Am 1. Juli ist Schluss:
Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen

Am 1. Juli stellt Google seinen RSS-Reader ein. Für viele gut organisierte Blogger und Professionals mit hohem Informationsbedarf ist das ein herber Schlag. Doch es gibt Gründe, über den Schritt froh zu sein.

Google ReaderGoogles bei Durchschnittsnutzern unbekanntes, aber von vielen “Newsjunkies”, Bloggern und Journalisten täglich genutztes RSS-Tool Google Reader wird am 1. Juli 2013 eingestellt. Als mich diese Kunde am Mittwochabend erreichte, war ich erst einmal geschockt. Zum einen hatte ich trotz der jahrelangen Vernachlässigung des Dienstes seitens Google und des signifikanten Rückbaus im November 2011 zugunsten von Google+ nicht mit einem solchen drastischen Schritt gerechnet. Der Betrieb des Services, zu dem keine Anwenderzahlen bekannt sind, dürfte den Internetgiganten nicht sonderlich viel kosten, gleichzeitig handelt es sich bei der Nutzerschaft um eine einflussreiche, laute und meinungsstarke Gruppe, die selbst Google nicht ohne große Not gegen sich aufbringen sollte. Zum anderen ist der Schritt für mich problematisch, da das RSS-Werkzeug das Herzstück meines täglichen Informationsmanagements darstellt. Ein Ende des Readers könnte äußerst negative Auswirkungen auf meine Produktivität haben, sofern sich kein adäquater Ersatz findet – und bisher mangelt es an diesem. Mehr dazu weiter unten.

Die allgemeine Empörung in meinen Timelines bei Twitter und App.net selbst am späten Abend signalisierte, dass ich nicht der einzige bin, den die Entscheidung von Google in eine missliche Lage bringt. Obwohl in den vergangenen Jahren immer wieder die Behauptung zu vernehmen war, dass RSS als aktives Verfahren für den Nachrichtenkonsum durch soziale Medien abgelöst worden sei (etwa Twitter-Listen), so offenbarten die teilweise verärgerten, teilweise verzweifelten Reaktionen im Netz, wie viele Informationworker für die Verwaltung ihrer Quellen nach wie vor auf RSS setzen. Dieser Tweet brachte die Situation gut auf den Punkt.

 

Über 200.000 Tweets zur Schließung

Laut dem Analysedienst Topsy wurde der Begriff “Google Reader” in den Stunden nach der Bekanntgabe der Schließung über 200.000 Mal getwittert – ein Beleg dafür, dass es sich bei dem Google-Produkt zwar um ein Nischenangebot handelt, aber um eines, für das es durchaus Interesse und einen Markt gibt. Wenn vielleicht auch nicht unter dem Dach von Google.

Über 200.000 Erwähnungen des Google Reader auf Twitter in den Stunden nach der Ankündigung der Einstellung

Nachdem sich die erste Enttäuschung und Verärgerung gelegt hatte, änderte sich meine Sichtweise. Sukzessive kam ich für mich zu dem Schluss, dass das Ende des Readers zwar mit einigem Umstand verbunden sein würde, letztlich aber langfristig positive sei.

Wie das Ende einer beschädigten Freundschaft

Die Schließung des Google Readers ist wie das Ende einer einstmals guten Freundschaft, die sich schon über längere Zeit aufgrund geänderter Werte und Interessen auseinander gelebt hat. Was es dann noch braucht, um endgültig getrennte Wege zu gehen, ist ein Ereignis, welche das Fass zum Überlaufen bringt. Mit der Einstellung des Readers betont Google, dass es künftig andere Pläne verfolgt, als noch länger die Mission eines offenen Webs zu unterstützen – auch nicht einmal symbolisch. Für mich ist der Google Reader der einzige aus heutiger Sicht unersetzliche Dienst aus dem Hause Google (nein ich nutze kein Gmail). Dass der Konzern mir ausgerechnet diesen nimmt, ist ärgerlich, aber es macht es mir ultimativ noch leichter, eine distanzierte Haltung einzunehmen und meine Unabhängigkeit von den Launen des Larry Page & Co sicherzustellen.

Danke Google

Letztlich ist es absurd, dass das wichtigste Instrument meiner beruflichen Tätigkeit ein nicht monetarisierter, vernachlässigter Gratisdienst eines Unternehmens ist, welches in seiner Vision weit von meinen individuellen Bedürfnissen liegt. Ich bin Google dafür nicht böse. Nein, ich bin dem Unternehmen sogar dankbar, dass es mich dazu zwingt, mich nach einer Alternative umzuschauen. Zumal der Export der RSS-Feeds aus dem Google Reader und der Import bei einem anderen Service glücklicherweise ein Kinderspiel ist.

Gute Alternativen sind rar, aber es gibt Hoffnung

Ich bezeichnete Google Reader eben als “unersetzlich”. Damit beziehe ich mich auf die Funktionspalette und den Support durch externe Apps. Betrachtet man beides zusammen, ist Google Reader in dieser Form derzeit einzigartig. Aber freilich existieren zahlreiche andere RSS-Reader. Marketingland listet zwölf unterschiedliche Alternativen. Auch Flipboard macht auf seine RSS-Funktion aufmerksam. Wirklich ernstzunehmen, weil auch mit mobilen Apps ausgestattet und für Intensivnutzer geeignet, sind wohl derzeit lediglich Newsblur und Feedly (beide Sites sind derzeit nur schwer erreichbar). Feedly hat mittlerweile angekündigt, in den letzten Wochen eine Art Klon der Google-Reader-API entwickelt zu haben, die es zu einem späteren Zeitpunkt auch anderen 3rd-Party-Apps zur Verfügung stellen möchte.

