Markus Spath

Markus (Jahrgang 69) ist Ethnologe, Programmierer und allgemeine Webnuss. Seit 2004 klickt er reflexartig auf jeden Signup-Button jedes neuen Webdienstes, über den er stolpert, und bloggt darüber auf hackr.de. Anwendungen, die das strenge beta-Kriterium erfüllen, dokumentiert er im Museum of Modern Betas, das mit mehr als 5.000 archivierten Seiten wohl eines der vollständigsten Verzeichnisse von frühen Webstartups aus der ganzen Welt ist. 2007 war er Editor für blognation Germany.

Neben dem Betatesten liebt er Listen und Luhmann, gibt Unsummen für Vinyl aus, und ist Erfinder der next-action-Bälle, einem auf Papier basierenden Produktivitätssystem. Markus lebt in Wien und in Frankfurt.

 

Alle 1677 Artikel von Markus Spath auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Google Apps Marketplace:
Ein Marktplatz für Geschäftsanwendungen in der Cloud

Google lanciert mit dem Google Apps Marketplace einen Marktplatz für Business-Applikationen.

Google hat heute Nacht auf der Entwicklerkonferenz Campfire One den Google Apps Marketplace vorgestellt.

Screenshot Google Apps Marketplace

Screenshot Google Apps Marketplace

Der Google Apps Marketplace ist eine Art App-Store für (primär) Business-Anwendungen, auf der Softwareunternehmen und Entwickler Anwendungen anbieten können, die von Benutzern von Google Apps – also der aus Gmail, Google Calendar, Google Docs, Google Sites und Google Talk bestehenden Suite, die unter der eigenen Domain verwaltet wird – integriert werden können und die sich wie die nativen Anwendungen von Google verwalten und benutzen lassen. Die Anwendungen können, natürlich nur nach Authorisierung, auf die Daten wie Kontaktdaten oder Kalender der Benutzer zugreifen und mit hoffentlich sinnvollen Funktionen bereichern.

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Linkwertig:
Apple, Mozilla, Qype, Team Europe Ventures

Apple
Die Electronic Frontier Foundation hat das iPhone Developer Program License Agreement veröffentlicht, das alle Entwickler von iPhone-Apps akzeptieren müssen, über das sie dann aber nicht sprechen dürfen.

» All Your Apps Are Belong to Apple: The iPhone Developer Program License Agreement

 

Location-Wars
Twitter aktivierte kurzzeitig die Anzeige von Geoinformationen auf der Webseite, Facebook wird im April mit dem Sharen der Aufenthaltsorte der Freunde beginnen.

» Just In Time For The Location Wars, Twitter Turns On Geolocation On Its Website
» Facebook Will Allow Users to Share Location

 

Browser-Wars
Nachdem Microsoft von der EU dazu verpflichtet wurde, neben dem IE auch andere Browser zur Auswahl anzubieten, nutzt Mozilla den Anlass, um auf Open To Choice allgemein über die Bedeutung von Browsern zu informieren.

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Google Buzz:
Von Null auf Ökosystem
in einem Monat

Die Entwickler waren fleissig. Für das vor einem Monat gestartete Google Buzz gibt es schon zahlreiche Anwendungen. Ein Überblick.

Rund um populäre Anwendungen wie Twitter entwickelt sich im Laufe der Zeit überlicherweise ein ganzes Ökosystem an komplementären Diensten wie Widgets, (Zähl-) Chiclets, Clients für jede nur denkbare Plattform, Top-User-Listen, Aggregatoren, Verzeichnisse oder Suchmaschinen.

Das vor genau einem Monat gestartete Google Buzz hat unter den Entwicklern dieser Dienste eine regelrechte Goldgräberstimmung ausgelöst – in einem Affentempo wurde für Google Buzz fast das gesamte Spektrum an Drittanwendungen entwickelt. Nicht ohne Grund. Die Rezepte sind bekannt, einige Funktionen sind schnell implementiert und First Mover können gegenüber den Nachzüglern signifikante Vorteile haben.

Ein Überblick über die Drittanwendungen nach einem Monat Buzz:

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Linkwertig:
Google Public Data Explorer, Usability, Mediagazer

Google Public Data Explorer
Google hat einen Public Data Explorer lanciert, mit dem verschiedene öffentliche Datensets dynamisch visualisiert werden können.

» Google Public Data Explorer
» Statistics for a changing world: Google Public Data Explorer in Labs

 

Werbung
Ars Technica mit einem beherzten Plädoyer gegen Ad-Blocker.

» Why Ad Blocking is devastating to the sites you love

 

Usability
MasterNewMedia stellt einige Möglichkeiten vor, mit denen man die Usability seiner Webseite verbessern kann.

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Transparenz:
mite öffnet seine Bücher

Die Entwickler von mite öffnen ihre Bücher und veröffentlichen ihre Ein- und Ausgaben, Nutzerzahlen, Neuanmeldungen und Conversion Rates. Ein interessanter Anhaltspunkt für alle angehenden Gründer.

Der Zeiterfassungsdienst mite ist nicht nur eine der am besten designten Anwendungen aus dem deutschen Sprachraum, seine Entwicklung ist auch spannend zu beobachten. Einerseits, weil der Service regelmässig neue Features entwickelt und diese auch im Blog kompakt kommuniziert, andererseits, weil er seit Mitte 2008 ein rein kostenpflichtiges Angebot ist. Im Zeitalter der Gratismentalität, in dem es sich kaum ein Dienst leistet, nicht zumindest eine stark eingeschränkte kostenlose Version anzubieten, ein gewagtes Unterfangen.

