktober 2008 um 21.48 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Random House, eine Tochter der Verlagsgruppe Bertelsmann, kooperiert mit Google und macht ihre Veröffentlichungen durchsuchbar und online zugänglich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch deutschsprachige Verlage nachziehen.

Auch Bücher wandern in die Cloud, da führt kein Weg dran vorbei. Es ist dabei im Prinzip egal, ob es zu einer vollständigen Verdrängung des Papier-basierten Buches durch einen E-Reader der nächsten Generation kommen wird, wie es Marcel vor ein paar Tagen prognostiziert hat, oder ob das Buch wie wir es kennen seine Existenz noch lange Zeit behaupten wird. Bücher werden in jedem Fall zumindest auch digital.

Es wird einfach Teil unserer Erwartungshaltung werden, dass wir auf Bücher auch im Web zugreifen können, so uns diese Form in einem gegebenem Anwendungsfall lieber ist, als die gedruckte Version.

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Samstag App Fieber:
mjam, Sofatutor und mehr

Markus Spath, 25. Oktober 2008 um 12.10 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: mjam – Essen bestellen 2.0; Youlip – ein social Shopping Dienst; Loge2 – gemeinsam Kultur geniessen; und sofatutor – eine Lernplattform für Studenten.

mjam

mjam
Essen bestellen kann man jetzt auch in 2.0, zumindest in Wien. Auf mjam gibt man seine Addresse ein, wählt ggf. die gewünschte Küchenart aus, und bekommt dann alle Restaurants angezeigt, die dorthin liefern. Neben einem QualityRank zum jeweiligen Restaurant, das die aggregierten Erfahrungen der anderen User reflektiert, werden auch die Lieferbedingungen (Mindestbestellmenge usw.) aufgelistet und die Entfernung berechnet.

Auf der Speisekarte des ausgewählten Restaurants kann man sich in der Folge die Bestellung einfach zusammenklicken und natürlich abschicken.

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Youcalc:
Neuer Baukasten für Enterprise Widgets

Markus Spath, 24. Oktober 2008 um 10.23 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Mit Youcalc gibt es eine neue Plattform für die Entwicklung und Verteilung von Widgets. Die einfache Manipulation bzw. Visualisierung von Daten und die Möglichkeit, beliebige externen Datenquellen anzudocken, könnten Nährboden für eine Fülle von Enterprise-Widgets werden.

Widgets bereichern das Web. Sie sind klein, hübsch, tun irgendwas, und können auf jeder Webseite eingebettet werden. Nicht alle Widgets sind sehr nützlich oder produktivitätssteigernd, müssen sie aber auch nicht sein.

Mit Youcalc hat die dänische Firma Epista auf dem Pitchcamp der Web 2.0 Expo eine Plattform für die Entwicklung und Distribution von Widgets vorgestellt, die auch für ernsthaftere Widget-Anwendungen geeignet ist.

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Linkwertig:
Kevin Kelly zur Kultur der Cloud

Markus Spath, 24. Oktober 2008 um 7.42 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

“Die Konsequenzen des Übergangs vom Web in die Cloud werden viel umfassender sein, als der ursprüngliche Übergang vom Nichts ins Web” ist die - fast schon konservative - Ausgangsthese von Kevin Kelly, bevor er beginnt, vor allem die kulturellen Veränderungen anzudenken, die sich durch die Verschiebung unserer Leben in die Cloud ergeben könnten.

» Cloud Culture » Kevin Kelly

In dem kurzen Essay streift er einige wichtige Aspekte, die im üblicherweise eher auf die Technik fokussierten Diskurs oft zu kurz kommen.

Bonuslink: Die wirklich sehenswerte Präsentation von Kelly bei der letzten TED:

» Predicting the next 5,000 days of the web » Kevin Kelly

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!

 
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