Das würde beispielsweise bedeuten, dass Reeder – die sehr beliebte RSS-App für iOS und Mac und mein absoluter Favorit – anstelle des Google Readers künftig den persönlichen Feedly-Account eines Nutzers als Basis für die Feeds verwenden könnte. Auf Anfrage, was der Tod des Google Reader für Reeder bedeutet, erklärte Macher Silvio Rizzi, dass er künftig entweder mehr externe RSS-Tools für die Synchronisation zulassen (also beispielsweise Feedly) oder einen internen RSS-Sync anbieten wird. “Mit Reeder 3.0 für iPhone habe ich mich zum Glück schon darauf vorbereitet, mehr RSS-Dienste zu unterstützen”, so Rizzi, der noch kein Datum für die Veröffentlichung der neuen Reeder-Version nennt. Schon heute bietet die iPhone-App neben dem Google Reader auch Fever als alternative RSS-Feed-Quelle an. Bei Fever handelt es sich um eine selbstgehostete RSS-Software, die für bisherige Google-Reader-Freunde mit eigenem Webspace oder Server eventuell auch einen näheren Blick wert ist. Spiegel-Online-Redakteur Konrad Lischka zeigte sich jüngst sehr angetan von Fever.

Kein Grund zur Panik

Da bis zum 1. Juli noch etwas Zeit ist, gibt es keinen Grund zu übereilten Entscheidungen. Instapaper-Macher Marco Arment vermutet, dass mit dem Ende des Google Reader endlich wieder Innovation in den RSS-Sektor einkehrt. Erste Anzeichen dafür gibt es schon. Auch wenn kein RSS-Reader jemals das Next Big Thing werden dürfte, so zeigt die breite Resonanz auf die Reader-Hiobsbotschaft innerhalb der Blogger- und Digitalszene, dass sich hier durchaus Spielraum für neue Projekte und Erlösquellen auftut. Ich bin garantiert nicht der einzige, der für einen leistungsfähigen, modernen RSS-Reader Geld auf den Tisch legen würde. Jemand müsse für den Google Reader ganz einfach das machen, was Pinboard für Delicious-Anwender tat, als sie eine Schließung durch Yahoo befürchteten, so der Wunsch dieses App.net-Users. Pinboard, ein Ein-Personen-Startup, ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich eine Nische im Netz in ein lukratives Geschäftsmodell verwandeln lässt. Gleiches ließe sich im RSS-Segment realisieren.

Ich werde die nächsten Wochen also erst einmal abwarten, wie sich die existierenden Anbieter positionieren, einige ausprobieren und schauen, welche Neulinge auf der Bildfläche erscheinen. Angesichts der durchaus beeindruckenden Empörungswelle des bis gestern scheinbar niemanden mehr emotional berührenden Google Readers ist selbst ein Abkehr des Webriesen von seinem Plan nicht auszuschließen. Aber trauen kann man Google im Bezug auf den Reader nicht mehr. Das Unternehmen hat klar gemacht, dass der Reader nicht zur Firmenstrategie passt, und würde es bei einer eventuellen Fortführung entsprechend behandeln. Davon hat niemand was. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. /mw

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

Mehr lesen

Nach dem Ende des Google Readers: Der unermüdliche Versuch, uns zu präsentieren, was wir wirklich lesen wollen

27.11.2013, 3 KommentareNach dem Ende des Google Readers:
Der unermüdliche Versuch, uns zu präsentieren, was wir wirklich lesen wollen

Die RSS-Dienste Feedly und Bloglovin wollen mehr als nur ein Ersatz für den Google Reader sein: Sie versuchen es noch einmal mit der seit Jahren gewünschten Empfehlungsmaschine, die wirklich das herauspickt, was wir lesen wollen.

Am Tag X: Die Abschaltung des Google Reader ist leichtsinnig

1.7.2013, 30 KommentareAm Tag X:
Die Abschaltung des Google Reader ist leichtsinnig

Erst der Entschluss von Google, seinen RSS-Reader dicht zu machen, offenbarte die tatsächliche Popularität des Dienstes. Am offiziellen Tag der Schließung erscheint der Schritt des Internetkonzerns fragwürdiger denn je.

Linkwertig: Reader is Dead

30.6.2013, 1 KommentareLinkwertig:
Reader is Dead

Wie man alle Daten im Google Reader exportieren kann.

Linkwertig: Vergessen, RSS, NYT, Evernote

14.5.2014, 0 KommentareLinkwertig:
Vergessen, RSS, NYT, Evernote

Evernote gratuliert sich zu 100 Millionen Benutzern und mehr.

11.3.2014, 3 KommentareSpecificFeeds:
Zaubern mit RSS-Feeds

Die Macher des Zürcher Startups SpecificFeeds finden, dass RSS noch zu beschränkte Funktionen bietet. Ihr kostenloser Service erlaubt das benutzerdefinierte Filtern einzelner Feeds, die dann per E-Mail ausgeliefert werden.