In einem eben veröffentlichten (update) Blogeintrag macht das Unternehmen etwas für deutsche Startups noch Ungewöhnlicheres: Es lässt seine Hosen runter und veröffentlicht detaillierte Zahlen zu Neuanmeldungen, Conversion Rates, Nutzerzahlen und Ein- bzw. Ausgaben, um angehenden Gründern einen Anhaltspunkt für ihre eigene Planung zu geben. Uns hat mite vorab einen Blick auf die Zahlen gewährt:

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Linkwertig:
OStatus, YouTube, Social Media, Freeconomics

OStatus
Mit OStatus formiert sich ein neues Protokoll, oder genauer ein neues Bündel bestehender Protokolle, mit dem sich verteilte soziale Netzwerke realisieren lassen. Egal welchen Dienst man selbst verwendet, man könnte auch die Status-Updates der Freunde auf anderen Diensten verfolgen und darauf reagieren.

Plattformübergreifend Echtzeitkommunikation auf Basis offener Standards… schöne neue Welt

» OStatus – the next generation of OpenMicroBlogging
» OStatus

 

YouTube
Digitaler Film dokumentiert, wie Google sukzessive das Design von YouTube assimiliert hat.

Vorbei die Zeiten, in denen YouTube bunte, unaufgeräumte Video-Seiten hatte oder der User auf Hauptnavigation und Kategorien hingewiesen wurde. Das neue Design stellt ganz klar die Suche in den Vordergrund. Zudem wird die Playlist zum Standard

» YouTube Redesign: vollends assimiliert

 

Social Media
Drew McLellan hat ein ‘Social Media Cheat Sheet’ gebastelt, das einen bequemen Überblick über die Vor- und Nachteile einiger populärer Dienste bietet.

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Samstag App Fieber:
runtastic, Tweebate, KvisMe

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: runtastic – die eigenen Sportdaten sammeln und analysieren; Tweebate – Bundestagsdebatten diskutieren; und KvisMe – via Twitter Fragen stellen.

 

runtastic Der nächste Evolutionsschritt nach dem Lifestreaming könnte das sich nach verschiedenen (verstärkt impliziten) Metriken selbst quantifizierende Subjekt werden. Mit runtastic gibt es jedenfalls eine Plattform, die das Erfassen, Analysieren und Sharen der eigenen Sportdaten ermöglicht. Auf Basis der gesammelten Daten werden verschiedene Ansichten und Statistiken bzw. ein Sporttagebuch generiert. Wer z.B. seine Aktivitäten mit der frisch geschlüpften iPhone-App aufzeichnet, bekommt neben dem Streckenverlauf als Map auch ein Geschwindigkeits- und Höhenprofil generiert. Auf der Webseite können alle Aktivitäten auch auch manuell eingegeben werden.

 

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Linkwertig:
Beteiligungen, Xing, Soziales Kapital, Jolicloud

Beteiligungen
deutsche-startups und iBusiness haben ihr Poster, das die Innereien der deutschen Beteiligungslandschaft visualisiert, aktualisiert.

» Wer gehört zu wem 2010? – Das neue Beteiligungsposter ist fertig

 

Open Social
Alexander Becker beschreibt das Ökosystem von OpenSocial-Apps auf Xing und zieht ein nüchternes Fazit:

Seit dem viel beachteten Start kamen nur drei neue Programme dazu. Die Hamburger verspielten ihren kompletten Vorsprung.

» Xing: der große App-Flop

 

Soziales Kapital
Brian Solis überträgt den Begriff des sozialen Kapitals, der vom Soziologen Pierre Bourdieu in den 80ern geprägt wurde, auf das Web und erkennt darin die wichtigste Währung im sozialen Web.

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Linkwertig:
Rivva, PubSubHubbub, Google, Facebook

Rivva
Rivva wurde drei Jahre alt und Frank Westphal plaudert über die Situation und die Zukunft von Rivva.

Seit 14 Tagen hat Rivva ein Content License Agreement mit Twitter. Wäre extrem schade, sollte @rivva die Gardenhose nicht in vollem Maße ausschöpfen können.
Ich möchte Rivva gerne weiterentwickeln und weitere Server / Compute Capacity anschaffen, benötige dazu allerdings Unterstützung. Deshalb führt Rivva heute Sponsor Posts ein.

» Happy Birthday

 

WordPress
Echtzeit für WordPress: Seit gestern unterstützen alle bei WordPress.com gehosteten Blogs PubSubHubbub, mit einem Plugin lassen sich aber auch alle eigenen Installationen aufpeppen.

» PuSHPress: A PubSubHubbub Plugin For WordPress

 

Google
Google schickt das von Anfang an etwas unglücklich implementierte SearchWiki in Rente, die Suchergebnisse können dafür fortan mit Sternchen favorisiert werden.

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Vorratsdatenspeicherung, HTC, Google Chrome, Europa

Vorratsdatenspeicherung
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden, dass die derzeitige Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgemäß ist.

Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wird aus Sicht der Verfassungsrichter nicht gewahrt. Außerdem mangele es an einer Sicherheit für die Daten und es gebe keine konkreten Angaben, wofür die Daten gebraucht werden sollen.

» Karlsruhe kippt Vorratsdatenspeicherung
» Pressemitteilung Nr. 11/2010 vom 2. März 2010

 

Apple vs. HTC
Apple verklagt HTC, angeblich wurden von HTC 20 Patente verletzt. Engadget geht die Liste Patent für Patent durch.

» Apple vs HTC: a patent breakdown

 

Google Chrome
Die neue Beta von Google Chrome kann jetzt auch Webseiten übersetzen.

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