Nach dem Ende des Google Readers: Der unermüdliche Versuch, uns zu präsentieren, was wir wirklich lesen wollen

27.11.2013, 3 KommentareNach dem Ende des Google Readers:
Der unermüdliche Versuch, uns zu präsentieren, was wir wirklich lesen wollen

Die RSS-Dienste Feedly und Bloglovin wollen mehr als nur ein Ersatz für den Google Reader sein: Sie versuchen es noch einmal mit der seit Jahren gewünschten Empfehlungsmaschine, die wirklich das herauspickt, was wir lesen wollen.

58 Kommentare

  1. Ich finde es schade.

  2. Hallo Martin!

    Danke für den Beitrag. Meine morgendlich Amtshandlung nach dem E-Mails sind die Feeds aus dem Google Reader. In der Regel warten dort (über Nacht angesammelt) 15-30 News-Feeds. Für mich war es also heute Morgen ein großer Schock als ich das las. Zum Glück brachte mich die Google-Suche direkt auf deinen Beitrag.

    Schön das du Alternativen auflistest und mir als RSS-Junkie etwas die Angst nimmst. War es nicht auch so, dass Google vor einem halben bereits die monetarisierung für die Feeds eingestellt hatte? Ich hoffe innständig das diesem Beispiel nicht auch noch der Blogger-Dienst folgt. Dieses von Google vernachlässigte für mich ebenfalls unersetzliche Tool wäre ein extrem schwerer Schlag für die künstlerischen Szene im Netz.

    Ein toller Bericht, DANKE!

  3. Google dankbar sein, dass sie mir mit dem Schritt Arbeit machen?
    Klingt nach Masochismus.

    • Genau DAS war mein erstes Problem. Ich hätte auch kein Problem damit gehabt, wenn Google – statt der Schließung – für den Service künftig eine kleine jährliche Gebühr genommen hätte. Ich zahle schon für andere Dienste regelmäßig, warum nicht auch für meinen “Zeitungslieferanten”? Hauptsache keine Arbeit, wenn ansonsten alles meinen Bedürfnissen gerecht wird.

  4. @ Pixarblog
    Mhh ich glaube, den Bloggerdienst nutzen viele Millionn Menschen. Aber es stimmt, so ganz passt der auch nicht zu Googles neuer Strategie.

    @ foo
    Ich nenne es “Aus der Not eine Tugend machen” oder “positiv denken”

  5. Ich benutze Fever nun seit 3 Jahren und bin seitdem sehr zufrieden: http://olbertz.de/blog/20…r-alternative-fever/

    Wer selbst hosten kann, sollte diese Alternative auf jeden Fall im Blick haben.

  6. Wer einen klassischen Offline-Reader sucht, der sollte sich unbedingt mal die Newsreader-Funktion von Opera anschauen. Die ist selbst bei 100-Tausenden Nachrichten noch richtig flott. Allerdings ist mann dann an einen Rechner gebunden.

  7. Google: Keep Google Reader Running:
    http://change.org/petitio…oogle-reader-running

  8. ach du §$%&! – war mein erster Gedanke.

    Mit “Für mich ist der Google Reader der einzige aus heutiger Sicht unersetzliche Dienst aus dem Hause Google (nein ich nutze kein Gmail). ” sprichst du mir aus dem Herzen.

    Ich werde sehr genau prüfen müssen, was ich nun mit meinen Feeds mache… Das schöne war ja, dass selbst alternative webbasierte wie auch Desktop-Newsreader alle über Google Reader synchronisiert werden konnten… Mist!

    Allerdings ist auch “Dass der Konzern mir ausgerechnet diesen nimmt, ist ärgerlich, aber es macht es mir ultimativ noch leichter, eine distanzierte Haltung einzunehmen und meine Unabhängigkeit von den Launen des Larry Page & Co sicherzustellen.” richtig – also mal sehen.

  9. Danke Google. Damit bekommen all meine die Feedreader-Apps bei denen ich den Entwicklern schon lange mit einem Newsblur-Sync in den Ohren liege endlich das was ich mir wünsche :)

    Und sind wir mal ehrlich, seit dem Abschalten der Share/Follow-Funktion (was für mich eine der wichtigsten Funktionen überhaupt war), ging es mit dem Google Reader nur noch bergab.

  10. Guter Artikel

  11. Der Artikel zieht den richtigen Schluss, dass man sich nicht von einem Drittanbieter abhängig machen soll – nur um dann wieder nur webbasierte Drittanbieter zu empfehlen? Sorry, aber das verschiebt das Problem doch nur, bis der nächste Dienst stirbt. Nein, die einzig richtige Lösung sind lokal installierte RSS-Reader, in die man die Feeds direkt einspeist, ohne auf Drittanbieter angewiesen zu sein. Das ist einmal doppelt Arbeit, wenn man die Feeds auch in einem mobilen RSS-Reader will, aber dann ist man völlig unabhängig von Dritten. Ich fahre wunderbar damit.

    • Und was ist mit mobilen Apps und Zugriffen von unterschiedlichen Devices?

    • Mobile Apps können auch lokal installiert sein. Wie gesagt, das macht einmal doppelt Arbeit, das auf dem Heimrechner und auf dem mobilen Gerät einzurichten, dann war es das. Zugriff von Hotelrechnern, Internetcafés u. ä. lasse ich nicht gelten. Wer sich von dort in Accounts, die mit Zugangsdaten geschützt sind, einloggt, ist ohnehin aus Sicherheitsaspekten mit dem Klammerbeutel gepudert.

  12. @Alexander Sobald man aber mit mehr als einem Client (Rechner, mobiles Gerät, etc.) darauf zugreifen möchte, hat man ein Problem. Das war für mich damals der Grund “Fever” zu installieren. Denn selbst der lokale Client NetNewsWire hatte damals den Sync über FTP-Server zu Gunsten von Google Reader eingestellt.

  13. Der Google Reader ist für mich neben Twitter, Google, SPON und anderen Onlinenews und sozialen Netzwerken eine tragende Säule meiner Onlineinformation. Insofern ist diese Einstellung des RSS-Angebotes ein schmerzhafter Abschied Googles als voll integrierter Anbieter sämtlicher wichtiger Internetdienste. So ein Umzug bedeutet erhebliche Umstände, deshalb sollte die Beendigung meiner Meinung noch mal überlegt werden.

  14. Eventuell sollte man jetzt die Zeit auch nutzen und darüber nachdenken, ob RSS wirklich ein gutes Format war – oder ob sich nicht Blogs eine neue Alternative überlegen sollten.
    RSS schien zwar immer ein Standardformat zu sein, war aber immer horrormäßig zum Verarbeiten.
    Vielleicht endlich ein JSON-Format mit API, das dann in die Blogs integriert werden kann.

  15. @ Alexander Schestag
    Verfügbarkeit vs Komfort ist halt ein Trade-Off. Ich nutze zu viele Geräte, um das jeweils lokal zu machen. Und ich behaupte einfach mal frech, den meisten Nutzern geht es ähnlich. Die Existenz des Webs ganz in Frage zu stellen, ist imo zu sehr ein Schritt zurück. Aber da hat jeder andere Präferenzen.

    @ Siegfried
    Gut aber am Ende wäre das Problem das gleiche: Es braucht ein Tool, auf dem man viele Quellen verwalten kann. Wie das Protokoll oder Verfahren dafür dann heißt und funktioniert, ist da doch weniger wichtig – solange es ein offener Standard ist.

    • Ich habe nicht die Existenz des Webs in Frage gestellt. Webbasierte Drittanbieterdienste sind aber immer auch mit erheblichen Risiken verbunden: Sicherheitsprobleme und Datenschutzfragen, insbesondere bei so stark vernetzten Diensten mit einem Account für alles wie bei Google, drohender Datenverlust bei einem Ausfall oder plötzlicher Einstellung des Dienstes, insbesondere bei kostenlosen Diensten, usw. usf. Für meinen Geschmack steht Komfort zu sehr im Vordergrund, und diese Probleme rücken zu sehr in den Hintergrund. Jeder muss natürlich für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Ich nenne das nicht Komfort, sondern Faulheit, für die man u. U. irgendwann einen hohen Preis bezahlt. Nämlich meist dann, wenn Daten weg sind oder der Account missbraucht wurde. Dann ist das Gejammer groß. Aber gelernt wird daraus wenig.

  16. Was für ein Wahnsinn, ich kann es nicht glauben – für mich als Android-Nutzer (wohlgemerkt ein Google-Werkzeug) scheint es also aktuell keinen adequaten Ersatz zu geben.
    Aktuell kann ich (als News-Junkie) bereits beim aufstehen am Smartphone meine Nachrichten lesen und dies bei Bedarf am PC fortsetzen und vertiefen – alles synchronisiert… damit ist jetzt erstmal Schluss….
    Das Ende von Google Reader bedeutet für mich einen massiven Einschnitt den ich absolut nicht nachvollziehen kann. Twitter ist für mich vollkommen uninteressant und besteht aus Inhaltslosen Gedanken-Fetzen und gefährlichem plakativem Halbwissen… sehr schade schade schade

  17. Ich nutze seit eh und jeh netvibes und bin damit sehr glücklich. Die Darstellung als Kacheln zwingt mich dazu nur die wirklich interessanten Feeds langfristig zu behalten und durch die Tabs habe ich mehrere Themenbereiche mit einem Klick im schnellen Überblick.

    Was ich aber auch merke ist, dass durch den Email service von twitter / News.me viel zeitbudget von netvibes abgeknabbert wurde, weil viele der wichtigsten Themen ohnehin von den Leuten denen ich auf Twitter folge geretweetet werden.

    • Leider steht für mich in meiner Tätigkeit eine Reduktion der Feeds auf die “wirklich interessanten” nicht so richtig zur Debatte. Insofern ist mir Netvibes einfach nicht kompakt genug.

    • Netvibes hat seit Jahren auch eine Reader-Ansicht, die in manchen Punkten dem Google Reader sogar überlegen ist, etwa was die Mosaic-Ansicht für bildlastige Blogs angeht.

  18. Moin!
    Egal, ob die grundsätzliche Intention von Google jetzt ethisch oder “gut” ist – die Tools sind kostenlos und klasse!
    Ich nutze sogar noch das iGoogle mit dem Google-Reader drin, dem Google-Kalender, den Google-Docs und Google-Mail.
    Alles unter einem Dach vereint. Jetzt muss ich wieder “stückeln”.
    Wirklich schade. Und neue Schulungsvideos muss ich auch noch machen ;-)
    LG
    Reinhard

    • … ach ja – vergessen: den Feedburner habe ich auch gerne genutzt.

      Andererseits scheint das ein allgemeines Vorgehen momentan zu sein. Da werden Firmen und Tools dazugekauft, nur um sie dann einzustampfen s. Twitter…

  19. Sehr nervig! Ich hatte lange Zeit igoogle genutzt, da dieser abgekündigt wurde, mitch mit dem Google Reader sehr angefreundet, weil ich diesen dann über Flipboard abrufen kann. Dass der jetzt früher eingestellt wird als igoogle selbst, ist für mich ein schlechter Scherz :-(

  20. ” Aber trauen kann man Google im Bezug auf den Reader nicht mehr. ”

    Google trauen, spätestens seit der neuen Bildersuche sollte doch jedem klar sein, wohin der Weg führt. Google will “das Netz” werden, niemand soll googledienste verlassen, alles wird dem Ziel untergeordnet jede Information auf googleeignen Seiten zu finden ohne die verlassen zu müssen – dem wird jede Aktivität untergeordnet.

  21. <zitat>Letztlich ist es absurd, dass das wichtigste Instrument meiner beruflichen Tätigkeit ein nicht monetarisierter, vernachlässigter Gratisdienst eines Unternehmens ist, welches in seiner Vision weit von meinen individuellen Bedürfnissen liegt.</zitat>
    Leider muss ich bekennen, dass es bei mir genauso ist. Schöner Artikel. Google konzentriert sich auf den Mainstream, dank Larry Page. Brin fummelt mit seiner Brille. Google ist nicht mehr cool. Suchen wir uns etwas anderes, wirklich Innovatives.
    Mein Abschiedsgruß an Google ist allerdings die Change.org-Petition: https://t.co/nWuRDkaFHL

  22. >>> dass mit dem Ende des Google Reader endlich wieder Innovation in den RSS-Sektor einkehrt <<<

    … nicht wirklich, oder?

    Folgt man dieser Argumentation, hätte Apple das iPhone nie erfinden können, bevor Nokia und Blackberry nicht ihre Handy-Produktionen eingestellt hätten.

  23. Ich benutze seit einigen Monaten ownCloud und bin 1.000% zufrieden. Die Sync mit mobilen Geräten funktioniert top. Eine kurze Google-Suche zeitg mir, es gibt ein RSS-Modul dafür. Ich werde mir das mal anschauen. Sind Erfahrungsberichte erwünscht?

  24. Zwar verwende ich den Google Reader schon längere Zeit nicht mehr (ein Hoch auf rssLounge!), aber die Bewegung weg vom Open Web ist schon sehr tragisch. Nach der Abstellung der Feedburner-API wird es wohl nicht lange dauern, bis auch die Auslieferung eingestellt wird. Und dann dürfte auch der offene PubSubHubbub-Hub dem Tode geweiht sein … im Endeffekt dürfte der Schritt also alle Personen, auch Nichtnutzer des Readers, betreffen, da es einen düsteren Schatten auf das gesamte RSS-Ökosystem wirft.

    Ich möchte aber gerne an den Optimismus von Marco Arment glauben.

  25. Was geschieht dann mit Apps wie Feedly? Hatte mich gerade daran gewöhnt endlich einen guten und schicken portablen Feedreader zu haben der sich mit Google Reader synchonisiert und dazu noch selbst ein schicke Oberfläche hat….

    Feedly hatte sich bei mir genau deswegen gegenüber Flipboard, Currents und Pulse durchgesetzt das ich medienunabhängig immer den selben “Lesestatus” habe.

    Das ist echt schade =(

  26. Natürlich ist es sehr schade, dass der Google Reader eingestellt wird, aber es gibt wirklich genügend Alternativen, vielleicht sollte man im Artikel auch folgenden Link einbinden, ich würde sagen, dort wird jeder fündig:
    http://www.rss-readers.org/

    Für jedes Betriebssystem gibt es zig verschiedene RSS Reader.

  27. Ich nutze seit etwa einem Jahr Currents, welches man seit dem Relaunch ja auch mit dem Google Reader füttern kann. Das ist in meiner subjektiven Wahrnehmung noch gar nicht so lange der Fall.

    Interessant wäre für mich zu wissen, ob ich die dort abonnierten Feeds weiterhin in Currents haben werde. Grundsätzlich ist es ja nur die URL, habe es aber über den Reader importiert.
    Durch die gekappte Sharefunktion ist der Reader für mich ohnehin nicht mehr so wertvoll gewesen wie früher mal.

  28. auch bei mir war der googlerader seit jahren das wichtigste tool für meinen online alltag. weigert hat recht, dass dieses blöde ende auch sein gutes hat:

    habe mal feedly aufs ipad geladen und kurz ausprobiert. erster eindruck: hammer. die integration der daten von googlereader dauert 2 minuten. alles sehr elegant, sehr simpel. ganz neues leseerlebnis, frischer, top typo, einfach schön gemacht.

    danke google.

  29. Ich habe Google eigentlich nur zum Synchronisieren genutzt und stehe auch auf Reeder. Wenn der das künftig mit anderen Diensten macht, soll mir das recht sein.

    @ Martin: Du weißt schon, dass der Text nicht hält, was die Überschrift verspricht? :-)

    • Nein, inwieweit?

    • Auf mich wirkt der Text so, als wolltest du Google schon länger den Rücken kehren, warst bislang nur zu bequem dazu. Durch die Einstellung des Readers musst du es nun, und deshalb ist sie gut – so klingt das für mich. Einen neuen/anderen Webdienst zu nutzen ist ja nicht für sich genommen keine Verbesserung. Ich werde es aber sicher ebenso machen.

  30. Getreu dem Spruch andere Mütter haben auch schöne Töchter kann ich nur jedem raten seine Gewohnheiten des öfteren zu checken. Es ist doch oft die Trägheit die uns vor der besseren Lösung und dem Eingeständnis bewahrt … das eine andere Lösung besser als die eigene aktuelle geeignet ist. ;) Nutze seit einiger zeit begeistert Feedly am Rechner und mobil!

  31. Es gibt nicht viele Anwendungen im Google-Universum, zu denen es keinen adäquaten Ersatz gibt. Für mich war das neben der Suche eigentlich nur der GReader. Der Rest der Anwendungen wurde erst durch die enge Verzahnung untereinander interessant. Durch den Tod des Google Readers wird Google für mich damit gleich doppelt uninteressanter – einmal durch den Verlust der Anwendung selbst, einmal durch den Verlust der Möglichkeiten der Kombination vom Reader mit anderen Anwendungen (z.B. bessere Suchergebnisse nach meinen Vorlieben, einfaches Posting von News in G+ etc.).

    Schade Google, ich brauche dich schon seit langem immer weniger.

  32. Wenn ich mir die zeitgleiche Abschottung gegenüber Microsoft anschaue (ActiveSync & Co.): welche webbasierte Alternative hätte Microsoft denn beim Thema RSS anzubieten? Outlook?

    (sehe es nach dem ersten Schock auch eher als positives Ende mit Schrecken)

  33. Interessante Arguementation, dass Du eigentlich ganz dankbar bist. Zum einen widerspricht es etwas dem sonst häufig erweckten Eindruck, Google wäre ein großer Innovator. Zum anderen … wenn man das konsequent weiter denkt … kommt man dann nicht zu dem Schluss, dass es begrüßenswert wäre, wenn Google sich vollständig selber abschaltet?

    • Google ist und bleibt aber – wie Du es nanntest – “großer Innovator”. Zumindest darf man weiterhin diesen Eindruck haben.

      Wenn sie nun “einen” ihrer Dienste abschalten, und Du nun schreist, dass sie sich gleich selbst abschalten sollten, dann …

      Ja dann schalte Dich bitte vorher auch gleich selbst ab!

      Was für eine bescheuerte Argumentationskette ist das denn, was Du hier geschrieben hast? Was soll der Quatsch?

    • Bitte etwas Mäßigung! Azeptiere, dass andere eine andere Meinung haben! Die darfst du gerne in Frage stellen, aber höflich bleiben.

    • Na los, such den Punkt … :D Wo isser denn, Dein Punkt?

    • @Martin: ja, sorry, ich lasse das jetzt auch sein.

      Ich reagiere nur immer etwas überempfindlich, wenn Leute solchen Stuss schreiben, um der Herde konform hinterherzulaufen. Ich weiß es nicht.. aber “wenn man das konsequent weiter denkt”, dann kommt man wohl zum Schluss, dass man eigentlich nichts zu sagen gehabt hätte. Und “alles andere folgt zwingend daraus”. Und es führt offenbar dazu, dass irgendein Idiot (wie ich) auch darauf antworten muss.

      Dumm gelaufen, ich höre jetzt auf damit!

  34. Ich kann auch allen Google Reader Usern nur feedly ans Herz legen. Der Reader ist top, tolles Layout, einfach zu bedienen und zu soriteren, Google Sync, alle Quellen sind sofort vorhanden und das ganze fürs Web, iOs und Android. Ach ja, und auch fürs Kindle. Hier habe ich noch etwas darüber geschrieben:
    http://fotopresso.com/pro…ienst-google-reader/

  35. Bin ich jetzt ein Internet-Analphabet, wenn ich gestehe, nie den Reader von Goolge genutzt zu haben?

    • Hey, du liest Blogs und kannst Kommentare schreiben – ist ein Anfang im Internet ;-)

  36. Als Alternative verwende ich momentan den Feedreader http://rssly.de. Dort lassen sich auch die Daten von Google Reader importieren.

  37. Heute im Postillon: Google stellt seine Suchmaschine ein:

    “Mountain View (dpo) – Das Unternehmen Google hat angekündigt, zum 1. Juli 2013 die inzwischen nur noch stiefmütterlich geführte Suchmaschine gleichen Namens abzuschalten. Im Zuge des jährlichen Frühjahrsputzes (“spring cleaning”) kündigte der Konzern in einem offiziellen Blog-Beitrag an, sich künftig auf wichtigere Produkte wie nerdige Brillen, selbstlenkende Autos, ein kaum genutztes soziales Netzwerk und sprechende Schuhe konzentrieren zu wollen.”

    http://der-postillon.com/….UUco5FMJQ6I.twitter

  38. Auch werde mich diesbezüglich auf die Suche nach einem neuen Anbieter machen müssen. Werde wohl verschiedene testen und denjenigen wählen, der mir am besten passt

  39. Ich finde es wirklich schade :-( Ich nutze den Reader eigentlich täglich, jetzt muss ich mal schauen, was davon übrig bleibt bzw. wo ich hinwechseln werde. Das ist gar nicht so einfach, aber klar – für den Reader zahlt man nix, also ist es kein Geschäftsmodell mehr für Google.

  40. Ich habe den Google Reader ganz gerne genutzt. Als Blogger konnte man so schnell einen Überblick über aktuelle Blog-Beiträge bei anderen Bloggern bekommen. Nach Alternativen habe ich mich bereits umgeschaut. “The Old Reader” scheint nicht schlecht zu sein. Aber auch zu Feedly sollen viele wechseln.

    Eingestellt wird der Reader doch nur, weil damit kein Geld gemacht wird. Damit wird Google aber auch zunehmend unattraktiv – findet ihr nicht?

40 Pingbacks

  1. Pottblog sagt:

    Google Reader wird zum 1. Juli 2013 eingestellt: Fever eine Alternative?…

    Regelmäßig überprüft der Internet-Konzern Google sein eigenes Produktangebot und stellt auch immer wieder Angebote ein. Eines dieser Angebote ist jetzt der Google Reader (siehe auch die Wikipedia-Beschreibung zum Google Reader), mit…

  2. [...] wenn Google jetzt behauptet, sie würden den Dienst einstellen, weil die Benutzerzahlen rückläufig seien und einfach nicht [...]

  3. [...] Einstellung des Google Readers hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Blogger wie Martin Weigert von Netzwertig fühlen sich damit in ihren Arbeitsprozessen gestört und haben entsprechende Aufregung vermeldet. [...]

  4. [...] einige Programme und Apps, mit denen sich Feeds abonnieren und abrufen lassen. Marketingland (via netzwertig.com) hat in diesem Artikel veritable Kandidaten aufgelistet. Neben den lokal installierten Readern und [...]

  5. [...] Weigert erzählt auf Netzwertig, wie schockiert er von der Nachricht war: “Der Betrieb des Services, zu dem [...]

  6. [...] hat Martin Weigert recht, wenn er schreibt: „Kein Grund zur Panik.“ Dennoch wird es schwer, eine Alternative mit diesem [...]

  7. [...] Empörung auch bei Antari und Dennis. Details und erfrischende Relativierung gibt's bei netzwertig. [...]

  8. [...] einige Programme und Apps, mit denen sich Feeds abonnieren und abrufen lassen. Marketingland (via netzwertig.com) hat in diesem Artikel veritable Kandidaten aufgelistet. Neben den lokal installierten Readern und [...]

  9. [...] eine oder andere, nein, sehr viele haben bereits darüber berichtet. Google stellt “Google Reader” zum [...]

  10. [...] Martin von Netzwertig war zwar geschockt, findet das “Aus” aber schlußendlich gut [...]

  11. [...] netzwertig.com wird das Ende vom Google Reader sogar als Chance angesehen, der Platzhirsch verschindet mir nichts, dir nichts vom Markt, was natürlich die Konkurrenten [...]

  12. [...] Am 1. Juli ist Schluss: Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen [...]

  13. [...] Natürlich – Google probiert viel aus und es ist klar, dass dabei einige Projekte auch auf der Strecke bleiben. Dass aber populäre und nach wie vor von vielen genutzte Dienste eingestellt werden, ist ein Anzeichen dafür, dass Google Schritt für Schritt daran arbeitet, sein Ökosystem abzuschotten und das freie Netz zu begrenzen, lesenswert dazu Martin Weigert. [...]

  14. [...] Google schaltet den Reader Ende Juli ab. Einige sehen da den Untergang des Abendlandes, andere starten Auf-Schreie [...]

  15. [...] Am 1. Juli ist Schluss: Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen | netzwe… [...]

  16. [...] Frage ist, ob dieser Markt groß genug ist. Das würde ich mit ja beantworten. Hunderttausende Tweets und enorm viele Reaktionen auf Techmeme bestätigen, dass der Google Reader, wenig [...]

  17. [...] hat es sich wie­der ein­mal bewegt, her­aus aus einer wirt­schaft­li­chen ent­schei­dung, die rss-technologie und ihre wei­ter­ent­wick­lung viel­leicht sogar zu befeu­ern. wer [...]

  18. [...] finde ich auch, dass das Ende des Readers in nicht zuwenigen Blogs begrüßt wird. Nicht etwa – wie bei mir – mit Hähme, sondern mit der Argumentation, Google hätte mit [...]

  19. [...] mögliche Kandidaten werden in dem sehr lesenswerten Artikel auf netzwertig.com [...]

  20. [...] Nico bedauert dies, weil er seiner Herzdame jetzt wieder einen anderen Blog-Aggregator andienen muss. Heise und andere sind ganz praktisch und zeigen Alternativen. Martin Weigert stellt Google als Dienstanbieter insgesamt in Frage. [...]

  21. [...] Reaktionen liessen natürlich nicht auf sich warten : Hatte Martin Weigert im Blog netzwertig gestern noch eingeräumt , dass die Abschaltung des Lieferdienstes für “viele gut organisierte [...]

  22. [...] umsehen muss, bietet sich ein slebstgehosteter Dienst an. Hier kommt Fever (vgl. admartinator.de, netzwertig.com & Pottblog) ins Spiel: Das (kostenpflichtige) Tool wird auf dem eigenen Webserver installiert. [...]

  23. [...] Belangen ziemlich viele Probleme mit sich bringen kann. Ich bin jetzt kein Typ der rumheult, weil der RSS-Reader eingestellt wird (das machen andere nämlich auch nicht). Bislang habe ich ihn [...]

  24. [...] Netzwertig ist von den Twitter-Listen angetan und setzt Hoffnungen in alternativen Anbietern. Es gibt dort auch einen Link zu zwölf Google Reader Alternativen. [...]

  25. [...] Online-Zeitungen orakelten über die Bedeutung dieser Entscheidung des kalifornischen Netzgiganten. Einige Blogs stimmten einen tief tönenden Abgesänge auf RSS (und Atom) mit ein. Andere sahen darin vielmehr eine Chance für Neu- und Weiterentwicklungen. [...]

  26. [...] Netz ist voll mit Artikeln rund um den GAU für Newsjunkies. Hier, hier und hier gibt’s viele unterschiedliche Auffassungen. Fakt ist nur, dass sich für fast [...]

  27. [...] mich das Aus für den Google Reader, und da bin ich nicht alleine, auch wenn manche dem auch Gutes in Sachen Monopolvermeidung abgewinnen [...]

  28. [...] Google kündigt an, dass der Google Reader zum 1. Juli eingestellt wird. Auf netzwertig.com werden einige wenige Alternativen aufgelistet. [...]

  29. [...] “Der Betrieb des Services, zu dem keine Anwenderzahlen bekannt sind, dürfte den Internetgiganten nicht sonderlich viel kosten, gleichzeitig handelt es sich bei der Nutzerschaft um eine einflussreiche, laute und meinungsstarke Gruppe, die selbst Google nicht ohne große Not gegen sich aufbringen sollte”, schreibt etwa Martin Weigert. [...]

  30. [...] Am 1. Juli ist Schluss: Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen: Am 1. Juli stellt Google seinen RSS-Reader ein. Für viele gut organisierte Blogger und Professionals mit hohem Informationsbedarf ist das ein herber Schlag. Doch es gibt Gründe, über den Schritt froh zu sein. – by Martin Weigert – http://netzwertig.com/201…r-ist-traurig-aber-z… [...]

  31. [...] wenn ich diese Aussage jetzt wieder die nächsten 3 Jahre verfälscht zu hören bekommen werde). Am 1. Juli ist Schluss: Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen | netzwertig.com … Mich hat es ja auch ganz schön geärgert, dass Google den Reader eingestellt hat und ich hab es [...]

  32. [...] Mehr unter:  http://netzwertig.com/2013/03/14/am-1-juli-ist-schluss-das-ende-des-google-reader-ist-traurig-aber-z… [...]

  33. [...] einige Programme und Apps, mit denen sich Feeds abonnieren und abrufen lassen. Marketingland (via netzwertig.com) hat in diesem Artikel veritable Kandidaten aufgelistet. Neben den lokal installierten Readern und [...]

  34. [...] Am 1. Juli ist Schluss: Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen: Am 1. Juli stellt Google seinen RSS-Reader ein. Für viele gut organisierte Blogger und Professionals mit hohem Informationsbedarf ist das ein herber Schlag. Doch es gibt Gründe, über den Schritt froh zu sein. – by Martin Weigert – http://netzwertig.com/201…r-ist-traurig-aber-z… [...]

  35. [...] Chrome- und Firefox-Leiste, weg aus den Bookmarks, Apps und vor allem weg aus meinem Kopf. Es ist alles gesagt, was gesagt werden musste. Bleibt offen, wie die Kinder reagieren. Besonders wichtig ist mir, was [...]

  36. [...] Blogs/Nachrichten. Bei mir bilden Blogs das Rückrat meines Nachrichtenstroms. Über Blogs oder Nachrichtenseiten beziehe ich jeden Tag die wichtigsten Informationen, ohne die typischen Ablenkungen auf sozialen Netzwerken. Mit einer Auswahl an wichtigen Nachrichtenquellen bekommt man wirklich nur die wichtigen Stories mit, da Nachrichtenseiten und Blogs (viele zumindest) einen bestimmten thematischen Fokus haben. Die Organisation von regelmäßigen Nachrichtenseiten funktioniert am besten mit einem RSS-Feed Reader. Ein solches Programm oder Internetdienst stellt alle Aktualisierungen von abonnierten Seiten dar, dadurch hat man jeden Tag alle Neuigkeiten im Überblick, ohne jede Seite einzeln aufrufen zu müssen. Eine Zeit lang hatte ich mit verschiedenen Programmen experimentiert, mit freien Feed-Readern wie Liferea oder FeedReader. Inzwischen sind für mich Online-Reader am praktikabelsten, nach der Ankündigung der baldigen Einstellung des Google-Readers bin ich ganz zufrieden mit dem Old Reader. Andere Alternativen sind Newsblur oder Feedly, der letztere ist auch graphisch sehr gelungen, es fehlt aber noch (30.05.2013) die Möglichkeit, abonnierte Quellen zu importieren und zu exportieren. Einen ausführlichen Artikel zu den Alternativen zum Google-Reader gibt es hier. [...]

  37. [...] Reader schließt am 1. Juli 2013. Für welchen Nachfolge-Service soll ich mich/man sich [...]

  38. [...] wird. Außerdem lesenswert: Googles Schlag gegen das freie Web (Günter hack vom FM4) und Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen (Martin Weigert bei netzwertig), Google-Reader oder das Verschwinden der Kindheit (Walter [...]

  39. […] Martin Weigert sieht positive Seiten im Ausfall des Google Readers. Er glaubt, dass hierdurch alternative Möglichkeiten erst zu Erfolgsaussichten kommen würden. Alternativen bzw. deren Anbieter wollen aber eben letztlich mit ihren Produkten auch erfolgreich sein und das bedeutet nun einmal, dass auch sie damit Geld verdienen möchten. […]

vgwort